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DE10312417A1 - Hydraulikaggregat, insbesondere für Schrottscheren ud Schrottpressen - Google Patents

Hydraulikaggregat, insbesondere für Schrottscheren ud Schrottpressen Download PDF

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DE10312417A1
DE10312417A1 DE2003112417 DE10312417A DE10312417A1 DE 10312417 A1 DE10312417 A1 DE 10312417A1 DE 2003112417 DE2003112417 DE 2003112417 DE 10312417 A DE10312417 A DE 10312417A DE 10312417 A1 DE10312417 A1 DE 10312417A1
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DE
Germany
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oil
unit
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hydraulic
units
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Withdrawn
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DE2003112417
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English (en)
Inventor
Klaus Biermann
Stefan Wenzel
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HENSCHEL RECYCLING TECHNIK GMB
HENSCHEL RECYCLING TECHNIK GmbH
Original Assignee
HENSCHEL RECYCLING TECHNIK GMB
HENSCHEL RECYCLING TECHNIK GmbH
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B13/00Details of servomotor systems ; Valves for servomotor systems
    • F15B13/02Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors
    • F15B13/06Fluid distribution or supply devices characterised by their adaptation to the control of servomotors for use with two or more servomotors
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    • F15B13/0803Modular units
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F04B23/02Pumping installations or systems having reservoirs
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Hydraulikaggregat, insbesondere für Schrottscheren und Schrottpressen, mit mindestens einer Antriebseinheit (2), mindestens einem Öltank (3), einem Nebenölkreislauf, einer Filtereinheit (8) und einer Ölwanne (10) für das im offenen Kreislauf geführte Hydrauliköl. Die Erfindung besteht darin, dass mindestens eine Antriebseinheit (2) mit jeweils zugehörigem Hauptantriebsmotor (23) und Pumpen (20 bis 22) und der Anzahl der Antriebseinheiten entsprechenden Motor/Pumpeneinheiten (13) für den Nebenölkreislauf, Kühleinrichtungen (14), Luftfilter (15), Heizeinrichtungen (16) sowie mit einem Öltank (3, 3', 3'') und einer Filtereinheit (8) zu einer Aggregateinheit (A1, A2, A3) zusammengefasst werden und durch Verbindung von zwei Aggregateinheiten (A2 und A3) die Aggregate (A4 bis A6) entstehen.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Hydraulikaggregat, insbesondere für Schrottscheren und Schrottpressen mit mindestens einer Antriebseinheit, mindestens einem Öltank, einem Nebenölkreislauf, einer Filtereinheit und einer Ölwanne für das im offenen Kreislauf geführte Hydrauliköl.
  • Das Hydraulikaggregat für oben genannte Maschinen dient dazu, insbesondere sauberes und richtig temperiertes Öl für die Verbraucher in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen.
  • Bei bekannten Ausführungsformen für Hydraulikaggregate werden jeweils abhängig von der Anzahl der erforderlichen Antriebseinheiten verschiedene Öltankgrößen bzw. unterschiedliche Öltankquerschnitte und unterschiedliche Anordnungen der Antriebseinheiten vorgesehen. Stand der Technik ist dabei, die für das jeweilige Hydrauliksystem optimale Ölqualität durch einen separaten Hydraulikkreis, im folgenden Nebenölkreis genannt, zur Verfügung zu stellen. Dieser Nebenölkreis besteht mindestens aus einer Heizeinrichtung einer Motor/Pumpeneinheit, einer Nebenölkreisfiltereinheit und einer Kühleinheit. Dabei werden abhängig von der Größe des Öltanks unterschiedlich große Motor/Pumpeneinheiten, Nebenölkreisfilter, Kühler, Heizstäbe, und insbesondere auch unterschiedliche Nennweiten für die zugehörigen Rohrleitungen verwendet. Stand der Technik ist weiterhin, das von der Maschine in den Öltank laufende Öl mit Hilfe einer Rücklauffiltereinheit zu reinigen bevor es in den Öltank gelangt. Aufgrund der großen und schwankenden Ölmengen im Rücklauf sowie der geringen gleichmäßigen Ölmengen im Nebenölkreis unterscheiden sich dabei Rücklauffilter und Nebenölkreisfilter in der Filtergröße, der Filterart und der Filterteinheit. Üblich ist auch bei den Öltanks eine Trennung in einen Rein- und in einen Schmutzraum. Da der Rücklauffilter gröber filtert als der Nebenölkreisfilter gelangt das Rücklauföl in den Schmutzraum. Von dort saugt die Motor/Pumpeneinheit des Nebenölkreises, filtert und heizt bzw. kühlt das Öl und schickt es so aufbereitet in den Reinraum. Von dort saugen die Pumpen des Hauptölkreises an. Durch die Vielfalt der verwendeten Bauteile ist nicht nur ein großer Aufwand bei der Herstellung, sondern auch bei der Ersatzteilversorgung erforderlich. Zum Stand der Technik gehört es außerdem, sogenannte Konstantpumpen zu verwenden, die mit weitgehend konstanter Drehzahl eine bestimmte Ölmenge umpumpen. Bei Einsatz derartiger Konstantpumpen entstehen hohe Energieverluste, wenn das Ölvolumen bei der Maschine gerade nicht benötigt wird und die Pumpen auf Umlauf geschaltet sind. Diese Konstantpumpen und auch Pumpen mit nicht ausreichend schnellem Regelverhalten verursachen im Betrieb nicht erwünschte Stromspitzen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Hydraulikaggregat vorzuschlagen, bei dem insbesondere die aufgeführten Probleme nicht bestehen und das mit möglichst geringem Aufwand montiert werden kann sowie einen im Vergleich zum Stand der Technik geringeren Platzbedarf hat.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein gattungsgemäßes Hydraulikaggregat vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass mindestens eine Antriebseinheit mit jeweils zugehörigem Hauptantriebsmotor und Pumpen und der Anzahl der Antriebseinheiten entsprechenden Motor/Pumpeneinheiten für den Nebenölkreislauf, Kühleinrichtungen, Luftfilter, Heizeinrichtungen sowie mit einem Öltank und einer Filtereinheit zu einer Aggregateinheit zusammengefasst werden. Erfindungsgemäß werden also standardisierte Elemente zu einer Aggregateinheit zusammengefasst, wobei ausgehend von einer Aggregateinheit mit einer Antriebseinheit mit einem Hauptantriebsmotor, einer Motor/Pumpeneinheit für den Nebenölkreislauf, einer Kühleinrichtung, einem Luftfilter, einer Heizeinrichtung sowie einem Öltank und einer Ölfiltereinheit eine beliebige Anzahl derartiger Aggregateinheiten zu einer Hydraulikbaureihe zusammengefasst werden kann. Die Anzahl dieser Aggregateinheit bestimmt sich dabei aus den betrieblichen Anforderungen.
  • Es hat sich als günstig erwiesen, Aggregateinheiten mit ein, zwei oder drei Antriebseinheiten zu bilden, wobei zu jeder Antriebseinheit ein Hauptantriebsmotor und entsprechende Pumpen, eine Motor/Pumpeneinheit für den Nebenölkreislauf, eine Kühleinrichtung und ein Luftfilter gehört. Jede dieser Aggregateinheiten besteht aber nur aus einem Öltank und einer Ölfiltereinheit. Es hat sich als günstig erwiesen, die Breite und Höhe der Aggregateinheiten konstant zu halten und die Länge mit der Anzahl der Antriebseinheiten immer um dasselbe Rastermaß zu vergrößern. Damit kann insbesondere auch der Querschnitt des Öltankes über die gesamte Länge der Hydraulikaggregatbaureihe identisch gestaltet werden. Nach einem Baukastenprinzip können, ausgehend von einer Aggregateinheit mit ein, zwei oder drei Antriebseinheiten, erfindungsgemäß auch mindestens zwei Aggregateinheiten mit gerader oder ungerader Anzahl von Antriebseinheiten zu einer Hydraulikaggregatbaureihe zusammengefügt werden. Es würden also insgesamt nur drei verschiedene Grundaggregateinheiten mit einem, zwei oder drei Antriebseinheiten benötigt, die dann auf einfache Weise zu einer Vielzahl von Aggregateinheiten in einer Baureihe zusammengefügt werden könnten. Hierbei hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die Lufträume der Öltanks mit einer Kompensationsleitung zu verbinden, um einen Druckausgleich zu erreichen. Zum Ausgleich des Ölstandes zwischen den einzelnen Öltanks ist ein Kompensator vorgesehen.
  • Entsprechend Anspruch 7 besteht jede Aggregateinheit, insbesondere solche mit ein oder zwei oder drei Antriebseinheiten aus einem Öltank mit einer Ölablasseinrichtung einer verschließbaren Reinigungsöffnung, einer Filtereinheit, einer Niveau und Temperaturüberwachung einer Ölwanne, einem Transportrahmen mit Anhebevorrichtung, einer Rücklaufleitung sowie der Anzahl der Antriebseinheiten entsprechenden Anzahl von Motor/Pumpeneinheiten für den Nebenölkreislauf, Kühlern, Luftfiltern und elektrischen Heizeinrichtungen. Diese Aggregateinheiten sind von den äußeren Abmessungen so gewählt, dass der Transport in einem Standardcontainer möglich ist. Dabei besitzt jede Aggregateinheit eine integrierte Ölwanne, die den Vorschriften des Wasserhaushaltsgesetzes entspricht. Diese Ölwanne ist so dimensioniert, dass Restölmengen während des Transportes, z.B. aus unzulässig abgedichteten Flanschverbindungen aufgefangen werden.
  • Die Filterfunktionen für den Hauptöl- und Nebenölkreislauf können erfindungsgemäß in einem einzigen Filtergehäuse untergebracht sein, wobei für beide Kreisläufe identische Filterelemente, die insbesondere als Feinfilter ausgelegt sind, verwendet werden.
  • Die Leitungen der Motorpumpeneinheiten für den Nebenölkreislauf sind erfindungsgemäß an die Rücklaufleitung der Maschine angeschlossen und insbesondere durch ein Rückschlagventil von den Ölmengenschwankungen der Rücklaufleitung abgekoppelt. Um einen Filterwechsel zu ermöglichen, ohne dass das gesamte im System der Maschine befindliche Öl abgelassen werden muss, ist erfindungsgemäß in der Rücklaufleitung eine elektrisch abgesicherte Absperrklappe vorhanden.
  • Von besonderer Bedeutung ist es, dass für die gesamte Hydraulikbaureihe jeweils nur ein Typ insbesondere für Antriebseinheit, Motorpumpeneinheit für den Nebenölkreislauf, Kühl- und Heizeinrichtungen, Niveau und Temperaturüberwachung, Ölfilterelement, Filtergehäuse, Luftfilterelement benötigt wird. Außerdem kann auch für alle Nebenölkreisrohre eine einheitliche Nennweite gewählt werden. Jede Antriebseinheit kann zusätzlich aus einem Standardmotor mit einem Wellenende, zwei daran befestigten baugleichen, leistungsgeregelten Pumpen und einer Steuer-Spülölpumpe mit Druckregelung und Druckabsicherung bestehen. Die Fördermenge der Pumpen ist durch eine geeignete Pumpensteuerung kontinuierlich oder in beliebig vielen Stufen leistungskonstant von einem Förderstrom O bis auf einen maximalen Förderstrom verstellbar. Zu keinem Zeitpunkt müssen im Betrieb bei dem erfindungsgemäßen System Ölmengen von den Pumpen in einen Umlauf zum Tank geschaltet werden. Durch die Verwendung leistungsgeregelter Pumpen und separater Steuerölpumpen überschreitet die Stromaufnahme des Antriebsmotors über den gesamten Druckbereich der Pumpen niemals den am Leistungsregler der Pumpen eingestellten Wert. Bei Ausfall einer Betriebseinheit kann die Maschine mit den verbleibenden Antriebseinheiten weiter betrieben werden, wobei die Maschinensteuerung sich automatisch an die veränderten Bedingungen anpaßt.
  • Die Erfindung wird anhand der beigefügten 1 bis 5 beispielsweise näher erläutert. Es zeigen
  • 1 eine Hydraulikaggregatbaureihe für eins bis sechs Antriebseinheiten A1 bis A6,
  • 2 eine einzelne Antriebseinheit,
  • 3 eine Aggregateinheit für eine Antriebseinheit in vergrößerter Darstellung zu 1,
  • 4 Filterkonzept nach dem Stand der Technik für eine Aggregateinheit mit einer Antriebseinheit,
  • 4a das Schema des Vollstromfilterkonzeptes für eine Aggregateinheit mit einer Antriebseinheit,
  • 4b das Schema des Vollstromfilterkonzeptes für eine Aggregateinheit mit zwei Antriebseinheiten,
  • 5 einen Vergleich für die Motorstromaufnahme bei Verwendung von Konstantpumpen nach dem Stand der Technik (vgl. 5a) und bei Verwendung der erfindungsgemäßen Hochleistungshydraulik (vgl. 5b).
  • In 1 ist die Hydraulikaggregatbaureihe von einer Aggregateinheit A1 mit einer Antriebseinheit 2 bis hin zu einer Aggregateinheit A6 mit sechs Antriebseinheiten 2 dargestellt. Entsprechend 3 besitzt eine Aggregateinheit 1 mit einer Antriebseinheit 2 einen Öltank 3 mit einer verschließbaren Ablaßöffnung 6 und Reinigungsöffnung 7, einer Filtereinheit 8 für Öl, einer Niveau- und Temperaturüberwachung 9, einer Ölwanne 10, einem Transportrahmen 11 mit zugehöriger Anhebevorrichtung und dem Anschluss für die Rücklaufleitung 12 für das von der Maschine zurücklaufende Öl. Jede Antriebseinheit 2 besteht gemäß 2 im Wesentlichen aus einem Hauptantriebsmotor 23, koaxial damit verbundenen, leistungsgeregelten Pumpen 20, 21 für den Hauptölkreislauf und einer Pumpe 22 mit Druckregelung und Druckabsicherung für den Steuer- und Spülölkreislauf. Das Steueröl dient zum schnellen Verstellen der Pumpen bei niedrigen Drücken. Das Spülöl versorgt die Pumpenlager mit kühlem, sauberem Öl auch bei längerem Stillstand der Maschine. Die Pumpen können mit einer Verstelleinheit auf Förderstrom O geschwenkt werden, wenn kein Öl im System gebraucht wird. Dabei entsteht im Gegensatz zu den zum Stand der Technik gehörenden Konstantpumpen keine Verlustleistung durch umlaufende Ölströme.
  • Abhängig von der Anzahl der Antriebseinheiten 2 hat jedes Aggregat die entsprechende Anzahl von Motor/Pumpeneinheiten 13 und Kühleinheiten 14 für den Nebenölkreislauf, Luftfiltern 15 und Heizstäben 16 (vgl. 3).
  • Das in 1 dargestellte Baukastenprinzip für bis zu sechs Antriebseinheiten 2 besteht aus je einer Aggregateinheit A1, A2, A3 für ein bis drei Antriebseinheiten 2 und je zwei gekoppelten Aggregateinheiten der Baureihe A1 bis A3 für die Aggregateinheiten A4 bis A6 mit 4 bis 6 Antriebseinheiten 2. Abhängig von der Anzahl der Antriebseinheiten 2 wächst der im Querschnitt konstante Öltank 3, 3', 3'' nur in seiner Länge um das Rastermaß R. Im Gegensatz hierzu besitzen die zum Stand der Technik gehörenden Hydraulikaggregate zylindrische Rundtanks mit verschieden großen Durchmessern, wobei sich bei Veränderung des Durchmessers des Tankes alle Anbauteile ebenfalls erheblich verändern. Dies wirkt sich bei der Herstellung nachteilig auf die Konstruktion, die Beschaffung, die Fertigung und die Montage des Öltanks aus. Bei der vorgeschlagenen Lösung wächst nur die Länge des Öltanks, nicht aber der Öltankquerschnitt. Er bleibt unabhängig von der Anzahl der Aggregateinheiten konstant. Die gesamte Baulänge der Hydraulikaggregatbaureihe wächst mit der Anzahl der Antriebseinheiten 2 immer um dasselbe Rastermaß R.
  • Bei den Aggregateinheiten A4 bis A6 sind die Lufträume der Öltanks 3', 3'' mit einer Kompensationsleitung 5 lösbar miteinander verbunden. Bei den Aggregateinheiten A1 bis A3 ist jeweils nur eine Ölauffangwanne 10, 10', 10'' und ein zugehöriger Transportrahmen 11, 11', 11'' vorhanden, sodass diese Einheiten als Ganzes transportiert werden können. Bei den Baureihen mit vier bis sechs Einheiten A4 bis A6 sind die jeweils angrenzenden Öltanks 3', 3'' zum Ausgleich des Ölstandes mit einem Kompensator 4 versehen, sodass die beiden miteinander gekoppelten Öltanks sich wie ein großer Tank verhalten.
  • Das Hydraulikschema nach 4 zeigt den Stand der Technik. Der Hauptölkreislauf HK besteht z.B. aus einer Antriebseinheit 25 mit einem Motor und zwei Pumpen, einem Steuerblock für die Steuerung eines Differentialzylinders 24 als Antrieb der Maschine und einem Rücklauffilter 26. Der Nebenölkreislauf NK besteht z.B. aus einer Motor/Pumpeneinheit 27, einem Nebenölkreisfilter 28 und einem Kühler 29. Hauptölkreislauf HK und Nebenölkreislauf NK sind getrennt voneinander. Das Hydrauliköl für den Antrieb des Differentialrylinders 24 wird dem Reinraum RR des Öltankes 30 entnommen und nach Gebrauch über den Rücklauffilter 26 in gewisser Weise „vorgefiltert" in den Schmutzraum SR des Öltankes 30 gegeben. Aus dem Schmutzraum SR wird das Öl mit Hilfe der Motorpumpeneinheit 27 entnommen und nach Feinfilterung im Nebenölkreisfilter 28 dem Reinraum RR zugeführt.
  • Die Hydraulikschemata nach 4a und 4b zeigen die Hauptöl- und Nebenölkreisläufe sowie den Öltank 3 bzw. 3' für die Aggregateinheiten A1 mit einer (4a) und A2 mit zwei Antriebseinheiten (4b). Die Nebenölkreisläufe münden vor dem Filter 8 in der Rücklaufleitung 12 des Hauptölkreislaufes. Durch die Rücklaufleitung 12 wird das von der Maschine kommende Öl des Hauptölkreislaufs durch die Filtereinheit 8 in den Öltank 3 bzw. 3' geleitet. Außerdem ist für den Nebenölkreislauf die Rohrleitung 17, das Rückschlagventil 18, die Kühleinheit 14 und die Motor/Pumpeneinheit 13 vorgesehen. Sowohl das gesamte von der Maschine kommende Rücklauföl aus dem Hauptölkreislauf als auch das Öl aus dem Nebenölkreislauf können mit der gleichen Filtereinheit 8 gereinigt werden. Um den Nebenölkreislauf von den Ölschwankungen der Rücklaufleitung 12 zu entkoppeln, sind die Rückschlagventile 18 vorgesehen. Eine elektrisch abgesicherte Absperrklappe 19 ermöglicht einen Filterwechsel, ohne dass das gesamte aus dem System kommende Öl abgelassen werden muss. Der Öltank 3 bzw. 3' besitzt weiterhin das Luftfilter 15 und die Heizeinrichtung 16. Durch die erfindungsgemäße Kopplung von Nebenölkreis- und Rücklauffilter 8 mit gleicher Filterfeinheit hat das aus dem Filter 8 austretende Öl immer die höchstmögliche Reinheit. Dadurch kann auf die bisher übliche Trennung des Öltankes in einen Schmutzraum SR und einen Reinraum RR verzichtet werden und es gibt nur noch einen reinen Tankraum RR mit nur noch einer Reinigungsöffnung 7 und nur noch einem Ölablaßhahn 6 anstelle der bisher doppelten Anzahl.
  • In dem Diagramm der 5 sind die Motorstromaufnahmen S1 bei dem erfindungsgemäßen Hydraulikaggregat und die Motorstromaufnahme S2 bei zum Stand der Technik gehörigen Konstantpumpen in Abhängigkeit von der Zeit dargestellt. Bei Konstantpumpen oder auch bei nicht ausreichend schnell verstellbaren Pumpen werden Stromspitzen im elektrischen System erzeugt, die das Doppelte des Nennstromes N des Motors erreichen können. Diese Stromspitzen erhöhen die Energiekosten und erzeugen starke thermische Belastungen des Motors. Die leistungsgeregelten Pumpen 20, 21 und der Einsatz einer separaten Steuerölpumpe 22 ermöglicht beim erfindungsgemäßen System ein schnelles Verstellen der Einheit über den gesamten Systemdruckbereich. Dadurch kann überraschenderweise eine Begrenzung der Motorstromaufnahme S1 über den gesamten Druckbereich von 0 bis max. 350 bar erreicht werden. Dies hat zur Folge, dass keinerlei Stromspitzen oberhalb des am Leistungsregler eingestellten Nennstromwertes N auftreten.
  • 1
    Aggregateinheit mit einer Antriebseinheit 2
    2
    Antriebseinheit HL2
    3, 3', 3''
    Öltank
    4
    Kompensator für Ölstand zwischen zwei Öltanks
    5
    Kompensationsleitung für Luft
    6
    Ölablaßeinrichtung
    7
    Reinigungsöffnung (verschließbar)
    8
    Filtereinheit für Öl
    9
    Niveau- und Temperaturüberwachung
    10, 10', 10''
    Ölauffangwanne
    11, 11', 11''
    Transportrahmen
    12
    Rücklaufleitung für Öl von der Maschine
    13
    Motor/Pumpeneinheit für Nebenölkreislauf
    14
    Kühleinheit für Nebenölkreislauf
    15
    Luftfilter
    16
    Heizeinrichtung (elektrisch)
    17
    Rohrleitung für Nebenölkreislauf
    18
    Rückschlagventil
    19
    Absperreinrichtung (elektrisch abgesichert)
    20
    Pumpe für Hauptölkreislauf
    21
    Pumpe für Hauptölkreislauf
    22
    Pumpe für Steuer- und Spülölkreislauf
    23
    Hauptantriebsmotor
    24
    Differentialrylinder für den Antrieb der Maschine
    25
    Antriebseinheit
    26
    Rücklauffilter
    27
    Motor/Pumpeneinheit
    28
    Nebenölkreislauffilter
    29
    Kühler
    30
    Öltank
    A1
    Aggregateinheit mit einer Antriebseinheit
    A2
    Aggregateinheit mit zwei Antriebseinheiten
    A3
    Aggregat mit drei Antriebseinheiten
    A4
    Aggregat mit vier Antriebseinheiten (A2 + A2)
    A5
    Aggregat mit fünf Antriebseinheiten (A2 + A3)
    A6
    Aggregat mit sechs Antriebseinheiten (A3 + A3)
    B
    Aggregatbreite
    N
    Aggregathöhe
    L
    Aggregatlänge
    R
    Rastermaß
    HK
    Hauptölkreislauf
    NK
    Nebenölkreislauf
    S1
    Motorstromaufnahme mit HL2
    S2
    Motorstromaufnahme mit Konstantpumpen
    N
    Nennstrom
    RR
    Reinraum
    SR
    Schmutzraum

Claims (15)

  1. Hydraulikaggregat, insbesondere für Schrottscheren und Schrottpressen mit mindestens einer Antriebseinheit (2), mindestens einem Öltank (3), einem Nebenölkreislauf, einer Filtereinheit (8) und einer Ölwanne (10) für das im offenen Kreislauf geführte Hydrauliköl, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Antriebseinheit (2) mit jeweils zugehörigem Hauptantriebsmotor (23) und Pumpen (20 bis 22) und der Anzahl der Antriebseinheiten entsprechenden Motor/Pumpeneinheiten (13) für den Nebenölkreislauf, Kühleinrichtungen (14), Luftfilter (15), Heizeinrichtungen (16) sowie mit einem Öltank (3, 3', 3'') und einer Filtereinheit (8) zu einer Aggregateinheit (A1, A2, A3) zusammengefasst werden.
  2. Hydraulikaggregatbaureihe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich durch die Verbindung von zwei Aggregateinheiten (A2, A3) mit gerader oder ungerader Anzahl von Antriebseinheiten (2) die Aggregateinheiten A4 bis A6 entstehen.
  3. Hydraulikaggregat nach Anspruch 1 oder 2 gekennzeichnet durch eine die Lufträume der Öltanks (3', 3'') verbindende Kompensationsleitung (5) bei Verbindung von zwei Aggregateinheiten.
  4. Hydraulikaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Kompensator (4) zum Ausgleich des Ölstands zwischen den einzelnen Öltanks (3', 3'').
  5. Hydraulikaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt (BxH) des Öltanks (3, 3', 3'') für die gesamte Hydraulikbaureihe unabhängig von der Anzahl der Antriebseinheiten (2), immer identisch ist.
  6. Hydraulikaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge L der Hydraulikaggregate (A1 bis A3) mit der Anzahl der Antriebseinheiten (2) immer um dasselbe Rastermaß (R) wächst.
  7. Hydraulikaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Aggregateinheit (A1 bis A3) aus einem Öltank (3, 3', 3'') mit einer Ölablaßeinrichtung (6), einer verschließbaren Reinigungsöffnung (7), einer Filtereinheit (8), einer Niveau- und Temperaturüberwachung (9), einer Ölwanne (10, 10', 10''), einem Transportrahmen mit Anhebevorrichtung (11, 11', 11''), einer Rücklaufleitung (12) sowie der Anzahl der Antriebseinheiten (2) entsprechende Anzahl von Motor/Pumpeneinheiten (13) für den Nebenölkreislauf, Kühlern (14), Luftfiltern (15) und elektrischen Heizeinrichtungen (16) besteht.
  8. Hydraulikaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch ein gemeinsames Filtergehäuse und identische Filterelemente für Hauptöl- und Nebenölkreislauf für jede Aggregateinheit (A1 bis A3).
  9. Hydraulikaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungen) (17) der Motor/Pumpeneinheit(en) (13) für den Nebenölkreislauf an die Rücklaufleitung (12) der Maschine angeschlossen ist (sind) und dadurch der Tank nur noch einen Reinraum (RR) hat.
  10. Hydraulikaggregat nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterelemente als Feinfilter ausgelegt sind.
  11. Hydraulikaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Nebenölkreisleitung (17) durch ein Rückschlagventil (18) von der Rücklaufleitung (12) abgekoppelt ist.
  12. Hydraulikaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine in der Rücklaufleitung (12) angeordnete elektrisch abgesicherte Absperrklappe (19).
  13. Hydraulikaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass es für die gesamte Hydraulikaggregatbaureihe nur einen Typ Antriebseinheit (1), Nebenölkreismotorpumpeneinheit (13), Kühleinrichtung (14), Heizeinrichtung (16), Niveau- und Temperaturüberwachung (9), Ölfilterelement, Filtergehäuse (8), Luftfilterelement (15) und eine Nennweite der Nebenölkreisrohre (17) gibt.
  14. Hydraulikaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Antriebseinheit (2) aus einem Standardmotor (23) mit einem Wellenende, zwei baugleichen leistungsgeregelten Pumpen (20, 21) und einer Steuer-/Spülölpumpe (22) mit Druckregelung und Druckabsicherung besteht.
  15. Hydraulikaggregat nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördermengen der Pumpen (20, 21) durch die Pumpensteuerung von Förderstrom O auf maximalen Förderstrom kontinuierlich oder in beliebig vielen Stufen leistungskonstant verstellbar ist.
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