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DE1030481B - Elektroden-Tieffassung mit als Schutzmantel ausgebildetem Fassungszylinder - Google Patents

Elektroden-Tieffassung mit als Schutzmantel ausgebildetem Fassungszylinder

Info

Publication number
DE1030481B
DE1030481B DED23724A DED0023724A DE1030481B DE 1030481 B DE1030481 B DE 1030481B DE D23724 A DED23724 A DE D23724A DE D0023724 A DED0023724 A DE D0023724A DE 1030481 B DE1030481 B DE 1030481B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
cylinder
holder
contact
contact jaws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED23724A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Carl Reschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Demag Elektrometallurgie GmbH
Original Assignee
Demag Elektrometallurgie GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag Elektrometallurgie GmbH filed Critical Demag Elektrometallurgie GmbH
Priority to DED23724A priority Critical patent/DE1030481B/de
Publication of DE1030481B publication Critical patent/DE1030481B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/10Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Furnace Details (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Elektroden-Tieffassung mit einem in das Ofeninnere hineinragenden, die Elektrode im Abstand umgebenden Fassungszylinder. Es ist bekannt, daß der als Widerlager für den Anpreßdruck auf die wassergekühlten Kontaktbacken dienende Fassungszylinder an seinem oberen, der Ofenhitze abgewandten Ende gegen die Eelektrode. abgedichtet ist. Die obenliegende Dichtung hat den Nachteil, daß die Wasseranschlüsse an den Kontaktbacken sowie die Dichtheit der wassergekühlten Kontaktbacken nicht beobachtet werden kann. Durch den an der Elektrode anhaftenden Staub, der durch den unten offenen, als Schutzmantel ausgebildeten Fassungszylinder eindringen kann, werden die Anpreßflächen der Kontaktbacken beim Nachsetzen der Elektrode einem erheblichen Verschleiß unterworfen. Es wurden daher Elektroden-Tieffassungen entwickelt, bei denen der Schutzzylinder oben offen und die Abdichtung im Bereich der Kontaktbacken vorgenommen ist.
Andererseits ist es für manche Fälle erwünscht, wenn die Dichtung zwischen Fassungszylinder und Elektrode möglichst weit vom Ofen entfernt ist. Hiervon ausgehend, hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, den Verschleiß der Kontaktbacken durch Abrieb sowie ihre Gefährdung durch die Lichtbogenflamme zu verhindern oder zu vermindern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Fassungszylinder mit einem Anschluß zum Einleiten eines neutralen Gases in den von Elektrode und Fassungszylinder gebildeten, unten offenen Ringraum versehen ist. Derartige Gase, die aus dem Ofen stammen können, strömen am unteren Ende des Fassungszylinders in das Ofeninnere aus und legen damit gewissermaßen einen Schutzschleier vor die Kontaktbacken. Weder Verunreinigungen noch Flammen, die vom Lichtbogen herrühren, vermögen entgegen dem Strom des Schutzgases in das Innere des Fassungszylinders und somit an die Kontaktbacken oder die Elektrode zu gelangen. Das Gas kann in bekannter Weise gekühlt sein und trägt damit zur Kühlung des Ofendeckels bei. Die Einleitung eines die Ofenflammen und Verunreinigungen abhaltenden Ciasstromes hat damit letztlich zur Folge, daß ein Defektwerden der Kontaktbacken bzw. der Wasseranschlüsse und ein Ausfließen des Wassers in das Ofeninnere nicht mehr zu befürchten ist, so daß auf eine Beobachtungsmöglichkeit der Kontaktbacken verzichtet und damit die Dichtung am oberen Ende des Fassungszylinders angeordnet werden kann.
Es wurde weiterhin erkannt, daß die Kontaktbacken nicht mehr willkürlich anpreßbar und lösbar zu sein brauchen, wozu bei der bekannten Tieffassung mit obenliegender Dichtung lange Betätigungsstangen Elektroden -Tieffassung
mit als Schutzmantel ausgebildetem
Fassungszylinder
Anmelder:
Deniag-Elektrometallurgie G. m. b. H.,
Duisburg, Wolfgang-Reuter-Platz
Dr.-Ing. Carl Reschke, Duisburg,
ist als Erfinder genannt worden
notwendig waren, die unter besonderer Abdichtung aus dem Fassungszylinder hinausgeführt werden mußten. Darüber hinaus konnten beim Lockern der Kontaktbacken — etwa um die Elektrode durchgleiten zu lassen — besonders leicht Verunreinigungen zwischen die Elektrode und die Kontaktbacken gelangen. Nachdem durch den Gasschleier am unteren Ende des Fassungszylinders das Eindringen von Verunreinigungen erschwert ist, wird die Tieffassung gemäß der weiteren Ausgestaltung der Erfindung dahingehend verbessert, daß die Kontaktbacken vom Fassungszylinder in Richtung quer zur Elektrode beweglich getragen werden und durch vorzugsweise unveränderlichen Federdruck angepreßt sind und die Elektrode von einer bekannten, aus zwei oberhalb des Fassungszylinders angeordneten Klemmringen bestehenden Halte- und Nachsetzvorrichtung, von denen der obere Klemmring sich über Federn od. dgl. auf dem unteren abstützt und jeder Klemmring die Elektrode einzeln zu halten vermag, getragen wird. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß jegliche Gestänge zur Betätigung der Kontaktbacken in Fortfall kommen und die Kontaktbacken mit einem unveränderlichen, nur zur sicheren Stromübertragung bemessenen Anpreßdruck an die stets saubere Oberfläche der Elektrode angedrückt werden. Das Halten und Nachsetzen der Elektrode wird mit der Verwendung einer bekannten Nachsetzvorrichtung bewirkt.
Um die benötigte Gasmenge zur Bildung eines Gasschleiers am unteren Ende des Fassungszylinders zu verringern, ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der Fassungszyliiider an seinem unteren Ende bis auf einen Ringspalt an die Elektrode herangeführt. In diesem Ringspalt stellt sich auch bei geringer Gasmenge eine hohe Gasgeschwindigkeit
809 5Z7/594
ein, die den Eintritt von Fremdkörpern und Flammen wirksam verhindert. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Die kontinuierliche Elektrode 1 wird von einer aus zwei Klemmringen 2 bestehenden Halte- und Nachsetzvorrichtung gehalten und nachgesetzt. Die Wirkungsweise einer derartigen Einrichtung ist bekannt und braucht nicht näher erläutert zu werden. Der untere Klemmring 2 stützt sich auf den oberen Flansch 3 eines Fassungszylinders 6 ab, der die Elektrode im Abstand umgibt und über die Kontaktbacken 10 hinweg bis in das Ofeninnere reicht. Der zum Ofeninneren hin offene Ringraum, der durch die Elektrode 1 und den Fassungszylinder 6 gebildet wird, ist am oberen Ende" des Zylinders durch eine Dichtung 4 abgedichtet. Bei 5 ist ein Anschluß zur Einleitung eines neutralen Gases vorgesehen, das am unteren Ende des Zylinders 6 austritt und somit den Zutritt von Verunreinigungen und Flammen in das Innere des Zylinders verhindert.
Die wassergekühlten Kontaktbacken 10, die über die Leitungen 7 mit Kühlwasser versorgt werden, erhalten ihren Anpreßdruck durch umfangsverteilte Druckfedern 11,, die sich von innen gegen den Fassungszylinder 6 abstützen. In Richtung quer zur Elektrode sind die Kontaktbacken 10 beweglich und werden über die Winkel 14 vom Fassungszylinder 6 getragen. Selbstverständlich sind die Winkel 14 zum Durchlaß des Gases unterbrochen.
Der untere Teil des Fassungszylinders 6 ist doppelwandig ausgeführt, so daß über den Anschluß 8 Kühlwasser in den dergestalt geschaffenen Hohlraum geleitet werden kann. Das Kühlen eines Schutzmantels an seinem unteren Ende ist bekannt.
Der äußere Mantel 9 des doppelwandigen Teils des Fassungszylinders gleitet unter Abdichtung in einen gekühlten Ring 12, der in den Ofendeckel 13 eingesetzt ist. Der Fassungszylinder 6 bildet somit gleichzeitig einen Tragzylinder für die Hauptfassung der Elektrode und unterliegt den Bewegungen der Elektroden-Reguliereinrichtung.

Claims (3)

Patentansprüche=
1. Elektroden-Tief fassung mit einem in das Ofeninnere hineinragenden, die Elektrode im Abstand umgebenden Fassungszylinder, der als Widerlager für den Anpreßdruck auf die wassergekühlten Kontaktbacken dient und an seinem oberen, der Ofenhitze abgewandten Ende gegen die Elektrode abgedichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Fassungszylinder mit einem Anschluß zum Einleiten eines neutralen Gases in den von Elektrode und Fassungszyliiider gebildeten, unten offenen Ringraum versehen ist.
2. Elektroden-Tief fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die radial zur Elektrode beweglichen Kontaktbacken vom Fassungszylinder getragen werden und durch vorzugsweise unveränderlichen Federdruck angepreßt sind und daß die Elektrode von einer bekannten, aus zwei oberhalb der Fassung angeordneten Klemmringen bestehenden Halte- und Nachsetzvorrichtung, von denen der obere Klemmring sich über Federn od. dgl. auf dem unteren abstützt, getragen wird.
3. Elektroden-Tief fassung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fassungszylinder an seinem unteren Ende bis auf einen Ringspalt an die Elektrode herangeführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 527/394 5.58
DED23724A 1956-09-01 1956-09-01 Elektroden-Tieffassung mit als Schutzmantel ausgebildetem Fassungszylinder Pending DE1030481B (de)

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DE1030481B true DE1030481B (de) 1958-05-22

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2487621A1 (fr) * 1980-07-25 1982-01-29 Elkem As Dispositif de porte-electrode pour four de fusion electrothermique
EP0120312A1 (de) * 1983-03-02 1984-10-03 Fuchs Systemtechnik GmbH Nachsetz- und Haltevorrichtung für eine Elektrode eines Lichtbogenofens
EP0145219A1 (de) * 1983-10-31 1985-06-19 Hatch Associates Ltd. Elektrodenvorrichtung für elektrische Lichtbogenöfen

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