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DE10303726B3 - Vorrichtung zum Einsetzen von Stielen in Formen zum Herstellung von Stielkonfekt - Google Patents

Vorrichtung zum Einsetzen von Stielen in Formen zum Herstellung von Stielkonfekt Download PDF

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DE10303726B3
DE10303726B3 DE10303726A DE10303726A DE10303726B3 DE 10303726 B3 DE10303726 B3 DE 10303726B3 DE 10303726 A DE10303726 A DE 10303726A DE 10303726 A DE10303726 A DE 10303726A DE 10303726 B3 DE10303726 B3 DE 10303726B3
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DE
Germany
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DE10303726A
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Inventor
Klaus KORNDÖRFER
Werner Kerres
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Hosokawa Bepex GmbH
Original Assignee
Hosokawa Bepex GmbH
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Publication date
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Priority to PCT/EP2004/000692 priority patent/WO2004066747A1/de
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Abstract

An einem Formenförderer (10) sind in dessen Förderrichtung (a) hintereinander Formen (12) angeordnet, die in Reihen nebeneinander angeordnete, mit Konfektmasse (K) füllbare Formräume (20) aufweisen. An einem Drehkörper (34), der um eine parallel zu den Reihen der Formräume (20) angeordnete Drehachse (36) schrittweise drehbar ist, sind Stielhalter (42) in Winkelabständen entsprechend den Drehschritten angeordnet. Die Stielhalter (42) weisen Reihen radialer Kanäle (44) auf, in die sich je ein Stiel (S) radial von außen nach innen einschieben lässt, sodass die Stiele (S) in einer Stellung gehalten werden, in der sie radial vom Drehkörper (34) wegragen. Jeder Stielhalter (42) steht bei jedem Umlauf des Drehkörpers (34) in einer ersten Drehwinkelstellung einem Zuteiler (50) gegenüber, um von ihm eine Reihe Stiele (S) zu übernehmen, und steht in einer letzten Drehwinkelstellung einer Reihe Formräume (20) gegenüber, in die je ein Stiel (S) einzusetzen ist, indem er radial von innen nach außen aus seinem Kanal (44) herausgeschoben wird. Der Drehkörper (34) hat einen ringförmigen Querschnitt, der rings um einen die Drehachse (36) definierenden Achskörper (38) einen Ringraum (40) freilässt. Die radialen Kanäle (44) münden in den Ringraum (40), und in diesem ist ein sämtlichen Stielhaltern (42) gemeinsam zugeordneter Auswerfer (64) drehstationär angeordnet, der zum Herausschieben der Stiele (S) aus den Kanälen (44) Stößel (66) aufweist. Diese dringen jeweils im Stillstand des ...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einsetzen von Stielen in Formen zum Herstellen von Stielkonfekt. Im Sinne dieser Erfindung soll unter Stielkonfekt jegliche durch Knabbern oder Lutschen verzehrbare Zubereitung, beispielsweise aus Zucker- und/oder Schokoladenmasse oder in Form von Eiskrem, verstanden werden, die mit einem Stiel zum Halten der Zubereitung verbunden ist. Der Stiel kann aus unterschiedlichen Materialien, beispielsweise Holz, gerolltem Papier oder Kunststoff bestehen und einen dem Verwendungszweck angepassten, beispielsweise kreisrunden oder rechteckigen Querschnitt haben.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere eine Vorrichtung nach den Oberbegriffen der Patentansprüche 1 und 6. Eine solche Vorrichtung ist aus DE 39 19 324 A1 bekannt. Dort ist als Drehkörper ein Drehkreuz vorgesehen, das zwei zueinander und zur Drehachse des Drehkörpers normale, also ebenfalls kreuzförmig angeordnete Nuten aufweist, in denen je ein Schieber geführt ist. Das Drehkreuz ist schrittweise um 90° drehbar, und darauf abgestimmt sind die beiden Schieber derart angetrieben, dass jeder von ihnen sich in seiner Nut pendelnd hin- und herbewegt. Jeder der beiden Schieber trägt an seinen beiden Enden je eine Stabhaltstange, und an jeder dieser Stabhaltstangen ist eine Reihe radialer Stäbe befestigt, die in je einer radialen Röhre einer am zugehörigen Balken des Drehkreuzes befestigten Röhrenreihe geführt sind. Jede Röhrenreihe steht während jeder Umdrehung des Drehkreuzes einmal einem Zuteiler gegenüber, von dem in sämtliche Röhren dieser Reihe je ein Stiel radial von außen nach innen eingeschoben wird. Nach einer Drehung des Drehkreuzes um 90° steht diese Röhrenreihe senkrecht über einer Reihe Formen, in welche die Stiele durch eine Bewegung des ihren Röhren zugeordneten Schiebers eingeschoben werden. An der Oberseite jeder Formenreihe ist eine Vorrichtung angeordnet, welche die Aufgabe hat, die Stiele während der Verfestigung der zuvor in die Formen eingefüllten Konfektmasse in Position zu halten. Diese Vorrichtung besteht aus einem Paar Klappen, die an der Oberseite der zugehörigen Formenreihe zangenartig zueinander hin und voneinander weg schwenkbar gelagert, im Sinne einer Schwenkung zueinander hin federbelastet und zum Schwenken voneinander weg der Einwirkung einer Betätigungsvorrichtung ausgesetzt sind. Die beiden Klappen sind voneinander weggeschwenkt, wenn die Stiele in je eine Form der zugehörigen Formenreihe eingeschoben werden; anschließend werden die beiden Klappen zueinander hin in ihre Schließstellung geschwenkt, in der die Stiele in je einer am Rand einer der beiden Klappen ausgebildeten Kerbe zentriert und durch den gegenüberliegenden Rand der anderen Klappe festgeklemmt sind.
  • Die beschriebene bekannte Vorrichtung zum Einsetzen von Stielen erfordert einen erheblichen Herstellungs- und Wartungsaufwand. Dies gilt einerseits für die Gestaltung des Drehkreuzes, bei dem die Anzahl der zum Aussschieben der Stiele erforderlichen Stäbe viermal so groß ist wie die Anzahl der in jeder Formenreihe vorhandenen Formen. Einen ebenfalls erheblichen Aufwand erfordert es, auf jeder Formenreihe die beschriebenen, zangenartig zusammenwirkenden Klappen anzuordnen, zu steuern und im Betrieb sauber zu halten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine besonders einfache, kompakte und zuverlässig arbeitende Vorrichtung zum Einsetzen von Stielen in Formen zum Herstellen von Stielkonfekt zu schaffen.
  • Die Aufgabe ist erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 5. Darüber hinaus ist es mit den Merkmalen des Patentanspruchs 6 und dessen in den Ansprüchen 7 bis 9 beschriebenen Weiterbildungen gelungen, eine Vorrichtung zum Einsetzen von Stielen in Formen zum Herstellen von Stielkonfekt auch dann besonders einfach zu gestalten, wenn damit zu rechnen ist, dass die zu verarbeitende Konfektmasse beim Einsetzen der Stiele noch nicht hinreichend erstarrt ist, um von sich aus zu gewährleisten, dass die Stiele ihre – im allgemeinen senkrechte – zentrierte Lage, in der sie eingesetzt worden sind, beibehalten.
  • Die Erfindung hat gegenüber dem beschriebenen Stand der Technik den Vorteil einer wesentlichen konstruktiven Vereinfachung, die nicht nur die Herstellung sondern ganz besonders auch das Sauberhalten der erfindungsgemäßen Vorrichtung erleichtert. So ist die Anzahl der insgesamt erforderlichen Stößel zum Herausschieben der Stiele aus den Kanälen des Drehkörpers nur eben so groß wie die Anzahl der Formen je Formenreihe des Formenförderers. Zum Zentrierthalten der Stiele in den Formen bis zum Erstarren der zuvor in die Formen eingebrachten Konfektmasse ist für jede Formenreihe nur ein Deckel erforderlich, der im Vergleich zu der bekannten Zangenanordnung einfach und dementsprechend leicht zu reinigen ist. Der erforderliche Aufwand für Herstellung und Wartung der erfindungsgemäßen Deckelauflege-, Deckelabhebe- und Deckelrückführungsvorrichtungen ist besonders bei einer Anlage mit vielen Formenreihen gering im Vergleich zu der bisherigen Notwendigkeit, jede einzelne Formenreihe mit einer gesteuert betätigbaren Zangenanordnung zu versehen.
  • Ein Ausführungsbeispiel mit weiteren Einzelheiten der Endung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen beschrieben.
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, die in einer senkrechten Längsebene geschnitten ist.
  • 2 ist ein vergrößerter Ausschnitt aus 1 in leicht veränderter Perspektive.
  • 3 zeigt eine Baugruppe aus dem in 1 und 2 rechten Bereich der Vorrichtung, in wiederum geänderter Perspektive.
  • 4 ist ein Ausschnitt einer Seitenansicht in Richtung des Pfeils IV in 3.
  • 5 ist eine wiederum veränderte perspektivische Teilansicht der in 3 dargestellten Baugruppe.
  • 6 ist ein vergrößerter Ausschnitt aus 2 in dem dort mit dem Pfeil VI bezeichneten Bereich.
  • 7 ist eine der 1 entsprechende, jedoch in Teilen vervollständigte und durch Weglassen anderer Teile verdeutlichte perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • In 1 bis 7 ist eine Vorrichtung dargestellt, die den erfindungsgemäß wesentlichen Teil einer Anlage zum Herstellen von Stielkonfekt ausmacht. Das Stielkonfekt ist im dargestellten Beispiel eine Kugel aus Konfektmasse K, in die radial ein Stiel S von kreisrundem Querschnitt hineingesteckt ist.
  • In 1 und 2 ist ein waagerechter Abschnitt eines endlosen Formenförderers 10 dargestellt, der eine Vielzahl in gleichmäßigen Abständen hintereinander angeordneter Formen 12 aufweist und in der mit einem Pfeil a angedeuteten Förderrichtung schrittweise um den Abstand zwischen je zwei Formen 12 bewegbar ist. Zur Erläuterung der Erfindung ist es unerheblich, wie der Formenförderer 10 als Ganzes gestaltet ist, und wie die Formen 12 miteinander verbunden sind; beispielsweise kann der Formenförderer zwei parallele Förderketten aufweisen, die über Umlenkräder laufen und an denen die Formen 12 pendelnd aufgehängt sind. Die Erfindung ist auch unabhängig davon, wie die Formen 12 im einzelnen gestaltet sind; im dargestellten Beispiel haben sie je ein Formmittelteil 14, das durch quer zur Förderrichtung a angeordnete Scharniere 16 und 16' mit einem vorderen Formaußenteil 18 und einem hinteren Formaußenteil 18' gelenkig verbunden ist. Das Formmittelteil 14 bildet zusammen mit dem vorderen Formaußenteil 18 eine Reihe von beispielsweise zehn quer zur Förderrichtung a nebeneinander angeordneten vorderen Formräumen 20, und zusammen mit dem hinteren Formaußenteil 18' eine entsprechende Reihe von hinteren Formräumen 20'. Auf der abgebildeten Strecke des Formenförderers 10 sind sämtliche Formen 12 geschlossen; die Formräume 20 und 20' haben je eine oben angeordnete Eingussöffnung 22 bzw. 22', durch die hindurch sie in einem nicht dargestellten, links von 1 und 2 angeordneten Bereich der Anlage mit Konfektmasse K gefüllt worden sind.
  • Die Eingussöffnungen 22 und 22' sind verhältnismäßig groß, damit das Füllen der Formräume 20 und 20' wenig Zeit braucht und damit Lufteinschlüsse in den gefüllten Formräumen vermieden werden. Wegen Ihrer Größe sind die Eingussöffnungen 22 und 22' nicht imstande, die verhältnismäßig schlanken Stiele S zentriert zu halten, wenn diese in Konfektmasse K hineingesteckt werden, die noch mehr oder weniger flüssig ist und somit einem Kippen der Stiele keinen ausreichenden Widerstand leisten kann. Deshalb ist vorgesehen, eine Zentrierung für die Stiele S dadurch bereitzustellen, dass jede Form 12, nachdem ihre Formräume 20 und 20' mit Konfektmasse K gefüllt worden sind, mit einem Deckel 24 abgedeckt wird, der sich mit einem an ihm umlaufenden Kragen 26 an der Form 12 positioniert und entsprechend deren Eingussöffnungen 22 und 22' angeordnete Zentrierlöcher 28 und 28' aufweist, deren Querschnitt an denjenigen der Stiele S hinreichend eng angepasst ist, um diese zentriert zu halten. Die Stiele S werden also durch je ein Zentrierloch 28 oder 28' sowie durch je eine Eingussöffnung 22 bzw. 22' hindurch in die Konfektmasse K in dem betreffenden Formraum 20 bzw. 20' eingeschoben.
  • Für diejenigen Stiele S, die einem vorderen Formraum 20 zugeordnet sind, ist ein vorderer Vorratsbehälter 30 vorgesehen; diejenigen Stiele S, die in einen der hinteren Formräume 20' hineingesteckt werden sollen, werden hingegen in einem hinteren Vorratsbehälter 30' bereitgehalten. Beide Vorratsbehälter 30 und 30' sind einander gleich, und entsprechendes gilt auch für die Vorrichtungen, die einem dieser Vorratsbehälter unmittelbar zugeordnet sind. Deshalb wird im folgenden anhand der 3 bis 5 nur der Vorratsbehälter 30 samt zugeordneten Vorrichtungen im Einzelnen beschrieben.
  • Der Vorratsbehälter 30 ist ein rechteckiger, oben offener Kasten, dessen Breite derjenigen der Formen 12, quer zur Förderrichtung a des Formenförderers 10 gemessen, entspricht, und dessen Tiefe, wie aus 3 ersichtlich, so bemessen ist, dass im Vorratsbehälter 30 ein Vorrat Stiele 10 Platz hat, die parallel zur Förderrichtung a orientiert sind. Dabei liegen die Stiele S mit je einem ihrer Enden an einer senkrechten Behälterwand 32 an, die sich quer zur Förderrichtung a erstreckt und den Arbeitsbereich eines rohrförmigen Drehkörpers 34 abgrenzt, der zwischen den beiden Vorratsbehältern 30 und 30' um seine Achse, im folgenden Drehachse 36 genannt, drehbar ist. Die Drehachse 36 ist von einem ortsfesten Achskörper 38 definiert, auf dem der Drehkörper 34 mit nicht dargestellten Mitteln herkömmlicher Art so gelagert ist, dass zwischen dem Drehkörper 34 und dem Achskörper 38 ein Ringraum 40 im wesentlichen frei bleibt. Die Drehachse 36 erstreckt sich waagerecht quer zur Förderrichtung a. Es genügt, wenn der Achskörper 38 nur auf einer Seite des Formenförderers 10 an einem nicht dargestellten tragenden Bauteil, beispielsweise einer Rückwand der Vorrichtung, befestigt und der Drehkörper 34 somit fliegend gelagert ist. Dies hat den Vorteil, dass der Drehkörper 34 sich zum Reinigen leicht vom Achskörper 38 in Richtung zum Betrachter der 2 hin abziehen lässt.
  • Der Drehkörper 34 ist an seiner Innenseite kreiszylindrisch und weist an seiner ursprünglich ebenfalls kreiszylindrischen Außenseite vier durch Fräsen oder dergleichen herausgearbeitete Stielhalter 42 auf, die sich parallel zur Drehachse 36 erstrecken und in Bezug auf diese in Winkelabständen von 90° angeordnet sind. Jeder der Stielhalter 42 weist zwei Reihen Kanäle 44 und 44' auf, die in ihrem Durchmesser und in ihrer Anordnung in Bezug zueinander den Zentrierlöchern 28 und 28' der Deckel 24 entsprechen. Die Kanäle 44 sind dazu bestimmt, je einen Stiel S aufzunehmen, der durch eines der vorderen Zentrierlöcher 28 und die zugehörige Eingussöffnung 22 in einen der vorderen Formräume 20 einer der Formen 12 eingeschoben werden soll; in entsprechende Weise sind die Kanäle 44' den hinteren Zentrierlöchern 28', Eingussöffnungen 22' und Formräumen 20' zugeordnet. Sämtliche Kanäle 44 und 44' sind in Bezug auf die Drehachse 36 des Drehkörpers 34 im wesentlichen radial angeordnet; genau genommen erstrecken sich die Kanäle 44 und 44' jedes einzelnen Stielhalters 44 in geringem Abstand von und parallel zu einer Mittelebene des betreffenden Stielhalters 42, in der die Drehachse 36 liegt.
  • Jedem der Kanäle 44 und 44' ist gemäß 6 ein kugelförmiger Klemmkörper 46 zugeordnet, der sich über eine wendelförmige Feder 47 an einer in den betreffenden Stielhalter 42 eingeschraubten Einstellschraube 48 abstützt und durch eine Umbördelung am inneren Ende der Einstellschraube gehindert ist, sich von dieser zu lösen.
  • Der Drehkörper 34 ist mit einem nicht dargestellten Antrieb verbunden, beispielsweise einem elektrischen Schrittmotor, der mit dem ebenfalls nicht dargestellten Antrieb des Formenförderers 10 derart abgestimmt ist, dass der Drehkörper 34 jeweils eine viertel Drehung in der mit einem Pfeil b angedeuteten Drehrichtung, in 1 und 2 also entgegen dem Uhrzeigersinn, ausführt, während der Formenförderer 10 sich in der Förderrichtung a um den Abstand zwischen zwei aufeinander folgenden Formen 12 vorwärts bewegt. Nach jeder dieser Bewegungen steht ein Stielhalter 42 des Drehkörpers 34, nach vorne weisend, dem vorderen Vorratsbehälter 30 gegenüber, um von diesem zehn Stiele S zu übernehmen; der vorangehende Stielhalter 42 steht mit den von ihm übernommenen Stielen S gemäß 1 senkrecht nach oben, ohne in dieser Stellung eine andere Funktion zu haben, als diese Stiele festzuhalten. Der wiederum vorangehende Stielhalter 42 steht, nach hinten weisend, dem hinteren Vorratsbehälter 30' gegenüber, damit seine Kanäle 44' mit einer zweite Reihe Stiele S bestückt werden. Der allen drei genannten Stielhaltern vorangehende Stielhalter 42 steht, senkrecht nach unten weisend, über einer der Formen 12 samt zugehörigem Deckel 24, die zum Aufnehmen sämtlicher im dargestellten Beispiel zwanzig Stiele S bereit steht.
  • Als Unterteil jedes der beiden Vorratsbehälter 30 und 30' ist ein Zuteiler 50 bzw. 50' angeordnet; diese beiden Zuteiler sind einander gleich, sodass im folgenden anhand der 3 bis 5 nur der vordere Zuteiler 50 beschrieben zu werden braucht. Zum Zuteiler 50 gehört ein plattenförmiger Querschlitten 52, der zugleich als Boden des Vorratsbehälters 30 ausgebildet und mittels einer Kolbenzylindereinheit 54 parallel zur Drehachse 36 des Drehkörpers 34 in Richtung des Doppelpfeils c in 3 und in 5 hin- und her beweglich ist. Der Querschlitten 52 reicht bis unter die dem Drehkörper 34 zugewandte Behälterwand 32 und weist an seiner Oberseite nach oben offene parallele Rinnen 56 in einer Anzahl und Anordnung auf, die mit derjenigen der Kanäle 44 übereinstimmt. In Ruhestellung des Querschlittens 52 fluchtet jede seiner Rinnen 56 mit einem der Kanäle 44 des dem Vorratsbehälter 30, und somit auch dem zugehörigen Zuteiler 50, gegenüberstehenden Stielhalters 42. Mit jeder der Rinnen 56 fluchtet in Ruhestellung des Querschlittens 52 ein Stößel 58 einer Einschiebevorrichtung 60, die mittels einer Kolbenzylindereinheit 62 in Richtung des Doppelpfeils d in 3 hin- und her bewegbar ist.
  • Durch ein- oder mehrmaliges Hin- und Herbewegen des Querschlittens 52 lässt sich erreichen, dass aus dem im Vorratsbehälter 30 enthaltenen Vorrat je ein Stiel S in jede der Rinnen 56 gelangt. Beim anschließenden Betätigen der Einschiebevorrichtung 60 ist somit gewährleistet, dass aus jeder der Rinnen 56 ein Stiel S in den zugehörigen Kanal 44 des in diesem Augenblick nach vorne weisenden Stielhalters 42 eingeschoben wird. Dabei wird, wie aus 6 ersichtlich ist, der in den betreffenden Kanal 44 hineinragende kugelförmige Klemmkörper 46 gegen den Widerstand der zugehörigen Feder 47 etwas nach außen gedrängt, sodass der eingeschobene Stiel S anschließend fest geklemmt wird.
  • Gemäß 1 und 2 haben auch die Kanäle 44' je einen Stiel S aufzunehmen; dies geschieht jedoch erst dann, wenn der eben erwähnte Stielhalter 42 nach zwei weiteren Drehschritten des Drehkörpers 34 dem hinteren Vorratsbehälter 30' gegen über steht. 6 verdeutlicht, dass sämtliche von einem Stielhalter 42 letztlich aufgenommenen Stiele S durch je einen federbelasteten Klemmkörper 46 daran gehindert sind, den Drehkörper 34 von selbst zu verlassen.
  • Im Ringraum 40 innerhalb des Drehkörpers 34 ist ein Auswerfer 64 angeordnet, der zwei Reihen senkrecht nach unten gerichtete Stößel aufweist, nämlich eine Reihe vordere Stößel 66 für je einen Kanal 44, und eine Reihe hintere Stößel 66' für je einen Kanal 44', des Stielhalters 42, der nach einem Drehschritt des Drehkörpers 34 nach unten gerichtet ist. Sämtliche Stößel 66 und 66' sind mittels einer gemeinsamen, am Achskörper 38 abgestützten, z. B. elektromagnetischen, Antriebseinheit 68 in Richtung des Doppelpfeils e senkrecht auf und ab beweglich. Während sich der Drehkörper 34 dreht, nimmt der Auswerfer 64 jeweils eine obere Endstellung ein, in der die Stößel 66 und 66' den Drehkörper 34 nicht berühren; die Kolbenzylindereinheit 68 wird also jeweils nur dann ausgefahren, wenn der Drehkörper 34 eine seiner Ruhestellungen gemäß 1 und 2 einnimmt, und wenn außerdem sicher gestellt ist, dass genau unter dem nach unten weisenden Stielhalter 42 eine noch nicht mit Stielen S bestückte Form 12, bei Bedarf mit zugehörigem Deckel 24, bereit steht.
  • Wenn diese Vorraussetzungen erfüllt sind, werden sämtliche, im dargestellten Beispiel zwanzig, im nach unten gerichteten Stielhalter 42 enthaltenen Stiele S bei einem einzigen Abwärtshub des Auswerfers 64 durch dessen in die Kanäle 44 und 44' dieses Stielhalters 42 eindringende Stößel 66 und 66' nach unten durch je ein Zentrierloch 28 bzw. 28' und je eine Eingussöffnung 22 bzw. 22' hindurch in den zugehörigen Formraum 20 bzw. 20' der bereitstehenden Form 12 hineingeschoben und letztlich aus den Kanälen 44 und 44' ausgestoßen. Sobald sich der Auswerfer 64 anschließend in seine radial innere Ruhestellung zurückgezogen hat, kann der Drehkörper 34 sich um einen Schritt weiter drehen.
  • Unter der Voraussetzung, dass die Konsistenz der zu verarbeitenden Konfektmasse K es erforderlich macht, die in je einen Formraum 20 bzw. 20' eingeschobenen Stiele S anschließend während einer bestimmten, für die Erstarrung der Konfektmasse K erforderlichen Zeit zentriert zu halten, werden die im folgenden beschriebenen Anlagenteile zusätzlich in Betrieb genommen. Es handelt sich im wesentlichen um eine Deckelauflegevorrichtung 70, die in Bezug auf die Förderrichtung a des Formenförderers 10 stromaufwärts vom Drehkörper 34 angeordnet ist, eine Deckelabhebevorrichtung 72, die stromabwärts vom Drehkörper 34 angeordnet ist, sowie eine Deckelrückführvorrichtung 74, die sich oberhalb des Drehkörpers 34 parallel zum Formenförderer 10 erstreckt und die Deckelabhebevorrichtung 72 mit der Deckelauf legevorrichtung 70 verbindet. Die Deckelauflegevorrichtung 70 und die Deckelabhebevorrichtung 72 sind im wesentlichen gleich gestaltet. In 1 und vor allem in 7 ist die Deckelauflegevorrichtung 70 besser erkennbar; deshalb sind die übereinstimmenden Bauteile beider Vorrichtungen mit gleichen Bezugszeichen versehen, und insoweit wird im folgenden nur die Deckelauflegevorrichtung 70 beschrieben. Zu ihr gehören zwei paternosterartige Anordnungen, die auf je einer Seite des Formenförderers 10 stehen und je ein Paar untere Umlenkrollen 76 sowie je ein Paar obere Umlenkrollen 78 aufweisen, über die endlose Förderstränge 80 laufen, beispielsweise Keilriemen, Zahnriemen oder auch Ketten. Zusammengehörige Förderstränge 80 sind in gleichmäßigen Abständen durch Deckelauflagen 82 miteinander verbunden, bei denen es sich um einfache Winkelprofile handeln kann. Die unteren Umlenkrollen 76 der beiden einander gegenüberstehenden paternosterartigen Anordnungen sind durch ein Winkelgetriebe 84 miteinander verbunden und haben einen gemeinsamen Antrieb 86, beispielsweise einen elektrischen Schrittmotor, der mit dem Antrieb des Formenförderers 10 derart synchronisiert ist, dass jeweils beim Eintreten einer Form 12 in den Bereich zwischen den beiden paternosterartigen Anordnungen der Deckelauflegevorrichtung 70 ein dort auf einem Paar einander gegenüberliegender Deckelauflagen 82 liegend bereitgehaltener Deckel 24 auf der Form 12 abgesetzt und dabei von den Deckelauflagen 82 freigegeben wird.
  • Während die Deckelauflegevorrichtung 70 also derart angetrieben wird, dass sie Deckel 24 von der Deckelrückführvorrichtung 44 nach unten fördert, gilt für die Deckelabhebevorrichtung 72 das Gegenteil. Beim Abheben von seiner Form 12 wird jeder Deckel 24 von den – im dargestellten Beispiel zwanzig – aus den Eingussöffnungen 22 der zugehörigen Form 22 nach oben ragenden Stielen S abgezogen und gelangt schließlich, nach mehreren Arbeitszyklen, in denen Gleiches mit den Deckeln 24 der folgenden Formen 12 geschieht, nach oben in die waagerechte Ebene der Deckelrückführvorrichtung 74. Die Förderrichtung der Deckelabhebevorrichtung 72 ist also gegenüber derjenigen der Deckelauflegevorrichtung 70 umgekehrt.
  • Die Deckelrückführvorrichtung 74 weist zwei parallele Führungsschienen 88 auf, auf denen die Deckel 24 mit geringem seitlichen Spiel vom oberen Ende der Deckelabhebevorrichtung 72 zum oberen Ende der Deckelauflegevorrichtung 70 verschiebbar sind. Die Umlenkrollen 76 und 78 der Deckelauflegevorrichtung 70 und der Deckelabhebevorrichtung 70, und dementsprechend auch die zugehörigen endlosen Förderstränge 80 und Deckelauflagen 82 dieser beiden Vorrichtungen, sind so angeordnet und miteinander synchronisiert, dass bei jedem Arbeitszyklus ein mit einem Deckel 24 besetztes Paar Deckelauflagen 82 der Deckelabhebevorrichtung 72 und ein zum Aufnehmen eines Deckels 24 bereites, also noch unbesetztes Paar Deckelauflagen 82 der Deckelauflegevorrichtung 70 gleichzeitig mit den beiden Führungsschienen 88 fluchten.
  • Dieser Zustand wird von der Deckelrückführvorrichtung 74 genutzt, um die in ihrem Einwirkungsbereich liegenden Deckel 24 um eine Strecke zu verschieben, die mit der Deckelbreite übereinstimmt. Zu diesem Zweck ist an Ständern 90 der Deckelabhebevorrichtung 72 oben ein waagerechter Rahmen 92 befestigt, in dem eine Traversenanordnung 94 mittels einer am Rahmen 92 abgestützten Kolbenzylindereinheit 96 in Längsrichtung der Deckelrückführvorrichtung 74, also parallel zum Formenförderer 10, hin- und her verschiebbar ist. Bei jeder Verschiebung zur Deckelauflegevorrichtung 70 hin schiebt die Traversenanordnung 94 den obersten von der Deckelabhebevorrichtung 72 nach oben geförderten Deckel 24 von den Deckelauflagen 82, die ihn bisher getragen haben, auf die beiden Führungsschienen 88. Dadurch werden sämtliche Deckel 24, die schon auf den Führungsschienen 88 gelegen waren, um eine mit der Breite der Deckel übereinstimmende Strecke in Richtung zur Deckelauflegevorrichtung 70 verschoben, und dabei gelangt der in dieser Verschieberichtung bisher vorderste Deckel 24 auf das bereitstehende oberste Paar Deckelauflagen 82 der Deckelauflegevorrichtung 70. Um die Verschiebung zu begrenzen, weist die Deckelauflegevorrichtung 70 ein Paar obere Anschläge 98 auf. Der an diese Anschläge 98 angrenzende Platz wird wieder frei, sobald die Deckelauflegevorrichtung 70 sich um einen Schritt abwärts bewegt, um den untersten von ihr getragenen Deckel 24 auf die nächste freie Form 12 aufzulegen.

Claims (9)

  1. Vorrichtung zum Einsetzen von Stielen (S) in Formen (12) zum Herstellen von Stielkonfekt, mit – einem Formenförderer (10) mit in dessen Förderrichtung (a) hintereinander angeordneten Formen (12), die in Reihen nebeneinander angeordnete, mit Konfektmasse (K) füllbare Formräume (20) aufweisen, – einem Zuteiler (50), der für jede Reihe Formräume (20) eine entsprechende Reihe Stiele (S) bereitzustellen vermag, – einem Drehkörper (34), der um eine parallel zu den Reihen der Formräume (20) angeordnete Drehachse (36) schrittweise drehbar ist, und – Stielhaltern (42), die am Drehkörper (34) in Winkelabständen entsprechend dessen Drehschritten angeordnet sind und Reihen radialer Kanäle (44) aufweisen, in die sich je ein Stiel (S) radial von außen nach innen einschieben lässt, sodass sie die Stiele (S) in einer Stellung zu halten vermögen, in der diese radial vom Drehkörper (34) wegragen, – wobei dem Zuteiler (50) eine Einschiebevorrichtung (60) zum Einschieben der bereitgehaltenen Stiele (S) in die Kanäle (44) zugeordnet ist, – dem Drehkörper (34) eine Einrichtung zum Ausschieben der Stiele (S) zugeordnet ist, – und jeder Stielhalter (42) bei jedem Umlauf des Drehkörpers (34) in einer ersten Drehwinkelstellung dem Zuteiler (50) gegenüber steht, um von ihm eine Reihe Stiele (S) zu übernehmen, und in einer letzten Drehwinkelstellung einer Reihe Formräume (20) gegenüber steht, in die je ein Stiel (S) einzusetzen ist, indem er radial von innen nach außen aus seinem Kanal (44) herausgeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass – der Drehkörper (34) einen ringförmigen Querschnitt hat, der rings um einen die Drehachse (36) definierenden Achskörper (38) einen Ringraum (40) freilässt, – die radialen Kanäle (44) in den Ringraum (40) münden, und – in dem Ringraum (40) ein sämtlichen Stielhaltern (42) gemeinsam zugeordneter Auswerfer (64) drehstationär angeordnet ist, der zum Herausschieben der Stiele (S) aus den Kanälen (44) Stößel (66) aufweist, die jeweils nur im Stillstand des Drehkörpers (34) in die auf eine Reihe Formräume (20) gerichteten Kanäle (44) einzudringen vermögen und vor dem nächsten Schritt des Drehkörpers (34) wieder in den Ringraum (40) zurückziehbar sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass – die Stielhalter (42) je zwei Reihen Kanäle (44, 44') für zwei Reihen Stiele (S) aufweisen, – nur eine erste Reihe Kanäle (44) der Stielhalter (42) jeweils in der ersten Drehwinkelstellung des Drehkörpers (34) dem genannten Zuteiler (50) gegenübersteht, um von diesem eine erste Reihe Stiele (S) zu übernehmen, – dem Drehkörper (34) benachbart ein zweiter Zuteiler (50') angeordnet ist, dem die zweite Reihe Kanäle (44') der Stielhalter (42) jeweils in einer zweiten Drehwinkelstellung des Drehkörpers (34) gegenüber steht, um eine zweite Reihe Stiele (S) zu übernehmen, und – jede Form (12) zwei in Förderrichtung (a) des Formenförderers (10) hintereinander angeordneter Reihen nebeneinander angeordneter Formräume (20, 20') enthält, in welche die Stiele (S) der ersten bzw. der zweiten Reihe einzusetzen sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem zweiten Zuteilen (50') ein eigener, zweiter Vorratsbehälter (30') zugeordnet ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zuteiler (50, 50') einen Querschlitten (52) aufweist, der – den zugehörigen Vorratsbehälter (30, 30') nach unten abschließt, – quer zu den radialen Kanälen (44, 44') hin- und herbewegbar ist und – zum Innenraum des Vorratsbehälters (30, 30') hin offene Rinnen (56) aufweist, die nach jedem Schritt des Drehkörpers (34) in einer Ruhestellung des Querschlittens (52) mit je einem der radialen Kanäle (44 bzw. 44') in einem der Stielhalter (42) des Drehkörpers (34) fluchten.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die radialen Kanäle (44, 44') federbelastete Klemmkörper (46) enthalten, die vorzeitiges Herausrutschen der Stiele (S) verhindern.
  6. Vorrichtung zum Einsetzen von Stielen (S) in Formen (12) zum Herstellen von Stielkonfekt, mit – einem Formenförderer (10) mit in dessen Förderrichtung (a) hintereinander angeordneten Formen (12), die in Reihen nebeneinander angeordnete, mit Konfektmasse (K) füllbare Formräume (20) aufweisen, und – einem Zuteiler (50), der für jede Reihe Formräume (20) eine entsprechende Reihe Stiele (S) bereitzustellen vermag, – wobei auf jeder Form (12) eine Zentriervorrichtung angeordnet ist, die über jedem Formraum (20) ein Zentrierloch (28) für den zugehörigen Stiel (S) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass – die Zentriervorrichtung von einem auf die zugehörige Form (12) auflegbaren Deckel (24) gebildet ist, – förderstromaufwärts von dem Bereich, in dem die Stiele (S) in die Formen (12) eingesetzt werden, eine Deckelauflegevorrichtung (70) angeordnet ist, – förderstromabwärts von dem genannten Bereich eine Deckelabhebevorrichtung (72) angeordnet ist, und – die Deckelabhebevorrichtung (72) mit der Deckelauflegevorrichtung (70) durch eine Deckelrückführvorrichtung (74) verbunden ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6 in Verbindung mit einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Formenförderer (10), soweit er mit Deckeln (24) abgedeckte Formen (12) fördert, zusammen mit der Deckelabhebevorrichtung (72), der Deckelrückführvorrichtung (74) und der Deckelauflegevorrichtung (70) einen in sich geschlossenen, den Drehkörper (34) umschließenden Förderkreis bildet.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelauflegevorrichtung (70) und die Deckelabhebevorrichtung (72) je zwei paternosterartige Anordnungen aufweisen, die auf je einer Seite des Formenförderers (10) stehen und von unteren und oberen Umlenkrollen (76, 78) sowie über diese laufenden endlosen Fördergliedern (80) mit in Abständen angeordneten Deckelauflagen (82) derart gebildet sind, dass paarweise auf gleicher Höhe befindliche Deckelauflagen jeweils gemeinsam einen Deckel (24) abzustützen und in waagerechter Lage zwischen dem Formenförderer (10) und der Deckelrückführvorrichtung (74) auszutauschen imstande sind.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass – die Deckelrückführvorrichtung (74) ein Paar Führungsschienen (88) aufweist, mit denen sich je ein Paar Deckelauflagen (82) im Bereich der oberen Umlenkrollen (78) der Deckelauflegevorrichtung (70) und der Deckelabhebevorrichtung (72) gleichzeitig in Fluchtung bringen lässt, und – die beiden paternosterartigen Anordnungen der Deckelabhebevorrichtung (72) im Bereich ihrer oberen Umlenkrollen (78) durch ein Querhaupt (92) miteinander verbunden sind, das einen hin- und herbewegbaren Antrieb (94, 96) trägt, mit dem die Deckel (24) schrittweise, Deckel für Deckel, von einem Paar Deckelauflagen (82) der Deckelabhebevorrichtung (72) auf die Führungsschienen (88), und von diesen auf ein Paar Deckelauflagen (82) der Deckelauflegevorrichtung (70), verschiebbar sind.
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