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DE10312429A1 - Brennstoffeinspritzventil - Google Patents

Brennstoffeinspritzventil Download PDF

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DE10312429A1
DE10312429A1 DE2003112429 DE10312429A DE10312429A1 DE 10312429 A1 DE10312429 A1 DE 10312429A1 DE 2003112429 DE2003112429 DE 2003112429 DE 10312429 A DE10312429 A DE 10312429A DE 10312429 A1 DE10312429 A1 DE 10312429A1
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DE
Germany
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fuel injection
fuel
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spray
combustion chamber
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Withdrawn
Application number
DE2003112429
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English (en)
Inventor
Gernot Wuerfel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • F02M61/1806Injection nozzles, e.g. having valve seats; Details of valve member seated ends, not otherwise provided for characterised by the arrangement of discharge orifices, e.g. orientation or size
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    • F02M69/04Injectors peculiar thereto
    • F02M69/042Positioning of injectors with respect to engine, e.g. in the air intake conduit
    • F02M69/045Positioning of injectors with respect to engine, e.g. in the air intake conduit for injecting into the combustion chamber

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Abstract

Ein Brennstoffeinspritzventil (1), insbesondere zum direkten Einspritzen von Brennstoff in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine, mit einer Ventilnadel (3), die zumindest teilweise von einem Düsenkörper (2) umgeben ist, in einem im Bereich des abspritzseitigen Endes der Ventilnadel (3) angeordneten Führungskörper (36) geführt ist und an einem abspritzseitigen Ende einen Ventilschließkörper (4) aufweist, der mit einer Ventilsitzfläche (6), die an einem Ventilsitzkörper (5) ausgebildet ist, zu einem Dichtsitz zusammenwirkt, und zumindest einer im Ventilsitzkörper (5) vorgesehenen Abspritzöffnung (7). Das Brennstoffeinspritzventil (1) weist einen in den Brennraum ragenden abspritzseitigen Abschnitt (38) auf, welcher sich vom Bereich eines ersten Übergangs (39) von einer Brennraumbegrenzung (43) zu dem Brennstoffeinspritzventil (1) in Abspritzrichtung mit einer vom rechten Winkel zur Mittelachse (41) des Brennstoffeinspritzventils (1) deutlich abweichenden Neigung verjüngt und noch vor der zumindest einen Abspritzöffnung (7) einen zweiten Übergang (40) aufweist.

Description

  • Die Erfindung geht aus von einem Brennstoffeinspritzventil nach der Gattung des Hauptanspruchs.
  • Beispielsweise ist aus der DE 101 03 050 A1 ein Brennstoffeinspritzventil bekannt, welches einen Ventilsitzkörper mit einer Ventilsitzfläche aufweist. Die Ventilsitzfläche wirkt mit einem mit einer Ventilnadel in Wirkverbindung stehenden Ventilschließkörper zu einem Dichtsitz zusammen. Der mehrere Abspritzöffnungen aufweisende, kegelstumpfförmige Ventilsitzkörper ist bündig am abspritzseitigen Ende eines hohlzylinderförmigen Düsenkörpers angeordnet. Dabei sind die Abspritzöffnungen in den gerade verlaufenden Schenkeln des im Querschnitt im wesentlichen V-förmigen und kegelstumpfförmigen Ventilsitzkörpers angeordnet. Der Übergang am abspritzseitigen Ende des Düsenkörpers zum Ventilsitzkörper verläuft in Abspritzrichtung zunächst quer zur Mittelachse des Brennstoffeinspritzventils, um dann in den V-förmigen Abschnitt des Ventilsitzkörpers überzugehen.
  • Herkömmlicherweise ragt der Düsenkörper mit seinem abspritzseitigen Ende in den Brennraum einer Brennkraftmaschine hinein.
  • Nachteilig bei dem aus der obengenannten Druckschrift bekannten Brennstoffeinspritzventil ist insbesondere, daß durch die Formgebung des in den Brennraum ragenden abspritzseitigen Endes des Brennstoffeinspritzventils eine ungünstige Strömungsführung im Brennraum entsteht und Ablagerungen von Verbrennungsresten im Bereich der Abspritzöffnungen, insbesondere oberhalb der Abspritzöffnungen, d.h. entgegen der Abspritzrichtung, begünstigt werden. Außerdem wird eine gleichmäßige und vollständige Zerstäubung und Verwirbelung des eingespritzten Brennstoffs im Brennraum beeinträchtigt. Der Kraftstoffverbrauch und die Kohlenwasserstoff- und Rußemissionen sind erhöht.
  • Vorteile der Erfindung
  • Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß durch die Formgebung und die Übergänge des erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils eine vorteilhafte Strömungsführung am abspritzseitigen Ende des Brennstoffeinspritzventils im Brennraum erreicht wird. Die verbesserte Strömungsführung verhindert Ablagerungen im Bereich der Abspritzöffnungen des Brennstoffeinspritzventils durch die Unterdrückung des sog. Coanda-Effekts, so daß Teile des abgespritzten Kraftstoffs nicht wieder zurück zur Abspritzöffnung gelenkt werden und sich in diesem Bereich niederschlagen und Ablagerungen bilden.
  • Die Zuführung der Gasströmung im Brennraum an das abspritzseitige Ende des Brennstoffeinspritzventils, insbesondere der Abspritzöffnungen, kann in verstärkter Weise parallel zur Mittelachse des Brennstoffeinspritzventils in Abspritzrichtung erfolgen. Ablagerungen, insbesondere oberhalb der Abspritzöffnungen, werden somit verhindert.
  • Die Verbrennung erfolgt vollständiger, der Kraftstoffverbrauch sinkt und die Emission von Schadstoffen; insbesondere von Ruß und Kohlenwasserstoffen, werden gesenkt, da die Einspritzstrahlen auch zusätzlich von der Injektorstirnfläche aus gut belüftet werden können.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterentwicklungen des im Hauptanspruch angegebenen Brennstoffeinspritzventils möglich.
  • Vorteilhafterweise wird der abspritzseitige Abschnitt so ausgebildet, daß der dort im Querschnitt an den Außenflächen abbildbare Winkel, welcher die Steigungstangente jedes Punktes zwischen dem zweiten Übergang und der Abspritzöffnung und die Mittelachse einschließt, kleiner ist als die Steigungstangente jedes Punktes zwischen dem ersten Übergang und dem zweiten Übergang. Dadurch wird die Strömungsführung im Brennraum, insbesondere in der Nähe der Abspritzöffnungen, weiter verbessert und Ablagerungen werden verhindert, insbesondere oberhalb der Abspritzöffnungen.
  • Von Vorteil ist außerdem, den Ventilsitzkörper und den Düsenkörper einstückig auszubilden. Dadurch läßt sich das Brennstoffeinspritzventil einfacher herstellen.
  • Vorteilhaft ist außerdem, den abspritzseitigen Abschnitt des Brennstoffeinspritzventils in Abspritzrichtung nach dem zweiten Übergang sphärisch, insbesondere mit einem kreisausschnittsförmigen Querschnitt, auszubilden. In dieser Weise läßt sich die Strömungsführung am abspritzseitigen Abschnitt des Brennstoffeinspritzventils weiter vorteilhaft beeinflussen. Dies wird auch durch eine kegelstumpfförmige Ausbildung des Abschnitts zwischen erstem und zweitem Übergang erreicht.
  • In einer weiteren Weiterbildung des erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils werden alle Abspritzöffnungen auf einer Höhe der Mittelachse angeordnet. Es ist dadurch möglich, eine besonders homogene Brennstoffwolke zu erzeugen. Außerdem wird der Herstellungsprozeß des Brennstoffeinspritzventils vereinfacht. Die sphärische Anordnung hat außerdem den Vorteil, daß die Spritzlöcher jeweils mit beliebigen Winkeln zur Injektorachse angeordnet werden können, so daß die austretenden Einspritzstrahlen immer senkrecht zur Oberfläche des sphärischen Lochkörpers austreten können.
  • Vorteilhaft weitergebildet werden kann das Brennstoffeinspritzventil außerdem dadurch, daß ihm eine Dichtung zugeordnet ist, welche das Brennstoffeinspritzventil gegen eine Brennraumbegrenzung, beispielsweise einen Zylinderkopf, abdichtet. Druck- und Gasverluste innerhalb des Brennraums werden so sicher vermieden.
  • Vorteilhaft ist es zudem, die Dichtung außerhalb der Brennraumbegrenzung anzuordnen. Die Baugröße des abspritzseitigen Teils des Brennstoffeinspritzventils, insbesondere der Durchmesser des Düsenkörpers, kann somit reduziert werden, bzw. kann auf einen Außendurchmessereinzug im abspritzseitigen Teil des Brennstoffeinspritzventils, welcher hemmend auf die Wärmeableitung wirkt, verzichtet werden. Die thermische Belastung der Dichtung ist reduziert. Durch die verringerte Baugröße des abspritzseitige Teils des Brennstoffeinspritzventils kann die Anordnung in der Brennraumbegrenzung flexibler erfolgen. Beispielsweise kann der abspritzseitige Teil des Brennstoffeinspritzventils nahe einer Zündkerze angeordnet werden, was insbesondere bei strahlgeführten Brennverfahren von Vorteil ist.
  • Vorteilhaft ist es zudem, die Dichtung ring- bzw. ringscheibenförmig auszubilden, da dadurch die Dichtung einfacher hergestellt und angeordnet werden kann.
  • In einer weiteren Weiterbildung des erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils ist die Dichtung zwischen der Brennraumbegrenzung und dem Brennstoffeinspritzventil eingespannt. Die Dichtwirkung der Dichtung wird somit sichergestellt.
  • In weiteren Weiterbildungen weist der im Bereich des abspritzseitigen Endes der Ventilnadel angeordnete Führungskörper zumindest einen Brennstoffkanal auf, welcher in radialer Richtung vom Führungskörper begrenzt ist und/oder zwischen Führungskörper und Ventilnadel verläuft. Insbesondere bei Brennstoffeinspritzventilen, bei denen die Brennstoffleitung entlang der Ventilnadel erfolgt, wird dadurch die Brennstoffströmung im abspritzseitigen Ende des Brennstoffeinspritzventils, nahe des Dichtsitzes, an der Ventilnadel gehalten bzw. wird der Brennstoff im erhöht wärmebelasteten abspritzseitigen Ende des Brennstoffeinspritzventils vom Düsenkörper ferngehalten. Dadurch wird einer Brennstoffkavitation entgegengewirkt, eine Dampfblasenbildung und eine damit einhergehende schlechte Wärmeableitung werden dabei unterdrückt bzw vermindert. Zudem wird der Brennstoff weniger aufgeheizt.
  • Zeichnung
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 einen schematischen Schnitt durch ein Brennstoffeinspritzventil gemäß dem Stand der Technik,
  • 2 eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils im Bereich des Düsenkörpers und des abspritzseitigen Endes des Brennstoffeinspritzventils,
  • 3 einen schematischen Teilschnitt durch das erste Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils im Bereich der Dichtung,
  • 4 einen schematischen Teilschnitt eines zweiten Ausführungsbeispiels im Bereich des Düsenkörpers und des abspritzseitigen Endes des Brennstoffeinspritzventils und
  • 5 einen schematischen Schnitt durch das zweite Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils entlang der Linie V-V in 4.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • Bevor anhand der 2 bis 5 Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben werden, wird zum besseren Verständnis der erfindungsgemäßen Maßnahmen zunächst anhand von 1 ein Brennstoffeinspritzventil gemäß dem Stand der Technik in seinen wesentlichen Bauteilen kurz erläutert.
  • Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung beispielhaft beschrieben. Übereinstimmende Bauteile sind dabei in den Figuren mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen.
  • Ein in 1 dargestelltes Brennstoffeinspritzventils 1 gemäß dem Stand der Technik ist in der Form eines Brennstoffeinspritzventils 1 für Brennstoffeinspritzanlagen von gemischverdichtenden, fremdgezündeten Brennkraftmaschinen ausgeführt. Das Brennstoffeinspritzventil 1 eignet sich insbesondere zum direkten Einspritzen von Brennstoff in einen nicht dargestellten Brennraum einer Brennkraftmaschine.
  • Das Brennstoffeinspritzventil 1 besteht aus einem Düsenkörper 2, in welchem eine Ventilnadel 3 angeordnet ist. Die Ventilnadel 3 steht mit einem Ventilschließkörper 4 in Wirkverbindung, der mit einer auf einem Ventilsitzkörper 5 angeordneten Ventilsitzfläche 6 zu einem Dichtsitz zusammenwirkt. Bei dem Brennstoffeinspritzventil 1 handelt es sich im Ausführungsbeispiel um ein nach innen öffnendes Brennstoffeinspritzventil 1, welches über mehrere Abspritzöffnungen 7 verfügt. Der Düsenkörper 2 ist durch eine Dichtung 8 gegen einen Außenpol 9 einer Magnetspule 10 abgedichtet. Die Magnetspule 10 ist in einem Spulengehäuse 11 gekapselt und auf einen Spulenträger 12 gewickelt, welcher an einem Innenpol 13 der Magnetspule 10 anliegt. Der Innenpol 13 und der Außenpol 9 sind durch eine Verengung 26 voneinander getrennt und miteinander durch ein nicht ferromagnetisches Verbindungsbauteil 29 verbunden. Die Magnetspule 10 wird über eine Leitung 19 von einem über einen elektrischen Steckkontakt 17 zuführbaren elektrischen Strom erregt. Der Steckkontakt 17 ist von einer Kunststoffummantelung 18 umgeben, die am Innenpol 13 angespritzt sein kann.
  • Die Ventilnadel 3 ist in einer Ventilnadelführung 14 und einem Führungskörper 36 geführt, wobei beide scheibenförmig ausgeführt sind. Zur Hubeinstellung dient eine zugepaarte Einstellscheibe 15. An der anderen Seite der Einstellscheibe 15 befindet sich der Anker 20. Dieser steht über einen ersten Flansch 21 kraftschlüssig mit der Ventilnadel 3 in Verbindung, welche durch eine Schweißnaht 22 mit dem ersten Flansch 21 verbunden ist. Auf dem ersten Flansch 21 stützt sich eine Rückstellfeder 23 ab, welche in der vorliegenden Bauform des Brennstoffeinspritzventils 1 durch eine Hülse 24 auf Vorspannung gebracht wird.
  • In der Ventilnadelführung 14, im Anker 20 und an dem Führungskörper 36 verlaufen Brennstoffkanäle 30, 31 und 32, wobei die Brennstoffkanäle 32 des Führungskörpers 36 am Außenumfang des Führungskörpers 36 angeordnet sind. Der Brennstoff wird über eine zentrale Brennstoffzufuhr 16 zugeführt und durch ein Filterelement 25 gefiltert. Auf dem aus dem Außenpol 9 hervorstehenden Düsenkörper 2 ist auf der abspritzseitigen Hälfte eine Dichtung 37 angeordnet. Durch diese Dichtung 37, die beispielsweise aus Teflon besteht, ist das Brennstoffeinspritzventil 1 gegen eine in 2 und 3 dargestellte Brennraumbegrenzung 43, welche ein Zylinderkopf sein kann, abgedichtet. Die Dichtung 37 ist ringförmig ausgebildet und in einem Außendurchmessereinzug 42 des Düsenkörpers 2 angeordnet. Eine Dichtung 28 dichtet das Brennstoffeinspritzventil 1 gegen eine nicht weiter dargestellte Brennstoffverteilerleitung ab.
  • An der abspritzseitigen Seite des Ankers 20 ist ein ringförmiges Dämpfungselement 33, welches aus einem Elastomerwerkstoff besteht, angeordnet. Es liegt auf einem zweiten Flansch 34 auf, welcher über eine Schweißnaht 35 kraftschlüssig mit der Ventilnadel 3 verbunden ist.
  • Im Ruhezustand des Brennstoffeinspritzventils 1 wird der Anker 20 von der Rückstellfeder 23 entgegen seiner Hubrichtung so beaufschlagt, daß der Ventilschließkörper 4 an der Ventilsitzfläche 6 in dichtender Anlage gehalten wird. Bei Erregung der Magnetspule 10 baut diese ein Magnetfeld auf, welches den Anker 20 entgegen der Federkraft der Rückstellfeder 23 in Hubrichtung bewegt, wobei der Hub durch einen in der Ruhestellung zwischen dem Innenpol 12 und dem Anker 20 befindlichen Arbeitsspalt 27 vorgegeben ist. Der Anker 20 nimmt den ersten Flansch 21, welcher mit der Ventilnadel 3 verschweißt ist, ebenfalls in Hubrichtung mit. Der mit der Ventilnadel 3 in Verbindung stehende Ventilschließkörper 4 hebt von der Ventilsitzfläche 6 ab, und der Brennstoff wird durch die Abspritzöffnungen 7 abgespritzt.
  • Wird der Spulenstrom abgeschaltet, fällt der Anker 20 nach genügendem Abbau des Magnetfeldes durch den Druck der Rückstellfeder 23 vom Innenpol 13 ab, wodurch sich der mit der Ventilnadel 3 in Verbindung stehende erste Flansch 21 entgegen der Hubrichtung bewegt. Die Ventilnadel 3 wird dadurch in die gleiche Richtung bewegt, wodurch der Ventilschließkörper 4 auf der Ventilsitzfläche 6 aufsetzt und das Brennstoffeinspritzventil 1 geschlossen wird.
  • 2 zeigt eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils 1 im Bereich des Düsenkörpers 2 und des abspritzseitigen Endes des Brennstoffeinspritzventils 1. Am abspritzseitigen Ende des rundzylindrigen Düsenkörpers 2 ist koaxial dazu der mit dem Düsenkörper 2 einstückig ausgebildete Ventilsitzkörper angeordnet. Der Ventilsitzkörper 5 bildet in diesem Ausführungsbeispiel alleinig einen Abschnitt 38, welcher an einem ersten Übergang 39 vom rundzylindrischen Düsenkörper 2 in den nachfolgend kegelstumpfförmig geformten Ventilsitzkörper 5 übergeht. Das abspritzseitige Ende des Brennstoffeinspritzventils 1 greift mit dem Düsenkörper 2 nahezu spielfrei durch die Brennraumbegrenzung 43 hindurch, wobei der Düsenkörper 2 am ersten Übergang 39 bündig mit der dem nicht weiter dargestellten Brennraum zugewandten Innenseite der Brennraumbegrenzung 43 abschließt. Der sich in Abspritzrichtung verjüngende, kegelstumpfförmige Ventilsitzkörper 5 ist in Abspritzrichtung nach einem zweiten Übergang 40 vorzugsweise sphärisch ausgebildet. Denkbar wäre z. B. auch ein schlanker Kegelkörper. Die Abspritzöffnungen 7 sind konzentrisch um eine Mittelachse 41 des Brennstoffeinspritzventils 1 in Abspritzrichtung nach dem zweiten Übergang 40 angeordnet. Die Brennraumbegrenzung 43 ist beispielsweise das Dach eines Zylinderkopfes.
  • Die beispielsweise in einem Hubkolbenmotor während eines Verdichtungstaktes stattfindende Gasströmung ist so gerichtet, daß sauerstoffreiches Verbrennungsgas auf die Mittelachse 41 radial zuströmt und durch die kegelstumpfförmige Form des Abschnittes 38 teilweise in axialer Richtung, d.h. in Abspritzrichtung, umgelenkt wird. Die Strömung erfährt durch die erhöhte Steigung der Außenform zur Querebene der Mittelachse 41 nach dem zweiten Übergang 40 eine weitere Umlenkung in axialer Richtung. Die aus den vom zweiten Übergang 40 deutlich abgesetzten Abspritzöffnungen 7 austretenden Brennstoffstrahlen werden somit von einer sauerstoffreichen Strömung beaufschlagt, die nur eine kleine radiale Richtungskomponente aufweist, insbesondere auch unmittelbar an der Abspritzöffnung 7. Diese Art der Strömungsführung kann durch die Züchtung einer Quetschströmung im nicht weiter dargestellten Brennraum, welche kurz vor dem oberen Totpunkt wirksam wird und kennfeldunabhängig über einen geometrischen Quetschspalt zwischen Kolbenoberfläche und Zylinderkopf erzeugt wird, wesentlich unterstützt werden.
  • 3 zeigt einen schematischen Teilschnitt durch das erste Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils 1 im Bereich der Dichtung 37. In diesem Ausführungsbeispiel ist die ringscheibenförmige Dichtung 37 außerhalb der Brennraumbegrenzung 43 zwischen einem den Außenpol 9 aufnehmenden Adapter 44 und der Brennraumbegrenzung 43 mit einer Vorspannung angeordnet. Der Düsenkörper 2 ist koaxial zum Adapter 44 angeordnet und durchgreift diesen.
  • 4 zeigt einen schematischen Teilschnitt eines zweiten Ausführungsbeispiels im Bereich des Düsenkörpers 2 und des abspritzseitigen Endes des Brennstoffeinspritzventils 1. Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel sind der Düsenkörper 2 und der Ventilsitzkörper 5 einzeln gefertigte Bauteile, welche beispielsweise stoffschlüssig miteinander verbunden sind. Im weiteren weist das zweite Ausführungsbeispiel einen lochscheibenförmigen Führungskörpers 36 zur Führung des abspritzseitigen Endes der Ventilnadel 3 auf. Der Führungskörper 36 weist mehrere Brennstoffkanäle 32 auf, welche am Innenumfang des Führungskörper 36 in Form von Ausnehmungen eingebracht sind. Der Führungskörpers 36 ist zwischen einer im Bereich des abspritzseitigen Endes des Düsenkörpers 2 gebildeten Schulter 45, welche durch eine Innendurchmesseraufweitung gebildet ist, und dem teilweise in das abspritzseitige Ende des Düsenkörpers 2 eingreifenden Ventilsitzkörper 5 fixiert. Der Führungskörpers 36 liegt mit seinem Außenumfang auf der Innenseite des Düsenkörpers 2 so auf, daß kein Brennstoff zwischen Führungskörpers 36 und Düsenkörper 2 strömen kann. Die Brennstoffströmung kann auf diese Weise entlang der Ventilnadel 3 ohne eine übermäßige Verwirbelung am Führungskörpers 36 erfolgen. Außerdem wird einer Dampfblasenbildung entgegengewirkt und der Brennstoff wird weitgehend von der besonders . wärmebelasteten Innendurchmesseraufweitung ferngehalten.
  • 5 zeigt einen schematischen Schnitt durch das zweite Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßer. Brennstoffeinspritzventils 1 entlang der Linie V-V in 4. Der Führungskörpers 36 weist z. B. vier gleichmäßig radial um den Innenumfang. verteilte Brennstoffkanäle 32 auf.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt und kann z. B. auch für Brennstoffeinspritzventile mit piezoelektrischem, magnetostriktivem oder elektrostriktivem Aktor verwendet werden.

Claims (12)

  1. Brennstoffeinspritzventil (1), insbesondere zum direkten Einspritzen von Brennstoff in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine, mit einer Ventilnadel (3), die zumindest teilweise von einem Düsenkörper (2) umgeben ist, in einem im Bereich des abspritzseitigen Endes der Ventilnadel (3) angeordneten Führungskörper (36) geführt ist und an einem abspritzseitigen Ende einen Ventilschließkörper (4) aufweist, der mit einer Ventilsitzfläche (6), die an einem Ventilsitzkörper (5) ausgebildet ist, zu einem Dichtsitz zusammenwirkt, und zumindest einer im Ventilsitzkörper (5) vorgesehenen Abspritzöffnung (7), dadurch gekennzeichnet, daß das Brennstoffeinspritzventil (1) einen in den Brennraum ragenden abspritzseitigen Abschnitt (38) aufweist, welcher sich vom Bereich eines ersten Übergangs (39) von einer Brennraumbegrenzung (43) zu dem Brennstoffeinspritzventil (1) in Abspritzrichtung mit einer vom rechten Winkel zur Mittelachse (41) des Brennstoffeinspritzventils (1) deutlich abweichenden Neigung verjüngt und noch vor der zumindest einen Abspritzöffnung (7) einen zweiten Übergang (40) aufweist.
  2. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steigungswinkel zur Querebene der Mittelachse (41) jedes Punktes der Außenform zwischen dem zweitem Übergang (40) und der Abspritzöffnung (7) größer ist als die Steigung jedes Punktes zwischen dem ersten Übergang (39) und dem zweiten Übergang (40).
  3. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitzkörper (5) und der Düsenkörper (2) einstückig ausgebildet sind.
  4. Brennstoffeinspritzventil nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (38) in Abspritzrichtung nach dem zweiten Übergang (40) sphärisch ausgebildet ist, insbesondere mit einem kreisabschnittsförmigen Querschnitt.
  5. Brennstoffeinspritzventil nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (38) zwischen dem ersten Übergang (39) und dem zweiten Übergang (40) kegelstumpfförmig ausgebildet ist.
  6. Brennstoffeinspritzventil nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Abspritzöffnungen (7) auf gleicher Höhe der Mittelachse (41) angeordnet sind.
  7. Brennstoffeinspritzventil nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Brennstoffeinspritzventil (1) gegen die Brennraumbegrenzung (43) durch eine Dichtung (37) abgedichtet ist.
  8. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (37) ring- bzw. ringscheibenförmig ausgebildet ist.
  9. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (37) außerhalb der Brennraumbegrenzung (43) angeordnet ist.
  10. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (37) zwischen Brennraumbegrenzung (43) und Brennstoffeinspritzventil (1) eingespannt ist.
  11. Brennstoffeinspritzventil nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (36) zumindest einen Brennstoffkanal (32) aufweist, welcher in radialer Richtung von dem Führungskörper (36) begrenzt ist.
  12. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoffkanal (32) zwischen dem Führungskörper (36) und der Ventilnadel (3) verläuft.
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