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DE10311246A1 - Verfahren zum Anbieten von Produkten über ein Computernetzwerk - Google Patents

Verfahren zum Anbieten von Produkten über ein Computernetzwerk Download PDF

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Publication number
DE10311246A1
DE10311246A1 DE2003111246 DE10311246A DE10311246A1 DE 10311246 A1 DE10311246 A1 DE 10311246A1 DE 2003111246 DE2003111246 DE 2003111246 DE 10311246 A DE10311246 A DE 10311246A DE 10311246 A1 DE10311246 A1 DE 10311246A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
user
products
product
provider
client
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2003111246
Other languages
English (en)
Inventor
René Schweier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hurra Communications GmbH
Original Assignee
Hurra Communications GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hurra Communications GmbH filed Critical Hurra Communications GmbH
Priority to DE2003111246 priority Critical patent/DE10311246A1/de
Publication of DE10311246A1 publication Critical patent/DE10311246A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06QINFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06Q30/00Commerce
    • G06Q30/06Buying, selling or leasing transactions

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  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Abstract

Zum Anbieten von Produkten über ein Computernetzwerk, insbesondere über das Internet (50), übermittelt ein Server (10) einem Client (20) ein Produktsortiment. Der Client (20) zeigt dieses Produktsortiment einem Benutzer (30) zur Auswahl an. Dabei umfasst das Produktsortiment häufig Produkte verschiedener Anbieter (40). Der Benutzer (30) wählt dann mittels des Clients (20) aus diesem Produktsortiment mindestens ein Produkt aus und legt dieses in einem virtuellen Warenkorb (28) ab. Zur Durchführung eines Kaufes des mindestens einen Produktes leitet der Benutzer (30) dann einen das mindestens eine Produkt umfassenden Bestellvorgang ein. Um Produkte über ein Computernetzwerk derart anzubieten, dass die Produkte besonders einfach von einem Benutzer (30) ausgewählt und bestellt werden können, wird vorgeschlagen, dass sämtliche ausgewählten Produkte unabhängig von dem Anbieter (40) in einem gemeinsamen Warenkorb (28) abgelegt werden. Außerdem wird vorgeschlagen, dass der Benutzer (30) einen einzigen Bestellvorgang einleitet, um sämtliche sich in dem Warenkorb (28) befindlichen Produkte zu bestellen und dass der durch den Benutzer (30) eingeleitete Bestellvorgang einen Zahlungsvorgang umfasst.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anbieten von Produkten über ein Computernetzwerk, insbesondere über das Internet, wobei ein Server einem Client ein Produktsortiment übermittelt, der Client einem Benutzer das Produktsortiment zur Auswahl anzeigt, das Produktsortiment Produkte verschiedener Anbieter umfasst, der Benutzer mittels des Clients aus diesem Produktsortiment mindestens ein Produkt auswählt und in einem virtuellen Warenkorb ablegt und wobei der Benutzer einen das mindestens eine Produkt umfassenden Bestellvorgang einleitet.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Computerprogramm, das auf einem Rechengerät, insbesondere auf einem Mikroprozessor, ablauffähig ist.
  • Vom Markt her sind eine Vielzahl sogenannter Online-Shops bekannt. Dabei handelt es sich um Anbieter von Produkten, beispielsweise von Waren oder Dienstleistungen, die einem potenziellen Kunden ihre Produkte mittels des Internets anbieten. Dazu wird eine textuelle Beschreibung des Produktes in einer Datenbank eines Servers abgelegt, zumindest mittelbar mit dem Internet verbunden ist. Gegebenenfalls wird die textuelle Beschreibung des Produktes durch eine graphische Repräsentation, beispielsweise eine Digitalfotografie, ergänzt. Ein potenzieller Kunde kann dann als Benutzer eines sogenannten Clients eine Verbindung zu dem Server abbauen. Der Server übermittelt dann dem Client ein Produkt beschreibende Daten. Der Benutzer kann sich somit das Produktsortiment des Anbieters ansehen. Insbesondere ermöglicht ein Online-Shop, dass ein Benutzer einzelne Produkte auswählen und einen Bestellvorgang einleiten kann, um diese Produkte zu kaufen.
  • Bei einem Bestellvorgang wird dem Server mittels des Clients die durch den Benutzer getroffene Auswahl der Produkte übermittelt. Außerdem werden während des Bestellvorgangs benutzerspezifische Daten von dem Client an den Server übermittelt, die beispielsweise eine Adresse und eine Bankverbindung des Benutzers beschreiben. Mittels des Servers gelangen diese Informationen dann zu dem Anbieter der Produkte, der ein Versenden der ausgewählten Produkte an den Benutzer und beispielsweise eine Abbuchung des entsprechenden Kaufpreises von einem Bankkonto des Benutzers veranlasst.
  • Vom Markt her sind auch sogenannte Shopping-Malls oder Shopping-Portale bekannt. Dabei handelt es sich um spezielle Internetseiten, über die ein Benutzer Zugang zu den Produktsortimenten mehrerer Anbieter erhält. Dabei ist das Shopping-Portal selbst wieder durch einen Server realisiert, der die Produkte der einzelnen Anbieter direkt zur Auswahl anzeigt, oder lediglich einen Verweis zu den einzelnen Online-Shops der Anbieter aufweist. Unabhängig davon, ob die Produkte von dem Shopping-Portal selbst angezeigt werden oder ob über das Shopping-Portal lediglich Verweise auf die Online-Shops weiterer Anbieter erfolgen, muss ein Benutzer für alle von einem Anbieter ausgewählten Waren einen Bestellvorgang und damit verbunden einen Zahlungsvorgang durchführen. Dazu muss ein Benutzer die ihn identifizierenden Daten dem Client beispielsweise durch Eingabe über eine Tastatur eines Computers zuführen, die dann dem Online-Shop des entsprechenden Anbieters übermittelt werden. Das Eingeben dieser den Benutzer identifizierenden Daten wird von einem Benutzer zumeist als lästig empfunden und erhöht die Zeitdauer eines Online-Einkaufs erheblich.
  • Insbesondere bei einem Shopping-Portal, das lediglich Verweise auf die Online-Shops anderer Anbieter beinhaltet, ist ein Vergleich bezüglich des Preises, Qualität und der Ausstattung von Produkten, unabhängig von dem jeweiligen Anbieter, meist nur unkomfortabel und beschränkt möglich und benötigt zudem eine erhebliche Zeitdauer.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Möglichkeit bereitzustellen, Produkte über ein Computernetzwerk derart anzubieten, dass die Produkte besonders einfach von einem Benutzer ausgewählt und bestellt werden können.
  • Die Aufgabe wird durch ein Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass sämtliche ausgewählten Produkte unabhängig von dem Anbieter in einem gemeinsamen Warenkorb abgelegt werden.
  • Vorteile der Erfindung
  • Das Ablegen sämtlicher ausgewählter Produkte in einem gemeinsamen Warenkorb ermöglicht es einem Benutzer, besonders bequem einen Überblick über die ausgewählten Produkte zu erhalten. Produkt- und Preisvergleiche auch zwischen Produkten verschiedener Anbieter sind besonders einfach beispielsweise dadurch möglich, dass ein Benutzer die zu vergleichenden Produkte unabhängig von dem jeweiligen Anbieter auswählt und zunächst in dem Warenkorb ablegt. Innerhalb der so ausgewählten Produkte kann der Benutzer dann besonders einfach die Produkte bezüglich Preis, Qualität und weiteren Ausstattungen vergleichen und einzelne Produkte, die nicht seinen Vorstellungen entsprechen, wieder aus dem Warenkorb entnehmen. Ein weiterer Vorteil ist, dass für sämtliche sich in dem Warenkorb befindlichen Produkte unabhängig von dem jeweiligen Anbieter ein einziger Gesamtpreis angezeigt werden kann, der bei jeder Hinzunahme eines weiteren Produktes aktualisiert werden kann und somit durch die aktuelle Angabe der Gesamtsummer aller sich in dem Warenkorb befindlichen Produkte einem Benutzer den Einkauf erleichtert.
  • In einer vorteilhaften Weiterbildung leitet der Benutzer einen einzigen Bestellvorgang ein, um sämtliche sich in dem Warenkorb befindlichen Produkte zu bestellen. Damit wird erreicht, dass der Bestellvorgang für sämtliche, sich in dem Warenkorb befindlichen Produkte, unabhängig von dem Anbieter dieser Produkte, besonders einfach durchgeführt werden kann, beispielsweise durch Drücken einer dafür ausgezeichneten, auf der Benutzeroberfläche des Clients ausgebildeten Schaltfläche, eines sogenannten Buttons. Produkte, die über das Internet in einem Online-Shop bestellt werden, werden häufig nicht auf Rechnung geliefert, sondern eine Bezahlung erfolgt über Abbuchung von einem Bankkonto oder über die Abrechnung mit einer Kreditkarte. Für einen Benutzer ist es daher besonders bequem, wenn der eingeleitete Bestellvorgang automatisch auch einen Zahlungsvorgang einleitet.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens wird zur Durchführung des Bestellvorgangs lediglich eine Anmeldung des Benutzers, gemeinsam für alle Anbieter, bei denen eingekauft wird, ausgeführt. Eine Anmeldung des Benutzers umfasst eine Eingabe von benutzerspezifischen Daten, wie beispielsweise den Namen, die Adresse, eine Kontonummer und ein Passwort. Durch das erfindungsgemäße Verfahren müssen diese Daten nicht mehr für jeden Online-Shop getrennt eingegeben werden. Dadurch wird nicht nur der Komfort für den Benutzer erhöht, sondern auch die Wahrscheinlichkeit für eine unbeabsichtigte Falscheingabe, beispielsweise durch ein Vertippen, vermindert.
  • Vorteilhafterweise wird ein Identitätsprofil des Benutzers erstellt. Dabei umfasst das Identitätsprofil den Namen, die Adresse, eine Bankverbindung und/oder eine Kreditkartennummer. Diese Daten werden beispielsweise durch den Server an geeigneter Stelle abgespeichert. Eine Zuordnung des Benutzerprofils zu dem Benutzer geschieht dann beispielsweise durch die Eingabe eines Benutzernamens und eines diesem Benutzernamen zugeordneten Passwortes. Somit ist es dem Benutzer möglich, durch Angabe eines Benutzernamens und des Passworts eine Anmeldung durchzuführen. Ist solch eine Identitätsprofil vorhanden, so kann bei einer Bestellung von Produkten die Eingabe weiterer Daten, wie beispielsweise der Adresse oder der Bankverbindung, entfallen. Diese Daten können dann nämlich dem Benutzerprofil entnommen werden. Dies erhöht zusätzlich den Komfort des Benutzers und beschleunigt gleichzeitig die Durchführung des Bestellvorgangs.
  • Vorzugsweise werden die sich in dem Warenkorb befindlichen Produkte den entsprechenden Anbietern zugeordnet. Der durch den Benutzer eingeleitete Bestellvorgang wird derart bearbeitet, dass in Abhängigkeit der Zuordnung der sich in dem Warenkorb befindlichen Produkte zu den entsprechenden Anbietern für jeden Anbieter ein gesonderter Bestellvorgang ausgelöst wird. Folglich kann ein Benutzer besonders bequem Produkte dadurch einkaufen, dass er diese in einem Warenkorb ablegt, ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, von welchem Anbieter die Produkte kommen. Die für eine Bestellung notwendige Zuordnung der Produkte zu dem Anbieter geschieht automatisch, beispielsweise durch den Server. Außerdem wird automatisch für jeden Anbieter entsprechend der ausgewählten Produkte ein Bestellvorgang eingeleitet. Somit ist es für einen Benutzer besonders bequem möglich, mit der Durchführung einer Bestellung mehrere Bestellvorgänge bei mehreren Anbietern durchzuführen.
  • Vorteilhafterweise werden für den für jeden Anbieter ausgelösten Bestellvorgang Informationen des Benutzerprofils an den Anbieter übermittelt. Damit ist es einem Benutzer möglich, ohne die Eingabe seiner Adresse oder seiner Bankverbindung eine Bestellung von Produkten verschiedener Anbieter durchzuführen. Insbesondere muss der Benutzer sich lediglich einmal anmelden, beispielsweise durch die Eingabe einer Benutzernummer und eines Passworts.
  • In einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens wird für jedes sich in dem Warenkorb befindliche Produkt bei dem entsprechenden Anbieter geprüft, ob dieses Produkt vorrätig ist. Diese Informationen können dann dem Benutzer angezeigt werden. Erlangt ein Benutzer beispielsweise während der Durchführung eines Bestellvorgangs Kenntnis darüber, dass ein bestimmtes Produkt bei einem Anbieter nicht mehr vorrätig ist, so kann er sich ein vergleichbares Produkt eines anderen Anbieters auswählen.
  • Vorzugsweise erfragt wird für die sich in dem Warenkorb befindlichen Produkte bei jedem Anbieter der aktuelle Preis erfragt. Dadurch ist ein Benutzer vor unliebsamen Überraschungen geschützt, die sich ergeben, wenn der sich während des Bestellvorgangs ausgewiesene Preis eines Produkts von dem ursprünglich bei dem Produkt angegebenen Preis unterscheidet. Damit kann insbesondere auch der eigentliche Bestellvorgang schneller durchgeführt werden.
  • Vorteilhafterweise werden Informationen über zur Verfügung stehende Produkte mindestens eines Anbieters in einer Datenbank abgespeichert, auf die der Client zumindest mittelbar Zugriff hat. Damit ist gewährleistet, dass dem Benutzer das gesamte Produktsortiment zur Verfügung steht, unabhängig davon, ob eine Verbindung von dem Server zu einem Anbieter gerade gestört ist. Außerdem kann dadurch eine Suche in den Produkten besonders schnell durchgeführt werden. Die Datenbank kann dabei beispielsweise derart dem Server zugeordnet sein, dass der Client über eine entsprechende Anfrage bei dem Server mittelbar Zugriff auf die dort abgelegten Daten hat. Die Datenbank könnte aber auch derart ausgebildet sein, dass die dort abgespeicherten Daten unmittelbar von dem Client abgefragt werden können. Dazu könnte die Datenbank beispielsweise ein Datanbank-Managementsystem (DBMS) aufweisen, das eine Anbindung an ein Computernetz, beispielsweise das Internet, und eine entsprechende Schnittstelle aufweist, die es ermöglicht, das DBMS mit geeigneten Instruktionen anzusprechen, um die Informationen über die zur Verfügung stehenden Produkte abzufragen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform wird zu vorgebbaren Zeitpunkten die Verfügbarkeit von Produkten mindestens eines Anbieters überprüft und/oder der aktuelle Preis dieser Produkte erfragt. In Abhängigkeit dieser Daten wird dann die Datenbank entsprechend aktualisiert. Die vorgebbaren Zeitpunkte können dabei zeitgesteuert oder ereignisgesteuert ermittelt werden. Beispielsweise kann ein Server zu fest vorgegebenen Zeiten oder nach dem Ablauf einer vorgegebenen Zeitdauer eine solche Aktualisierung der Datenbank veranlassen. Es ist auch denkbar, dass bei Eintritt eines bestimmten Ereignisses eine Aktualisierung der Datenbank eingeleitet wird. Ein solches Ereignis könnte beispielsweise eine durch einen Anbieter ausgelöste Aktualisierungsanforderung sein, die der Anbieter an die Datenbank übermittelt, nachdem er neue Produkte zum Verkauf bereitgestellt hat. Mit dieser Ausführungsform wird erreicht, dass die mittels des Clients dem Benutzer angezeigten Produkte hinsichtlich der Preise und der Verfügbarkeit aktuell sind. Insbesondere wird damit erreicht, dass einem Benutzer keine Produkte angezeigt werden, die schon längere Zeit nicht mehr verfügbar sind, und dass einem Benutzer keine veralteten Preise angezeigt werden. Die zeit- bzw. ereignisgesteuerte Aktualisierung erlaubt dabei eine besonders große Flexibilität und erhöht damit die Aktualität der die Produkte beschreibenden Informationen.
  • In einer vorteilhaften Weiterbildung werden die zur Verfügung stehenden Produkte mindestens zweier Anbieter in einem gemeinsamen Warenlager gelagert. Die von einem Benutzer bestellten Produkte dieser mindestens zwei Anbieter werden dann von dem gemeinsamen Warenlager aus an den Benutzer gesendet. Damit ist es möglich, dass eine Aktualisierung der die Produkte beschreibenden Informationen schneller und sicherer dadurch durchgeführt werden kann, sodass nicht bei jedem Anbieter einzeln diese Informationen angefordert werden müssen. Stattdessen werden diese Informationen beispielsweise direkt von wenigen Warenlagern angefordert. Besonders schnell und zuverlässig kann diese Aktualisierung durchgeführt werden, wenn die Produkte aller Anbieter in einem einzigen Warenlager gelagert werden. Außerdem können gemäß dieser Weiterbildung sowohl die Lagerhaltungskosten als auch die Kosten für den Versand verringert werden, da mit dieser Weiterbildung nicht jeder Anbieter ein eigenes Warenlager und eine eigene Versandabteilung betreiben muss. Ein weiterer Vorteil dieser Weiterbildung ist, dass ein Benutzer nicht von jedem Anbieter, dem ein von dem Benutzer bestelltes Produkt zugeordnet wurde, ein Sendung, beispielsweise in Form eines Postpaketes, erhält.
  • Vielmehr ist es mit dieser Weiterbildung möglich, dass die bestellten Produkte verschiedener Anbieter zusammen in einer Sendung, beispielsweise in einem einzigen Postpaket, an den Benutzer geliefert werden.
  • Vorteilhafterweise wird in Anhängigkeit eines durch den Benutzer mittels des Clients ausgewählten Produktes eine Telekommunikationsverbindung zwischen dem Benutzer und einem diesem Produkt zugeordneten Ansprechpartner hergestellt. Dadurch ist es möglich, dass ein Benutzer eine gezielte Beratung bezüglich eines ausgewählten Produktes durch einen Ansprechpartner, beispielsweise einen Mitarbeiter des Anbieters oder einen Mitarbeiter eines besonders für diese Zwecke eingerichteten Beratungsdienstes, erhält. Dazu kann beispielsweise der Client eine besondere Schaltfläche aufweisen, die durch einen Benutzer betätigt wird, um zu einem ausgewählten Produkt eine Beratung anzufordern.
  • Hierbei ist es möglich, dass der Server dem Anbieter des ausgewählten Produktes dieses Produkt betreffende Daten übermittelt und der Anbieter dann einen entsprechenden Ansprechpartner veranlasst, eine Telekommunikationsverbindung zu dem Benutzer aufzubauen. Ist beispielsweise die Telefonnummer des Benutzers in dem diesem Benutzer zugeordneten Benutzerprofil abgespeichert, so kann der Server veranlassen, dass dem Anbieter des ausgewählten Produktes, insbesondere dem entsprechenden Ansprechpartner, diese Telefonnummer des Benutzers übermittelt wird. Daraufhin kann der Ansprechpartner eine Telekommunikationsverbindung zu dem Benutzer mittels eines Anrufs herstellen und diesen bezüglich des ausgewählten Produktes beraten.
  • Weist der Client ein Mikrofon und einen Lautsprecher auf, so ist es auch möglich, dass die Telekommunikationsverbindung zwischen dem Benutzer und dem Ansprechpartner mittels des Internet durchgeführt wird (sogenanntes Voice over IP). Hierbei ist es vorstellbar, dass bei Betätigen einer entsprechend ausgestalteten Schaltfläche des Clients direkt eine Telekommunikationsverbindung von dem Client zu dem Ansprechpartner aufgebaut wird. Das Ermitteln des entsprechenden Ansprechpartners, der einem ausgewählten Produkt zugeordnet ist, insbesondere das Ermitteln dessen Telefon- bzw. IP-Nummer, kann beispielsweise mittels des Servers erfolgen. Dazu ist es vorstellbar, dass den in der Datenbank abgespeicherten Informationen bezüglich der zur Verfügung stehenden Produkte die Telefon- bzw. IP-Nummer des entsprechenden Ansprechpartners zugeordnet ist und von dem Server für den Aufbau einer Telekommunikationsverbindung ausgelesen wird.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung läuft der Client auf einem Terminal ab. Dabei ist das Terminal einem potentiellen Benutzer zugänglich und wird von diesem bedient. Ein solches Terminal kann beispielsweise an öffentlichen Plätzen wie Bahnhöfen oder in Fußgängerzonen aufgestellt werden, wobei es dann nicht Eigentum des Benutzers ist. Ein Benutzer kann dann besonders bequem einkaufen, ohne dass ihm Kosten beispielsweise durch den Zugang zu dem Computernetzwerk entstehen. Insbesondere an Plätzen, an denen ein Benutzer eine Wartezeit überbrücken muss, ist es vorteilhaft, ein derartiges Terminal zu betreiben.
  • Vorzugsweise wird das Terminal in einem Ladengeschäft betrieben. Damit kann einem Benutzer durch entsprechend geschultes Personal eine Hilfe bei der Bedienung des Terminals und des auf dem Terminal ablaufenden Clients gegeben werden. Außerdem sind in einem Ladengeschäft betriebene Terminals besonders sicher vor Zerstörung durch Vandalismus.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das mittels des Clients angezeigte Produktsortiment Produkte von verschiedenen lokalen Ladengeschäften. Damit ist es dem Benutzer besonders bequem und zeitsparend möglich, einen Überblick über die Produkte lokaler Anbieter zu erhalten, ohne dass der Benutzer sämtliche lokalen Anbieter aufsuchen muss. Beispielsweise können mit dieser Ausführungsform die Produkte aller Ladengeschäfte angezeigt werden, die sich innerhalb oder in unmittelbarer Nähe einer Fußgängerzone befinden. Der Benutzer kann dann über ein gezielt aufgestelltes Terminal oder einen heimischen Computer sowohl den Preis als auch die Verfügbarkeit der ihn interessierenden Produkte prüfen. Zudem wird mit diesem Verfahren gewährleistet, dass ein Benutzer Kenntnis über sämtliche, in den Ladengeschäften vorrätigen Produkte erlangt. So könnte dieses Verfahren auch derart eingesetzt werden, dass ein Terminal in einem lokalen Ladengeschäft selbst aufgebaut wird und es damit einem Benutzer bzw. einem potentiellen Kunden möglich ist, besonders bequem eine Übersicht über alle in diesem Ladengeschäft angebotenen Waren zu erhalten.
  • Vorteilhafterweise wird ein von dem Benutzer ausgewähltes und bestelltes Produkt von einem lokalen Ladengeschäft zur Abholung bereitgestellt und/oder von diesem Ladengeschäft eine Übermittlung des bestellten Produktes veranlasst. Bestellt ein Benutzer beispielsweise von einem ihm zugänglichen Terminal oder von zu Hause aus mittels eines eigenen Computers ein Produkt, so kann das entsprechende Ladengeschäft, das dieses Produkt anbietet, nach Eingang der Bestellung sofort eine Auslieferung des Produktes bzw. eine Ausführung einer entsprechenden Dienstleistung veranlassen oder dieses Produkt zur Abholung bereitlegen. Damit wird weiterhin deutlich die Zeit für einen Einkauf verkürzt, da ein Benutzer ganz gezielt in ein Ladengeschäft gehen und die bereits für ihn bereitgelegte Ware abholen kann. Wenn zusätzlich eine Bezahlung, wie oben beschrieben, durch den Server ausgeführt wird, kann ein Einkauf noch schneller und komfortabler durchgeführt werden.
  • Von besonderer Bedeutung ist die Realisierung dieser Erfindung in Form eines Computerprogramms. Dabei ist das Computerprogramm auf einem Rechengerät, insbesondere auf einem Mikroprozessor, ablauffähig und zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet. In diesem Fall wird also die Erfindung durch das Computerprogramm realisiert, so dass das Computerprogramm in gleicher Weise die Erfindung darstellt wie das Verfahren, zu dessen Ausführung dieses Computerprogramm geeignet ist. Das Computerprogramm ist vorzugsweise auf einem Speicherelement abgespeichert. Als Speicherelement kann insbesondere ein Random-Access-Memory (RAM), ein Read-Only-Memory (ROM) oder ein Flash-Memory zur Anwendung kommen. Das Computerprogramm kann auch auf einem verteilten Rechnersystem ablaufen und die Funktionalität des Clients, des Servers und/oder der Datenbank realisieren. Beispielsweise kann ein erster Teil des Computerprogramms die Funktionalität des Servers und die Funktionalität der Datenbank realisieren, während ein zweiter Teil des Computerprogramms die Funktionalität des Clients realisiert. Dabei kann eine Kommunikation vorgesehen sein, die einen Datenaustausch zwischen dem ersten und dem zweiten Teil des Computerprogramms ermöglicht.
  • Zeichnungen
  • Weitere Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in der Zeichnung dargestellt sind. Dabei bilden alle beschriebenen oder dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammensetzung in den Patentansprüchen oder deren Rückbeziehung sowie unabhängig von ihrer Formulierung beziehungsweise Darstellung in der Beschreibung beziehungsweise in der Zeichnung. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Übersicht über die Komponenten eines Computersystems, das zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet ist; und
  • 2 ein vereinfachtes Ablaufdiagramm des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • In 1 ist ein Computersystem dargestellt, das einen Server 10 und einen Client 20 aufweist. Der Server 10 weist einen Mikroprozessor 12 auf, der über ein Bussystem 13 mit einem Speicherelement 14 verbunden ist. Mit den Bezugszeichen 16, 17 sind Speicherbereiche innerhalb des Speicherelements 14 bezeichnet. Der Server 10 verfügt außerdem über eine Datenbank 19.
  • Der Client 20 ist als mögliche Ausgestaltung einer graphischen Benutzerschnittstelle dargestellt, die vier Bereiche zur Anzeige und/oder Eingabe von Daten aufweist. Diese Bereiche sind als ein Eingabefeld 22, ein Warenkorb 28, eine Produktliste 24 und eine Detailansicht 26 ausgebildet. Dem Warenkorb 28 ist eine Schaltfläche zur Einleitung einer Bestellung, ein sogenannter Bestellbutton 27, zugeordnet. Mit dem Bezugszeichen 25 ist der Detailansicht 26 ein Button zugeordnet, mit dem veranlasst werden kann, dass ein in der Detailansicht 26 angezeigtes Produkt dem Warenkorb 28 hinzugefügt wird.
  • Mit den Bezugszeichen 40 sind Anbieter bezeichnet, die Produkte zum Kauf anbieten. Dabei bezieht sich der Begriff "Anbieter" insbesondere auf die diesen Anbietern zugeordneten Computersysteme, die beispielsweise aus einem Computer, einer einen Server realisierenden Software, die auf dem Computer abläuft, und einer Datenbank bestehen. Die Anbieter 40 sind über Datenleitungen 56 an ein Computernetzwerk, beispielsweise das Internet 50, angeschlossen. Ebenso haben der Server 10 und der Client 20 über die Datenleitungen 52 und 54 Verbindung zu dem Internet 50.
  • Ferner ist mit dem Bezugszeichen 30 ein Benutzer bezeichnet, der mit dem Client 20 interagiert.
  • Es ist vorstellbar, dass die Datenbank 19 unabhängig von dem Server 10 installiert ist. Dabei weist die Datenbank 19 beispielsweise ein Datenbank-Managementsystem (DBMS) auf, das eine Anbindung an ein Computernetz, beispielsweise das Internet 50 und eine entsprechende Schnittstelle aufweist, die es ermöglicht, das DBMS mit geeigneten Instruktionen anzusprechen. Es ist auch denkbar, dass die Datenbank 19 als ein sogenanntes „Verteiltes System" realisiert ist. Dabei können einzelne Teile der Datenbank 19 auf verschiedenen Computersystemen ablaufen. So ist es beispielsweise denkbar, dass mindestens ein Teil der Datenbank auf einem Computersystem mindestens eines Anbieters 40 abläuft. Vorzugsweise kann dieser mindestens eine Teil der Datenbank zum Speichern der Daten verwendet werden, die die Informationen bezüglich der von diesem Anbieter 40 angebotenen Produkte beschreiben.
  • Eine Funktionsweise des in 1 dargestellten Computersystems wird anhand des Ablaufdiagramms in 2 beschrieben.
  • Das Verfahren beginnt in einem Schritt 100 mit einer Initialisierungsphase. Diese wird beispielsweise dadurch eingeleitet, dass der Benutzer 30 den Client 20 startet. Der Client 20 baut dann eine Verbindung über die Datenleitung 54 und das Internet 50 zu dem Server 10 auf. Anschließend werden beispielsweise von dem Server 10 an den Client 20 Daten übertragen, die neue Produkte bezeichnen. Es ist auch denkbar, dass eine gesamte Produktliste an den Client 20 gesendet wird. Ein Produkt kann beispielsweise eine Ware oder eine Dienstleistung sein.
  • In einem Schritt 102 gibt der Benutzer 30 in das Suchfeld 22 einen Begriff ein, anhand dessen eine Produktsuche durchgeführt werden soll. Beispielsweise gibt der Benutzer den Begriff "Digitalkamera" ein und erhält dann in der Produktliste 24 eine Liste sämtlicher Digitalkameras, die von den Anbietern 40 zum Kauf angeboten werden. In einem Schritt 104 wird durch den Client 20 geprüft, ob der Benutzer 30 in das Suchfeld 22 einen neuen Suchbegriff eingegeben hat. Ist dies der Fall, so wird zurückverzweigt und in dem Schritt 102 eine neue Produktsuche ausgeführt und eine Liste der neu gefundenen Produkte in der Produktliste 24 angezeigt. In dem Schritt 106 wählt der Benutzer aus der Produktliste 24 ein spezielles Produkt, beispielsweise durch Anklicken oder durch Markieren, an.
  • Daraufhin veranlasst der Client 20, dass von dem Server 10 detaillierte Informationen zu diesem ausgewählten Produkt an den Client 20 übertragen und von diesem in der Detailansicht 26 angezeigt werden. Diese Details umfassen beispielsweise den Kaufpreis, technische Beschreibungen, Zubehör, Lieferfristen und ähnliches. Der Benutzer 30 hat nun die Möglichkeit, das so ausgewählte Produkt in dem Warenkorb 28 abzulegen. Tut er dies nicht, so wird das Verfahren in dem Schritt 104 fortgesetzt, indem der Benutzer 30 die Möglichkeit erhält, eine neue Produktsuche durchzuführen und/oder in der Produktliste 24 ein Produkt zur Detailansicht auszuwählen.
  • Veranlasst der Benutzer 30 jedoch durch Drücken des Buttons 25, dass das in der Detailansicht 26 angezeigte Produkt in den Warenkorb 28 übernommen werden soll, so wird in einem Schritt 110 dieses Produkt in dem Warenkorb 28 angezeigt. Es ist denkbar, dass der Client nun eine erneute Anfrage an den Server 10 schickt, um zu prüfen, ob dieses Produkt tatsächlich noch erhältlich ist. Außerdem ist es vorstellbar, dass eine Aktualisierung des Kaufpreises erfolgt.
  • In einem Schritt 112 wird nun geprüft, ob der Benutzer 30 durch Betätigen des Bestellbuttons 27 einen Bestellvorgang einleitet. Ist dies nicht der Fall, so wird das Verfahren in dem Schritt 104 fortgesetzt. Leitet der Benutzer 30 jedoch in dem Schritt 112 den Bestellvorgang ein, so wird er in einem Schritt 114 dazu aufgefordert, Informationen einzugeben, anhand derer er identifiziert werden kann. Diese Daten können auch in einem sogenannten Identitätsprofil hinterlegt sein. Dieses Identitätsprofil enthält also zum Beispiel den Namen, die Adresse, eine Kreditkartennummer und/oder eine Bankkontonummer des Benutzers 30. Dieses Identitätsprofil ist einem bestimmten Benutzer 30 zugeordnet und kann durch eine Anmeldung, bei der eine dem Benutzer 30 zugeteilte Benutzerkennung und ein dieser Benutzerkennung zugeordnetes Passwort mittels des Clients 20 an den Server 10 übermittelt werden, freigeschaltet werden. Damit wird ermöglicht, dass von dem Server 10 die Daten aus dem diesem Benutzer 30 zugeordneten Identitätsprofile ausgelesen werden. Außerdem veranlasst der Client 20 in dem Schritt 114, dass die Liste der zu bestellenden Produkte dem Server 10 übermittelt wird.
  • In einem Schritt 116 ordnet der Server 10 die zu bestellenden Produkte den jeweiligen Anbietern 40 zu. In Abhängigkeit dieser Zuordnung veranlasst der Server 10, dass für jeden Anbieter 40, dem ein Produkt zugeordnet wurde, eine Bestellung durchgeführt wird. Dies geschieht beispielsweise dadurch, dass der Server 10 sich den Anbietern 40 gegenüber so verhält, als wäre er der Benutzer 30. Das bedeutet insbesondere, dass der Server 10 an jeden Anbieter 40 die entsprechenden Benutzerdaten, wie Name, Adresse, Kreditkartennummer und/oder Bankkontonummer, soweit erforderlich übermittelt. Das Ergebnis jeder dieser Einzelbestellungen wird dann an den Server 10 von den Anbietern 40 zurückgeschickt. Dort werden die Ergebnisse aufbereitet und an den Client 20 gesendet. Diese Aufbereitung beinhaltet beispielsweise einen Bericht, in dem vermerkt ist, von welchen Anbietern welche Waren bestellt wurden und welche der Bestellungen erfolgreich waren.
  • In einem Schritt 118 werden diese Informationen dann dem Benutzer 30 durch den Client 20 angezeigt. Hier hat der Benutzer 30 dann beispielsweise auch die Möglichkeit, sich diese Daten lokal abzuspeichern oder auszudrucken. In einem Schritt 120 prüft der Client 20, ob der Benutzer 30 den Einkauf fortsetzen will, in welchem Fall das Verfahren in dem Schritt 104 fortgesetzt wird, oder ob der Benutzer den Einkauf beenden will. In letzterem Fall endet das Verfahren in einem Schritt 122.
  • Diese Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ermöglicht es folglich einem Benutzer 30 mit nur einer Anmeldung, das heißt mit nur einer einmaligen Eingabe von Daten, die eine Benutzeridentifikation zulassen, Produkte von mehreren Anbietern 40 zu kaufen. Dadurch wird ein Einkauf über das Internet 50 beschleunigt und für den Benutzer 30 vereinfacht.
  • Es ist außerdem möglich, den Client 20 auf einem Terminal auszuführen, das beispielsweise in der Fußgängerzone oder in einem Ladengeschäft aufgestellt ist. Damit erhält ein Benutzer 30 die Möglichkeit, beispielsweise bei einem Stadtbummel einen Online-Einkauf durchzuführen. Die bestellten Produkte werden dem Benutzer 30 dann beispielsweise unter Beautragung eines Transportunternehmens von dem Anbieter des jeweiligen Produktes zugesandt. Unterhalten mehrere Anbieter 40 ein gemeinsames Warenlager, so ist es auch möglich, dass die Produkte verschiedener Anbieter zusammen, beispielsweise in einem einzigen Postpaket, an den Benutzer 30 gesendet werden. Damit kann eine Verringerung der Lagerhaltungskosten und eine Verringerung der Versandkosten erreicht werden.
  • Wird der Client 20 auf einem öffentlich zugänglichen Terminal betrieben, so ist es auch möglich, dass die Anbieter 40 lokale Anbieter sind, die beispielsweise in einer zu Fuß erreichbaren Nähe des aufgestellten Terminals ein Ladengeschäft betreiben. In dieser Ausführungsform wäre es möglich, über den Client 20 eine Bestellung vorzunehmen, und die bestellten Produkte dann selbst von dem entsprechenden Anbieter abzuholen.
  • Es ist auch möglich, dass die Funktionalität des Clients 20 dahingehend abgewandelt wird, dass gezielt nach Produkten in Ladengeschäften gesucht werden kann, die sich in einer bestimmten Umgebung befinden, beispielsweise in einer von dem Benutzer 30 bestimmten Stadt oder in der Nähe eines aufgestellten Terminals. Insbesondere ist es auch denkbar, eine sogenannte Incentivierung des Benutzers 30 dadurch durchzuführen, dass einem Benutzer 30, der über ein so ausgestattetes Terminal ein Produkt bestellt beziehungsweise kauft und sich dieses in dem Ladengeschäft des entsprechenden Anbieters 40 abholt, ein Präsent überreicht wird oder dass ihm ein Getränk, beispielsweise eine Tasse Kaffee oder ein Glas Sekt, angeboten wird.
  • Selbstverständlich ist es auch möglich, ein Terminal in einem Ladengeschäft aufzustellen, wobei über das Terminal lediglich das Produktsortiment dieses Ladengeschäftes oder weiterer Filialen angezeigt wird. Damit kann ein Benutzer 30 besonders gut einen Überblick über die in diesem Ladengeschäft angebotenen Produkte erhalten. Außerdem können beispielsweise Sonderangebote besonders flexibel und schnell beworben und von einem Benutzer 30 aufgefunden werden.
  • Es ist auch möglich, dass ein Terminal über einen Lautsprecher und ein Mikrofon oder über ein Telefoneinrichtung verfügt. Dann kann ein Benutzer 30 veranlassen, dass eine Telekommunikationsverbindung zu einem Ansprechpartner aufgebaut wird, um für ein mittels des Client 20 ausgewähltes Produkt weitere Informationen oder eine beispielsweise ein Beratung zur Auswahl eines Produktes aus einer bestimmten Produktkategorie zu erhalten. Die Telekommunikationsverbindung kann dabei beispielsweise über ein Festnetz oder ein mobiles Telekommunikationsnetz hergestellt werden. Es ist auch vorstellbar, die Telekommunikationsverbindung mittels eines Computernetzes, beispielsweise des Internets 50 herzustellen (sogenanntes Voice over IP).

Claims (18)

  1. Verfahren zum Anbieten von Produkten über ein Computernetzwerk, insbesondere über das Internet (50), wobei ein Server (10) einem Client (20) ein Produktsortiment übermittelt, der Client (20) einem Benutzer (30) das Produktsortiment zur Auswahl anzeigt, das Produktsortiment Produkte verschiedener Anbieter (40) umfasst, der Benutzer (30) mittels des Clients (20) aus diesem Produktsortiment mindestens ein Produkt auswählt und in einen virtuellen Warenkorb ablegt und wobei der Benutzer (30) einen das mindestens eine Produkt umfassenden Bestellvorgangvorgang einleitet, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche ausgewählten Produkte unabhängig von dem Anbieter (40) in einem gemeinsamen Warenkorb (28) abgelegt werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Benutzer (30) einen einzigen Bestellvorgang einleitet, um sämtliche sich in dem Warenkorb (28) befindlichen Produkte zu bestellen.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Durchführung des Bestellvorgangs lediglich eine Anmeldung des Benutzers (30), gemeinsam für alle Anbieter (40), bei denen eingekauft wird, ausgeführt wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Identitätsprofil des Benutzers (30) erstellt wird, wobei das Identitätsprofil den Namen, die Adresse, eine Bankverbindung und/oder eine Kreditkartennummer umfasst.
  5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die sich in dem Warenkorb (28) befindlichen Produkte den entsprechenden Anbietern (40) zugeordnet werden und der durch den Benutzer (30) eingeleitete Bestellvorgang derart bearbeitet wird, dass in Abhängigkeit der Zuordnung der sich in dem Warenkorb (28) befindlichen Produkte zu den entsprechenden Anbietern (40) für jeden Anbieter (40) ein gesonderter Bestellvorgang ausgelöst wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass für den für jeden Anbieter (40) ausgelösten Bestellvorgang Informationen des einem Benutzer (30) zugeordneten Benutzerprofils an den Anbieter (40) übermittelt werden.
  7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für jedes sich in dem Warenkorb (28) befindliche Produkt bei dem entsprechenden Anbieter (40) geprüft wird, ob dieses Produkt vorrätig ist.
  8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die sich in dem Warenkorb (28) befindlichen Produkte bei jedem Anbieter (40) der aktuelle Preis erfragt wird.
  9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Informationen über zur Verfügung stehende Produkte mindestens eines Anbieters (40) in einer Datenbank (19) abspeichert werden, auf die der Client (20) zumindest mittelbar Zugriff hat.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zu vorgebbaren Zeitpunkten die Verfügbarkeit von Produkten mindestens eines Anbieters (40) überprüft und/oder die aktuellen Preise dieser Produkte erfragt werden und in Abhängigkeit dieser Daten die Datenbank (19) entsprechend aktualisiert wird.
  11. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Verfügung stehenden Produkte mindestens zweier Anbieter (40) in einem gemeinsamen Warenlager gelagert werden und die von einem Benutzer (30) bestellten Produkte dieser mindestens zwei Anbieter (40) von dem gemeinsamen Warenlager aus an den Benutzer (30) gesendet werden.
  12. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit eines durch den Benutzer (30) mittels des Client (20) ausgewählten Produkts eine Telekommunikationsverbindung zwischen dem Benutzer (30) und einem diesem Produkt zugeordneten Ansprechpartner aufgebaut wird.
  13. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Client (20) auf einem Terminal abläuft, das Terminal einem potentiellen Benutzer (30) zugänglich ist und von dem Benutzer (30) bedient wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Terminal in einem Ladengeschäft betrieben wird.
  15. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mittels des Clients (20) angezeigte Produktsortiment Produkte von verschiedenen lokalen Ladengeschäften umfasst.
  16. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein von dem Benutzer (30) ausgewähltes und bestelltes Produkt von einem lokalen Ladengeschäft zur Abholung bereitgestellt und/oder von dem lokalen Ladengeschäft eine Übermittlung des bestellten Produktes veranlasst wird.
  17. Computerprogramm, das auf einem Rechengerät (10), insbesondere auf einem Mikroprozessor (12), ablauffähig ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16 ausgeführt wird, wenn es auf dem Mikroprozessor abläuft.
  18. Computerprogramm nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Computerprogramm auf einem Speicherelement (14), insbesondere auf einem Random-Access-Memory (RAM), einem Read-Only-Memory (ROM) oder einem Flash-Speicher abgespeichert ist.
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