DE10303345A1 - Türinnenverkleidung mit einem Staufach - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Türinnenverkleidung (6) mit einem Staufach (18). Bekannt sind mit Deckeln verschlossene Staufächer (18) in Armlehnen (11) von Türinnenverkleidungen (6), wobei die Deckel meistens in die Armauflagefläche integriert sind. Die erfindungsgemäße Türinnenverkleidung (6) weist in einer Querwand (16) nahe dem der Anschlagseite (3) der Tür (2) abgekehrten Türende (15) eine Zugangsöffnung (17) für ein Staufach (18) auf. Ein wichtiges Merkmal der Erfindung ist, daß sich diese Zugangsöffnung (17) in der Querwand (16) befindet und so bei geschlossener Tür (2) verdeckt ist. Da die Zugangsöffnung (17) nur bei geöffneter Tür (2) freiliegt, läßt sie dem Design der Türinnenverkleidung (6) alle Freiheiten.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Türinnenverkleidung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- In Sportwagen, insbesondere in zweisitzigen Supersportwagen, ist der Bedarf an Staufächern und Ablagefächern besonders hoch. Da Supersportwagen in der Regel mit einem Mittelmotor ausgerüstet sind, bleibt im Motorraum hinten so wie im in der Regel ziemlich klein bemessenen vorderen Kofferraum, der meistens durch Batterie und elektrische Aggregate belegt ist, wenig Raum für Gepäck. Da Supersportwagen im Vergleich zu anderen Autos relativ breit sind, bietet sich der Platz zwischen den Sitzen und vor allem in den Türverkleidungen als zusätzlicher Stauraum an.
- Aus der
,JP 61 05 43 22 A ,JP 59 06 71 29 A und derJP 2001-347834 A US 4,023,873 sind Armauflagen oder Armlehnen bekannt, die Ablagefächer beinhalten. Diese Ablagefächer sind aus dem Fahrzeuginnenraum zugänglich. Meistens befindet sich auf der Oberseite der Armlehne eine Klappe, die sich nach oben klappen läßt und das darunter liegende Staufach freigibt. Der Nachteil an diesen Staufächern in Türarmlehnen ist auf der einen Seite das eingeschränkte Styling und auf der anderen Seite, daß bei geöffneter Klappe keine Armlehne mehr vorhanden ist. Es ist bei sehr teuren Supersportwagen oft unerwünscht, solche unschönen Klappen in den Türen und/oder Armlehnen zu haben, da sie häufig fließende und harmonische Formen im Innenraum des Fahrzeugs und damit den ästhetischen Eindruck stören. Zusätzlich kann bei äußerst ungünstigen Armbewegungen der Insassen die Möglichkeit bestehen, daß sie sich den Ellenbogen oder den Arm an der Kante der Klappe stoßen. - Aus der
DE 89 03 383 U1 ist speziell eine Mittelarmlehne mit einem in Längsrichtung ausziehbaren Schubfach bekannt. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Türinnenverkleidung zu schaffen, die ein Staufach enthält und deren optischer Eindruck ohne Einschränkung durch dieses Staufach frei wählbar ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Türinnenverkleidung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungen beschreiben die Unteransprüche.
- Ein Vorteil dieser Erfindung ist, dass das Styling der Türinnenverkleidung durch die Öffnung des Ablagefachs nicht eingeschränkt wird. Die sonst ungenutzten Hohlräume in der Türinnenverkleidung finden so eine Verwendung als Ablage vor allem für Gegenstände, die während des Fahrbetriebes nicht genutzt werden. Dabei ist insbesondere an Verbandskästen, Warndreiecke, Regenschirme, usw. gedacht. Diese Gegenstände werden an sich und im Fahrbetrieb insbesondere selten beziehungsweise nie benutzt und gebraucht. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Zugangsöffnung mit einer Klappe verschließbar. Die Klappe kann zum Beispiel ein Scharnier besitzen oder auch als Steckklappe mit Clipsen versehen sein. In der Regel ist die Zugangsöffnung nur bei geöffneter Tür sichtbar und so auch nur bei geöffneter Tür zugänglich; in diesen Fällen erübrigt sich häufig ein mit einem Schlüssel zu betätigendes Schloß für die Klappe.
- In einer bevorzugten Ausführungsform besitzt das Staufach in der Türinnenverkleidung einen oberen und einen unteren Bereich, die durch eine Vertiefung zur Armauflage gebildet sind.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Figur erläutert. Diese zeigt ein Fahrzeug
1 mit einer Tür2 . In diesem Ausführungsbeispiel handelt es sich um ein Fahrzeug1 mit Linkslenkung, so dass es sich bei der Tür 2 um die Fahrertür handelt. An die Anschlagseite3 der Tür2 schließt sich eine Konsole4 mit einem Lenkrad5 an. Die Tür2 enthält, soweit hier von Interesse, eine Türinnenverkleidung6 auf einem Türinnenblech7 . Die Türinnenverkleidung6 ist in einen oberen Bereich8 und einen unteren Bereich9 durch die Vertiefung10 unterteilt. Die Vertiefung10 dient als Armlehne11 . Innerhalb der Vertiefung10 befindet sich in diesem Ausführungsbeispiel ein Türgriff12 zum Öffnen der Tür2 . Die Tür2 ist an die A-Säule13 des Fahrzeugs1 angeschlagen und enthält ein Fenster14 . Gegenüber der Anschlagseite3 der Tür2 befindet sich das der Anschlagseite3 der Tür2 abgekehrte Türende15 mit einer Querwand16 . In dieser Querwand16 befindet sich eine Zugangsöffnung17 für ein Staufach18 . An dieser Querwand16 befindet sich außerdem noch das Türschloß19 . In einer bevorzugten Ausführungsform kann man die Zugangsöffnung17 mit einer Klappe20 verschließen. Die Klappe20 an der Querwand16 der Zugangsöffnung17 kann beispielsweise mit einem Scharnierband, einem Schnappverschluß, Clipsen oder anderen Befestigungsmitteln befestigt sein. - Mit der Erfindung ist also eine gattungsgemäßige Türinnenverkleidung geschaffen, die trotz der vorteilhaften Schaffung von Stauräumen Freiheit hinsichtlich der stylistischen Gestaltung läßt.
-
- 1
- Fahrzeug
- 2
- Tür
- 3
- Anschlagseite
der Tür
2 - 4
- Konsole
- 5
- Lenkrad
- 6
- Türinnenverkleidung
- 7
- Türinnenblech
- 8
- oberer
Bereich der Türinnenverkleidung
6 - 9
- unterer
Bereich der Türinnenverkleidung
6 - 10
- Vertiefung
- 11
- Armlehne
- 12
- Türgriff
- 13
- A-Säule
- 14
- Fenster
- 15
- Türende
- 16
- Querwand
- 17
- Zugangsöffnung
- 18
- Staufach
- 19
- Türschloß
- 20
- Klappe
Claims (5)
- Türinnenverkleidung (
6 ) mit einem Staufach (18 ) eines Fahrzeugs (1 ) mit einer Querwand (16 ) nahe dem einer Anschlagseite (3 ) der Tür (2 ) abgekehrten Türende (15 ), dadurch gekennzeichnet, dass die Querwand (16 ) eine Zugangsöffnung (17 ) für ein Staufach (18 ) in der Türinnenverkleidung (6 ) aufweist. - Türinnenverkleidung (
6 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugangsöffnung (17 ) mit einer Klappe (20 ) verschließbar ist. - Türinnenverkleidung (
6 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappe (20 ) ein Schnappverschluß zugeordnet ist. - Türinnenverkleidung (
6 ) nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugangsöffnung (17 ) nur bei geöffneter Tür (2 ) frei liegt. - Türinnenverkleidung (
6 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in ihr (6 ) durch eine Vertiefung (10 ) zur Armaufnahme ein oberer (8 ) und ein unterer (9 ) hohl ausgeführter Bereich gebildet sind und beide Bereiche als Staufach-Bereiche in die Zugangsöffnung (17 ) münden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2003103345 DE10303345A1 (de) | 2003-01-29 | 2003-01-29 | Türinnenverkleidung mit einem Staufach |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2003103345 DE10303345A1 (de) | 2003-01-29 | 2003-01-29 | Türinnenverkleidung mit einem Staufach |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10303345A1 true DE10303345A1 (de) | 2004-08-12 |
Family
ID=32695004
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2003103345 Withdrawn DE10303345A1 (de) | 2003-01-29 | 2003-01-29 | Türinnenverkleidung mit einem Staufach |
Country Status (1)
| Country | Link |
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