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Die
Erfindung betrifft Stellglieder, die Betätigungseinheiten betätigen, wie
z. B. Kupplungen, und insbesondere ein Stellglied mit einem Nockenmechanismus
oder einem Zahnradmechanismus, der einen Elektromotor als eine Antriebsquelle
nutzt.
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1 zeigt
eine Differentialeinheit
2001, die in der Offenlegungsschrift
der
japanischen Patentanmeldung
mit der Nr. 5-54574 offenbart ist. Diese Differentialeinheit
2001 hat
einen Antriebskupplungs- und Antriebsentkupplungs-Mechanismus, der
an der Eingangsseite eines Differentialmechanismus montiert ist.
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Die
Differentialeinheit 2001 ist in einem Differentialträger 2003 aufgenommen.
Ferner weist die Differentialeinheit 2001 ein äußeres Differentialgehäuse 2005,
ein inneres Differentialgehäuse 2007, einen
Differentialmechanismus 2009 mit einem Kegelradgetriebe,
eine Zahnkupplung 2011 und ein Stellglied 2013 auf,
das einen Fluiddruck nutzt.
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Die
Zahnkupplung 2011 ist zwischen einem Kupplungsring 2015,
der mit dem inneren Differentialgehäuse 2007 gekuppelt
und frei bewegbar ist, und dem äußeren Differentialgehäuse 2005 angeordnet.
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Das
Stellglied 2013 weist einen Zylinder 2071, der
fest am Differentialträger 2003 befestigt
ist, einen Kolben 2019 und eine Schaltgabel 2021 auf. Das
Stellglied 2013 wird von einer Luftpumpe, die von einem
Motor angetrieben wird, mit Luftdruck versorgt und in Reaktion darauf
betätigt.
Ferner bewegt das Stellglied 2013 mittels der Schaltgabel 2021 den Kupplungsring 2015,
wodurch bewirkt wird, dass die Zahnkupplung 2011 in Verzahnungseingriff
gebracht wird.
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Ferner
wird, wenn die Luftdruckzufuhr unterbrochen wird, die Zahnkupplung 2011 außer Verzahnungseingriff
gebracht.
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Das äußere Differentialgehäuse 2005 wird von
der Antriebsleistung des Motors drehangetrieben, die mittels eines
Antriebsritzels 2023 und eines Tellerrades 2025 eingegeben
wird.
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Mit
dem Verzahnungseingriff der Zahnkupplung 2011 wird die
Drehung des äußeren Differentialgehäuses 2005 mittels
des inneren Differentialgehäuses 2007 und
des Differentialmechanismus über die
Radachsen 2027 und 2029 auf ein linkes und auf ein
rechtes Rad verteilt. Dadurch ist das Fahrzeug in einen Vierradantriebszustand
gebracht, mit dem Resultat einer Verbesserung seiner Geländegängigkeit, seiner
Straßenfahrfähigkeit
und seiner Stabilität.
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Nach
dem Außereingriffbringen
der Zähne der
Zahnkupplung 2011 ist ferner die Antriebsleistung des Motors
in einem Antriebsleistungs-Übertragungssystem
zwischen dem inneren Differentialgehäuse 2007 und dem linken
Rad sowie dem rechten Rad entkuppelt. Folglich ist das Fahrzeug
in einen Zweiradantriebszustand gebracht, wodurch der Kraftstoffverbrauch
verringert ist.
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In
dieser Weise nutzt die Differentialeinheit 2001 die Luftpumpe
zum Betätigen
des Stellglieds 2013 und überträgt eine resultierende Betätigungskraft
mittels der Schaltgabel 2021 zur Kupplung 2011.
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Jedoch
ergibt sich, da das Stellglied 2013 eine große Anzahl
von Bauelementen erfordert, wie beispielsweise die Luftpumpe, den
Kolben 2019, den Zylinder 2071 und einen Schaltmechanismus
mit der Schaltgabel 2021, eine erhöhte Anzahl von Montageschritten
für die
Differentialeinheit 2001 und bewirkt einen komplizierten
Aufbau. Ferner treten auch Fehler beim Zusammenbau zwischen dem
Stellglied 2013 und dem Differentialträger 2003 auf. Zusätzlich tritt
eine merkliche Kostenerhöhung
auf (insbesondere die Luftpumpe macht in etwa 30% dieser Kosten aus).
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Ferner
ist es bei dem Fluiddruck nutzenden Stellglied, wie beispielsweise
dem Luftdruck nutzenden Stellglied 2013, schwierig, ein
Druckleck in einer Druckleitung zu vermeiden. Dieses Druckleck führt zu einer
verringerten Reaktion beim Kuppeln und beim Entkuppeln der Zahnkupplung 2011 und
folglich wird es schwierig, in Abhängigkeit von Veränderungen
der Fahrbedingungen schnell zwischen dem Vierradantriebszustand
und dem Zweiradantriebszustand zu wechseln.
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Ferner
führt dieses
Druckleck zu einer Verringerung der Zuverlässigkeit. Um solch ein Druckleck
zu verhindern, besteht die Notwendigkeit, verschiedene Teile der
Druckleitung so zu dimensionieren, dass sie verstärkt sind,
und es wird schwierig, damit zusammenhängende Kostenerhöhungen zu verhindern.
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Ferner
ist das Luftdruck nutzende Stellglied 2013 durch einen
Innendruck oder einen Außendruck negativ
beeinflussbar, mit dem Ergebnis einer verringerten Leistungsfähigkeit,
welche eine Instabilität
bewirkt.
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Ferner
erfordert die Nutzung des Fluiddruck nutzenden Stellgliedes 2013 einen
vergrößerten Einbauraum
einschließlich
einem Raum für
Zuführrohre der
Druckleitung und deren Verteilerraum, und die Differentialeinheit 2001 wird
groß im
Aufbau, so dass die Installierbarkeit im Fahrzeug verschlechtert
ist. Ferner besteht die Notwendigkeit zum Modifizieren eines Gehäuses (insbesondere
des Differentialträgers 2003),
das die Differentialeinheit 2001 aufnimmt, wodurch eine
merkliche Erhöhung
der Modifizierungskosten bewirkt wird mit einer weiteren Verschlechterung
der Installierbarkeit im Fahrzeug.
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Ferner
ist die Differentialeinheit 2001 so eingerichtet, dass,
wenn Störungen
an der Luftpumpe, dem Stellglied 2013 und dem Schaltmechanismus mit
der Schaltgabel 2021 auftreten, die Zahnkupplung 2011 unerwünscht außer Verzahnungseingriff gebracht
wird, so dass das Fahrzeug in den Zweiradantriebszustand zurückversetzt
wird.
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Daher
wird es bei solch einer Betätigungseinheit,
die zum Betätigen
der Kupplung das Fluiddruck nutzende Stellglied hat, wenn im Allgemeinen eine
Störung
im Betätigungssystem
auftritt, da die Betätigungseinheit
dazu tendiert, in ihren anderen Zustand zurückzukehren (insbesondere, wenn
die Kupplung mittels des Stellgliedes gekuppelt ist, wird die Kupplung
mittels der Rückstellfeder
entkuppelt), schwierig die Betätigungseinheit
im gleichen Zustand zu halten, wie jenem, der erlangt ist, wenn
das Betätigungssystem
in seinem Normalzustand ist.
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Andererseits
ist es notwendig, da es schwierig ist, das den Elektromotor nutzende
Stellglied mit einer Betätigungskraft
gleicher Größe zu versehen, wie
der des Fluiddruck nutzenden Stellgliedes, zum Zweck des sanften
Kuppelns der Zahnkupplung eine Schaltfeder vorzusehen.
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Beim
Stand der Technik ist, da die Schaltfeder separat vom Stellglied
vorgesehen ist, die Anzahl der Bauelemente in einem Maße erhöht, das
in erhöhten
Kosten resultiert. Ferner sind Überlegungen für sowohl
eine spezifische Struktur zum Positionieren der Schaltfeder als
auch den Zusammenbau der Bauelemente erforderlich, was in Erhöhungen der Anzahl
der Montageschritte und der Kosten resultiert.
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Ferner
ist bei der Zahnkupplung zusätzlich zur
Schaltfeder die Rückstellfeder
zum Entkuppeln der Zahnkupplung erforderlich.
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Die
Schaltfeder dient zum Durchführen
des sanften Kuppelns der Zahnkupplung gegen die Kraft der Rückstellfeder, und
ihre Federkraft muss so groß sein,
dass sie ausreichend größer als
die der Rückstellfeder
ist.
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Demgemäß sollte
bei dem den Elektromotor nutzenden Stellglied, bei welchem eine
Schwierigkeit beim Erreichen der Betätigungskraft gleichen Ausmaßes, wie
der des Fluiddruck nutzenden Stellgliedes auftritt, die Schaltfeder
eine so gering wie mögliche
Federkraft aufweisen.
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Die
DE 38 15 225 C2 offenbart
ein Stellglied mit einem drehbaren Teil, das zwischen einem feststehenden
Teil und einem bewegbaren Teil angeordnet ist und von einer Antriebsquelle
derart angetrieben wird, dass eine Betriebseinheit durch eine axiale Bewegung
des bewegbaren Teils in eine erste und eine zweite Position gebracht
werden kann.
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Unter
Betrachtung der oben genannten Probleme ist es ein Ziel der Erfindung,
ein Stellglied zu schaffen, das so aufgebaut ist, dass das Stellglied per
se sowie eine damit zu betätigende
Betätigungseinheit
sehr leicht zusammenbaubar sind (im Folgenden als Betriebseinheit
bezeichnet), und mit dem die Möglichkeit
geschaffen ist, die Energie einer Antriebsquelle in eine Betätigungskraft
umzuwandeln ohne die Notwendigkeit eines Fluiddruck nutzenden Stellgliedes,
das einen Kolben und einen Zylinder aufweist, wobei ein Zustandsaufrechterhaltungsmechanismus
vorgesehen ist, so dass ein vereinfachter Aufbau, geringe Kosten
und eine hohe Zuverlässigkeit
realisiert sind.
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Dies
wird gemäß der Erfindung
durch ein Stellglied nach den Merkmalen aus dem Anspruch 1 erreicht.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
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Die
Erfindung wird nun anhand bevorzugter Ausführungsformen mit Bezugnahme
auf die beigefügte
Zeichnung detaillierter beschrieben.
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1 zeigt
eine Querschnittsansicht, die den Stand der Technik erläutert.
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2 zeigt
eine Querschnittsansicht, die ein Stellglied gemäß einer ersten Ausführungsform
und ein vorderes, solch ein Stellglied nutzendes Differential erläutert.
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3 zeigt
eine Vorderansicht, die ein Stellglied gemäß der ersten Ausführungsform
erläutert.
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4 zeigt
eine Querschnittsansicht, die ein Stellglied gemäß einer zweiten Ausführungsform
und ein vorderes Differential erläutert, das solch ein Stellglied
nutzt.
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5 zeigt
eine Querschnittsansicht, die ein Stellglied gemäß einer dritten Ausführungsform
und ein vorderes, solch ein Stellglied nutzendes Differential erläutert.
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6 zeigt
eine Querschnittsansicht, die ein Stellglied gemäß einer vierten Ausführungsform
und ein vorderes, solch ein Stellglied nutzendes Differential erläutert.
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7 zeigt
eine Vorderansicht, die das Stellglied gemäß der vierten Ausführungsform
erläutert.
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8A zeigt eine Querschnittsansicht, gesehen entlang
einer Linie VIII-VIII in 7, in
einem Zustand, in dem das Stellglied gemäß der vierten Ausführungsform
unwirksam ist, und 8B zeigt eine Querschnittsansicht,
gesehen entlang einer Linie VIII-VIII in 7, in
einem Zustand, in dem das Stellglied gemäß der vierten Ausführungsform
wirksam ist.
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9A zeigt eine Querschnittsansicht eines Stellgliedes
gemäß einer
fünften
Ausführungsform unter
der Voraussetzung eines Vierradantriebszustandes.
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9B zeigt eine Querschnittsansicht eines Stellgliedes
gemäß der fünften Ausführungsform
unter der Voraussetzung eines Zweiradantriebszustandes.
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10 zeigt eine Vorderansicht, die ein Stellglied
gemäß einer
sechsten Ausführungsform erläutert.
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11 zeigt eine Ansicht des Stellgliedes, gesehen
entlang einem Pfeil XIII in 10.
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12 zeigt eine Ansicht, die eine Antriebsquelle
und einen Leistungsübertragungs-Mechanismus
erläutert,
die einen Teil eines Stellgliedes gemäß einer siebenten Ausführungsform
bilden.
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13 zeigt eine Ansicht, die eine Antriebsquelle
und einen Leistungsübertragungs-Mechanismus
erläutert,
die einen Teil eines Stellgliedes gemäß einer achten Ausführungsform
bilden.
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14 zeigt eine Ansicht, die eine Antriebsquelle
und einen Leistungsübertragungs-Mechanismus
erläutert,
die einen Teil eines Stellgliedes gemäß einer neunten Ausführungsform
bilden.
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15 zeigt eine Querschnittsansicht, die ein Stellglied
gemäß einer
zehnten Ausführungsform und
ein hinteres, solch ein Stellglied nutzendes Differential erläutert.
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16A zeigt eine Vorderansicht einer Stützplatte,
die bei der zehnten Ausführungsform verwendet
ist, und 16B zeigt eine Querschnittsansicht,
gesehen entlang einer Linie XVIB-XVIB in 16A.
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17A zeigt eine Vorderansicht einer Nockenplatte,
die bei der zehnten Ausführungsform
verwendet ist, und 17B zeigt eine Querschnittsansicht,
gesehen entlang einer Linie XVIIB-XVIIB in 17A.
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18A zeigt eine Vorderansicht einer bewegbaren
Platte, die bei der zehnten Ausführungsform
verwendet ist, und 18B zeigt eine Querschnittsansicht,
gesehen entlang einer Linie XVIIIB-XVIIIB in 18A.
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19 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht, die
die Stützplatte,
die Nockenplatte und die bewegbare Platte erläutert, die bei der zehnten Ausführungsform
verwendet sind.
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20 zeigt eine perspektivische Ansicht der jeweiligen
Teile von 19 in einem Zusammenbau-Zustand.
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21 zeigt eine Ansicht eines Kupplungsringes und
eines äußeren Differentialgehäuses gemäß der zehnten
Ausführungsform,
gesehen entlang einem Pfeil VI in 19.
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22A zeigt eine Vorderansicht, die einen Winkel
einer Nockenplatte in einem Vierradantriebszustand eines Fahrzeugs
erläutert,
und 22B zeigt eine Ansicht, die
die Nockenplatte mit einer Nocke erläutert, die in einem Winkel
gemäß 22A ausgebildet ist.
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23A zeigt eine Vorderansicht, die einen Winkel
der Nockenplatte in einem Zweiradantriebszustand des Fahrzeugs erläutert, und 23B zeigt eine Ansicht, die eine Nockenplatte
mit der Nocke erläutert,
die in einem Winkel von 23A ausgebildet ist.
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24A zeigt eine Vorderansicht, die den Winkel der
Nockenplatte während
einer Umschaltung zwischen dem Vierradantriebszustand und dem Zweiradantriebszustand
des Fahrzeugs erläutert, und 24B zeigt eine Ansicht, die die Nockenplatte mit
der Nocke erläutert,
die in einem Winkel von 24A ausgebildet
ist.
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25 zeigt eine Querschnittsansicht, die ein Stellglied
gemäß einer
elften Ausführungsform und
ein vorderes, solch ein Stellglied nutzendes Differential erläutert.
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26 zeigt eine Ansicht, die einen Positionssensor
gemäß einer
zwölften
Ausführungsform und
einen damit zusammenhängenden
Montagezustand erläutert.
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27A zeigt eine Ansicht, die eine Stützplatte
und eine bewegbare Platte erläutert,
die in einer dreizehnten Ausführungsform
verwendet sind, und 27B zeigt eine Ansicht, gesehen
entlang einem Pfeil XXVIIB in 27A.
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28A zeigt eine Vorderansicht, die eine bewegbare
Platte erläutert,
die in einer vierzehnten Ausführungsform
verwendet ist, und 28B zeigt eine Querschnittsansicht,
gesehen entlang einer Linie XXVIIIB-XXVIIIB von 28A.
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29 zeigt eine Querschnittsansicht eines wesentlichen
Teils des Stellgliedes gemäß der vierzehnten
Ausführungsform.
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30A zeigt eine Vorderansicht, die eine Stützplatte
erläutert,
die in einer fünfzehnten
Ausführungsform
verwendet ist, und 30B zeigt eine Querschnittsansicht,
gesehen entlang einer Linie XXXB-XXXB von 30A.
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31 zeigt eine Querschnittsansicht eines wesentlichen
Teils eines Stellgliedes gemäß der fünfzehnten
Ausführungsform.
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32 zeigt eine Querschnittsansicht eines wesentlichen
Teils eines Stellgliedes gemäß einer sechzehnten
Ausführungsform.
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33A zeigt eine Querschnittsansicht, die ein Stellglied
gemäß der sechzehnten
Ausführungsform
in einem Zustand erläutert,
in dem es in einem Vierradantrieb-Modus eines Fahrzeugs betätigt ist, und 33B zeigt eine Querschnittsansicht, die das Stellglied
in einem Zustand erläutert,
in dem es in einem Zweiradantrieb-Modus betätigt ist.
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34 zeigt eine Ansicht, die eine bewegbare Platte
gemäß einer
siebzehnten Ausführungsform und
einen Federabschnitt erläutert,
der einstückig
mit dem Stellglied ausgebildet ist.
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35 zeigt eine Ansicht, die ein anderes Beispiel
der bewegbaren Platte gemäß der siebzehnten
Ausführungsform
erläutert,
wobei der Federabschnitt einstückig
mit dem Stellglied ausgebildet ist.
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36 zeigt eine Mechanik-Prinzipansicht eines Leistungsübertragungssystems
eines Fahrzeugs, die ein Beispiel erläutert, bei welchem das erfindungsgemäße Stellglied
und die Differentialeinheit verwendet sind, die solch ein Stellglied
nutzt.
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37 ist eine Mechanik-Prinzipansicht eines Leistungsübertragungssystems
eines Fahrzeugs gemäß einem
anderen Beispiel, bei dem das erfindungsgemäße Stellglied und die Differentialeinheit verwendet
sind, die solch ein Stellglied nutzt.
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[Erste Ausführungsform]
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Ein
Stellglied 1 gemäß einer
ersten Ausführungsform
und ein vorderes Differential 3 (Differentialeinheit),
das dieses Stellglied nutzt, werden im Folgenden unter Bezugnahme
auf 2 und 3 beschrieben.
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2 zeigt
einen Längs-Querschnitt
des vorderen Differentials 3, wobei dessen linke und dessen
rechte Richtung der zugehörigen
linken und der zugehörigen
rechten Richtung eines vierradgetriebenen Fahrzeugs entsprechen,
bei welchem das vordere Differential 3 verwendet ist.
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Das
vordere Differential 3 ist innerhalb eines Differentialträgers 5 angeordnet,
welcher in seinem Inneren mit einem Ölsumpf ausgebildet ist.
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Das
vordere Differential 3 weist ein Stellglied 1,
ein äußeres Differentialgehäuse 7,
ein inneres Differentialgehäuse 9,
und eine Klauenkupplung 13 (eine Betriebseinheit) auf.
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Ferner
weist das Stellglied 1 eine Stützplatte 15 (ein feststehendes
Teil), eine Nockenplatte 17 (ein drehbares Teil), eine
Druckplatte 19 (ein bewegbares Teil), eine Nocke 21 (ein
Umwandlungsmechanismus), eine Schaltfeder 23 (ein Vorspannteil),
einen Elektromotor 25 (eine Antriebsquelle), einen Schneckengetriebe-Mechanismus 27 (ein
Leistungsübertragungsmechanismus)
und eine Steuerungsvorrichtung (nicht gezeigt) auf.
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Wie
in 2 gezeigt, weist die Druckplatte 19 einen
Betätigungsabschnitt 19A zum
Betätigen der
Klauenkupplung 13 und einen Führungsabschnitt 19B auf,
der eine Bewegung der Nocke 21 ermöglicht, so dass diese im Betätigungsabschnitt 19A geführt ist.
Die oben beschriebenen Bauelemente des Stellgliedes 1 sind
derart angeordnet, dass der Betätigungsabschnitt 19A der
Druckplatte 19, die Stützplatte 15,
die Nockenplatte 17, die Nocke 21 und der Führungsabschnitt 19B der
Druckplatte 19 in dieser Reihenfolge von einem Bereich,
der sich näher
zur Klauenkupplung 13 befindet, entlang einer Rotationsachse
der Nockenplatte 17 angeordnet sind.
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Das
vordere Differential 3 hat die Form einer Doppelgehäuse-Struktur,
die das äußere Differentialgehäuse 7 und
das innere Differentialgehäuse 9 aufweist,
das im äußeren Differentialgehäuse 7 für Dreh- und
Gleitbewegungen angeordnet ist. Ferner sind ein linker Vorsprungsabschnitt 28 und
ein rechter Vorsprungsabschnitt 29, die am äußeren Differentialgehäuse 7 ausgebildet
sind, mittels eines Lagers 30 vom Differentialträger 5 abgestützt.
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Innerhalb
des äußeren Differentialgehäuse 7 ist
ein Kupplungsring 33 angeordnet für axiale Gleitbewegungen an
einer Innenumfangsfläche
des äußeren Differentialgehäuses 7,
der ein linkes distales Ende aufweist, das mit einer Verzahnung 31 ausgebildet
ist.
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Ferner
hat das innere Differentialgehäuse 9 ein
rechtes distales Ende, das mit einer Verzahnung 35 ausgebildet
ist. Daher ist die Klauenkupplung 13 mittels der Verzahnung 31 des Kupplungsringes 33 und
der Verzahnung 35 ausgebildet.
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Öffnungen 37, 39 sind
an einer linken bzw. an einer rechten Seite des äußeren Differentialgehäuse 7 an
in gleichem Abstand voneinander befindlichen Umfangspositionen dessen
ausgebildet, so dass ein Ölfluss
in das äußere Differentialgehäuse 7 und
aus diesem heraus ermöglicht
ist. Ferner sind an einem rechten Ende des Kupplungsringes 33 an
in gleichem Abstand voneinander befindlichen Umfangspositionen drei
Schenkelabschnitte 41 angeformt. Diese Schenkelabschnitte 41 befinden
sich jeweils in Verzahnungseingriff mit den rechten Öffnungen 39,
so dass sie nach außen
vorstehen. Ferner können
vier Schenkelabschnitte 41 vorgesehen sein.
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Wie
im Folgenden beschrieben, wird der Kupplungsring 33 mittels
des Stellgliedes 1 betriebsmäßig nach links oder nach rechts
bewegt. Wenn der Kupplungsring 33 nach links bewegt wird,
ist die Klauenkupplung 13 in Verzahnungseingriff gebracht, so
dass das äußere Differentialgehäuse 7 und
das innere Differentialgehäuse 9 miteinander
kuppelbar sind. Andererseits ist, wenn der Kupplungsring 33 nach
rechts bewegt wird, die Klauenkupplung 33 entkuppelt, und
das äußere Differentialgehäuse 7 und das
innere Differentialgehäuse 9 sind
voneinander entkuppelt.
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Zwischen
einem linken distalen Ende des inneren Differentialgehäuses 9 und
dem äußeren Differentialgehäuse 7 ist
eine Druckscheibe 43 angeordnet, die eine Betätigungskraft
des Stellgliedes 1 aufnimmt. Ferner wird das innere Differentialgehäuse 9 mittels
der Druckscheibe 43 entlang einer Axialrichtung nach links
positioniert.
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Der
Differentialmechanismus 11 mit dem Kegelradgetriebe weist
eine Mehrzahl von Ritzelwellen 45, Ritzel 47 sowie
ein linkes und ein rechtes ausgangsseitiges Achswellenrad 49, 51 auf.
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Die
jeweiligen Ritzelwellen 45 haben distale Enden, die in
einer Mehrzahl von Durchgangsbohrungen 53 im Eingriff sind,
die im inneren Differentialgehäuse 9 an
in gleichem Abstand voneinander befindlichen Umfangspositionen dessen
ausgebildet sind, und werden mittels eines Federstiftes 55 vor dem
Herausfallen aus den Durchgangsbohrungen 53 bewahrt.
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Die
Ritzel 47 sind drehbar an den jeweiligen Ritzelwellen 45 montiert.
Ferner sind die Achswellenräder 49, 51 an
ihrer linken bzw. ihrer rechten Seite in Verzahnungseingriff mit
den jeweiligen Ritzeln 47 gehalten.
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Die
Achswellenräder 49, 51,
haben jeweils Vorsprungsabschnitte 57, 59, die
jeweils in Lagerabschnitten 61, 63 aufgenommen
sind, die im äußeren Differentialgehäuse 7 ausgebildet
sind. Ferner sind eine linke und eine rechte Vorderradachse in den
jeweiligen Vorsprungsabschnitten 57, 59 mittels
Keilnutverbindungen angeordnet.
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Ferner
sind Druckscheiben 65 jeweils zwischen den Achswellenrädern 49, 51 und
dem äußeren Differentialgehäuse 7 angeordnet.
Diese Druckscheiben 65 nehmen Druckkräfte auf, die von den Achswellenrädern 49, 51 während deren
Verzahnungseingriff ausgeübt
werden.
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Im
inneren Differentialgehäuse 9 an
dessen Innenumfang sind runde Auflageabschnitte 67 gegenüberliegend
zu den jeweiligen Ritzeln 47 ausgebildet. Diese runden
Auflageabschnitte 67 nehmen Zentrifugalkräfte der
Ritzel 47 und Reaktionskräfte der jeweiligen Ritzel 47 auf,
die während
deren Verzahnungseingriff mit den jeweiligen Achswellenrädern 49, 51 auftreten.
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Die
Stützplatte 15 des
Stellgliedes 1 ist mittels Schrauben 69, 69 fest
am Differentialträger 5 befestigt.
Die Nockenplatte 17 ist für Gleit- und Drehbewegungen
an der Stützplatte 15 angeordnet.
Die Druckplatte 19 ist mittels Armabschnitten 71,
die an einem linken distalen Ende der Druckplatte 19 angeformt
sind, mit dem Kupplungsring 33 gekuppelt für Gleitbewegungen
nach links und nach rechts zusammen mit dem Kupplungsring 33.
Ferner sind, wie in 3 gezeigt, an zwei an deren
Umfang mit Abstand angeordneten Positionen der Stützplatte 15 Vorsprungsabschnitte 73 angeformt,
die mit der Druckplatte 19 in Eingriff sind, so dass ein
Drehen der Druckplatte 19 verhindert wird. Die Nockenplatte 17 ist
an ihren mit Abstand voneinander angeordneten Umfangspositionen
mit zwei Ausnehmungen 75 versehen, mittels welcher eine
Beeinflussung der jeweiligen Vorsprungsabschnitte 73 durch
die Nockenplatte 17 verhindert ist.
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Die
Nocken 21 sind zwischen der Nockenplatte 17 und
der Druckplatte 19 an drei in gleichem Abstand voneinander
befindlichen Umfangspositionen jeweils mittels Blechteilen ausgebildet.
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Wie
in 2 gezeigt, ist die Schaltfeder 23 zwischen
der Stützplatte 15 und
der Druckplatte 19 angeordnet, so dass die Druckplatte 19 und
der Kupplungsring 33 in einer Richtung (nach links) angetrieben
werden, so dass die Klauenkupplung 13 in Verzahnungseingriff
gebracht wird.
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Der
Elektromotor 25 ist fest am Differentialträger 5 befestigt
und ist mittels der Steuerungsvorrichtung elektrisch mit einer Fahrzeugbatterie
gekoppelt.
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Der
Schneckengetriebe-Mechanismus 27 weist ein Schneckenrad 77 und
eine Schnecke 79 auf, die gegenseitig im Verzahnungseingriff
gehalten sind. Das Schneckenrad 77 ist an einem Abschnitt des
Außenumfangs
der Nockenplatte 17 ausgebildet. Die Schnecke 79 ist
mit einer Ausgangswelle 81 gekuppelt (siehe 3).
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Wie
mittels der Pfeile A1, A2 in 3 gezeigt,
ist der Schneckengetriebe-Mechanismus 27 wirksam, so dass
die Nockenplatte 17 in Schaltrichtungen gedreht wird, wobei
er ein Drehmoment verstärkt.
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Die
Steuerungsvorrichtung wirkt derart, dass Zeitsteuerungen für jeweils
vorgegebene Zeitintervalle ausgeführt werden, so dass der Elektromotor 25 in
beide Richtungen (in die eine Richtung und in die andere Richtung)
bewegt wird. Infolge solcher Zeitsteuerungen wird, wenn von der
Steuerungsvorrichtung der Elektromotor 25 für ein vorgegebenes
Zeitintervall zur Bewegung in die eine Richtung angesteuert wird,
mittels des Schneckengetriebe-Mechanismus 27 die Nockenplatte 17 um
einen vorgegebenen Rotationswinkel in einer vorgegebenen Richtung
gedreht.
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In
der oberen Hälfte
von 2 ist ein Zustand gezeigt, in dem die Nocke 21 in
einem Außerbetriebszustand
verbleibt. In solch einem Zustand verbleibt die Klauenkupplung 13 in
Verzahnungseingriff, da die Druckplatte 19 (zusammen mit
dem Kupplungsring 33) durch die Wirkung der Schaltfeder 23 nach
links geschaltet ist.
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Mit
dem Verzahnungseingriff der Klauenkupplung 13 wird, wenn
sich die Kupplung dreht, ein Drehmoment erzeugt. Obgleich im Folgenden
eine detaillierte Beschreibung vorgenommen wird, weist der Umwandlungsmechanismus
der hier beschriebenen Ausführungsform
zusätzlich
zu den Nocken 21 (d. h. einen ersten Nockenmechanismus,
der angepasst ist, so dass eine erste Schubkraft erzeugt wird, so
dass sich die Klauenkupplung 13 entlang der Rotationsachse
zwischen einer Position, in der die Kupplung in Eingriff ist, und
einer Position, in der die Kupplung außer Eingriff ist, infolge der
Rotation der Nockenplatte 17 bewegt) einen zweiten Nockenmechanismus
auf, der angepasst ist, so dass er eine zweite Schubkraft erzeugt,
um die Kupplung in Verzahnungseingriff zu halten, die das Drehmoment
aufnimmt, das von der Klauenkupplung 13 erzeugt wird, die
in Verzahnungseingriff gehalten ist. Die zweite Schubkraft, die von
diesem zweiten Nockenmechanismus erzeugt worden ist, wirkt zusätzlich zur
Vorspannkraft der Schaltfeder 23, so dass gewährleistet ist,
dass die Kupplung in Verzahnungseingriff gehalten wird.
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In
solch einem Zustand, wenn die Steuerungsvorrichtung wirkt, um den
Elektromotor 25 in einer Richtung für ein vorgegebenes Zeitintervall
anzutreiben, bewirkt dies, dass die Nockenplatte 17 um
einen vorgegebenen Rotationswinkel gedreht wird, und ermöglicht eine
Betätigung
der Nocke 21. Dann wird mittels der resultierenden Nocken-Schubkraft die
Druckplatte 19 (zusammen mit dem Kupplungsring 33)
gegen die Vorspannkraft der Schaltfeder 23 nach rechts
verschoben. Infolge dieser Bewegung wird, wie in der unteren Hälfte der 2 gezeigt,
die Klauenkupplung 13 entkuppelt.
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In
solch einem Zustand, wenn die Steuerungsvorrichtung wirksam ist,
so dass sich der Elektromotor 25 für ein vorgegebenes Zeitintervall
in der entgegengesetzten Richtung bewegt, wird bewirkt, dass die
Nockenplatte 17 mit einem vorgegebenen Rotationswinkel
in die entgegengesetzte Richtung gedreht wird und eine Betätigung der
Nocke 21 unterbrochen wird. Dann wird infolge der Vorspannkraft der
Schaltfeder 23 die Klauenkupplung 13 in Verzahnungseingriff
gebracht.
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Wenn
dies stattfindet, bildet die Schaltfeder 23 einen Rückhaltemechanismus,
und die Klauenkupplung 13 wird in Verzahnungseingriff gebracht, wenn
die Verzahnung 31, 35 sich ergänzend zusammengepasst wird.
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Wie
oben erläutert,
werden der Kupplungs- und Entkupplungsmechanismus (Klauenkupplung 13)
des vorderen Differentials 3 und ein dazugehöriger Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus
gleichzeitig in einer Verriegelungsverbindung betätigt, wenn
ein Schalten von einem Vierradantriebszustand in einen Zweiradantriebszustand
durchgeführt
wird.
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Wie
oben bemerkt, wird während
des Vierradantriebszustands die Antriebsleistung des Motors vom
Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus zum äußeren Differentialgehäuse 7 mittels
eines Vorderrad-Antriebsstrangs übertragen
und folglich mittels der Klauenkupplung 13 in einen Rotationsantrieb
des inneren Differentialgehäuses 9 umgewandelt.
Diese Rotation wird mittels der Ritzel 47 von den Ritzelwellen 45 auf
die dazugehörigen
Achswellenräder 49, 51 verteilt
und mittels der jeweiligen Vorderradachsen zum linken und zum rechten
Vorderrad geliefert.
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Wenn
das Fahrzeug seinen Vierradantriebszustand annimmt, ist das Fahrzeug
besser auf einer schlechten Straße einsetzbar, besser abseits
einer schlechten Straße
einsetzbar sowie ist dessen Fahrstabilität erhöht.
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Ferner
wird, insbesondere wenn am Fahrzeug ein unterschiedlicher Antriebswiderstand
zwischen den Vorderrädern
während
des Fahrens auf einer schlechten Straße auftritt, die Antriebsleistung des
Motors unterschiedlich auf das linke und auf das rechten Vorderrad
infolge der Drehungen der jeweiligen Ritzel 47 verteilt.
-
Während des
Zweiradantriebszustands entkuppelt die Klauenkupplung 13 eine Übertragung
der Antriebsleistung des Motors mittels des Antriebstrangs zwischen
dem inneren Differentialgehäuse 9 und
den Vorderrädern,
und die Vorderräder nehmen
einen Zustand an, in dem sie frei drehbar sind. Zusätzlich ist
der Antriebsstrang zwischen dem Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus und dem äußeren Differentialgehäuse 7 sowohl
von der Antriebsleistung des Motors als auch den dazugehörigen Drehungen
der Vorderräder
entkuppelt, und eine Rotation des selbigen ist unterbrochen.
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Auf
diese Weise ist während
des Zweiradantriebszustands die Rotation des Vorderradantriebs-Antriebstrangs
zwischen dem Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus und dem äußeren Differentialgehäuse 7 unterbrochen,
was zu einer Reduzierung von Vibrationen führt, so dass ein besserer Fahrkomfort
bereitgestellt ist. Ferner resultiert minimierter Verschleiß verschiedener
Bauelemente des Vorderradantriebs-Antriebstrangs in deren Haltbarkeit.
Ferner ist die Belastung des Motors in einem Ausmaß reduziert,
in dem der Drehwiderstand reduziert ist, was in einem verbesserten
Kraftstoffverbrauch resultiert.
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Das äußere Differentialgehäuse 7 ist
zusätzlich
zu den Öffnungen 37, 39 am
Innenumfang der jeweiligen Vorsprungsabschnitte 28, 29 mit
jeweils in Spiralform ausgebildeten, vertieften Ölungsabschnitten 83, 85 versehen.
Ferner sind am äußeren Differentialgehäuse 7 jeweils
an Positionen, die den Druckscheiben 65, 65 gegenüberliegen,
jeweils in Verbindung mit den vertieften Ölungsabschnitten 83, 85 vertiefte Ölungsabschnitte 87, 89 ausgebildet.
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Da
die Öffnungen 37, 39 an
den radial auswärts
befindlichen Bereichen im äußeren Differentialgehäuse 7 ausgebildet
sind und ständig
in Öl im Ölsumpf eingetaucht
sind, der im Differentialträger 5 ausgebildet
ist, kann während
der Drehung des äußeren Differentialgehäuses 7 Öl in das äußere Differentialgehäuse 7 eindringen.
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Ferner
spritzt infolge der Rotation des äußeren Differentialgehäuses 7 (zusammen
mit dem Tellerrad) das Öl
im Ölsumpf
nach oben. Folglich wird das nach oben gespritzte Öl einem
Schraubpumpvorgang unterzogen, der von den vertieften Ölungsabschnitten 83, 84 verursacht
wird, so dass es in das Innere des äußeren Differentialgehäuse 7 eintritt, während es
Spalten passiert, wie beispielsweise die vertieften Ölungsabschnitte 87, 89 und
die Druckscheiben 65, 65.
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Das Öl, das auf
diese Weise in das äußere Differentialgehäuse 7 eintritt,
wird zu den Verzahnungsabschnitten der jeweiligen Räder 47, 49, 51, die das
Differentialgetriebe mit dem Kegelradgetriebe bilden, zu den Gleitbereichen
zwischen den Ritzelwellen 45 und den Ritzeln 47,
zu den Gleitbereichen zwischen dem äußeren Differentialgehäuse 7 und dem
inneren Differentialgehäuse 9,
zu den Gleitbereichen zwischen dem äußeren Differentialgehäuse 7 und
dem Kupplungsring 33, und zu der Kupplung geliefert (zu
deren Verzahnungen 31, 35), so dass diese Bauelemente
geschmiert und gekühlt
werden.
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Ferner
ist auch ein unterer Bereich des Stellgliedes 1 im Ölsumpf eingetaucht,
wodurch dazugehörige
Bereiche zwischen der Stützplatte 15 und
der Nockenplatte 17 und Gleitbereiche der Druckplatte 19 und
der Nocke 21 geschmiert und gekühlt werden.
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Und
ferner wird auch der Schneckengetriebe-Mechanismus 27 mittels
des oben beschriebenen hochgespritzten Öls geschmiert und gekühlt.
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Daher
führt dies
bei den oben beschriebenen jeweils geschmierten und gekühlten Bereichen,
zu denen Öl
geliefert wird, zu minimiertem Verschleiß, womit eine verbesserte Haltbarkeit
bereitgestellt ist. Ferner führt
dies zu reduziertem Reibungswiderstand in den jeweiligen Gleitbereichen,
was zu einem verbesserten Kraftstoffverbrauch führt.
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Das
Stellglied 1 und das vordere Differential 3 sind
auf diese Weise aufgebaut.
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Wie
im Obigen erläutert,
weicht das Stellglied 1 und das vordere Differential 3,
das die Rotationskraft des Elektromotors 25 in die Betätigungskraft der
Klauenkupplung 13 mittels der Nocken 21 umwandelt,
von der Struktur des Standes der Technik ab, bei welcher Struktur
ein Stellglied benötigt
wird, das Fluiddruck nutzt, und die eine teure Pumpe, das Fluid
nutzende Stellglied (für
einen Kolben und einen Zylinder) und einen dazugehörigen Umwandlungsmechanismus
erforderlich macht, auf die bei der erfindungsgemäßen Struktur
verzichtet werden kann. Folglich wird die Struktur in dem Maße einfacher
und kann mit geringen Kosten realisiert werden.
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Ferner
benötigen
das Stellglied 1 und das vordere Differential 3 nicht
die Bereitstellung eines großen
Einbauraumes zum Installieren einer Druckleitung, was zu einem geringen
Gewicht und einer kompakten Struktur führt, so dass die Möglichkeiten der
Im-Fahrzeug-Installation verbessert sind. Demgemäß besteht keine Notwendigkeit
zum Modifizieren des Differentialträgers 5, wodurch eine
merkliche Kostenerhöhung
verhindert wird, die anderenfalls wegen der Modifizierung verursacht
werden würde.
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Ferner
werden das Stellglied 1 und das vordere Differential 3 frei
von negativen Effekten, die durch Funktionsverschlechterung und
aus einem Druckleck resultierendem Druckverlust verursacht werden,
was in einer merklichen Verbesserung der Leistungsfähigkeit,
der Stabilität
und der Betriebszuverlässigkeit
resultiert. Ferner können
auch eine Verstärkung
der Dichtungseigenschaften an verschiedenen Teilen der Druckleitung
und damit zusammenhängende
Kostenerhöhungen
vermieden werden.
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Ferner
unterscheiden sich das Stellglied 1 und das vordere Differential 3 von
der Struktur des Standes der Technik und haben keine Beschränkung in
der Art der zu verwendenden Antriebsquelle, sowie ermöglichen
sie eine große
Freiheit beim Strukturieren des gesamten Systems.
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Ferner
können
die Nocken 21 aus Blechteilen hergestellt werden und können daher
mit geringen Kosten ausgebildet werden.
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Ferner
hat, wie oben beschrieben, das Stellglied 1 die Form einer
Struktur, die in einer Negativweise betätigt wird, so dass, wenn die
Nocken 21 betätigt
werden, die Klauenkupplung 13 entkuppelt wird, und wenn
die Betätigungen
der Nocken 21 unterbrochen sind, die Klauenkupplung 13 in
Verzahnungseingriff infolge der Wirkung der Schaltfeder 23 gebracht
wird. Bei solch einer Struktur können
durch Ändern
der Vorspannkraft der Schaltfeder 23 die Betätigungskraft
und der Betrag der Betätigung
(Hub) der Klauenkupplung 13 frei eingestellt werden.
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Ferner
kann, da die Schaltfeder 23 es ermöglicht, dass die Klauenkupplung 13 die
Form eines Rückhaltemechanismus
annimmt, ein Ratschen der Klauenkupplung 13 und ein dazugehöriges Ratschgeräusch minimiert
werden, mit dem Ergebnis einer merklichen Verbesserung der Haltbarkeit.
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Ferner
werden beim Stellglied 1 auf die Nockenplatte 17 in
einem Zustand keine Rotationskräfte ausgeübt, in dem
die Nocken 21 in Wirkzuständen verbleiben (wenn die Klauenkupplung 13 im
Verzahnungseingriff verbleibt). Folglich bleibt, sogar, wenn der
Elektromotor 25 unterbrochen wird oder bei einer Störung im
Elektromotor 25, der Kupplungszustand des vorderen Differentials 3 erhalten,
wodurch ein Verbleiben des Fahrzeugs im Vierradantriebszustand ermöglicht ist.
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Ferner
wird, in einem Zustand, in dem die Nocken 21 betätigt werden,
die Rotationskraft, die auf die Nockenplatte 17 infolge
der Reaktions-Druckkräfte
der Nocken 21 ausgeübt
wird, mittels eines großen
Reibungswiderstandes absorbiert, der vom Schneckengetriebe-Mechanismus 27 verursacht wird.
Demgemäß wird,
wenn der Elektromotor 25 unterbrochen wird oder wenn der
Elektromotor 25 ausfällt,
das vordere Differential 3 in dem entkuppelten Zustand
gehalten, und das Fahrzeug wird im Zweiradantriebszustand gehalten.
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Auf
diese Weise wird die Zufuhr von Elektroenergie zum Elektromotor 25 entweder
in einem Fall, in dem die Klauenkupplung 13 in Verzahnungseingriff gebracht
ist (in dem Vierradantriebszustand), oder in einem Fall unterbrochen,
in dem die Klauenkupplung entkuppelt ist (im Zweiradantriebszustand).
Demgemäß wird eine
Belastung der Batterie in diesem Ausmaß vermieden und der Kraftstoffverbrauch
verbessert. Ferner ist die Haltbarkeit des Elektromotors 25 verbessert.
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[Zweite Ausführungsform]
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Im
Folgenden werden unter Bezugnahme auf 4 ein
Stellglied 101 einer zweiten Ausführungsform und eine vorderes,
dasselbige nutzende Differential 103 (Differentialeinheit)
beschrieben.
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Das
vordere Differential 103 ist mit dem vorderen Differential 3 des
bei der ersten Ausführungsform
genutzten Vierradantrieb-Fahrzeugs ausgetauscht. Im Folgenden tragen
die gleichen Bauelemente wie die des Stellgliedes 1 und
des vorderen Differentials 3 die gleichen Bezugszeichen,
und zum Beschreiben wird an verschiedenen Punkten Bezug darauf genommen.
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Das
vordere Differential 103 weist ein Stellglied 101,
das äußere Differentialgehäuse 7,
das innere Differentialgehäuse 9,
den Differentialmechanismus 11 mit dem Kegelradgetriebe
und die Klauenkupplung 13 auf.
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Ferner
weist das Stellglied 101 eine Stützplatte 105 (ein
feststehendes Teil), einen Schraubmechanismus 107 (einen
Umwandlungsmechanismus), eine drehbare Platte 109 (ein
drehbares Teil: ein bewegbares Teil), eine Zwischenplatte 111 (ein Betätigungskraft-Übertragungsteil),
eine Schaltfeder 113 (ein Vorspannteil), eine Rückstellfeder 115,
einen Radsatz 117 (einen Leistungsübertragungsmechanismus), den
Elektromotor 25 (die Antriebsquelle) und die Steuerungsvorrichtung
(nicht gezeigt) auf.
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Wie
in 4 gezeigt, sind die obigen, das Stellglied 1 bildenden
Bauelemente in Richtung entlang der Drehachse der drehbaren Platte 109 angeordnet,
so dass die drehbare Platte 109 und die Stützplatte 105 in
der Reihenfolge von der Klauenkupplung 13 aus angeordnet
sind. Ferner sind die Stützplatte 105,
der Schraubmechanismus 107 und die drehbare Platte 109 in
dieser Reihenfolge von einer Position näher zum Innenbereich der drehbaren Platte 109 aus
bezüglich
deren Radialrichtung angeordnet.
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Die
Stützplatte 105 ist
mittels Schrauben 119 fest an dem Differentialträger 5 befestigt.
Der Schraubmechanismus 107 ist zwischen der Stützplatte 105 und
der drehbaren Platte 109 angeordnet.
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Die
Zwischenplatte 111 ist über
eine Keilnutverbindung mit der drehbaren Platte 109 gekuppelt und
mittels eines Sprengringes 121 linksseitig positioniert.
Ferner dient die Zwischenplatte 111 als Unterlegscheibe,
die bezüglich
des Kupplungsringes 33 gleitet.
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Die
Schaltfeder 113 ist zwischen der drehbaren Platte 109 und
der Zwischenplatte 111 angeordnet und spannt den Kupplungsring 33 in
Richtung nach links vor, um zu bewirken, dass die Klauenkupplung 13 in
Verzahnungseingriff gebracht werden kann.
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Die
Rückstellfeder 115 ist
zwischen einem Sprengring 123, der an dem Kupplungsring 33 montiert
ist, und einem äußeren Differentialgehäuse 7 angeordnet,
wodurch der Kupplungsring 33 in Richtung nach rechts vorgespannt
wird, um zu bewirken, dass die Klauenkupplung 13 entkuppelt
wird.
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Der
Radsatz 117 besteht aus einem Geradstirnrad 125 mit
großem
Durchmesser und einem Geradstirnrad 127 mit kleinem Durchmesser,
die im gemeinsamen Verzahnungseingriff miteinander sind. Das Geradstirnrad 125 mit
großem
Durchmesser ist am Außenumfang
der drehbaren Platte 109 ausgebildet. Das Geradstirnrad 127 mit
kleinem Durchmesser ist mit der Ausgangswelle 81 des Elektromotors 25 gekuppelt.
Der Radsatz 117 wird wirksam, um das Drehmoment des Elektromotors 25 zu
verstärken, wodurch
die drehbare Platte 109 mit einem verstärkten Drehmoment gedreht wird.
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Die
Steuerungsvorrichtung führt
die Zeitsteuerung durch, um den Elektromotor 25 in beiden
Richtungen für
jeweils vorgegebene Zeitintervalle zu drehen. Durch diese Zeitsteuerung
wird, wenn die Steuerungsvorrichtung den Elektromotor 25 für das vorgegebene
Zeitintervall dreht, die drehbare Platte 109 mittels des
Radsatzes 117 in der vorgegebenen Richtung um einen vorgegebenen
Drehwinkel gedreht.
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4 zeigt
einen Zustand, in dem die drehbare Platte 109 (zusammen
mit dem Kupplungsring 33) mittels der Schraubdruckkraft
des Schraubmechanismus 107 und der Vorspannkraft der Rückstellfeder 115 nach
rechts verschoben ist, wobei die Klauenkupplung 13 in einem
entkuppelten Zustand bleibt.
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Unter
einer solchen Bedingung wird, wenn die Steuerungsvorrichtung den
Elektromotor 25 in die eine Richtung für das vorgegebene Zeitintervall dreht,
die Zwischenplatte 111 mittels der Schraubdruckkraft des
Schraubmechanismus 107 und der Vorspannkraft der Schaltfeder 113 gegen
die Vorspannkraft der Rückstellfeder 115 nach
links bewegt, wodurch bewirkt wird, dass die Klauenkupplung 13 in Verzahnungseingriff
gebracht wird.
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Wenn
dies auftritt, bildet die Schaltfeder 113 einen Rückhaltemechanismus,
und die Klauenkupplung 13 wird in Verzahnungseingriff gebracht,
wenn die Verzahnungen 31, 35 sich ergänzend zusammengepasst
sind.
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Nach
dem Verzahnungseingriff der Klauenkupplung 13 wird bei
Drehung des Kupplungsringes 33 ein Drehmoment erzeugt.
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Der
Umwandlungsmechanismus dieser Ausführungsform ist zusätzlich zu
dem Schraubmechanismus 107 (d. h. dem Schraubmechanismus,
der eine erste Schubkraft erzeugen kann, um zu bewirken, dass sich
die Klauenkupplung 13 infolge der Drehung der drehbaren
Platte 109 entlang der Drehachse zwischen einer Kupplungseingriffposition
und einer Kupplungstrennposition bewegt) mit einem Nockenmechanismus
versehen, der eine zweite Schubkraft erzeugen kann, um zu bewirken,
dass die Kupplung in Verzahnungseingriff gehalten wird und das Drehmoment überträgt, das
von der Klauenkupplung 13 erzeugt wird, die in Verzahnungseingriff
bleibt. Die zweite Schubkraft, die von diesem Nockenmechanismus
erzeugt wird, ist zusätzlich
zu der Vorspannkraft der Schaltfeder 113 wirksam, um sicherzustellen, dass
die Kupplung im Verzahnungseingriff gehalten werden kann.
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Mit
dem Verzahnungseingriff der Klauenkupplung 13 geht das
Fahrzeug in den Vierradantriebszustand über und erfährt eine Verbesserung der Geländegängigkeit,
der Straßenfahrfähigkeit
und der Fahrstabilität.
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Ferner
wird, wenn beim Fahrzeug eine Antriebswiderstandsdifferenz zwischen
den Vorderrädern
während
der Fahrt des Fahrzeuges im Gelände auftritt,
die Antriebsleistung des Motors infolge der Drehung der jeweiligen
Ritzel 47 unterschiedlich auf das linke und rechte Vorderrad
verteilt.
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Unter
einer solchen Bedingung wird, wenn die Steuerungsvorrichtung den
Elektromotor in entgegengesetzte Richtung für ein vorgegebenes Zeitintervall
dreht, die Klauenkupplung 13 mittels der von dem Schraubmechanismus 107 in
entgegengesetzte Richtung bewirkten Schraubdruckkraft und der Vorspannkraft
der Rückstellfeder 115 entkuppelt.
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Nach
dem Entkuppeln der Klauenkupplung 13 geht das Fahrzeug
in den Zweiradantriebszustand über,
um die Drehung des Vorderrad-Antriebsstrangs zu unterbrechen, woraus
sich eine Reduzierung der Vibrationen ergibt, um den Fahrkomfort
zu verbessern. Außerdem
bewirkt eine Reduzierung der Abnutzung, dass verschiedene Bauelemente
des Vorderrad-Antriebsstrangs
eine erhöhte
Lebensdauer haben. Gleichfalls wird die Belastung des Motors auf ein
Maß entsprechend
der Reduzierung des Rotationswiderstands verringert, wodurch der
Kraftstoffverbrauch verringert wird.
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In
dieser Weise sind das Stellglied 101 und das vordere Differential 103 aufgebaut.
-
Wie
oben erläutert,
ermöglichen
das Stellglied 101 und das vordere Differential 103,
das die Rotationskraft des Elektromotors 25 in die Betätigungskraft
der Klauenkupplung 13 mittels des Schraubmechanismus 107 umwandelt,
dass auf die kostenintensive Pumpe, das Stellglied, das Fluiddruck
(für den
Kolben und den Zylinder) nutzt, und den zugehörigen Umwandlungsmechanismus
verzichtet werden kann. Als eine Folge wird die Struktur in diesem
Umfang vereinfacht und mit geringen Kosten realisiert.
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Ferner
kann das Stellglied 101 und das vordere Differential 103 derart
aufgebaut sein, dass diese einen Schraubmechanismus 107 mit
einer reduzierten Gewindesteigung aufweisen, wodurch eine Erleichterung
des genauen Einstellens der Betätigungskraft
geschaffen wird. Außerdem
kann die Betätigungskraft
der Klauenkupplung 13 durch Miniaturisierung des Elektromotors 25 verstärkt werden, während die
Belastung der Batterie reduziert wird.
-
Ferner
ist mit der Struktur, bei der der Verzahnungseingriff der Klauenkupplung 13 mittels
der Schaltfeder 113 durch Variieren der Vorspannkraft der
Schaltfeder 113 bewirkt wird, ein freies Einstellen der
Betätigungskraft
und des Maßes
der Betätigung (Hub)
der Klauenkupplung 13 möglich.
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Ferner
können
infolgedessen, dass die Schaltfeder 113 die Form des Rückhaltemechanismus
einnimmt, das Ratschen und begleitende Ratschgeräusche der Klauenkupplung 13 mit
einer daraus resultierenden merklichen Erhöhung der Haltbarkeit minimiert
werden.
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Ferner
kann bei dem Stellglied 101, selbst wenn die Schubkraft
auf den Kupplungsring 33 ausgeübt wird, eine fehlerhafte Drehung
der drehbaren Platte 109 infolge eines großen Reibungswiderstandes,
der in dem Schraubmechanismus 10 auftritt, verhindert werden.
Dies bewirkt, dass die Klauenkupplung 13 und das vordere
Differential 103 kontinuierlich in ihrem Kupplungs- und
Entkupplungszustand, in dem sie sind, gehalten werden.
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Dementsprechend
bleibt, selbst wenn der Elektromotor 25 gestoppt wird oder
bei einem Ausfall des Elektromotors 25, das Fahrzeug noch
im Vierradantriebszustand oder im Zweiradantriebszustand.
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Außerdem haben
das Stellglied 101 und das vordere Differential 103 dieselben
Vorteile wie jene des Stellgliedes 1 und des vorderen Differentials 3 mit
Ausnahme der Vorteile des Stellgliedes 1 und des vorderen
Differentials 3 bei Verwendung des Umwandlungsmechanismus,
der aus dem Nockenmechanismus 21 besteht, und bei Verwendung
des Übertragungsmechanismus,
der aus dem Schneckengetriebe-Mechanismus 27 besteht.
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[Dritte Ausführungsform]
-
Ein
Stellglied 201 und ein vorderes Differential 203 (eine
Differentialeinheit) unter Verwendung desselben sind unten mit Bezug
auf 5 beschrieben.
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Das
Stellglied 201 ist eine modifizierte Form des Stellgliedes 101 gemäß der zweiten
Ausführungsform.
-
Nachfolgend
bezeichnen dieselben Bauelemente wie jene des Stellgliedes 101 und
des vorderen Differentials 103 dieselben Bezugszeichen
und werden für
die Beschreibung der Teile an verschiedenen Stellen herangezogen.
-
Das
vordere Differential 203 weist ein Stellglied 201,
das äußere Differentialgehäuse 7,
das innere Differentialgehäuse 9,
den Differentialmechanismus 11 mit dem Kegelradgetriebe
und die Klauenkupplung 13 auf.
-
Ferner
ist das Stellglied 201 aus der Stützplatte 105 (dem
feststehenden Teil), dem Schraubmechanismus 107 (dem Umwandlungsmechanismus),
der drehbaren Platte 109 (dem drehbarem Teil: dem bewegbaren
Teil), einer Magnetplatte 205 (einem Betätigungskraft-Übertragungsteil),
der Schaltfeder 113 (dem Vorspannteil), dem Radsatz 117 (dem Leistungsübertragungsmechanismus),
dem Elektromotor 25 (der Antriebsquelle) und der Steuerungsvorrichtung
(nicht gezeigt) zusammengesetzt.
-
Die
Magnetplatte 205 weist eine Permanentmagnetplatte auf,
die den Kupplungsring 33 (die Arme 41) der Klauenkupplung 13 anzieht,
sodass sie gemeinsam mit dem Kupplungsring 33 bewegbar
ist.
-
Als
eine Folge wird, mit der Klauenkupplung 13 im entkuppelten
Zustand verbleibend, selbst bei Abwesenheit der Rückstellfeder 115 der
Kupplungsring 33 zusammen mit der drehbaren Platte 109 infolge
der Anziehungskraft der Magnetplatte 205 nach rechts bewegt.
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In
einer solchen Weise sind das Stellglied 201 und das vordere
Differential 203 aufgebaut.
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Wie
oben erläutert,
sind infolge des Vorhandenseins der Magnetplatte 205 weder
die Rückstellfeder 115 noch
der zugehörige
positionierende Sprengring 123 in dem Stellglied 201 und
dem vorderen Differential 203 erforderlich. Als eine Folge
wird die Anzahl von Bauelementen in diesem Maße herabgesetzt, woraus eine
Reduzierung der Kosten resultiert.
-
Außerdem haben
das Stellglied 201 und das vordere Differential 203 dieselben
Vorteile wie jene des Stellgliedes 101 und des vorderen
Differentials 103.
-
[Vierte Ausführungsform]
-
Ein
Stellglied 301 gemäß einer
vierten Ausführungsform
und ein vorderes Differential 303 (eine Differentialeinheit)
unter Verwendung desselben sind unten mit Bezug auf 6 bis 8A, 8B beschrieben.
-
Das
vordere Differential 303 wird mit dem vorderen Differential 3 gemäß der ersten
Ausführungsform
ausgetauscht. Nachfolgend bezeichnen dieselben Bauelemente wie jene
des Stellgliedes 1 und des vorderen Differentials 3 dieselben
Bezugszeichen und werden für
die Beschreibung der Teile an verschiedenen Stellen herangezogen.
-
Das
vordere Differential 303 weist ein Stellglied 301,
das äußere Differentialgehäuse 7,
das innere Differentialgehäuse 9,
den Differentialmechanismus 11 mit dem Kegelradgetriebe
und die Klauenkupplung 13 auf.
-
Ferner
weist das Stellglied 301 eine feststehende Metallbefestigung 305,
eine Stützplatte 307 (ein
feststehendes Teil), eine drehbare Platte 309 (ein drehbares
Teil: ein bewegbares Teil), vier Nocken 311 (einen Umwandlungsmechanismus),
jeweils vier Stück
von großen
und kleinen Halteteilen 313, 315, vier Schraubenfedern 317 (Vorspannteile),
eine Federplatte 319, einen Betätigungsmechanismus 321 (einen
Leistungsübertragungsmechanismus:
eine Antriebsquelle) zum Betätigen
der Klauenkupplung 13 im Kupplungs- und Entkupplungszustand
der Verzahnung, und die Steuerungsvorrichtung (nicht gezeigt) auf.
-
Wie
in den 8A, 8B gezeigt,
weist die drehbare Platte 309 einen Betätigungsabschnitt 309A zum
Betätigen
der Klauenkupplung 13 und einen Führungsabschnitt 309B auf,
der die Bewegungen der Nocken 311 in dem Betätigungsabschnitt 309A führt. Ferner
sind die oben beschriebenen Bauelemente, die das Stellglied 301 bilden,
in einer Richtung entlang der Drehachse der drehbaren Platte 309 angeordnet,
so dass der Betätigungsabschnitt 309A der
drehbaren Platte 309, der Führungsabschnitt 309B der
drehbaren Platte 309, die Nocken 311 und die Stützplatte 307 in
einer Reihenfolge von der Klauenkupplung 13 aus angeordnet
sind.
-
Wie
in 6 und 7 gezeigt, ist die feststehende
Metallbefestigung 305 fest mittels Schrauben 323, 323 an
dem Differentialträger 5 befestigt. Wie
in 6 gezeigt, ist ferner die Stützplatte 307 mit der
feststehenden Metallbefestigung 305 verschweißt.
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Die
drehbare Platte 309 ist an der linken Seite der Stützplatte 307 für Drehbewegungen
angeordnet. Ferner sind die Nocken 311 an der drehbaren Platte 309 an
vier Stellen am Umfang und im gleichen Abstand voneinander angeordnet.
-
Die
Halteteile 313 sind an der Stützplatte 307 an vier
Stellen am Umfang und im gleichen Abstand voneinander angeordnet.
Ferner sind die Halteteile 315 jeweils den Halteteilen 313 gegenüberliegend lösbar in
Eingriff mit zugehörigen
Durchgangsbohrungen 325 gehalten, die in der Stützplatte 307 ausgebildet
sind.
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Die
Schraubenfedern 317 sind jeweils zwischen den jeweiligen
Halteteilen 313, 315 gehalten.
-
Wie
in 8A und 8B gezeigt,
sind ferner die Nocken 311 zwischen den Halteteilen 315 wirksam,
die für
das Kuppeln und Entkuppeln (in Verbindung mit den jeweiligen Schraubenfedern 317) verfügbar sind.
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Wie
in 6 gezeigt, ist die Federplatte 319 gegenüberliegend
der drehbaren Platte 309 angeordnet. Die Federplatte 319 ist
einstückig
mit Armabschnitten 327 und Federabschnitten 329 ausgebildet.
Ferner ist die Federplatte 319 über die Armabschnitte 327 mit
dem Kupplungsring 33 der Klauenkupplung 13 verbunden.
-
Ferner
hat jeder Ringabschnitt 329 eine Rückstellfederwirkung, wodurch
die Federplatte 319 und der Kupplungsring 33 in
eine Richtung (nach rechts) vorgespannt werden, um zu bewirken,
dass das äußere Differentialgehäuse 7 entkuppelt
wird.
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Wie
in 7 gezeigt, weist der Betätigungsmechanismus 321 ein
koaxiales Druck-Zug-Kabel 331, ein Gelenk 333,
ein Verbindungsteil 335, Halteteile 337, 339 und
eine Schaltfeder 341 auf.
-
Das
koaxiale Kabel 331 ist flexibel und weist ein Außenrohr 343 und
einen Draht 345 auf, der sich durch dieses Rohr 343 hindurch
erstreckt.
-
Das
Rohr 343 ist an einem Trägerabschnitt 351,
der an der Stützplatte 307 ausgebildet
ist, mittels Schraubenmuttern 347, 349 festgelegt.
Ferner ist der Draht 345 über das Gelenk 333 mit
dem Verbindungsteil 335 verbunden.
-
Ferner
erstreckt sich das Verbindungsteil 335 durch Durchgangsbohrungen 353, 355 hindurch, die
in der feststehenden Metallbefestigung 305 bzw. der Stützplatte 307 ausgebildet
sind, und ist mit der drehbaren Platte 309 verschweißt.
-
Das
Halteteil 337 ist an einer Seite näher zu der Schraubenmutter 347 (näher zu dem
Rohr 343) angeordnet. Ferner ist das Halteteil 339 an
einer Seite näher
zu dem Gelenk 333 (für
den Draht 345) angeordnet.
-
Die
Schaltfeder 341 ist zwischen den Halteteilen 337, 339 angeordnet,
um die drehbare Platte 309 zu einer Seite hin vorzuspannen,
um die Nocken 311 zu betätigen.
-
Darüber hinaus
werden jeweilige Vorspannkräfte
der oben beschriebenen Schraubenfedern 317 und der Schaltfeder 341 ausgewählt, die
größer als jene
der Federabschnitte 329 (der Federplatte 319) sein
sollen.
-
Ferner
werden das Kuppeln und Entkuppeln der Verzahnung der Klauenkupplung 13 und
der Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus
mittels des Betätigungsmechanismus 321 über den
von der Steuerungsvorrichtung gesteuerten Antriebsmechanismus gleichzeitig
derart betätigt,
dass während
des Schaltens von dem Zweiradantriebszustand in den Vierradantriebszustand
die Klauenkupplung gekuppelt wird, und während des Schaltens von dem
Vierradantriebszustand in den Zweiradantriebszustand die Klauenkupplung
entkuppelt wird.
-
Ferner
kann eine solche gleichzeitige Betätigung des Betätigungsmechanismus 321 und
des Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus
derart strukturiert sein, dass sie in einer Verriegelungsverbindung manuell
durchgeführt
werden kann.
-
Beim
Ziehen des Drahtes 345 des Betätigungsmechanismus 321 und
Bewegen (Drehen) des Gelenks 333 und der drehbaren Platte 309 in 7 nach
rechts gegen die Kraft der Schaltfeder 341 sind die Betätigungen
der Nocken 311 unterbrochen, wie in 8A gezeigt.
-
Unter
einer solchen Bedingung wird, wie in 6 gezeigt,
der Kupplungsring 33 durch die Kraft des Federabschnitts 329 der
Federplatte 319 nach rechts bewegt, wodurch die Klauenkupplung 13 entkuppelt
werden kann.
-
Nach
dem Entkuppeln der Klauenkupplung 13 geht das Fahrzeug
in den Zweiradantriebszustand über,
und eine Drehung des Vorderrad-Antriebsstrangs wird unterbrochen,
wodurch Vibrationen reduziert werden, so dass der Fahrkomfort verbessert ist.
Außerdem
wird die Motorbelastung auf ein Maß gleich der Reduzierung des
Rotationswiderstandes verringert, woraus eine Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs
resultiert.
-
Unter
einer solchen Bedingung, wenn der Draht 345 herausgezogen
wird, um zu bewirken, dass sich das Gelenk 333 und die
drehbare Platte 309 in 7 nach
links bewegen (drehen), wie in 8B gezeigt,
gleitet der Nocken 311 über
das zu betätigende
Halteteil 315, während
die Schraubenfeder 317 zusammengedrückt wird. Dann wirkt der Nocken 311 derart,
dass die drehbare Platte 309 und der Kupplungsring 33 nach
links gegen die Vorspannkraft des Federabschnitts 329 bewegt
werden, wodurch bewirkt wird, dass die Klauenkupplung 13 in Verzahnungseingriff
gebracht wird.
-
Wenn
dies stattfindet, nehmen die jeweiligen Schraubenfedern 317 die
Wartestellung ein und bewirken, dass die Klauenkupplung 13 in
Verzahnungseingriff gebracht werden kann, wenn die Verzahnungen 31, 35 sich
ergänzend
zusammengepasst sind.
-
Nach
dem Verzahnungseingriff der Klauenkupplung 13 tritt bei
Drehung des Kupplungsringes 33 das Drehmoment auf. Der
Nockenmechanismus dieser Ausführungsform
weist zusätzlich
zu den Nocken 311 (d. h. einem ersten Nockenmechanismus, der
eine erste Schubkraft erzeugen kann, um zu bewirken, dass sich die
Klauenkupplung 13 um die Drehachse zwischen einer Kupplungseingriffsposition
und einer Kupplungstrennposition infolge der Drehung der drehbaren
Platte 109 bewegt) einen zweiten Nockenmechanismus auf,
der eine zweite Schubkraft erzeugen kann, um zu bewirken, dass die
Kupplung in Verzahnungseingriff gehalten wird und das Drehmoment
aufnimmt, das von der Klauenkupplung 13 erzeugt wird, die
in Verzahnungseingriff bleibt. Die zweite Schubkraft, die von diesem
Nockenmechanismus erzeugt wird, ist zusätzlich zu der Vorspannkraft der
Schaltfeder 341 wirksam, so dass gewährleistet ist, dass die Kupplung
im Verzahnungseingriff gehalten werden kann.
-
Mit
dem Verzahnungseingriff der Klauenkupplung 13 geht das
Fahrzeug in den Vierradantriebszustand über und erfährt eine Verbesserung der Geländegängigkeit,
der Straßenfahrfähigkeit
und der Fahrstabilität.
-
Ferner
wird in dem Zustand, in dem die Klauenkupplung 13 in Verzahnungseingriff
bleibt, wenn die Betätigung
des Drahtes 345 unterbrochen wird oder auch bei Ausfall
des Drahtes 345 zum Aufbringen der Betätigungskraft, der Verzahnungseingriff der
Klauenkupplung 13 durch die Vorspannkraft der Schaltfeder 341 beibehalten,
wodurch das Fahrzeug im Vierradantriebszustand bleibt.
-
In
dieser Weise sind das Stellglied 301 und das vordere Differential 303 aufgebaut.
-
Wie
oben erläutert,
ermöglichen
das Stellglied 301 und das vordere Differential 303 mit
der Struktur, bei der die Betätigungskraft
des Betätigungsmechanismus 321 (der
Draht 345) in die Betätigungskraft
der Klauenkupplung 13 mittels der Nocken 311 umgewandelt
wird, dass auf die kostenintensive Pumpe, das Fluiddruck (für den Kolben
und den Zylinder) nutzende Stellglied und den zugehörigen Umwandlungsmechanismus
verzichtet werden kann. Als eine Folge wird die Struktur in diesem
Umfang vereinfacht und mit geringen Kosten realisiert.
-
Ferner
ist mit dem Stellglied 301 und dem vorderen Differential 303 selbst
bei einem Ausfall des Betätigungsmechanismus 321 (des
Drahts 345) im Verzahnungseingriffszustand (während des
Vierradantriebszustands) der Klauenkupplung 13 das Fahrzeug
in der Lage, infolge der Schaltfeder 341 im Vierradantriebszustand
in der oben beschriebenen Weise zu bleiben, woraus ein bevorzugter
Fehlermodus resultiert.
-
Darüber hinaus
wird nach dem Verzahnungseingriff der Klauenkupplung 13 die
Schaltfeder 341 wirksam, so dass das Fahrzeug im Vierradantriebszustand
gehalten wird, und es ist möglich,
die Betätigung
der Klauenkupplung 13 unter Verwendung des Drahtes 345 zu
unterbrechen. Demgemäß wird die
Belastung der Energiequelle für
die Betätigung
des Drahtes 345 auf dieses Maß minimiert, wodurch der Kraftstoffverbrauch
verbessert wird.
-
Ferner
kann mit einer solchen Struktur, die es ermöglicht, das Stellglied 301 zum
Verbinden und Unterbrechen der Antriebsleistung und den Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus
gleichzeitig umzuschalten, da das Stellglied 301 und der
Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus durch ein gemeinsames Betätigungssystem
betätigt
werden können,
das Betätigungssystem
in einer einfachen Struktur gebildet werden, wodurch die Kosten
reduziert werden.
-
Außerdem haben
das Stellglied 301 und das vordere Differential 303 dieselben
Vorteile wie jene des Stellgliedes 1 und des vorderen Differentials 3 außer den
Vorteilen des Stellgliedes 1 und des vorderen Differentials 3,
das durch die Benutzung der Antriebsquelle, die von dem Elektromotor
gebildet wird, und des Übertragungsmechanismus
geschaffen wird, der von dem Schneckengetriebe-Mechanismus gebildet
wird.
-
Das
Stellglied 301 kann derart modifiziert werden, dass im
Gegensatz zu der oben beschriebenen Struktur die Schaltfeder 341 des
Betätigungsmechanismus 321 angeordnet
und als Rückstellfeder benutzt
werden kann, um die drehbare Platte 309 in eine Richtung
vorzuspannen, um zu bewirken, dass die Nocken 311 entkuppelt
sind.
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[Fünfte
Ausführungsform]
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Ein
Stellglied 401 gemäß einer
fünften
Ausführungsform
wird mit Bezug auf 9A und 9B beschrieben.
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Das
Stellglied 401 wird anstelle des Stellgliedes 1 verwendet,
das zu dem vorderen Differential 3 gemäß der ersten Ausführungsform
gehört.
Nachfolgend bezeichnen dieselben Bauelemente wie jene des Stellgliedes 1 und
des vorderen Differentials 3 dieselben Bezugszeichen und
werden für
die Beschreibung der Teile an verschiedenen Stellen herangezogen.
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Das
Stellglied 401 weist eine Stützplatte 403 (ein
feststehendes Teil), eine Nockenplatte 405 (ein drehbares
Teil; ein bewegbares Teil), Nocken 407 (ein Umwandlungsmechanismus),
eine Schaltfeder 409 (ein Vorspannmechanismus), den Elektromotor 25 (die
Antriebsquelle), einen Radsatz 411 (ein Leistungsübertragungsmechanismus)
und die Steuerungsvorrichtung (nicht gezeigt) auf.
-
Wie
in den 9A und 9B gezeigt, weist
die Nockenplatte 405 einen Betätigungsabschnitt 405A zum
Betätigen
der Klauenkupplung 13 und einen Führungsabschnitt 405B auf,
der die Bewegungen der Nocken 407 in dem Betätigungsabschnitt 405A führt. Die
oben beschriebenen Bauelemente, die das Stellglied 301 bilden,
sind in einer Richtung entlang der Drehachse der Nockenplatte 405 angeordnet,
so dass der Betätigungsabschnitt 405A der
Nockenplatte 405, eine Stützplatte 403, die Nocken 407 und
der Führungsabschnitt 405B der Nockenplatte 405 in
einer Reihenfolge von der Klauenkupplung 13 aus angeordnet
sind.
-
Die
Stützplatte 403 ist
fest an dem Differentialträger 5 mittels
Schrauben 69 befestigt.
-
Die
Nockenplatte 405 ist an der Stützplatte 403 gleitend
und drehbar dem Kupplungsring 33 der Klauenkupplung 13 gegenüberliegend
angeordnet.
-
Die
Nocken 407 sind zwischen der Stützplatte 403 und der
Nockenplatte 405 an einer Mehrzahl von Stellen am Umfang
und im gleichen Abstand voneinander jeweils durch Metallteile ausgebildet.
-
Die
Schaltfeder 409 ist zwischen der Stützplatte 403 und der
Nockenplatte 405 angeordnet und spannt den Kupplungsring 33 über die
Nockenplatte 405 in eine Richtung vor, so dass bewirkt
wird, dass die Klauenkupplung 13 in Verzahnungseingriff
gebracht werden kann.
-
Der
Radsatz 411 weist ein Geradstirnrad 413 mit großem Durchmesser
und ein Geradstirnrad 415 mit kleinem Durchmesser auf,
die gemeinsam miteinander in Eingriff stehen. Das Geradstirnrad 413 mit großem Durchmesser
ist am Außenumfang
der Nockenplatte 405 ausgebildet. Das Geradstirnrad 415 mit
kleinem Durchmesser ist an der Ausgangswelle 81 des Elektromotors 25 ausgebildet.
-
Wie
durch einen Pfeil B1 in 9A gezeigt, wirkt
der Radsatz 411 derart, dass das Drehmoment des Elektromotors 25 verstärkt wird,
wodurch die Nockenplatte 405 gedreht wird.
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Die
Steuerungsvorrichtung führt
die Zeitsteuerungen zum Drehen des Elektromotors 25 in
beiden Richtungen für
jeweils vorgegebene Zeitintervalle durch. Dies bewirkt dass der
Steuerungsvorrichtung die Nockenplatte 405 in der vorgegebenen
Richtung mit einem vorgegebenen Drehwinkel gedreht wird.
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9A zeigt einen Zustand, in dem die Nockenplatte 405 und
der Kupplungsring 33 durch die Vorspannkraft der Schaltfeder 409 nach
links verschoben sind, wie durch einen Pfeil B2 gezeigt, und die
Klauenkupplung 13 ist in Verzahnungseingriff gebracht,
so dass bewirkt wird, dass das Fahrzeug im Vierradantriebszustand
bleibt.
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Wenn
dies stattfindet, bildet die Schaltfeder 409 einen Rückhaltemechanismus,
und die Klauenkupplung 13 wird in Verzahnungskontakt gebracht, wenn
die Verzahnungen 31, 35 einander ergänzend zusammengepasst
sind.
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Nachdem
die Klauenkupplung 13 in Verzahnungskontakt gebracht wurde,
wird, wenn sich der Kupplungsring 33 dreht, das Drehmoment
erzeugt. Der Umwandlungsmechanismus dieser Ausführungsform weist zusätzlich zu
den Nocken 407 (d. h. ein erster Nockenmechanismus, der
eine erste Schubkraft erzeugen kann, so dass bewirkt wird, dass
sich die Klauenkupplung 13 infolge der Drehung der drehbaren
Platte 405 entlang der Drehachse zwischen einer Kupplungseingriffposition
und einer Kupplungstrennposition bewegt) einen zweiten Nockenmechanismus
auf, der eine zweite Schubkraft erzeugen kann, so dass bewirkt wird,
dass die Kupplung in Verzahnungseingriff gehalten wird und das Drehmoment überträgt, das
von der Klauenkupplung 13 erzeugt wird, die in Verzahnungseingriff
bleibt. Die zweite Schubkraft, die von diesem zweiten Nockenmechanismus
erzeugt wird, ist zusätzlich
zu der Vorspannkraft der Schaltfeder 405 wirksam, so dass
gewährleistet
ist, dass die Kupplung im Verzahnungseingriff gehalten werden kann.
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Unter
einer solchen Bedingung ermöglicht die
Drehung der Nockenplatte 405, wenn der Elektromotor 25 in
die eine Richtung für
ein vorgegebenes Zeitintervall dreht, dass die Nocken 407 betätigt werden
können,
wie in 9B gezeigt ist. Dann bewirkt die
resultierende Nockendruckkraft, dass sich die Nockenplatte 405 nach
rechts bewegt, wie durch einen Pfeil B3 gezeigt, während die
Schaltfeder 409 zusammengedrückt wird und die Klauenkupplung 13 entkuppelt wird.
Daraus resultiert der Zweiradantriebszustand des Fahrzeuges.
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In
einer solchen Weise ist das Stellglied 401 aufgebaut. Wie
oben erläutert,
ermöglicht
das Stellglied 401 mit einer solchen Struktur, dass die
Drehung des Elektromotors 25 in die Betätigungskraft der Klauenkupplung 13 mittels
der Nocken 407 umgewandelt wird, dass auf die kostenintensive
Pumpe, das Fluiddruck (für
den Kolben und den Zylinder) nutzende Stellglied und den zugehörigen Umwandlungsmechanismus
verzichtet werden kann. Als eine Folge wird die Struktur in diesem
Umfang vereinfacht und mit geringen Kosten realisiert.
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Ferner
ist in einem Zustand, in dem die Klauenkupplung 13 in Verzahnungseingriff
bleibt (im Vierradantriebszustand), selbst wenn der Elektromotor 25 gestoppt
wird oder selbst wenn eine Störung
in dem den Elektromotor umfassenden Betätigungssystem auftritt, das
Fahrzeug in der Lage, infolge der Schaltfeder 409 im Vierradantriebszustand
zu bleiben, woraus sich ein bevorzugter Fehlermodus ergibt.
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Ferner
ermöglicht
nach dem Verzahnungseingriff der Klauenkupplung 13, da
die Schaltfeder 409 wirksam ist, um das Fahrzeug im Vierradantriebszustand
zu halten, das Stoppen des Elektromotors 25, dass die Belastung
der Batterie in diesem Umfang reduziert werden kann, woraus sich
eine Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs ergibt.
-
Außerdem hat
das Stellglied 401 dieselben Vorteile wie jene des Stellgliedes 1,
außer
denen, die durch die Verwendung des Übertragungsmechanismus erreicht
werden, der von dem Schneckengetriebe-Mechanismus 27 gebildet
wird.
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[Sechste Ausführungsform]
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Ein
Stellglied 501 gemäß einer
sechsten Ausführungsform
wird mit Bezug auf 10 und 11 beschrieben.
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Das
Stellglied 501 wird anstelle des Stellgliedes 1 verwendet,
das zu dem vorderen Differential 3 gemäß der ersten Ausführungsform
gehört.
Nachfolgend bezeichnen dieselben Bauelemente wie jene des Stellgliedes 1 und
des vorderen Differentials 3 dieselben Bezugszeichen und
werden für
die Beschreibung der Teile an verschiedenen Stellen herangezogen.
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Das
Stellglied 501 weist eine Stützplatte 503 (ein
feststehendes Teil), ein Stützteil 505,
die Nockenplatte 17 (das drehbare Teil), die Druckplatte 19 (ein
bewegbares Teil: nicht gezeigt), die Nocken 21 (dem Umwandlungsmechanismus:
nicht gezeigt), die Schaltfeder 23 (das Vorspannteil: nicht
gezeigt), den Elektromotor 25 (die Antriebsquelle), einen
Radsatz 507 vom Geradstirnradtyp (einen Leistungsübertragungsmechanismus:
einen Untersetzungsgetriebemechanismus) und die Steuerungsvorrichtung
(nicht gezeigt) auf.
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Die
Stützplatte 503 ist
fest an dem Differentialträger 5 mittels
Schrauben befestigt. Die Nockenplatte 17 ist an der Stützplatte 503 gleitend
und drehbar abgestützt.
Die Druckplatte 19 ist an der Stützplatte 503 für Axialbewegungen
abgestützt.
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Das
Stützteil 505 ist
fest an der Stützplatte 503 befestigt.
Der Elektromotor 25 ist an der Stützplatte 503 mittels
des Stützteils 505 abgestützt.
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Der
Radsatz 507 weist ein Geradstirnrad 509 mit kleinem
Durchmesser und ein Geradstirnrad 511 mit großem Durchmesser (ein
Endstufenrad) auf, die gemeinsam miteinander in Eingriff stehen.
Das Geradstirnrad 509 mit kleinem Durchmesser ist mit der Ausgangswelle 81 des
Elektromotors 25 verbunden. Das Geradstirnrad 511 mit
großem
Durchmesser ist mit der Schnecke 79 des Schneckengetriebe-Mechanismus 27 über eine
Verbindungswelle 513 verbunden. Beide Enden der Verbindungswelle 513 werden von
dem Stützteil 505 getragen.
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Ferner
sind die Ausgangswelle 81 und die Verbindungswelle 513 parallel
zueinander platziert. Der Elektromotor 25 ist von dem Radsatz 507 aus
betrachtet an einer Stelle näher
zu dem Schneckengetriebe-Mechanismus 27 angeordnet.
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Das
Drehmoment des Elektromotors 25 wird verstärkt und
auf die Schnecke 79 übertragen,
woraufhin das Drehmoment durch den Schneckengetriebe-Mechanismus 27 mit
umgewandelter Drehrichtung weiter verstärkt wird, wodurch die Nockenplatte 17 gedreht
wird. Wie oben erläutert,
wird die Klauenkupplung 13 zum Kuppeln oder Entkuppeln
betätigt.
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Mit
dem so angeordneten Stellglied 501 ist der Radsatz 507 zwischen
dem Elektromotor 25 und dem Schneckengetriebe 27 angeordnet,
und daher kann der Elektromotor 25 an der Seite näher zu dem Schneckengetriebe-Mechanismus 27 platziert
sein. Eine solche Lage erfordert eine kompakte Anordnung zwischen
dem Elektromotor 25 und dem Leistungsübertragungsmechanismus (der
Radsatz 507 und der Schneckengetriebe-Mechanismus 27).
-
Dementsprechend
kann, wenn eine solche Anordnung nicht an dem Differentialträger 5 sondern an
der Stützplatte 503 abgestützt ist,
das Stellglied 501 (umfassend die Stützplatte 503, das
Stützteil 505,
die Nockenplatte 17, die Druckplatte 19 und den Elektromotor 25)
in einer kompakten Einheit ausgebildet sein, und daher ist es möglich, das
Stellglied 501 an der Innenseite des Differentialträgers anzuordnen.
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Demzufolge
resultiert eine merkliche Verbesserung aus der Vereinfachung der
Anordnung und des Einbaus im Fahrzeug.
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Ferner
ermöglicht
das Vorhandensein des Schneckengetriebe-Mechanismus 27,
der zu dem Radsatz 507 neu hinzugekommen ist, um den Untersetzungsgetriebemechanismus 2 zu
bilden, dass der Elektromotor 25 und das vordere Differential 3 infolge der
resultierenden Drehmomentverstärkungswirkung weiter
miniaturisiert werden können,
wodurch sich eine Verbesserung der Einbaufähigkeit im Fahrzeug ergibt.
Ferner werden die Belastungen der Batterie und eines Generators
zum Laden der Batterie verringert, wodurch eine Verbesserung des
Kraftstoffverbrauchs des Motors zum Antreiben des Generators erreicht
wird.
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Die
Anzahl der Räder,
die den Radsatz 507 bilden, kann auf mehr als zwei Stück gewählt sein.
-
Ferner
ist der Radsatz 507 nicht auf den Geradstirnradtyp begrenzt,
sondern kann ein schrägverzahntes
Rad oder ein Schraubrad aufweisen, und ferner brauchen die Wellen
der jeweiligen Räder
nicht parallel zueinander sein, sondern können auch gekreuzte Wellen
sein.
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[Siebte Ausführungsform]
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Ein
Stellglied gemäß einer
siebten Ausführungsform
wird mit Bezug auf 12 beschrieben.
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12 zeigt einen Elektromotor 25 und einen
zugehörigen
Leistungsübertragungsmechanismus 601,
der einen Teil des Stellgliedes gemäß der siebten Ausführungsform
bildet. Nachfolgend bezeichnen dieselben Bauelemente wie jene des
Stellgliedes 1 und des vorderen Differentials 3 dieselben Bezugszeichen
und werden für
die Beschreibung der Teile an verschiedenen Stellen herangezogen.
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Der
Leistungsübertragungsmechanismus 601 (ein
Untersetzungsgetriebemechanismus) weist einen Stirnradsatz auf,
der ein Rad 603 mit einem kleinen Durchmesser und ein Rad 605 mit
einem großen
Durchmesser aufweist.
-
Das
Rad 603 ist fest an der Ausgangswelle 81 des Elektromotors 25 festgelegt.
Das Rad 605 ist mit der Nockenplatte 17 verbunden.
-
Der
Elektromotor 25 (mit dessen Ausgangswelle 81)
kreuzt eine Achse 607 des Rades 605.
-
Das
Drehmoment des Elektromotors 25 wird von dem Übertragungsmechanismus 601 verstärkt, um
dadurch die Nockenplatte 17 zu drehen, und wie oben erläutert, wird
die Klauenkupplung 13 zum Kuppeln oder Entkuppeln betätigt.
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Mit
dem so angeordneten Stellglied nach der siebten Ausführungsform
ermöglicht
das Vorhandensein des Übertragungsmechanismus 601,
der von dem Stirnradsatz gebildet wird, dass der Elektromotor 25 die
Achse 607 an einer Stelle außerhalb eines Außenbereichs
des Elektromotors 25 in dessen Radialrichtung kreuzt, wobei
der Elektromotor 25 in einem anderen Anordnungsmuster zusätzlich zu
verschiedenen Anordnungsmustern des Elektromotors 25 der
oben beschriebenen verschiedenen Ausführungsformen gezeigt ist.
-
Daher
hat der Elektromotor 25 eine erhöhte Freiheit bei der Montage
(wie eine Orientierung einer relevanten Lage und Montageposition),
und daher werden die Anordnung und der Einbau des Stellgliedes in
diesem Umfang verbessert.
-
Ferner
brauchen der Elektromotor 25 (dessen Ausgangswelle 81)
und die Achse 607 des Rades 605 keine kreuzenden
Wellen aufweisen, sondern können
parallele Wellen haben. In diesem Falle kann der Elektromotor 25 eine
weiter verbesserte Montagefähigkeit
haben.
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[Achte Ausführungsform]
-
Ein
Stellglied gemäß einer
achten Ausführungsform
wird mit Bezug auf 13 beschrieben.
-
13 zeigt den Elektromotor 25 und einen zugehörigen Leistungsübertragungsmechanismus 701,
der einen Teil des Stellgliedes nach der achten Ausführungsform
bildet. Nachfolgend bezeichnen dieselben Bauelemente wie jene des
Stellgliedes 1 und des vorderen Differentials 3 dieselben
Bezugszeichen und werden für
die Beschreibung der Teile an verschiedenen Stellen herangezogen.
-
Der
Leistungsübertragungsmechanismus 701 (ein
Untersetzungsgetriebemechanismus) weist einen Kegelradsatz auf,
der ein Kegelrad 703 mit einem kleinen Durchmesser und
ein Kegelrad 705 mit einem großen Durchmesser aufweist.
-
Das
Kegelrad 703 ist fest an der Ausgangswelle 81 des
Elektromotors 25 festgelegt. Das Kegelrad 705 ist
mit der Nockenplatte 17 verbunden.
-
Ferner
kreuzt der Elektromotor 25 (mit dessen Ausgangswelle 81)
eine Achse 707 des Kegelrades 705 in einem Winkel
(θ).
-
Mit
dem so angeordneten Stellglied nach der achten Ausführungsform
ermöglicht
das Vorhandensein des Leistungsübertragungsmechanismus 701,
der von dem Kegelradsatz gebildet wird, dass der Elektromotor 25 die
Achse 707 des Kegelrades kreuzt, wobei der Elektromotor 25 in
einem anderen Anordnungsmuster zusätzlich zu verschiedenen Anordnungsmustern
des Elektromotors 25 der oben beschriebenen verschiedenen
Ausführungsformen
gezeigt ist.
-
Daher
hat der Elektromotor 25 eine erhöhte Freiheit bei der Montage
(wie eine Orientierung einer relevanten Lage und Montageposition).
Daher werden die Anordnung und der Einbau des Stellgliedes in diesem
Umfang verbessert.
-
Bei
dem Leistungsübertragungsmechanismus 701 mit
den Kegelrädern
kann der Elektromotor 25 in einem Bereich derart ausgewählt werden,
dass ein Winkel (θ),
in dem der Elektromotor 25 (die Ausgangswelle 81)
die Achse 707 des Rades 705 kreuzt, durch 0 < θ < 90° ausgedrückt wird,
oder die Ausgangswelle 81 und die Achse 707 können gekreuzte Wellen
aufweisen.
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Dadurch
kann der Elektromotor 25 eine weiter verbesserte Montagefähigkeit
haben.
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[Neunte Ausführungsform]
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Ein
Stellglied gemäß einer
neunten Ausführungsform
wird mit Bezug auf 14 beschrieben.
-
14 zeigt den Elektromotor 25 und einen zugehörigen Leistungsübertragungsmechanismus 801,
der einen Teil des Stellgliedes nach der neunten Ausführungsform
bildet. Nachfolgend bezeichnen dieselben Bauelemente wie jene des
Stellgliedes 1 und des vorderen Differentials 3 dieselben
Bezugszeichen und werden für
die Beschreibung der Teile an verschiedenen Stellen herangezogen.
-
Der
Leistungsübertragungsmechanismus 801 (ein
Untersetzungsgetriebemechanismus) weist einen Schraubradsatz ein
mit Gewinde versehener Radsatz) auf, der ein Schraubrad 803 mit
einem kleinen Durchmesser und ein Schraubrad 805 mit einem großen Durchmesser
aufweist.
-
Das
Schraubrad 803 ist fest an der Ausgangswelle 81 des
Elektromotors 25 festgelegt. Das Schraubrad 805 ist
mit der Nockenplatte 17 verbunden.
-
Der
Elektromotor 25 (mit dessen Ausgangswelle 81)
und eine Achse 807 des Schraubrades 805 bilden
die gekreuzten Wellen in den jeweils zueinander parallelen Ebenen.
-
Das
Drehmoment des Elektromotors 25 wird verstärkt, um
die Nockenplatte 17 zu drehen, wodurch die Klauenkupplung 13 zum
Kuppeln und Entkuppeln betätigt
wird.
-
Mit
dem so angeordneten Stellglied nach der neunten Ausführungsform
ermöglicht
das Vorhandensein des Leistungsübertragungsmechanismus 801,
der von dem Schraubradsatz gebildet wird, dass der Elektromotor 25 in
einem anderen Anordnungsmuster zusätzlich zu verschiedenen Anordnungsmustern
des Elektromotors 25 der oben beschriebenen verschiedenen
Ausführungsformen
angeordnet werden kann.
-
Daher
kann der Elektromotor 25 eine erhöhte Freiheit bei der Montage
haben (wie eine Orientierung einer relevanten Lage und Montageposition). Daher
werden die Anordnung und der Einbau des Stellgliedes in diesem Umfang
verbessert.
-
Bei
dem Leistungsübertragungsmechanismus 801 mit
den Kegelrädern
ist es möglich,
einen Winkel auszuwählen,
bei dem der Elektromotor 25 (die Ausgangswelle 81)
die Achse 807 des Schraubrades 805 schneidet,
oder die Ausgangswelle 81 und die Achse 807 können gekreuzte
Wellen in Ebenen aufweisen, die nicht zueinander parallel sind.
-
Dadurch
kann der Elektromotor 25 eine weiter verbesserte Montagefähigkeit
haben.
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[Zehnte Ausführungsform]
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Ein
Stellglied 901 mit einer Zahnplatte gemäß einer zehnten Ausführungsform
und ein hinteres Differential 903 unter Verwendung desselben
werden mit Bezug auf 15 bis 24A und 24B beschrieben.
-
15 zeigt das hintere Differential 903, dessen
linke und rechte Ausrichtung der linken und rechten Ausrichtung
des Fahrzeuges mit Vierrad-Antrieb entspricht, bei dem das hintere
Differential 903 verwendet wird.
-
Ferner
hat, ungleich den vorhergehenden Ausführungsformen 1 bis 9, die oben
erläutert
sind, während
bei den nachfolgenden Ausführungsformen die
Differentialeinheit als das hintere Differential verwendet wird,
das hintere Differential im wesentlichen denselben Mechanismus wie
das vordere Differential. Dementsprechend bezeichnen dieselben Bauelemente
wie jene des vorderen Differentials 3, das in 2 gezeigt,
dieselben Bezugszeichen und werden für die Beschreibung der Teile
an verschiedenen Stellen herangezogen.
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Das
hintere Differential 903 ist an der Innenseite des Differentialträgers 901 angeordnet,
d. h. innen mit dem Ölsumpf
ausgebildet.
-
Das
hintere Differential 903 weist ein Stellglied 901,
das äußere Differentialgehäuse 7,
das innere Differentialgehäuse 9,
den Differentialmechanismus unter Verwendung des Kegelrades 11,
und die Klauenkupplung 13 (eine angetriebene Einheit; eine
Kupplung) auf.
-
Ferner
weist das Stellglied 901 eine Stützplatte 915 (ein
feststehendes Teil), eine Nockenplatte 917 (ein drehbares
Teil), eine bewegbare Druckscheibe 919 (ein bewegbares
Teil), einen Nocken 921 (einen Umwandlungsmechanismus),
eine Rückstellfeder 925,
eine Schaltfeder 923 (ein Vorspannteil), einen Elektromotor 927 (eine
Antriebsquelle), einen Getriebemechanismus 929 (ein Übertragungsmechanismus)
und eine Steuerungsvorrichtung (nicht gezeigt) auf.
-
Das
hintere Differential 903 hat die Form einer Doppelgehäusestruktur,
die aus dem äußeren Differentialgehäuse 7 und
dem inneren Differentialgehäuse 9 gebildet
wird, wobei das innere Differentialgehäuse 9 an einem Innenumfang
des äußeren Differentialgehäuses 7 für Gleit-
und Drehbewegungen abgestützt
ist. Der linke und rechte Nabenabschnitt 28, 29,
die an dem äußeren Differentialgehäuse 7 ausgebildet
sind, werden von dem Differentialträger 5 mittels der
Drucklager 30, 32 getragen.
-
Lagerdeckel 937 sind
auf den Differentialträger 5 über Gewindeabschnitte 939 aufgeschraubt, und
das Drehen des Lagerdeckels 937 mittels des Schraubabschnitts 939 ermöglicht,
dass der Außenring 941 axial
bewegt werden kann, um dadurch vorbelastete Einstellungen der jeweiligen
Drucklager 935 zu erreichen.
-
Ein
Tellerrad 943 ist fest an dem äußeren Differentialgehäuse 7 mittels
Schrauben 945 befestigt. Das Tellerrad 943 wird
in Verzahnungseingriff mit einem Antriebsritzel 947 gehalten,
das einstückig
mit der Antriebsritzelwelle 949 ausgebildet ist. Die Antriebsritzelwelle 949 ist über ein
Gelenk und eine Gelenkwelle der Hinterräder mit dem Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus
eines Getriebes verbunden, wobei die Antriebsleistung des Motors
von dem Getriebe und dem Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus auf
das äußere Differentialgehäuse 7 mittels
dieses Hinterrad-Antriebsleistungsübertragungssystemszum
Drehen des äußeren Differentialgehäuses 7 übertragen
wird.
-
An
der Innenseite des äußeren Differentialgehäuses 7 ist
der Kupplungsring 33 angeordnet, d. h. dieser ist an dem
Innenumfang des äußeren Differentialgehäuses 7 für eine Axialbewegung
abgestützt.
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Die
Klauenkupplung 13 weist die Verzahnungen 31 und 35 auf,
wobei die Verzahnung 31 an dem rechten distalen Ende des
Kupplungsringes 33 ausgebildet ist, während die Verzahnung 35 an
dem linken distalen Ende des inneren Differentialgehäuses 9 ausgebildet
ist.
-
Ferner
sind die Öffnungen 39, 37 an
der linken und rechten Seite des äußeren Differentialgehäuses 7 am
Umfang und im gleichen Abstand voneinander ausgebildet. Ferner sind
an dem linken distalen Ende des Kupplungsringes 33 am Umfang
und im gleichen Abstand voneinander drei Stücke von Schenkelabschnitten 41 ausgebildet,
die in Verzahnungseingriff mit den linken Öffnungen 39 gebracht werden,
um nach außen
hin vorzustehen. Die Schenkelabschnitte 41 können in
vier Stücken
vorgesehen sein.
-
Wie
unten beschrieben, wird der Kupplungsring 33 mittels des
Stellgliedes 901 wirksam nach links oder nach rechts bewegt.
Wenn der Kupplungsring 33 nach rechts bewegt wird, wie
in einer oberen Hälfte
von 16 gezeigt, wird die Klauenkupplung 13 in
Verzahnungseingriff gebracht, um zu ermöglichen, dass das äußere Differentialgehäuse 7 und
das innere Differentialgehäuse 9 miteinander
verbunden werden können,
wohingegen, wenn der Kupplungsring 33 nach links umgedreht
wird, wie in einer unteren Hälfte
von 16 gezeigt, wird die Klauenkupplung 33 entkuppelt,
und das äußere Differentialgehäuse 7 und
das innere Differentialgehäuse 9 werden voneinander
entkuppelt.
-
Zwischen
dem rechten distalen Ende des inneren Differentialgehäuses 9 und
dem äußeren Differentialgehäuse 7 ist
die Druckscheibe 43 angeordnet, die eine Betätigungskraft
des Stellgliedes 901 trägt, und
das innere Differentialgehäuse 9 ist
in Axialrichtung nach rechts mittels der Druckscheibe 43 positioniert.
-
Der
Differentialmechanismus 11 mit dem Kegelrad weist eine
Mehrzahl von Ritzelwellen 45, die Ritzel 47, und
das linke und rechte Achswellenrad 49, 51 auf.
-
Die
jeweilige Ritzelwelle 45 hat distale Enden, die in eine
Mehrzahl von Durchgangsbohrungen 53 eingreifen, die in
dem inneren Differentialgehäuse 9 am
Umfang im gleichen Abstand voneinander ausgebildet sind, wobei die
distalen Enden mittels Federbolzen 55 am Herausfallen aus
den Durchgangsbohrungen 53 gehindert werden.
-
Die
Ritzel 47 sind drehbar an den jeweiligen Ritzelwellen 45 montiert,
und die Achswellenräder 49, 51 werden
an ihrer linken und rechten Seite in Verzahnungseingriff mit den
jeweiligen Ritzeln 47 gehalten.
-
Die
Achswellenräder 49, 51 haben
jeweils Nabenabschnitte 59, 57, die in jeweiligen
Lagerabschnitten 61, 63 aufgenommen sind, die
in dem äußeren Differentialgehäuse 7 ausgebildet
sind, und in den jeweiligen Nabenabschnitten 57, 59 sind
mittels Keilnutverbindungen die linke und rechte Hinterradwelle
angeordnet.
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Ferner
sind die Druckscheiben 65 zwischen den Achswellenrädern 49, 51 und
dem äußeren Differentialgehäuse 7 angeordnet,
und diese Druckscheiben 65 tragen die Druckkräfte des
Verzahnungseingriffs der Achswellenräder 49, 51.
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In
dem inneren Differentialgehäuse 9 sind
an dessen Innenumfang den hinteren Flächen der jeweiligen Ritzel 47 gegenüberliegend
sphärische
Scheibenabschnitte 67 ausgebildet, welche die Zentrifugalkräfte der
Ritzel 47 und die Eingriffsreaktion tragen, die auf die
Ritzel 47 infolge des Verzahnungseingriffs mit den jeweiligen
Achswellenrädern 49, 51 ausgeübt werden.
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Die
Stützplatte 915 des
Stellgliedes 901 ist pressgeformt und weist, wie in 16A gezeigt, einen ringförmigen Plattenabschnitt 989,
zwei feststehende Plattenabschnitte 991, die einstückig mit
dem ringförmigen
Plattenabschnitt 989 ausgebildet sind, drei einbezogene
konkave Abschnitte 993 (stützplattenseitige Einsetzbohrungen),
die an einem Innenumfang des ringförmigen Plattenabschnitts 989 an dessen
Umfang und im gleichen Abstand voneinander ausgebildet sind, und
zwei Führungsausschnitte 995 auf,
die an einem äußeren Umfang
des ringförmigen
Plattenabschnitts 989 in Umfangsrichtung und im gleichen
Abstand voneinander ausgebildet sind.
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Die
Nockenplatte 917 ist pressgeformt und weist, wie in 17A gezeigt, einen ringförmigen Plattenabschnitt 997,
eine Zahnplatte 999, drei einbezogene konkave Abschnitte 1001 (nockenplattenseitige
Einsetzbohrungen), die an einem Innenumfang des ringförmigen Plattenabschnitts 997 in
Umfangsrichtung und im gleichen Abstand voneinander ausgebildet
sind, drei Stützvorsprünge 1003 (nockenplattenseitige
Vorsprünge),
die in enger Nähe
in Umfangsrichtung zu den jeweiligen einbezogenen konkaven Abschnitten 1001 angeordnet
sind, und drei Nockenstücke 1005 auf,
die an dem Innenumfang des ringförmigen
Plattenabschnitts 997 in Umfangsrichtung und im gleichen
Abstand voneinander angeordnet sind.
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Die
Zahnplatte 999 ist einstückig mit dem ringförmigen Plattenabschnitt 997 ausgebildet
und weist einen Außenumfang
auf, der von einem Rad 1007 gebildet wird. Jeder der Stützvorsprünge 1003 wird
aus einem Axialabschnitt 1009, der an dem ringförmigen Plattenabschnitt 997 ausgebildet
ist, und einem Radialabschnitt 1011 gebildet, der an einem
distalen Ende des Axialabschnitts 1009 ausgebildet ist.
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Wie
in 17B gezeigt, ist jedes Nockenstück 1003 aus
einer abgeschrägten
Wand 1013, einer Haltefläche 1015, bei welcher
der Nockenwinkel nicht in Radialrichtung gebildet wird, und einem
Haltevorsprung 1017 geformt, der zwischen der abgeschrägten Wand 1013 und
der Haltefläche 1015 gebildet
wird.
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Die
bewegbare Platte 919 ist pressgeformt und weist, wie in 18A gezeigt, einen ringförmigen Plattenabschnitt 1019,
drei Nockenführungsstücke 1021 (Vorsprünge an der
Seite der bewegbaren Platte), die an einem Innenumfang des ringförmigen Plattenabschnitts 1019 in
Umfangsrichtung und im gleichen Abstand voneinander ausgebildet
sind, drei Innenumfangsführungsstücke 1023,
die zwischen den jeweiligen Führungsstücken 1021 angeordnet sind,
und zwei Außenumfangsführungsstücke 1025 auf,
die an dem Innenumfang des ringförmigen
Plattenabschnitts 1019 in Umfangsrichtung und im gleichen
Abstand voneinander ausgebildet sind.
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Ferner
ist, wie in 18B gezeigt, jedes Nockenführungsstück 1021 aus
einem Axialabschnitt 1027, der an dem ringförmigen Plattenabschnitt 1019 ausgebildet
ist, und einem Radialabschnitt 1029 gebildet, der an einem
distalen Ende des Axialabschnitts 1027 ausgebildet ist.
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Die
Stützplatte 915,
die Nockenplatte 917 und die bewegbare Platte 919 werden
in einer Weise, wie in 20 gezeigt,
in einer wie unten beschriebenen Reihenfolge zusammengebaut.
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Zuerst
begleitet nach dem Einsetzen der Stützvorsprünge 1003 der Nockenplatte 917 in
die einbezogenen konkaven Abschnitte 993 der Stützplatte 915 von
der rechten Seite das Drehen der Nockenplatte 917 in eine
wie durch einen Pfeil C1 in 19 gezeigte
Richtung, bis die jeweiligen einbezogenen konkaven Abschnitte 1001 der
Nockenplatte 917 mit den jeweiligen einbezogenen konkaven Abschnitten 993 der
Stützplatte 915 überlappt
sind, den Eingriff zwischen der Nockenplatte 917 und dem ringförmigen Plattenabschnitt 989 der
Stützplatte 915 mittels
des Radialabschnitts 1011 der jeweiligen Stützvorsprünge 1003.
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Nachfolgend
begleitet nach dem Einsetzen der jeweiligen Nockenführungsstücke 1021 der
bewegbaren Platte 919 in die jeweiligen einbezogenen konkaven
Abschnitte 993, 1001 der Stützplatte 915 und die
Nockenplatte 917 von der linken Seite das Drehen der Nockenplatte 917 in
eine wie durch einen Pfeil C2 in 19 gezeigte
Richtung den Eingriff zwischen der bewegbaren Platte 919 und
dem ringförmigen
Plattenabschnitt 997 der Nockenplatte 917 mittels
der Radialabschnitte 1029 der jeweiligen Nockenführungsstücke 1021.
-
Und
schließlich
sind, wie in 15 und 20 gezeigt,
die oben beschriebenen jeweiligen Platten 915, 917, 919 und
die Nocke 921 von einem Bereich nahe der Klauenkupplung 13 in
der Reihenfolge ringförmiger
Plattenabschnitt 1019 (ein Betätigungsabschnitt, um die Klauenkupplung 13 zu
betätigen)
der bewegbaren Platte 919, die Stützplatte 915, die
Nockenplatte 917, die Nocke 921 und der Radialabschnitt 1029 (ein
Führungsabschnitt,
der die Bewegungen der Nocke 921 im Betätigungsabschnitt führt) des
Nocken-Führungsteils 1021 der
bewegbaren Platte 919 angeordnet.
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In
solch einer Weise können
die jeweiligen Platten 915, 917, 919 in
einer geringeren Anzahl von Schritten in einer äußerst einfachen Weise zusammengesetzt
werden.
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In
dem Zustand, in dem die Anordnung abgeschlossen ist, werden die
inneren Peripherien der jeweiligen ringförmigen Plattenabschnitte 989, 997 der Stützplatte 915 und
der Nockenplatte 917 mittels der Innenperipherie-Führungsteile 1023 der
bewegbaren Platte 919 derart geführt, dass die Stützplatte 915, die
Nockenplatte 917 und die bewegbare Platte 919 gemeinsam
zentriert sind. Ferner ist die Nockenplatte 917 in Bezug
auf die Stützplatte 915 und
die bewegbare Platte 919 drehbar.
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Wie
in 15 gezeigt, sind die jeweiligen feststehenden
Plattenabschnitte 991 der Stützplatte 915 zusammen
mit einer Befestigungsvorrichtung 1035 des Elektromotors 927 mittels
Schrauben 1037 an dem Differential-Träger 5 fest
befestigt.
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Wie
in 22B gezeigt, ist die Nocke 921 aus
jeweiligen Nockenteilen 1005 der Nockenplatte 917 ausgebildet,
und die jeweiligen Nocken-Führungsteile 1021 (die
Radialabschnitte 1029) sind aus der bewegbaren Platte 919 ausgebildet.
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Wie
in 15 gezeigt, ist die Rückstellfeder 925 einstückig mit
einem Halteteil 1039 des Kupplungsringes 33 ausgebildet.
Wie in 15 und 20 gezeigt,
sind an dem Halteteil 1039 ausgebildete Armabschnitte fest
an den jeweiligen Schenkelabschnitten 41 des Kupplungsringes 33 befestigt,
so dass sie das äußere Differentialgehäuse 7 sandwichartig
zwischen sich aufnehmen, und ein Ring 1043 ist zwischen
dem Halteteil 1039 (der Rückstellfeder 925)
und dem rechten distalen Ende des äußeren Differentialgehäuses 7 angeordnet.
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Der
Kupplungsring 33 und das Halteteil 1039 können für die Fähigkeit
der Hin- und Herbewegung in axialer Richtung gemeinsam bewegt werden,
und die Rückstellfeder 925 spannt
den Kupplungsring 33 in einer Richtung (nach rechts) vor,
um zu bewirken, dass die Klauenkupplung 13 außer Verzahnungseingriff
gebracht wird.
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Wie
in 15 gezeigt, ist die Schaltfeder 923 einstückig mit
der bewegbaren Platte 919 ausgebildet. Die Schaltfeder 923 hat
eine Vorspannkraft, die derart ausgewählt ist, dass sie größer als
die der Rückstellfeder 925 ist,
und sie spannt die bewegbare Platte 919 und den Kupplungsring 33 in
eine Richtung (nach links) vor, so dass die Klauenkupplung 13 in
Verzahnungseingriff gebracht wird.
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Ferner
können,
wie in 19 gezeigt, die Rückstellfeder 925 und
die Schaltfeder 923 Schraubenfedern 1045 bzw.
Schraubenfedern 1047 aufweisen.
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Ferner
sind für
die Schraubenfedern 1047 Federaufnahmen 1049 auf
der Nockenplatte 917 an drei in gleichem Abstand voneinander
befindlichen Umfangspositionen angeordnet.
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Der
Elektromotor 927 ist fest an dem Differentialgehäuse 5 mittels
der Befestigungsvorrichtung 1035 befestigt. Der Elektromotor 927 ist
in beide Richtungen drehbar und mit einer Fahrzeugbatterie mittels
einer Steuerungsvorrichtung gekoppelt.
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Der
Radsatz 929 weist ein Ritzel 1053, das fest an
einer Ausgangswelle 1051 des Elektromotors 927 befestigt
ist, und ein Rad 1007 der Nockenplatte (der Zahnplatte 999)
auf, wodurch ein Drehmoment des Elektromotors 927 verstärkt wird,
um die Nockenplatte 917 zu drehen.
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Die
Steuerungsvorrichtung wirkt so, dass ein Verzahnungseingriff oder
ein Außereingriffbringen der
Verzahnung der Klauenkupplung 13 in einer Weise durchgeführt wird,
wie weiter unten beschrieben wird, so dass beim Schalten des Fahrzeugs
von dem Zweiradantriebszustand in den Vierradantriebszustand die
Klauenkupplung und der Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus
in einer Verriegelungsverbindung jeweils gleichzeitig betätigt werden,
wohingegen, wenn das Fahrzeug von dem Vierradantriebszustand in
den Zweiradantriebszustand geschaltet wird, die Klauenkupplung 13 und
der Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus gleichzeitig betätigt werden, so
dass bei der Verriegelungsverbindung ein Außereingriffbringen der Verzahnung
bewirkt wird.
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Wird
die Klauenkupplung 13 zum Verzahnungseingriff oder zum
Außereingriffbringen
der Verzahnung betätigt,
dann führt
die Steuerungsvorrichtung ferner zeitliche Steuerungen derart durch,
dass der Elektromotor 927 in beide Richtungen (in eine Richtung
und die andere Richtung) für
jeweilige Zeitinterwalle (bei bestimmten Rotationswinkeln) gedreht
wird. Dreht der Elektromotor 927 für das gegebene Zeitintervall,
wird die Nockenplatte 917 um einen gegebenen Drehwinkel
in einer gegebenen Richtung mittels des Radsatzes 929 betriebsmäßig gedreht.
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22A zeigt einen Zustand, in dem die Zahnplatte 999 um
den maximalen Drehwinkel in der einen Richtung bewegt ist, wobei
das Ritzel 1053 des Radsatzes 929 mit einem Seitenrand
des Rads 1007 in Verzahnungseingriff gehalten wird. Wenn
dies stattfindet, dient einer der feststehenden Plattenabschnitte 991 der
Stützplatte 915 als
ein Stopper, mit dem die Zahnplatte 999 in Anstoßeingriff
gebracht ist, um eine übermäßige Rotation
der Nockenplatte 917 zu verhindern, wodurch verhindert
wird, dass das Rad 1007 mit dem Ritzel 1053 nicht
mehr in Verzahnungseingriff steht.
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22B zeigt einen Zustand der Nocke 921 entsprechend
dem in 22A, wobei der Radialabschnitt 1029 des
jeweiligen Nocken-Führungsteils (der
bewegbaren Platte 919) in einer Position vor einem Gleiten
auf der schrägen
Wand 1013 des jeweiligen Nockenteils 1005 (der
Nockenplatte 917) gezeigt ist. Wenn dies stattfindet, wird
der Radialabschnitt 1020 in einem Druckkontakt mit dem
ringförmigen
Plattenabschnitt 997 mittels der Vorspannkraft der Schaltfeder 923 gehalten,
und die Nocke 921 bleibt in ihrer Außerbetriebs-Position. Ferner
zeigen die jeweiligen Pfeile (E1 bis E3) in 22A und 22B die Richtungen, in die die Nockenplatte 917 und
das Nocken-Führungsteil 1021 (der
bewegbaren Platte 919) verschoben werden, wenn der Elektromotor 927 in
die entgegengesetzte Richtung von dem jeweiligen Zustand rotiert.
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In
einem Zustand, in dem die Nocke 921 inaktiv bleibt, wie
in der oberen Hälfte
von 15 gezeigt, wird die bewegbare
Platte 919 (der Kupplungsring 33) mittels der
Wirkung der Schaltfeder 923 nach rechts verschoben, um
zu bewirken, dass die Klauenkupplung 13 in Verzahnungseingriff
gehalten wird.
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Wenn
dies stattfindet, nimmt die Schaltfeder 923 die Form eines
Rückhaltemechanismus
an, und die Klauenkupplung 13 wird in Verzahnungseingriff gebracht,
wenn die Verzahnungen 31, 35 einander ergänzend zusammengepasst
sind.
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Nach
dem Verzahnungseingriff der Klauenkupplung 13, wie oben
dargelegt, wird das Fahrzeug in den Vierradantriebszustand gebracht.
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21 ist eine Ansicht, gesehen in Richtung des Pfeils
VI in 19 unter der Bedingung (des Vierradantriebszustands),
dass der Kupplungsring 33 der gegenwärtig beschriebenen Ausführungsform und
das äußere Differentialgehäuse 7 sich
in einem Montagezustand befinden.
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Der
Kupplungsring 33 weist drei hervorstehende Schenkelabschnitte 41 auf,
die an einem distalen Ende gegenüberliegend
zu der mit der Verzahnung 31 der Kupplung ausgebildeten
Wand an in gleichem Abstand voneinander befindlichen Umfangspositionen
ausgebildet sind. Die Verzahnung 31 der Kupplung ist derart
ausgebildet, dass sie sich verjüngende
und geneigte Formen aufweist, und die Schenkelabschnitte 41 sind
jeweils in Sektorform ausgebildet. Die am Umfang einander zugewandten gegenüberliegenden
Endflächen 41a des
jeweiligen Schenkelabschnitts 41 verjüngen sich in einer axial nach
außen
gerichteten Richtung (nach links) mit einem vorgegebenen Neigungswinkel.
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Andererseits
sind die sektorförmig
ausgebildeten Bohrungen (Öffnungen) 39 in
einer linken Stirnwand des äußeren Differentialgehäuses 7 an entsprechenden
Positionen gegenüber
den zugeordneten Schenkelabschnitten 41 des Kupplungsringes 33 ausgebildet.
Daher werden die Schenkelabschnitte 41 in Verzahnungseingriff
mit den sektorförmig ausgebildeten
Bohrungen 39 in der axialen Richtung gebracht, und die
umfangsseitig gegenüberliegenden
Flächen 41a des
Schenkelabschnitts 41 werden mit einem distalen Rand der
sektorförmig
ausgebildeten Bohrung 39 in Kontakt gehalten, wodurch der Kupplungsring 33 dazu
gebracht wird, dass er mit dem äußeren Differentialgehäuse 7 gemeinsam
gedreht wird. Der distale Rand der sektorförmig ausgebildeten Bohrung 39 ist
parallel zu der Neigung der umfangsseitig gegenüberliegenden Fläche 41a des Schenkelabschnitts 41 geneigt.
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Wird
mittels des äußeren Differentialgehäuses 7 antriebsseitig
die Klauenkupplung 13 rotiert (in einer Richtung, wie mittels
des Pfeils D1 in 21 gezeigt), nimmt demgemäß ein Endrand
der sektorförmig
ausgebildeten Bohrung 39 des äußeren Differentialgehäuses 7 eine
Kraft F in einer Richtung auf, wie mittels des Pfeils D2 in 21 gezeigt (in einer Richtung senkrecht zu der
umfangsseitig gegenüberliegenden
Seitenwand 41a) infolge der Neigung der umfangsseitig gegenüberliegenden
Endseite 41a des sektorförmig ausgebildeten Schenkelabschnitts 41 des
Kupplungsringes 33. Wenn dies stattfindet, nimmt eine umfangsseitig
gegenüberliegende
Seitenwand 41a des sektorförmig ausgebildeten Schenkelabschnitts 41 des
Kupplungsringes 33 eine Reaktionskraft F in einer Richtung
entgegengesetzt zu der des Pfeils D2 auf, um eine Teilkraft F1 aufzunehmen, die axial nach innen (nach
rechts) orientiert ist. Als ein Ergebnis wird der Kupplungsring 33 in
Richtung des inneren Differentialgehäuses 9 (nach links
in 21) gedrückt,
so dass die Verzahnungen 31, 35 der Klauenkupplung
einfach in Verzahnungseingriff gebracht werden können, wodurch gewährleistet
ist, dass die Klaue in Verzahnungseingriff bleibt.
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Daher
weist der Nockenmechanismus der gegenwärtig beschriebenen Ausführungsform
zusätzlich
zu den Nocken 21 (d. h. ein erster Nockenmechanismus ist
eingerichtet, eine erste Schubkraft zu erzeugen, so dass die Klauenkupplung 13 dazu gebracht
wird, über
die Rotationsachse zwischen einer Kupplungseingriffsposition und
einer Außereingriffsposition
der Kupplung infolge der Rotation der Nockenplatte 917 bewegt
zu werden) einen zweiten Nockenmechanismus auf (aufweisend eine
umfangsseitig gegenüberliegende
Endfläche 41a des
Kupplungsringes 33 und der sektorförmig ausgebildeten Bohrung 39 des äußeren Differentialgehäuses 7),
der eingerichtet ist, eine zweite Schubkraft zu erzeugen, so dass
die Kupplung dazu gebracht wird, in Verzahnungseingriff gehalten
zu werden, weshalb auch sie ein Drehmoment aufnimmt, das mittels
der Klauenkupplung 13 erzeugt worden ist, die in Verzahnungseingriff
gebracht worden ist. Die mittels des zweiten Nockenmechanismus erzeugte
Schubkraft ist zusätzlich
zu der Vorspannkraft der Schaltfeder 923 wirksam, so dass
gewährleistet
ist, dass die Kupplung in ihrem Verzahnungseingriff gehalten wird.
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Während der
zweite Nockenmechanismus in Verbindung mit den verschiedenen Ausführungsformen,
wie oben dargelegt, beschrieben worden ist, wird der zweite Nockenmechanismus
bei allen Ausführungsformen
der Erfindung angewendet. Demgemäß wird in
Hinsicht des Weglassens redundanter Beschreibung keine Ausführung auf
den zweiten Nockenmechanismus in den nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen
getätigt.
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23A zeigt einen Zustand, in dem der Elektromotor 927 um
den maximalen Rotationswinkel in einer Richtung entgegengesetzt
zu dem des in 22A gezeigten Zustands mit
dem Ritzel 1053 des Radsatzes 929 gedreht wird,
das als Ineingriffstehen mit dem anderen Seitenende des Rades 1007 gezeigt
ist. Wenn dies stattfindet, dient der andere der fest stehenden
Plattenabschnitte 991 der Stützplatte 915 als ein
Stopper, mit dem die Zahnplatte 999 Anstoßeingriff
gebracht wird, um eine übermäßige Rotation
der Nockenplatte 917 zu verhindern, um zu verhindern, dass
das Rad 1007 aus dem Ineingriffstehen mit dem Ritzel 1053 gebracht
wird.
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23B zeigt die Nocke 921 in einem Zustand
entsprechend dem von 23A,
wobei der Radialabschnitt 1029 des jeweiligen Nocken-Führungsteils 1021 über die
schräge Wand 1013 des
jeweiligen Nockenteils 1005 gleitet, sodass der Haltevorsprung 1017 auf
der Haltefläche 1015 gehalten wird,
so dass dadurch die Nocke 921 wirksam wird. Ferner zeigen
die jeweiligen Pfeile (F1 bis F3) in den 23A, 23B Richtungen, in die die Nockenplatte 917 und
das Nocken-Führungsteil 1021 (die bewegbare
Platte 919) verschoben werden, wenn der Elektromotor 927 in
die entgegengesetzte Richtung von den jeweiligen Zuständen rotiert.
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Nach
dem Betätigen
der Nocke 927 verursacht die resultierende Nocken-Schubkraft,
dass das jeweilige Nocken-Führungsteil 1021 (die
bewegbare Platte 919) nach oben in 23B bewegt
wird, wodurch die Schaltfeder 923 zusammengedrückt wird.
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Wenn
die Schaltfeder 923 zusammengedrückt ist, wie in der unteren
Hälfte
von 15 gezeigt, bringt die Vorspannkraft
der Rückstellfeder 925 die
bewegbare Platte 919 (den Kupplungsring 33) dazu,
sich nach links zu bewegen, wodurch der Eingriff der Klauenkupplung 13 gelöst wird.
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Nach
dem Außereingriffbringen
der Verzahnungen der Klauenkupplung 13 wird das Fahrzeug
in den Zweiradantriebszustand in einer wie oben beschriebenen Weise
gebracht.
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Da
die Haltevorsprünge 1017 die
entsprechenden Nocken-Führungsteile 1021 auf
den Halteflächen 1015 infolge
ihrer Hemmfunktion halten, selbst wenn externe Faktoren, wie Vibrationen
oder Stöße, vorhanden
sind, was im Stopp-Zustand des Elektromotors 927 zu einer
Bewegung führt,
wird ferner bei dem Fahrzeug verhindert, dass von dem Zweiradantriebszustand
in den Vierradantriebszustand gegen den Willen eines Fahrers geschaltet wird.
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24A zeigt das Ritzel 1053, das in den Verzahnungs-Eingriffs-Zustand
an einem Zentralbereich des Rads 1007 auf halben Wege gebracht
ist, wobei die Nockenplatte 917 von den in den 22A und 23A gezeigten
Zuständen
rotiert wird, und 24B zeigt eine Richtung (wie
mittels eines Pfeils G4 gezeigt), in die das jeweilige Nocken-Führungsteil 1021 (der
bewegbaren Platte 919) abhängig von der Rotationsrichtung
(wie mittels eines Pfeils G3 gezeigt) der Nockenplatte 917 im
in 24A gezeigten Zustand verschoben
wird.
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Wird
die Nockenplatte 917 in eine Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn,
wie mittels eines Pfeils G2 in 24A gezeigt,
gedreht, nimmt das Fahrzeug den in 22A gezeigten
Vierradantriebszustand an, und das Rotieren der Nockenplatte 917 im
Uhrzeigersinn, wie mittels eines Pfeils G1 gezeigt, verhindert,
dass das Fahrzeug den in 23A gezeigten
Zweiradantriebszustand annimmt.
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Da
beide Oberflächen
der schrägen
Wand 1013 des Nockenteils 1005 mit den Halteflächen (den Halteflächen 1015 und
dem ringförmigen
Plattenabschnitt 997) ohne Nocken-Winkel ausgebildet sind, wird
kein Drehmoment auf die Nockenplatte 917 beim Vorhandensein
einer Vorspannkraft der Schaltfeder 923 ausgeübt, wenn
das Nocken-Führungsteil 1021 (der
Radialabschnitt 1029) auf diesen Halteflächen gleitet.
Demgemäß wird die
Nocke 921 in ihrem Zustand sowohl vor als auch nach der
Betätigung
gehalten, und das Fahrzeug wird stabil im Zweiradantriebszustand
und im Vierradantriebszustand gehalten, was es ermöglicht,
dass der Elektromotor 927 außer für den Betrieb der Nocke 921 angehalten
ist.
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Wie
vorher dargelegt, wird im Vierradantriebszustand, in dem die Klauenkupplung 13 und
der Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus
entsprechend gekoppelt sind, die Antriebsleistung des Motors von dem
Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus
zu dem äußeren Differentialgehäuse 7 mittels
des Hinterrad-Antriebsleistungs-Übertragungssystems übertragen,
worauf das innere Differentialgehäuse 9 im Betrieb mittels
der Klauenkupplung 13 rotiert wird. Diese Rotation wird
von den Ritzelwellen 949 an die Achswellenräder 49, 51 mittels
der Ritzel-Zahnräder 947 verteilt
und mittels der Radwellen an das linke und das rechte Rad übertragen.
-
Bleibt
das Fahrzeug im Vierradantriebszustand, sind eine Geländegängigkeit,
eine Straßenfahrbarkeit
und eine Stabilität
verbessert.
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Ferner
kann die Rotation des jeweiligen Ritzelrades 947 dazu führen, dass
die Antriebsleistung des Motors auf das linke und das rechte Hinterrad
unterschiedlich verteilt wird, insbesondere, wenn es beim Geländefahren
einen Unterschied im Antriebswiderstand zwischen den Hinterrädern gibt.
Während des
Zweirad-Fahrzustands, in dem die Klauenkupplung 13 und
der Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus entsprechend in Verzahnungseingriff
gebracht sind, wird der Antriebsstrang zur Ausgabe der Energie zwischen
dem inneren Differentialgehäuse 9 und den
Hinterrädern
in einen Nicht-Koppel-Zustand
mittels der Klauenkupplung 13 gebracht, so dass es ermöglicht wird,
dass der Antriebsstrang zur Ausgabe der Energie in einem Frei-Rotations-Zustand
gehalten wird, und der Energiestrang zwischen dem Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus
und dem äußeren Differentialgehäuse 7 wird
von sowohl den anhängenden
Rotationen getrennt, die mittels der Antriebsleistung des Motors
erzeugt worden sind, als auch der Hinterräder, um die Rotation anzuhalten.
-
Daher
werden während
des Zweiradantriebszustands, in dem die Rotation des Hinterrad-Antriebsleistungs-Übertragungssystems zwischen
dem Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus und
dem äußeren Differentialgehäuse 7 unterbrochen,
Vibrationen des Fahrzeugs werden beseitigt, so dass eine Verbesserung
hinsichtlich der Eigenschaft des komfortablen Fahrens bereitgestellt
wird, und Abnutzungen verschiedener Bauelemente des Hinterrad-Antriebsleistungs- Übertragungssystems sind minimiert,
so dass die Lebensdauer verbessert wird, mit einer ferner resultierenden
Verringerung der Motorlast bis zu dem Grad, der durch die Reduzierung
des Rotationswiderstands hervorgerufen wird, so dass der Benzinverbrauch
verbessert wird.
-
Das äußere Differentialgehäuse 7 ist
zusätzlich
zu den Öffnungen 37, 39 mit
spiralförmigen
vertieften Ölungsabschnitten 85, 83 an
der Innenumfangsperipherie der Vorsprungsabschnitte 28, 29 und ferner
in Bereichen gegenüber
den Druckscheiben 65, 65, mit sich radial erstreckenden
vertieften Ölungsabschnitten 89, 87 in
Verbindung mit den vertieften Ölungsabschnitten 85 bzw. 83 ausgeführt.
-
Da
die Öffnungen 37,39 an
einem radialen Außenbereich
des äußeren Differentialgehäuses 7 ausgebildet
sind, werden diese Öffnungen
in Öl in dem Ölsumpf eingetaucht,
die in dem Differential-Träger 5 ausgebildet
ist, zu allen Zeiten, wodurch es dem Öl ermöglicht wird, von den Öffnungen 37, 39 mit
der entsprechenden Rotation des äußeren Differentialgehäuses 7 einzutreten.
-
Ferner
wird Öl
in dem Ölsumpf
infolge der Rotation des äußeren Differentialgehäuses 7 (des Tellerrades 943)
nach oben gespritzt, und die Bewegung des resultierenden verspritzten Öls wird
mittels Aktionen einer Schraubenpumpe mittels der vertieften Ölungsabschnitte 85, 83 derart
gefördert,
dass das Öl
zwischen Lücken
zwischen den vertieften Ölungsabschnitten 89, 87,
und den Druckscheiben 65, 65 passiert, so dass
sie in das Innere des äußeren Differentialgehäuses eintritt.
-
Öl, das in
das äußere Differentialgehäuse 7 eingetreten
ist, wird den Rad-Abschnitten der entsprechenden Zahnräder 67, 69, 71,
die den Differential-Mechanismus 11 mit den Kegelrädern, den
Gleitbereichen zwischen den Ritzelwellen 949 und den Ritzelzahnrädern 947,
den Gleitbereichen zwischen dem äußeren Differentialgehäuse 7 und
dem inneren Differentialgehäuse 9,
den Gleitbereichen zwischen dem äußeren Differentialgehäuse 7 und
dem Kupplungsring 33 und der Klauenkupplung 13 (die
Verzahnungen 31, 35) zugeführt, so dass diese Teile geschmiert
und gekühlt
werden.
-
Ferner
wird der untere Teil des Stehglieds 901 ebenfalls in den Ölsumpf eingetaucht,
und folglich werden die Gleitbereiche der Nockenplatte 917, die
betriebsmäßig gedreht
wird, die Stützplatte 915 und
die bewegbare Platte 919 sowie die Nocke 921 geschmiert
und gekühlt.
-
Ferner
wird ebenfalls der Radsatz 929 mittels des oben beschriebenen
verspritzten Öls
geschmiert und gekühlt.
-
Daher
resultieren verringerte Abnutzungen in den oben beschriebenen verschiedenen
Schmier- und Kühlbereichen
infolge des zugeführten Öls, was zu
einer Verbesserung bezüglich
der Lebensdauer führt,
während
der Reibungswiderstand in den verschiedenen Gleitbereichen verringert
wird, so dass dadurch der Benzinverbrauch verbessert wird.
-
Das
Stellglied 901 und das Hinterrad-Differential 903 sind
in solch einer oben beschriebenen Weise angeordnet.
-
Wie
oben dargelegt, gibt es kein Erfordernis für spezifische Werkzeuge und
eine verringerte Anzahl an Schritten mit einer resultierenden merklichen Vereinfachung
der Montage, da die Montage des Stellglieds 901 mittels
Ermöglichens
dem Unterstützungs-Vorsprung 1003 der
Nockenplatte 917, durch den aufgenommenen konkaven Abschnitt 993 der Stützplatte 915 hindurch
zu treten und diesen leicht zu verdrehen, und mittels Ermöglichens
dem Nocken-Führungsteil 1021 der
bewegbaren Platte 919, durch die aufgenommenen konkaven
Abschnitte 993, 1001 der Stützplatte 915 und der
Nockenplatte 917 hindurch zu treten und die Nockenplatte 917 leicht
zu verdrehen, leicht erreicht werden kann.
-
Ferner
ist eine äußerst einfache
Montage bereitgestellt, da das Stellglied 901 mit dem hinteren Differential 903 lediglich
mittels Fixierens der Stützplatte 915 an
dem Differentialträger 5 mittels
der Schrauben, Fixierens des Elektromotors 927 an dem Differentialträger 5 mittels
der Befestigungsvorrichtungen 1035, und mittels Zwingens
des Ritzels 1053, mit dem Rad 1007 der Nockenplatte 917 in
Eingriff zu stehen, montiert werden kann.
-
Ferner
unterscheidet sich das Stellglied 901, das das Drehmoment
des Elektromotors 927 in die Betriebskraft der Klauenkupplung 13 mittels
der Nocken 921 umwandelt, von der Anordnung gemäß dem Stand
der Technik, der ein Stellglied erfordert, dass Flüssigkeitsdruck
verwendet, und es ermöglicht,
eine Pumpe mit hohen Kosten zu ermöglichen, wobei das Stellglied
Flüssigkeitsdruck
(für einen
Kolben und einen Zylinder) und einen zugehörigen Umwandlungsmechanismus
anwendet, der mitzuliefern ist, was zur Reduktion in der Anzahl
der Bauelemente bis zu dem Grade einer vereinfachten Anordnung mit geringen
Kosten resultiert.
-
Ferner
erfordert das hintere Differential 903 unter Verwendung
des Stellglieds 901 nicht, einen großen Raum zur Installation einer
Druckleitung für die
Anwendung vorzubereiten, was zu einer leichtgewichtigen und kompakten
Struktur führt,
so dass eine Im-Fahrzeug-Installierbarkeit verbessert ist, da es kein
Erfordernis zum Ändern
des Differentialgehäuses 5 gibt,
so dass Ansonsten eine merkliche Erhöhung der Kosten infolge des
Austausches hervorgerufen werden würde.
-
Ferner
werden das Stellglied 901 und das hintere Differential 903 von
negativen Auswirkungen infolge der Funktionsherabsetzung und der
Druckfluktuation infolge eines Lecks im Druck frei, was zu einer
merklichen Verbesserung in der Leistungsfähigkeit, der Stabilität und der
Zuverlässigkeit
im Betrieb führt,
während
zusätzlich
die Festigkeit der Abdichteigenschaften an verschiedenen Teilen
der Druckleitung erreicht wird und eine Erhöhung der damit einhergehenden
Kosten verhindert wird.
-
Ferner
werden die Stützplatte 915,
die Nockenplatte 917 und die bewegbare Platte 919 im
Gesamten durch Plattenbearbeitung hergestellt und daher leichtgewichtig
bei diesem Ausmaß mit
geringen Kosten hergestellt.
-
Daneben
können
die Nockenteile 1005 der Nockenplatte 917 mit
geringen Kosten pressgeformt werden.
-
Zusätzlich ist
es vor und nach den Pressarbeiten möglich, die Nockenwinkel der
abgeschrägten Wände 1013 der
Nockenteile 1005 abhängig
von der Größenordnung
der Kraft im Betrieb einzustellen (die Nocken-Schubkraft, um der
Drängkraft
der Schaltfeder zu widerstehen), die für die Klauenkupplung 13 und
das Ausgabedrehmoment des Elektromotors 927 erforderlich
ist, und das Einstellen des Nockenwinkels ermöglicht, dass die Leistung des
Elektromotors 927 reduziert ist, so dass die Batterielast
und der Lade-Wechselstromgenerator
verringert werden können,
was zu einer Verbesserung des Benzinverbrauchs führt.
-
Ferner
kann der Elektromotor 927 im Betrieb nach dem Betreiben
der Nocke 921 angehalten werden, was zu einer weiteren
Verringerung der Batterielast und des Wechselstromgenerators führt, so
dass der Benzinverbrauch verbessert wird, während die Lebensdauer des Elektromotors 927 verbessert
wird, da die Halteflächen
ohne Nockenwinkel, die an beiden Seiten der abgeschrägten Wand 1013 des
Nockenteils 1005 ausgebildet sind, verhindern, dass das Nockenteil 1005 (der
Nockenplatte 917) das Drehmoment aufnimmt, und da der Zustand
der Nocke 921 sowohl vor als auch nach der Betätigung beibehalten
wird.
-
Ferner
ermöglicht
solch eine Haltefunktion dem Fahrzeug, im Zweiradantriebszustand
und im Vierradantriebszustand in stabiler Weise zu verbleiben, selbst
wenn der Elektromotor 927 im Betrieb angehalten wird, oder
wenn es einen Fehler des Elektromotors 97 gibt. Ferner
ermöglicht
das Vorhandensein der Stützplatte 915,
der Nockenplatte 917 und der bewegbaren Platte 919,
die in jeweiligen ringförmigen
Formen ausgebildet sind, dem Stellglied 901, dass es konzentrisch
um das hintere Differential 903 (der Vorsprungabschnitt 28)
positioniert wird, und das hintere Differential 903 kann
in einer kompakten Struktur mit einer resultierenden Verbesserung
bei der Fähigkeit
der Im-Fahrzeug-Installation ausgebildet sein.
-
Zusätzlich nimmt
die Schaltfeder 923 die Form des Rückhaltemechanismus an, was
zur Reduktion des Ratschens und von Ratschgeräuschen führt, die während des Betriebs zum Verzahnungseingriff
der Klauenkupplung 13 auftritt, während die Lebensdauer merklich
verbessert wird.
-
Ferner
ermöglicht
das Vorhandensein der Nockenplatte 917 und der Zahnplatte 999,
die in Bezug zueinander einstückig
ausgebildet sind, die Reduktion in der Anzahl der Bauelemente und
Kosten.
-
[Elfte Ausführungsform]
-
Ein
Stellglied 901 einer elften Ausführungsform und ein hinteres
Differential 1203 (eine Differential-Einheit) unter Verwendung
desselben werden unter Bezugnahme auf 25 beschrieben.
-
Das
hintere Differential 1203 wird an Stelle des hinteren Differentials 903 in
dem Vierradantrieb-Fahrzeug der zehnten Ausführungsform verwendet. Nachfolgend
sind in gleichen Bauelementen wie denen des hinteren Differentials 903 die
gleichen Bezugszeichen vergeben, und zum Zwecke der Beschreibung
an verschiedenen Punkten wird an dieser Stelle auf sie Bezug genommen.
-
Auf
dem Differentialträger 5 sind
mittels Gewindeabschnitten 939 Haltekappen 937, 937 aufgeschraubt,
und die Vorsprungsabschnitte 28, 29 des äußeren Differentialgehäuses 7 werden
mittels des Differentialträgers 5 mittels
der Stoßhalterungen 30 und
der Haltekappen 937, 937 gehalten. Wie in 25 gezeigt, dient jede Haltekappe 937 ferner
als ein äußerer Laufring
der jeweiligen Stoßhalterung 30.
-
Ferner
ist jede Haltekappe 937 mit einem Anstoß-Abschnitt 1205 ausgebildet,
der der jeweiligen Nockenplatte 917 zugeordnet ist.
-
Das
Drehen dieser Haltekappen 937, 937 mittels der
Schraubabschnitte 939 ermöglicht es den äußeren Laufringen
(den Stoß-Kappen 937)
der linken und der rechten Stoß-Halterung 30 sich
in axialer Richtung zu bewegen, wodurch vorgeladene Einstellungen
erreicht werden.
-
Ferner
wird die Nockenplatte 917 gegen den angrenzenden Abschnitt 1205 der
Haltekappe 937 gedrückt,
so dass die Stützplatte 915 gebogen
wird, wodurch verursacht wird, dass die Nockenplatte 917 und
die bewegbare Platte 919 sich um den gleichen Hub wie den
der Haltekappe 937 (das äußere Differentialgehäuse 7)
bewegen, selbst wenn eine Bewegung des äußeren Differentialgehäuses 7 zusammen mit
der Vorlade-Einstellung
vorhanden ist.
-
Als
eine Folge werden ein Raum 1207 zwischen dem Halterteil 1039,
näher der
Klauenkupplung 13, und der bewegbaren Platte 919 bei
einem gegebenen Wert gehalten, so dass die Federkraft der Schaltfeder 923 zum
Drängen
der Kupplungsfeder 33 bei einem geeigneten Wert gehalten
wird, so dass ein normaler Betrieb des Stellglieds 901 vor
und nach der Vorlade-Einstellung gewährleistet ist.
-
[Zwölfte
Ausführungsform]
-
Ein
Stellglied 1301 einer zwölften Ausführungsform wird unter Bezugnahme
auf 26 beschrieben.
-
Das
Stellglied 1301 der zwölften
Ausführungsform
weist eine Anordnung auf, bei der dem Stellglied 901 ein
Positionssensor 1302 hinzugefügt ist.
-
Der
Positionssensor 1302 weist einen Positionsschalter auf
und ist in eine Stützplatte 1315 eingeschraubt.
Ferner ist ein Prüfkopf 1303 des
Positionssensors 1302 in Kontakt mit der bewegbaren Platte 919 gehalten,
und eine Signalleitung 1305 wird mittels der Steuerungsvorrichtung
gesteuert.
-
Wie
oben dargelegt, wird der Schalter mittels des Prüfkopfes 1303 einhergehend
mit der bewegbaren Platte 919 betätigt, wenn resultierende Ein-Aus-Signale
von der Signalleitung 1305 zu der Steuerungsvorrichtung übertragen
werden, wenn die bewegbare Platte 919 im Betrieb in beide
Richtungen mittels der Schaltfeder 923 und der Nocke 921 bewegt
wird, so dass die Klauenkupplung 13 dazu gebracht wird,
sich zu der Kuppel-Position (eine Vierrad-Antriebsposition) und einer Endkuppel-Position (einer
Zweirad-Antriebsposition) bewegt.
-
Die
Steuerungsvorrichtung verursacht, dass der Elektromotor 927 mit
Energie versorgt wird, so dass er die Klauenkupplung 13 betätigt, und
dass danach auf die Erfassung der Position (d. h. einem bestimmten
Zustand der Klauenkupplung 13) der bewegbaren Platte 919 als
Antwort auf das Ein-Aus-Signal, das von dem Positionssensor 1302 geliefert worden
ist, die Rotation des Elektromotors 927.
-
Auf
solch eine Weise kann der Elektromotor 927 sehr schnell
im Betrieb nachfolgend auf die Operation der Klauenkupplung 13 angehalten
werden, wodurch eine übermäßige Rotation
des Elektromotors 927, ein Anstoßen des Radsatzes 929 infolge
einer übermäßigen Rotation,
ein Überstrom
des Elektromotors 927 infolge des Anstoßens des Radsatzes 929 und
einer verringerten Lebensdauer des Elektromotors 927 beseitigt
ist, während
die Batterielast minimiert wird, da es möglich ist, den Zustand der
Klauenkupplung 13 (des Verzahnungs-Eingriffs oder Nicht-Eingriffs
des hinteren Differentials 903) mittels des Positionssensors 1302 zu
kennen.
-
Ferner
ist die Abnutzung des Positionssensors 1302 (des Prüfkopfes 1303)
infolge der Gleitbewegungen von ihm verhindert, und es gibt kein
Erfordernis zum Anwenden einer Oberflächen-Härte-Behandlung wie beispielsweise
Einsatzhärten/Härten oder
Nitrierhärtungs-Behandlung,
um die Eigenschaft der Abnutzungs-Resistenz zu verbessern, mit der
resultierenden Verhinderung einer Erhöhung der einhergehenden Kosten,
da keine Relativrotation zwischen der Stützplatte 1315, an
der der Positionssensor 1302 befestigt ist, und der bewegbaren
Platte 919 stattfindet.
-
Ferner
ist es ebenfalls möglich,
eine Erhöhung
der Last des Elektromotors 927, der Batterie und des Wechselstromrichters
infolge des Gleitwiderstands, hervorgerufen im Positionssensor 1302,
zu verhindern, und eine Reduktion des Benzinverbrauchs wird bereitgestellt.
-
Ferner
gibt es auch kein Erfordernis, das der Positionssensor 1302,
der auf der Stützplatte 1315 (an
dem Stellglied mit der Zahnplatte) befestigt ist, in Bezug auf das
hintere Differential 903 während der Montage positioniert
wird, wodurch in diesem Zusammenhang eine Vereinfachung der Montage
bereitgestellt wird.
-
[Dreizehnte Ausführungsform]
-
Ein
Stellglied 1401 einer dreizehnten Ausführungsform wird unter Bezugnahme
auf die 27A, 27B beschrieben.
-
Das
Stellglied 1401 der dreizehnten Ausführungsform ist eine modifizierte
Form des Stellglieds 901, und eine Blatt-Wellenfeder 1402 wird
anstelle der Schaltfeder 923 verwendet.
-
Die
Blatt-Wellenfeder 1402 ist zwischen der Stützplatte 915 und
der bewegbaren Platte 919 angeordnet, so dass der Kupplungsring 33 mittels
der bewegbaren Platte 911 in eine Koppelrichtung gedrängt wird.
Wie in 27B gezeigt, weist die Blatt-Wellenfeder 1402 distale
Enden 1407, 1409 auf, die ausgebildet werden,
wenn ein Federmaterial geschnitten wird. Ferner sind die Stützplatten 915 und
die bewegbare Platte 919 an ihren Umfangsperipherien mit
vertieften Abschnitten 1403 bzw. 1405 ausgebildet,
in denen die distalen Enden 1407, 1409 der Blatt-Wellenfeder 1402 in
Angrenz-Eingriff gehalten werden.
-
Auf
solche eine Weise kann ein Herausfallen der distalen Enden 1407, 1409 verhindert
werden, so es der Blatt-Wellenfeder 1402 möglich ist,
in einer gegebenen Position gehalten zu werden, wodurch die Funktion
des Stellglieds unter normalen Bedingungen gewährleistet ist, da die distalen
Enden 1407, 1409 der Blatt-Wellenfeder 1402 in
den vertieften Abschnitten 1403, 1405 positioniert
sind, die in der Stützplatte 15 und
der bewegbaren Platte 919 ausgebildet sind, selbst wenn
eine wiederholte Expansion und Kontraktion in der Blatt-Wellenfeder 1402 einhergehend
mit der Bewegung der bewegbaren Platte 919 (für die Kuppel-
oder Endkuppel-Operation
der Klauen-Kupplung 13) stattfindet. Das die Blatt-Wellenfeder 1402 mittels
der vertieften Abschnitte 1403, 1405 während der
Montage der Blatt-Wellenfeder 1402 positioniert wird, führt dies
ferner zu einer Vereinfachung der Montage.
-
[Vierzehnte Ausführungsform]
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Ein
Stellglied 1501 einer vierzehnten Ausführungsform wird unter Bezugnahme
der 28A, 28B, 29 geschrieben.
-
Das
Stellglied 1501 wird im hinteren Differential 903 anstelle
des Stellglieds 901 der zehnten Ausführungsform angewendet. Im Folgenden
werden die gleichen Bauelemente wie die des Stellglieds 901 mit den
gleichen Bezugszeichen versehen, und zum Zwecke der Beschreibung
an verschiedenen Punkten wird auf sie Bezug genommen.
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Eine
bewegbare Platte 1519 ist aus einem selbstklebenden (SK-)Material
oder einem Plattenmaterial äquivalent
zu dem SK-Material mittels Pressbearbeitung hergestellt, und weist,
wie in den 28A, 28b, 29 gezeigt,
einen ringförmigen
platten Abschnitt 1019, drei Nocken-Führungsteile 1021 (bewegbare
Plattenseiten-Vorsprünge), die
an einer inneren Peripherie des ringförmigen Plattenabschnitts 1019 am
Umfang und in gleichem Abstand voneinander befindlichen Positionen
ausgebildet sind, drei Innenperipherie-Führungsteile 1023,
jeweils ausgebildet zwischen benachbarten Nocken-Führungsteilen 1021,
zwei Außenperipherie-Führungsteile 1025,
ausgebildet an einer Außenperipherie
des ringförmigen
Plattenabschnitts 1019 an umfangsseitigen und in gleichem
Abstand voneinander befindlichen Positionen und Schaltfedern 1523 auf,
die an der äußeren Peripherie
an vier Positionen ausgebildet sind.
-
Daher
sind die jeweiligen Schaltfedern 1523 einstückig mit
der bewegbaren Platte 1519 ausgebildet, und, wie in 29 gezeigt, sind die jeweiligen Schaltfedern 1523 in
Richtung der Stützplatte 915 geneigt.
-
Ferner
weist jede der Schaltfedern 1523, die einstückig mit
der bewegbaren Platte 1519 ausgebildet sind, wie oben dargelegt,
eine Vorspannkraft auf, die derart ausgewählt ist, dass sie größer als
die Vorspannkraft der Rückstellfeder 925 ist,
mittels der die bewegbare Platte 1519 und der Kupplungsring 33 in eine
Richtung (nach links) gedrängt
werden, in der die Klauenkupplung 13 in Verzahnungseingriff
gebracht wird.
-
Ferner
kann die Rückstellfeder 925 eine Schraubenfeder 1045 aufweisen.
-
Wie
oben in Verbindung mit der zehnten Ausführungsform beschrieben, wird
die Nocke 921 im Nichtbetriebs-Zustand, wie in der unteren
Hälfte
von 15, die bewegbare Platte 1519 (der
Kupplungsring 33) mittels der Schaltfeder 1523 nach
links verschoben, weshalb die Klauenkupplung 13 in Verzahnungs-Eingriff
gebracht wird.
-
Wenn
dies stattfindet, nimmt die Schaltfeder 1523 die Form eines
Rückhaltemechanismus
so an, dass, bis das Übereinstimmen
der Phasen in der Klauenkupplung 13 (bei den Eingriffzähnen 31, 35) stattfindet,
das Vorhandensein des Biegens der Schaltfeder 1523 an sich
ermöglicht,
dass das Ratschen und die Ratschgeräusche verringert und die Klauenkupplung 13 in
Verzahnungseingriff gebracht wird, wenn die Übereinstimmung bezüglich der
Phasen stattgefunden hat.
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Ferner
ermöglicht
das Vorhanden sein der Reduktion des Ratschens zwischen den Verzahnungen 31, 35 der
Klauenkupplung 13, dass die Lebensdauer verbessert ist.
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Infolge
der jeweiligen Schaltfedern 1523, die mit der bewegbaren
Platte 1519 einstückig
ausgebildet sind, ist die Anzahl der Bauelemente des Stellglieds 1501 reduziert
mit einer resultierenden Verringerung der Anzahl der Montageschritte
und Kosten.
-
Ferner
gibt es für
die Anordnung kein Erfordernis, die jeweiligen Schaltfedern 1523 zu
positionieren und für
die Montage von ihnen in Betracht zu ziehen, mit einer weiteren
Reduktion der Anzahl der Montageschritte und Kosten.
-
Ferner
kann das Stellglied 1501 mit äußerst geringen Kosten hergestellt
werden, da die jeweiligen Schaltfedern 1523 gleichzeitig
mittels Pressbearbeitens ausgebildet werden können, wenn die bewegbare Platte 1519 hergestellt
wird.
-
[Fünfzehnte
Ausführungsform]
-
Ein
Stellglied 1601 einer fünfzehnten
Ausführungsform
wird unter Bezugnahme auf die 30A, 30B, 31 beschrieben.
-
Das
Stellglied 1601 wird im hinteren Differential 903 anstelle
des Stellglieds 901 in der zehnten Ausführungsform angewendet. Im Folgenden
sind den gleichen Bauelementen wie denen des Stellglieds 901 die
gleichen Bezugszeichen zugeordnet, und zum Zwecke der Beschreibung
an verschiedenen Punkten wird auf sie an dieser Stelle Bezug genommen.
-
Eine
Stützplatte 1615 ist
aus einem SK-Material oder einem Plattenmaterial äquivalent
dem SK-Material mittels Pressbearbeitens hergestellt und, wie in
den 30A, 30B, 31 gezeigt, weisen
einen ringförmigen
Plattenabschnitt 989, zwei feststehende Plattenabschnitte 991,
die einstückig mit
dem ringförmigen
Plattenabschnitt 989 ausgebildet sind, drei aufgenommene
konkave Abschnitte 993, die an einer Innenperipherie des
ringförmigen Plattenabschnitts 989 an
umfangsseitigen und in gleichem Abstand voneinander befindlichen
Positionen ausgebildet sind, zwei vertiefte Führungsabschnitte, die an einer
Außenperipherie
des ringförmigen
Plattenabschnitts 989 an umfangsseitigen und in gleichem
Abstand voneinander befindlichen Positionen ausgebildet sind, und
Schaltfedern 1623 (Dräng-Mittel:
Umfangs-Feder-Segmente) auf, die an der Außenperipherie an vier Positionen
ausgebildet sind.
-
Daher
sind die jeweiligen Schaltfedern 1623 einstückig mit
der Stützplatte 1615 ausgebildet,
und, wie in 31 gezeigt, sind die jeweiligen
Schaltfedern 1623 in Richtung der bewegbaren Platte 919 geneigt.
-
Das
Stellglied 1501 ist ein Beispiel, bei dem die Schaltfedern 1623 einstückig mit
der Stützplatte 1615 ausgebildet
sind, und weist Vorteile gleich denen des Stellglieds 1501 in
der vierzehnten Ausführungsform
auf.
-
[Sechzehnte Ausführungsform]
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Ein
Stellglied 1701 einer sechzehnten Ausführungsform wir unter Bezugnahme
auf die 32 bis 35 beschrieben.
-
Das
Stellglied 1701 wird im hinteren Differential 903 der
vierzehnten Ausführungsform
anstelle des Stellglieds 1501 angewendet. Im Folgenden
sind den Bauelementen gleich denen des Stellglieds 1501 die
gleichen Bezugszeichen versehen, und auf sie wird an verschiedenen
Punkten zum Zwecke der Beschreibung Bezug genommen.
-
Eine
bewegbare Platte 1019 ist aus einem SK-Material oder einem
Plattenmaterial äquivalent dem
SK-Material mittels Pressbearbeitens hergestellt, und weist, wie
in 34 gezeigt, einen ringförmigen Plattenabschnitt 1219 auf,
der aus einem Innenumfangsabschnitt 1703 und einem Außenumfangsabschnitt 1705 zusammengesetzt
ist, die miteinander mittels einer Mehrzahl von brückenförmigen Federabschnitten 1707 (Dräng-Mittel)
gekuppelt sind, die ihrerseits an umfangsseitigen und in gleichem
Abstand voneinander befindlichen Positionen ausgebildet sind. Jeder Federabschnitt 1707 ist
im Wesentlichen entlang einer Radialrichtung ausgebildet.
-
Wie
in den 32 bis 35 gezeigt,
ist ferner eine Nocke 1711 (ein Nockenmechanismus) der jeweiligen
Nockenteile 1005 der Nockenplatte 917 und der
entsprechenden Nocken-Führungsteile 1021 (die
Radialabschnitte 1029) der bewegbaren Platte 1019 aufgewiesen.
-
Die
Nocke 1711 ist derart ausgebildet, dass der Radialabschnitt 1029 des
jeweiligen Nocken-Führungsteils 1021 so
gebogen ist, dass es mit beiden Seiten des jeweiligen Nockenteils 1005 sandwichartig
angeordnet ist, und erzeugt eine Nocken-Schubkraft, die auf eine
Seite und die andere Seite in einer Axialrichtung abhängig von
dem Rotieren des Elektromotors 927 in beide Richtungen
wirkt.
-
Rotiert
die Nockenplatte 917 in eine Richtung, dann wird die bewegbare
Platte 1019 demgemäß dazu gebracht,
sich zu einer Seite in axialer Richtung zu bewegen, und demgegenüber, wenn
die Nockenplatte in die entgegengesetzte Richtung gedreht wird,
dann wird die bewegbare Platte 1019 dazu gebracht, sich
zu der anderen Seite in axialer Richtung zu bewegen.
-
33A zeigt einen Zustand, in dem während des
Zweiradantrieb-Fahrens eines Fahrzeugs die Nockenplatte 917 in
eine Richtung gedreht wird, so dass die bewegbare Platte 1019 dazu
gebracht wird, in eine Richtung im Betrieb verschoben zu werden,
wie mittels eines Pfeils H1 gezeigt.
-
Findet
dies statt, dienen die jeweiligen Federabschnitte 1707 der
bewegbaren Platte 1019 als die Schaltfedern derart, dass,
bis das Übereinstimmen
der Phasen in der Klauenkupplung 13 (bei den Verzahnungen 31, 35)
stattfindet, das Vorhandensein des Biegens der Federabschnitte an
sich einen Rückhaltemechanismus
bereitstellt (einen Prüf-Mechanismus),
so dass das Ratschen und die Ratschgeräusche verringert werden, und
die Klauenkupplung 13 wird in Verzahnungseingriff gebracht,
wenn das Übereinstimmen
der Phasen stattgefunden hat.
-
33B zeigt einen Zustand, in dem während des
Vierradantrieb-Fahrens des Fahrzeugs die Nockenplatte 917 in
die entgegengesetzte Richtung gedreht wird, so dass die bewegbare
Platte 1019 dazu gebracht wird, im Betrieb in eine Richtung,
wie mittels eines Pfeils H2 gezeigt, verschoben wird.
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Findet
dies statt, dienen die jeweiligen Federabschnitte 1707 als
die Schaltfedern, wobei jede von ihnen einen Reibungswiderstand
aufnimmt, der während
der Drehmomentübertragung
mittels der Verzahnungen 31, 35 erzeugt worden
ist, und sie werden derart gebogen, dass, wenn die Federkraft diesen
Reibungswiderstand überschreitet,
die Klauenkupplung 13 aus dem Verzahnungseingriff gebracht
wird.
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Ferner
kann das Stellglied 1701 in einer Position positioniert
werden (einer Position bezogen auf die Klauenkupplung 13),
so dass der Biegebetrag des jeweiligen Federabschnitts 1707 während des Verzahnungseingriffs
der Klauenkupplung 13 größer als der Biegebetrag, der
während
des Verzahnungs-Nicht-In-Eingriff-Stehens hervorgerufen worden ist,
um die Prüfkraft
des jeweiligen Federabschnitts 1707 zu erhöhen, wenn
der Rückhaltemechanismus
stattfindet.
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35 zeigt ferner einen spiralförmigen Federabschnitt 1777 (ein
Dräng-Mittel),
der einstückig mit
einer bewegbaren Platte 1019 ausgebildet ist. Der spiralförmige Federabschnitt 1777 weist
eine größere Länge (L)
als die des Federabschnitts 1707 auf, der sich in der radialen
Richtung, wie oben dargelegt, erstreckt, so dass ein erhöhter Biegebetrag bereitgestellt
ist, und daher können
der radiale Federabschnitt 1707 und der spiralförmige Federabschnitt 1777 abhängig von
dem Biegebetrag ausgewählt
werden, der für
den Betrieb der Klauenkupplung 13 erforderlich ist.
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Ferner
können
die Breiten (W) der jeweiligen Federabschnitte 1707, 1777 zum
Zwecke des Einstellens der Federkräfte der jeweiligen Federabschnitte 1707, 1777 variiert
werden.
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Dieses
Stellglied 1701 weist Vorteile gleich denen der Stellglieder 1501, 1601 auf.
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Da
das Stellglied 1701 die jeweiligen Federabschnitte 1707, 1777,
die in der bewegbaren Platte 1019 ausgebildet sind, als
die Schaltfeder und die Rückstellfeder
dienen, ist nicht nur die Anzahl der Bauelemente, der Montageschritte
und der Kosten verringert, sondern ferner gibt es kein Erfordernis
für eine
Anordnung zum Positionieren der Rückstellfeder und zum Beachten
für eine
Montage, was zu einer weiteren Reduktion der Anzahl der Montageschritte
und Kosten führt.
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Im
Gegensatz zu der Anordnung gemäß dem Stand
der Technik, bei der die Schaltfeder und die Rückstellfeder separat ausgebildet
sind, kann der Betriebsverlust des Elektromotors 927, hervorgerufen
durch die Schaltfeder, merklich minimiert werden, da es kein Erfordernis
gibt, dass die Federkraft der Schaltfeder größer als die der Rückstellfeder
ist.
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Aus
dem gleichen Grund sind die Reibungswiderstände, die auf die jeweiligen
Platten 915, 917, 1019 ausgeübt werden,
in dem Maße
reduziert, was zu einer Verbesserung des Stellglieds 1701 führt, da die
Federkräfte
der Federabschnitte 1707, 1777 auf ein nicht reduzierbares
erforderliches Minimum verringert werden können.
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Ferner
ist es möglich,
die Lasten der Batterie, um den Elektromotor 927 anzutreiben,
und des Wechselstromrichters zum Laden der Batterie können verringert
werden, was zu einer Verbesserung des Benzinverbrauchs führt, mittels
dessen der Wechselstromrichter angetrieben wird, da die Leistung
des Elektromotors 927 auf das Ausmaß, wie der Reibungswiderstand
verringert wird, minimiert werden kann.
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Daneben
werden das Stellglied 1701 und das hintere Differential 903 derart
miniaturisiert, dass sie ein leichtes Gewicht aufweisen, was zu
einer Verbesserung der Im-Fahrzeug-Installationsmöglichkeit führt, da der Elektromotor 927 in
einer kleinen Größe und mit
einem leichten Gewicht ausgebildet werden kann.
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Ferner
ist ein Vorteil beim Reduzieren der Betriebsverluste des Elektromotors 927 mittels
Verringerns der Federkräfte
der jeweiligen Federabschnitte 1707, 1777 merklicher
bei dem Stellglied 1701 der Erfindung zu finden, das den
Elektromotor 927 mit einer geringeren Betriebskraft als
das Stellglied unter Verwenden des Flüssigkeitsdrucks zu finden.
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Ferner
ist bei dem Stellglied der Erfindung die Betätigungseinheit, die zu betätigen ist,
nicht auf die Kupplung zu beschränken.
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Ferner
kann solch eine Kupplung nicht nur eine Eingriffskupplung (die Klauenkupplung) ähnlich den
verschiedenen Ausführungsformen
aufweisen, sondern ferner eine Reibkupplung, wie beispielsweise
eine Multi-Plattenkupplung
und eine Konuskupplung.
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Ferner
ist bei der Differentialeinheit der Erfindung der Differentialmechanismus
nicht auf den Differentialmechanismus beschränkt und kann einen Differentialmechanismus
mit einem Planetengetriebe, einem Differentialmechanismus, bei dem
ausgangsseitige Zahnräder
mit Ritzelzahnrädern
gekuppelt sind, die in Aufnahmebohrungen des Differentialgehäuses drehbar
gehalten sind, und ein Differentialmechanismus, bei dem ein Schneckengetriebe
angewendet wird, aufweist.
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[Siebzehnte Ausführungsform]
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Ein
Stellglied der Erfindung und verschiedene Beispiele mit Fahrzeugs-Energieübertragungs-Systemen,
auf das eine ein Stellglied nutzende Differentialeinheit angewendet
wird, wird unter Bezugnahme auf die 36, 37 beschrieben.
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36 ist eine Mechanik-Skelett-Ansicht des Fahrzeug-Energieübertragungssystems,
das ein Beispiel darstellt, auf das das Stellglied der Erfindung und
die Differentialeinheit, die solch ein Stellglied anwendet, angewendet
werden.
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In 36 bildet ein Vorderdifferential 1813 (eine
Differentialeinheit, eingerichtet, die Antriebsleistung eines Motors
auf das linke und das rechte vordere Rad zu verteilen, eine Differentialeinheit,
die mit einem Antriebsleistungs-Kuppel-
und Entkuppel-Mechanismus ausgestattet ist, der an einem Differentialmechanismus
an seiner Eingangsseite angebracht ist und in einem Vierradantriebs-Fahrzeug
verwendet wird, wobei während
eines Zweiradantriebszustands die Antriebsleistung auf die Vorderräder abgeschaltet
ist.
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Das
Energie-Übertragungssystem
des Vierrad-Antriebsfahrzeugs
besteht aus einem länglich eingebauten
Motor (einer Antriebsmaschine) 1801, einem Getriebe 1803 eines Übertragungsteils 1805, einem
Stellglied 1820, einem Nockenmechanismus 1827,
einer Kettenantriebseinheit 1825 (eine Antriebseinheit,
eingerichtet, die Antriebsleistung an die Vorderseite zu liefern),
einer Antriebswelle 1811 für die Vorderräder, einem
vorderen Differential 1813, einem vorderen Differentialträger 1839,
Vorderradachsen 1815, 1816, einem linken und einem
rechten Vorderrad 1809, 1810, einer hinteren Radantriebswelle 1817,
einem hinteren Differential 1819 (eine Differentialeinheit,
eingerichtet, die Antriebsleistung des Motors auf das linke und
das rechte hintere Rad zu verteilen), einem hinteren Differentialgehäuse 1840,
hinteren Radachsen 1821, 1822 und einem hinteren
linken und rechten Rad 1807, 1808.
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Bei
der gegenwärtig
beschriebenen Ausführungsform
sind das Stellglied 1820 und der Nockenmechanismus 1827 vorgesehen,
um den Antriebsleistungs-Kuppel- und Entkuppel-Mechanismus und den Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus
zu steuern. Das Stellglied 1820 kann einen beliebigen der Stellglieder
der ersten bis sechzehnten Ausführungsform,
wie oben dargelegt, aufweisen. Ferner bezeichnen die Bezugszeichen
P1 bis P4 die eigentlichen Bereiche, auf die das Stellglied 1827 und
der Nockenmechanismus 1827 (im Folgenden bezeichnet als
ein Antriebsleistungs-Steuermechanismus)
einwirken.
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Zunächst werden
das Kuppeln und Entkuppeln der Antriebsleistung in einem Fall, in
dem der Antriebsleistungs-Steuermechanismus
auf den Bereich P1 angewendet wird, nachfolgend beschrieben.
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Die
Antriebsleistung des Motors wird von dem Getriebe 1803 zu
dem Übertragungsteil 1805 übertragen,
von der die Antriebsleistung auf die Vorderräder und die Hinterräder mittels
der Kettenantriebseinheit 1825 übertragen wird.
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Während eines
Zeitintervalls, in dem der Antriebsleistungs-Steuermechanismus und
das vordere Differential 1813 gekuppelt sind, wird die
Antriebsleistung auf die vorderen Räder mittels der Kettenantriebseinheit 1825 von
dem Antriebsleistungs-Steuermechanismus und der Vorderrad-Antriebswelle 1811 auf
das vordere Differential 1813 übertragen, von dem die Antriebsleistung
auf das linke und das rechte Vorderrad 1807, 1808 mittels
der Vorderradachsen 1815, 1816 übertragen
werden, so dass das Fahrzeug in einen Vierradantriebszustand gebracht
wird.
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Stehen
der Antriebsleistungs-Steuermechanismus und das vordere Differential 1813 entsprechend
nicht miteinander in Eingriff, wird ferner die Vorderradseite von
dem längs
eingebaute Motor 1 getrennt, und das Fahrzeug wird in einen
Zweirad-Fahrzustand gebracht.
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Das
heißt,
in solch einem Fall wirkt der Antriebsleistungs-Steuermechanismus
in einem Antriebspfad zwischen einem Differentialgehäuse 1860 des
vorderen Differentials 1813 und einem Vorderrad-Abtriebsrads 1862 (Ausgabe-Teil:
ein ausgabeseitiges Drehmoment-Übertragungsteil),
so dass die Antriebsleistung mit den Vorderrädern (in einem zeitlich teilweisen
Vierrad-Antriebsmechanismus)
gekuppelt oder entkuppelt wird.
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Ferner
ist der Antriebsleistungs-Steuermechanismus in einem Antriebsleistungs-Übertragungsstrang
an dem anderen Ausgangsseitigen Rad 1850 zwischen dem vorderen
Differential 1813 und den Vorderachsen 1816 angeordnet,
wodurch die Kupplung oder Entkupplung der Antriebsleistung zu der Frontseite
(bei dem zeitlich teilweisen Vierrad-Antriebsmechanismus) durchgeführt wird,
in einem Fall, in dem der Antriebsleistungs-Steuermechanismus auf
den Bereich P2 angewendet wird.
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Ferner
ist in einem Fall, in dem der Antriebsleistungs-Steuermechanismus auf den Bereich P3 angewendet
wird, der Antriebsleistungs-Steuermechanismus in dem oben beschriebenen
Antriebsleistungs-Übertragungsstrang
an einer Eingangsseite der Kettenantriebseinheit 1825 angeordnet,
wodurch die Kupplung oder Entkupplung der Antriebsleistung zu der
Vorderseite (bei dem zeitlich teilweisen Vierrad-Antriebsmechanismus) durchgeführt wird.
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Ferner
ist in einem Fall, in dem der Antriebsleistungs-Steuermechanismus auf den Bereich P4 angewendet
wird, der Antriebsleistungs-Steuermechanismus in dem oben beschriebenen Antriebsleistungs-Übertragungsstrang
an einer Position zwischen einem Differentialgehäuse 1854 eines hinteren
Differentials 1819 und einem Hinterrad-Abtriebsrads 1852 (ein
Ausgabeteil: ein ausgabeseitiges Drehmomentübertragungsteil) angeordnet,
wodurch die Kupplung oder Entkupplung der Antriebsleistung mit der
Hinterseite (in einem def lock-Mechanismus) durchgeführt wird.
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37 ist eine Mechanik-Skelettansicht des Fahrzeug-Energie-Übertragungssystems,
das ein anderes Beispiel darstellt, auf das das Stellglied der Erfindung
und die Differentialeinheit, die solch ein Stellglied nutzt, angewendet
wird.
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In 37 bildet ein hinters Differential 1919 (eine
Differentialeinheit, eingerichtet, die Motor-Antriebsleistung auf
das linke und das rechte Hinterrad zu verteilen) eine Differentialeinheit,
die mit einem Antriebsleistungs-Kuppel- und Entkuppel-Mechanismus ausgestattet
ist, der an einem Differentialmechanismus an seiner Eingangsseite
angebracht ist und in einem Vierradantriebs-Fahrzeug angewendet
wird, wobei während
eines Zweiradantriebszustands die Antriebenergie auf die Hinterräder getrennt
ist.
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Das
Energie-Übertragungssystem
eines Vierradantriebs-Fahrzeugs
besteht aus einem quer eingebauten Motor (einer Antriebsmaschine) 1901, einem
Getriebe 1903, einem Übertragungsteil 1905, einem
Stellglied 1920, einem Nockenmechanismus 1927,
einem vorderen Differential 1913 (eine Differentialeinheit,
eingerichtet, die Motor-Antriebsleistung
auf das linke und das rechte Vorderrad zu verteilen), Vorderradachsen 1915, 1916,
linken und rechten Hinterrädern 1909, 1910,
einer Hinterrad-Antriebswelle 1917, einem hinteren Differential 1919, Hinterradachsen 1921, 1922 und
einem linken und rechten Hinterrad 1907, 1908.
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Zunächst wird
die Kupplung und Entkupplung der Antriebsleistung in einem Fall,
in dem der Antriebsleistungs-Steuermechanismus
auf dem Bereich P5 angewendet wird, weiter unten beschreiben.
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Die
Antriebsleistung des Motors wird von dem Getriebe 1903 zu
dem Übertragungsteil 1905 übertragen,
von der die Antriebsleistung auf die Vorderräder und die Hinterräder mittels
des Übertragungsteils 1905 verteilt
wird.
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Die
auf die Vorderradseite verteilte Antriebsleistung wird ferner von
dem vorderen Differential 1913 auf das linke und das rechte
Vorderrad 1909, 1910 mittels der Vorderradachsen 1915, 1916 verteilt.
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Während eines
Zeitintervalls, in der der Antriebsleistungs-Steuermechanismus und
das hintere Differential 1919 gekuppelt sind, wird die
Antriebsleistung von dem Antriebenergie-Steuermechanismus und der
Hinterrad-Antriebswelle 1917 auf
das hintere Differential 1919 übertragen, von dem die Antriebsleistung
auf das linke und das rechte Hinterrad 1907, 1908 mittels
der Hinterradachsen 1921, 1922 übertragen
werden, so dass das Fahrzeug in einen Vierradantriebszustand gebracht
ist.
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Stehen
der Antriebsleistungs-Steuermechanismus und das hintere Differential 1919 entsprechend
nicht in Eingriff, ist ferner die Hinterradseite von dem quer eingebauten
Motor 1901 entkuppelt, und das Fahrzeug ist in einem Zweirad-Fahrzustand gebracht.
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Das
heißt,
in solch einem Fall ermöglicht
das Vorhandensein des Antriebsleistungs-Steuermechanismus, der in
einem Antriebspfad zwischen dem vorderen Differential 1913 und
der Vorderradachse 1916 an einem Vorderrad-Abtriebsrad 1962 positioniert
ist (ein Ausgabeteil: ein ausgabeseitiges Drehmoment-Übertragungsteil)
die Kupplung und Entkupplung der Antriebsleistung mit den Hinterrädern (bei
einem zeitlich teilweisen Vierrad-Antriebsmechanismus).
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Ferner
ist in einem Fall, in dem der Antriebsleistungs-Steuermechanismus auf den Bereich P6 angewendet
wird, der Antriebsleistungs-Steuermechanismus in einem Antriebsleistungs-Übertragungsstrang
an dem anderen Abtriebsrad 1850 zwischen dem vorderen Differential 1813 und
der Vorderachse 1816 angeordnet, wodurch die Kupplung oder
Entkupplung der Antriebsleistung mit der Vorderseite (bei dem zeitlich
teilweisen Vierrad-Antriebsmechanismus) durchgeführt wird.
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Ferner
kuppelt oder entkuppelt der Antriebsleistungs-Steuermechanismus in einem Fall, in
dem der Antriebsleistungs-Steuermechanismus auf den Bereich P6 angewendet
wird, die Antriebsleistung zu den Hinterrädern in den oben beschriebenen
Antriebsleistungs-Übertragungsstrang
zwischen dem Differentialgehäuse 1854 des
hinteren Differentials 1919 und dem Hinterrad (bei dem
zeitlich teilweisen Vierrad-Antriebsmechanismus).
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Ferner
ist der Antriebsleistungs-Steuermechanismus in einem Fall, in dem
der Antriebsleistungs-Steuermechanismus auf den Bereich P4 angewendet
wird, in dem oben beschriebenen Antriebsleistungs-Übertragungsstrang
an einer Position zwischen einem Differentialgehäuse 1954 eines hinteren
Differentials 1919 und einem Hinterrad-Abtriebsrads 1952 angeordnet,
wodurch die Kupplung oder Entkupplung der Energie der hinteren Seite
(bei dem zeitlich teilweisen Vierrad-Antriebsmechanismus) durchgeführt wird.
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Es
ist auch für
den Bereich P6 möglich,
den def lock-Mechanismus
anzuwenden, der auf dem Bereich P4, gezeigt in 36, angewendet wird.
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Wie
im Obigen erläutert,
weist das Stellglied gemäß der Erfindung
das feststehende Teil, das drehbare Teil, das in Bezug auf das feststehende
Teil drehbar angeordnet ist, das bewegbare Teil, das in Bezug auf
das drehbare Teil zwischen der ersten Position und der zweiten Position
in der Axialrichtung verschiebbar angeordnet ist, die Antriebsquelle
zum Drehen des drehbaren Teils und den Umwandlungsmechanismus zum
Umwandeln der Rotationskraft in die Betätigungskraft der zu betätigenden
Betätigungseinheit
auf, oder weist das feststehende Teil, das drehbare Teil, das für Drehbewegungen
in Bezug auf das feststehende Teil angeordnet ist, die Antriebsquelle
zum Drehen des drehbaren Teils und den Umwandlungsmechanismus auf
zum Umwandeln der Rotationskraft in die Betätigungskraft der zu betreibenden
Betätigungseinheit.
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Daher
hat das Stellglied gemäß der Erfindung
die Struktur, wobei die Ausgangskraft der Antriebsquelle in die
Betätigungskraft
der Betriebseinheit mittels des drehbaren Teils unter Verwendung des
Umwandlungsmechanismus umgewandelt wird, und daher können die
teuere Pumpe, das Fluiddruck nutzende Stellglied (der Kolben und
der Zylinder) und der Umwandlungsmechanismus weggelassen werden,
resultierend in einer vereinfachten Struktur, die mit geringen Kosten
herstellbar ist.
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Ferner
wird das Stellglied gemäß der Erfindung
frei von Beeinflussungen, die durch Funktionsverschlechterungen
verursacht werden, die aus einem unvermeidbaren Druckleck und Druckverlusten resultieren,
die beim Stellglied mit dem Fluiddruck auftreten, so dass dadurch
bemerkenswerte Verbesserungen der Leistungsfähigkeit, der Stabilität und der
Zuverlässigkeit
erzielt sind, wobei eine Verstärkung
der Dichteigenschaften verschiedener Bereiche der Druckleitungen
ermöglicht
ist und eine Erhöhung der
Kosten verhindert ist.
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Ferner
werden, da keine Notwendigkeit besteht, dass das Stellglied gemäß der Erfindung Druckleitungen
und dazugehörigem
großen
Raum aufweist, so dass die selbigen zuführbar sind, die beim Fluiddruck
nutzenden Stellglied erforderlich sind, das Stellglied und die Betriebseinheit
leicht und kompakt, so dass die Installationsmöglichkeiten im Fahrzeug verbessert
sind und es besteht keine Notwendigkeit, das Gehäuse, das das Stellglied und
die Betriebseinheit aufnimmt, zu modifizieren, wodurch eine mit
der Modifikation zusammenhängende
Kostenerhöhung
verhindert wird.
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Ferner
hat im Gegensatz zum Fluiddruck nutzenden Stellglied, das die teure
Pumpe und den dazugehörigen
Umwandlungsmechanismus erfordert, das Stellglied gemäß der Erfindung
keine Beschränkung
in der Art der Antriebsquellen, was in einer erhöhten Freiheit beim Strukturieren
des gesamten Systems resultiert.
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Ferner
ist es, da das Stellglied gemäß der Erfindung
die Möglichkeit
aufweist, die Antriebsquelle und den Übertragungsmechanismus frei
auszuwählen,
möglich
das Stellglied und die Betriebseinheit in einer noch kompakteren
Struktur auszubilden, so dass dadurch die Installationsmöglichkeiten
im Fahrzeug verbessert sind.
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Insbesondere
ist es, wenn der Elektromotor als Antriebsquelle genutzt wird, im
Gegensatz zum Fluiddruck nutzenden Stellglied, dessen Mechanismus
zum Übertragen
der Betätigungskraft
des Stellgliedes zur Betriebseinheit auf den Umwandlungsmechanismus
beschränkt
ist, beim Übertragungsmechanismus
zwischen dem Elektromotor und dem Umwandlungsmechanismus ermöglicht,
dass dieser frei unter dem Untersetzungsmechanismus, wie beispielsweise
dem Schneckengetriebe-Mechanismus, und dem Geradstirnradsatz ausgewählt wird,
mit dem Ergebnis einer erhöhten
Freiheit beim Strukturieren des gesamten Systems, so dass noch mehr verbesserte
Installationsmöglichkeiten
im Fahrzeug bereitgestellt sind.
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Ferner
wird es durch Positionieren der Hauptbauelemente des Stellgliedes,
so dass in einer Anordnung von der Betriebseinheit in Bezug auf
die Axialrichtung des drehbaren Teils, die Betätigungseinheit des bewegbaren
Teils, das feststehende Teil, das drehbare Teil, der Umwandlungsmechanismus und
der Führungsabschnitt
des bewegbaren Teils aufeinander folgend angeordnet sind, äußerst leicht den
Zusammenbau der verschiedenen Teile durchzuführen und das Stellglied in
einer kompakteren Konfiguration auszubilden, was in verbesserten
Installationsmöglichkeiten
im Fahrzeug resultiert.
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Ferner
können,
in einem Fall, in dem der Nockenmechanismus als der Umwandlungsmechanismus
verwendet ist, die Metallteile verwendet werden und der Nockenmechanismus
kann in diesem Grad mit geringen Kosten hergestellt werden.
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Ferner
kann, da der Nockenmechanismus gemäß der Erfindung den ersten
Nockenmechanismus, der angepasst ist, so dass er die erste Schubkraft
erzeugt, die die Rotation des drehbaren Teils ermöglicht,
um die Betriebseinheit von der ersten Position zur zweiten Position
in der Axialrichtung zu verschieben, und den zweiten Nockenmechanismus aufweist,
der angepasst ist, so dass er die zweite Schubkraft erzeugt, die
ermöglicht,
dass die Betätigungseinheit
das Drehmoment aufnimmt, das durch Kuppeln der Betätigungseinheit
in einer Position verursacht wird, um zu ermöglichen, dass die Betätigungseinheit
entweder in der ersten oder der zweiten Position gehalten wird,
das Halten (eine Positions (Zustands)-Haltefunktion) des Kupplungseingriffs
der Betätigungseinheit
mittels der zweiten Schubkraft eines solchen zweiten Nockenmechanismus
erreicht werden.
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Ferner
kann, in einem Fall, in dem der Schraubmechanismus als der Umwandlungsmechanismus
verwendet ist, durch Positionieren der Hauptbauelemente des Stellgliedes,
so dass in einer Anordnung von der Betriebseinheit mit Bezug auf
die Axialrichtung des drehbaren Teils das drehbare Teil und das
feststehende Teil aufeinander folgend angeordnet sind und so dass
in einer Anordnung vom Innenbereich mit Bezug auf die Radialrichtung
des drehbaren Teils das feststehende Teil, der Schraubmechanismus
und das drehbare Teil aufeinander folgend angeordnet sind, das drehbare
Teil zwischen der ersten und der zweiten Position verschoben werden,
sogar mit Bezug auf die Axialrichtung, in Zusammenhang mit dem Schraubvorgang
des Schraubmechanismus, und daher kann auf die Schaltteile verzichtet
werden, was in einer Reduzierung der Anzahl der Bauelemente und
der Kosten resultiert.
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Darüber hinaus
kann dieser Schraubmechanismus eine minimierte Gewindesteigung aufweisen, um
ein präzises
Einstellen der Betätigungskraft
zu ermöglichen,
und kann die Antriebsquelle miniaturisiert sein, wobei die Betätigungskraft
der Betriebseinheit verstärkt
wird.
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Ferner
wird, sogar wenn der Schraubmechanismus durch die Druckwirkung des
drehbaren Teils (der Betriebseinheit) belastet ist, da der Schraubmechanismus
die Positions-Haltefunktion
(die Zustands-Haltefunktion) aufweist, die aus dem erhöhten Reibungswiderstand
resultiert, der im Schraubabschnitt verursacht wird, im Fall wenn
die Antriebsquelle gestoppt ist oder im Fall eines Fehlers in der Antriebsquelle
wird das drehbare Teil in seiner geforderten Winkelposition gehalten,
wodurch das Stellglied und die Betriebseinheit dort gehalten werden können wo
sie sind.
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Demgemäß wird,
wenn das Kuppeln, das konfiguriert ist, um die das Stellglied gemäß der Erfindung
nutzende Kupplung zu kuppeln oder zu entkuppeln, im Leistungsübertragungssystem
an der Radseite stattfindet, das während des Zweiradantriebs-Fahrmodus bei dem
Vierradantrieb-Fahrzeug entkuppelt ist, insbesondere wenn während des
Vierradantriebs-Fahrmodus ein Fehler bei diesem Kuppeln auftritt,
das Fahrzeug im Vierradantrieb-Zustand gehalten, was in einem bevorzugten
Fehlermodus resultiert.
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Ferner
ermöglicht
mit der Struktur, in welcher die Betriebseinheit mittels des Antriebsteils
wie in der Erfindung betätigt
wird, die Verwendung des Antriebsteils mit seiner variierbaren Antriebskraft,
die freie Verstellung der Betätigungskraft
und des Betrages der Betätigung
(der Hub) der Betriebseinheit.
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Ferner
hat, in einem Fall, in dem die Zahnkupplung als die Betriebseinheit
verwendet ist, das Antriebsteil die Form des Rückhaltemechanismus und reduziert
Ratschgeräusch,
die auftreten würden, wenn
die Zahnkupplung in Verzahnungseingriff gebracht wird, wodurch die
Haltbarkeit bemerkenswert verbessert wird.
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Ferner
wird mit dem Schneckenmechanismus gemäß der Erfindung, da ein erhöhter Widerstand
auftritt in Folge der Reibung in Bezug auf den Antrieb, der von
der Schneckenradseite geliefert wird (die Seite des drehbaren Teils:
die Seite der Betätigungseinheit,
die zu betreiben ist), und die Positions-Haltefunktion (die Zustands-Haltefunktion) ausgeführt wird,
sogar wenn die Antriebsquelle gestoppt wird oder bei einem Ausfall
der Antriebsquelle, die Winkelposition des drehbaren Teils gehalten,
wodurch das Stellglied und die Betriebseinheit in der Position gehalten
werden können
in der sie sind.
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Folglich
kann bei dem Vierradantrieb-Fahrzeug, wobei das Kuppeln, das konfiguriert
ist, um die Kupplung, die das Stellglied gemäß der Erfindung nutzt, zu kuppeln
oder zu entkuppeln, im Leistungsübertragungssystem
an der Radseite stattfindet, das beim Vierradantrieb-Fahrzeug während des
Zweiradantrieb-Fahrmodus entkuppelt ist, insbesondere wenn während des
Vierradantrieb-Fahrmodus bei diesem Kuppeln ein Fehler auftritt,
das Fahrzeug im Vierradantrieb-Zustand gehalten werden.
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Darüber hinaus
kann die Antriebsquelle in Folge der Bereitstellung des Übertragungsmechanismus,
der den Radsatz, der in dem Bereich, der näher zur Antriebsquelle ist,
positioniert ist, und den Schneckengetriebe-Mechanismus aufweist,
der in dem Bereich, der näher
zum drehbaren Teil ist, positioniert ist, in einem Bereich positioniert
werden, der vom Radsatz her gesehen näher zum Schneckengetriebe-Mechanismus positioniert
ist, und daher wird eine Vorrichtung mit der Antriebsquelle und
dem Übertragungsmechanismus
in ihrer Struktur kompakt. Daher braucht diese Vorrichtung nicht
am Gehäuse
zum Aufnehmen der Betriebseinheit abgestützt werden, sondern kann am
feststehenden Teil abgestützt
werden, und ein Abstützen
der Vorrichtung am feststehenden Teil ermöglicht, dass das Stellglied
in einer einheitlichen Struktur ausgebildet ist (in einer kompakten
Struktur), was in einer bemerkenswerten Verbesserung der Zusammenbaubarkeit
und der Installierbarkeit im Fahrzeug des Stellgliedes resultiert. Ferner
kann dadurch, dass der Radsatz vorhanden ist, das den Untersetzungsmechanismus
aufweist, die Antriebsquelle miniaturisiert sein und ein leichtes Gewicht
aufweisen in dem Ausmaß,
dass dadurch die verbesserte Drehmomentfunktion bereit gestellt ist
(die Untersetzungsfunktion), und die Betriebseinheit kann miniaturisiert
sein und leicht im Gewicht. Insbesondere in einem Fall, in dem der
Elektromotor als die Antriebsquelle verwendet ist, wird es möglich, die
Belastung der Batterie zu reduzieren, und in einem Fall, in dem
die Betriebseinheit eine Fahrzeugeinheit aufweist, wird es möglich den
Kraftstoffverbrauch des Motors zu verbessern, welche den Generator
zum Laden der Batterie antreibt.
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Gemäß der Erfindung
ist das Stellglied ferner so vorgesehen, dass es die Hauptbauelemente
aufweist (das feststehende Teil, das drehbare Teil, das bewegbare
Teil und den Umwandlungsmechanismus), und insbesondere die ringförmige Stützplatte, die
Nockenplatte, die an der einen Seite der Stützplatte in der Axialrichtung
angeordnet ist für
eine Drehbarkeit in Richtung des Uhrzeigersinns und in Richtung
gegen den Uhrzeigersinn, die bewegbare Platte, die an der anderen
Seite der Stützplatte
in der Axialrichtung angeordnet ist für eine axiale Bewegbarkeit,
den Radsatz mit der Struktur, bei der das Rad einheitlich mit der
Nockenplatte drehbar ist, den Elektromotor zum Drehen der Nockenplatte
mittels des Radsatzes in der Richtung mit dem Uhrzeigersinn und
in der Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn, und den Nockenmechanismus,
der zwischen der Nockenplatte und der bewegbaren Platte angeordnet
ist zum Umwandeln der Rotationskraft der Nockenplatte in die Schalt-Betätigungskraft
der bewegbaren Platte.
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Ferner
ist die Stützplatte
mit der stützplattenseitigen
Einsetzbohrung ausgebildet und die Nockenplatte ist mit den nockenplattenseitigen
Einsetzbohrungen und den Stützplatten-Einsetzbohrungen ausgebildet,
wobei die Nockenplatte die nockenplattenseitigen Vorsprünge aufweist,
die mit Abstand voneinander an Umfangspositionen ausgebildet sind, die
sich von jenen der stützplattenseitigen
Einsetzbohrungen unterscheiden, so dass sie in die Stützplatte
eingreifen, und die bewegbare Platte ist mit den jeweiligen stützplattenseitigen
Einsetzbohrungen und den nockenplattenseitigen Einsetzbohrungen
ausgebildet und hat die Vorsprünge
seitens der bewegbaren Platte, die mit Abstand voneinander an den
Umfangspositionen ausgebildet sind, die sich von jenen der nockenplattenseitigen
Einsetzbohrungen unterscheiden, so dass sie in die Nockenplatte eingreifen.
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Daher
hat solch eine Anordnung zusätzlich zu
jenen, die im Obigen erläutert
wurden, die folgenden Vorteile.
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Zuerst
werden, beim Zusammenbau der Stützplatte,
der Nockenplatte und der bewegbaren Platte die Vorsprünge der
Nockenplatte in die Einsetzbohrungen der Stützplatte eingeführt und
nachfolgendes Drehen der Nockenplatte um einen bestimmten Winkel
ermöglicht
ein Eingreifen der Nockenplatte an der Stützplatte infolge der Vorsprünge der
Nockenplatte. In solch einem Zustand werden dann die Vorsprünge der
bewegbaren Platte in die jeweiligen Einsetzbohrungen der Stützplatte
und der Nockenplatte eingeführt
und nachfolgendes Drehen der Nockenplatte in der entgegengesetzten
Richtung ermöglicht
ein Eingreifen der bewegbaren Platte an der Nockenplatte infolge
der Vorsprünge
der bewegbaren Platte.
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Auf
diese Weise sind keine speziellen Werkzeuge notwendig zum Zusammenbauen
der Stützplatte,
der Nockenplatte und der bewegbaren Platte, wodurch ein Zusammenbau
mit reduzierter Anzahl von Schritten in einer äußerst leichten Weise ermöglicht ist.
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Ferner
ist es, um das Stellglied gemäß der Erfindung
an der Betriebseinheit zu montieren, ausreichend die Stützplatte
sicher am Gehäuse
der Betriebseinheit mittels der Bolzen zu befestigen, und dieser
Schritt ist äußerst leicht
ausführbar.
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Ferner
können
die Stützplatte,
die Nockenplatte und die bewegbare Platte alle mittels Umformens
(d. h. mittels Blechumformung) ausgebildet werden, und daher können diese
Bauelemente mit geringem Gewicht und zu geringen Kosten geformt werden.
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Ferner
kann im Gegensatz zur Struktur beim Stand der Technik, die das Fluiddruck
nutzende Stellglied verwendet, mit dem Stellglied, das die Zahnplatte
gemäß der Erfindung
verwendet, mit der Struktur, wobei das Drehmoment des Elektromotors
unter Verwendung des Nockenmechanismus in die Betätigungskraft
der Betriebseinheit umgewandelt wird, auf die teure Pumpe, das Stellglied
(enthaltend den Kolben und den Zylinder), das Fluiddruck verwendet, und
den Schaltmechanismus verzichtet werden, was in eine weiteren Reduzierung
der Anzahl der Bauelemente resultiert, so dass eine vereinfachte
Struktur mit geringen Kosten bereitgestellt ist.
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Ferner
kann beim Formen der Nockenplatte mittels des Umformens, da der
Nockenmechanismus die Vorsprünge
seitens der bewegbaren Platte und die Nockenfläche aufweist, die an der Nockenplatte ausgebildet
ist und zusätzlich
die Nockenfläche
mit der schrägen
Nockenfläche
ausgebildet ist, die ermöglicht,
dass sich die bewegbare Platte in der Axialrichtung mittels der
Vorsprünge
seitens der bewegbaren Platte mit der begleitenden Drehung der Nockenplatte
bewegt und die Haltefläche
ohne Nockenwinkel aufweist, die ermöglicht, dass die Vorsprünge seitens
der bewegbaren Platte, die an der schrägen Nockenfläche bewegt
wurden, in der Bewegungsposition gehalten werden, die Nockenfläche (das
Nockenteil) gleichzeitig mittels Umformens mit geringen Kosten ausgebildet
werden.
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Ferner
kann vor und nach den Umformungen der Nockenwinkel der geneigten
Nockenfläche
verstellt werden auf einen Wert, der von der Größe der Betätigungskraft, die für die Betriebseinheit
erforderlich ist und dem Drehmoment des Elektromotors abhängig ist,
und die Verstellung des Nockenwinkels ermöglicht, dass die Leistung des
Elektromotors verringert ist, so dass die Vorrichtung leicht im
Gewicht ist, wobei die Belastung der Batterie reduzierbar ist. In
einem Fall, in dem die Betriebseinheit die Fahrzeugeinheit bildet,
ist es möglich
den Kraftstoffverbrauch zu verbessern beim Antrieb des Generators
zum Laden der Batterie.
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Ferner
ermöglicht
das Ausbilden der Haltefläche
ohne Nockenwinkel an beiden Seiten der schrägen Nockenfläche, das
der Nockenmechanismus in einem stabilen Zustand verbleibt vor und
nach der Betätigung,
sogar beim Stillstand des Elektromotors, und daher kann durch Unterbrechen
der Betätigung
des Elektromotors, ausgenommen beim Betätigen des Nockenmechanismus
die Belastung der Batterie und des Generators weiter verringert
werden, was in einer weiteren Verringerung des Kraftstoffverbrauchs
resultiert.
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Ferner
ermöglicht
das Vorhandensein der Haltevorsprünge, die zwischen der schrägen Nockenfläche und
der Haltefläche
ausgebildet sind, dass der Haltevorsprung und der Vorsprung seitens der
bewegbaren Platte während
des Außerbetriebs-Modus
des Elektromotors aneinander liegend in Eingriff gebracht werden,
wodurch verhindert wird, dass der Vorsprung seitens der bewegbaren
Platte von der schrägen
Nockenfläche
zur Haltefläche
und von der Haltefläche
zur schrägen
Nockenfläche
verschoben wird.
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Mit
solch einer Anordnung ist es möglich,
das es möglich
ist, die Hemmfunktion infolge des Haltevorsprungs zu erhalten, sogar
wenn das Stellglied externen Faktoren unterzogen wird, wie beispielsweise
Vibrationen oder Erschütterungen,
im Stillstandzustand des Elektromotors, wie oben beschrieben, die Erscheinung
zu verhindern, wobei der Nockenmechanismus sich vom Betriebszustand
zum Außerbetriebszustand
verschiebt, oder die Erscheinung, bei der sich der Nockenmechanismus
vom Außerbetriebszustand
in den Betriebszustand verschiebt.
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Demgemäß ist es
möglich,
in einem Fall, in dem die Differentialeinheit, die ermöglicht,
dass das Stellglied gemäß der Erfindung
die Kupplung zum Kuppeln und Entkuppeln der Antriebskraft betätigt, in einem
Vierradantrieb-Fahrzeug in einem Bereich positioniert ist, der sich
näher zu
den Rädern
die während
des Zweiradantrieb-Fahrmodus zu entkuppeln sind, befindet, sogar
wenn das Stellglied externen Faktoren, wie z. B. Vibrationen oder
Erschütterungen,
während
des Fahrens des Fahrzeugs unterzogen wird, die Erscheinung zu verhindern,
wobei ein Umschalten vom Vierradantrieb-Zustand in den Zweiradantrieb-Zustand
oder umgedreht gegen den Willen des Fahrers stattfindet.
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Ferner
kann das Stellglied infolge der Struktur, wobei die Stützplatte
und die Nockenplatte jeweils ringförmig ausgebildet sind, koaxial
um die Betriebseinheit angeordnet werden, und die Gesamtheit einer
Zusammenbaustruktur des Stellgliedes und der Betriebseinheit wird
in ihrer Struktur kompakt, was in einer verbesserten Installierbarkeit
im Fahrzeug resultiert.
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Ferner
wird, da das Stellglied gemäß der Erfindung
die Rückstellfeder
zum Antreiben der Betriebseinheit in den Außerbetriebs-Zustand und die Schaltfeder
zum Wirksammachen der Betriebseinheit gegen die Kraft der Rückstellfeder
aufweist und die Nocken-Schubkraft des Nockenmechanismus in die
Richtung wirkt, so dass die Schaltfeder zusammengedrückt wird
(in die Richtung, dass die Betriebseinheit unwirksam gemacht wird),
sogar wenn ein Fehler im Elektromotor auftritt, die Betriebseinheit
infolge der Schaltfeder wirksam gemacht.
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Folglich
ist die Schaltfeder in einem Fall, in dem die Differentialeinheit,
die angepasst ist, so dass die Kupplung zum Kuppeln und Entkuppeln
der Antriebskraft unter Verwendung des Stellgliedes gemäß der Erfindung,
in einem Bereich positioniert ist, der sich näher zu den Rädern befindet,
die bei einem Vierradantrieb-Fahrzeug während des Zweiradantriebs-Fahrmodus
entkuppelt sind, oder in einem Fall, in dem die Antriebskraft-Kupplungseinheit
und Entkupplungseinheit, die angepasst ist, so dass die Kupplung,
die das Stellglied mit der Zahnplatte gemäß der Erfindung ist, gekuppelt
und entkuppelt wird, in dem Antriebskraft-Übertragungssystem
in dem Bereich positioniert ist, der sich näher zu den Rädern befindet,
die während
des Zweiradantrieb-Fahrmodus
entkuppelt sind, sogar wenn ein Fehler bei dem Elektrofahrzeug während des
Vierradantrieb-Fahrmodus auftritt, die Schaltfeder wirksam, so dass
das Fahrzeug im Vierradantrieb-Zustand gehalten wird, was in einem
bevorzugten Fehlermodus resultiert. Ferner verhindert das Vorhandensein
der Stützplatte und
der bewegbaren Platte, die beide jeweils mit den vertieften Abschnitten
ausgebildet sind, dass die Schaltfeder herausfällt, wodurch die Normalfunktion des
Stellgliedes beibehalten wird.
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Darüber hinaus
ermöglicht
das Vorhandensein des vertieften Abschnitts, dass die Feder während des
Zusammenbaus positioniert wird, wodurch die Zusammenbaubarkeit verbessert
ist.
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Zusätzlich wird
infolge der Anordnung, wobei der Positionssensor zum Erfassen der
Position der bewegbaren Platte zwischen der Stützplatte und der bewegbaren
Platte angeordnet ist, da der Positionssensor es ermöglicht,
die Position der bewegbaren Platte (den Zustand der Betriebseinheit)
zu erfassen, wodurch es möglich
wird, direkt den Zustand der Betriebseinheit (wie beispielsweise
der Kupplung) zu erfahren, ein Stoppen des Elektromotors ermöglicht, genau
nachdem der Elektromotor die bewegbare Platte betriebsmäßig bewegt
hat, so dass verhindert wird, dass sich der Elektromotor für einen
mehr als erforderlichen Zeitintervall kontinuierlich dreht.
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Demgemäß können die übermäßige Drehung
des Elektromotors, der Anstoßeingriff
des Radsatzes, der Überstrom
des Elektromotors, der durch den Anstoßeingriff des Radsatzes verursacht
wird, und die verringerte Haltbarkeit des Elektromotors vermieden
werden, was in einer Verringerung der Belastung der Batterie resultiert.
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Ferner
wird, ausgenommen der Struktur, wobei der Positionssensor zwischen
den Nockenplatten angeordnet ist, da keine Relativdrehung auftritt
während
des sandwichartigen Aufnehmens des Positionssensors zwischen der
Stützplatte,
in welcher der Positionssensor angeordnet ist, und der bewegbaren Platte
ein durch Vibrationen verursachter Verschleiß des Positionssensors vermieden
und es besteht keine Notwendigkeit zum Durchführen einer Oberflächenhärtung, wie
beispielsweise Aufkohlen/Abschrecken oder Nitrieren, wodurch eine
mit solch einer Behandlung zusammenhängende Kostenerhöhung verhindert
wird.
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Ferner
ist es möglich,
eine Erhöhung
der Belastungen des Elektromotors, der Batterie und des Generators
zu verhindern, die durch den Gleitwiderstand des Positionssensors
verursacht werden würde,
wodurch eine Verschlechterung des Kraftstoffverbrauchs verhindert
wird.
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Ferner
schafft das Vorhandensein des Positionssensors, der an der Stützplatte
montiert ist (d. h. am Stellglied mit der Zahnplatte) keine Notwendigkeit zum
Positionieren der Betriebseinheit während des Zusammenbaus und
macht den Zusammenbau in diesem Ausmaß leicht.
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Darüber hinaus
ermöglicht
das Vorhandensein des Nockenabschnitts, von dem ein Abschnitt einstückig mit
dem Zahnradabschnitt ausgebildet ist, die Reduzierung der Anzahl
der Bauelemente und der Kosten.
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Ferner
sind bei dem Stellglied gemäß der Erfindung
infolge einer Anordnung, wobei die Vorspannmittel zum Übertragen
der Schalt-Betätigungskraft
zur Betriebseinheit einstückig
ausgebildet sind mit der bewegbaren Platte und der Stützplatte
die Anzahl der Bauelemente und die Kosten reduziert und die spezifische
Struktur zum Positionieren der Vorspannmittel und die Berücksichtigung
von Montagemöglichkeiten
sind weggelassen, was in einer zusätzlichen Reduzierung der Anzahl
von Montageschritten und der Kosten resultiert.
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In
einem Fall, in dem die Betriebseinheit die Zahnkupplung aufweist,
ermöglicht
das Verwenden der Vorspannmittel wie der Schaltfeder, dass die Vorspannmittel
als Rückhaltemechanismus
dienen, so dass das Ratschen und Ratschgeräusche minimiert sind bevor
die Verzahnungen in Abschnitten ineinander gepasst sind, was in
einer Verbesserung der Haltbarkeit resultiert.
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Ferner
werden, da die Vorspannmittel gemäß der Erfindung gleichzeitig
mit der bewegbaren Platte oder der Stützplatte in einfacher Weise
und mit geringen Kosten beim Ausführen der Umformungen ausgebildet
werden können,
die Herstellungskosten äußerst gering.
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Ferner
dienen bei solch einer Struktur, wobei der Nockenmechanismus die
Schalt-Betätigungskräfte in der
einen und der anderen Richtung in Abhängigkeit von der Rotationsrichtung
der Nockenplatte erzeugt, die Vorspannmittel als die Schaltfeder, wenn
die Schalt-Betätigungskraft
in der einen Richtung auf die Betriebseinheit ausgeübt wird,
wohingegen, wenn die Schalt-Betätigungskraft
in der anderen Richtung auf die Betriebseinheit ausgeübt wird,
die Vorspannmittel als die Rückstellfeder
dienen.
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Auf
diese Weise sind bei der Struktur, wobei die Vorspannmittel sowohl
als die Schaltfeder als auch als die Rückstellfeder dienen, die Anzahl
der Bauelemente und die Kosten noch mehr reduziert und es besteht
keine Notwendigkeit für
die spezifische Struktur zum Positionieren der Rückstellfeder und die Berücksichtigung
von
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Montagemöglichkeiten,
was in einer zusätzlichen
Reduzierung der Montageschritte und der Kosten resultiert.
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Ferner
können
bei der Struktur, wobei die Vorspannmittel sowohl als die Schaltfeder
als auch als die Rückstellfeder
dienen, im Gegensatz zur Struktur des Standes der Technik, wobei
die Schaltfeder und die Rückstellfeder
separat ausgebildet sind, da keine Notwendigkeit zum Bereitstellen
der Schaltfeder mit der Federkraft, die größer als die der Rückstellfeder
ist, besteht, in dem Ausmaß der
Betriebsverlust des Elektromotors infolge der Schaltfeder reduziert
werden.
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Ferner
kann, da die Federkraft der Vorspannmittel auf das nichtreduzierbare
Anforderungsminimum minimierbar ist, der Reibungswiderstand, der zwischen
den jeweiligen Platten auftritt, bemerkenswert reduziert werden,
so dass die Haltbarkeit des Stellgliedes mit der Zahnplatte verbessert
ist. Daher kann die Leistung des Elektromotors in dem Ausmaß reduziert
werden, dass der Reduzierung des Reibungswiderstandes entspricht,
und in einem Fall, in dem die Betriebseinheit die Fahrzeugeinheit
bildet, ist es möglich
die Belastungen der Batterie zum Antreiben des Elektromotors und
des Generators zum Laden der Batterie zu verringern, was in einer
Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs des Motors zum Antreiben des
Generators resultiert.
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Darüber hinaus
kann der Elektromotor miniaturisiert und leicht in seinem Gewicht
sein, in dem Ausmaß,
in dem das Stellglied und die Betriebseinheit miniaturisiert und
leicht in ihrem Gewicht, was die Installierbarkeit im Fahrzeug verbessert.
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Ferner
hat das Stellglied gemäß der Erfindung,
welches den Elektromotor mit einer geringeren Betätigungskraft,
als die des Fluiddruck nutzenden Stellgliedes verwendet, insbesondere
eine bemerkenswerte Reduzierung im Betriebsverlust, da die Vorspannmittel
mit minimierter Federkraft vorsehbar sind.
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Ferner
ist infolge einer Anordnung, wobei das Stellglied gemäß der Erfindung
in der Differentialeinheit montiert ist zum Kuppeln und Entkuppeln der
Antriebskraft an der Eingangsseite des Differentialmechanismus diese
Differentialeinheit im Antriebskraft-Übertragungssystem in einem
Bereich positioniert, der sich näher
zu den Rädern
befindet, die in einem Vierradantrieb-Fahrzeug während des Zweiradantrieb-Fahrmodus
gekuppelt oder entkuppelt sind, so dass, wenn das Stellglied wirkt,
um die Kupplung zu kuppeln, das Fahrzeug in den Vierradantrieb-Zustand
gebracht wird, wohingegen, wenn die Kupplung entkuppelt ist, das
Fahrzeug in den Zweiradantrieb-Zustand gebracht wird.
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Ferner
ist infolge einer Anordnung, wobei das Stellglied gemäß der Erfindung
in der Differentialeinheit montiert ist zum Kuppeln und Entkuppeln der
Antriebskraft an der Ausgangsseite des Differentialmechanismus,
diese Differentialeinheit im Antriebskraft-Übertragungssystem des Vierradantrieb-Fahrzeugs
so positioniert, dass, wenn das Stellglied wirkt, um die Kupplung
zu kuppeln, das Fahrzeug in den Direktkupplungs-Antriebszustand
gebracht wird, wohingegen, wenn die Kupplung entkuppelt ist, die
Antriebskraft mittels des Differentialmechanismus zu den Rädern übertragen
wird.
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Ferner
können,
da die Erfindung die Struktur bereitstellt, die ein gleichzeitiges
Umschalten unter dem Stellglied zum Kuppeln oder Entkuppeln der
Antriebskraft der Differentialeinheit und dem Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus
zum Unterbrechen der Antriebskraft des Motors (Antriebsmaschine)
im Antriebskraft-Übertragungssystem
an dem Bereich, sich näher
zu den umzuschaltenden Rädern
befindet, ermöglicht,
das Stellglied und der Zweirad-Vierrad-Schaltmechanismus mittels des gemeinsamen Betätigungssystems
betätigt
werden und das Betätigungssystem
ist in dem Ausmaß in
seiner Struktur vereinfacht, was in reduzierten Kosten resultiert.
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Ferner
werden, wenn die Kupplung mittels des Stellgliedes gemäß der Erfindung
gekuppelt ist, Differentialbewegungen des Differentialmechanismus
begrenzt und, wenn die Kupplung gekuppelt ist, können freie Differentialbewegungen
erzielt werden.
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Darüber hinaus
ist es durch Verwenden des Stellgliedes gemäß der Erfindung an diesen Differentialeinheiten
unnötig
das Positionieren der Vorspannmittel zu realisieren, wodurch Vorteile
bereitgestellt sind, wie beispielsweise ein äußerst leichter Zusammenbau,
eine vereinfachte Struktur mit geringem Gewicht, geringe Kosten
und eine erhöhte
Zuverlässigkeit.
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Ferner
sind bei der Differentialeinheit, an welcher das Stellglied gemäß der Erfindung
verwendet ist, infolge einer Anordnung, wobei das Drehmoment-Übertragungsteil,
das äußere Differentialgehäuse oder
das Differentialgehäuse
mittels der Drucklager und der Lagerkappen an den feststehenden
Teilen abgestützt
sind und die Lagerkappen mittels der Schraubabschnitte mit den feststehenden Teilen
verschraubt sind, wobei die Lagerkappe mit dem Anstoß-Eingriffsabschnitt
ausgebildet ist, welcher mit der Nockenplatte, der bewegbaren Platte und
der Stützplatte
im Eingriff ist, beim Einstellen der Vorspannung der Drucklager
durch Drehen der Lagerkappe mittels der Schraubabschnitte, ist es
strukturiert, dass die Nockenplatte, die bewegbare Platte oder die
Stützplatte
mittels des Anstoß-Eingriffsabschnitts
der Lagerkappe gedrückt
werden, so dass sie mit dem gleichen Hub wie der der Lagerkappe
bewegt werden.
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Demgemäß wird,
sogar wenn das Drehmoment-Übertragungsteil,
das äußere Differentialgehäuse und
das innere Differentialgehäuse
sich vor und nach der Vorspannungseinstellung bewegen, wobei der
Raum zwischen jeder der Platten (die Nockenplatte, die bewegbare
Platte und die Stützplatte) und
dem Drehmoment-Übertragungsteil,
dem äußeren Differentialgehäuse oder
dem inneren Differentialgehäuse
auf einem bestimmten Wert gehalten werden kann, die Federkraft der
Schaltfeder, die die Kupplung antreibt, auf einem bestimmten Wert
gehalten, wodurch ein Normalbetrieb des Stellgliedes mit der Zahnplatte
erreicht ist.
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Die
gesamten Inhalte der
japanischen
Patentanmeldung mit der Nummer P2002-89670 mit dem Einreichungsdatum
27. März
2002, der
japanischen Patentanmeldung
mit der Nummer P2002-97894 mit
dem Einreichungsdatum 29. März 2002
und der
japanischen Patentanmeldung
mit der Nummer P2002-97827 mit dem Einreichungsdatum 29.
März 2002
sind hierin durch Bezugnahme aufgenommen.