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DE10302511A1 - Stufenlos verstellbares Gelenk - Google Patents

Stufenlos verstellbares Gelenk Download PDF

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Publication number
DE10302511A1
DE10302511A1 DE2003102511 DE10302511A DE10302511A1 DE 10302511 A1 DE10302511 A1 DE 10302511A1 DE 2003102511 DE2003102511 DE 2003102511 DE 10302511 A DE10302511 A DE 10302511A DE 10302511 A1 DE10302511 A1 DE 10302511A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
joint
conical pivot
bed
fits
axially
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2003102511
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Sorg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2003102511 priority Critical patent/DE10302511A1/de
Publication of DE10302511A1 publication Critical patent/DE10302511A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C11/00Pivots; Pivotal connections
    • F16C11/04Pivotal connections
    • F16C11/10Arrangements for locking
    • F16C11/103Arrangements for locking frictionally clamped

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein stufenlos verstellbares Gelenk (1), bei dem mindestens ein Gelenkteil (2, 4) ein Lagerbett (17, 18) aufweist, in das ein Konuszapfen (3) einpressbar ist, wobei die Gelenkteile (2, 4) und der Konuszapfen (3) von zueinander koaxial verlaufenden Bohrungen (9, 10, 11) durchsetzt sind, die eine Anzugsschraube (19) aufnehmen und durch die die Gelenkachse (21) verläuft. DOLLAR A Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht insbesondere darin, dass die Gelenkteile in einem beliebigen Winkel zueinander stufenlos positioniert und fixiert werden können. Erst nachdem die gewünschte Winkelstellung vorliegt, werden beide Gelenkteile durch Festziehen der Anzugsschraube in ihrer Lage zueinander fixiert. Dabei wird der Konuszapfen in das Lagerbett eingepresst und eine kraftschlüssige Verbindung geschaffen.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft ein stufenlos verstellbares Gelenk.
  • Stand der Technik
  • Es sind Gelenke bekannt, an denen unterschiedliche Einstellungen dadurch möglich sind, in dem ein Raster verwendet wird. Die Gelenkteile rasten dabei mechanisch in einander ein.
  • Der im Hauptanspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zu Grunde, dass bei den bekannten Gelenken die Winkelstellung der Gelenkteile von der jeweiligen Rasterteilung abhängig ist und nicht jede benötigte Winkelstellung eingestellt werden kann. Einstellungen zwischen den Rasterpositionen geben keine Fixitationssicherheit.
  • Darstellung der Erfindung
  • Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass mindestens ein Gelenkteil ein Lagerbett aufweist, in das ein Konuszapfen einpressbar ist, wobei die Gelenkteile und der Konuszapfen von zu einander koaxial verlaufenden Bohrungen durchsetzt sind, die eine Anzugsschraube aufnehmen und durch die die Gelenkachse verläuft.
  • Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht insbesondere darin, dass die Gelenkteile in einem beliebigen Winkel zueinander, stufenlos positioniert und fixiert werden können. Erst nachdem die gewünschte Winkelstellung vorliegt, werden beide Gelenkteile durch festziehen der Anzugsschraube in ihrer Lage zueinander fixiert. Dabei wird der Konuszapfen in das Lagerbett eingepresst und eine kraftschlüssige Verbindung geschaffen.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Konuszapfen an einem der Gelenkteile angeformt ist. Dies verringert die Anzahl der zu verwendenden Bauteile und es können exakt aufeinander abgestimmte Gelenkteile geschaffen werden. Wenn eine solche Zuordnungsbestimmung nicht gewünscht ist, kann nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung der Konuszapfen als eigenständiges Bauteil gefertigt werden, wobei dann in beiden Gelenkteilen ein Lagerbett vorzusehen ist. Dies ermöglicht die Kombination verschiedenster Gelenkteile und Bauformen, was einen größeren und flexibleren Einsatzbereich eröffnet.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Konuszapfen als Doppelkonus ausgebildet ist. Dadurch werden beide Gelenkteile durch gleichmäßigem Kraftschluss miteinander verbunden.
  • Es ist dabei vorteilhaft, wenn auch das Lagerbett eines jeden Gelenkteils mit einer konischen Innenfläche ausgebildet ist.
  • Um die Gelenkteile aneinander zu pressen wird eine Anzugsschraube verwendet, die durch die koaxialen Bohrungen der Gelenkbauteile führt. Es kann dabei eine Schraube mit Mutter verwendet werden, oder aber auch eines der Gelenkteile mit einem Innengewinde versehen sein, in das die Anzugsschraube eingedreht wird und dabei die Gelenkteile aufeinander zuführt.
  • Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen entnehmbar.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnung
  • Die Zeichnungen geben eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wieder.
  • Dabei zeigen:
  • 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Gelenks
  • 2 eine Seitenansicht mit Teilschnitt des in 1 dargestellten Gelenks
  • Ausführungsbeispiel der Erfindung
  • Die 1 und 2 zeigen das erfindungsgemäße Gelenk, das in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichnet ist. Das Gelenk 1 besteht in diesem Ausführungsbeispiel aus drei Gelenkteilen in Form einer Gelenklasche 2, einem Doppelkonus 3 und einem Halter 4, sowie einer Anzugsschraube, die mit dem Bezugszeichen 19 gekennzeichnet ist. Die Gelenklasche 2 besitzt eine leichte Abkröpfung 5, so dass sich der untere Laschenabschnitt 6 gegenüber dem oberen Laschenabschnitt 7 etwas absetzt. Im unteren Laschenabschnitt 6 ist eine Gruppe von übereinander angeordneten Durchgangsbohrungen 8 vorgesehen. Im oberen Laschenabschnitt 7 befindet sich eine Durchgangsbohrung 9, durch welche die mit 21 bezeichnete Gelenkachse verläuft. Die Durchgangsbohrung 9 korrespondiert mit den ebenfalls von der Gelenkachse 21 durchsetzten Durchgangsbohrungen 10, 11 im Doppelkonus 3 bzw. im Halter 4. Sowohl in der Gelenklasche 2 als auch im Halter 4 sind in den zueinander benachbarten Seiten jeweils ein Lagerbett 17, 18 eingelassen. Die Innenflächen 15, 16 der Lagerbetten 17, 18 sind konisch ausgebildet, und entsprechen damit den konischen Lagerflächen 13, 14 des Doppelkonus 3. Das dargestellte Gelenk 1 wird zusammen mit einem spiegelbildlich ausgeführten Gegenstück für die höhenverstellbare Aufnahme einer Fußplatte von Rollstühlen eingesetzt. Dabei wird der Halter am Rahmenrohr des Rollstuhls befestigt. Wenn beide Gelenklaschen im gewünschten Winkel ausgerichtet sind, wird die Anzugsschraube 19 festgedreht. Dabei werden die Gelenkteile im Bereich der Gelenkachse 21 fest aneinander gepresst, wobei durch die axiale Zusammenführung der Bauteile im Bereich der Konusflächen 13, 14, 15 und 16 ein erheblicher Kraftschluss erreicht wird, der gegenüber die auf die Fußplatte wirkende Trittkraft, eine angemessene und ausreichende Gegenkraft darstellt, so dass eine ungewollte Winkelverstellung des Gelenks nicht mehr möglich ist. Trotzdem lässt sich diese sichere Verbindung problemlos durch das Lösen der Anzugsschraube aufheben.
  • Alle in den Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen angegebenen Merkmale können sowohl für sich alleine, als auch zusammen mit anderen Merkmalen erfindungswesentlich sein.

Claims (6)

  1. Stufenlos verstellbares Gelenk (1), dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Gelenkteil (2, 4) ein Lagerbett (17, 18) aufweist in das ein Konuszapfen (3) einpressbar ist, wobei die Gelenkteile (2, 4) und der Konuszapfen (3) von zu einander koaxial verlaufenden Bohrungen (9, 10, 11) durchsetzt sind, die eine Anzugsschraube (19) aufnehmen und durch die die Gelenkachse (21) verläuft.
  2. Stufenlos verstellbares Gelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Konuszapfen (3) an einem der Gelenkteile (2, 4) angeformt ist.
  3. Stufenlos verstellbares Gelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Konuszapfen (3) ein in die Gelenkteile (2, 4) frei einsetzbares Bauteil ist.
  4. Stufenlos verstellbares Gelenk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Konuszapfen (3) als Doppelkonus ausgebildet ist.
  5. Stufenlos verstellbares Gelenk nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerbett (17, 18) eine konisch verlaufende Innenfläche (15, 16) besitzt.
  6. Stufenlos verstellbares Gelenk nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Gelenkteile (2, 4) ein zur Gelenkachse (21) koaxial ausgerichtetes Innengewinde besitzt.
DE2003102511 2003-01-23 2003-01-23 Stufenlos verstellbares Gelenk Withdrawn DE10302511A1 (de)

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Family

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