[go: up one dir, main page]

DE10311894A1 - Belag, bestehend aus einzelnen Platten aus mineralischem Material - Google Patents

Belag, bestehend aus einzelnen Platten aus mineralischem Material Download PDF

Info

Publication number
DE10311894A1
DE10311894A1 DE10311894A DE10311894A DE10311894A1 DE 10311894 A1 DE10311894 A1 DE 10311894A1 DE 10311894 A DE10311894 A DE 10311894A DE 10311894 A DE10311894 A DE 10311894A DE 10311894 A1 DE10311894 A1 DE 10311894A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
bar
strip
covering according
groove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE10311894A
Other languages
English (en)
Other versions
DE10311894B4 (de
Inventor
Karl Tratz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Franken Schotter GmbH and Co KG
Original Assignee
Franken Schotter GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franken Schotter GmbH and Co KG filed Critical Franken Schotter GmbH and Co KG
Priority to DE10311894A priority Critical patent/DE10311894B4/de
Priority to AT04006182T priority patent/ATE476553T1/de
Priority to DE502004011463T priority patent/DE502004011463D1/de
Priority to DE202004004107U priority patent/DE202004004107U1/de
Priority to EP04006182A priority patent/EP1460177B1/de
Publication of DE10311894A1 publication Critical patent/DE10311894A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10311894B4 publication Critical patent/DE10311894B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C5/00Pavings made of prefabricated single units
    • E01C5/003Pavings made of prefabricated single units characterised by material or composition used for beds or joints; characterised by the way of laying
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/02Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints
    • E01C11/04Arrangement or construction of joints; Methods of making joints; Packing for joints for cement concrete paving
    • E01C11/10Packing of plastic or elastic materials, e.g. wood, resin
    • E01C11/106Joints with only prefabricated packing; Packings therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)
  • Floor Finish (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Sewage (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Abstract

Ein Belag (1) besteht aus einzelnen Platten (2, 2') aus mineralischem Material. Zwischen Stirnseiten (5, 13) der Platten (2, 2') sind Fugen (4') vorgesehen, in die eine Leiste (4) eingebracht ist. Diese Leiste (4) ist an der Stirnseite (5) der Platte (2) festgelegt. Die benachbarte Platte (2') ist zumindest senkrecht zur Plattenebenenerstreckung relativ zur Leiste (4) verschiebbar. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Platten (2, 2') leicht in ihr Bett (3) eingeklopft werden können.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Belag gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Aus der Praxis ist bekannt, insbesondere im Außenbereich Bodenbeläge in Form von einzelnen Platten zu verlegen, die auf einem Kies- oder Mörtelbett aufliegen. Zwischen Stirnseiten dieser Platten sind Fugen vorgesehen, in die ein Füllstoff eingebracht ist. Diese Fugen erlauben, geringe Maßtoleranzen der Platten sowie Ausdehnungen durch Temperaturschwankungen auszugleichen. Als Füllmaterialien sind insbesondere Fugenmörtel aus Kunststoff, Sand und Zement bzw. Kunstharz bekannt. Diese bekannten Fugenfüllstoffe müssen nach dem Verlegen der Platten gesondert in die Fugen eingebracht werden, was einen erheblichen Arbeits- und Zeitaufwand darstellt. Außerdem haben diese Fugenfüllstoffe den Nachteil, daß diese durch Licht- und Temperatureinwirkungen zunehmend brüchig werden, so daß in den Fugen nachteilige Risse entstehen. Daneben ist bekannt, Fugen mit losem Splitt bzw. Sand aufzufüllen. Dies hat den Nachteil, daß das Füllmaterial mit der Zeit verloren geht. Außerdem kann Gras bzw. Moos leicht durch die Fugen durchwachsen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Belag der eingangs genannten Art zu schaffen, der einfach zu verlegen ist und die Fugen dauerhaft und optisch ansprechend verschließt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Der Belag gemäß Anspruch 1 besteht aus einzelnen Platten aus mineralischem Material, insbesondere Stein, Kunststein, Beton, Betonwerkstein oder Keramik. Dieser Belag kann sowohl als Bodenbelag als auch als Wandbelag eingesetzt werden. Um die Platten leicht in ihrem Kies- bzw. Mörtelbett verlegen zu können, sind zwischen den Stirnseiten der Platten Fugen vorgesehen. Diese Fugen erlauben einen einfachen Ausgleich unterschiedlicher Plattenabmessungen sowie einen Ausgleich von Wärmeausdehnungen der Platten bei Temperaturschwankungen. Um zu verhindern, daß sich in den Fugen Schmutz ansammeln kann, der nur schwer beseitigt werden kann, ist in diese Fugen ein Füllstoff eingebracht. Zur Erzielung einer leichten Verlegbarkeit der Platten besteht dieser Füllstoff aus einer Leiste, die an der Stirnseite der Platte festgelegt ist. Diese Leiste bildet beim Verlegen der Platte einen Abstandshal ter, so daß ohne weitere Maßnahmen eine konstante Fugenbreite erzielt wird. Außerdem werden die an den Stirnseiten der Platte festgelegten Leisten zusammen mit den Platten verlegt, so daß ein nachträgliches Ausfüllen der Fugen entfällt. Die Platten werden vielmehr gleichzeitig mit den Leisten verlegt. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Leisten bereits beim Hersteller oder erst auf der Baustelle an der Platte festgelegt werden. Um eine einfache Verlegbarkeit der Platten zu gewährleisten, ist die zur Leiste benachbarte Platte zumindest senkrecht zur Plattenebenenerstreckung relativ zur Leiste verschiebbar. Damit kann jede Platte einfach in das Kies- bzw. Mörtelbett gedrückt und festgeklopft werden. Zusätzlich ist es vorteilhaft, wenn die benachbarte Platte entlang der an der Leiste anliegenden Stirnseite verschiebbar ist, um eine einfache Ausrichtung der Platten zueinander zu gewährleisten. Die verlegten Platten können nach Gebrauch samt den Leisten aus dem Bett entfernt und wieder verwendet werden. Vorzugsweise werden die Platten in das Bett eingeklopft, damit deren sichtbare Oberflächen fluchtend zueinander ausgerichtet sind.
  • Zur einfachen Festlegung der Leiste an der Stirnseite der Platte hat sich gemäß Anspruch 2 eine Nut-Feder-Profilierung bewährt. Beispielsweise ist an der Platte eine Feder angeformt, die in eine Nut der Leiste eingreift. Die Festlegung der Leiste an der Platte erfolgt vorzugsweise über eine elastische Verformung der Leiste. Die Nut und die Feder sind dabei derart ausgebildet, daß die Oberfläche der Leiste entweder bündig mit der Plattenoberfläche abschließt oder geringfügig tiefer als die Plattenoberfläche zu liegen kommt. Auf diese Weise ist eine über den gesamten Belag konstante Höhe der Leiste im Verhältnis zur Plattenoberfläche gewährleistet.
  • Günstiger ist es jedoch, wenn die Nut-Feder-Profilierung gemäß Anspruch 3 von einer in die Stirnseite der Platte eingeformten Nut und einer an die Leiste angeformten Feder gebildet ist. Da die Nut relativ schmal ausgebildet sein kann, muß auf diese Weise aus der harten Platte nur verhältnismäßig wenig Material abgearbeitet werden, was sich vorteilhaft auf die Bearbeitungszeit und den Verschleiß der Bearbeitungswerkzeuge auswirkt.
  • Um zu verhindern, daß sich zwischen der Leiste und der Platte Wasser ansammelt, ist es gemäß Anspruch 4 vorteilhaft, wenn die Feder der Nut-Feder-Profilierung von Quernuten bzw. Durchbrechungen durchsetzt ist. Eindringendes Wasser kann auf diese Weise in das darunterliegende Bett abfließen, so daß keine Gefahr von Frostaufbrüchen besteht. Erstreckt sich die Leiste mit einem Schenkel bis unter die Feder, so weist dieser Schenkel bevorzugt im Bereich jeder Quernut bzw. Durchbrechung eine Nut auf, die einen ungehinderten Wasserablauf gewährleistet.
  • Alternativ oder zusätzlich ist es gemäß Anspruch 5 günstig, wenn die Leiste an der Platte festgeklebt ist. Falls die Klebeverbindung zusätzlich zur Nut-Feder-Profilierung eingesetzt wird, muß diese nur bis zur Verlegung der Platten halten, so daß eine Vielzahl von Klebstoffen eingesetzt werden kann. Soll dagegen die Leiste ausschließlich durch die Klebeverbindung an der Stirnsei te der Platte festgelegt sein, so sollte diese dauerhaft sein, um ein späteres Absinken der Leiste in die Fuge zu verhindern.
  • Um sowohl Längs- als auch Querfugen durch die Leiste auszufüllen, ist es gemäß Anspruch 6 günstig, wenn die Platte an mindestens zwei Stirnseiten mit den Leisten versehen ist. Im Falle von quadratischen Platten könnten die Leisten grundsätzlich an einander gegenüberliegenden Stirnseiten der Platte angebracht sein, wobei aneinander angrenzende Platten in diesem Fall um 90° zueinander verdreht werden müssen. Im Falle von rechteckigen Platten werden vorzugsweise aneinanderstoßende Stirnseiten der Platte mit den Leisten versehen. Auf diese Weise wird erreicht, daß nur eine einzige Plattensorte eingesetzt werden muß, um den Belag zu erstellen.
  • Damit die Leiste Ausdehnungen der Platte aufgrund von Temperaturschwankungen ausgleichen kann, ist es gemäß Anspruch 7 vorteilhaft, wenn die Leiste zumindest teilweise aus einem elastisch verformbaren Material besteht. Insbesondere ist daran gedacht, die Leiste aus Gummi, Latex bzw. einem Polymer, bevorzugt einem Polymerschaum, zu erstellen. Da die auszugleichenden Längenänderungen der Platten relativ gering sind, reicht es in der Regel aus, die Leisten nur teilweise aus dem elastisch verformbaren Material zu erstellen. Der überwiegende Teil der Leiste könnte grundsätzlich auch aus einem harten Material erstellt sein, was sich wiederum günstig auf die Abriebeigenschaften der Leistenoberseite auswirkt.
  • Zur Erzielung eines besonders vorteilhaften optischen Effekts ist es gemäß Anspruch 8 günstig, wenn die Leiste an ihrer sichtbaren Oberseite wenigstens teilweise aus Metall besteht. Die glänzende Metalloberfläche der Leiste ergibt einen besonders günstigen Kontrast zur Steinoberfläche der Platte. Außerdem ergibt sie eine besonders hohe Abriebfestigkeit der Leistenoberfläche.
  • Zur Erzielung einer leichten Verlegbarkeit der Platten zur Bildung des gewünschten Belags ist es gemäß Anspruch 9 günstig, wenn die Leiste an der der Platte abgewandten Seite eben ausgebildet ist. Vorzugsweise ist die an der Leiste anliegende Stirnseite der benachbarten Platte ebenfalls eben ausgebildet, so daß ein einfaches Einklopfen der Platte in das Bett möglich ist. Grundsätzlich könnten die Leiste bzw. die Platte im spitzen Winkel zur Plattenebenenerstreckung ausgerichtet sein. Zur Vermeidung von bruchempfindlichen Kanten der Platte wird jedoch eine rechtwinkelige Ausrichtung der abgewandten Seite der Leiste zur Plattenebenenerstreckung bevorzugt.
  • Um zu verhindern, daß die Leiste während des Einklopfens der Platte durch das Bett nach oben gedrückt wird, ist die Leiste gemäß Anspruch 10 gegenüber der Plattenunterseite verkürzt ausgebildet. Damit kann das Bettmaterial beim Einklopfen der Platte teilweise in die Fuge eindringen, ohne die Leiste zu beschädigen oder herauszudrücken. Dies erleichtert die genaue, fluchtende Ausrichtung der Plattenoberflächen zueinander.
  • Der Erfindungsgegenstand wird beispielhaft anhand der Zeichnung erläutert, ohne den Schutzumfang zu beschränken.
  • Es zeigt:
  • 1 eine räumliche Darstellung einer ersten Ausführungsform eines Bodenbelags,
  • 2 eine räumliche Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines Bodenbelags,
  • 3 eine räumliche Darstellung einer Leiste mit Quernuten,
  • 4 eine räumliche Darstellung einer Leiste mit Durchbrechungen,
  • 5 eine räumliche Darstellung einer Leiste mit runder Feder und
  • 6 eine räumliche Darstellung einer Leiste mit schwalbenschwanzförmiger Feder.
  • 1 zeigt eine räumliche Schnittdarstellung eines Belags 1, insbesondere eines Bodenbelags. Der Belag 1 besteht aus einzelnen Platten 2, 2', die in ein Bett 3 aus losem Kies eingeklopft sind. Alle Platten 2, 2' des Belags 1 sind im wesentlichen gleich ausgebildet.
  • In dem Ausschnitt gemäß 1 ist zu ersehen, daß an der Platte 2 eine Leiste 4 festgelegt ist, die eine Fuge 4' zwischen den Platten 2, 2' ausfüllt. Eine vergleichbare Leiste 4 ist auch an der Platte 2' vorgesehen, die jedoch in 1 nicht zu sehen ist. Zur Festlegung der Leiste 4 an der Platte 2 ist in eine Stirnseite 5 der Platte 2 eine Nut 6 eingeformt, die sich parallel zur Ebenenerstreckung der Platte 2 erstreckt. In diese Nut 6 greift eine Feder 7 der Leiste 4 ein, die in der Nut 6 der Platte 2 im Preßsitz gehalten ist. Zusätzlich ist daran gedacht, die Leiste 4 mit der Platte 2 zu verkleben. Die Lagen der Nut 6 und der Feder 7 an der Platte 2 bzw. der Leiste 4 sind derart bemessen, daß die sichtbare Oberseite 8 der Leiste 4 geringfügig unter der Oberfläche 9 der Platte 2 zu liegen kommt.
  • Die Leiste 4 ist an ihrer Unterseite 10 gegenüber der Platte 2 verkürzt ausgebildet, so daß sich zwischen den Platten 2, 2', der Leiste 4 und dem Bett 3 ein Hohlraum 11 ergibt. Dieser Hohlraum 11 kann sich beim Einklopfen der Platten 2, 2' in das Bett 3 teilweise mit einer Kiesanhäufung 12 aus dem Bett 3 füllen. Damit ist ein exaktes Ausnivellieren der Platten 2, 2' zueinander möglich, ohne daß die Leiste 4 aus ihrem Sitz an der Platte 2 herausgedrückt wird.
  • Die Leiste 4 ist an der der Platte 2 bzw. der Feder 7 abgewandten Seite 13 eben ausgebildet. Die anschließende Platte 2' ist an ihrer der Leiste 4 zugewandten Stirnseite 14 ebenfalls eben ausgebildet, so daß sich die Platte 2' relativ zur Leiste 4 vertikal zur Ebenenerstreckung der Platten 2, 2' sowie in Längserstreckung der Leiste 4 verschieben läßt. Dies erleichtert das Einklopfen der Platten 2, 2' in das Bett 3.
  • 2 zeigt eine alternative Ausführungsform eines Belags 1, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche Teile benen nen. Im Unterschied zur Ausführungsform gemäß 1 weist die Platte 2 an ihrer Stirnseite 5 die Feder 7 auf, während in die Leiste 4 die Nut 6 eingearbeitet ist.
  • Bei beiden Ausführungsformen gemäß den 1 und 2 kann Wasser, welches zwischen der Leiste 4 und der Platte 2' eindringt, ungehindert in das Bett 3 abfließen, so daß ein Wasserstau zuverlässig verhindert wird.
  • Um zu verhindern, daß zwischen der Leiste 4 und der Platte 2 eindringendes Wasser sich stauen kann, weist die Feder 7 der Leiste 4 gemäß 3 Quernuten 15 auf. Diese Quernuten 15 sind über die Länge der Leiste 4 gleichmäßig verteilt und bilden Abflußkanäle für eindringendes Wasser. Diese Quernuten 15 erstrecken sich teilweise in den vertikalen Schenkel 18 der Leiste 4 hinein, um einen ungehinderten Abfluß zu gewährleisten.
  • 4 zeigt eine alternative Ausführungsform einer Leiste 4, wobei gleiche Bezugszeichen wieder gleiche Teile benennen. Die Leiste 4 besitzt zusammen mit ihrer Feder 7 einen L-förmigen Querschnitt, um den Hohlraum 11 zwischen den Platten 2, 2', der Leiste 4 und dem Bett 3 zu vergrößern. Zum Abfluß von eindringendem Wasser weist die Feder 7 Durchbrechungen 16 auf, die über die Länge der Leiste 4 verteilt sind. Diese Durchbrechungen 16 schwächen die Feder 7 nicht so stark wie Quernuten 15, so daß sich für die Leiste 4 ein verbesserter Halt an der Platte 2 ergibt.
  • An der Oberseite 8 weist die Leiste 4 eine Abdeckung 17 aus Metall auf, die winkelartig geformt ist. Diese Abdeckung 17 besteht aus einem Metallblech und erstreckt sich nahezu über die gesamte Breite der Fuge zwischen den Platten 2 und 2'. Diese Abdeckung 17 ergibt einen vorteilhaften optischen Eindruck. Es ist auch daran gedacht, die Abdeckung 17 an den anderen gezeigten Ausführungsformen der Leiste 4 anzubringen.
  • Die 5 zeigt eine weitere alternative Ausführungsform der Leiste 4, wobei gleiche Bezugszeichen wieder gleiche Teile benennen. Im Unterschied zur Ausführungsform gemäß 3 weist die Feder 7 einen teilkreisförmigen Querschnitt auf, wobei die Nut 6 der Platte 2 entsprechend ausgebildet ist. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß die Nut 6 einfacher in die Stirnseite 5 der Platte 2 eingearbeitet werden kann.
  • Schließlich zeigt 6 eine weitere alternative Ausführungsform der Leiste 4, wobei gleiche Bezugszeichen wiederum gleiche Teile benennen. Bei dieser Ausführungsform ist die Feder 7 im Querschnitt schwalbenschwanzförmig ausgebildet, um eine besonders feste Verbindung zwischen der Leiste 4 und der Platte 2 zu erzielen.
  • 1
    Belag
    2, 2'
    Platte
    3
    Bett
    4
    Leiste
    4'
    Fuge
    5
    Stirnseite
    6
    Nut
    7
    Feder
    8
    Oberseite
    9
    Oberfläche
    10
    Unterseite
    11
    Hohlraum
    12
    Kiesanhäufung
    13
    Abgewandte Seite
    14
    Stirnseite
    15
    Quernut
    16
    Durchbrechung
    17
    Abdeckung
    18
    vertikaler Schen
    kel

Claims (10)

  1. Belag, bestehend aus einzelnen Platten (2, 2'), aus mineralischem Material, wobei zwischen Stirnseiten (5, 13) der Platten (2, 2') Fugen (4') vorgesehen sind, in die ein Füllstoff (4) eingebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstoff (4) von mindestens einer an der Stirnseite (5) der Platte (2) festgelegten Leiste (4) gebildet ist, wobei die benachbarte Platte (2') zumindest senkrecht zur Plattenebenenerstreckung relativ zur Leiste (4) verschiebbar ist.
  2. Belag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (4) über eine Nut-Feder-Profilierung (6, 7) an der Platte (2) festgelegt ist.
  3. Belag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut-Feder-Profilierung (6, 7) von einer an der Stirnseite (5) der Platte (2) eingeformten Nut (6) und einer an der Leiste (4) angeformten Feder (7) gebildet ist.
  4. Belag nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut-Feder-Profilierung (6, 7) eine von Quernuten (15) und/oder Durchbrechungen (16) durchsetzte Feder (7) aufweist.
  5. Belag nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (4) an der Platte (2) festgeklebt ist.
  6. Belag nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens zwei vorzugsweise aneinanderstoßenden Stirnseiten (5) der Platte (2) die Leisten (4) festgelegt sind.
  7. Belag nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (4) zumindest teilweise aus einem elastisch verformbaren Material, insbesondere Gummi, Latex und/oder einem Polymer besteht.
  8. Belag nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (4) zumindest an ihrer sichtbaren Oberfläche (8) wenigstens teilweise aus Metall besteht.
  9. Belag nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (4) an der der Platte (2) abgewandten Seite (13) eben ausgebildet ist.
  10. Belag nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (4) gegenüber der Plattenunterseite verkürzt ausgebildet ist.
DE10311894A 2003-03-18 2003-03-18 Belag, bestehend aus einzelnen Platten aus mineralischem Material Expired - Fee Related DE10311894B4 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10311894A DE10311894B4 (de) 2003-03-18 2003-03-18 Belag, bestehend aus einzelnen Platten aus mineralischem Material
AT04006182T ATE476553T1 (de) 2003-03-18 2004-03-16 Belag, bestehend aus einzelnen platten aus mineralischem material
DE502004011463T DE502004011463D1 (de) 2003-03-18 2004-03-16 Belag, bestehend aus einzelnen Platten aus mineralischem Material
DE202004004107U DE202004004107U1 (de) 2003-03-18 2004-03-16 Belag, bestehend aus einzelnen Platten aus mineralischem Material
EP04006182A EP1460177B1 (de) 2003-03-18 2004-03-16 Belag, bestehend aus einzelnen Platten aus mineralischem Material

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10311894A DE10311894B4 (de) 2003-03-18 2003-03-18 Belag, bestehend aus einzelnen Platten aus mineralischem Material

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10311894A1 true DE10311894A1 (de) 2004-10-14
DE10311894B4 DE10311894B4 (de) 2004-12-23

Family

ID=32695232

Family Applications (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10311894A Expired - Fee Related DE10311894B4 (de) 2003-03-18 2003-03-18 Belag, bestehend aus einzelnen Platten aus mineralischem Material
DE202004004107U Expired - Lifetime DE202004004107U1 (de) 2003-03-18 2004-03-16 Belag, bestehend aus einzelnen Platten aus mineralischem Material
DE502004011463T Expired - Lifetime DE502004011463D1 (de) 2003-03-18 2004-03-16 Belag, bestehend aus einzelnen Platten aus mineralischem Material

Family Applications After (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE202004004107U Expired - Lifetime DE202004004107U1 (de) 2003-03-18 2004-03-16 Belag, bestehend aus einzelnen Platten aus mineralischem Material
DE502004011463T Expired - Lifetime DE502004011463D1 (de) 2003-03-18 2004-03-16 Belag, bestehend aus einzelnen Platten aus mineralischem Material

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP1460177B1 (de)
AT (1) ATE476553T1 (de)
DE (3) DE10311894B4 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010005068A1 (de) * 2010-01-15 2011-07-21 Karl-Heinz Peter 63768 Scholz Bodenbelag mit integralen Steinplatten sowie Verfahren zu dessen Herstellung
US9169396B2 (en) 2011-01-19 2015-10-27 TPS TechnoPartner Samtronic GmbH Polymer-bound web as well as method for its production
DE102015204914A1 (de) * 2015-03-18 2016-09-22 Werner Lahres Kunststein

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008018499A1 (de) * 2008-04-10 2009-10-15 Denso-Holding Gmbh & Co. System für den Straßenbau zum Verschluss von Fugen
NL2008405C2 (nl) * 2012-03-05 2013-09-09 Easypath B V Verharde weg, wegdekplaat en werkwijze voor het leggen van een verharde weg.
RU2526442C1 (ru) * 2013-02-28 2014-08-20 Юрий Михайлович Федоров Дорожное покрытие "авф-1" и способ его устройства
DE202015008920U1 (de) * 2015-02-20 2016-04-05 Siegfried Vogel Abstandshalter für Pflastersteine
CN108221532B (zh) * 2018-01-03 2020-02-18 江苏路翔交通工程有限公司 一种彩色沥青路面及其施工方法

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2443222A1 (de) * 1974-09-10 1976-03-18 Boening Manfred Fugendichtung an wandplatten, fassadenplatten u. aehnliches
DE20211183U1 (de) * 2002-07-24 2003-01-09 M. Kaindl, Wals Anordnung von Bauteilen mit Verbindungselementen
DE10161482A1 (de) * 2001-12-14 2003-07-03 Johannes Lewe Bodenbelagselement sowie Verfahren zum Verlegen von Bodenbelagselementen mit dichten Fugen

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0166719A3 (de) * 1984-06-25 1986-05-28 Karl Komarek Profildichtung
FR2751004B1 (fr) * 1996-07-12 1998-11-06 Communaute Urbaine De Lyon Procede d'assemblage de dalles pour constituer un revetement de sol et dalles pour la mise en oeure du procede
DE10019986A1 (de) * 2000-04-22 2001-10-25 Materialpruefungs Und Versuchs Fugen für Pflaster

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2443222A1 (de) * 1974-09-10 1976-03-18 Boening Manfred Fugendichtung an wandplatten, fassadenplatten u. aehnliches
DE10161482A1 (de) * 2001-12-14 2003-07-03 Johannes Lewe Bodenbelagselement sowie Verfahren zum Verlegen von Bodenbelagselementen mit dichten Fugen
DE20211183U1 (de) * 2002-07-24 2003-01-09 M. Kaindl, Wals Anordnung von Bauteilen mit Verbindungselementen

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010005068A1 (de) * 2010-01-15 2011-07-21 Karl-Heinz Peter 63768 Scholz Bodenbelag mit integralen Steinplatten sowie Verfahren zu dessen Herstellung
DE102010005068A9 (de) 2010-01-15 2014-05-08 Karl-Heinz Peter Scholz Bodenbelag mit integralen Steinplatten sowie Verfahren zu dessen Herstellung
US9169396B2 (en) 2011-01-19 2015-10-27 TPS TechnoPartner Samtronic GmbH Polymer-bound web as well as method for its production
DE102015204914A1 (de) * 2015-03-18 2016-09-22 Werner Lahres Kunststein

Also Published As

Publication number Publication date
DE502004011463D1 (de) 2010-09-16
DE10311894B4 (de) 2004-12-23
ATE476553T1 (de) 2010-08-15
EP1460177B1 (de) 2010-08-04
EP1460177A3 (de) 2005-04-27
EP1460177A2 (de) 2004-09-22
DE202004004107U1 (de) 2004-07-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO2003040491A1 (de) Verlegesystem für bodenplatten
DE10158215B4 (de) Verlegesystem für Bodenplatten
DE10311894B4 (de) Belag, bestehend aus einzelnen Platten aus mineralischem Material
DE202020103699U1 (de) Dehnungsfugenprofilsystem
DE3306609A1 (de) Plattenelement fuer boden- und wandflaechen
DE2608871A1 (de) Platte zum herstellen von erdreichabdeckungen sowie verfahren zum verlegen derselben
DE2647839B2 (de) Aus Kunststoff bestehendes Fugendichtungsprofil zum Abschließen einer Fuge
DE29720122U1 (de) System zur Herstellung von Stelzen für Belagsaufbauten aus Platten auf Terrassen, Balkonen o.dgl.
EP1083269A2 (de) Verlegehilfe für die Erstellung von aufgestelzten oder unterlüfteten Platten-Belägen
EP1293606B1 (de) Tagesfeldabstellung
DE202013103285U1 (de) Dilatations- und Kontraktionsfugen bei Verkehrsflächen aus Beton
EP1911882A2 (de) System zur Herstellung eines Belags für begeh- und/oder befahrbare Dachflächen, Erdreichabdeckungen oder dergleichen
EP2020471A1 (de) Trockenbodensystem sowie ein Verfahren zur Erstellung eines Trockenbodensystems
DE20215223U1 (de) Fußboden aus einzelnen Elementen
EP0166719A2 (de) Profildichtung
DE4018377A1 (de) Fliesenplatte
DE102010061473A1 (de) Platte, Plattenaggregat und Verfahren zur Verlegung eines Plattenaggregates
EP2638224B1 (de) Schalungselement mit kantenschutz und verfahren zu dessen herstellung
DE3036620C2 (de) Vorrichtung zum Schutz von Bauwerksteilen aus Beton gegen Feuchtigkeit
AT394067B (de) Daemmplatte fuer ein trittschall-daemmsystem
AT391730B (de) Daemmplatte, insbesondere aus mineralfasern
CH640908A5 (en) Insulating panel
DE202022104878U1 (de) Befestigte Straße und Straßendeckplatte
EP0898031A2 (de) Aus einer Mehrzahl von Dielenbrettern zusammengesetzter Fussboden mit integrierter Dehnungsfuge
DE102013107817A1 (de) Dilatations- und Kontraktionsfugen bei Verkehrsflächen aus Beton

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee