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DE10302598A1 - Rohrverbinder - Google Patents

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Publication number
DE10302598A1
DE10302598A1 DE10302598A DE10302598A DE10302598A1 DE 10302598 A1 DE10302598 A1 DE 10302598A1 DE 10302598 A DE10302598 A DE 10302598A DE 10302598 A DE10302598 A DE 10302598A DE 10302598 A1 DE10302598 A1 DE 10302598A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
claw
pipe
pipe connector
smooth surface
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE10302598A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dr. Hirn
Barbara Hirn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE10302598A priority Critical patent/DE10302598A1/de
Priority to DE20320787U priority patent/DE20320787U1/de
Publication of DE10302598A1 publication Critical patent/DE10302598A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/08Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members
    • F16L37/084Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking
    • F16L37/091Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members combined with automatic locking by means of a ring provided with teeth or fingers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung stellt einen Rohrverbinder (1) zum lösbaren Halten des Spitzendes (2) eines Rohres, das eine im Wesentlichen glatte Oberfläche (2') besitzt, bereit, umfassend eine Muffe (4), die mindestens eine umlaufende Sicke (6) mit jeweils einem Dichtring (8) und mindestens einen umlaufenden Muffenring (10) aufweist, und ein Krallenteil (12) zum axialen Halten des Spitzendes (2), das einen Krallenkranz mit mindestens einer sich radial nach innen erstreckenden Kralle (14) aufweist und das unmittelbar auf den Muffenring (10) und/oder die Sicke (6) aufgesetzt ist, wobei das freie Ende (16) der mindestens einen Kralle (14) derart ausgebildet ist, insbesondere eine derartige Härte und/oder Form besitzt, dass es in die im Wesentlichen glatte Oberfläche (2') des Spitzendes (2) des Rohres auch formschlüssig einsenkbar ist. Die vorliegende Erfindung stellt somit einen Rohrverbinder (1) bereit, der eine einfache Lösbarkeit des Spitzendes (2) aus dem Rohrverbinder ermöglicht und gleichzeitig eine einfache Konstruktion besitzt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rohrverbinder zum lösbaren Halten des Spitzendes eines Rohres, das im Wesentlichen eine glatte Oberfläche besitzt, wobei der Rohrverbinder eine Muffe aufweist.
  • Stand der Technik
  • Muffenartige Rohrverbinder sind im Stand der Technik bekannt und finden beispielsweise im Bereich der Leitungsinstallation breite Anwendung. Dabei werden an derartige Rohrverbinder hohe Anforderungen gestellt, da sie einerseits eine zuverlässige mechanische Verbindung zwischen zwei Rohren gewährleisten und gleichzeitig auch die Dichtigkeit der Rohrverbindung sicherstellen sollen. Bei auftretenden Mängeln in einer Rohrleitung ebenso wie bei Umbaumaßnahmen oder sonstigen Installationsarbeiten ist es häufig erforderlich, einzelne Komponenten der Rohrleitung auszutauschen oder der Geometrie zu verändern. Zu diesem Zweck wird die Rohrleitung üblicherweise im Bereich der Rohrverbinder aufgetrennt und nach Durchführung der Arbeiten wieder verbunden. Aus diesem Grunde besteht eine weitere wesentliche Anforderung an Rohrverbinder darin, dass der Rohrverbinder ein möglichst einfaches und wirtschaftliches Verbinden und Lösen benachbarter Rohre ermöglicht.
  • Ein muffenartiger Rohrverbinder ist beispielsweise aus der DE 81 07 113 U1 bekannt, der neben einem ringförmigen Dichtungselement einen federelastischen Stützring aufweist. Diese Muffe besitzt jedoch eine Reihe von Nachteilen, insbesondere ermöglicht die Muffe keine zuverlässige Halterung in Längsrichtung des Rohres. Dies gilt im Besonderen für Metallrohre. Darüber hinaus besitzt die Muffe eine aufwendige Konstruktion und entsprechend sperrige Abmessungen, was bei den üblicherweise sehr begrenzten Raumverhältnissen im Installationsbereich unbefriedigend ist. Auch ist das Lösen eines Rohres bzw. dessen Spitzendes aus der Muffe schwierig und umständlich.
  • Darüber hinaus offenbart die DE-OS 29 39 081 eine mehrteilige Schnellkupplung für Kunststoffrohre. Die offenbarte Schnellkupplung ermöglicht ebenfalls keine ausreichende axiale Halterung der Rohre, sondern konzentriert sich primär auf die fluiddichte Abdichtung der Schnellkupplung. So verfügt das eingeschobene Spitzende stets über axiales Spiel, wodurch das Dichtungselement nachteilig beeinflusst wird. Darüber hinaus ist ein Lösen der Schnellkupplung zum Entnehmen oder Verschließen des Rohres umständlich und die Kupplung besitzt eine sehr aufwendige, mehrteilige Konstruktion mit vergleichsweise sperrigen Abmessungen.
  • Weiterhin offenbart die DE 33 40 536 A1 eine Muffe für eine Rohrsteckverbindung, wobei außen auf dem Muffenkragen ein Krallenkranz aufgesteckt ist, der zugsichernd in Rastmittel eines Spitzendes eines Rohres eingreift. Die Rohrsteckverbindung ermöglicht allerdings kein Lösen des Spitzendes aus dem Krallenkranz. Vielmehr muss zum Lösen der Gesamtverbindung der Krallenkranz von der Muffe gelöst werden, beispielsweise mit einem Schraubenzieher oder dergleichen, was umständlich und zeitraubend ist. Darüber hinaus ermöglicht die offenbarte Rohrsteckverbindung keine Feinjustierung zwischen Rohr und Muffe, da einerseits die Einführtiefe des Rohres durch die Lage der Rastmittel vorgegeben ist, und andererseits ein Anpassen der Rohrposition stets dazu führt, dass der Krallenkranz von der Muffe gelöst werden muss, sodass der Verbindungsvorgang vollständig neu begonnen werden muss. Als Nachteil wirkt sich auch aus, dass die zu verbindenden Spitzenden ein Rastmittel aufweisen müssen, das z. B. nach Ablängarbeiten stets neu einzubringen ist.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Rohrverbinder zum lösbaren Halten des Spitzendes eines Rohres, das eine im Wesentlichen glatte Oberfläche besitzt, bereitzustellen, der eine einfache Lösbarkeit des Spitzendes aus dem Rohrverbinder ermöglicht und eine einfache Konstruktion besitzt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Rohrverbinder gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Rohrverbinders sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, mit einfachen und entsprechend kostengünstigen Mitteln bzw. aus wenigen Komponenten einen Rohrverbinder zu verwirklichen, der derart ausgelegt ist, dass er ein problemloses Verbinden zweier Rohre, ein stabiles Halten und Abdichten zweier verbundener Rohre sowie ein zügiges Lösen der Verbindung ermöglicht. Zu diesem Zweck umfasst der Rohrverbinder eine Muffe, die mindestens eine umlaufende Sicke mit jeweils einem Dichtring und mindestens einen umlaufenden Muffenring aufweist, und ein Krallenteil zum axialen Halten des Spitzendes, das einen Krallenkranz mit zumindest einer sich radial nach innen erstreckenden Kralle aufweist und das unmittelbar an dem Muffenring und/oder der Sicke angebracht ist. Darüber hinaus ist das freie Ende der mindestens einen Kralle derart ausgebildet, besitzt insbesondere eine derartige Härte und/oder Form, dass es in die im Wesentlichen glatte Oberfläche des Spitzendes des Rohres auch formschlüssig einsenkbar ist.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass der erfindungsgemäße Rohrverbinder eine einfache, nur aus wenigen Komponenten bestehende und materialsparende Konstruktion der Muffe und der Kralle bei kompakten Abmessungen dieser Bauteile ermöglicht. Darüber hinaus stellt das Krallenteil eine stabile und gleichzeitig variable Halterung des Spitzendes eines Rohres mit im Wesentlichen glatter Oberfläche bereit, da der Formschluss an einem beliebigen Ort entlang der Oberfläche des Spitzendes erzielbar ist.
  • Gemäß einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist das mindestens eine freie Krallenende beim Einführen des Rohres in den Rohrverbinder mittels der elastischen Reaktionskraft der Krallen in die im Wesentlichen glatte Oberfläche einsenkbar. Auf diese Weise wird erreicht, dass das Festsetzen des Spitzendes in den Rohrverbinder ohne zusätzliche Werkzeuge oder Hilfsmittel möglich ist, und der Rohrverbinder somit einfach und variabel einsetzbar ist.
  • Um einen sicheren Halt und Eingriff zwischen dem Rohrverbinder bzw. dem Krallenteil und dem Spitzende des Rohres sicherzustellen, ist es gemäß einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung bevorzugt, dass das mindestens eine freie Krallenende gehärtet und/oder beschichtet und/oder mit Hartmetall bestückt ist. Hierdurch kann das Krallenteil bzw. das mindestens eine freie Krallenende derart auf das Spitzende des zu haltenden Rohres abgestimmt werden, dass das gewünschte formschlüssige Einsenken des Krallenendes und somit das axiale Halten des Rohres zuverlässig erreicht wird.
  • Um beim Einsenken des mindestens einen freien Krallenendes in die Oberfläche des Spitzendes eine übermäßige Beschädigung der Oberfläche (insbesondere bei Kunststoffrohren und dergleichen) bzw. Schwächung des Rohres zu verhindern, ist es gemäß einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung vorgesehen, dass die mindestens eine Kralle ein Anschlagelement, insbesondere einen Vorsprung besitzt, der die Eindringtiefe des mindestens einen Krallenendes in die Oberfläche begrenzt. Dabei ist die Lage des Anschlagelements bevorzugt derart abgestimmt, dass der Eingriff zwischen dem mindestens einen Krallenende und der Rohroberfläche einerseits eine ausreichende axiale Haltekraft gewährleistet und andererseits eine übermäßige Schädigung der Rohroberfläche ausgeschlossen ist.
  • Im Hinblick auf eine kompakte Bauform des Rohrverbinders ist es gemäß einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung bevorzugt, dass das mindestens eine Krallenende in das innere des Muffenrings hineinreicht.
  • Die Krallen selbst können prinzipiell eine beliebige Form besitzen. Im Hinblick auf das später zu beschreibende Lösen der Verbindung sowie die Steifigkeit der Kralle ist es gemäß einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung jedoch bevorzugt, dass die mindestens eine Kralle zumindest abschnittsweise einen V-förmigen oder bogenförmigen Querschnitt besitzt, der sich besonders bevorzugt zum Krallenende hin verjüngt. Die V-Form bzw. Bogenform der Kralle ermöglicht somit eine günstige Biegesteifigkeit der Kralle, die beim Herstellen des Formschlusses vorteilhaft ist, und das Tal der Kralle kann gleichzeitig als Führung für später zu beschreibende Löseelemente dienen.
  • Gemäß einer weiteren Zielrichtung der vorliegenden Erfindung weist der Muffenring einen ersten Abschnitt auf, dessen Innenkontur, insbesondere Innendurchmesser, im Wesentlichen der Außenkontur des Spitzendes entspricht. Der Muffenring ist daher in der Lage, das Spitzende des Rohres in Querrichtung sicher zu halten, sodass das Rohr insgesamt stabil gelagert wird und das Krallenteil im Wesentlichen nur in axialer Richtung beansprucht wird. Hierdurch werden übermäßige Beanspruchungen des Krallenteils vermieden, sodass das Krallenteil einfacher und kostengünstiger herzustellen ist.
  • Darüber hinaus stellt der erste Abschnitt des Muffenrings einen Schutz des Rohrverbinders bzw. des Rohrinneren, insbesondere des Dichtelementes gegenüber Fremdeinflüssen wie Schmutz, UV-Strahlung und dergleichen bereit.
  • Gemäß einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung weist der Muffenring ferner einen zweiten Abschnitt auf, der das Krallenteil unmittelbar trägt, wobei sich zumindest die Innenkontur des zweiten Abschnitts zu dem Krallenteil hin trichterförmig erweitert. Hierdurch ist ein problemloses Einführen des Spitzendes in den Rohrverbinder gewährleistet, da durch die Trichterform das Spitzende in die richtige Position gelenkt wird. Darüber hinaus kann dank der trichterförmigen Ausbildung des zweiten Abschnitts des Krallenteils das Spitzende auf besonders einfache und zügige Weise aus dem erfindungsgemäßen Rohrverbinder gelöst werden. So ist es nämlich problemlos möglich, mit einem geeigneten Gegenstand in den trichterförmigen zweiten Abschnitt einzudringen und dort den Eingriff des mindestens einen Krallenendes mit der Oberfläche des Spitzendes zu lösen, sodass das Spitzende in axialer Richtung freigegeben wird und herausgezogen oder feinjustiert werden kann. In jedem Falle kann das Rohr problemlos von dem Rohrverbinder gelöst werden und der Rohrverbinder bleibt als Einheit bestehen.
  • Gemäß einer weiteren Zielrichtung der vorliegenden Erfindung ist das Krallenteil formschlüssig und/oder materialschlüssig an den Muffenring angebracht, insbesondere mittels einer Nut- und Federverbindung. Auf diese Weise ist das Krallenteil nicht nur sicher an dem Rohrverbinder angebracht, sodass es sich beispielsweise unter Axialbelastung des Rohres oder beim Herausziehen des Rohres nicht von der Muffe löst, sondern ist auch leicht beispielsweise durch Aufschieben und Einrasten des Krallenteils auf den Muffenring befestigbar.
  • Besonders vorteilhaft ist das Krallenteil an dem Muffenring befestigbar, wenn der Muffenring an seinem freien Ende aufgebördelt ist. In diesem Fall kann das Krallenteil im Bereich der Aufbördelung form- und/oder kraftschlüssig angebracht sein.
  • In einer weiteren Zielrichtung stellt die vorliegende Erfindung einen Rohrverbinder in Kombination mit einem Lösewerkzeug bereit, das in den Rohrverbinder derart einführbar ist, dass das mindestens eine Krallenende aus dem Eingriff mit der Oberfläche lösbar ist, sodass jederzeit ein Nachjustieren oder Entnehmen des Spitzendes aus dem Rohrverbinder problemlos möglich ist. Dabei ist es erfindungsgemäß bevorzugt, dass das Lösewerkzeug die Form einer ein- oder mehrteiligen Hülse besitzt, deren Querschnitt sich zu einem Ende hin verjüngt. Diese Hülse ermöglicht ein besonders einfaches Lösen der Verbindung, wenn sie mit dem verjüngten Ende voraus in den Bereich des Eingriffs zwischen Oberfläche des Spitzendes und Krallenteil eingeführt wird, sodass die Krallenenden das Spitzende freigeben.
  • Alternativ oder zusätzlich kann das Lösewerkzeug gemäß einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung auf seinem äußeren Umfang mindestens einen Vorsprung aufweisen, der durch Verschieben und/oder Verdrehen zwischen das mindestens eine Krallenende und die glatte Oberfläche einführbar und von dort auch wieder entfernbar ist. Mittels dieser Vorsprünge kann besonders gezielt und wirkungsvoll ein Lösen des Eingriffs der Krallenenden und des Spitzendes erzielt werden, wobei die Form der Krallen und der Vorsprünge vorteilhaft derart aufeinander abgestimmt werden kann, dass die Vorsprünge entlang der Krallen in axialer und/oder tangentialer Richtung keilartig gleiten können, sodass durch Verschieben und/oder Verdrehen des Lösewerkzeugs die Krallen ausgelenkt und aus dem Eingriff mit dem Spitzende herausgeführt werden. Dabei ist es besonders bevorzugt, dass der mindestens eine Vorsprung pyramiden- oder kuppelartig ausgebildet ist, da hierdurch ein Verkanten des Vorsprungs mit der entsprechenden Kralle vermieden und ein kontinuierliches Auslenken der Krallen erzielt wird.
  • Im Hinblick auf die Wiederverwendbarkeit und Variabilität des Lösewerkzeugs ist es gemäß einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung bevorzugt, dass dieses zweiteilig ausgebildet ist, wobei die beiden Teile besonders bevorzugt verschwenkbar miteinander verbunden sind. Auf diese Weise kann das Lösewerkzeug auf ein beliebiges Rohr aufgesetzt werden, um anschließend das Rohr aus einem entsprechenden Rohrverbinder zu lösen, woraufhin das Lösewerkzeug durch Ausschwenken der beiden Teile von dem Rohr gelöst und beliebig weiterverwendet werden kann.
  • Im Hinblick auf die Bediensicherheit und den Bedienkomfort des Lösewerkzeugs ist es gemäß einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung vorgesehen, dass das Lösewerkzeug mit einer Markierung versehen ist, beispielsweise einer Skalierung oder einer farblichen Markierung, welche das Lösen des mindestens einen Krallenendes von der glatten Oberfläche erkennen lässt. Hierdurch werden mögliche Beschädigungen der mindestens einen Kralle oder des Rohres verhindert, da der Benutzer klar erkennen kann, ob das mindestens eine Krallenende und das Rohr noch in Eingriff sind oder nicht.
  • 1 zeigt eine schematische Schnittansicht einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rohrverbinders;
  • 2a zeigt den Rohrverbinder aus 1 zusammen mit einem erfindungsgemäßen Löseelement zu Beginn eines Lösevorganges;
  • 2b zeigt den Rohrverbinder aus 1 zusammen mit dem erfindungsgemäßen Löseelement während des Lösevorganges;
  • 3 ist eine Schnittansicht, die entlang der Linie A-A in 2a geführt ist;
  • 4 entspricht der Ansicht aus 3, wobei eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lösewerkzeugs gezeigt ist;
  • 5 zeigt eine schematische, teilweise Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rohrverbinders;
  • 6 bis 8 zeigen jeweils schematische Schnittansichten weiterer Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Rohrverbinders.
  • Ausführliche Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
  • Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend ausführlich unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
  • 1 bis 3 zeigen schematische Ansichten einer ersten bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rohrverbinders 1, der zum lösbaren Halten eines Spitzendes 2 eines Rohres, das eine im Wesentlichen glatte Oberfläche 2' besitzt, dient. Der Rohrverbinder 1 umfasst eine Muffe 4, die eine umlaufende Sicke 6 mit einem Dichtring 8 und daran anschließend einen umlaufenden Muffenring 10 aufweist. Der umlaufende Muffenring 10 besitzt im vorliegenden Ausführungsbeispiel einen ersten Abschnitt 10' und einen zweiten Abschnitt 10'', wobei der Innendurchmesser 11 des ersten Abschnitts im Wesentlichen der Außenkontur des Spitzendes 2 entspricht, d.h. nur um einen bestimmten Toleranzbetrag von diesem abweicht. Der zweite Abschnitt 10'' des Muffenringes 10 schließt sich an den ersten Abschnitt 10' an und trägt das Krallenteil. Darüber hinaus ist der zweite Abschnitt 10'' zum Krallenteil hin aufgebördelt und somit trichterförmig erweitert. Ferner besitzt die Muffe 4 einen Anschlag 26 für das Spitzende 2.
  • Darüber hinaus umfasst der Rohrverbinder 1 ein Krallenteil 12 zum axialen Halten des Spitzendes 2, das einen Krallenkranz mit sich radial nach innen erstreckenden Krallen 14 aufweist und im vorliegenden Ausführungsbeispiel unmittelbar auf den zweiten Abschnitt 10'' des Muffenringes 10 aufgesetzt ist. Die Anzahl an Krallen 14 des Krallenteils 12 ist prinzipiell beliebig und orientiert sich in erster Linie an den erwarteten Beanspruchungen, die auf den Rohrverbinder 1 in axialer Richtung wirken. Jede Kralle 14 besitzt ein freies Ende 16, das im vorliegenden Ausführungsbeispiel scharfkantig ausgebildet ist und darüber hinaus gehärtet oder alternativ mit Hartmetall bestückt oder entsprechend beschichtet ist. Wie in 1 und 2 zu erkennen ist, reicht das Krallenende 16 in das Innere des Muffenrings 10, genauer gesagt in das Innere des zweiten Abschnitt 10'' des Muffenrings 10 hinein. Das Krallenteil 12 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel formschlüssig auf dem Muffenring 10 des Rohrverbinders 1 befestigt, wobei die Aufbördelung des zweiten Abschnitts 10'' dazu beiträgt, einen festen Halt zwischen Krallenteil 12 und Rohrverbinder 1 zu ermöglichen. Weiters ist der Abstand zwischen den Krallen 14 bzw. Krallenende 16 und dem Muffenring 10 derart ausgelegt, dass zum einen ein Öffnen bzw. Auslenken der Krallen 14 möglich ist, andererseits aber verhindert wird, dass durch mechanische Einwirkung wie z. B. nicht fachgerechtes, gewaltsames Einführen des Spitzendes die Krallen 14 nicht derart verbogen werden können, dass deren Elastizitätsgrenze überschritten wird und die notwendige Krallenwirkung nicht mehr erreicht wird.
  • 2 und 3 zeigen darüber hinaus eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Lösewerkzeugs 20, das zum Lösen des Spitzendes 2 des Rohres aus dem Rohrverbinder 1 dient und in der vorliegenden Ausführungsform durch eine zweiteilige Hülse gebildet ist, die einen vorderen Abschnitt 21 besitzt, dessen freies Ende keilförmig ausgebildet ist, d.h. dessen Querschnitt sich zum Ende hin verjüngt.
  • Das Verbinden und Lösen des erfindungsgemäßen Rohrverbinders 1 mit bzw. von dem Spitzende 2 eines Rohres vollzieht sich beispielsweise wie folgt. Zum Einsetzen des Spitzendes 2 in den Rohrverbinder 1 wird dieses mit seinem freien Ende an die Öffnung des Rohrverbinders 1 herangeführt, die durch das Krallenteil 12 bzw. die freien Krallenenden 16 definiert ist. Sobald die im Wesentlichen glatte Oberfläche 2' des Spitzendes 2 mit den freien Krallenenden 16 in Anlage kommt, werden diese derart ausgelenkt, dass das Spitzende 2 weiter in den Rohrverbinder 1 eingeführt werden kann, sodass die Krallenenden 16 an der im Wesentlichen glatten Oberfläche 2' zur Anlage kommen. Dabei passiert das Spitzende 2 das Dichtelement 8, das sich abdichtend an die Oberfläche 2' des Spitzendes 2 anlegt, und trifft schließlich auf den Anschlag 26, sodass die Endposition des Spitzendes 2 in dem Rohrverbinder 1 erreicht ist. Gleichzeitig senken sich die einzelnen Krallenenden 16 aufgrund der Federwirkung der Krallen 14 in die im Wesentlichen glatte Oberfläche 2' des Spitzendes 2 ein, wodurch eine formschlüssige Verbindung zwischen den Krallen 14 und dem Spitzende 2 erzielt wird. Auf diese Weise ist das Spitzende 2 in Axialrichtung sicher durch die Krallen 14 des Rohrverbinders 1 gehalten. Diese Wirkung wird aufgrund der Neigung der Krallen 14 noch dadurch verstärkt, dass sich die Krallenenden 16 beim Aufbringen einer Axialzugkraft auf das Spitzende 2 noch tiefer in die Oberfläche 2' einsenken, sodass der Formschluss entsprechend verstärkt bzw. verbessert wird.
  • Das Lösen der Verbindung zwischen dem Rohrverbinder 1 und dem Spitzende 2 vollzieht sich unter Einsatz des Lösewerkzeuges 20 beispielsweise wie folgt. Das Lösewerkzeug 20 wird zunächst derart von außen auf das Rohr aufgesetzt, dass seine innere Umfangsfläche auf der äußeren Umfangsfläche bzw. Oberfläche des Rohres anliegt und das freie Ende 22 zu dem Rohrverbinder 1 gerichtet ist. Nun wird das Lösewerkzeug 20 in Richtung des Rohrverbinders 1 verschoben, sodass das keilförmige, freie Ende 22 mit den Krallen 14 zur Anlage kommt. Bei einem weiteren Verschieben des Lösewerkzeugs 20 in Richtung des Rohrverbinders 1 werden die Krallen 14 jeweils ausgelenkt, sodass sich die Krallenenden 16 aus dem Eingriff mit der Oberfläche 2' des Spitzendes 2 lösen. Daher wird das Spitzende 2 freigegeben und kann nun problemlos aus dem Rohrverbinder 1 herausgezogen werden. Dabei verbleibt das Krallenteil 12 an der Muffe 4, sodass der Rohrverbinder 1 unmittelbar wieder zum Einsetzen eines neuen Rohres, das beispielsweise abgeschnitten oder repariert worden ist, zur Verfügung steht. Gleichzeitig ist auch an dem aus dem Rohrverbinder 1 entnommenen Rohr bzw. Spitzende 2 keine Nachbearbeitung erforderlich, sodass das Rohr sofort weiterverarbeitet oder anderweitig verwendet werden kann.
  • Darüber hinaus kann das Lösewerkzeug 20 auch unterstützend beim Einsetzen des Spitzendes 2 in den Rohrverbinder 1 verwendet werden. Zu diesem Zweck wird zunächst das Lösewerkzeug 20 mit dem freien Ende 22 voraus in die durch das Krallenteil 12 definierte Öffnung des Rohrverbinders 1 eingesetzt, sodass die Krallen 14 mit Ihren Krallenenden 16 ausgelenkt werden. Alternativ kann das Lösewerkzeug 20 auch bereits bei der Lieferung des Rohrverbinders 1 entsprechend in diesen eingesetzt sein.
  • In dieser Stellung kann nun das Spitzende 2 durch das Lösewerkzeug 20 hindurch in den Rohrverbinder 1 eingeschoben werden, ohne dass die Krallenenden 16 mit der Oberfläche 2' des Spitzendes 2 in Berührung kommen. Sobald das Spitzende 2 die gewünschte Position innerhalb des Rohrverbinders 1 erreicht hat, kann das Lösewerkzeug 20 aus dem Rohrverbinder 1 herausgezogen werden, sodass die Krallenenden 1 in die Oberfläche 2' des Spitzendes 2 eingreifen und das Rohr insgesamt wieder stabil in den Rohrverbinder eingelagert ist. Diese Vorgehensweise besitzt unter anderem den Vorteil, dass die Krallenenden 16 während des Einführens des Spitzendes 2 nicht entlang der Oberfläche 2' des Spitzendes 2 gleiten, sodass mögliche Beschädigungen der Oberfläche während des Einsetzens ausgeschlossen sind.
  • Um sicherzustellen, dass das Lösewerkzeug 20 nach dem Einsetzen eines Spitzendes 2 nicht versehentlich in dem Rohrverbinder 1 verbleibt und eine ordnungsgemäße Verbindung verhindert, ist es erfindungsgemäß bevorzugt, dass das Lösewerkzeug 20 eine Signalfarbe besitzt, die sich von dem Rohrverbinder optisch klar abhebt.
  • Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rohrverbinders 1 sowie des erfindungsgemäßen Lösewerkzeugs 20 ist in 4 in einer Teilansicht schematisch dargestellt. Die in 4 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform zunächst dadurch, dass die Krallen 14 einen V-förmigen Querschnitt besitzen. Darüber hinaus weist der vordere Abschnitt 21 des Lösewerkzeugs 20 auf seiner Oberseite pyramidenartige Vorsprünge 24 auf, deren Lage bzw. Anordnung derjenigen der Krallen 14 im Wesentlichen entspricht. Genauer gesagt fluchten die Spitzen der pyramidenartigen Vorsprünge 24 im Wesentlichen mit den Tälern der V-förmigen Krallen 14. Durch die beschriebene Ausbildung der Krallen 14 und der Vorsprünge 24 wird nicht nur eine bessere Führung des Lösewerkzeugs 20 entlang der Krallen 14 erzielt, sondern es wird auch der zum Einführen bzw. Herausziehen des Lösewerkzeugs 20 erforderliche Kraftaufwand vermindert.
  • Eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rohrverbinders ist in 5 schematisch in einer Teilansicht gezeigt. Die dritte Ausführungsform unterscheidet sich von der in den 1 bis 3 gezeigten ersten Ausführungsform dadurch, dass jede Kralle 14 einen Vorsprung 18 als Anschlagelement besitzt, der die Eindringtiefe des jeweiligen Krallenendes 16 in die Oberfläche 2' des Spitzendes 2 begrenzt. Auf diese Weise wird der Eingriff zwischen dem Krallenende 16 und der Oberfläche 2' auf ein notwendiges Maß begrenzt, das zum axialen Halten des Spitzendes 2 in dem Rohrverbinder 1 erforderlich ist. Hierdurch werden mögliche Beschädigungen bzw. Schwächungen des Spitzendes 2 minimiert, was insbesondere bei Kunststoffrohren von Vorteil ist.
  • Die 6 bis 8 zeigen jeweils schematische Schnittansichten weiterer Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Rohrverbinders. Die in 6 bis 10 gezeigten Ausführungsformen unterscheiden sich von der in 1 gezeigten Ausführungsform im wesentlichen durch die Art des Anbringens der Kralle 12 an der Muffe 4, so dass auf eine wiederholte Beschreibung gleicher Komponenten verzichtet wird. Dabei sind gleiche oder entsprechende Komponenten in den Figuren jeweils mit denselben Bezugszeichen versehen.
  • In 6 ist der zweite Abschnitt 10'' des Muffenringes 10 nicht aufgebördelt, sondern trichterförmig ausgebildet. Darüber hinaus besitzt der erste Abschnitt 10' des Muffenrings 10 Eingriffsvertiefungen 10''', die zur Befestigung des Krallenteils 12 dienen. Zu diesem Zweck besitzt das Krallenteil 12 in der vorliegenden Ausführungsform Vorsprünge 12', welche in die Aufnahmevertiefungen 10''' eingreifen und so das Krallenteil 12 sicher an der Muffe 4 halten. Die in 6 gezeigte Ausführungsform besitzt insbesondere den Vorteil, dass die Herstellung der Muffe 4, insbesondere des Muffenrings 10 gegenüber der ersten Ausführungsform weiter vereinfacht ist.
  • Die in 7 gezeigte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der Muffenring 10 nicht als von der Sicke 6 nach vorne überstehendes Teil, sondern unmittelbar durch die Endabschnitte der Sicke 6 gebildet ist. Dabei ist der Muffenring 10 bevorzugt trichterförmig ausgebildet. Bei der vorliegenden Ausführungsform ist das Krallenteil 12 an der Sicke 6 angebracht, wobei wiederum das Krallenteil 12 derart auf die Sicke 6 abgestimmt ist, dass es formschlüssig darauf gehalten ist. Die in 7 gezeigte Ausführungsform besitzt insbesondere den Vorteil, dass sie besonders kompakte Abmessungen besitzt und ferner Material- und Kosteneinsparungen bei der Muffe 4 ermöglicht.
  • Die in 8 gezeigte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass das Krallenteil vollständig innerhalb des Muffenrings 10 angeordnet ist und dabei in einen Vorsprung am freien Ende des zweiten Abschnitts 10'' des Muffenrings eingreift. Hierdurch kann ein besonders einfaches und kompaktes Krallenteil 12 zum Einsatz kommen, das technisch sehr einfach herzustellen ist, beispielsweise durch einfache Blechstanzung, und entsprechende Kostenvorteile ermöglicht. Darüber hinaus ist die Kralle in der in 8 gezeigten Ausführungsform weitgehend vor mechanischen Einflüssen geschützt.

Claims (16)

  1. Rohrverbinder (1) zum lösbaren Halten des Spitzendes (2) eines Rohres, das eine im wesentlichen glatte Oberfläche (2') besitzt, umfassend: eine Muffe (4), die mindestens eine umlaufende Sicke (6) mit jeweils einem Dichtelement (8) und mindestens einen umlaufenden Muffenring (10) aufweist, und ein Krallenteil (12) zum axialen Halten des Spitzendes (2), das einen Krallenkranz mit zumindest einer sich radial nach innen erstreckenden Kralle (14) aufweist und das unmittelbar an dem Muffenring (10) und/oder der Sicke (6) angebracht ist, wobei das freie Ende (16) der mindestens einen Kralle (14) derart ausgebildet ist, insbesondere eine derartige Härte und/oder Form besitzt, dass es in die im wesentlichen glatte Oberfläche (2') des Spitzendes (2) des Rohres auch formschlüssig einsenkbar ist.
  2. Rohrverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine freie Krallenende (16) beim Einführen des Rohres in den Rohrverbinder (1) mittels der elastischen Reaktionskraft der Krallen (14) in die im wesentlichen glatte Oberfläche (2') einsenkbar ist.
  3. Rohrverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine freie Krallenende (16) gehärtet und/oder beschichtet und/oder mit Hartmetall bestückt ist.
  4. Rohrverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Kralle (14) ein Anschlagelement, insbesondere einen Vorsprung (18) besitzt, der die Eindringtiefe des mindestens einen Krallenendes (16) in die glatte Oberfläche (2') begrenzt.
  5. Rohrverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Krallenende (16) in das Innere des Muffenrings (10) hineinreicht.
  6. Rohrverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Kralle (14) zumindest abschnittsweise einen V-förmigen bzw. bogenförmigen Querschnitt besitzt, der sich bevorzugt zum Krallenende (16) hin verjüngt.
  7. Rohrverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Muffenring (10) einen ersten Abschnitt (10') aufweist, dessen Innenkontur, insbesondere Innendurchmesser (11), im wesentlichen der Außenkontur des Spitzendes (2) entspricht.
  8. Rohrverbinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Muffenring (10) einen zweiten Abschnitt (10'') aufweist, der das Krallenteil (12) trägt, wobei sich zumindest die Innenkontur des zweiten Abschnitts (10'') zu dem Krallenteil (12) hin trichterförmig erweitert.
  9. Rohrverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Krallenteil (12) formschlüssig an dem Muffenring (10) angebracht ist, insbesondere mittels einer Nut-Feder-Verbindung.
  10. Rohrverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Muffenring (10) an seinem freien Ende aufgebördelt ist und das Krallenteil (12) im Bereich der Aufbördelung form- und/oder kraft- und/oder materialschlüssig angebracht ist.
  11. Rohrverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, in Kombination mit einem Lösewerkzeug (20), das in den Rohrverbinder (1) derart einführbar ist, dass das mindestens eine Krallenende aus dem Eingriff mit der Oberfläche (2') lösbar ist.
  12. Kombination nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösewerkzeug (20) die Form einer ein- oder mehrteiligen Hülse (20) besitzt, deren Querschnitt sich zu einem Ende (22) hin verjüngt.
  13. Kombination nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösewerkzeug (20) auf seinem äußeren Umfang mindestens einen Vorsprung (24) aufweist, der durch Verschieben und/oder Verdrehen zwischen das mindestens eine Krallenende (14) und die glatte Oberfläche (2') einführbar und entfernbar ist.
  14. Kombination nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Vorsprung (24) pyramiden- oder kuppelartig ausgebildet ist.
  15. Kombination nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösewerkzeug (20) zweiteilig ist, wobei die beiden Teile (20', 20'') bevorzugt zueinander verschwenkbar miteinander verbunden sind.
  16. Kombination nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösewerkzeug (20) mit einer Markierung versehen ist, welche das Lösen des mindestens einen Krallenendes (16) von der glatten Oberfläche (2') erkennen lässt.
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