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DE10312142A1 - Spinnextruder - Google Patents

Spinnextruder Download PDF

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Publication number
DE10312142A1
DE10312142A1 DE2003112142 DE10312142A DE10312142A1 DE 10312142 A1 DE10312142 A1 DE 10312142A1 DE 2003112142 DE2003112142 DE 2003112142 DE 10312142 A DE10312142 A DE 10312142A DE 10312142 A1 DE10312142 A1 DE 10312142A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
extruder
filter ring
extruder screw
cylinder
spinning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2003112142
Other languages
English (en)
Inventor
Friedel Dickmeiss
Matthias Wittwer
Ulrich Enders
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
Saurer GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Saurer GmbH and Co KG filed Critical Saurer GmbH and Co KG
Priority to DE2003112142 priority Critical patent/DE10312142A1/de
Publication of DE10312142A1 publication Critical patent/DE10312142A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D1/00Treatment of filament-forming or like material
    • D01D1/04Melting filament-forming substances

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Spinnextruder zum Aufschmelzen von Kunststoffgranulat zu einer Schmelze für die Herstellung von synthetischen Fasersträngen. Der Spinnextruder weist hierzu einen Zylinder und eine innerhalb des Zylinders drehbar gehaltene Extruderschnecke auf. Die Extruderschnecke besteht aus mehreren Längsabschnitten mit unterschiedlichen Funktionsformen, wobei zum Zurückhalten von Fremdkörpern erfindungsgemäß ein zusätzlicher Längsabschnitt vorgesehen ist, der durch einen Filterring mit mehreren Öffnungen zur Fremdkörperfilterung der Schmelze gebildet wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Spinnextruder zum Aufschmelzen von Kunststoffgranulat zu einer Schmelze gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ein derartiger Spinnextruder ist beispielsweise aus der DE 33 23 202 A1 bekannt.
  • Zur Erzeugung einer Polymerschmelze, die einem Spinnprozeß zur Herstellung von strangförmigen Fasern zugeführt wird, wird das Ausgangsmaterial in Form von einem Granulat dem Spinnextruder aufgegeben. Der Spinnextruder besitzt eine innerhalb eines Zylinders drehbar gehaltene und angetriebene Extruderschnecke, die zum Aufschmelzen des Granulates sowie zur Aufbereitung der Schmelze mehrere Längsabschnitte mit unterschiedlichen Funktionsformen aufweist. So ist ein erster Plastifizierungsabschnitt der Extruderschnecke mit einem einfachen Schneckengang ausgebildet, durch welche ein Aufschmelzen des Granulates erfolgt. Anschließend folgt ein Mischabschnitt und ein Homogenisierungsabschnitt zur weiteren Behandlung der Schmelze innerhalb des Extruders. Hierzu weist sowohl der Mischabschnitt als auch der Homogenisierungsabschnitt der Extruderschnecke eine besondere Funktionsform wie Stege, Stifte, Noppen oder sonstige Mischelemente auf. Die aufbereitete Schmelze wird anschließend über Schmelzeleitungen einer Spinneinrichtung zugeführt.
  • In der Praxis erfolgt eine kontinuierliche Beschickung des Extruders mit einem bevorratetem Granulat. Hierbei wird immer wieder festgestellt, daß das vorgehaltene Granulat Fremdkörper wie beispielsweise Muttern und Scheiben enthält, die während des Transportes durch defekte Hilfseinrichtungen oder durch unfachmännische Zwischenlagerungen in das Granulat gelangen. Derartige Fremdkörper werden üblicherweise ungehindert durch den Extruder und in die angeschlossene Schmelzeleitung abgeführt. In den Fällen, in denen die Schmelzeleitung nicht unmittelbar zu einer Filtereinrichtung führt, tritt das Problem auf, daß die Fremdkörper innerhalb der Schmelzeleitung Verstopfungen verursachen. Derartige Ver stopfungen lassen sich nur durch Austausch der Schmelzeleitung beheben. Damit sind jedoch erhebliche Ausfallzeiten bei der Produktion von Fasern oder sonstiger Formartikel verbunden.
  • Um das Austreten derartiger Fremdkörper aus dein Extruder zu vermeiden, sind beispielsweise sogenannte Barriereschnecke bekannt, die im Plastifizierabschnitt zwei Schneckengänge aufweisen, durch welche eine zusätzliche schmale Nut gebildet wird. Eine derartige Extruderschnecke ist beispielsweise aus der DE 101 30 759 A1 bekannt. Die Barriereschnecken sind jedoch sehr aufwendig in der Herstellung und daher kostenintensiv.
  • Aus der DE 38 33 777 A1 ist desweiteren eine Extruderschnecke bekannt, bei welcher mehrere Längsabschnitte durch kurze Schärteile gebildet werden. Die Schärteile sind ringförmig an der Extruderschnecke ausgebildet, und bilden einen engen Spalt zwischen der Extruderschnecke und dem Zylinder. Damit wird die Schärdeformation der Schmelze erheblich gesteigert, was bei empfindlichen Polymeren wie beispielsweise Polyamid zur thermischen Überbelastung führt und somit ungeeignet für Spinnextruder sind.
  • Es ist nun Aufgabe der Erfindung einen Spinnextruder der gattungsgemäßen Art derart auszubilden, daß das Austreten von Fremdkörpern in angeschlossene Schmelzeleitungen vermieden wird.
  • Eine weiter Aufgabe der Erfindung ist es, das Festhalten von Festkörpern innerhalb des Extruders ohne zusätzliche wesentliche Scherbeanspruchung der Schmelze zu verwirklichen.
  • Die Lösung für einen gattungsgemäßen Spinnextruder wird dadurch erreicht, daß ein zusätzlicher Längsabschnitt der Extruderschnecke durch einen Filterring mit mehreren Öffnungen zur Fremdkörperfilterung der Schmelze gebildet ist.
  • Die Erfindung besitzt den Vorteil, daß der betreffende Längsabschnitt mit dem Filterring in seiner Funktionsform ausschließlich auf die Anforderungen einer Fremdkörperfilterung abgestellt sein muß. Die von den übrigen Längsabschnitten der Extruderschnecke auszuführenden Funktionen bleiben unbeeinflußt, so daß das Plastifizieren, das Mischen oder das Homogenisieren sowie sonstige Aufbereitungen der Schmelze innerhalb des Extruders unabhängig von der Fremdkörperfilterung erfolgen. Hierbei ist besonders darauf zu achten, daß die Öffnungen in dem Filterring einen Durchfluß der Schmelze derart ermöglichen, daß kein wesentlicher Druckabfall an dem Filterring entsteht und somit die Leistung des Extruders im wesentlichen unbeeinflußt bleibt.
  • Der Filterring ist bevorzugt unmittelbar vor oder hinter dem letzten der Längsabschnitte der Extruderschnecke angeordnet. Damit wird die Schmelze in einem Bereich innerhalb des Extruders gefiltert, in welchem die Schmelze ihren optimalen Fließzustand aufweist.
  • Dabei weist der letzte Längsabschnitt der Extruderschnecke vorzugsweise eine Funktionsform zum Mischen der Schmelze auf. Derartige Funktionsformen können durch Stift, Stege oder sonstige angeformte Mischelemente am Umfang der Schnecke gebildet sein.
  • Um eine ausreichende Stabilität des Filterrings zu erhalten, ist der Filterring mit einer Breite im Bereich von 5 mm bis 30 mm vorzugsweise von 8 mm bis 20 mm ausgeführt.
  • Die Öffnungen des Filterrings sind in ihrer Größe derart bemessen, daß alle Fremdkörper mit einem Hüllendurchmesser von > 4 mm vorzugsweise > 6 mm sicher ausgefiltert werden. Mit der größeren Öffnung und der Verteilung der Öffnungen in dein Filterring lassen sich vorteilhaft möglichst geringe Fließwiederstände erzeugen.
  • Grundsätzlich lassen sich zwei Ausbildungsvarianten des erfindungsgemäßen Spinnextruders zur Fixierung des Filterrings innerhalb des Extruders unterscheiden. Bei einer ersten Ausführungsvariante wird der Filterring fest mit der Extruderschnecke verbunden. Bei dieser Variante wird der Filterring durch die Extruderschnecke drehend angetrieben, so daß zusätzliche Effekte wie beispielsweise eine Förderwirkung durch den Filterring erzeugbar sind.
  • Es ist jedoch auch möglich, den Filterring fest mit dein Zylinder zu verbinden, wobei zwischen der Extruderschnecke und dein Filterring ein Spalt gebildet ist. Dies erfordert zunächst eine gemeinsame Montage der Extruderschnecke und des Filterrings innerhalb des Zylinders, wobei nach Positionierung des Filterrings eine Arretierung von außen mit dem Zylinder erfolgt.
  • Eine einfache Art der Formgebung des Filterrings ist dadurch gegeben, daß der Filterring durch einen den Umfang der Extruderschnecke umschließeinden breiten Steg gebildet ist, welcher sich radial zwischen dem Zylinder und der Extruderschnecke erstreckt. Dabei sind die Öffnungen durch mehrere Durchdringungen des Steges gebildet. Derartige Durchdringungen lassen sich als Längsnuten oder durch Bohrungen in dein Steg ausbilden.
  • Um bei einem an der Extruderschnecke befestigten Filterring einen hohen Nebeneffekt der Förderwirkung zu erhalten, lassen sich die als Längsnuten ausgebildeten Öffnungen schräg zu der Achsmitte der Extruderschnecke ausbilden.
  • Der Filterring kann vorteilhaft jedoch auch dadurch gebildet werden, daß an einem flachen die Extruderschnecke umschließenden Steg mehrere in Abstand zueinander angeordnete Stifte oder Rauten befestigt sind. Die Abstände zwischen den Rauten und Stiften bilden dabei die Öffnungen zur Filtrierung der Fremdkörper.
  • Es ist jedoch auch möglich, die Stifte und Rauten unmittelbar am Umfang der Extruderschnecke zu befestigen.
  • Weitere Vorteile werden anhand einiger Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Spinnextruders unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen nachfolgend näher beschrieben.
  • Es stellen dar:
  • 1 schematisch eine Längsschnittansicht eines ersten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Spinnextruders
  • 2 schematisch ein Querschnitt des Ausführungsbeispiels aus 1
  • 3 schematisch ein Querschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Spinnextruders
  • 4 schematisch eine Längsschnittansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Spinnextruders
  • 5 bis 7 schematisch weitere Ausführungsbeispiele von Filterringen
  • In 1 ist schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Spinnextruders in einer Längsschnittansicht dargestellt. Der Spinnextruder weist einen Zylinder 1 auf. An einem Ende des Zylinders 1 ist eine Antriebseinheit 3 angeordnet, die eine Extruderschnecke 2 im Innern des Zylinders 1 antreibt. Auf der Antriebsseite ist ein Einfülltrichter 4 an dem Mantel des Zylinders 1 befestigt. Durch den Einfülltrichter 4 kann dem Zylinder 1 ein thermoplastischer Kunststoff in fester Form beispielsweise als Granulat, aufgegeben werden.
  • Am Umfang des Zylinder 1 ist eine elektrische Heizeinrichtung 5 angebracht. Die Heizeinrichtung 5 ist mantelförmig am Umfang des Zylinders 1 ausgebildet und weist vorzugsweise mehrere Heizzonen auf, die unabhängig voneinander regelbar sind.
  • Innerhalb des Zylinders 1 ist die Extruderschnecke 2 drehbar gehalten. Die Extruderschnecke 2 ist in Längsrichtung von der Antriebsseite zur Auslaßseite in mehrere Längsabschnitte 8.1, 8.2 und 8.3 aufgeteilt. Jeder der Längsabschnitte 8.1, 8.2 und 8.3 weist unterschiedliche Funktionsformen auf, um das Granulat bzw. die Schmelze zu bearbeiten. Der erste Längsabschnitt 8.1 im Bereich des Einfülltrichters 4 ist der Plastifizierabschnitt, der als Funktionsform einen Schneckengang 10 aufweist. Es schließt sich ein zweiter sehr kurzer Längsabschnitt 8.2 an, der durch einen Filterring 9 am Umfang der Extruderschnecke 2 gebildet ist. Der Aufbau und die Funktion des Filterrings 9 wird nachfolgend noch näher erläutert. Am Ende der Extruderschnecke 2 ist als letzter Längsabschnitt 8.3 ein Mischabschnitt vorgesehen, welcher als Formgebung mehrere Mischelemente 11 am Umfang der Extruderschnecke 2 aufweist. Die Mischelemente 11 sind bei diesem Ausführungsbeispiel als Stifte ausgebildet, die am Umfang der Extruderschnecke 2 eingesetzt sind.
  • Am Ende des Zylinders 1 weist die Vorrichtung einen Adapter 7 auf. Der Adapter 7 ragt mit einem zylinderförmigen Schaft in das Ende des Zylinders 1. Innerhalb des Adapters 7 ist ein Schmelzeauslaß 6 ausgebildet, durch welchen die im Innern des Zylinders 1 geführte Schmelze abgeführt werden kann. Der Adapter 7 könnte zusätzlich einen hier nicht dargestellten Meßanschluß aufweisen, um beispielsweise den Innendruck des Zylinders zu messen.
  • In 2 ist schematisch ein Querschnitt des Ausführungsbeispiels aus 1 gezeigt. Hierbei ist der Zylinder 1 und die Extruderschnecke 2 im Bereich des zweiten Längsabschnittes 8.2 geschnitten und stellt somit den Filterring 9 dar. Der Filterring 9 ist als ein umlaufender Steg 14 am Umfang der Extruderschnecke 2 gebildet. Der Steg 14 wird durch mehrere gleichmäßig am Umfang verteilte Öffnungen 12 durchdrungen. Die Öffnungen 12 sind hierbei als Längsnuten ausgebildet. Der Steg 14 erstreckt sich in radialer Richtung bis kurz vor der Zylinderwandung 15. Zwischen dem Steg 14 und der Zylinderwandung 15 ist ein Spalt 13 gebildet. Um das Durchtreten eines Fremdkörpers mit einer Hüllkurve von > 6 mm zur die Öffnungen 12 zu verhindern, könnten die Öffnungen 12 durch eine Nut mit einer Breite und einer Tiefe von ca. 4 mm ausgeführt sein. Hierbei dürfte der Spalt 13 zwischen dem Steg 14 und der Zylinderwandung 15 kleiner ca. 1 mm sein. Die Größe der Öffnungen 12 ist im wesentlichen durch die gewünschte Fremdkörperfilterung bestimmt. In der Praxis hat sich gezeigt, daß insbesondere Fremdkörper mit einem Hülldurchmesser von > 6 mm zu Verstopfungen der Schmelzeleitungen führen. Insoweit wäre das Durchdringen der Öffnungen 12 von kleineren Fremdkörpern unkritisch. Diese könnten in nachgeschalteten Filtersystemen aus der Schmelze abgeschieden werden.
  • Bei dem in 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel wird im Betrieb ein thermoplastischer Kunststoff in fester Form über den Einfülltrichter 4 in den Zylinder 1 eingefüllt. Innerhalb des Zylinders 1 erfolgt ein Aufschmelzen des Kunststoffes durch die Drehung der Extruderschnecke 2. Zur Temperierung des Kunststoffes wird der Zylinder 1 durch die elektrische Heizeinrichtung 5 beheizt. Innerhalb des Zylinders 1 erfolgt zunächst die Plastifizierung des Kunststoffes in dem ersten Längsabschnitt 8.1 der Extruderschnecke 2. Am Ende des Plastifizierabschnittes 8.1 ist der Kunststoff vollständig aufgeschmolzen und liegt in Form einer Schmelze vor. Um in den Mischabschnitt 8.3 zu gelangen, muß die Schmelze zunächst den Längsabschnitt 8.2 mit dem Filterring 9 passieren. Dabei durchdringt die Schmelze ohne größeren Fließwiderstand die Öffnungen 12 in dein Filterring 9. Größere Fremdkörper werden in Abhängigkeit von den Öffnungsquerschnitten der Öffnungen 12 zurückgehalten und verbleiben auf der Seite des Längsabschnittes 8.1. Die Öffnungen 12 sowie die Öffnungsquerschnitte der Öffnungen 12 sind derart ausgelegt, daß kein wesentlicher Druckabfall innerhalb des Zylinders 1 stattfindet. Zudem erfolgt selbst bei Drehung des Filterrings 9 nur eine unwesentliche zusätzliche Scherung, die keine zusätzliche Belastung der Schmelze darstellt.
  • In dein letzten Längsabschnitt 8.3 wird die Schmelze durch die Mischelemente 11 in dem zwischen dem Zylinder 1 und der Extruderschnecke 2 gebildeten Ringraum vermischt und über die nachfolgende Schmelze zum Schmelzeauslaß 6 gefördert.
  • In 3 ist eine weiteres Ausführungsbeispiel eines Filterabschnittes in einer Querschnittsansicht gezeigt, wie es in dein Ausführungsbeispiel nach 1 einsetzbar wäre. Hierbei ist der Filterring 9 in dein Filterabschnitt 8.2 der Extruderschnecke 2 mit der Zylinderwandung 15 fest verbunden. Der Filterring 9 wird dabei durch einen Steg 14 gebildet, welcher über zwei Fixierstifte 16 mit der Zylinderwandung 15 gekoppelt ist. Zwischen dein Steg 14 und der Extruderschnecke 2 ist ein umlaufender Spalt 13 ausgebildet. Die Öffnungen 12 innerhalb des Steges 14 sind durch innenliegende Längsnuten geformt. Die Öffnungen 12 sind derart bemessen, daß Fremdkörper ab einer bestimmten Größe abgehalten werden, in den nachgeordneten Mischabschnitten zu gelangen. Die Funktion ist hierbei identisch zu dem vorhergelenden Ausführungsbeispiel, so daß zu der vorhergehenden Beschreibung Bezug genommen werden kann. Gegenüber dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel bleibt hierbei jedoch der Filterring 9 fixiert, so daß im wesentlichen keine zusätzliche Scherwirkung in der Schmelze erzeugt wird.
  • In 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Spinnextruders schematisch in einer Längsschnittansicht dargestellt. Das Ausführungsbeispiel nach 4 ist im wesentlichen identisch zu dein Ausführungsbeispiel nach 1. Insoweit wird auf die vorhergehende Beschreibung Bezug genommen und an dieser Stelle nur die Unterschiede aufgezeigt.
  • Die Extruderschnecke 2 wird aus drei Längsabschnitten 8.1, 8.2 und 8.3 gebildet. Der Längsabschnitt 8.1 ist als Plastifizierabschnitt mit dein Schneckengang 10 und der Längsabschnitt 8.2 als Mischabschnitt mit den Mischelementen 11 ausgebildet. Die Mischelemente 11 sind beispielhaft durch längliche Stegsegmente am Umfang der Extruderschnecke 2 ausgeführt. Am Ende ist der Längsabschnitt 8.3 als Filterabschnitt mit dem Filterring 9 angeordnet. Der Filterring 9 wird hierbei durch mehrere mit Abstand zueinander am Umfang der Extruderschnecke 7 befestigte Stifte 17 gebildet. Die Stifte 17 ragen im wesentlichen radial in dem Ringraum zwischen der Extruderschnecke 2 und dem Zylinder 1. Der Abstand zwischen den Stiften 17 stellen die Öffnungen 12 dar, durch welche die Schmelze aus dem Mischabschnitt zum Schmelzeauslaß 6 geführt wird. Auch hierbei ist die Grobfilterung der Fremdkörper in Abhängigkeit von den gewählten Abständen der Stifte zueinander. Je kleiner die Abstände zwischen den Stiften 17 um so größer die Filterwirkung gegen Fremdkörper.
  • In 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Filterrings schematisch dargestellt. Hierzu ist schematisch ein Mantelabschnitt in 5.1 in einer Querschnittsansicht und in 5.2 in einer Draufsicht dargestellt. Die nachfolgende Beschreibung gilt insoweit kein ausdrücklicher Bezug zu einer der Figuren gemacht ist für beide Figuren. Der Filterring 9 wird durch einen Steg 14 gebildet, in welchem quer verlaufende Längsnuten als Öffnungen 12 eingebracht sind. Die Längsnuten in dem Steg 14 verlaufen schräg zur Achsmitte der Extruderschnecke, so daß bei Rotation des Filterrings 9 mit der Extruderschnecke 2 eine mehr oder weniger starke Förderwirkung zusätzlich erzeugt wird. Ein derartiger Filterring könnte sowohl in einem Spinnextruder gemäß 1 oder in einem Spinnextruder gemäß 4 eingesetzt werden. Dabei kann der Filterring 9 als separates Teil an der Extruderschnecke 2 montiert sein, um beispielsweise die Trennstelle zwischen einem Plastifizierabschnitt und einem Mischabschnitt zu bilden.
  • In 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Filterrings gezeigt. Hierbei stellt 6.1 einen Querschnitt eines Mantelabschnitts und 6.2 eine Draufsicht des Mantelabschnittes dar. Der Filterring 9 wird durch einen flachen Steg 14 und mehrere in Abstand nebeneinander angeordnete Rauten 18 gebildet. Die Rauten 18 ragen radial in den zwischen der Extruderschnecke 2 und der Zylinderwandung 15 gebildeten Ringraum. Der Abstand zwischen den Rauten 18 bildet die Öffnung 12, durch welche die Schmelze geführt wird.
  • In 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Filterrings 9 gezeigt. Hierbei ist ein Komplettquersehnitt des Zylinder 1 und der Extruderschnecke 2 in dem Filterabschnitt dargestellt. Der Filterring 9 wird durch einen umlaufenden Steg 14 gebildet, welcher in axialer Richtung durch mehrere Öffnungen 12 durchdrungen ist. Die Öffnungen 12 sind hierbei als Bohrungen ausgebildet.
  • Die in den 5 bis 7 dargestellte Funktionsformen zur Bildung eines Filterabschnittes an einer Extruderschnecke sind beispielhaft. Grundsätzlich sind alle bekannten Formgebungen möglich, die eine Grobfilterung der Schmelze zum Zurückhalten von Fremdkörpern gewährleisten.
  • Desweiteren sind die in den 1 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiele des Spinnextruders in ihrer Ausgestaltung der Extruderschnecke beispielhaft. Die Extruderschnecke kann über mehrere Längsabschnitte verfügen um beispielsweise zusätzliche Kompressionsabschnitte oder Homogenisierungsabschnitte zu realisieren.
  • 1
    Zylinder
    2
    Extruderschnecke
    3
    Antriebseinheit
    4
    Einfülltrichter
    5
    Heizeinrichtung
    6
    Schmelzeauslaß
    7
    Adapter
    8.1, 8.2, 8.3
    Längsabschnitt
    9
    Filterring
    10
    Schneckengang
    1 1
    Mischelemente
    12
    Öffnungen
    13
    Spalt
    14
    Steg
    15
    Zylinderwandung
    16
    Fixierstifte
    17
    Stifte
    18
    Rauten

Claims (12)

  1. Spinnextruder zum Aufschmelzen von Kunststoffgranulat zu einer Schmelze für die Herstellung von synthetischen Fasersträngen mit einem Zylinder (1) und einer innerhalb des Zylinders (1) drehbar gehaltenen Extruderschnecke (2), welche Extruderschnecke (2) in mehrere Längsabschnitte (8.1, 8.2) mit unterschiedlichen Funktionsformen (10, 11) aufgeteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzlicher Längsabschnitt (8.3) durch einen Filterring (9) mit mehreren Öffnungen (12) zur Fremdkörperfilterung der Schmelze gebildet ist.
  2. Spinnextruder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterring (9) unmittelbar vor oder hinter dem letzten der Längsabschnitte (8.2, 8.3) der Extruderschnecke (2) angeordnet ist.
  3. Spinnextruder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der letzte Längsabschnitt (8.3) der Extruderschnecke eine Funktionsform (11) zum Mischen der Schmelze aufweist.
  4. Spinnextruder nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterring (9) eine Breite im Bereich von 5 mm bis 30 mm vorzugsweise 8 mm bis 20 mm aufweist.
  5. Spinnextruder nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (12) des Filterrings (9) in der Größe derart bemessen sind, daß Fremdkörper mit einem Hülldurchmesser von größer 4 mm vorzugsweise größer 6 mm ausgefiltert werden.
  6. Spinnextruder nach einen der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterring (9) fest mit der Extruderschnecke (2) verbunden ist und daß zwischen dem Zylinder (1) und dem Filterring (9) ein Spalt (13) gebildet ist.
  7. Spinnextruder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterring (9) fest mit dem Zylinder (1) verbunden ist und daß zwischen der Extruderschnecke (2) und dein Filterring (9) ein Spalt (13) gebildet ist.
  8. Spinnextruder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterring (9) durch einen den Umfang der Extruderschnecke (2) umschließenden Steg (14), der sich radial zwischen dem Zylinder (1) und der Extruderschnecke (2) erstreckt, gebildet ist, wobei die Öffnungen (12) den Steg (14) gleichmäßig verteilt durchdringen.
  9. Spinnextruder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (12) durch Längsnuten oder Bohrungen in dem Steg (14) gebildet sind.
  10. Spinnextruder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsnuten (12) schräg zur Achsmitte der Extruderschnecke (2) ausgebildet sind.
  11. Spinnextruder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterring (9) durch einen flachen die Extruderschnecke (2) umschließenden Steg (14), der mit Abstand zu dem Zylinder (1) oder der Extruderschnecke (2) angeordnet ist, gebildet ist, wobei die Öffnungen (12) durch mehrere an dein Steg (14) befestigte Stifte (17) oder Rauten (18) ausgebildet sind.
  12. Spinnextruder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterring (9) durch mehrere gleichmäßig am Umfang der Extruderschnecke (2) befestigte Stifte (17) oder Rauten (18) gebildet ist, die sich in radialer Richtung zwischen der Extruderschnecke (2) und dem Zylinder (1) erstrecken, wobei die Öffnungen (12) durch die Abstände zwischen den Stiften (17) oder Rauten (18) gebildet sind.
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