DE10305195A1 - Ergonomisches Mikroskop und Mikroskopträger - Google Patents
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Abstract
Es ist ein ergonomisches Mikroskop (1) und ein Mikroskopträger (2) offenbart. Das Mikroskop umfasst ein Stativ (3), das einen Stativboden (3a) besitzt, der eine Außenkontur (3b) definiert. Das Mikroskop (1) ist auf den Mikroskopträger (2) aufgesetzt. Der Mikroskopträger (2) besteht aus einem Grundkörper (4) und einer linken und einer rechten Handauflage (6). Die linke und die rechte Handauflage (6) sind frei und unabhängig voneinander schwenkbar am Grundkörper (4) befestigt. Eine Höhenverstellung des Mikroskopträgers (2) führt zu einer Schwenkung der Handauflagen (6), derart, dass deren Vorderkanten (6a) unabhängig von der Höhenverstellung auf der Tischoberfläche (50) aufliegen.
Description
- Die Erfindung betrifft ein ergonomisches Mikroskop. Insbesondere betrifft die Erfindung ein ergonomisches Mikroskop, das ein Stativ mit einem Stativboden besitzt. Der Stativboden besitzt eine Außenkontur. Ferner ist ein Mikroskopträger vorgesehen, der aus einem Grundkörper und einer linken und einer rechten Handauflage besteht.
- Ferner betrifft die Erfindung einen Mikroskopträger, der einen Grundkörper und eine linke und eine rechte Handauflage umfasst.
- Die deutsche Patentschrift 101 48 781 offenbart einen Mikroskopträger, mit dessen Hilfe das Mikroskop für den Benutzer in eine ergonomische Position gebracht werden kann. Eine Grundplatte mit verstellbarer Neigung dient gleichzeitig auch als Armauflage. Im Zentrum der Grundplatte ist eine Trägerplatte für das Mikroskop vorgesehen und ebenfalls mit dieser verbunden, die Das Mikroskop in der Höhe und der Neigung verstellt. Durch die Verbindung der Grundplatte und der Trägerplatte erfordert es eine Vielzahl von Verstellschritten zum Einstellen der ergonomisch günstigsten Position. Hinzu kommt, dass die Grundplatte eine große Aufstellfläche beansprucht, was einer engen Bestückung von Labortischen abträglich ist.
- Das U.S. Patent 5,517,354 zeigt eine ergonomisch einstellbare Tragplatte für ein Mikroskop. Das Mikroskop ist auf dieser Tragpatte fest montiert. Zur Verstellung der Neigung der Tragplatte ist mindestens ein Gewindefuß notwendig. Handauflagen für den Benutzer sind nicht vorgesehen, so dass ein Benutzer bei einem in der Höhe verstelltem Mikroskop eine äußerst ungünstige Handposition einnehmen muss.
- Das U.S. Patent 5.105,705 zeigt ein Mikroskopstativ, das in der Höhe verstellbar ist. Armauflagen können zu dem Stativ hinzugestellt werden, um eine ergonomische Arbeitsposition zu erreichen. Die Handauflagen besitzen nue eine feste Höhe, so dass eigentlich nur für eine eingestellte Höhe des Mikroskops eine optimal ergonomische Arbeitsposition erzielt wird.
- Das U.S. Patent 2.730,923 zeigt ein Mikroskop, das zusammen mit der Beleuchtungseinrichtung geneigt werden kann, um eine ergonomisch günstige Arbeitsposition für den Benutzer zu erzielen. Es existieren keine Handauflagen. Eine Neigung des Mikroskops und somit auch des Mikroskoptisches ist für eine Vielzahl von mikroskopischen Experimenten nicht geeignet.
- Die in den vorstehenden Patenten beschriebenen Vorrichtungen erfüllen nicht das Erfordernis, dass eine einfache Einstellung einer ergonomischen Position eines Mikroskops möglich ist. Ferner sollten die Mittel zur Erreichung der ergonomischen Position einen minimalen Platz auf einer Aufstellfläche beanspruchen.
- Der Erfindung ist es ein ergonomisches Mikroskop zu schaffen, das je nach Wunsch des Benutzers in eine für ihn ergonomische Position zu bringen ist. Dabei soll für den Benutzer eine ergonomische Handstellung bzw.
- Handhaltung zur Bedienung des Mikroskops möglich sein.
- Die objektive Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist, einen Mikroskopträger zu schaffen, der für eine Positionsänderung eines Mikroskops geeignet ist und dabei für einen Benutzer eine ergonomische Handstellung bzw. Handhaltung zur Bedienung des Mikroskops ermöglicht.
- Die obige Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 12 gelöst.
- Die Erfindung hat den Vorteil, dass unabhängig von der Verstellung des Mikroskopträgers die schwenkbar an diesen angebrachten Handauflagen mit einer Seite immer auf der Tischoberfläche aufliegen. Die linke und die rechte Handauflage sind frei und unabhängig voneinander schwenkbar am Grundkörper befestigt. Ferner besitzt der Grundkörper eine Außenkontur, die im wesentlichen der Außenkontur des Stativbodens des Mikroskops entspricht. Dies ist von besonderem Vorteil für die Ergonomie, da am Übergang zwischen Mikroskopträger und Mikroskop keine Stufen oder Kanten auftreten. Somit ist eine optimale Zugänglichkeit der Bedienelement des Mikroskops gegeben. Weiter ist von Vorteil, dass die Handauflagen jeweils eine Vorderkante aufweisen, und dass die Handauflagen sich ab einem bestimmten Abschnitt auf die Vorderkante hin verjüngen. Dadurch ist für die Hände des Benutzer ein sanfter Übergang von der Tischoberfläche zu den Handauflagen geschaffen. Der Benutzer muss nicht seine Hände in eine ungewohnte und ergonomisch ungünstige Stellung bringen, um die Bedienelemente am Mikroskop zu betätigen.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung können den Unteransprüchen entnommen werden.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben. Dabei zeigen:
-
1 eine perspektivische Ansicht eines Mikroskops auf dem erfindungsgemäßen ergonomischen Mikroskopträger; -
2 eine Bodenansicht des Mikroskops, das mit dem jeweiligen Stativboden auf den Mikroskopträger aufgesetzt wird; -
3 eine perspektivische Draufsicht auf eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mikroskopträgers; -
4 eine perspektivische Bodenansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mikroskopträgers; -
5 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Mikroskopträgers; und -
6 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Mikroskopträgers, bei dem die Höhenverstellung vorgenommen worden ist. -
1 zeigt ein Mikroskop1 , das auf einem Mikroskopträger2 aufgesetzt ist. Dabei sind Elemente des Mikroskops, wie z.B. x/y Tisch, Objektivrevolver, Okulare usw. wegelassen, um die Übersichtlichkeit der Zeichnung nicht negativ zu beeinflussen. In1 ist nur ein Mikroskoptyp offenbart, es ist jedoch selbstverständlich, dass alle anderen Mikroskoptypen bei dieser Erfindung Anwendung finden. Das Mikroskop1 umfasst ein Stativ3 , das als Träger für die verschiedenen Elemente des Mikroskops1 dient. Das Stativ3 besitzt eine Befestigungselement40 für den x/y Tisch. Im oberen Bereich des Stativs ist einer Befestigungsöffnung41 für einen Tubus oder einen anderen Port, wie z.B. einem Kameraport, vorgesehen. Direkt unterhalb der Befestigungsöffnung41 ist Montageelement42 für den Objektivrevolver vorgesehen. Das Stativ3 steht auf einem Stativboden3a , der je nach Mikroskoptyp eine andere Außenkontur3b (siehe2 ) aufweist. Links und rechts am Stativ3 ist je ein koaxialer Verstellknopf44 für die Grob- und Feinverstellung des Befestigungselements40 für den x/y Tisch in z-Richtung vorgesehen. Ebenso ist am Befestigungselement40 für den x/y Tisch eine Halterung45 für einen Kondensor oder andere optische Mittel vorgesehen. Im unteren Teil des Stativs3 , der dem Stativboden3a gegenüberliegt, ist eine Leuchtfeldblende43 vorgesehen. Das Stativ3 hat jeweils links und rechts ein Stützelement3c ausgeformt, die ebenfalls zur Außenkontur3b der Stativbodens3a beitragen. Eine weitere Funktion der Stützelemente3c ist es für eine ausreichende Standsicherheit des gesamten Mikroskops1 zu sorgen. Wie bereits oben erwähnt, kann das Mikroskop1 auf einen Mikroskopträger2 aufgesetzt werden. Der Mikroskopträger2 besteht aus einem Grundkörper4 , an dem bewegliche Handauflagen6 befestigbar sind. Das Mikroskop1 zusammen mit dem Mikroskopträger2 steht in der Regel auf einer Tischoberfläche50 . Die Handauflagen6 weisen jeweils eine Vorderkante6a . Die Handauflagen6 sind dabei sind derart am Mikroskopträger2 beweglich, dass deren Vorderkanten6a unabhängig von der Verstellung auf der Tischoberfläche50 aufliegen. -
2 zeigt eine Bodenansicht des Mikroskops1 , das mit dem jeweiligen Stativboden3a auf den Mikroskopträger2 aufgesetzt wird. Das Stativ besitzt am Stativboden3a mehrere Füße30 , die auch zur Vibrationsdämpfung ausgebildet sein können. Wie bereits in der Beschreibung zu1 erwähnt, weist der Stativboden3a eine Außenkontur3b auf, zu deren Form auch die am Stativboden3a ausgeformten Stützelemente3c beitragen. -
3 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Mikroskopträgers2 . Der Mikroskopträger2 besteht aus einem Grundkörper4 , an dem die Handauflagen6 beweglich befestigbar sind. Wie aus4 ersichtlich ist besteht der Grundkörper4 aus einem nach unten offenen Gehäuse5 , das eine Außenkontur5a besitzt, die der Außenkontur3b des Stativbodens3a des Mikroskops1 entspricht. Das Gehäuse5 weist ebenfalls eine Oberfläche5b auf, in der sich Vertiefungen31 befinden. Die Vertiefungen31 können ebenfalls als Freisparungen oder Löcher ausgestaltet sein. Die Anzahl der Vertiefungen31 richtet sich nach der am Stativboden des Mikroskops1 vorgesehenen Füße30 . Es ist selbstverständlich, dass je nach Mikroskoptyp eine andere Anordnung der Vertiefungen31 vorgesehen werden muss. Die Füße30 des Mikroskops1 werden in den Vertiefungen31 des Gehäuses5 aufgenommen, so dass ebenfalls eine Orientierung des Mikroskops1 auf dem Mikroskopträger2 erreichbar ist. In der hier dargestellten Ausführungsform ist auf dem Grundkörper4 eine Freisparung7 ausgebildet. Über diese Freisparung kann man für eine Belüftung oder ein Zuführung von weiteren Anschlusselementen zum Mikroskop sorgen. Anschlusselemente sind z.B. Kabel, Fasern oder optische Zu- und Abgänge. Das Mikroskop1 , kann z.B. über die mindestens eine Öffnung8 mit dem Grundkörper4 verschraubt werden. Hierzu greifen die Schrauben (nicht dargestellt) durch die Öffnungen8 in entsprechende am Mikroskopboden ausgebildete Gewindebuchsen ein. - In
4 ist der Mikroskopträger2 in perspektivischer Ansicht von seiner Unterseite her dargestellt. In dem Grundkörper4 , der als ein zur Tischoberfläche50 hin offenes Gehäuse5 ausgebildet ist, sind eine erste und eine zweite hintere schwenkbare Stütze9a und9b vorgesehen. Der Grundkörper4 besitzt in dieser Ausführungsform im wesentlichen eine T-förmige Gestalt, die im wesentlichen von der Außenkontur3b des Stativbodens3a abhängt. Die erste und die zweite hintere schwenkbare Stütze9a und9b sind im Querbalken der T-förmigen Gestalt des Grundkörpers4 angebracht. Eine dritte schwenkbare Stütze12 ist im Grundkörper4 gegenüber der ersten und zweiten schwenkbaren Stütze9a und9b gelagert. Die erste, die zweite und die dritte Stütze9a ,9b und12 sind in dem Bereich, der Aufstellfläche für das Mikroskop1 gegenüberliegt, der mit den Füßen30 versehen ist. - Die erste und die zweite hintere schwenkbare Stütze
9a und9b sind über jeweils eine Verbindungsstange10a und10b mit auf einer Achse13 befestigten Lasche14 verbunden. Die Verbindungsstellen zwischen der Lasche und der ersten und zweiten hinteren schwenkbaren Stütze9a und9b sind jeweils als drehbare Lagerzapfen15 ausgeführt. - Die Achse
13 ist im Grundkörper4 dreh- und axial verschiebbar angeordnet. Der axiale Verschiebebereich wird durch eine Anschlagscheibe17 und einen Bedienknopf16 eingegrenzt. Die Achse13 ist durch eine Feder (nicht dargestellt) derart beaufschlagt, dass der Bedienknopf16 immer gegen eine Frontseite4a des Grundkörpers4 gedrückt wird. Der Bedienknopf16 besitzt in seiner der Frontseite4a des Grundkörpers4 zugewanden Seite eine Rastnase18 die in entsprechende, zirkular um die Achse13 in der Frontseite4a des Grundkörper4 angeordnete Rastrillen18a einrastet. - Die dritte Stütze
12 , die im Bereich der Frontseite4a des Grundkörpers4 vorgesehen ist und umgreift die Achse13 , die dreh- und verschiebbar im Grundkörper4 gelagert ist. Die Verstellung der dritten Stütze12 erfolgt über einen Hebel19 (siehe3 ), der ebenfalls über Rastungen, entsprechend dem Bedienknopf16 , arretiert werden kann. - Der T-förmige Querbalken des Grundkörpers
4 besitzt eine linke und eine rechte Seitenwange20a und20b , an denen jeweils eine Scharnierung21 vorgesehen ist. Die Scharnierung21 dient zum Befestigen der Handauflagen6 . Jede der Handauflagen6 besitzt jeweils eine Vorderkante6a . Unabhängig von der Höhenverstellung des Mikroskops1 durch den Mikroskopträger2 liegen die sind durch die Scharnierung21 befestigten Handauflagen6 mit ihren Vorderkanten6a auf der Tischoberfläche50 auf. -
5 stellt eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Mikroskopträgers2 dar. Am Grundkörper4 ist der Bedienknopf16 für die erste und die zweite schwenkbare Stütze9a und9b (siehe4 und6 ) vorgesehen. Für die Verstellung der dritten Stütze12 ist am Grundkörper4 der Hebel19 (siehe3 ) vorgesehen. Eine Arretierung des Hebels19 ist ebenfalls über Rastungen19a möglich. Es ist ebenso vorteilhaft den Bedienknopf16 und den Hebel19 am Grundkörper4 derart anzuordnen, dass der Bedienknopf16 hinten und der Hebel19 vorne am Grundkörper4 angebracht sind. Am Grundkörper4 bzw. am Gehäuse5 des Grundkörpers sind die Handauflagen6 befestigbar. Jede der Handauflagen6 besitzt jeweils eine Vorderkante6a . Die Handauflagen6 verjüngen sich ab einem bestimmten Abschnitt6b auf die Vorderkante6a hin. Durch die Verjüngung zur Vorderkante6a hin ist eine ergonomische Positionierung der Hände des Benützers möglich, da der Übergang von der Tischoberfläche50 zu dem Handauflagen möglichst sanft ausgestaltet ist. Der Benutzer muss keine ungewohnte Verrenkung seiner Hände erfahren, um an die Verstellknöpfe44 des Mikroskops1 zu gelangen. Die Oberfläche der Handauflagen6 kann z.B. mit einem weichen Material versehen sein. Ferner können die Handauflagen6 beheizbar ausgebildet sein, um sie an die menschliche Körpertemperatur anzupassen. Ebenso könnte man auf der Oberfläche der Handauflagen6 Abreißfolien anbringen, die bei jedem neuen Nutzer des Mikroskops abgerissen werden, um hygienisch saubere Arbeitsbedingungen zu schaffen. - In
6 ist die Seitenansicht aus5 dahingehend geändert, dass bei dem erfindungsgemäßen Mikroskopträger2 die Höhenverstellung vorgenommen worden ist. Bei der Höhenverstellung des Mikroskopträgers2 schwenken die erste und die zweite hintere Stütze9a und9b aus dem Grundkörper4 bzw. aus dem Gehäuse5 zur Tischoberfläche50 hin heraus. Ebenso die dritte schwenkbare Stütze12 durch die Betätigung des Hebels19 heraus. Sind die erste, zweite und dritte Stütze9a ,9b und12 in gleicher Weise ausgeschwenkt erzielt man eine Höhenverstellung des Mikroskopträgers2 . Da die erste und die zweite Stütze9a und9b unabhängig von der dritten Stütze betätigt werden kann, lässt sich auch eine Neigung der Mikroskopträgers2 und somit auch des Mikroskops bezüglich der z-Achse einstellen. Die Neigung kann nach hinten oder nach vorne eingestellt werden. Zur Realisation der Höhenverstellung des Mikroskopträgers2 kommt auch eine Verstellung durch eine Spindel mit Mutter, durch einen Scherenheber, durch einen Excenter, durch separate Unterlegteile, durch beidseitiges Verbiegen oder Schenken der Stützen oder durch eine höhenverstellbare Klemme in Betracht. - Die Erfindung wurde in Bezug auf eine besondere Ausführungsform beschrieben. Es ist jedoch selbstverständlich, dass Änderungen und Abwandlungen durchgeführt werden können, ohne dabei den Schutzbereich der nachstehenden Ansprüche zu verlassen.
-
- 1
- Mikroskop
- 2
- Mikroskopträger
- 3
- Stativ
- 3a
- Stativboden
- 3b
- Außenkontur
- 3c
- Stützelement
- 4
- Grundkörper
- 4a
- Frontseite des Grundkörpers
- 5
- Gehäuse
- 5a
- Außenkontur
- 5b
- Oberfläche
- 6
- Handauflage
- 6a
- Vorderkante
- 6b
- Abschnitt
- 7
- Freisparung
- 8
- Öffnung
- 9a
- erste schwenkbare Stütze
- 9b
- zweite schwenkbare Stütze
- 10a
- Verbindungsstange
- 10b
- Verbindungsstange
- 12
- dritte schwenkbare Stütze
- 13
- Achse
- 14
- Lasche
- 15
- Lagerzapfen
- 16
- Bedienknopf
- 17
- Anschlagscheibe
- 18
- Rastnase
- 18a
- Rastrillen
- 19
- Hebel
- 19a
- Rastung
- 20a
- linke Seitenwange
- 20b
- rechte Seitenwange
- 21
- Scharnierung
- 30
- Fuß
- 31
- Vertiefungen
- 40
- Befestigungselement
- 41
- Befestigungsöffnung
- 42
- Montageelement
- 43
- Leuchtfeldblende
- 44
- Verstellknopf
- 45
- Halterung
- 50
- Tischoberfläche
Claims (26)
- Ein ergonomisches Mikroskop (
1 ) umfasst, ein Stativ (3 ), das einen Stativboden (3a ) besitzt, der eine Außenkontur (3b ) definiert, einen Mikroskopträger (2 ), der aus einem Grundkörper (4 ) und einer linken und einer rechten Handauflage (6 ) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die linke und die rechte Handauflage (6 ) frei und unabhängig voneinander schwenkbar am Grundkörper (4 ) befestigt sind. - Ergonomisches Mikroskop (
1 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (4 ) eine Außenkontur (5a ) besitzt, die im wesentlichen der Außenkontur (3b ) des Stativbodens (3a ) des Mikroskops (1 ) entspricht. - Ergonomisches Mikroskop (
1 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (4 ) aus einem nach unten offenen Gehäuse (5 ) besteht. - Ergonomisches Mikroskop (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (5 ) eine Oberfläche (5b ) aufweist, in der mindestens eine Vertiefungen (30 ) ausgebildet ist, die zur Aufnahme mindestens eines entsprechenden Fußes (30 ) am Stativboden (3a ) des Mikroskops (1 ) dient. - Ergonomisches Mikroskop (
1 ) nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (30 ) als Freisparungen oder Löcher ausgestaltet sind und zur Orientierung des Mikroskops (1 ) auf dem Mikroskopträger (2 ) dienen. - Ergonomisches Mikroskop (
1 ) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das auf dem Grundkörper (4 ) eine Freisparung (7 ) zur Belüftung oder Versorgung vorgesehen ist. - Ergonomisches Mikroskop (
1 ) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass im Grundkörper (4 ) des Mikroskopträgers (2 ) mindestens eine Öffnung (8 ) zur Befestigung des Mikroskops (1 ) vorgesehen ist. - Ergonomisches Mikroskop (
1 ) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Mikroskopträger (2 ) mit mehreren schwenkbaren Stützen (9a ,9b und12 ) ausgestattet ist, die zumindest eine Dreipunktauflage des Mikroskopträgers (2 ) auf einer Tischoberfläche zur Verfügung stellen. - Ergonomisches Mikroskop (
1 ) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste und eine zweite schwenkbare Stütze (9a und9b ) unabhängig von einer dritten schwenkbaren Stütze (12 ) betätigbar sind. - Ergonomisches Mikroskop (
1 ) nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (9a ,9b ,12 ) im nach unten offenen Gehäuse (5 ) des Grundkörpers (4 ) vorgesehen sind, und dass ein Bedienknopf (16 ) und ein Hebel (19 ) am Grundkörper (4 ) vorgesehen sind, wobei über den Bedienknopf (16 ) die erste und die zweite Stütze (9a ,9b ) und über den Hebel (19 ) die dritte Stütze (12 ) schwenkbar ist. - Ergonomisches Mikroskop (
1 ) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Achse (13 ) mit dem Bedienknopf (16 ) verbunden ist, dass an der Achse (13 ) eine Lasche (14 ) vorgesehen ist, die ihrerseits mit je einer der ersten Stütze (9a ) und einer der zweiten Stütze (9b ) zugeordneten Verbindungsstange (10a ,10b ) verbunden ist, und dass die Verbindungsstellen zwischen der Lasche (14 ) und der erste und die zweite Stütze (9a ,9b ) jeweils als drehbare Lagerzapfen (15 ) ausgeführt sind. - Mikroskopträger (
2 ), der einen Grundkörper (4 ) und eine linke und eine rechte Handauflage (6 ) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die linke und die rechte Handauflage (6 ) frei und unabhängig voneinander schwenkbar am Grundkörper (4 ) befestigt sind. - Mikroskopträger (
2 ) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die linke und die rechte Handauflage (6 ) mittels einer Scharnierung (21 ) an einer linken und einer rechte Seitenwange (20a ,20b ) des Grundkörpers (4 ) befestigt sind. - Mikroskopträger (
2 ) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das die linke und die rechte Handauflage (6 ) an einer linken und einer rechte Seitenwange (20a ,20b ) des Grundkörpers (4 ) einhängbar ist. - Mikroskopträger (
2 ) nach einem der Ansprüche 12 bis 14 dadurch gekennzeichnet, dass das die Handauflagen (6a ) jeweils eine Vorderkante (6a ) aufweisen, und dass die Handauflagen (6 ) sich ab einem bestimmten Abschnitt (6b ) auf die Vorderkante (6a ) hin verjüngen. - Mikroskopträger (
2 ) nach Anspruch 12 dadurch gekennzeichnet, dass der Mikroskopträger (2 ) mit mehreren schwenkbaren Stützen (9a ,9b und12 ) ausgestattet ist, die zumindest eine Dreipunktauflage des Mikroskopträgers (2 ) auf einer Tischoberfläche zur Verfügung stellen. - Mikroskopträger (
2 ) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass, eine erste und eine zweite schwenkbare Stütze (9a und9b ) unabhängig von einer dritten schwenkbaren Stütze (12 ) betätigbar sind. - Mikroskopträger (
2 ) nach einem der Ansprüche 16 und 17 dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (9a ,9b ,12 ) in einem nach unten offenen Gehäuse (5 ) des Grundkörpers (4 ) vorgesehen sind, und dass ein Bedienknopf (16 ) und ein Hebel (19 ) am Grundkörper (4 ) vorgesehen sind, wobei über den Bedienknopf (16 ) die erste und die zweite Stütze (9a ,9b ) und über den Hebel (19 ) die dritte Stütze (12 ) schwenkbar ist. - Mikroskopträger (
2 ) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine Achse (13 ) mit dem Bedienknopf (16 ) verbunden ist, dass an der Achse (13 ) eine Lasche (14 ) vorgesehen ist, die ihrerseits mit je einer der ersten Stütze (9a ) und einer der zweiten Stütze (9b ) zugeordneten Verbindungsstange (10a ,10b ) verbunden ist, und dass drehbare Lagerzapfen (15 ) die Lasche (14 ) und die erste und zweite Stütze (9a ,9b ) verbinden. - Mikroskopträger (
2 ), nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (4 ) eine Frontseite (4a ) besitzt, an der der Bedienknopf (16 ) vorgesehen ist, und das der Bedienknopf eine Rastnase (18 ) besitzt, die derart mit Rastrillen (18a ) an der Frontseite (4a ) des Grundkörpers (4 ) zusammenwirken, dass eine diskrete Schwenkung der ersten und der zweiten Stütze (9a ,9b ) einstellar ist. - Mikroskopträger (
2 ), nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass dem am Grundkörpers (4 ) vorgesehenen Hebel (19 ) mehrere Rastungen (19a ) zugeordnet sind, mit denen mindestens eine diskrete Schwenkung der dritten Stütze (12 ) einstellar ist. - Mikroskopträger (
2 ), nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (4 ) eine Außenkontur (5a ) besitzt, die im wesentlichen der Außenkontur (3b ) eines Stativbodens (3a ) eines Mikroskops (1 ) entspricht. - Mikroskopträger (
2 ), nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (4 ) aus einem nach unten offenen Gehäuse (5 ) besteht. - Mikroskopträger (
2 ), nach einem der Ansprüche 22 und 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (5 ) eine Oberfläche (5b ) aufweist, in der mindestens eine Vertiefungen (30 ) ausgebildet ist, die zur Aufnahme mindestens eines entsprechenden Fußes (30 ) am Stativboden (3a ) des Mikroskops (1 ) dient. - Mikroskopträger (
2 ), nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (30 ) als Freisparungen oder Löcher ausgestaltet sind und zur Orientierung des Mikroskops (1 ) auf dem Mikroskopträger (2 ) dienen. - Mikroskopträger (
2 ), nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass im Grundkörper (4 ) des Mikroskopträgers (2 ) mindestens eine Öffnung (8 ) zur Befestigung des Mikroskops (1 ) vorgesehen ist.
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