DE1030550B - Fluegellose Drehtuer - Google Patents
Fluegellose DrehtuerInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/90—Revolving doors; Cages or housings therefor
- E06B3/903—Revolving doors; Cages or housings therefor consisting of arcuate wings revolving around a parallel axis situated outside the wing, e.g. a cylindrical wing revolving around its axis
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
- E05Y2900/10—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
- E05Y2900/13—Type of wing
- E05Y2900/132—Doors
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- Structural Engineering (AREA)
- Extensible Doors And Revolving Doors (AREA)
- Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
Description
DEUTSCHES
Es ist bekannt, Türöffnungen, die von vielen Personen benutzt werden, mit Drehtüren zu versehen.
Eine derartige Drehtür kann drei oder vier drehbar gelagerte Türflügel aufweisen. Es ist aber auch schon
vorgeschlagen worden, flügellose Drehtüren zu verwenden, die aus zwei konzentrisch gelagerten, etwa
halbzylindrischen Türschalen bestehen, die sich je über etwas mehr als 180° erstrecken und geringfügig
verschiedene Durchmesser haben. Bei den bekannten Konstruktionen der letztgenannten Art ist jedoch
eine beträchtliche Stärke des feststehenden Türrahmens erforderlich. Außerdem erlauben sie nur
eine pendelnde Vor- und Zurückbewegung, während eine ständige Drehung der einen Türschale in der
einen und der anderen Türschale in der entgegengesetzten Richtung nicht möglich ist.
Demgegenüber schlägt die Erfindung eine flügellose Drehtür vor, bei welcher sich die Türschalen kontinuierlich
gegenläufig drehen und dabei durch Getriebeteile derart miteinander gekuppelt sind, daß in
Schließstellung die gegenüberliegenden Überschneidungen in der Achse der Durchgangsrichtungen
liegen. Dabei kann der feststehende Türrahmen so ausgebildet sein, daß' seine Ausdehnung in Durchgangsrichtung
sich auf die Stärke der als Träger für die üblichen Abdichtungsbürsten dienenden Leisten
beschränkt.. Da die Türschalen einen unterschiedlichen Radius haben, empfiehlt es sich, die Bürsten
derart in radialer Richtung zu steuern, daß sie immer dicht anliegen. Die drehbaren Türschalen sind zweckmäßig
an konzentrischen Laufschienen aufgehängt. Dabei empfiehlt es sich, daß jede der etwa über 180°
sich erstreckenden Türschalen mit einer ringförmig geschlossenen Kopfschiene versehen ist, die ihrerseits
an der Laufschiene aufgehängt ist. Der Antrieb der Wandteile kann dann in einfacher Weise durch die
an den ringförmigen Kopfschienen angreifenden Getriebeteile erfolgen. Dabei ist während des normalen
Betriebes unter allen Umständen dafür zu sorgen, daß die beiden Wandteile sich synchron drehen. Zwischen
Motor und Getriebe ist zweckmäßig eine Rutschkupplung eingeschaltet, so daß die Wandteile stehenbleiben,
sobald sie auf einen Widerstand stoßen. Irgendwelche Beschädigungen oder Zerstörungen
können somit nicht entstehen. Die Rutschkupplung überträgt dabei zweckmäßig nur ein begrenztes und
gegebenenfalls einstellbares Drehmoment.
Infolge dieser synchronen Drehung verschließen die beiden Wandteile gemeinsam die Türöffnung entweder
auf der Rauminnenseite oder aber auf der Raumaußenseite. Dazwischen liegen Bewegungsphasen der Türschalen, bei welchen entweder auf der
Innen- oder auf der Außenseite eine Öffnung freigegeben wird, durch welche der Passant ein- oder
Flügellose Drehtür
Anmelder:
Heinrich Hecker,
Köln-Sülz, Berrenrather Str. 154-158
Η«η·ι·ν te η Xe r. Frtch-tn ίωϊ K Sin
cocko^-l-Ster
ist als Erfinder genannt
austreten kann. Der Antrieb der beiden Türschalen kann von Hand durch Betätigung irgendwelcher
so Schalter gesteuert werden. Einfacher und zweckmäßiger
erscheint es, die Steuerung durch Kontaktmatten vorzunehmen, die vor bzw. hinter den Türschalen am Boden angeordnet sind. Statt derartiger
Kontaktmatten können auch Fotozellen oder ent-
a5 sprechend wirkende Radareinrichtungen vorgesehen
sein. In den beiden letztgenannten Fällen wird, sobald sich eine Person der Tür nähert, eine Eintritts^
Öffnung freigegeben. Die Tür schließt sich dann hinter der eingetretenen Person und öffnet sich
gleichzeitig auf der gegenüberliegenden Seite. Die Steuerung kann dabei so eingerichtet sein, daß durch
jeden Steuerimpuls einmal die Eintritts- und anschließend die Austrittsöffnung freigegeben werden.
Es ist aber auch möglich, die Steuer- bzw. Antriebseinrichtung zu auszubilden, daß nach jedem Steuerimpuls
eine zwei- oder mehrmalige Drehung der Türschalen und damit auch eine entsprechend häufige
Öffnung und Schließung des Eintritts bzw. Austritts erfolgt.
Es hat sich als besonders zweckmäßig heraus-'
gestellt, durch die Steuerelemente auf der Außenseite und die auf der Innenseite der flügellosen Tür eine
Drehung der Türschalen in entgegengesetztem Sinne zu bewirken. Dadurch wird erreicht, daß sich die Türschalen
bei der Annäherung einer Person auf der dieser zugekehrten Seite voneinander entfernen, um
dann nach dem Eintritt auf der gegenüberliegenden Seite gleich die Austrittsöffnung freizugeben.
Für den Notfall empfiehlt sich die Anbringung eines Panikschalters, dessen Betätigung ein Lösen
der Türschalenkupplung in einer Weise zur Folge hat, daß die beiden Türschalen sich völlig überdeckend
mittig an einer Wandseite zur Ruhe kommen, so daß die halbe Durchgangsbreite freigegeben ist.
m 527/212
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 die flügellose Tür gemäß der Erfindung in perspektivischer Ansicht,
Fig. 2 bis 4 schematisch verschiedene Betriebs-Stellungen
der Tür,
Fig. 5 die Panikstellung der Tür.
Die Wandöffnung ist durch den Boden 10, die Decke 11 sowie die seitlichen Türpfosten 12 und 13
begrenzt. In einem kreisrunden Schlitz 14 der Decke 11 sind die beiden halbkreisförmigen Türschalen 15
und 16, die sich je über einen Winkel von etwas mehr als 180° erstrecken, an ringförmigen Schienen
hängend geführt. Während des normalen Betriebes drehen sich die Türschalen 15 und 16 stets gegenläufig,
wie m den Fig. 2 bis 4 angedeutet ist. Fig. 2 zeigt die drehbaren Türschalen 15 und 16 in einer
Mittelstellung. Die Türschalen 15 und 16 sollen sich zunächst in Ruhelage befinden. Die beiden Türschalen
15 und 16 sind dann durch die Bürsten 17 und 18 gegenüber dem Türrahmen 12,13 abgedichtet. Außerdem
überblatten sich die Türschalen bei 19 und 20. Dadurch wird einmal der Innenraum 21 sowohl nach
außen hin als auch zur Innenseite des Raumes hin abgeschlossen. Vor allen Dingen besteht aber bei der
skizzierten Lage der Teile 15 und 16 ein einwandfreier dichter Abschluß des Rauminneren 22 gegenüber
dem Außenraum 23^
Auf der Außenseite befindet sich vor der Tür eine Kontaktmatte 24, und eine entsprechende Matte 25 ist
auf der Rauminnenseite 22 angeordnet. Tritt nun eine durch den Pfeil 26 gekennzeichnete Person auf die
Kontaktmatte 24, so wird damit der Antrieb der beiden Türschalen 15 und 16 eingeschaltet. Die Türschalen bewegen sich, dann gegenläufig in Richtung
der Pfeile 27 und 28, bis schließlich etwa die Stellung
nach Fig. 3 erreicht ist. In dieser Stellung der Türteile 15 und 16 ist eine Eintrittsöffnung 29 freigelegt,
so daß der Passant 26 in den Türraum 21 eintreten kann, wie in Fig. 3 ersichtlich ist. Die Türteile 15
und 16 drehen sich aber ständig weiter und gelangen schließlich in die Lage nach Fig. 4. Alsdann ist die
Eintrittsöffnung 29 verschlossen, und statt ihrer ist auf der Rauminnenseite 22 eine Austrittsöffnung 30
freigelegt, durch welche der Passant 26 den Türraum 21 wieder verlassen kann.
Will eine Person das Rauminnere 22 verlassen, betritt sie zunächst die Matte 25. Dadurch bewegen sich
die Wandteile 15 und 16 entgegen den in Fig. 2 bis 4 gezeichneten Pfeilrichtungen. Es wird also zunächst
auf der Innenseite eine Eintrittsöffnung 30 frei, so daß der Passant in den Türraum 21 eintreten kann.
Nach einer weiteren Drehung der Türteile geben diese schließlich den Austritt 29 frei, durch welche der
Passant den Türraum 21 wieder verlassen und ins Freie treten kann.
Um für eine von außen, 23, nach innen, 22, und eine von innen, 22, nach außen, 23, gehende Person
26 die Eintrittsöffnung in den Raum 21 gleich schnell freilegen zu können, ist es zweckmäßig, die Türschalen
nicht etwa in der in Fig. 3 oder 4 dargestellten Lage, sondern in der Stellung nach Fig. 2 zur Ruhe
kommen zu lassen. Dabei ist die Steuereinrichtung so ausgebildet, daß der Türraum 21 auf der Rauminnenseite
22 geöffnet wird, wenn zunächst die Matte 25 betreten wird. Wird dagegen die Matte 24 auf der
Außenseite des Gebäudes betreten, so wird eine andere Drehrichtung der Wandteile 15 und 16 eingeschaltet;
die Wandteile öffnen sich dann zuerst auf der Außenseite.
Im Falle einer Panik erscheint es angebracht, mit Hilfe einer einfachen Druckknopfsteuerung oder
irgendeines sonstigen Notschalters die Türschalen 15,16 kurzfristig in die Lage nach Fig. 5 fahren zu
können. Die Türschalen 15 und 16 liegen dann ineinander an der einen Seite der Türöffnung, während auf
der zweiten Hälfte ein breiter, völlig ungehinderter Durchgang 31 freigelegt wird.
Die Türschalen 15 und 16 können ebenso wie die Rahmenteile 12 und 13 aus beliebigem Material bestehen.
Eine Fertigung aus Metall oder Holz ist also ohne weiteres möglich. Es empfiehlt sich jedoch, vor
allen Dingen die Türschalen 15 und 16 aus durchsichtigem oder durchscheinendem Glas, Kunststoff
od. dgl. herzustellen. Alsdann wird durch die flügellose Tür gemäß der Erfindung der Durchblick praktisch
nicht oder nicht nennenswert behindert. Trotzdem wird für den Normalbetrieb ein vollkommen einwandfreier
dichter Abschluß des Innenraumes 22 gegenüber dem Außenraum 23 erreicht.
Es sei noch erwähnt, daß die Dichtungsbürsten 17 und 18 zur Erreichung einer ständigen dichten Anlage
an den Wandteilen 15 und 16 in einfacher Weise durch Schienen gesteuert werden können, welche an
den Wandteilen 15 und 16 angebracht sind.
Claims (11)
1. Flügellose Drehtür aus zwei konzentrisch gelagerten, etwa halbzylindrischen Türschalen, die
sich je über etwas mehr als 180° erstrecken und geringfügig verschiedene Durchmesser haben, dadurch
gekennzeichnet, daß die Türschalen fl5,16) sich kontinuierlich gegenläufig drehen und dabei
durch Getriebeteile derart miteinander gekuppelt sind, daß in Schließstellung die gegenüberliegenden
Überschneidungen in der Achse der Durchgangsrichtung liegen.
2. Drehtür nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Türrahmen (12,13), dessen Ausdehnung
in Durchgangsrichtung sich auf die Stärke der als Träger für die Abdichtungsbürsten
dienenden Leisten beschränken kann.
3. Drehtür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die üblichen Abdichtungsbürsten in radialer Richtung derart gesteuert sind,
daß sie an einer der beiden Türschalen trotz des unterschiedlichen Durchmessers ständig anliegen.
4. Drehtür nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Türschalen
(15, 16) an konzentrischen Laufschienen aufgehängt sind.
5. Drehtür nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Türschale
(15,16) eine ringförmig geschlossene Kopfschiene trägt, die ihrerseits an der Laufschiene aufgehängt
ist.
6. Drehtür nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch an den Kopfschienen der beiden Türschalen
(15,16) angreifende Getriebeteile, die die Schalen
stets synchron drehen.
7. Drehtür nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Motor und den Getriebeteilen
zum Antrieb der beiden Türschalen (15,16) eine Rutschkupplung eingeschaltet ist.
8. Drehtür nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Türschalen (15,16) über vor bzw. hinter denselben
am Boden angeordneten Kontaktmatten (14,25) gesteuert wird.
9. Drehtür nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Türschalen (15,16) über vor bzw. hinter denselben
angeordneten Fotozellen gesteuert wird.
10. Drehtür nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Steuerelemente vor
und hinter den Türschalen (15,16) eine unterschiedliche
Drehrichtung der Schalen (15,16) eingeschaltet wird.
11. Drehtür nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß für Notfälle ein
Panikschalter angeordnet ist, dessen Betätigung ein Lösen der Türschalenkupplung in einer Weise
zur Folge hat, daß die beiden Türschalen (15,16) sich völlig überdeckend mittig an einer Wandseite
zur Ruhe kommen, so daß die halbe Durchgangsbreite freigegeben ist (Fig. 5).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 160 737, 18 349;
österreichische Patentschriften Nr. 46 946, 57 671.
Deutsche Patentschriften Nr. 160 737, 18 349;
österreichische Patentschriften Nr. 46 946, 57 671.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ι 809'527/212 5.5«
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH22262A DE1030550B (de) | 1954-11-29 | 1954-11-29 | Fluegellose Drehtuer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH22262A DE1030550B (de) | 1954-11-29 | 1954-11-29 | Fluegellose Drehtuer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1030550B true DE1030550B (de) | 1958-05-22 |
Family
ID=7149264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH22262A Pending DE1030550B (de) | 1954-11-29 | 1954-11-29 | Fluegellose Drehtuer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1030550B (de) |
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