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DE10311845B3 - Rohbaumontagesystem mit einem Montagerahmen und einer Bad-oder Duschwanne - Google Patents

Rohbaumontagesystem mit einem Montagerahmen und einer Bad-oder Duschwanne Download PDF

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DE10311845B3
DE10311845B3 DE2003111845 DE10311845A DE10311845B3 DE 10311845 B3 DE10311845 B3 DE 10311845B3 DE 2003111845 DE2003111845 DE 2003111845 DE 10311845 A DE10311845 A DE 10311845A DE 10311845 B3 DE10311845 B3 DE 10311845B3
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assembly system
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DE2003111845
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Friedhelm Dipl.-Ing.(FH) Simon
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Werit Gebaudetechnik & Co KG GmbH
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Werit Gebaeudetechnik & C GmbH
Werit Gebaudetechnik & Co KG GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K3/00Baths; Douches; Appurtenances therefor
    • A47K3/16Devices for fastening baths to floors or walls; Adjustable bath feet ; Lining panels or attachments therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K3/00Baths; Douches; Appurtenances therefor
    • A47K3/008Sealing between wall and bathtub or shower tray

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  • Residential Or Office Buildings (AREA)
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Abstract

Bei einem Rohbaumontagesystem mit einem Montagerahmen und einer Bade- oder Duschwanne ist die Wanne (10) nach Fertigstellung aller Badoberflächen schallgeschützt in den vorinstallierten Montagerahmen (5) einsetzbar, indem die Wanne (10) ringsum einen ebenen, auf dem Montagerahmen (5) im eingesetzten Zustand allseitig aufliegenden Wannenrand ausbildet, und wobei ein Bauanschlussprofil (4), das gleichfalls auf dem Montagerahmen (5) abgestützt und befestigt ist, zu den ebenen Wannenrändern fluchtend bis zu einer angrenzenden Rohbauwand (1, 2) und/oder einer Wannenverkleidung (2, 3) geführt und dort geeignet spritzwassersicher abgekantet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Rohbaumontagesystem mit einem Montagerahmen und einer Bade- oder Duschwanne.
  • In Neu- und Altbauten sind Installationsarbeiten, wie Maurerarbeiten, Fliesenlegerarbeiten, Klempnerarbeiten, Elektroarbeiten und Malerarbeiten in Bädern bezüglich einer Beschädigung von Badewanne oder Duschtasse problembehaftet. Immer wieder kommt es vor, dass bei emaillierten Stahleinbauwannen die Emaillierung verkratzt oder abgeschlagen wird, oder Mörtel-, Farb-, Fett- oder dergleichen Spuren hinterlassen werden. Noch kratzempfindlicher sind Kunststoffeinbauwannen.
  • Aus diesem Grunde gab es bereits seit längerem Versuche, praktikable Lösungen zu finden, die das Einsetzen der Badewanne oder Duschwanne in ein Bad erst nach dem Abschluss dieser Arbeiten erlauben.
  • Jedoch blieb es bisher bei Lösungsansätzen. So wird nach DE 1 902 159 U ein Bausatz zur Herstellung einer Badewannenverkleidung vorgeschlagen. Hierbei wird das Einfliesen gänzlich eingespart, indem sogenannte Schürzen die sichtbaren Fronten der Wanne verkleiden. Als Wandanschluss dient ein Weichgummiprofilschlauch, der durch seine Formgebung in der Lage sein soll, Ungenauigkeiten zwischen Wand und Wanne auszugleichen, wobei zusätzlich Schraubenklammern die Wanne gegen das Profil und die Wand pressen. Für moderne Badausstattungen scheidet eine solche Lösung aus. Auch wird nicht sicher genug verhindert, und das ist ein Mangel vieler weiterer Lösungsversuche, dass Leckwasser zwischen Wand und Wannenrand mit allen schädigenden Einflüssen, wie Schimmelbildung, durchdringt.
  • Aus der DE 29 11 359 C2 ist ein Montageelement für den Einbau einer Bade- oder Duschwanne aus einem zweiteiligen Polystyrolschaumkörper bekannt, dessen Wände einen nach innen gerichteten Kragen zur Abstützung der Wanne aufweisen. Die hauptsächlichsten Badarbeiten lassen sich vor dem Einsetzen der Wanne erledigen. Die Abdichtung zwischen Wanne und Montageelement erfolgt durch einen umlaufenden Dichtungsstreifen aus beispielsweise Weichgummi, auf dem der Wannenrand aufliegt. Die unterste Fliesenreihe wird wie üblich durch eine entsprechend Dichtungsmasse verschlossen. Allerdings bildet letztere Fuge die Schwachstelle gegen Spritz- und Tauwasser, weil die Fuge zwischen Wand, Fliese und Wannenrand arbeitet.
  • Gleichermaßen problematisch sind die Wandanschlüsse nach DE 36 34 036 A1 , DE 39 07 804 A1 oder DE 41 26 383 C2 , wobei wie auch bei den vorgenannten Lösungen die Eckbereiche einer Wanne ganz besonders gefährdet sind
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rohbaumontagesystem zu entwickelt, bei dem die Wanne nach Badarbeiten ohne Verletzung der Wandkonstruktion ganz zuletzt eingesetzt oder ausgetauscht werden kann und jegliche Abdichtprobleme rundum mit geringem Aufwand vermieden werden. Dabei sollen horizontale und vertikale Bauwerkstoleranzen aus Trocken- und Massivbaukonstruktionen spritzwassergeschützt und ohne Fugen aufgenommen werden können. Der Montagerahmen soll wie die Wände bereits vor dem Einsetzen der Wanne bis auf eine Revisionsöffnung zum Anschließen der Ab- und Überlaufgarnitur komplett verkleidet und verfliest oder mit einer anderen Oberflächenverkleidung versehen werden können.
  • Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausbildungen geben die Unteransprüche an.
  • Die Erfindung soll mitsamt ihren Vorteilen anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
  • 1 einen Wandanschluss eines Rohbau-Montagerahmens bei einer Trockenbaukonstruktion,
  • 2 einen Verkleidungsanschluss des Rohbaumontagerahmens ohne angelehnte Wandkonstruktion und
  • 3 das Einsetzen einer Wanne in einen mit dem Baukörper verbundenen und mit fertigen Oberflächen versehenen Rohbau-Montagerahmen.
  • Gemäß 1 ist eine heute übliche Vorwandinstallation vor einer Massivwand 1 mit einer Trockenbauplatte 2 oberhalb der Wannenhöhe beplankt. An diese Trockenbauwand grenzt ein Bauanschlussprofil 4 an. Das Bauanschlussprofil 4 ist ein mehrfach abgekantetes, elastisches Blech. Es ist in der Lage, Toleranzen aus dem Bauwerk und den unterschiedlichen Dicken aus Trockenbauplatte 2 und Oberfläche 3 aufzunehmen. Das Blech kann beispielsweise aus Edelstahl oder einem oberflächenbehandelten Schwarzblech sein. Weiterhin eignen sich Kunststoffbleche. Die Abkantungen dienen dem Spritzwasserschutz und verleihen dem Blech Stabilität bei genügend großer Elastizität. Im Beispiel ist das Blech auf einem Montagerahmen 5 angeschlagen, in Richtung Wand annähernd horizontal unterhalb der Unterkante der Trockenbauplatte 2 geführt und zweimalig rechtwinklig, gleichsinnig und auf Abstand, ein zum Raum hin offenes U bildend, so abgekantet, das der letzte Blechabschnitt an der Unterkante der Trockenbauplatte 2 anliegt. Ebenso kann sich die ebene Fläche des Bauanschlussprofils 4 in Verlängerung des eben auslaufenden Wannenrandes bis zur Massivwand 1 durchziehen, wandschließend aufwärts abkanten und nochmals zum Raum hin unterhalb der Trockenbauwand 2, wodurch ein etwas größeres, zum Badraum hin offenes, liegen nur bis zur Unterkante der rohen Trockenbauwand 2 zu führen oder auf der Wandseite der rohen Trockenbauplatte 2 direkt hochzuführen, wobei in diesen Fällen jeweils die letzte Abkantung entfällt. Die Form der Bauanschlussporfile 4 ist nicht auf die genannten Ausgestaltungen begrenzt, sondern entsprechend den vorgefundenen örtlichen Gegebenheiten und gewünschten Wandverkleidungsarten variierbar.
  • Das Bauanschlussprofil 4 muss keine statisch anspruchsvollen Aufgaben erfüllen, weshalb prinzipiell eine Befestigung auf dem Montagerahmen 5 ausreicht. Es ist aber auch möglich, die Massivwand 1 oder Trockenbauplatte 2 als weitere Befestigungspunkte zu nutzen. Der Anschluss des Bauanschlussprofils 4 an die Wand 1, 2 wird im Zuge des Fliesens der Trockenbauwand 2 mehr oder weniger überfliest.
  • Mit dem wannenseitigen Abschnitt liegt das Bauanschlussprofil 4 unter Zwischenschaltung einer ersten Schallschutzauflage 9 auf dem Montagerahmen 5 auf und ist dort befestigt, beispielsweise durch die Schallschutzauflage 9 hindurch mit dem Montagerahmen 5 verschraubt. Die Befestigung kann im Zuge der Herstellung des Montagerahmens 5 oder auf der Baustelle erfolgen. Der Montagerahmen 5 bildet einen stabilen Tragkörper aus, der im Rohbau nach allen Seiten offen ist und im Rohbau fest mit dem Boden verbunden wird.
  • In vertikaler und waagerechter Hinsicht sorgen höhenverstellbare Füße am Montagerahmens 5 bei der Aufstellung des Montagerahmens 5 für einen Ausgleich. Das Bauanschlussprofil 4 ist in der Lage, zugelassene horizontale und vertikale Baubewegungen sicher auszugleichen.
  • Sind alle Badarbeiten abgeschlossen, wird zuletzt die Wanne 10 unter Zwischenschaltung einer weiteren Lage einer Schallschutzauflage 9 eingesetzt. Es sind dann nur noch die Überlauf- und Abflussgarnitur anzuschließen und eine Abdichtung 11 im Übergang vom Wannenrand zum Bauanschlussprofil 4 vorzu nehmen. Der Wannenrand der Wanne 10 läuft im Wesentlichen eben und vorzugsweise völlig waagerecht aus, ist also am äußeren Rand weder nach oben noch nach unten abgebogen. Das Bauanschlussprofil 4 ist im Bereich unmittelbar hinter seiner Auflage auf dem Montagerahmen 5 zunächst im schrägen Winkel, einen kleinen Fugenkeil bildend und um auf die Flucht des Wannenrandes der Wanne 10 zu kommen, eine kleine Stufe bildend, doppelt abgekröpft und läuft erst dann, die Flucht des äußeren Wannenrandes der Wanne 10 fortsetzend, eben in Richtung zur Wand hin bis zu seiner folgenden in Richtung Trockenbauwand 2 rechtwinkeligen, aufwärtigen Abkantung. Weiterführend ist das Bauanschlussprofil 4 an der unteren Kante der Trockenbauwand 2 abermals rechtwinklig abgekantet und läuft an dieser Kante, einen dichtenden oberen Abschluss bildend, entlang. Nach dem Verfugen des Wandanschlussprofils 4 am Wannenrand mittels einer elastischen Dichtmasse 11, die den gebildeten Fugenkeil ausfüllt, ergibt sich ein vollkommen glatter Übergang zwischen dem äußeren Wannenrand der Wanne 10 und dem Bauanschlussprofil 4. Außerdem ergibt sich ein sehr sicherer Wandanschluss. Das Bauanschlussprofils 4 fängt das unvermeidliche „Arbeiten" der Wand ab. Indem das Bauanschlussprofil 4, von oben aus dem Bereich der Trockenbauwand 2 und der Fliesen 3 kommend, bis tief unter den ebenen Rand der Wanne 10 führt, wobei die Wanne 10 mit ihrer ganzen Last und unter Zwischenschaltung der Schallschutzauflagen 9 auf dem Bauanschlussprofil 4 aufliegt, kann selbst bei Altersrissen in einer Silikonfuge 11 oder einem Dichtband keine Feuchtigkeit in den Raum zwischen Wand 1, 2 und Montagerahmen 5 oder Montagerahmen 5 und Wanne 10 gelangen. Für das Auswechseln einer solcherart montierten Wanne 10 genügt es, die Silikonfuge 11 oder das Dichtband zu entfernen und die Wanne 10 herauszunehmen und gegen eine andere Wanne 10 auszutauschen. Alle Wandverkleidungen 3 werden durch diesen Umbau nicht berührt und verbleiben. Die Wanne 10 wird formschlüssig auf dem Montagerahmen 5 fixiert, kann aber auch durch nicht näher dargestellte zusätzliche Befestigungsmittel gesichert werden.
  • Nachdem in 1 eine anliegende Wandseite des Installationssystems betrachtet wurde, soll unter Zuhilfenahme von 2 eine Wannenverkleidungsseite näher beschrieben werden. Es versteht sich, dass je nach den Installationsgegebenheiten im Bad die Anzahl der Wandanschluss- und Wannenverkleidungsseiten variiert. Funktionell gleichwertige Teile sind mit denselben Bezugszeichen versehen wie in 1.
  • Die Wanne 10 liegt analog zu 1 auf dem Montagerahmen 5 unter Zwischenschaltung einer oberen und einer unteren Schallschutzauflage 9 auf. Auch die Befestigung des Bauanschlussprofils 4 auf dem Montagerahmen 5 kann in gleicher Weise bewerkstelligt werden wie auf einer Wandseite. In 2 steht allerdings der ebene Wannenrand etwas über. Das kann, muss aber nicht sein. Jedenfalls ist die vom Bauanschlussprofil 4 gebildete Fugenkerbe nach dem Einsetzen der Wanne 10 wieder geeignet abzudichten, beispielsweise mit einer Silikondichtmasse 11.
  • Der Montagerahmen 5 ist raumseitig mit einer oder mehreren Trockenbauwänden 2 beplankt und bis zum Boden verfliest. Diese Arbeiten werden komplett vor dem Einsetzen der Wanne 10 ausgeführt.
  • Das Bauanschlussprofil 4 an den Wannenverkleidungsseiten ist endseitig abweichend zu der Wandanschlussseite abgekantet. Nach dem ebenen Anschlussbereich des Bauanschlussprofils 4 in Fortsetzung des ebenen Wannenrandes ist das Bauanschlussprofil 4 nach unten, eine Stufe bildend, abgewinkelt und in Höhe des Abschlusses der Trockenbauwand 2 nach innen mindestens noch einmal abgekantet. Die Innenabkantung bildet somit einen genügend dichten Anschluss des Bauanschlussprofils 4 auf der Trockenbauwand 2 bzw. auf der Oberkante der obersten Fliesenreihe der Fliesen 3 auf der Wannenverkleidung. Bedarfsweise kann Schallschutzmaterial oder Dichtmaterial zwischengelegt werden.
  • Auf einer Wannenverkleidungsseite muss genau wie auf einer Wandseite nur die Dichtfuge angelegt bzw. entfernt werden, um ein Einsetzen bzw. Auswechseln einer Wanne 10 zu ermöglichen. Es fallen keine weiteren Wandoberflächenarbeiten an.
  • In 3 ist zusammenfassend nochmals ein Badinstallationsvorgang stark schematisiert dargestellt. Zunächst wird ein serienmäßig gefertigter Montagerahmen 5 im Rohbauzustand des Bades aufgestellt, ausgerichtet und bodenseitig befestigt.
  • Der Montagerahmen 5 besteht aus einem stabilen Tragwerk, das zur späteren Lastabtragung der Bade- oder Duschwanne 10 dient. Der Montagerahmen 5 ist im Rohbau nach allen Seiten und von oben offen und zugänglich. Je nach Größe sind ausreichende Justier- und Befestigungsmöglichkeiten vorgesehen. Toleranzen des Rohbaus lassen sich sowohl waagerecht als auch lotrecht durch verstellbare Füße 6 ausgleichen. Bei Bedarf können die Füße 6 schallentkoppelt auf dem Boden aufgesetzt werden. Noch im Rohbauzustand werden die Bauanschlussprofile 4 im designfertigen Zustand zur Aufnahme der Wanne 10 auf dem Montagerahmen 5 befestigt. Danach erfolgen alle notwendigen Fliesenleger-, Maler- und Installationsarbeiten. Wandseitig wird die Trockenwand 2 bis über das Bauanschlussprofile 4 verfliest, wannenverkleidungsseitig wird bis unter die Abkantung des Bauanschlussprofils 4 gefliest. Nach der Grobreinigung des Bades wird die Wanne 10 frei, also ohne jede Wandanlehnung, eingesetzt und an die im Montagerahmen 5 bereits vormontierte Ab- und Überlaufgarnitur angeschlossen. Es sind nur noch die Revisionsöffnung(en) und die Keilfugen mit einem Dichtmaterial zu verschließen. Selbstverständlich kann anstelle hierzu jeder geeignete pastöse oder bandförmige Dicht/ Klebewerkstoff verwendet werden.
  • Im Ausführungsbeispiel ist das Installieren einer Badewanne beschrieben worden. Für das Installieren einer Duschwanne gilt entsprechendes. Der Rand einer Duschwanne kann dabei durchaus so ausgebildet sein, dass er, bevor er randseitig ringsum eben ausläuft, in bekannter Weise eine kleine stufenartige Erhöhung ringsum ausbildet.
  • Die einzusetzenden Wannen 10 können aus emailliertem Blech oder Kunststoff geformt sein. Indem der Wannenrand ringsum eben ausläuft, ist der Verformungsprozess gegenüber herkömmlichen Wannen stark erleichtert, die Wannen werden leichter und preiswerter. Gegenüber bekannten Systemen vereinfacht sich hierdurch auch das Einsetzen bzw. Auswechseln einer Wanne. Durch die Schallschutzauflagen 9 wird die Wanne akustisch sicher vom Montagerahmen 5, einer Wand 1, 2 und den Wannenverkleidungen 2, 3 abgekoppelt. Indem die Wannenränder ringsum eben, also ohne Abkröpfungen nach oben oder unten auslaufen, bereiten die Abdichtungen zu den Bauanschlussprofilen 4 selbst in den Bereichen der Wannenrandecken beim Einsetzen oder Tauschen einer Wanne 10 keinerlei Probleme. Auch werden mit den Bauanschlussprofilen 4 die Abdichtungen in den Eckbereichen von Raumwänden oder Übergängen von Raumwänden zu Wannenverkleidungselementen oder Übergängen zwischen letzteren sowie die Verkleidungen dieser Flächen qualitativ verbessert.
  • Das Bauanschlussprofil 4 für eine Wanne 10 ist entweder in einem Stück gestanzt und gebogen oder es wird aus Einzelpartien hergestellt und entweder vor den Montagearbeiten gefügt oder erst während der Montagearbeiten zuammengesetzt.

Claims (9)

  1. Rohbaumontagesystem mit einem Montagerahmen und einer Bade- oder Duschwanne, wobei die Wanne (10) nach Fertigstellung aller Badoberflächen schallgeschützt in den vorinstallierten Montagerahmen (5) einsetzbar ist, indem die Wanne (10) ringsum einen eben auslaufenden und auf dem Montagerahmen (5) im eingesetzten Zustand allseitig aufliegenden Wannenrand ausbildet, und wobei ein Bauanschlussprofil (4), das gleichfalls auf dem Montagerahmen (5) abgestützt und befestigt ist, zu den ebenen Wannenrändern fluchtend bis zu einer angrenzenden Rohbauwand (1, 2) und/oder einer Wannenverkleidung (2, 3) geführt und dort geeignet spritzwassersicher abgekantet ist.
  2. Rohbaumontagesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl zwischen den Auflagen auf dem Montagerahmen (5) und dem Bauanschlussprofil (4) als auch zwischen dem Bauanschlussprofil (4) und dem eben auslaufenden Rand der Wanne (10) jeweils eine Lage Schallschutzmaterial (9) angeordnet ist.
  3. Rohbaumontagesystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauanschlussprofil (4) wandseitig bis unter den unteren Rand einer Wandverkleidung/Fliesenreihe (3) geführt ist.
  4. Rohbaumontagesystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauanschlussprofil (4) zu der Oberfläche einer Wannenverkleidung (2) bündig abschließt.
  5. Rohbaumontagesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauanschlussprofil (4) am Übergang zum ebenen Wannenrand einen Fugenkeil für Abdichtmaterial (11) ausbildet.
  6. Rohbaumontagesystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauanschlussprofil (4) wandseitig und/oder wannenverkleidungsseitig abgestützt und gegebenenfalls nochmals festgelegt ist.
  7. Rohbaumontagesystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauanschlussprofil (4) entweder aus einem Stück hergestellt ist oder aus Einzelpartien besteht, die vor den Montagearbeiten zu einem Bauanschlussprofil (4) gefügt sind oder erst während der Montagearbeiten zu einem Bauanschlussprofil (4) zuammengesetzt werden.
  8. Rohbaumontagesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Montagerahmen (5) höhenverstellbare Füße (6) besitzt.
  9. Rohbaumontagesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Montagerahmen (5) eine Ab- und Überlaufgarnitur vorinstalliert ist.
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