DE10308624A1 - Vorrichtung zum Übertragen von Antriebsleistung auf Kraftfahrzeugventilatoren mit Magnetpulverkupplung - Google Patents
Vorrichtung zum Übertragen von Antriebsleistung auf Kraftfahrzeugventilatoren mit MagnetpulverkupplungInfo
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Abstract
Eine Vorrichtung zum Übertragen von Leistung zu Ventilatoren (1) zum Kühlen des Kühlmittels in Kraftfahrzeugen und dergleichen enthält Mittel (11; 111) zum Haltern der Vorrichtung, Mittel (12; 112) zum Erzeugen der Leistung, Mittel (20) zum Übertragen der Leistung, mindestens einen Rotor (30), der mit dem Ventilator (1) verbunden ist, mindestens eine Kupplung, die den Rotor (30) mit den Mitteln (20) zum Übertragen der Leistung in Eingriff bringt und mindestens eine Einrichtung (41) zum Erzeugen eines einstellbaren Magnetfelds, wobei die Eingriffskupplung vom Typ mit magnetischen Pulverteilchen (60a) ist.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Übertragen der Antriebsleistung auf Ventilatoren zum Kühlen des Kühlmittels in Kraftfahrzeugen, welche eine Magnetpulverkupplung enthält.
- Auf dem technischen Gebiet des Abkühlens von in Radiatoren von Kraftfahrzeugen enthaltenen Kühlmitteln ist es bekannt, daß man den Radiator zwangsbelüften muß, um eine raschere Abfuhr von Wärme aus der Flüssigkeit nach außen zu erreichen, wobei die Zwangsbelüftung dadurch bewirkt wird, daß man ein Gebläse oder einen Ventilator in Drehung versetzt, der entweder auf der Kurbelwelle oder auf einer Welle gelagert ist, die eine Riemenscheibe trägt und Antriebsleistung über einen von der Antriebswelle angetriebenen Riemen erhält.
- Außerdem ist es bekannt daß der Ventilator nur dann gedreht werden muß, wenn eine gewisse, vorab definierte Kühlwassertemperatur erreicht ist, welche mit Hilfe eines Thermostaten nachgewiesen wird, der eine elektromagnetische Kupplung betätigt, deren Schließen bewirkt, daß der Ventilator mit dem Drehen beginnt.
- Genauer gesagt, ist es erforderlich, daß ein Ventilator für ein Kraftfahrzeug folgende Arbeitsbedingungen erfüllen soll:
- - bei einer niedrigeren Drehzahl als derjenigen der Übertragungswelle sollte eine Kühlung bei Außenbedingungen geringer Temperatur erfolgen;
- - bei der gleichen Drehzahl wie derjenigen der Übertragungswelle sollte bei höheren Außentemperaturen oder bei erschwerten Betriebsbedingungen gearbeitet werden, wobei letztere möglicherweise zu einer Überhitzung des Motors führen könnten;
- - die Drehzahl sollte Null betragen, der Ventilator also stillstehen, bei sämtlichen übrigen Bedingungen sowie im Leerlaufzustand der Übertragungswelle, wenn niedrige Umgebungstemperaturen herrschen, bei denen eine zusätzliche Kühlung überflüssig oder gar schädlich ist.
- Bei speziellen klimatischen Bedingungen ist es in einigen Fällen auch erforderlich, daß der Ventilator mit einer Drehzahl arbeiten kann, die höher ist als diejenige der den Ventilator antreibenden Leistungsübertragungswelle.
- Bei einem Versuch, diese Leistungsmerkmale zu erreichen, wurden Eingriffs- und Kupplungssysteme vom Mischtyp mit elektromagnetisch betätigten Reibungskupplungen und Antriebskupplungen basierend auf dem Einsatz von parasitären Strömen, erzeugt durch Drehen eines leitenden Elements in der Nähe von Dauermagneten, entwickelt.
- Obschon diese Vorrichtungen ihre Funktion erfüllen, unterliegen sie dennoch funktionellen Beschränkungen, die durch den Umstand begründet sind, daß sie kein allmähliches Anfahren des Ventilators und keine Verringerung der Anzahl von Magneten ermöglichen, die erforderlich sind, um die gewünschten Effekte zu erzielen.
- Das sich daher stellende technische Problem besteht darin, eine Vorrichtung zum Übertragen der Drehantriebsleistung auf einen Ventilator zum Kühlen des Kühlmittels in Kraftfahrzeugen zu schaffen, die von einer einzigen Betätigungseinrichtung betätigt wird und ermöglicht, daß der Ventilator mit einer Drehzahl dreht, die sich nach Maßgabe der aktuellen Kühlungserfordernisse des Motors steuern und regeln läßt, darin auch enthaltend die Möglichkeit, das Gebläse bei sehr niedrigen Außentemperaturen anzuhalten.
- Im Rahmen dieses Problems besteht ein weiteres Erfordernis darin, daß die Vorrichtung mit Hilfe des direkten Fühlens der Temperatur des Kühlmittels gesteuert werden sollte und außerdem sowohl eine manuelle als auch eine automatische Auswahl der Betriebsart zulassen sollte, und dies bei geringen radialen und axialen Abmessungen der Vorrichtung.
- Gelöst werden diese technischen Probleme erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung zum Übertragen der Antriebsleistung auf Ventilatoren (Gebläse) zum Kühlen des Kühlmittels in Kraftfahrzeugen und dergleichen, umfassend eine Einrichtung zum Haltern der Vorrichtung, Mittel zum Erzeugen der Leistung, eine Dreheinrichtung zum Übertragen der Leistung, mindestens einen Rotor zum Verbinden des Ventilators mit der Einrichtung zum Übertragen der Leistung, und mindestens eine Einrichtung, die in der Lage ist, ein einstellbares Magnetfeld zu erzeugen, wobei die Kupplung für den Eingriff zwischen dem angetriebenen Rotor und der Leistungsübertragungseinrichtung vom Magnetpulver- Typ ist.
- Weitere Einzelheiten lassen sich der folgenden Beschreibung eines nicht beschränkend zu verstehenden Beispiels einer Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungsfiguren entnehmen. Es zeigen:
- Fig. 1 eine Längsschnittansicht entlang einer radialen Ebene einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Leistungsübertragungsvorrichtung;
- Fig. 2 eine ähnliche Schnittansicht wie Fig. 1, hier jedoch von einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Fig. 3 eine ähnliche Schnittansicht wie Fig. 1, jedoch hier von einer dritten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Fig. 4 eine ähnliche Schnittansicht wie Fig. 1, hier jedoch von einer vierten Ausführungsform der Erfindung; und
- Fig. 5 eine ähnliche Schnittansicht wie Fig. 1, hier jedoch von einer fünften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
- Wie in Fig. 1 dargestellt ist, enthält die Vorrichtung zum Übertragen der Antriebsleistung auf Kühlventilatoren 1 einen Leistungserzeugungsteil 10, bestehend aus einem Träger 11, der sich in einer axialen Richtung erstreckt und mit einer Drehwelle 12, beispielsweise der Welle der Wasserpumpe, gekoppelt ist und sich daher zusammen mit dieser dreht.
- Eine Drehanordnung 20 zum Übertragen der Leistung ist mit dem drehenden Träger 11 über ein Dämpfungselement 13 gekoppelt, welches zwischen den Teilen angeordnet ist wobei sich die drehende Anordnung im wesentlichen zusammensetzt aus einem Glockenelement 21 als radialer Teil 21a und einem Ringteil 21b, welches sich in axialer Richtung erstreckt.
- An der Außenfläche des Glockenteils 21 sind Kühlrippen 22 angeformt.
- Im Innenteil seiner axialen Verlängerung 21b trägt das Glockenteil einen Ring 23, der aus einem magnetisierbaren Werkstoff besteht und dessen Zweck im folgenden ersichtlich werden wird.
- Ein Mehrfach-(Stufentyp-)Lager 50 ist ebenfalls an dem drehenden Träger 11 gelagert, und das Lager trägt sowohl den Ventilator 1, der drehend betrieben werden muß, als auch den Antriebsrotor 30 für das Zusammenwirken des Ventilators 1 mit der Übertragungseinrichtung 20 und auch der elektromagnetischen Anordnung 40, um die Eingriffskupplung zu betätigen, zu steuern und zu justieren.
- Im einzelnen: das Lager 50 enthält einen ersten Ring 51, der auf den Träger 11 aufgekeilt ist, einen zweiten, mittleren Ring 52 und einen dritten äußeren Ring 53.
- Der mittlere Ring 52 erstreckt sich in axialer Richtung und trägt einerseits den Rotor 30 und andererseits den Ventilator 1. Der Außenring 53 trägt die elektromagnetische Anordnung 40, welche fixiert ist.
- Der angetriebene Rotor 30 besteht im wesentlichen aus einem Flansch 31, der so geformt ist, daß er einen ringförmigen Rand 32 besitzt, welcher sich in axialer Richtung erstreckt, und einen Sitz 33 zum Gehäusen des Elektromagneten 41 aufweist.
- Der ringförmige Rand 32, der aus magnetisierbarem Material besteht, ist außerdem in axialer Richtung aufgeteilt durch ein Isolierelement 32a, welches die Funktion hat, die magnetische Leitfähigkeit des Randes in axialer Richtung zu unterbrechen.
- Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist der Elektromagnet 41 der Anordnung 40 nicht nur von dem Außenring 53 des Lagers 50 gehaltert, sondern ist auch im Inneren des Flansches 31 gelegen und ist über eine geeignete Verbindung 42 mit einem ortfesten Teil 43 fest verbunden.
- Zwischen dem ringförmigen Rand 32 der Kupplung 30 und dem Ring 23 der Leistungsübertragungsanordnung 20 befindet sich ein radialer Luftspalt 60b, der mit einem Reservoir 60 in Verbindung steht, welches Magnetpulver 60a enthält, das mit Hilfe eines Paares von Dichtungen 61 mit Lippen 61a auf einander abgewandten Seiten des Rotors 30 im Inneren des Reservoirs gehalten wird und die Eingriffskupplung bildet, deren Arbeitsweise im folgenden erläutert wird.
- Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen:
- - unter normalen Betriebsbedingungen wird der Träger 11 kontinuierlich von der Welle 12 gedreht, und das damit gekoppelte Glockenteil 21 dreht sich ebenfalls zusammen mit dem Träger 11;
- - im Fall der Ausführungsform nach Fig. 1 wird der Elektromagnet 41 dauernd von der schematisch bei 100 angedeuteten Steuereinheit erregt, um ein magnetisches Feld zu erzeugen, deren Flußlinien schematisch bei F angedeutet sind, wobei diese Flußlinien über den ringförmigen Rand 32 der Kupplung und den Ring 23 des Glockenelements geschlossen werden;
- - dies ruft eine Magnetisierung des Pulvers 60a hervor, dessen Bestandteile sich in den Luftspalt zwischen dem Rand 32 und dem Ring 23 bewegen;
- - das Magnetpulver erzeugt einen gegenseitigen Eingriff zwischen dem Rand 32 und dem Ring 23 und sorgt dadurch für eine Drehbetätigung des Flansches 31, der die Drehung des mit ihm über den mittleren Ring 32 des Lagers 50 verbundenen Ventilators 1 veranlaßt;
- - über die Steuereinheit 100 ist es möglich, den Elektromagneten 41 mit einem größeren/kleineren Spannungs-/Stromwert zu erregen, um dadurch eine stärkere/schwächere Magnetisierung des Pulvers zu bewirken, was den relativen Eingriff des Randes 32 und des Rings 23 in radialer Richtung verstärkt/abschwächt und so entweder zu einem vollständigen Eingriff und mithin zu einer direkten Übertragung der Leistung von der Welle 12 auf das Gebläse 1 sorgt, welches dann mit der gleichen Drehzahl wie die Welle dreht, oder zu einem relativen Schlupf des Randes 32 gegenüber dem Ring 23 sorgt, so daß der Ventilator mit einer geringeren Drehzahl gedreht wird als die Welle 12.
- Durch Regulieren der Leistungsversorgung für den Elektromagneten ist es damit möglich, die Drehzahl des Ventilators entsprechend den aktuellen Betriebserfordernissen einzustellen, wie sie durch die Bedingungen außerhalb des Fahrzeugs vorgegeben werden, oder aber abhängig von speziellen Bedingungen einzustellen, die sich auf andere Betriebsbedingungen beziehen (zum Beispiel Bergauf- oder Bergab-Fahrt).
- Schließlich führt ein Abschalten der Leistungsquelle für den Elektromagneten zu einer Entregung des Pulvermaterials und mithin zu einer Unterbrechung des Eingriffs zwischen dem Rand 32 und dem Ring 23, damit einhergehend eine Beendigung der Drehbewegung des Ventilators.
- Während des oben erläuterten Betriebszyklus verhalten sich die Lippendichtungen 61 folgendermaßen:
- - bis der Flansch 31 eine gewisse Drehzahl erreicht, wird die Lippe 61a elastisch gegen den Flansch gedrückt, um dabei ihre Dichtungswirkung gegenüber den Pulverteilchen 50a zu entfalten;
- - nachdem die Pulverteilchen magnetisiert wurden und folglich durch den magnetischen Fluß in das Innere des Luftspalts gezogen und dort gehalten werden, und nachdem außerdem der Flansch eine gewisse Drehzahl erreicht hat, drückt die Zentrifugalkraft auf die Lippe 61a, so daß diese sich von dem Flansch wegbewegt wodurch eine Reibung aufgrund von Reibungskontakt vermieden wird;
- - wenn umgekehrt die Drehzahl abnimmt, kehrt die Lippe 61a elastisch zurück in Berührung mit dem Flansch, so daß sie erneut die Abdichtung des Pulvermaterials übernimmt, welches in der Zwischenzeit seine magnetische Kraft verloren hat.
- Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
- Hier wird der Fall betrachtet, daß die das magnetische Feld erzeugende Vorrichtung 140 einen Elektromagneten 41 und einen Dauermagneten 145 aufweist, wobei letzterer ein Magnetfeld erzeugen kann, um die Pulverteilchen 60a vollständig zu magnetisieren, so daß es zu einem vollständigen Eingriff zwischen dem Rand 32 und dem Ring 23 kommt, so daß der Ventilator 1 sich an der Wand dreht.
- Ein Erregen des Elektromagneten 41 bewirkt die Erzeugung eines magnetischen Gegenfelds, welches dem Feld des Dauermagneten 145 entgegenwirkt und zu einem relativen Schlupf des Randes 32 gegenüber dem Ring 23 führt, wodurch die Drehzahl des Ventilators verringert werden kann.
- Durch vollständiges Erregen des Elektromagneten wird das Feld des Dauermagneten 145 vollständig neutralisiert, was zu einem Anhalten des Ventilators 1 führt. Auch in diesem Fall werden also die drei Betriebsbedingungen erreicht, die für eine Steuerung und Regelung des Gebläses vorgesehen sind, wobei der zusätzliche Vorteil erreicht wird, daß im Fall einer Unterbrechung der Stromversorgung die vollständige Betriebsfähigkeit des Ventilators aufrecht erhalten bleibt, garantiert durch das durch den Dauermagneten hervorgerufene Magnetfeld.
- Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung.
- In diesem Fall ist der Träger 111 an der Basis 111a des Motors befestigt, die Leistung wird erzeugt durch eine Riemenscheibe 112, die über einen Riemen 112a an ein Treibrad der Kurbelwelle gekoppelt ist. Dieses Treibrad kann auch derart bemessen sein, daß die auf das Gebläse aufgebrachte Drehzahl im Verhältnis zu derjenigen der Welle beim Direktantriebsmodus das Gebläse mit einer Drehzahl betrieben wird, die größer ist als diejenige der Kurbelwelle. Das Glockenelement 21 ist folglich an einem Lager 113 gelagert, dessen Außenring auch die Riemenscheibe 112 trägt.
- Obschon nicht dargestellt, kann der Träger 111 aus einer koaxialen Verlängerung der Motor-Kurbelwelle bestehen (gestrichelte Linie), in welchem Fall er ebenfalls gedreht wird, wenngleich mit einem vernachlässigbaren Einfluß auf die Leistungserzeugung für den Ventilator 1 aufgrund des Lagers 113.
- Fig. 4 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung, welches in diesem Fall in der Lage ist, eine Drehzahl für den Ventilator 1 zu erzeugen, die größer ist als die der Leistung erbringenden Welle 12.
- Der Träger 11 ist drehend ausgebildet, und die Kupplung 330 ist getrennt von dem Ventilator 1 ausgebildet, indem sie von einem Lager 15 aufgenommen wird, welches auf den Träger 11 aufgekeilt ist. Der Flansch 321 besitzt eine axiale Verlängerung 321a, die den inneren Ring 51 des Lagers 50 und ein flaches Frontelement 336 haltert, an dem der Planetenträger 351 eines Planetengetriebes 350 gelagert ist, dessen Planetenräder 352 auf folgende Elemente wie folgt einwirken:
- - auf die Verzahnung 353a des auf den äußeren Ring 53 des Lagers 50 aufgekeilten Glockenelements 353, welches den Ventilator 1 trägt;
- - auf eine Verzahnung 354 (die Sonne des Planetengetriebes), die an dem mittleren Ring 52 des Lagers 50 fixiert ist, der in diesem Fall auch mit der ortsfesten Anordnung des Elektromagneten 41 gekoppelt ist.
- Bei diesem Aufbau besteht die Wirkungsweise des Planetengetriebes 350 darin, daß eine Erhöhung der Drehzahl des Ventilators gegenüber der Drehzahl der die Leistung bringenden Welle 12 ermöglicht ist, so daß man eine Zunahme des Zwangsbelüftungsstroms erreichen kann, oder aber - für gleiche Strömungswerte - eine Verringerung der Abmessungen des Ventilators und mithin des zu dessen Betrieb aufzubringenden Drehmoments.
- Was die übrigen Teile angeht, so bleibt die Arbeitsweise der Vorrichtung ähnlich der bereits in Verbindung mit Fig. 1 (ohne Dauermagneten) oder in Verbindung mit Fig. 2 (mit Dauermagneten) beschriebenen Arbeitsweise.
- Schließlich zeigt Fig. 5 eine Ausführungsform, welche die Positionierung des Elektromagneten 541 an einer radial äußeren Stelle gegenüber der Kupplung 30 vorsieht. Da die Arbeitsweise dieser Vorrichtung völlig ähnlich derjenigen der anderen bereits beschriebenen Ausführungsbeispiele ist, soll sie hier nicht noch einmal erläutert werden, da sie für den Fachmann ersichtlich ist.
- Hervorgehoben werden soll, daß bei sämtlichen hier beschriebenen Ausführungsformen der Elektromagnet ein Elektromagnet vom statischen Typ ist, das heißt er ist gegenüber den drehenden Teilen unbeweglich.
- Obschon eine Bauform mit einem drehenden Elektromagneten in Betracht kommt, ist diese Bauform aber deshalb nicht so bevorzugt, weil sie den Einsatz von Strom-Kommutatoren und dazugehörigen drehenden Kontaktbürsten erfordert, und damit die dafür typischen Probleme des Verschleißes, der Funkenbildung und dergleichen mit sich bringt.
Claims (26)
1. Vorrichtung zum Übertragen der Antriebsleistung auf Ventilatoren (1) zum
Kühlen des Kühlmittels in Kraftfahrzeugen und dergleichen, umfassend
Mittel (11; 111) zum Haltern der Vorrichtung, Mittel (12; 112) zum Erzeugen der
Leistung, Mittel (20) zum Übertragen der Leistung, mindestens einen mit dem
Ventilator (1) gekoppelten Rotor (30), mindestens eine Kupplung zum
Zusammenbringen des Rotors (30) mit der Einrichtung (20) zum Übertragen der
Leistung, und mindestens eine Einrichtung (41) zum Erzeugen eines einstellbaren
Magnetfelds, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffskupplung vom Typ mit
Magnetpulverteilchen (60a) ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
zum Erzeugen eines einstellbaren Magnetfelds eine statische Einrichtung ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
zum Erzeugen eines einstellbaren Magnetfelds ein Elektromagnet (41) ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
sie einen Dauermagnet (145) aufweist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halterungseinrichtung (11) fixiert ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halterungseinrichtung (11) drehbeweglich ist.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Leistungsübertragungsmittel aus einem Glockenelement (21)
mit einem einstückig mit den Leistungserzeugungsmitteln (12, 112)
ausgebildeten radialen Teilen (21a) und einem sich in axialer Richtung erstreckenden
Ringteil (21b) besteht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein innerer Teil
(23) des Ringteils (21b) des Glockenelements (21) aus magnetisierbarem
Werkstoff besteht.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rotor (30) einen Flansch (31) aufweist, der mit einem sich
axial erstreckenden ringförmigen Rand (32) ausgestattet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige
Rand (32) aus magnetisierbarem Werkstoff besteht.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
ringförmige Rand (32) in axialer Richtung von einem magnetisch isolierenden Element
(32a) unterbrochen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige
Rand (32) parallel zu dem Ring (23) des Glockenelements (21) angeordnet ist
und mit diesem einen Luftspalt (60b) bildet.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet daß sie ein integral mit den Halterungsmitteln (11; 111) ausgebildetes
Mehrfachlager (50) aufweist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (50)
einen inneren, auf die Lagerungsmittel (11; 111) aufgekeilten Ring, einen
mittleren, einstückig mit dem Rotor (30) ausgebildeten Ring (52) und einen
äußeren, einstückig mit der Einrichtung (41) zum Erzeugen des einstellbaren
Magnetfelds ausgebildeten Ring (53) aufweist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenring
(52) außerdem den Ventilator (1) trägt.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Magnetpulverteilchen (60a) in einem Reservoir (60)
aufgenommen sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Reservoir
(60) durch ein Paar Dichtungen (61) definiert wird, die zwischen dem
Glockenelement (21) und dem Rotor (30) angeordnet sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dichtungen Lippendichtungen (61a) sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Eingriffskupplung (20) ein Planetengetriebe (350) aufweist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der
Planetenträger (351) des Planetengetriebes (350) einstückig mit dem Rotor (20)
ausgebildet ist und sich zusammen mit diesem dreht.
21. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das
Glockenelement (353) des Planetengetriebes einstückig mit dem Ventilator (1) und
dem äußeren Ring (53) des Lagers (50) ausgebildet ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonne des
Planetengetriebes eine Verzahnung (354) aufweist, die einstückig mit dem
mittleren Ring (52) des Lagers (50) ausgebildet ist.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet,
daß der mittlere Ring (52) des Lagers (50) auch mit der Einrichtung (41) zum
Erzeugen des Magnetfelds gekoppelt ist.
24. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung (41) zum Erzeugen des einstellbaren Magnetfelds
radial innen in der Leistungsübertragungseinrichtung (20) liegt.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (41) zum Erzeugen des einstellbaren Magnetfelds radial
außerhalb der Leistungsübertragungseinrichtung (20) liegt.
26. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die
Leistungsübertragungseinrichtung (20) radiale Rippen (22) zum Ableiten von
Wärme aufweist.
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2003
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|---|---|---|---|---|
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