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DE1030742B - Sicherheitsskibindung mit vor dem Fuss angeordnetem, schwenkbarem Haltebacken - Google Patents

Sicherheitsskibindung mit vor dem Fuss angeordnetem, schwenkbarem Haltebacken

Info

Publication number
DE1030742B
DE1030742B DEB36628A DEB0036628A DE1030742B DE 1030742 B DE1030742 B DE 1030742B DE B36628 A DEB36628 A DE B36628A DE B0036628 A DEB0036628 A DE B0036628A DE 1030742 B DE1030742 B DE 1030742B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ski
jaw
retaining
ski binding
jaws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB36628A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Bohn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB36628A priority Critical patent/DE1030742B/de
Publication of DE1030742B publication Critical patent/DE1030742B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/08Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
    • A63C9/085Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with sole hold-downs, e.g. swingable
    • A63C9/08557Details of the release mechanism
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A63C9/085Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with sole hold-downs, e.g. swingable
    • A63C9/08535Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with sole hold-downs, e.g. swingable with a mobile body or base or single jaw
    • A63C9/0855Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with sole hold-downs, e.g. swingable with a mobile body or base or single jaw pivoting about a vertical axis
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
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    • A63C9/085Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with sole hold-downs, e.g. swingable
    • A63C9/08592Structure or making
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
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    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/08Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
    • A63C9/0805Adjustment of the toe or heel holders; Indicators therefor

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsskibindung mit um einen zur Skioberfläche senkrechten, feststehenden Bolzen: schwenkbarem, durch den Fersenkabelzug an die Schuhspitze bzw. Sohlenvorderkante gepreßtem und dieser angepaßtem Haltebacken.
Die Seitenbacken-Skibindungen, wie sie in den verschiedensten Ausführungen hergestellt werden, sichern praktisch ein vollkommenes Verbundensein des Skistiefels mit dem Ski und verhindern jede seitliche Verschiebung des Stiefels aus ihrer Normallage auf der Skioberfläche. Im Falle eines Sturzes kann aber dieses Festhalten eine gewaltsame Verdrehung und damit Verstauchung des Fußes, wenn nicht einen Bruch desselben nach sich ziehen.
Bekannte Sicherheitsskibindungen weisen zum Teil schwenkbare, zum Teil feste Anschlagstücke für die Skistiefelspitze bzw. Stiefelsohlenvorderkante auf. Die um einen Bolzen schwenkbaren Anschlagstücke sind zum größten Teil aus Metall hergestellt und besitzen meist mechanische und automatische Einrichtungen, welche das Sicherheitsmoment des Skiläufers garantieren sollen. Es sind auch Sicherheitsbindungen bekannt, bei denen die Stiefelspitze einfach von einem aus elastischem Material hergestellten, der Stiefelspitze angepaßten Formteil gehalten und von oben wie von beiden Seiten umfaßt wird.
Diese bekannten Sicherheitsbindungen sind in ihrem Mechanismus zu kompliziert und versagen oftmals infolge Einfrierens oder Eindringens von Schnee und Wasser oder infolge Einrostens usw. Die starren Haltebacken aber lösen meist vorzeitig und bei strenger Einstellung oft gar nicht aus, so daß wirkliche Sicherheit und wahrer Schutz vor ernsten Verletzungen nur selten gegeben sind.
Die Ausbildung der Sicherheitsbindung gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der schwenkbare Haltebacken, der aus Gummi oder einem ähnlichen elastischen, gegebenenfalls mit einem Leinengewebe durchsetzten Werkstoff besteht, auf einer lösbar mit dem Ski verbundenen Grundplatte ruht, in die der Schwenkbolzen eingeschweißt oder auf andere Weise festsitzend eingelassen ist, während das freie Ende dieses Bolzens mit Gewinde für eine aufschraubbare, eine Rändelung aufweisende Feststellmutter versehen ist, wobei als Zwischenlage zwischen Haltebacken und Feststellmutter eine backenseitig zwei Haftwarzen tragende Deckplatte Verwendung findet.
Damit der elastische Haltebacken, an den Stellen, welche mit dem Schuhvorderteil in Berührung kommen, eine größtmögliche Haftfähigkeit einerseits und eine erhöhte Nachgiebigkeit andrerseits erhält, wird er an der am Schuhvorderteil anliegenden Seite mit senkrecht zur Skioberfläche verlaufenden, dicht nebeneinander liegenden Einschnitten versehen.
Sicherheitsskibindung mit vor dem Fuß
angeordnetem, schwenkbarem Haltebacken
Anmelder:
Willi Bohn,
Bad Wiessee, Auer Weg 43 1/39
Willi Bohn, Bad Wiessee,
ist als Erfinder genannt worden
Da der elastische Haltebacken ebenso wie die obere Deckplatte um den auf der Grundplatte festsitzenden Bolzen gedreht werden können, erscheint es von Vorteil, den Haltebacken mitsamt seiner Deckplatte zweiseitig auszubilden, d. h. am Haltebacken seitlich zwei einander gegenüberliegende Anpreßflächen mit Einschnitten anzuordnen, wobei die Länge der einen Backenhälfte, bezogen auf den Schwenkbolzen, sich von der Länge der anderen Hälfte etwas unterscheidet. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Ansicht eines auf dem Skikörper montierten Haltebackens, wie er gegen den Schuh-Vorderteil anliegt,
Fig. 2 eine Ansicht des Backens von der Seite und Fig. 3 eine Draufsicht auf den montierten Backen.
Der Haltebacken 1, der aus Gummi oder einem
ähnlichen elastischen Werkstoff, gegebenenfalls durchsetzt mit einem Leinengewebe hergestellt wird, weist an zwei gegenüberliegenden, der Schuhspitze oder Sohlenvorderkante angepaßten Seitenflächen dicht nebeneinander liegende, von oben nach unten verlaufende Einschnitte auf, die jedoch keine Aussparungen oder Ausfräsungen des Werkstoffes darstellen, so daß sich also an diesen Anpreßflächen kein Eis, Schnee oder andere Fremdkörper festsetzen können. In der Mitte des Haltebackens ist eine von oben nach unten durchgehende Bohrung für einen Bolzen 3 vorgesehen, der in eine Grundplatte 2, auf der der Backen ruht, eingeschweißt oder auf andere Weise festsitzend in die Grundplatte eingelassen ist. Am oberen, aus dem Backen ragenden Ende des Bolzens 3 ist dieser mit einem Gewinde versehen, auf das eine mit einer Rändelung versehene Feststellmutter 4 aufgeschraubt wird. Je nach dem Fahrkönnen des einzelnen Skiläufers wird diese Rändelmutter stärker oder schwächer angezogen, wodurch bewirkt wird, daß die Deckplatte 5, die zwischen Haltebacken und
8091527/113
Feststellniutter geschaltet ist, den Haltebacken 1 stärker oder schwächer auf die Grundplatte 2 preßt. Damit läßt sich nicht nur die Nachgiebigkeit des elastischen Backens nach Wunsch einstellen, sondern auch die seitliche Kraftkomponente, die nötig ist, um den fest zusammengepreßten Haltebacken aus seiner Normallage zu verschwenken. Um der Deckplatte 5 einen besseren Halt gegen Verdrehen auf der elastischen Oberfläche des Haltebackens 1 zu geben, ist sie noch mit zwei Durchdrückungen oder Haftwarzen 6 ausgerüstet, die sich in das Material des Haltebackens eindrücken können. Die Montage der Grundplatte 2 erfolgt mit Hilfe mehrer Senkschrauben 7, die in das Holz des Skikörpers eingeschraubt werden. Durch das drehbare Anbringen des Haltebackens und durch die Elastizität des Materials, welche infolge der senkrechten Einschnitte noch wesentlich erhöht ist, wird bewirkt, daß sich der Stiefel bei Stürzen rechtzeitig vor ernstlicher Verletzung aus der Bindung löst. Andererseits aber wird infolge der Haftfähigkeit und Elastizität des Haltebackens ein vorzeitiges Auslösen der Bindung ausgeschlossen, da selbst bei der schnellsten Abfahrt der allgemeine Druck nach vorn auf den Haltebacken gerichtet ist. Auch bei Verkantungen od. dgl. am Hang löst sich die Bindung nicht vom Stiefel, ehe nicht ein Sturz bevorsteht.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Sicherheitsskibindung mit um einen zur Skioberfläche senkrechten, feststehenden Bolzen schwenkbarem, durch den Fernsehkabelzug an die Schuhspitze bzw. Sohlenvordterkante gepreßtem und dieser angepaßtem Haltebacken, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Haltebacken (1), der aus Gummi oder einem ähnlichen elastischen, gegebenenfalls mit einem Leinengewebe durchsetzten Werkstoff besteht, auf einer lösbar mit dem Ski verbundenen Grundplatte (2) ruht, in die der Schwenkbolzen (3) eingeschweißt oder auf andere Weise festsitzend eingelassen ist, dessen freies Ende mit Gewinde für eine aufschraubbare, eine Rändelung aufweisende Feststellmutter (4) versehen ist, wobei als Zwischenlage zwischen Haltebacken und Feststellmutter eine backenseitig zwei Haftwarzen (6) tragende Deckplatte (5) dient.
2. Sicherheitsskibindung mit schwenkbarem Haltebacken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebacken an der am Schuhvorderteil anliegenden Seite mit senkrecht zur Skioberfläche verlaufenden, dicht nebeneinander liegenden Einschnitten versehen ist.
3. Sicherheitsskibindung mit schwenkbarem Haltebacken nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebacken (1) wie auch die obere Deckplatte (5), bezogen auf eine durch die Achse des Schwenkbolzens (3) gelegte Ebene, quer zur Skilängsrichtung zweiseitig verwendbar sind, wobei sich die beiden Längshälften der zwei Teile (I, 5) geringfügig in der Länge voneinander unterscheiden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 179 511;
französische Patentschriften Nr. 1046990,1090051.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 80» 527/113 5.58
DEB36628A 1955-07-26 1955-07-26 Sicherheitsskibindung mit vor dem Fuss angeordnetem, schwenkbarem Haltebacken Pending DE1030742B (de)

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DEB36628A DE1030742B (de) 1955-07-26 1955-07-26 Sicherheitsskibindung mit vor dem Fuss angeordnetem, schwenkbarem Haltebacken

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DE1030742B true DE1030742B (de) 1958-05-22

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DEB36628A Pending DE1030742B (de) 1955-07-26 1955-07-26 Sicherheitsskibindung mit vor dem Fuss angeordnetem, schwenkbarem Haltebacken

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DE (1) DE1030742B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1221121B (de) * 1963-07-17 1966-07-14 Gerhard Friz Dipl Ing Skisicherheitsbindung
DE1230699B (de) * 1960-05-09 1966-12-15 Hjalmar Hvam Schwenkbarer Sohlenniederhalter fuer eine Sicherheitsskibindung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1046990A (fr) * 1951-12-19 1953-12-10 Perfectionnements apportés aux skis
AT179511B (de) * 1952-11-13 1954-09-10 Stefan Dr Ing Sztatecsny Skibindung
FR1090051A (fr) * 1953-09-17 1955-03-28 Fixation de ski

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