DE1031052B - Kolben fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents
Kolben fuer BrennkraftmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J1/00—Pistons; Trunk pistons; Plungers
- F16J1/10—Connection to driving members
- F16J1/14—Connection to driving members with connecting-rods, i.e. pivotal connections
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16J1/16—Connection to driving members with connecting-rods, i.e. pivotal connections with gudgeon-pin; Gudgeon-pins
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B75/00—Other engines
- F02B75/02—Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
- F02B2075/022—Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Kolben für Brennkraftmaschinen, insbesondere Zweitakt-Einspritzbrennkraftmaschinen,
bei welchem der Kolbenbolzen am Ende der Pleuelstange befestigt und das Lager für den Bolzen als Gleitlager in einem besonderen
Bolzenstuhl des Kolbens vorgesehen ist.
Bei Hochleistungsbrennkraftmaschinen ist eine voll befriedigende Ausführung der Kolbenbolzenlagerung
als einfaches Gleitlager bisher nicht bekanntgeworden. Neben der Schwierigkeit der Schmierung,
welche in einer ausreichenden Zufuhr des Schmieröls besteht, sind beim Kolbenbolzenlager noch die rein
mechanischen und thermischen Belastungen bei einer ungünstigen Ausbildung des Druckverlaufs im
Schmierölfilm die Ursache für einen unzulässigen Verschleiß. Wie die Erfahrung mit bekannten Konstruktionen
gelehrt hat, tritt sehr leicht ein Fressen der Laufflächen des Koibenbolzenlagers ein. DieFreßneigung
des Lagers kann selbstverständlich durch die Wahl hochwertiger Lagerwerkstoffe vermindert
werden. Dieser Weg, den Schwierigkeiten zu begegnen, ist aber sehr kostspielig und erfordert höchste
Genauigkeit in der Einhaltung der Materialeigenschaften. Es besteht daher die Aufgabe, durch eine
geeignete Gestaltung im Zusammenhang mit einem preiswerten Lagerwerkstoff eine zufriedenstellende
Kolbenbolzenlagerung als Gleitlager mit höchster Lebensdauer zu schaffen.
Für eine Kolbenbolzenlagerung der eingangs beschriebenen Art wurde vom gleichen Erfinder bereits
der Vorschlag gemacht, den Kolbenbolzen aus weicherem Werkstoff herzustellen als das Lager.
Durch diesen Vorschlag wird bereits ein bedeutender Fortschritt erreicht. Dies hängt damit zusammen, daß
sich der Kolbenbolzen elastisch oder plastisch gegenüber der harten Lagerung verformt und während
seiner ganzen Bewegung unter Last im wesentlichen die Art dieser Verformung beibehält. Betrachtet man
nämlich das Kolbenbolzenlager von der Belastungsart auf Bolzen und Lager her, so ergibt es sich, daß bei
der hier behandelten Bauart der Kolbenbolzenlagerung, bei der also der Kolbenbolzen am Pleuel fest
angeordnet ist, die Lagerbüchse Umfangslast und der Kolbenbolzen Punktlast hat. Das soll heißen, daß die
Stelle, an welcher die Lagerbüchse belastet wird, ihre Lage auf den Umfang der Lagerbüchse verändert,
während dies beim Kolbenbolzen nicht der Fall ist. Dies ist der Grund dafür, daß der weiche Kolbenbolzen
im Hinblick auf seine Haltbarkeit einer günstigen Verformung ausgesetzt ist, während die härtere
Lagerung die wandernde Verformung aufnimmt.
Für das Kolbenbolzenlager eines thermisch hochbelasteten Verbrennungsmotors mit hohen Gasdrücken
reicht die Gleitgeschwindigkeit an der Lagerfläche
Kolben für Brennkraftmaschinen
Anmelder:
Klöckner-Humboldt-Deutz
Klöckner-Humboldt-Deutz
Aktiengesellschaft,
Köln-Deutz, Mülheimer Str. 149
Köln-Deutz, Mülheimer Str. 149
Dipl.-Ing. Johann Keylwert, Köln-Kalk,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
während der höchsten Belastung etwa im Bereich des oberen Totpunktes nicht aus, um rein hydrodynamisch
als Folge der Gleitgeschwindigkeit einen Öldruck im Ölfilm des Lagerspaltes aufzubauen, der den Kolbenbolzen
so im Gleichgewicht hält, daß die ansteigenden Gaskräfte, die auf den Bolzen wirken, eine fortschreitende
Verringerung der ölfilmstärke und damit eine fortschreitende Annäherung der beiden Gegenflächen
an der Lagerstelle verhindern können. Die Folge einer solchen fortschreitenden Annäherung ist, daß während
jedes Lastspiels an einer Lagerstelle der reine flüssige Reibungszustand für einen bestimmten Bereich verlorengeht
und ein Metallreibungszustand eintritt mit allen seinen bekannten Nachteilen. An den Stellen, wo
Festkörperberührung eintritt, erfolgt örtlich eine große Temperaturerhöhung. Die eingangs erläuterte
Aufgabe der neuen Erfindung kann nur gelöst werden, wenn es gelingt, die beim Arbeitsspiel in der Kolbenbolzenlagerung
auftretende, örtliche, große Temperaturerhöhung schnellstens abzuschwächen.
Es ist nunmehr eine wenn auch für sich gesehen nicht neue Erkenntnis der Erfindung, daß ein einwandfrei
arbeitendes Kolbenbolzenlager nur dann geschaffen werden kann, wenn die notwendigen Schmiernuten
in dem Teil liegen, bei dem die Belastungsstelle nicht wandert, d. h. daß die Schmiernuten sich im
Kolbenbolzen befinden müssen. Eine neue Erkenntnis der Erfindung ist es jedoch, daß im Zusammenhang mit
der Regel für die Anordnung der Schmiernuten eine leichtmetallene Lagerung eines normalen harten Kolbenbolzens
ohne weiteres möglich ist. Es wird daher gemäß der neuen Erfindung vorgeschlagen, daß die
Gegenfläche für die Lagerung des Kolbenbolzens eine ununterbrochene Tragfläche aus Leichtmetall ist und
daß die für die Schmierölzuführung erforderlichen Nuten in bekannter Weise im Kolbenbolzen angeordnet
sind. Es ist nämlich, wie schon angedeutet, an sich
809 528/234
bekannt, bei Kolbenbolzenlagerungen der hier in Rede
stehenden Art die Schmiernuten im Kolbenbolzen anzuordnen. Bei diesen Kolbenbolzenlagerungen besteht
die Lagerfläche jedoch nicht aus Leichtmetall.
Im Rahmen der Erfindung ist als Leichtmetall an Aluminium und Legierungen mit diesem, welche gute
Laufeigenschaften besitzen, gedacht. Durch die Erfindung wird die vorteilhafte Wirkung erreicht, daß eine
günstige Druckausbildung im Schmierölfilm der auf der Seite der mit Umfangslast beaufschlagten Lagerfläche
durch keine Unterbrechungen, wie Rillen od. dgl. Vertiefungen, gestört wird und daß in Verbindung
mit der preiswerten leichtmetallenen Ausführung der Lagerfläche einerseits die anfallende Reibungswärme
vermindert und andererseits die noch anfallende Wärme in günstiger Weise von· der Lagerstelle
abgeführt wird. Das Ergebnis ist also eine geringere Betriebstemperatur der Lagerfläche.
Die erfindungsgemäße Wirkung kann gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung noch erhöht werden.
Dieser Gedanke, für welchen nur in Verbindung mit dem Hauptgedanken der Erfindung (Anspruch 1)
Schutz begehrt ist, besteht darin, daß das Kolbenbolzenlager von einem leichtmetallenen Kolbenbolzenstuhl
unmittelbar gebildet wird. Es fließt dann in noch stärkerem Maße die im Lager entstehende
Wärme in die Masse des Bolzenstuhls bzw. in die Masse des Kolbens hinein und wird von diesem abgeleitet.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Abb. 1 zeigt einen Kolben für eine Brennkraftmaschine, durch seine senkrechte Längsmittelachse geschnitten
;
Abb. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie H-II in Abb. 1. In Abb. 2 ist der Schnitt nach Abb. 1 durch
die Linie I-I angedeutet.
Die Abbildungen zeigen einen Kolben für eine Brennkraftmaschine. Bei ihm ist der Kolbenbolzen 1
am Ende der Pleuelstange 2 mittels Schrauben 3 befestigt. Das Gleitlager für den Bolzen 1 ist in einem
besonderen Bolzenstuhl 4 vorgesehen, der in den Kolbenkörper 5 von unten her eingesteckt ist und
durch einen Federring 6 gehalten wird. 7 sind die Kolbenringe. Bei dem Kolben ist die Gegenfläche 8
für die Lagerung des Kolbenbolzens 1 eine ununterbrochene Tragfläche aus Leichtmetall. Die für die
Schmierölzufuhr erforderlichen Nuten 9 sind in bekannter Weise im Kolbenbolzen angeordnet. Sie verlaufen
zur Kolbenbolzenlängsmittelachse parallel und werden von der Gleitfläche 8 des Lagers abgedeckt.
Die Schmierölzufuhr erfolgt durch eine Mittelbohrung 10 der Pleuelstange 2 und Bohrungen 11 und 12 im
Kolbenbolzen. Für den Durchtritt der Pleuelstange und deren freie Beweglichkeit befindet sich unten im
Bolzenstuhl eine Ausnehmung 13. 14 sind auf beiden Seiten der Kolbenbolzenlagerung nach der Ausnehmung
13 zu geführte Bohrungen zur Rückleitung des Schmieröls,
Claims (2)
1. Kolben für Brennkraftmaschinen, insbesondere Zweitakt-Einspritzbrennkraftmaschinen, bei
welchem der Kolbenbolzen am Ende der Pleuelstange befestigt und das Lager für den Bolzen als
Gleitlager in einem besonderen Bolzenstuhl des Kolbens vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gegenfläche für die Lagerung des Kolbenbolzens eine ununterbrochene Tragfläche aus
Leichtmetall ist und daß die für die Schmierölzuführung erforderlichen Nuten in bekannter
Weise im Kolbenbolzen angeordnet sind.
2. Kolben für Brennkraftmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kolbenbolzenlager
von einem leichtmetallenen Kolbenbolzenstuhl unmittelbar gebildet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 499 189;
französische Patentschrift Nr. 487 502;
britische Patentschrift Nr. 357 197;
USA.-Patentschrift Nr. 2 334 318;
»Automobiltechnisches Handbuch« von R. B u s s i e n, 15. Auflage, Technischer Verlag Herbert Cram, Berlin
1942, S. 774.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 528/234 5.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK21052A DE1031052B (de) | 1954-02-06 | 1954-02-06 | Kolben fuer Brennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK21052A DE1031052B (de) | 1954-02-06 | 1954-02-06 | Kolben fuer Brennkraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1031052B true DE1031052B (de) | 1958-05-29 |
Family
ID=7216092
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK21052A Pending DE1031052B (de) | 1954-02-06 | 1954-02-06 | Kolben fuer Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1031052B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1174110B (de) * | 1959-08-07 | 1964-07-16 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Kolben fuer schnell laufende Dieselmotoren |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR487502A (fr) * | 1915-12-09 | 1918-07-10 | Vickers Ltd | Perfectionnements aux pistons, tiges de piston et bielles |
| DE499189C (de) * | 1927-04-21 | 1930-06-05 | Gen Electric Co Ltd | Kolben fuer Brennkraftmaschinen |
| GB357197A (en) * | 1930-05-10 | 1931-09-10 | Widdop And Company Ltd H | Improvements appertaining to pistons for internal combustion engines |
| US2334318A (en) * | 1940-01-13 | 1943-11-16 | Donaldson Piston Corp | Piston |
-
1954
- 1954-02-06 DE DEK21052A patent/DE1031052B/de active Pending
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