DE10305696A1 - Lochsäge - Google Patents
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- B23B51/0426—Drills for trepanning with centering devices
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Abstract
Erfindungsgemäß weist die Lochsäge eine Zentriereinrichtung auf und ist mit einer Handbetätigungsvorrichtung verbunden oder ist mit dieser verbindbar. Durch die Handbetätigungsvorrichtung ist eine sehr feinfühlige Handhabung der Lochsäge möglich, da die Lochsäge mit Handbetätigungsvorrichtung nur ein vergleichsweise geringes Gewicht hat. Ferner wird der Vorschub und der Spanabtrag manuell gesteuert, so daß eine starke Staubemission während des Sägevorgangs vermieden wird. Mit der erfindungsgemäßen Lochsäge lassen sich auch Löcher mit einem großen Durchmesser, z. B. 200 mm, herstellen.
Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Lochsäge gemäß den Patentansprüchen 1 und 12.
- Herkömmlicherweise werden zur Herstellung von Durchbrüchen in Gipskartonplatten, Styroporplatten oder Pappkartonplatten Lochsägen verwendet, die über einen Adapter in das Bohrfutter einer elektrischen Handbohrmaschine eingespannt werden.
- Beim Sägen von großen Durchmessern, z.B. über 60 mm, besteht das Problem, daß das Drehmoment einer herkömmlichen Handbohrmaschine bei der erforderlichen geringen Drehzahl nicht ausreicht. Außerdem besteht das Problem, daß der Adapterzapfen der Lochsäge im Bohrfutter durchrutscht oder daß teure Sechskantadapter erforderlich sind. Darüber hinaus erfolgt das Positionieren der Lochsäge durch die Bedienperson mittels der Handbohrmaschine, die auf Grund ihres Gewichts eine lagegenaue Positionierung nur sehr schwer zuläßt. Auf Grund der vergleichsweise hohen Drehzahl der Handbohrmaschine ist die Staubemission beim Sägevorgang beträchtlich. An Arbeitsplätzen, wo kein Stromanschluß vorhanden ist, läßt sich die mittels der elektrischen Handbohrmaschine betriebene Lochsäge nicht einsetzen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lochsäge zu schaffen, mit der sich bei einfachem Aufbau sauber gearbeitete Löcher herstellen lassen.
- Diese Autgabe wird durch die in den Patentansprüchen 1 und 12 angegebenen Merkmale gelöst.
- Erfindungsgemäß weist die Lochsäge eine Zentriereinrichtung auf und ist mit einer Handbetätigungsvorrichtung verbunden oder ist mit dieser verbindbar. Durch die Handbetätigungsvorrichtung ist eine sehr feinfühlige Handhabung der Lochsäge möglich, da die Lochsäge mit Handbetätigungsvorrichtung nur ein vergleichsweise geringes Gewicht hat. Ferner wird der Vorschub und der Spanabtrag manuell gesteuert, so daß eine starke Staubemission während des Sägevorgangs vermieden wird. Mit der erfindungsgemäßen Lochsäge lassen sich auch Löcher mit einem großen Durchmesser, z.B. 200 mm, herstellen.
- Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen:
-
1 eine Perspektivansicht einer Lochsäge gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung, -
2 eine Perspektivansicht einer Lochsäge gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, -
3 eine Perspektivansicht einer Lochsäge gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung, -
4 eine Perspektivansicht einer Lochsäge gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung, und -
5 eine Perspektivansicht einer Lochsäge gemäß einer fünften Ausführungsform der Erfindung. - Wie in
1 gezeigt ist, ist mit einer herkömmlichen Lochsäge10 eine Handbetätigungsvorrichtung12 verbunden. Die Handbetätigungsvorrichtung12 umfaßt einen quaderförmigen Grundkörper14 , der fest mit einer scheibenförmigen Stirnfläche10a der Lochsäge10 verbunden ist. Die feste Verbindung des Grundkörpers14 mit der Stirnfläche10a der Lochsäge10 erfolgt mittels einer Schweiß-, Löt- oder Klebeverbindung. - Mit dem Grundkörper
14 sind zwei Griffe16 so verbunden, daß sie einander gegenüberliegen und im wesentlichen senkrecht zur Vorschubrichtung V der Lochsäge10 angeordnet sind. In der gezeigten Ausführungsform sind die Griffe16 mit dem Grundkörper14 verschraubt. In Modifikationen dieser Ausführungsform können die Griffe16 auf andere bekannte Art und Weise fest oder lösbar mit dem Grundkörper14 verbunden sein. - In der Stirnfläche
10a der Lochsäge10 ist eine Zentriereinrichtung18 befestigt, die ein Zentrierstift oder ein Bohrer sein kann. In der gezeigten Ausführungsform wird die Zentriereinrichtung18 durch einen geriffelten Stahlstift gebildet, der über die Sägezähne der Lochsäge10 hervorstehen. - In der Stirnfläche
10a der Lochsäge10 sind eine Auswerferbohrung20 oder mehrere Auswerferbohrungen20 angeordnet, die zum Auswerfen des ausgesägten Teils dient. Die Lochsäge10 hat in dieser Ausführungsform einen Durchmesser von 113 mm, wobei aber auch Lochsägen mit kleinerem oder größerem Durchmesser einsetzbar sind. - Die Arbeitsweise dieser Lochsäge
10 mit Handbetätigungsvorrichtung12 ist wie folgt. - Zunächst wird die Zentriereinrichtung
18 in das zu bearbeitende Material, z.B. Gipskarton, gedrückt. Mit einer Drehbewegung, die durch die beiden Griffe16 auf die Lochsäge10 übertragen wird, wir bei gleichzeitigem Andrücken in Vorschubrichtung V ein Loch ausgeschnitten. Dabei bohrt sich die feststehende Zentriereinrichtung18 ebenfalls immer tiefer in den Gipskarton. - Die Ausführungsform von
2 unterscheidet sich von der in1 gezeigten Ausführungsform darin, daß der Grundkörper14 eine Durchgangsbohrung22 zur Aufnahme der Zentriereinrichtung18 aufweist. - Die Ausführungsform von
3 unterscheidet sich von der in1 gezeigten Ausführungsform darin, daß die Handbetätigungsvorrichtung12 drehbar mittels eines Stifts24 mit der Lochsäge10 verbunden ist. Außerdem ist zwischen dem Stift24 und der Lochsäge10 eine Ratsche26 angeordnet, die bei der Vorwärtsbewegung arretierend mit der Stirnfläche10a der Lochsäge10 verbunden ist und eine Rückwärtsbewegung der Handbetätigungsvorrichtung12 ermöglicht, ohne daß die Lochsäge10 zurückgedreht wird. - Bei der Ausführungsform von
4 ist die Handbetätigungsvorrichtung12 als ein doppelt gekröpfter Stab28 ausgebildet, der mittels Schrauben30 lösbar mit der Stirnfläche10a der Lochsäge10 verbunden ist. - Bei der Ausführungsform von
5 weist die Stirnfläche10a der Lochsäge10 eine vierkantförmige Vertiefung30 auf, die zum Eingriff mit einem Steckschlüssel32 vorgesehen ist. Bevorzugterweise ist der Steckschlüssel32 mit einer Ratsche ausgestattet. In einer Modifikation dieser Ausführungsform hat die Vertiefung30 eine andere Form, ist z.B. in Form eines Sechskants ausgebildet. - Mischformen zwischen den beschriebenen Ausführungsformen und deren Modifikationen sind möglich.
Claims (18)
- Lochsäge, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochsäge (
10 ) eine Zentriereinrichtung (18 ) aufweist, und daß mit der Lochsäge (10 ) eine Handbetätigungsvorrichtung (12 ) verbunden ist. - Lochsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Handbetätigungsvorrichtung (
12 ) fest mit der Lochsäge (10 ) verbunden ist. - Lochsäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Handbetätigungsvorrichtung (
12 ) lösbar mit der Lochsäge (10 ) verbunden ist. - Lochsäge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Handbetätigungsvorrichtung (
12 ) einen quaderförmigen Grundkörper (14 ) umfaßt, der auf einen scheibenförmigen Stirnfläche (10a ) der Lochsäge (10 ) angeordnet ist, und daß zwei Griffe (16 ) mit dem Grundkörper (14 ) so verbunden sind, daß sie einander gegenüberliegen und im wesentlichen senkrecht zur Vorschubrichtung (V) der Lochsäge (10 ) angeordnet sind. - Lochsäge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffe (
16 ) mit dem Grundkörper (14 ) lösbar befestigt sind. - Lochsäge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffe (
16 ) mit dem Grundkörper (14 ) verschraubt sind. - Lochsäge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffe (
16 ) mit dem Grundkörper (14 ) fest verbunden sind. - Lochsäge nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (
14 ) eine Durchgangsbohrung (22 ) zur Aufnahme der Zentriereinrichtung (18 ) aufweist. - Lochsäge nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Handbetätigungsvorrichtung (
12 ) drehbar mittels eines Stifts (24 ) mit der Lochsäge (10 ) verbunden ist, und daß zwischen dem Stift (24 ) und der Lochsäge (10 ) eine Ratsche (26 ) angeordnet ist, die bei der Vorwärtsbewegung arretierend mit der Stirnfläche (10a ) der Lochsäge (10 ) verbunden ist und eine Rückwärtsbewegung der Handbetätigungsvorrichtung (12 ) ermöglicht, ohne daß die Lochsäge (10 ) zurückgedreht wird. - Lochsäge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Handbetätigungsvorrichtung (
12 ) als ein doppelt gekröpfter Stab (28 ) ausgebildet ist. - Lochsäge nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (
28 ) mittels Schrauben (30 ) lösbar mit der Stirnfläche (10a ) der Lochsäge (10 ) verbunden ist. - Lochsäge , dadurch gekennzeichnet, daß die Lochsäge (
10 ) eine Zentriereinrichtung (18 ) aufweist, und daß die Lochsäge (10 ) so ausgebildet ist, daß sie mit einer Handbetätigungsvorrichtung (12 ) verbindbar ist. - Lochsäge nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stirnfläche (
10a ) der Lochsäge (10 ) eine Vertiefung (30 ) aufweist, die zum Eingriff mit einem Steckschlüssel (32 ) vorgesehen ist. - Lochsäge nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckschlüssel (
32 ) eine Ratsche aufweist. - Lochsäge nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (
30 ) in Form eines Vierkants ausgebildet ist. - Lochsäge nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentriereinrichtung (
18 ) ein Zentrierstift ist. - Lochsäge nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentriereinrichtung (
18 ) ein Bohrer ist. - Lochsäge nach einem der Ansprüche 4 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß in der Stirnfläche (
10a ) der Lochsäge (10 ) mindestens eine Auswerferbohrung (20 ) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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2003
- 2003-02-12 DE DE2003105696 patent/DE10305696A1/de not_active Withdrawn
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