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DE10313018A1 - Sprengring - Google Patents

Sprengring

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DE10313018A1
DE10313018A1 DE10313018A DE10313018A DE10313018A1 DE 10313018 A1 DE10313018 A1 DE 10313018A1 DE 10313018 A DE10313018 A DE 10313018A DE 10313018 A DE10313018 A DE 10313018A DE 10313018 A1 DE10313018 A1 DE 10313018A1
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DE
Germany
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ring
diameter
ring end
securing
chamber
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DE10313018A
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Jay Robert Deller
Jeffrey Alan Miller
Larry Francis Traficant
Nelson David Bove
Thomas Frederick Mcgill
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Ford Global Technologies LLC
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Ford Global Technologies LLC
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Publication date
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Snaps, Bayonet Connections, Set Pins, And Snap Rings (AREA)

Abstract

Sprengring mit verbesserten Sicherungseigenschaften für die Verwendung an der Innenseite einer zylindrischen Kammer. Die Kammer weist eine Sicherungsvorrichtung mit einer Sicherungsfläche auf, die einen stumpfen Winkel mit der Kammerwandung bildet. Wenn eine axiale Belastung auf den Sprengring (10) ausgeübt wird, bewegt sich dieser entlang der Sicherungsfläche, wodurch der Durchmesser des Sprengringes (10) reduziert wird. Der Sprengring (10) weist eine Umfangsunterbrechung auf, die durch zwei insgesamt radiale ebene Flächen oder Ringenden (20, 22) definiert ist. Die Unterbrechung ist derart gestaltet, dass die Ringenden (20, 22) aneinander liegen, bevor der Sprengringdurchmesser über den Sicherungsdurchmesser hinaus reduziert wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Sprengring, und insbesondere einen Sprengring mit verbesserten Sicherungseigenschaften.
  • Die Verwendung von Sprengringen als Sicherungsvorrichtung für mechanische Bauteile ist wohlbekannt. Einige Sprengringe werden als "äußerer" Typ bezeichnet, was auf deren Verwendung an der Außenseite eines Bauteils, wie einer Welle, hindeutet. Andere Sprengringe werden als "innerer" Typ bezeichnet, was auf deren typische Verwendung an der Innenseite zylindrischer Kammern, wie Rohren, aufgebohrten Zylindern und dergleichen, hindeutet. Bei der Verwendung an der Innenseite einer Kammer kann der Sprengring mit einer Anzahl unterschiedlicher Sicherungsvorrichtungen versehen sein. Zum Beispiel kann eine Nut in einer zylindrischen Wand zum Zurückhalten des gewünschten Sprengringes maschinell bearbeitet sein. In einigen Fällen können zum Beispiel bei einem relativ dünnwandigen Rohr Laschen in der Rohrwandung ausgebildet sein, die von der Innenseite des Rohres vorstehen, um den Sprengring zurückzuhalten.
  • Bei der Benutzung kann auf einen Sprengring eine axiale Belastung ausgeübt werden, doch ist es häufig die Funktion eines Sprengringes, Widerstand gegen eine durch ein oder mehrere Bauteile ausgeübte axiale Belastung zu schaffen. Bei derartigen Anwendungen ist es wichtig, dass der Sprengring in der Lage ist, der axialen Belastung ohne Verschiebung zu widerstehen. Dies kann ein besonderes Problem für innere Sprengringe mit Sicherungsvorrichtungen, wie Laschen, sein, die anders als durch maschinelle Bearbeitung geformt sind. Besonders erlauben Formvorgänge oft nicht, dass die Sicherungsvorrichtung zuverlässig mit einem Winkel von 90° zu der Zylinderwand geformt werden kann. In vielen Fällen hat die Sicherungsvorrichtung einen Sicherungsvorsprung, der einen stumpfen Winkel mit der Zylinderwand bildet. Daher kann bei Belastung ein Sprengring den Sicherungsvorsprung aufschieben, wodurch eine Reduzierung des Durchmesser erfolgt, was sich zu einer zusätzlichen oder andauernden Belastung fortsetzen kann, bis der Durchmesser des Sprengringes unter einem minimalen Sicherungsdurchmesser ist und die Sicherung verloren geht.
  • Dementsprechend ist es erwünscht, einen Sprengring mit verbesserten Sicherungseigenschaften zu schaffen, und insbesondere einen Sprengring zu schaffen, der derart aufgebaut ist, dass er die Sicherung bei Vorhandensein einer axialen Belastung beibehält.
  • Nach einem Aspekt der Erfindung wird ein verbesserter Sprengring geschaffen, der die Sicherung bei Vorhandensein einer axialen Belastung beibehält.
  • Nach einem anderen Aspekt der Erfindung wird ein verbesserter innerer Sprengring für die Verwendung mit Sicherungsvorrichtungen geschaffen, die Sicherungsvorsprünge aufweisen, die in einem stumpfen Winkel zu einer Kammerseitenwand angeordnet sind.
  • Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein verbesserter Sprengring geschaffen, der einen minimalen Außendurchmesser hat, der den Sicherungsdurchmesser der Sicherungsvorrichtung überschreitet.
  • Dementsprechend wird ein Sicherungsring für die Verwendung an der Innenseite einer insgesamt zylindrischen Kammer geschaffen. Die Kammer weist zumindest ein Sicherungsmerkmal auf, das einen ersten Durchmesser hat. Der Sicherungsring weist einen Ringkörper, der einen Außenkörperdurchmesser hat, und einen Schlitz durch den Ringkörper hindurch auf. Der Schlitz ist durch ein erstes Ringende und ein zweites Ringende definiert und derart aufgebaut, dass der Außenkörperdurchmesser den ersten Durchmesser des zumindest einen Sicherheitsmerkmals überschreitet, wenn der Ringkörper derart ausgelenkt wird, dass das erste Ringende an dem zweiten Ringende anliegt.
  • Nach einem anderen Aspekt der Erfindung wird ein Sicherungsring für die Verwendung an der Innenseite einer insgesamt zylindrischen Kammer geschaffen. Die Kammer weist zumindest ein Sicherungsmerkmal auf, das einen ersten Durchmesser hat. Der Sicherungsring weist einen einstückigen radialen elastischen Ringkörper auf, der eine erste Ringfläche aufweist, die einen Innenkörperdurchmesser definiert. Der Ringkörper weist auch eine zweite Ringfläche auf, die einen Außenkörperdurchmesser definiert. Der Ringkörper weist eine Umfangsunterbrechung dahindurch auf. Die Unterbrechung ist durch ein erstes Ringende definiert, das in einem vorbestimmten Abstand von einem zweiten Ringende angeordnet ist, wenn der Ringkörper im Entlastungszustand ist. Der vorbestimmte Abstand ist derart bestimmt, dass der Außenkörperdurchmesser den ersten Durchmesser des zumindest einen Sicherungsmerkmals überschreitet, wenn der Ringkörper derart belastet wird, dass das erste Ringende das zweite Ringende kontaktiert.
  • Nach noch einem anderen Aspekt der Erfindung wird ein Sicherungsring für die Verwendung an der Innenseite einer insgesamt zylindrischen Kammer mit einer Mehrzahl von Sicherungslaschen geschaffen, die am Umfang innerhalb der Kammer angeordnet sind und einen ersten Laschendurchmesser definieren. Der Sicherungsring weist einen Ringkörper auf, der einen Außenkörperdurchmesser und einen Schlitz dahindurch aufweist. Der Schlitz ist durch ein erstes und ein zweites Ringende definiert und derart aufgebaut, dass der Außenkörperdurchmesser den ersten Laschendurchmesser überschreitet, wenn der Ringkörper derart ausgelenkt wird, dass das erste Ringende an dem zweiten Ringende anliegt.
  • Nach noch einem anderen Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Einbauen eines Sicherungsringes an der Innenseite einer insgesamt zylindrischen Kammer mit einer Kammeröffnung geschaffen. Die Kammer weist zumindest ein Sicherungsmerkmal auf, das einen ersten Durchmesser hat. Das Verfahren weist ein Auswählen eines Sprengringes aus einer Menge von Sprengringen mit unterschiedlicher Größe auf. Der ausgewählte Sprengring weist einen Außenkörperdurchmesser auf, der den ersten Durchmesser des zumindest einen Sicherungsmerkmals überschreitet. Ein erstes Ringende wird dann in die Kammer durch die Kammeröffnung hindurch eingesetzt. Ein zweites Ringende wird in die Kammer durch die Kammeröffnung hindurch derart eingesetzt, dass der Sprengring eine schraubenförmige Wicklung an der Innenseite der Kammer bildet. Der Sprengring wird dann innerhalb der Kammer verschoben, bis der Sprengring an dem zumindest einen Sicherungsmerkmal anliegt.
  • Die Erfindung wird mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Sprengringes gemäß der Erfindung;
  • Fig. 2 eine Draufsicht des Sprengringes aus Fig. 1, die einige der Abmessungen im Entlastungszustand des Sprengringes zeigt;
  • Fig. 3 eine Draufsicht eines Zylinders von oben, bei dem der Sprengring aus den Fig. 1 und 2 verwendet werden kann;
  • Fig. 4 einen Schnitt eines Teils des Zylinders aus Fig. 3; und
  • Fig. 5 eine Draufsicht des Sprengringes aus Fig. 1 in einem Belastungszustand.
  • Mit Bezug auf die Zeichnung wird ein Sprengring nach einer Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt einen Sicherungsring oder Sprengring 10 gemäß der Erfindung. Der Sprengring 10 weist einen einstückigen Ringkörper 12 mit einer ersten Ringfläche oder Innenringfläche 14 und einer zweiten Ringfläche oder Außenringfläche 16 auf. Der Ringkörper 12 hat eine Umfangsunterbrechung oder einen Schlitz 18, der durch ein erstes Ringende 20 und ein zweites Ringende 22 definiert ist. Das erste und das zweite Ringende 20, 22 haben jeweils eine insgesamt flache Oberfläche, die entlang einer radialen Linie des Sprengringes 10 ausgerichtet ist. Wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich ist, hat der Ringkörper 12 einen Innenkörperdurchmesser (ID) und eine Außenkörperdurchmesser (OD). Die Innenringfläche 14 verläuft entlang eines ersten Umfangs des Ringkörpers 12 mit dem Innenkörperdurchmesser. Gleichfalls verläuft die Außenringfläche 16 entlang eines zweiten Umfangs des Ringkörpers 12 mit dem Außenkörperdurchmesser.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt ist, ist der Sprengring 10 im Entlastungszustand, d. h. es gibt keine auf diesen wirkenden äußeren Kräfte. Wie unten ausführlicher beschrieben, ist der Sprengring 10 ein I.D. oder Sprengring des inneren Typs. Dieser wird häufig an der Innenseite einer zylindrischen Kammer oder eines Zylinders verwendet, um als Sicherungsvorrichtung für ein anderes Bauteil zu dienen. Bei der Benutzung ist ein Sprengring äußeren Kräften ausgesetzt, die teilweise aus dem Kontakt mit den Seitenwänden des Zylinders resultieren. Daher weichen die Abmessungen im Entlastungszustand des Sprengringes 10, wie in Fig. 2 gezeigt, von den Abmessungen im Belastungszustand ab (siehe Fig. 5).
  • Der in Fig. 1 und 2 gezeigte Ringkörper 12 ist radial elastisch, d. h. er ist derart aufgebaut, dass er sich elastisch verformt, wenn eine radiale Belastung ausgeübt wird. Dies tritt auf, wenn der Sprengring 10 an der Innenseite eines Zylinders eingebaut wird, der einen Innendurchmesser hat, der kleiner als der Außenkörperdurchmesser des Sprengringes im Entlastungszustand ist. Der Sprengring 10 ist aus flachem Federstahldraht, obwohl gleiche Sprengringe aus irgendeinem geeigneten Material sein können. Zum Beispiel kann der Sprengring 10 aus vergütetem oder Ölbad-vergütetem Draht, warmgewalztem oder kaltgezogenem und vergütetem Federstahlband, oder hartgezogenem Draht sein. Andere Materialien, zum Beispiel rostfreier Stahl oder Polymere, wie Polypropylen oder Nylon, können in Abhängigkeit von der besonderen Anwendung auch geeignet sein. Da der Sprengring 10 aus einem flachen Federstahldraht ist, hat dieser einen insgesamt gleichmäßigen rechteckigen radialen Querschnitt. Wenn der Sprengring 10 im Entlastungszustand ist, ist das erste Ringende 20 in einem vorbestimmten Abstand D von dem zweiten Ringende 22 (siehe Fig. 2). Der vorbestimmte Abstand wird auf der Basis der Größe des Zylinders gewählt, in dem der Sprengring verwendet wird.
  • Das Auswählen des richtigen vorbestimmten Abstandes erfordert Kenntnisse über die besondere Anwendung des Sprengringes. Zum Beispiel zeigt Fig. 3 eine Draufsicht eines Zylinders 24 von oben, der für die Verwendung mit dem Sprengring 10 aufgebaut ist. Der Zylinder 24 ist ein Typ, der oft in einem Getriebe, und insbesondere einer Freilaufkupplung in dem Getriebe benutzt wird. Natürlich kann der Sprengring 10 mit anderen Typen von Zylindern verwendet werden, einschließlich Zylindern, die nicht in Getrieben und auch nicht in Kraftfahrzeugen angewendet werden. Am Umfang um die Innenseite des Zylinders 24 herum sind Sicherungsmerkmale oder Sicherungslaschen 26 angeordnet. Die Sicherungslaschen 26 haben einen ersten Durchmesser oder einen ersten Laschendurchmesser TD, der an um 180° zueinander gegenüberliegenden Laschen gemessen wird. Der erste Laschendurchmesser kann auch als Sicherungsdurchmesser bezeichnet werden und ist als der minimale Durchmesser definiert, den ein Bauteil (z. B. ein Sprengring) haben kann, wenn dieser noch den Kontakt mit den Sicherungslaschen hält. Die Sicherungslaschen 26 haben Umfangsräume oder Sicherungslaschenlücken 28 dazwischen.
  • Die Sicherungslaschen 26 sind auch aus Fig. 4 ersichtlich, die ein teilweiser Schnitt des Zylinders 24 entlang der Linie 4-4 in Fig. 3 ist. In Fig. 4 ist nur ein Satz von Sicherungslaschen 26 gezeigt, und vieles wurde der Klarheit halber aus dem Zylinder 24 entfernt. Der stumpfe Winkel zwischen den Sicherungsflächen 30 und der Seitenwand 32 ist ein Ergebnis des Herstellungsprozesses, durch den die Sicherungslaschen 26 geformt werden. In einem relativ dünnwandigen Zylinder, wie dem Zylinder 24, können Sicherungslaschen mittels eines Werkzeuges geformt werden, das radial nach innen zu der Mitte des Zylinders hin ausgerichtet ist. Aus diesem Typ von Herstellungsprozess ergeben sich Laschen, wie die in Fig. 3 und 4 gezeigten Sicherungslaschen 26, die an der Innenseite des Zylinders ausgebildet sind. Es ist bemerkenswert, dass andere Zylinder in Abweichung von den Sicherungslaschen auch mit anderen Sicherungsmerkmalen, wie einer Sicherungsnut, ausgestattet sein können. Bei einem Zylinder mit einer Sicherungsnut würde ein Sprengring an der Innenseite der Nut sitzen, und der Sicherungsdurchmesser könnte durch einen Innendurchmesser des Zylinders definiert werden.
  • Beim beginnenden Einbau kontaktiert ein Abschnitt des Sprengringes 10 die Sicherungsflächen 30 der Sicherungslaschen 26. Außerdem liegt die Außenringfläche 16 des Sprengringes 10 an der Seitenwand 32 des Zylinders 24 an. Während der Benutzung kontaktiert eine Druckplatte (nicht gezeigt) den Sprengring 10 unter Aufbringen einer Kraft parallel zu einer Achse 34 des Zylinders 24. Insbesondere wirkt die von der Druckplatte ausgeübte Kraft in einer Richtung aus Fig. 4 gesehen nach oben. Die Druckplatte ist ein Bauteil einer Freilaufkupplung eines Getriebes, die hier lediglich als ein Beispiel einer besonderen Anwendung der Erfindung benutzt wird. Da innere Sprengringe oft verwendet werden, um mechanische Bauteile zurückzuhalten, ist die Anwendung bei einer Freilaufkupplung zur Erläuterung einiger der Vorteile des Sprengringes 10 geeignet.
  • Wenn die Druckplatte (oder ein anderes Bauteil in einer anderen Anwendung) eine Belastung auf den Sprengring 10 ausübt, bewegt sich der Sprengring 10 aus Fig. 4 gesehen nach oben und nach innen, da jede Sicherungsfläche 30 einen stumpfen Winkel mit der zylindrischen Seitenwand 32 bildet. Daher gibt es eine Kraftkomponente, die auf den Sprengring 10 wirkt und dessen Außenkörperdurchmesser reduziert. Mit einem herkömmlichen inneren Sprengring würde diese Reduzierung des Durchmessers bleiben, wenn die ausgeübte Kraft groß genug wäre. Schließlich würde der Außendurchmesser des Sprengringes gleich dem Sicherungsdurchmesser der Sicherungslaschen (oder Sicherungsnut) sein. Eine weitere Aufbringung von Kraft auf den Sprengring würde eine zusätzliche Reduzierung des Sprengringdurchmessers und letztendlich einen Verlust der Sicherung ergeben, d. h. der Sprengring würde verschoben werden.
  • Im Gegensatz dazu ist der Sprengring 10 gemäß der Erfindung derart aufgebaut, dass er sicherstellt, dass die Sicherung nicht verloren geht, selbst bei Vorhandensein von großen axialen Belastungen und/oder großen Sicherungsflächenwinkeln, da der vorbestimmte Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten Ringende 20, 22 derart minimiert ist, dass der Außenkörperdurchmesser des Sprengringes 10 nicht geringer als der Sicherungsdurchmesser der Sicherungslaschen 26 sein kann. Insbesondere ist der vorbestimmte Abstand groß genug, um zu ermöglichen, dass der Sprengring 10 in den Zylinder 24 eingebaut werden kann, aber klein genug, dass das erste und das zweite Ringende 20, 22 einander kontaktieren, bevor der Außenkörperdurchmesser weiter als der Sicherungsdurchmesser reduziert wird. Dieses Merkmal ist in Fig. 5 dargestellt, die den Sprengring 10 zeigt, wenn auf diesen eine radiale Belastung ausgeübt würde. Der Außenkörperdurchmesser des Sprengringes 10 hat ein Minimum erreicht, über das keine weitere Reduzierung des Durchmessers hinaus möglich ist.
  • Wenn der Außenkörperdurchmesser des Sprengringes 10 ein Minimum erreicht hat, wie in Fig. 5 gezeigt ist, liegt das erste Ringende 20 an dem zweiten Ringende 22 an. Da das erste und das zweite Ringende 20, 22 flache Oberflächen haben, die insgesamt in Radialrichtung ausgerichtet sind, bleiben sie in Kontakt miteinander und zeigen ein wenig oder keine Tendenz zum Schlupf oder lockeren Kontakt. Zusätzlich zu der diametralen Stabilität ist der Sprengring 10 auch widerstandsfähig gegen Stauchen. Das Stauchen ist eine Erscheinung, die auftreten könnte, wenn die beiden Ringenden 20, 22 in Kontakt miteinander gedrückt werden. Jedoch wird, da der Sprengring 10 zwischen einer Druckplatte und den Sicherungsflächen 30 angeordnet ist, die Tendenz zum Stauchen im Wesentlichen beseitigt. Bei Vorhandensein einer axialen Belastung, die den Sprengring 10 entlang der Sicherungsflächen 30 drückt, erfährt dieser eine begrenzte Reduzierung des Durchmessers derart, dass der Außenkörperdurchmesser niemals kleiner als der Sicherungsdurchmesser sein wird. Auf diese Weise wird die Sicherung des Sprengringes 10 bewahrt, selbst bei Vorhandensein von großen Belastungen.
  • Der Sprengring 10 hat einen vorbestimmten Abstand D, der sowohl eine untere als auch eine obere Grenze hat. Das heißt, der vorbestimmte Abstand ist klein genug, um sicherzustellen, dass der Außenkörperdurchmesser des Sprengringes 10 leicht in einen Zylinder, wie den Zylinder 24, eingebaut werden kann. Daher sollte ein Sprengring für eine besondere Anwendung genau bemessen sein. Zum Beispiel können bei der Benutzung des Sprengringes 10 in dem Zylinder 24 die folgenden Schritte auftreten. Der Sprengring 10 wird aus einer Menge von Sprengringen mit unterschiedlicher Größe ausgewählt. Der Sprengring 10 wird derart ausgewählt, dass dessen minimaler Körperdurchmesser den Sicherungsdurchmesser der Sicherungslaschen 26 überschreitet.
  • Das erste Ringende 20 wird dann in dem Zylinder 24 durch eine Öffnung 36 hindurch platziert (siehe Fig. 4). Der Sprengring wird spiralförmig nach unten zu den Sicherungslaschen 26 hin gedreht, bis das erste Ringende 20 durch eine Sicherheitslaschenlücke 28 hindurch und unter die Sicherheitslaschen 26 tritt. Wenn der Sprengring 10 weiter nach unten gedreht wird, folgt das zweite Ringende 22 dem ersten Ringende 24 durch die Zylinderöffnung 36 hindurch und durch die Sicherheitslaschenlücke 28 hindurch. Der Sprengring 10 wird nun zu einer schraubenförmigen Wicklung an der Innenseite des Zylinders 24 unter den Sicherungslaschen 26 geformt. Um den Sitz des Sprengringes 10 an den Sicherungsflächen 30 zu erleichtern, haben das erste und das zweite Ringende 20, 22 jeweils eine Abschrägung 38, 40 benachbart zu der Außenringfläche 16. Die Abschrägungen 38, 40 vereinfachen den Sitz des Sprengringes 10, wenn es eine Überlappung des ersten und des zweiten Ringendes 20, 22 während des Einbaus gibt. Sobald der Sprengring 10 eingebaut ist, hält dieser die Sicherung während des Betriebs aufrecht, da dessen minimaler Außenkörperdurchmesser niemals kleiner als der Sicherungsdurchmesser der Sicherungslaschen 26 sein wird.

Claims (18)

1. Sicherungsring für die Verwendung an der Innenseite einer insgesamt zylindrischen Kammer mit zumindest einem Sicherungsmerkmal, wobei das zumindest eine Sicherungsmerkmal einen ersten Durchmesser hat, wobei der Sicherungsring aufweist:
einen Ringkörper (12), der einen Außenkörperdurchmesser (OD) und einen Schlitz (18) dahindurch aufweist, wobei der Schlitz (18) durch ein erstes Ringende (20) und ein zweites Ringende (22) definiert ist und derart aufgebaut ist, dass der Außenkörperdurchmesser (OD) den ersten Durchmesser des zumindest einen Sicherheitsmerkmals überschreitet, wenn der Ringkörper (12) derart ausgelenkt wird, dass das erste Ringende (20) an dem zweiten Ringende (22) anliegt.
2. Sicherungsring nach Anspruch 1, wobei das erste Ringende (20) und das zweite Ringende (22) jeweils eine insgesamt radiale flache Oberfläche aufweisen.
3. Sicherungsring nach Anspruch 1, wobei der Ringkörper (12) einen Innenkörperdurchmesser (ID), eine Innenringfläche (14) und eine Außenringfläche (16) aufweist, wobei die Innenringfläche (14) entlang eines ersten Umfangs an dem Innenkörperdurchmesser (ID) angeordnet ist und die Außenringfläche (16) entlang eines zweiten Umfangs an dem Außenkörperdurchmesser (OD) angeordnet ist.
4. Sicherungsring nach Anspruch 3, wobei das erste Ringende (20) und das zweite Ringende (22) jeweils eine Abschrägung (38, 40) benachbart zu der Außenringfläche (16) aufweisen.
5. Sicherungsring nach Anspruch 1, wobei der Ringkörper (12) einen insgesamt gleichmäßigen rechteckigen radialen Querschnitt aufweist.
6. Sicherungsring für die Verwendung an der Innenseite einer insgesamt zylindrischen Kammer mit zumindest einem Sicherungsmerkmal, wobei das zumindest eine Sicherungsmerkmal einen ersten Durchmesser hat, wobei der Sicherungsring aufweist:
einen einstückigen radialen elastischen Ringkörper (12), der eine erste Ringfläche, die einen Innenkörperdurchmesser (ID) definiert, und eine zweite Ringfläche aufweist, die einen Außenkörperdurchmesser (OD) definiert, wobei der Ringkörper (12) eine Umfangsunterbrechung dahindurch aufweist, wobei die Unterbrechung durch ein erstes Ringende (20) definiert ist, das in einem vorbestimmten Abstand (D) von einem zweiten Ringende (22) angeordnet ist, wenn der Ringkörper (12) im Entlastungszustand ist, wobei der vorbestimmte Abstand (D) derart bestimmt ist, dass der Außenkörperdurchmesser (OD) den ersten Durchmesser des zumindest einen Sicherungsmerkmals überschreitet, wenn der Ringkörper (12) derart belastet wird, dass das erste Ringende (20) das zweite Ringende (22) kontaktiert.
7. Sicherungsring nach Anspruch 6, wobei das erste Ringende (20) und das zweite Ringende (22) jeweils eine insgesamt radiale flache Oberfläche aufweisen.
8. Sicherungsring nach Anspruch 6, wobei das erste Ringende (20) und das zweite Ringende (22) jeweils eine Abschrägung (38, 40) benachbart zu der zweiten Ringfläche aufweisen.
9. Sicherungsring nach Anspruch 6, wobei der Ringkörper (12) einen insgesamt gleichmäßigen rechteckigen radialen Querschnitt aufweist.
10. Sicherungsring für die Verwendung an der Innenseite einer insgesamt zylindrischen Kammer mit einer Mehrzahl von Sicherungslaschen (26), die am Umfang innerhalb der Kammer angeordnet sind und einen ersten Laschendurchmesser (TD) definieren, wobei der Sicherungsring aufweist:
einen Ringkörper (12), der einen Außenkörperdurchmesser (OD) und einen Schlitz (18) dahindurch aufweist, wobei der Schlitz (18) durch ein erstes und ein zweites Ringende (20, 22) definiert ist und derart aufgebaut ist, dass der Außenkörperdurchmesser (OD) den ersten Laschendurchmesser (TD) überschreitet, wenn der Ringkörper (12) derart ausgelenkt wird, dass das erste Ringende (20) an dem zweiten Ringende (22) anliegt.
11. Sicherungsring nach Anspruch 10, wobei das erste Ringende (20) und das zweite Ringende (22) jeweils eine radial ausgerichtete ebene Oberfläche aufweisen.
12. Sicherungsring nach Anspruch 10, wobei der Ringkörper (12) einen Innenkörperdurchmesser (ID), eine Innenringfläche (14) und eine Außenringfläche (16) aufweist, wobei die Innenringfläche (14) entlang eines ersten Umfangs an dem Innenkörperdurchmesser (ID) angeordnet ist und die Außenringfläche (16) entlang eines zweiten Umfangs an dem Außenkörperdurchmesser (OD) angeordnet ist.
13. Sicherungsring nach Anspruch 12, wobei das erste Ringende (20) und das zweite Ringende (22) jeweils eine Abschrägung (38, 40) benachbart zu der Außenringfläche (16) aufweisen.
14. Sicherungsring nach Anspruch 10, wobei der Ringkörper (12) einen insgesamt gleichmäßigen rechteckigen radialen Querschnitt aufweist.
15. Verfahren zum Einbauen eines Sicherungsringes an der Innenseite einer insgesamt zylindrischen Kammer mit einer Kammeröffnung und zumindest einem Sicherungsmerkmal, wobei das zumindest eine Sicherungsmerkmal einen ersten Durchmesser hat, wobei das Verfahren aufweist:
Auswählen eines Sprengringes (10) aus einer Menge von Sprengringen mit unterschiedlicher Größe, wobei der ausgewählte Sprengring (10) einen minimalen Außenkörperdurchmesser (OD) aufweist, der den ersten Durchmesser des zumindest einen Sicherungsmerkmals überschreitet;
Einsetzen eines ersten Ringendes (20) in die Kammer durch die Kammeröffnung hindurch;
Einsetzen eines zweiten Ringendes (22) in die Kammer durch die Kammeröffnung hindurch derart, dass der Sprengring (10) eine schraubenförmige Wicklung an der Innenseite der Kammer bildet; und
Verschieben des Sprengringes (10) innerhalb der Kammer, bis der Sprengring (10) an dem zumindest einen Sicherungsmerkmal anliegt.
16. Verfahren nach Anspruch 15, wobei das zumindest eine Sicherungsmerkmal eine Mehrzahl von Sicherungslaschen (26) aufweist, die am Umfang innerhalb der Kammer angeordnet sind, wobei jede Sicherungslasche (26) eine Sicherungsfläche aufweist, wobei die Sicherungslaschen (26) mit Umfangsräumen angeordnet sind, die Laschenlücken zwischen ihnen definieren.
17. Verfahren nach Anspruch 16, wobei das Verschieben des Sprengringes (10) innerhalb der Kammer ein Drehen des Sprengringes (10) umfasst, bis das erste und das zweite Ringende (20, 22) jeweils eine Sicherungslaschenlücke (28) durchgehen, und ferner ein Anordnen des Sprengringes (10) benachbart zu den Sicherungsflächen der Sicherungslaschen (26) umfasst.
18. Verfahren nach Anspruch 15, wobei das erste und das zweite Ringende (20, 22) jeweils eine insgesamt flache radiale Oberfläche aufweisen.
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