DE10302511A1 - Stufenlos verstellbares Gelenk - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C11/00—Pivots; Pivotal connections
- F16C11/04—Pivotal connections
- F16C11/10—Arrangements for locking
- F16C11/103—Arrangements for locking frictionally clamped
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein stufenlos verstellbares Gelenk (1), bei dem mindestens ein Gelenkteil (2, 4) ein Lagerbett (17, 18) aufweist, in das ein Konuszapfen (3) einpressbar ist, wobei die Gelenkteile (2, 4) und der Konuszapfen (3) von zueinander koaxial verlaufenden Bohrungen (9, 10, 11) durchsetzt sind, die eine Anzugsschraube (19) aufnehmen und durch die die Gelenkachse (21) verläuft. DOLLAR A Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht insbesondere darin, dass die Gelenkteile in einem beliebigen Winkel zueinander stufenlos positioniert und fixiert werden können. Erst nachdem die gewünschte Winkelstellung vorliegt, werden beide Gelenkteile durch Festziehen der Anzugsschraube in ihrer Lage zueinander fixiert. Dabei wird der Konuszapfen in das Lagerbett eingepresst und eine kraftschlüssige Verbindung geschaffen.
Description
- Technisches Gebiet
- Die Erfindung betrifft ein stufenlos verstellbares Gelenk.
- Stand der Technik
- Es sind Gelenke bekannt, an denen unterschiedliche Einstellungen dadurch möglich sind, in dem ein Raster verwendet wird. Die Gelenkteile rasten dabei mechanisch in einander ein.
- Der im Hauptanspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zu Grunde, dass bei den bekannten Gelenken die Winkelstellung der Gelenkteile von der jeweiligen Rasterteilung abhängig ist und nicht jede benötigte Winkelstellung eingestellt werden kann. Einstellungen zwischen den Rasterpositionen geben keine Fixitationssicherheit.
- Darstellung der Erfindung
- Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass mindestens ein Gelenkteil ein Lagerbett aufweist, in das ein Konuszapfen einpressbar ist, wobei die Gelenkteile und der Konuszapfen von zu einander koaxial verlaufenden Bohrungen durchsetzt sind, die eine Anzugsschraube aufnehmen und durch die die Gelenkachse verläuft.
- Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht insbesondere darin, dass die Gelenkteile in einem beliebigen Winkel zueinander, stufenlos positioniert und fixiert werden können. Erst nachdem die gewünschte Winkelstellung vorliegt, werden beide Gelenkteile durch festziehen der Anzugsschraube in ihrer Lage zueinander fixiert. Dabei wird der Konuszapfen in das Lagerbett eingepresst und eine kraftschlüssige Verbindung geschaffen.
- Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Konuszapfen an einem der Gelenkteile angeformt ist. Dies verringert die Anzahl der zu verwendenden Bauteile und es können exakt aufeinander abgestimmte Gelenkteile geschaffen werden. Wenn eine solche Zuordnungsbestimmung nicht gewünscht ist, kann nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung der Konuszapfen als eigenständiges Bauteil gefertigt werden, wobei dann in beiden Gelenkteilen ein Lagerbett vorzusehen ist. Dies ermöglicht die Kombination verschiedenster Gelenkteile und Bauformen, was einen größeren und flexibleren Einsatzbereich eröffnet.
- Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Konuszapfen als Doppelkonus ausgebildet ist. Dadurch werden beide Gelenkteile durch gleichmäßigem Kraftschluss miteinander verbunden.
- Es ist dabei vorteilhaft, wenn auch das Lagerbett eines jeden Gelenkteils mit einer konischen Innenfläche ausgebildet ist.
- Um die Gelenkteile aneinander zu pressen wird eine Anzugsschraube verwendet, die durch die koaxialen Bohrungen der Gelenkbauteile führt. Es kann dabei eine Schraube mit Mutter verwendet werden, oder aber auch eines der Gelenkteile mit einem Innengewinde versehen sein, in das die Anzugsschraube eingedreht wird und dabei die Gelenkteile aufeinander zuführt.
- Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen entnehmbar.
- Kurzbeschreibung der Zeichnung
- Die Zeichnungen geben eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wieder.
- Dabei zeigen:
-
1 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Gelenks -
2 eine Seitenansicht mit Teilschnitt des in1 dargestellten Gelenks - Ausführungsbeispiel der Erfindung
- Die
1 und2 zeigen das erfindungsgemäße Gelenk, das in seiner Gesamtheit mit1 bezeichnet ist. Das Gelenk1 besteht in diesem Ausführungsbeispiel aus drei Gelenkteilen in Form einer Gelenklasche2 , einem Doppelkonus3 und einem Halter4 , sowie einer Anzugsschraube, die mit dem Bezugszeichen19 gekennzeichnet ist. Die Gelenklasche2 besitzt eine leichte Abkröpfung5 , so dass sich der untere Laschenabschnitt6 gegenüber dem oberen Laschenabschnitt7 etwas absetzt. Im unteren Laschenabschnitt6 ist eine Gruppe von übereinander angeordneten Durchgangsbohrungen8 vorgesehen. Im oberen Laschenabschnitt7 befindet sich eine Durchgangsbohrung9 , durch welche die mit21 bezeichnete Gelenkachse verläuft. Die Durchgangsbohrung9 korrespondiert mit den ebenfalls von der Gelenkachse21 durchsetzten Durchgangsbohrungen10 ,11 im Doppelkonus3 bzw. im Halter4 . Sowohl in der Gelenklasche2 als auch im Halter4 sind in den zueinander benachbarten Seiten jeweils ein Lagerbett17 ,18 eingelassen. Die Innenflächen15 ,16 der Lagerbetten17 ,18 sind konisch ausgebildet, und entsprechen damit den konischen Lagerflächen13 ,14 des Doppelkonus3 . Das dargestellte Gelenk1 wird zusammen mit einem spiegelbildlich ausgeführten Gegenstück für die höhenverstellbare Aufnahme einer Fußplatte von Rollstühlen eingesetzt. Dabei wird der Halter am Rahmenrohr des Rollstuhls befestigt. Wenn beide Gelenklaschen im gewünschten Winkel ausgerichtet sind, wird die Anzugsschraube19 festgedreht. Dabei werden die Gelenkteile im Bereich der Gelenkachse21 fest aneinander gepresst, wobei durch die axiale Zusammenführung der Bauteile im Bereich der Konusflächen13 ,14 ,15 und16 ein erheblicher Kraftschluss erreicht wird, der gegenüber die auf die Fußplatte wirkende Trittkraft, eine angemessene und ausreichende Gegenkraft darstellt, so dass eine ungewollte Winkelverstellung des Gelenks nicht mehr möglich ist. Trotzdem lässt sich diese sichere Verbindung problemlos durch das Lösen der Anzugsschraube aufheben. - Alle in den Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen angegebenen Merkmale können sowohl für sich alleine, als auch zusammen mit anderen Merkmalen erfindungswesentlich sein.
Claims (6)
- Stufenlos verstellbares Gelenk (
1 ), dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Gelenkteil (2 ,4 ) ein Lagerbett (17 ,18 ) aufweist in das ein Konuszapfen (3 ) einpressbar ist, wobei die Gelenkteile (2 ,4 ) und der Konuszapfen (3 ) von zu einander koaxial verlaufenden Bohrungen (9 ,10 ,11 ) durchsetzt sind, die eine Anzugsschraube (19 ) aufnehmen und durch die die Gelenkachse (21 ) verläuft. - Stufenlos verstellbares Gelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Konuszapfen (
3 ) an einem der Gelenkteile (2 ,4 ) angeformt ist. - Stufenlos verstellbares Gelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Konuszapfen (
3 ) ein in die Gelenkteile (2 ,4 ) frei einsetzbares Bauteil ist. - Stufenlos verstellbares Gelenk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Konuszapfen (
3 ) als Doppelkonus ausgebildet ist. - Stufenlos verstellbares Gelenk nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerbett (
17 ,18 ) eine konisch verlaufende Innenfläche (15 ,16 ) besitzt. - Stufenlos verstellbares Gelenk nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Gelenkteile (
2 ,4 ) ein zur Gelenkachse (21 ) koaxial ausgerichtetes Innengewinde besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2003102511 DE10302511A1 (de) | 2003-01-23 | 2003-01-23 | Stufenlos verstellbares Gelenk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2003102511 DE10302511A1 (de) | 2003-01-23 | 2003-01-23 | Stufenlos verstellbares Gelenk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10302511A1 true DE10302511A1 (de) | 2004-08-05 |
Family
ID=32667764
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2003102511 Withdrawn DE10302511A1 (de) | 2003-01-23 | 2003-01-23 | Stufenlos verstellbares Gelenk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10302511A1 (de) |
-
2003
- 2003-01-23 DE DE2003102511 patent/DE10302511A1/de not_active Withdrawn
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|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |