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DE10311652B3 - Dichtungssystem in einem trennbaren Dachbereich eines Kraftfahrzeuges - Google Patents

Dichtungssystem in einem trennbaren Dachbereich eines Kraftfahrzeuges Download PDF

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DE10311652B3
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Germany
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sealing profile
sealing
water
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channels
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Application number
DE10311652A
Other languages
English (en)
Inventor
Andreas Dipl.-Ing. Giegrich
Markus Dipl.-Ing. Reuvers (FH)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ContiTech Profile GmbH
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
DaimlerChrysler AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/07Water drainage or guide means not integral with roof structure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J10/00Sealing arrangements
    • B60J10/20Sealing arrangements characterised by the shape
    • B60J10/25Sealing arrangements characterised by the shape characterised by water drainage means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Ein Dichtungssystem in einem trennbaren Dachbereich eines Kraftfahrzeuges mit zwei Dichtungsprofilabschnitten (5, 6) an zwei benachbarten, relativ zueinander bewegbaren Karosserieteilen, bei denen jeder der beiden Dichtungsprofilabschnitte (5, 6) wenigstens einen Kanal (7, 8) zur Führung von Wasser aufweist, wobei diese Kanäle (7, 8) bei Aneinanderliegen der beiden Karosserieteile als korrespondierende Kanäle für einen etwa horizontalen Wasserübertritt innerhalb des Dichtungssystems zusammenwirken, soll derart beschaffen sein, dass die Dichtungsprofilabschnitte (5, 6) in unterschiedlichen Fügerichtungen aneinander fügbar sind. DOLLAR A Zu diesem Zweck zeichnet sich ein solches Dichtungssystem durch folgende Merkmale aus: DOLLAR A - Die korrespondierenden Kanäle (7, 8) grenzen bei Aneinanderliegen der beiden Karosserieteile (2, 3) überlappungsfrei aneinander, DOLLAR A - unterhalb des in der Hochachse des Fahrzeuges unten liegenden Dichtungsprofilabschnitts (5) ist mindestens eine mit dem mindestens einen Kanal (7, 8) dieses Karosserieteils (2) verbundene Wasser-Fangrinne (9) vorgesehen, DOLLAR A - diese Fangrinne (9) überlappt unten und in mindestens einem daran anschließenden vertikalen Seitenbereich den Übergangsbereich zwischen den korrespondierenden Kanälen (7, 8).

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Dichtungssystem in einem trennbaren Dachbereich eines Kraftfahrzeuges nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Ein solches Dichtungssystem, bei dem allerdings die korrespondierenden Kanäle für einen etwa horizontalen Wasserübertritt nicht überlappungsfrei aneinander liegen, ist aus DE 199 43 765 A1 bekannt. Bei jenem Dichtungssystem greifen die betreffenden wasserführenden Kanäle in dem Auftrennbereich ineinander, um hierdurch einen dichten Übergang zwischen den Wasserführungskanälen in dem Trennbereich sicher zu gewährleisten. Ein solches Ineinandergreifen der Wasserführungskanäle erfordert ein Fügen der Dichtungsprofilabschnitte an der Trennstelle in einer bestimmten vorgegebenen Richtung.
  • Ein gattungsgemäßes Dichtungssystem zeigt DE 101 37 031 C1 . Bei den überlappungsfrei aneinanderstoßenden Wasserführungs-Kanälen besteht zumindest nach längerer Gebrauchszeit eine Leckagegefahr. Darüber hinaus sind die betreffenden wasserführenden Profile ausschließlich in einer vorgegebenen Fügerichtung zusammenfügbar.
  • Die Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, ein Dichtungssystem in dem Trennbereich zu schaffen, bei dem die Dichtungsprofilabschnitte dauerhaft sicher gegeneinander gedichtet sind und zwar auch, wenn sie nichtausschließlich in einer vorbestimmten einzigen Richtung miteinander verbindbar sind, sondern vielmehr aus mehreren unterschiedlichen Richtungen gefügt werden können.
  • Gelöst wird dieses Problem durch ein gattungsgemäßes Dichtungssystem mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1.
  • Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, ein Dichtungssystem zu schaffen, bei dem die Dichtungsprofilabschnitte mit ihren Wasserkanalöffnungen lediglich auf Stoß aneinanderliegend, dennoch dauerhaft dicht zusammenfügbar sind, ohne dabei ausschließlich eine einzige, vorgegebene Fügerichtung exakt einhalten zu müssen. Die sichere Dichtfunktion wird dabei durch eine Wasser-Fangrinne erzielt, die derart in dem Trennbereich der Dichtungsprofilabschnitte an einem der beiden aneinanderstoßenden Dichtungsprofilabschnitte angebracht wird, dass Leckwasser in dieser Fangrinne schwerkraftbedingt aufgefangen und von dort in einen benachbarten Wasserführungskanal des Dichtungsprofilabschnittes einleitbar ist, an dem die Fangrinne vorgesehen ist. Um einen Trennbereich, der gegenüber der Fahrzeughochachse schräg verläuft, leckagesicher dichten zu können, muss die Fangrinne vertikal, seitlich nach oben offen an dem zugehörigen Dichtungsprofilabschnitt bis zu einem Bereich von der Trennfuge entfernt verlaufen, bei dem kein Leckagewasser aus der Trennfuge mehr austreten kann. An diesem Ende ist dann eine Verbindung zwischen der dort seitlich auslaufenden Fangrinne und dem zugehörigen Wasserführungskanal vorgesehen. Zweckmäßigerweise ist auch ein wasserführender Hilfskanal von dem Boden der Fangrinne in den in dem gleichen Dichtungsprofilabschnitt vorhandenen Wasserführungskanal vorzusehen.
  • Bei einem erfindungsgemäßen Dichtungssystem können jeweils mehrere wasserführende Kanäle übereinander und gegebenenfalls auch nebeneinander angeordnet sein. Entscheidend ist ledig lich, dass die Fangrinne aus den miteinander verbundenen Kanälen im Verbindungsbereich austretendes Leckagewasser sicher auffangen und abführen kann.
  • Ein nachfolgend näher erläutertes Ausführungsbeispiel mit erfindungsgemäßen Besonderheiten ist in der Zeichnung dargestellt.
  • In dieser zeigen
  • 1 einen Ausschnitt aus einer Ansicht auf den vorderen Eckbereich eines Fahrzeuges am oberen Ende der A-Säule,
  • 2 eine Ansicht auf einen Dichtungsprofilabschnitt an der A-Säule in einem Dach-Auftrennungsbereich nach Linie II-II in 1,
  • 3 den Dichtungsprofilabschnitt nach 2 mit einem an diesen angesetzten Dichtungsprofilabschnitt eines herausnehmbaren Dachteiles.
  • Bei einem Fahrzeug mit einer in einen oberen Windlauf 1 übergehenden A-Säule 2 ist ein Seitenholm 3 als seitliche Dachbegrenzung zwischen der A-Säule 2 und einer hinteren B-Säule 4 heraustrennbar. An der zur Fahrzeugmitte gelegenen Kante des Seitenholmes 3 kann ein nicht gezeichnetes Faltverdeck geführt sein.
  • Anstelle des Seitenholmes 3 kann bei einem Fahrzeug ohne ein Faltverdeck ein Hardtop zwischen den A- und B-Säulen einsetzbar sein. Das Hardtop kann in der Längsmitte teilbar sein, um zwei Hälften getrennt voneinander beim Öffnen und Schließen des Fahrzeugdaches handhaben, das heißt zwischen den A- und B-Säulen befestigen und lösen, zu können.
  • Bei einem Fahrzeug, bei dem wahlweise Seitenholme 3 und ein geteiltes oder ungeteiltes Hardtop einsetzbar sein sollen, sind die Fügerichtungen, in denen die unterschiedlichen Teile an die A-Säule 2 herangeführt werden können und müssen, unterschiedlich. Daher können Dichtungsprofilabschnitte 5 und 6, die sich einerseits in den A-Säulen 2 und andererseits in beispielsweise den Seitenholmen 3 befinden, nicht in einer einzigen, vorgegebenen Fügerichtung dicht ineinandergreifend zusammengefügt werden.
  • Die Fügeflächen der Dichtungsprofilabschnitte 5 und 6 sind daher derart gestaltet, dass darin vorgesehene wasserführende Kanäle 7 und 8 mit ihren Öffnungsrändern lediglich aneinander stoßend gefügt werden können.
  • Eine leckagesichere Dichtung wird durch das Vorsehen einer Wasser-Fangrinne 9, die an einem der beiden Dichtungsprofilabschnitte 5 angebracht ist, erreicht. Die Fangrinne 9 ist dabei derart in dem Dichtungssystem angebracht, dass es bei allen für einen Betrieb zugelassenen Lagen des Fahrzeuges schwerkraftbedingt aus den Kanalverbindungen austretendes Leckagewasser sicher auffangen und in das Kanalsystem der Dichtungsprofilabschnitte abführen kann.
  • Zu diesem Zweck umgreift die Fangrinne 9 den zugehörigen Dichtungsprofilabschnitt 5 seitlich über einen bestimmten dem Fügebereich benachbarten Bereich. Die Länge dieses Bereiches wird unter anderem von der Schräge des Fügebereiches zwischen den Dichtungsprofilabschnitten 5 bestimmt, um sicher sämtliches schwerkraftmäßig abfließendes Leckagewasser sicher auffangen zu können.
  • Um in der Fangrinne 9 aufgefangenes Leckagewasser in das Kanalsystem der Dichtungsprofilabschnitte 5 abführen zu können, sind in der Fügefläche ein Hilfskanal 10 und am seitlichen Ende der Fangrinne 9 ein seitlicher in der Zeichnung strichpunktiert angedeuteter Übergangskanal 11 vorgesehen.
  • Von der A-Säule 2 und dem Seitenholm 3 sind in den 2 und 3 lediglich die zugehörigen Dichtungsprofilabschnitte 5 und 6 gezeichnet.
  • An der Fahrzeugvorderseite wird die Windschutzscheibe 12 des Fahrzeuges oben von dem Windlauf 1 und seitlich von den A-Säulen 2 eingefaßt.
  • An dem Dichtungsprofilabschnitt 5 der A-Säule 2 angeformt ist ein innerhalb des Windlaufes 1 liegender weiterer Dichtungsprofilabschnitt 13. Aus diesem Dichtungsprofilabschnitt 13 führen in üblicher Weise Wasserleitungskanäle in den Dichtungsprofilabschnitt 5 der jeweiligen A-Säulen 2. Auch mit Bezug auf diese Wasserübertritte stellt die erfindungsgemäße Fangrinne 9 eine Leckagesicherung dar.

Claims (4)

  1. Dichtungssystem in einem trennbaren Dachbereich eines Kraftfahrzeuges mit zwei Dichtungsprofilabschnitten an zwei benachbarten, relativ zueinander bewegbaren Karosserieteilen, bei denen jeder der beiden Dichtungsprofilabschnitte wenigstens einen Kanal zur Führung von Wasser aufweist, wobei diese Kanäle bei einem überlappungsfreien Aneinanderliegen der beiden Karosserieteile als korrespondierende Kanäle für einen etwa horizontalen Wasserübertritt innerhalb des Dichtungssystems zusammenwirken, gekennzeichnet durch die Merkmale, – unterhalb des in der Hochachse des Fahrzeuges unten liegenden Dichtungsprofilabschnittes (5) ist mindestens eine mit dem mindestens einen Kanal (7, 8) dieses Karosserieteils (2) verbundene Wasser-Fangrinne (9) vorgesehen, – diese Wasser-Fangrinne (9) überlappt unten und in mindestens einem daran anschließenden vertikalen Seitenbereich den Übergangsbereich zwischen den korrespondierenden Kanälen (7, 8).
  2. Dichtungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der seitliche Überlappungsbereich der Wasser-Fangrinne (9) sich längs einer der Seitenbereiche des Dichtungsprofilabschnittes (5), mit dem sie verbunden ist, bis zu einem von dem Stoßbereich der aneinanderliegenden Dichtungsprofilabschnitte (5, 6) entfernt liegenden, in den benachbarten Wasserführungskanal (7) einleitenden Übergangskanal (11) erstreckt.
  3. Dichtungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasser-Fangrinne (9) von der Stirnseite des zugehörigen Dichtungsprofilabschnittes (5) über einen in Fahrzeughochachse unten liegenden Hilfskanal (10) mit einem im Stoßbereich der Dichtungsprofilabschnitte (5, 6) oberhalb der Wasser-Fangrinne (9) liegenden Wasserführungskanal (7) verbunden ist.
  4. Dichtungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Stoßbereich der Dichtungsprofilabschnitte (5, 6) mehrere wasserführende Kanäle zueinander fluchtend ausgerichtet sind.
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