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Die Erfindung betrifft eine raumgelenkige Schienenverbindung
für die
Einschienen-Hängebahn im
Berg- und Tunnelbau aus symmetrischen Walzprofilen, wobei die Profillaufschienen
einen Oberflansch und den Laufflächen
bildenden Unterflansch aufweisen und der Schienenstrang aus Modulen
gelenkig zusammengesetzt wird.
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Einschienen-Hängebahnen werden im Berg- und
Tunnelbau mit Spannschlössern
oder Ketten am Bogenausbau, oder in geankerten Strecken an eingebrachten
Gebirgsankern aufgehängt,
die das Eigengewicht der EHB-Anlage, als auch die beweglichen Lasten
aufnehmen. An jedem Aufhängepunkt wird
damit eine bestimmte maximal zulässige
Belastung auf die Ausbaubögen,
Ausbauringe oder Gebirgsanker übertragen.
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Die benachbarten Profilenden, die
zwischen zwei Modulen den Schienenstoß bilden, werden oberhalb der
Schienen von Scherenlaschen mit einer zusätzlichen Aufhängeöse und Langlochgelenk übergriffen
und unterhalb der Schienenenden mit weiteren Bauteilen, einem zusammenwirkenden
Verbindungsgelenk und einer Verbindungsgabel gelenkig verbunden.
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Das Gelenkspiel in der Scherenverbindung wird
mit einem Gelenkbolzen mit/ohne Federelementen, oder kalibrierten
Gelenkschäkel,
zur Verhinderung der Polygonbildung im EHB-Schienenstrang mit Folgeschäden in der
Scherenverbindung, eingestellt.
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Die Aufhängung der Scherenverbindung wird
beispielhaft mit einem Schwerlastschäkel nach
DE 199 41 451 , der materialgerecht
hergestellt und mit einer integrierten Drehsicherung höhere Lastwechsel
für eine
längere
Lebensdauer aufnehmen kann, vorgenommen.
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Die bisherigen Ausführungen
entsprechen nicht den wirtschaftlichen und betrieblichen Anforderungen,
da die ineinandergreifenden Bauteile in einer Schienenverbindung
nicht die geforderten Funktionen erfüllen.
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In vielen Ausführungen der Schienenverbindungen
werden in der konstruktiven Auslegung der Toleranzen, diese den
geforderten Bewegungsabläufen
im Schienenstrang nicht gerecht.
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So wird die Polygonentwicklung im
Schienenstrang, ausgelöst
mit dem rollenden Material an der EHB-Schiene, durch eine verursachte
Längsschwingung
aufgeschaukelt und greift zunächst
in das schwächste
Bauteil einer EHB-Verbindung ein.
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Bei der entstehenden Überbelastung
durch die aufgeschaukelte, maximierte Längsschwingung, versagt das
Bauteil mit seitlichem Einknicken, da das Bewegungsspiel in der
EHB-Verbindung nicht
zwingend vom stärksten
Bauteil zuerst aufgenommen und dämpfend
abgefangen wird, da ein systemwirkender Bewegungsablauf nicht mit
allen Bauteilen abgestimmt ist.
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Alle Bauteile oberhalb und unterhalb
der EHB-Schienenmodule sind nicht so aufeinander abgestimmt, daß Beschädigungen
durch unkontrollierte und unterschiedliche Bewegungsabläufe in den
Gelenken der Schienenverbindungen zwangsläufig hervorgerufen werden.
Laufende Reparaturen, mit der unnötigen Vorhaltung von Material,
Mannschaft und der Förderausfall,
sind die Folgen.
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Ähnliche
gelenkige EHB-Schienenverbindungen der vorgenannten Ausführung, sind
in den Schriften: 1 986 550, P 21 07 922.1-25, P21 45 300.9-25,
P 24 19 062.3-25, P25 08 739.2-25,
P 25 44 582.3, P 28 09 176.1, P 29 08 710.3, P 30 27 261.8-25, P
32 43 753.6, P 33 26 103.2, P 35 22 330.8, P 35 14 614.1,
DE 195 11 035 A1 ,
G 89 06 168.3, G 80 32 510.6,
DE 30 27 793 A1 ,
DE 30 46 054 A1 ,
DE 198 54 937 C1 ,
DE 297 03 939 U1 ,
DE 196 33 220 A1 ,
DE 196 16 938 C1 ,
DE 196 16 937 C1 ,
DE 195 33 403 C1 und
DE 3326103 A1 ,
sowie mit den Schriften
DE
100 56 233.7 ,
DE
100 19 844 A1 bekannt geworden.
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Zunächst wird in allen Schienenverbindungen,
die im praktischen Einsatz nicht frei von Mängeln sind, die Aufhängung des
EHB-Schienenstranges auch von dem Verbindungsgelenk übernommen.
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Das führt nicht nur in den Gelenken
zu einem vergrößerten Verschleiß, sondern
auch zu einem aufwendigen Montageablauf beim Ein- und Ausbau von verschlissenen
Modulen, die sich mit diesen bisher bekannten Konstruktionen nur
sehr aufwendig durchführen
lassen.
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Mit der hier vorgestellten Verbindung
für EHB-Schienenmodule,
will die Erfindung Abhilfe schaffen.
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Der Erfindung liegt das technische
Problem zugrunde, eine raumgelenkige Scherenverbindung so weiterzubilden,
daß eine
größere Wirtschaftlichkeit
mit der Trennung von Gelenk und Aufhängung durch die Ausbildung
von einfacheren vorteilhaften Bauteilen und eine größere Betriebssicherheit,
sowie die bessere ergonomische Handhabung und die funktionelle Abstimmung
der zulässigen
Bewegungsabläufe
mit der Unterdrückung
einer Polygonbildung im Schienenstrang erreicht wird.
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Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung
bei einer gattungsgemäßen gelenkigen
Schienenverbindung vor, daß der
aus Modulen bestehende Schienenstrang als Laufschiene für den diskontinuierlichen
Bahnbetrieb oder auch als Gleis mit Zusatzeinrichtungen für aufgehangene
Maschinensysteme im Tunnel- und Streckenvortrieb eingesetzt, mit einer
raumgelenkigen Scherenverbindung so gekoppelt oder verspannt wird,
daß mit
einer zusätzlichen Aufhängeöse in einem
Scherenblatt, das Scherengelenk von den Verspannungskräften der
Aufhängung entlastet
wird und mit einer untergriffigen spannbaren Lippendichtung ein
Schienenspalt nicht zur Beschädigung
der Schienestöße führen kann.
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Zur Verhinderung einer Polygonbildung
im EHB-Schienenstrang, werden mit einem vorgegebenen maximalen Bewegungsbereich
in der Scherenverbindung durch einen Gelenkbolzen mit einem drehgesicherten
großflächigen Kopf,
einer Laschenscheibe zum Langlochgelenk und/oder auch mit Federelementen,
oder mit kalibrierten großflächigen Ösen am Gelenkschäkel die
entstehenden, sich durch Schwingungen im Schienenstrang aufbauenden
Polygonkräfte,
mit den als Hebelarmen wirkenden Scherenlaschen, statisch oder dynamisch
dämpfend,
mit einem Rückholeffekt
abgefangen.
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Alle untereinander abgestimmten Bauteile
in einer Scherenverbindung erhöhen
damit die Betriebssicherheit im EHB-Schienenstrang und lassen, da in der
Funktion abgestimmt, höhere
Fördergeschwindigkeiten
für den
Fahrbetrieb zu.
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Mit einem Montageanschlag wird der
Ein- oder Ausbau der Schienenmodule, auch aus einem fertig montierten
Schienenstrang gewährleistet
und mit der dadurch entstehenden Senkung der Montage- und Reparaturkosten
wird eine große
Wirtschaftlichkeit erreicht.
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Oberhalb der Laufschiene wird bei
längeren, sich übergreifenden
Scherenlaschen, die geforderte horizontale und vertikale räumlich maximale
zulässige
Beweglichkeit in einer Schienenverbindung, mit der Ausbildung der
Kontaktflächen
außerhalb
der Bohrungen und Langlöcher,
zwischen den Scherenlaschen sichergestellt.
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Der Montageanschlag zur Unterstützung des gesicherten
Einhängevorganges
des weiteren Vorbau-Schienenmoduls, wird einmal mit einem Anschlagbügel, oder
auch mit einem Anschlaghaken und Sicherungsplatte erreicht, der
den gezielten, zwangsgeführten
Einbau des Moduls unterstützt
und mit der gleichzeitig ein seitliches Abrutschen des zu montierenden
nächsten
Schienenmoduls beim Einhängen
in die Verbindung ausgeschlossen wird. Dieser Montageanschlag kann
in weiteren Ausführungen
ober- oder unterschlägig
ausgeführt
werden.
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Zur abgesicherten und einfachen Vorbaumontage
weiterer Schienenmodule, wird das Scherenblatt des letzten am Schienenstrang
montierten Moduls, mit einer symmetrisch oder asymmetrisch angeordneten
Zusatzöse
für die
Aufhängung
am Tunnel- oder Streckenausbau, oder in geankerten Strecken mit
einer vorgespannten Ankertraverse, z.B über ein kettenloses Aufhängesystem
mit Sicherheitsspannschlössern
nach
DE 100 56 233 beispielhaft
montiert.
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Das Langloch-Schienengelenk wird
in der Funktion, mit dieser Anordnung von der Aufhängeöse getrennt
und damit von allen Kräften
der Aufhängung
entlastet.
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Die zusätzliche Aufhängeöse der Scherenverbindung
kann am Scherenblatt in der symmetrischen oder asymmetrischen Anordnung
und im Modulsystem der EHB-Schiene, auch mittig zur Längsachse,
durch eine Verkröpfung
angeordnet werden, um den EHB-Schienenstrang lotrecht zu halten.
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Dabei wird mit der asymmetrischen
Anordnung der Zusatzöse
in Längsrichtung
der Schienenmodule eine extrem flache Bauform für niedrige Tunnel- oder Streckenquerschnitte
möglich,
ohne auf die Montagehilfe in der Schienenverbindung verzichten zu
müssen.
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Unterhalb der Laufschiene wird am
Laufschienenflansch, mit dem nach DIN 20593 festgelegten Drehpunkt
an der Unterkante der Schienenlaufbahn und für die festgelegte Vertikal-
oder Horizontalbewegung in der Schienenverbindung, kein spaltloser Übergang
im Schienenstoß für das rollende
Material erreicht, jedoch wird die horizontale und vertikale Winkelbewegung
von einer ausreichend dimensionierten Verbindungsgabel und dem dazu
radial ausgebildeten Verbindungsgelenk so aufgenommen, daß der vorgegebene
Bewegungsraum unterhalb der Laufschiene ohne das rollende Material
zu behindern, eingehalten wird.
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Das Verbindungsgelenk, mit dem Gelenkhebel
am Ende des schon vormontierten Moduls der EHB- oder EMTS-Schiene
verschweißt,
nimmt in einem, für
die horizontale und vertikale Beweglichkeit radial ausgebildeten
Lager die Verbindungsgabel auf, die mit dem Modulenende der zu montierenden EHB- Schiene als Gegenstück, unterhalb
des Schienenflansches verschweißt
ist.
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Die einteilige Verbindungsgabel ist
als Bauteil so ausgebildet, daß mit
der gerundeten Anlaufseite, einmal eine riss- und spannungsfreie
Herstellung zur Verbindung der beiden Gabelenden und keine Anstoßkante für das rollende
Schienenmaterial entstehen kann.
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Ebenso wird eine zweiteilige Ausführung der Verbindungsgabel,
zur paßgenauen
Einstellung der Gabelenden mit einer versetzten senkrechten oder horizontalen
Teilfuge so ausgebildet, daß damit
die notwendige Schweißnaht
zur Verbindung der beiden Hälften
wesentlich verlängert,
die Verzahnung in den Verbindungsgabelhälften erhöht, und eine genaue und damit
wirtschaftliche Vormontage der Teile an den Enden der Schienenmodule
erreicht wird.
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Zur Verhinderung einer Beschädigung der Scherenverbindung,
wird mit einem kräftigen
Gelenkbolzen und großflächigen Laschenscheiben
oder mit den großflächigen Schäkelösen eines
kalibrierten Gelenkschäkels,
mit den Scherentaschen oberhalb der EHB-Schiene, die zulässige Gelenkbewegung zwischen
den übergreifenden
Laschen, für
eine maximale horizontale und vertikale, statische Auslenkung aus
der Stunde eingestellt.
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Eine weitere Verbesserung der Gelenkverbindungen
wird mit einem Gelenkbolzen im Scherengelenk und zusätzlichen
Federelementen erreicht. Die durch den Fahrbetrieb ausgelösten Schwingungen
im Schienenstrang, werden damit in jedem Scherengelenk dynamisch
dämpfend
abgefangen und der Polygonaufbau im Schienenstrang schon in der
Entwicklung mit diesem vorgegebenen Rückholeffekt durch die Federelemente
verhindert.
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Mit dem durch den Gelenkbolzen mit
den Federelementen erzeugten Rückholeffekt,
wird der sonst an Kettensträngen
labil am Bogenausbau oder an Gebirgsankern aufgehangene EHB- oder EMTS-Schienenstrang
so angesteift, daß die
erforderliche Beweglichkeit zur Unterhaltung des Fahrbetriebes immer
erhalten bleibt.
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Mit den, durch die Federelemente
erzeugten Verspannungskräften
zwischen den Scherenlaschen in einer Scherenverbindung, stellt sich
der Schienenstrang in den Modulteilungen mit der geringsten Auslenkung
für den
Fahrbetrieb zwischen den Aufhängepunkten
automatisch zur Stunde ein.
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Das erforderliche zwangsläufige, maximale Spiel
im radial ausgebildeten Lager zwischen dem Verbindungsgelenk und
der Verbindungsgabel unterhalb des Schienenmoduls, wird mit dieser
Toleranzeinstellung zwischen den Scherenlaschen definiert vorgegeben,
ohne daß Materialschäden im Scherengelenk
entstehen können.
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Um eine Beschädigung in der Gelenkeinheit unterhalb
des Schienenmoduls zu vermeiden, muß das konstruktive Spiel im
radialen Verbindungsbereich zwischen der Verbindungsgabel und dem
Verbindungsgelenk größer oder
zumindest gleich der Scherenverbindung oberhalb des Schienenmoduls sein.
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Damit wird eine seitliche Überdehnung
der Schweißnähte an den
Gabelenden zur EHB-Schiene, durch den eingreifenden Hebelarm des
Verbindungsgelenkes verhindert, wenn durch Polygonbildung im Schienenstrang
große,
zusätzliche
Kräfte bei
entstehenden Schlingerbewegungen ungedämpft vom schwächsten Bauteil
in einer Scherenverbindung aufgenommen werden müssen.
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Mit dieser Bewegungsbegrenzung und Dämpfung im
Scherenbereich, mit den festgelegten maximalen Auslenkungen, wird
der sich aufbauende Polygonausschlag im Masse- und Trägheitshorizont des
Schienenstranges, verursacht durch einen Fahrfehler des Maschinisten
mit der EHB-Lokomotive, von den konstruktiv am kräftigsten
ausgebildeten Bauteilen, mit den Hebelarmen der Scherenlaschen in
einer Scherenverbindung mit zwangsgeführter Bewegung aufgenommen
und mit den eingesetzten Bauteilen zum Abklingen gebracht.
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In allen bekannt gewordenen EHB-Schienenverbindungen,
liegt der horizontale und vertikale Verbindungsdrehpunkt, nach DIN
20593, immer an der Unterkante des abgeschrägten Modulstoßes.
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Mit der hier vorgestellten weiterentwickelten Erfindung
wird oder kann der Drehpunkt für
die räumliche
horizontale und vertikale Gelenkbewegung von der Schienenunterkante
in die Mitte der Laufschienenebene verlegt, um damit den Schienenspalt
zur Schonung des rollenden Materials und zur Vermeidung des durch
Schienenversatz wirkenden Abbauhammereffektes auszuschalten.
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Mit einem hierzu entwickelten, raumbeweglichen
Spanngelenk, bestehend aus einer den Schienenspalt im Schienenstoß massiv
unterstützenden Zunge
in einem Zungenlager, wird mit dem Spannbügel das horizontale Verspannen
der Schienenverbindung mit einer Bewegungsdämpfung für einen schnellaufenden diskontinuierlichen
Bahnbetrieb möglich.
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Verschleißerscheinungen durch den Fahrbetrieb
an einem klaffenden und versetzten Schienenspalt, mit auftretendem
Polygoneffekt im EHB-Schienenstrang, wird mit diesem bewegungsdämpfenden Spanngelenk,
gleich wo der Bewegungsdrehpunkt vorgesehen ist, verhindert.
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Bisher wurde der Schienenspalt zwischen den
Schienenmodulen nach der DIN 20593 durch einen Schrägschnitt
von 2,5° bis
3,5° an
den Enden, für die
Beweglichkeit im EHB-Schienenstrang, mit normalen Laufbahnstärken hergestellt.
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Bei EHB-Schienen mit stärkeren Laufbahnen würde sich
ein größerer Schienenspalt
durch den vorgegebenen Schrägschnitt
nach DIN 20593 einstellen und für
die Rollen der Zugeinheiten, besonders bei höheren Geschwindigkeiten, eine
schädliche
Angriffskante mit einem Abbauhammereffekt in der Laufbahn zu Zerstörungen der
Schienenstöße führen.
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Mit der hier vorgestellten Weiterentwicklung zu
einer Lippendichtung im Schienenspalt, wird mit einer zweiten einseitigen
Schräge
unterhalb des Drehpunktes auf der Seite des beispielhaft untergeschschweißten Verbindungsgelenkes,
eine untergriffige Anlage im Schienenstoß, bei einer weiteren Öffnung des
Scherengelenkes erreicht, indem das nächste eingehangene Schienenmodul
in der Horizontallage und bei einem geschlossenen Steg, das Modulende
in der Schienenverbindung vom Auflager des Verbindungsgelenkes aufgenommen
wird.
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Die Lage des Gelenkes kann im Laufbahnhorizont
oder auch bei stärkeren
Laufbahnen unterhalb des Drehpunktes festgelegt werden.
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Unterhalb der Laufschiene nach DIN
20593, ist für
die im Einsatz befindlichen rollenden Zugeinheiten eine Störkantenhöhe von mindestens
38,5 mm x der Schienenbreite einzuhalten. Die bisherigen Verbindungselemente
wurden aus diesen Gründen, bei
einer weiteren Form des Schienenprofiles zwischen und durch aufwendiges
Abfräsen
von zwei massiven Stegen untergeschweißt.
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Unter Ausnutzung des zulässigen Störkantenraumes
unterhalb der EHB-Laufbahn, werden bei stärkeren Laufbahnen die Schienen-Verbindungselemente
in die Profilflanschen eingelassen und mit dem Unterschweißen die
Laufbahnenden der Schienenmodule verstärkt.
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Mit einem leistungssteigernden "Aufhänge- und
Abspannungs- System für
EHB- und EMTS-Schienen" nach
DE 100 10 167 , wird eine
Polygonbildung weitgehend vermieden, der Rollwiderstand und Verschleiß in den
Schienenverbindungen verringert, ohne mit diesen Abspannstationen
als Zusatzeinrichtung, den Zugverkehr zu behindern.
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In einem Schienenstrang mit dieser
spannbaren Schienenverbindung, können
auch EHB-Lokomotiven als Zug- und Schubeinheiten funktionieren, da
eine Polygonbildung mit dem verspannten Schienenstrang durch Schubbewegungen
und spontane Bremsmanöver,
nicht möglich
ist.
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Die bisher zur Vermeidung des Polygoneffektes
im Schienentrang entwickelten teuren EHB-Duoantriebe können damit
entfallen, und ein Bahnbetrieb benötigt in der Unterhaltung des
Fahrbetriebes geringere Investitionen.
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In einigen Schriften werden zur Erleichterung des
Montagevorganges beim Vorbau eines EHB-Schienenmoduls, aufwendige,
zusätzliche
Bauteile zur Verhinderung des Abspringens von eingelegten Schienenmodulen
in der Schienenverbindung benötigt,
mit der die Wirtschaftlichkeit der bisher vorgeschlagenen Ausführungen
fraglich wird.
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So sind bei vielen Konstruktionen
weitere, aufwendig ausgeformte, teure Zusatzelemente als geschmiedete
Formteile erforderlich, um die nächste Modulschiene
mit komplizierten Montagevorgängen vorbauen
zu können.
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Zur weiteren Rationalisierung des
gesamten Ablaufs für
den Einbau einer EHB-Anlage, fehlt zur Erleichterung der Montage,
die mittig oder asymmetrisch angeordnete Zusatzöse als sofort tragender Aufhängepunkt
im Scherenblatt des letzten Schienenmoduls, mit dem die Entlastung
des Schienengelenkes von allen Abspannkräften erreicht wird.
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Für
geringe Streckenhöhen
wird eine Scheren-Flachverbindung, in asymmetrischer Ausbildung mit
mittig versetzter, zusätzlicher
Aufhängeöse vorgeschlagen.
Die Anordnung des Verbindungsdrehpunktes ist dabei nach DIN 20593,
oder mit dem raumgelenkigen Spanngelenk, unterhalb des Schienenprofiles,
oder auch im Laufschienenhorizont vorgesehen.
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Eine Ausbildung der Scheren-Flachverbindung
mit der Anordnung des federunterstützten Gelenkbolzens zur Bewegungsbegrenzung
und Dämpfung,
mit den festgelegten maximalen Auslenkungen und Vermeidung eines
sich aufbauenden Polygonausschlages im Masse- und Trägheitshorizont
des EHB-Schienenstranges, haben die flachen Scherenlaschen, als
Hebelelemente mit dem Rückholeffekt, eine
größere Einwirkung
auf die Ausrichtung des Schienenstranges zur Stunde im Strecken-
und Tunnelbereich.
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Mit einer weiteren Ausführung der
Scherenverbindung wurde mit der asymmetrischen Anordnung und Verlängerung
des zum Schienendrehpunkt, kreisbogenförmig angeordneten Langloch-Gelenkes, im einzuhängenden
Teil des nächsten
Schienenmoduls und zur Sicherheit der Monteure, der horizontale
Einhängewinkel
für die
Montage von EHB- oder EMTS-Anlagen in hohen Strecken vergrößert.
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Mit den nachstehenden Zeichnungen
werden verschiedene Ausführungen
der Erfindung beispielhaft ausgeführt. Es zeigen:
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1,
eine EHB-Scherenverbindung, mit übergreifendem
oder untergreifendem Montageanschlag, einer Zusatzöse für die Aufhängung mit
einem Schwerlastschäkel
und einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
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2,
das einteilig ausgebildete Verbindungsgelenk mit dem konischen Anschweißhebel und
dem radial ausgebildeten Lager zur Aufnahme der Verbindungsgabel.
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3,
die einteilige Ausführung
der übergreifenden
Verbindungsgabel im Schnitt und zwei Ansichten mit den radial ausgebildeten
Lagerenden.
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4,
die zweiteilige Ausführung
der Verbindungsgabel, mit der symmetrischen Längsteilung zur senkrechten
Schienenachse im Schnitt und zwei Ansichten, mit den radial ausgebildeten
Lagerenden.
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5,
die zweiteilige Ausführung
der Verbindungsgabel, mit der symmetrischen Längsteilung im Schnitt und zwei
Ansichten, mit den radial ausgebildeten Lagerenden.
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6,
die Anordnung der radialen Verlagerung zwischen dem Verbindungsgelenk
und der übergreifenden
Verbindungsgabel in der Ansicht, im Schnitt und im Grundriss.
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7,
den Querschnitt einer EHB-Scherenverbindung, mit einem kalibrierten
Gelenkschäkel und
einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
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8,
den Querschnitt einer EHB-Scherenverbindung, mit einem Gelenkbolzen
und dem Verbindungsdrehpunkt mittig im Laufschienenhorizont.
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9,
den Querschnitt einer EHB-Scherenverbindung, mit einem Gelenkbolzen,
Federelementen, und dem Verbindungsdrehpunkt mittig im Laufschienenhorizont.
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10,
eine EHB-Scherenverbindung, mit asymmetrisch angeordneter Zusatzöse für die Aufhängung, Montagehaken
und Sicherungsanschlag, Langlochgelenk und einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb
der EHB-Schiene.
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11,
eine EHB-Scherenverbindung, mit asymmetrisch angeordneter Zusatzöse für die Aufhängung und
einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
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12,
eine EHB-Scherenverbindung, mit asymmetrisch und mittig versetzt
angeordneter Zusatzöse
für die
Aufhängung
und einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
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13,
eine EHB-Scherenverbindung, mit symmetrisch angeordneter Zusatzöse für die Aufhängung, mit
einem Verbindungsdrehpunkt im mittigen Laufschienenhorizont des
unteren Schienenflansches und einem Spanngelenk zur Vorspannung
des EHB-Schienenstranges.
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14,
den Schnitt A – B
der 10. Spanngelenk
unterhalb der EHB-Schiene mit Zunge, Zungenlager, Spannöse und Spanntraverse.
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15,
eine EHB-Scherenverbindung, mit symmetrisch angeordneter Zusatzöse für die Aufhängung, mit
Montagehaken und einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
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16,
eine EHB-Scherenverbindung, mit symmetrisch angeordneter Zusatzöse für die Aufhängung und
einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
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17,
eine EHB-Scherenverbindung, mit asymmetrisch angeordneter Zusatzöse für die Aufhängung und
einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
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18,
eine EHB-Scheren-Flachverbindung, mit Zusatzöse für die Aufhängung und einem Verbindungsdrehpunkt
unterhalb der EHB-Schiene.
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19,
eine EHB-Scheren-Flachverbindung, mit versetzt angeordneter Zusatzöse für die Aufhängung und
einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
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20,
eine EHB-Scheren-Flachverbindung, mit symmetrisch angeordneter Zusatzöse für die Aufhängung und
einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
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21,
den Längsschnitt
im EHB-Schienenstoß mit
einer Lippendichtung im Laufbahnhorizont.
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22,
den Querschnitt eines Schienenstoßes mit einer Lippendichtung
im Laufbahnhorizont.
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23,
den Längsschnitt
im EHB-Schienenstoß mit
einer Lippendichtung im Laufbahnhorizont und mit eingelassener,
untergeschweißter
Verbindungsgabel und Verbindungsgelenk.
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Verschiedene Ausführungen der Scheren- und Scheren-Flachverbindung mit
den Einzelheiten oberhalb und unterhalb der EHB-Schienenprofile werden
nachfogend beispielhaft beschrieben.
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Mit dem Ausführungsbeispiel in der 1, wird eine EHB-Scherenverbindung 1,
bestehend aus den beiden Scherenlaschen 2 und 3,
auch für
die Aufhängung 42 von
Maschinensystemen im Tunnel- und Streckenvortrieb mit einem Schwerlastschäkel 41 mit
integrierter Drehsicherung 86, einer asymmetrisch angeortneten
Zusatzöse 10 an
der Scherenlasche 3 mit dem untergreifenden 5,
oder übergreifenden
Montageanschlag 4 an der Scherenlasche 2, dem
kreisbogenförmigen
Langloch 6 zum Schienendrehpunkt 7 an der Unterkante 8 des
Schienenprofiles 9 dargestellt.
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Die Montageanschläge 4 und 5 sichern
den Einhängevorgang
des nächsten
EHB-Schienenmoduls 11 bei der Montage mit dem Einlegen
der übergreifenden
einteiligen Verbindungsgabel 12, in das Verbindungsgelenk 13 unterhalb
der EHB-Laufbahn 14.
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Die vertikale als auch horizontale,
räumlich zulässige Bewegung
in der Scherenverbindung 1, wird oberhalb der Schienenmodule 11 durch
einen Gelenkbolzen 50, oder mit einem kalibrierten Gelenkschäkel 81 deffiniert
festgelegt, um mit einer gezielten Versteifung im Schienenstrang 59 auch
die Polygonbildung zu dämpfen.
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Unterhalb der EHB-Laufbahn 14,
mit der radialen Verlagerung 15, zwischen dem Verbindungsgelenk 13 und
der übergreifenden
einteiligen 12 oder mehrteiligen Verbindungsgabel 23 und 32,
wird eine begrenzte Bewegung der Module 11, mit dem Gelenkbolzen 50 oder
dem kalibrierten Gelenkschäkel 81 sichergestellt.
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Das Verbindungsgelenk 13 in
der Ansicht und im Grundriss ist nach der 2, einteilig und nimmt mit dem, zum Drehpunkt
radial ausgebildeten Doppellager 16 die Lagerblöcke 17 der
Verbindungsgabel 12 auf.
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Zur Vermeidung von Anlaufkanten 18 für das rollende
Material der EHB-Züge,
ist der Anschweißhebel 19 des
Verbindungsgelenkes konisch 20 und radial 21 zum
unteren Flansch 22 des Schienenprofiles 9 ausgebildet.
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Die Bewegungsfunktion zwischen dem
Verbindungsgelenk 13 und der Verbindungsgabel 12, wird
mit dem für
ein deffiniertes Gelenkspiel einstellbaren Gelenkbolzen 50 mit
oder ohne Federelemente 90, oder mit einem kalibrierten
Gelenkschäkel 81 sichergestellt.
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Mit dem Auflager 39 wird
das eingelegte Schienenmodul 11 mit der radialen Verlagerung 16 in den
Lagerblöcken 17 verlagert.
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Die Verbindungsgabel 12 in
der 3, wird vorwiegend
einteilig ausgeführt
und kann aus Gründen
der besseren Herstellung als Gesenkschmiedeteil auch als Verbindungsgabel 23 aus
zwei asymmetrischen, hälftigen
Teilen 30 und 31, 4 bestehen.
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Zur Vermeidung von Anlaufkanten 24 für das rollende
Material der EHB-Züge,
wird der Verbindungsbogen 25 der Verbindungsgabel 12,
radial 26 und konisch 27 zum unteren Flansch 22 des EHB-Schienenprofiles 9 angepaßt.
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Mit dieser werkstoffgerechten Ausbildung der
Verbindungsgabel 12 oder 23 werden in der einteiligen
Ausführung 12 bei
der Materialverformung Haarrisse vermieden, die im Dauerbetrieb
zu Betriebsausfällen
mit großen
Folgeschäden
führen.
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Die Bewegungsfunktion zwischen der
Verbindungsgabel 12 mit dem Verbindungsgelenk 13, wird
mit dem, für
ein definiertes Gelenkspiel einstellbaren Gelenkbolzen 50 mit
oder ohne Federelemente 90, oder mit einem kalibrierten
Gelenkschäkel 81, an
den Scherenlaschen 2 und 3, oberhalb der EHB-Schiene
sichergestellt.
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In der 4,
wird eine verzahnte und kalibrierte Trennfläche 28 zwischen den
beiden Teilen 30 und 31 einer zweiteiligen Verbindungsgabel 23, senkrecht
so angeordnet, daß die
erforderliche Schweißnaht 29 zur
Verbindung beider Teile 30, 31, durch die Form
der Verzahnung 32 wesentlich verlängert wird. Das trägt zur vereinfachten
und maßlich
sicheren Vormontage der beiden hälftigen
Teile 30, 31 bei.
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Nach der 5, wird in einer zweiteiligen Verbindungsgabel 32 die
verzahnte 36 und kalibrierte längsgeführte Trennfläche 33 zwischen
den beiden hälftigen
Teilen 34, 35 so angeordnet, daß die erforderliche
Schweißnaht 29 zur
Verbindung der hälftigen
Teile 34, 35, durch die Form der Verzahnung 36 wesentlich
verlängert
wird.
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Ebenso wird in einer Kombination
der Verzahnung 28, 36 nach 4 und 5,
die vereinfachte und maßliche
Vormontage der beiden Teile 30, 31 oder 34, 35 sichergestellt.
Diese Ausführung
ist in einer Figur nicht bildlich dargestellt.
-
Mit der 6, wird das Zusammenwirken des Verbindungsgelenkes 13 im
radial ausgebildeten Lagerbereich 15 und der übergreifenden
Verbindungsgabel 12, 23, 32 zur räumlichen
Bewegung der Scherenverbindung 1 in der Ansicht und im
Grundriß dargestellt.
-
Das Verbindungsgelenk 13 wird
mit dem radial 21 und konisch 20 ausgebildeten
Anschweißhebel 19 am
unteren Schienenflansch 22 verschweißt und bietet durch diese Form
keine Angriffsfläche 37 oder
Anlaufkanten 18 für
das rollende Material der EHB-Züge.
-
Im Verbindungsdrehpunkt 7 der
Scherenverbindung 1 an der Unterkante 22 der EHB-Laufbahn 14,
wird im radial ausgebildeten Lager 15 der nächste Schienenstoß 38,
mit der untergeschweißten
Verbindungsgabel 12, 23, 32 so eingelegt,
daß mit
einem Auflager 39 am Verbindungsgelenk 13, in
dem Drehpunkt 7 der Scherenverbindung 1, an der
Unterkante 8 der EHB-Laufbahn 14, zwischen dem
Verbindungsgelenk 13 und der Verbindungsgabel 12, 23, 32 eine maximale,
räumliche
Auslenkung 40 der Scherenverbindung 1, zwangsgeführt möglich wird
Ein beispielhafter Querschnitt der Scherenverbindung 1, 43, 47, 51, 53, 66, 68, 70, 73, 75 und 77,
oberhalb des Schienenprofiles 9 mit einem kalibrierten
Gelenkschäkel 81 mit
großflächigen Schäkelösen 84 und
integrierter Drehsicherung 86, zur definierten Einstellung
der Gelenkbewegung 82 und unterhalb des Schienenprofiles 9 mit
dem Verbindungsdrehpunkt 7 des Verbindungsgelenkes 13,
mit der Verbindungsgabel 12, 23, 32 an
der Unterkante 8 der EHB-Laufbahn 14, wird in der 7, dargestellt.
-
Der Querschnitt einer Scherenverbindung 53 oberhalb
des Schienenprofiles 9, mit einem Gelenkbolzen 50,
der einmal die Scherenlasche 3 mit einer Drehsicherung 88 übergreift,
oder in einer Bohrung 89 die Scherenverbindung 53 sichert,
wird in der 8, dargestellt.
Mit großflächigen Laschenscheiben 85,
zur definierten Einstellung der Gelenkbewegung 82 und unterhalb
des Schienenprofiles 9 mit dem Verbindungsdrehpunkt 55 im
Laufbahnhorizont 47 der EHB-Schiene 14 und dem
Spanngelenk 58 mit dem Zungenlager 61 mit der
Zunge 62, dem Spannbügel 63 mit
der Spanntraverse 64 und den Sicherungsmuttern 65,
wird eine Dämpfung
und Verhinderung einer Polygonbewegung im EHB-Schienenstrang 59 erreicht.
-
Die 9 zeigt
den Querschnitt einer Scherenverbindung 1, 43, 47, 51, 53, 66, 68, 70, 73, 75 und 77 mit
dem Gelenkbolzen 50 und den zusammenwirkenden Federelementen 90,
als dynamisch wirkende Dämpfung
gegen die Polygonentwicklung im Schienenstrang 59, die
auch als Rückholfunktion, über die
Laschenhebelarme 83 in der Scherenverbindung für die Schienenmodule 11,
in der Aufhängung 42 wirken.
-
Unterhalb der EHB-Laufbahn 14 ist
die Scherenverbindung mit dem Verbindungsdrehpunkt 7, dem
Verbindungsgelenk 13, zusammenwirkend mit der übergreifenden
Verbindungsgabel 12, 23, 32 dargestellt.
-
Mit der 10, wird eine weitere Ausführung einer
EHB-Scherenverbindung 43,
mit einer asymmetrisch angeordneten Zusatzöse 10 zur Aufhängung mit
einem Schwerlastschäkel 41 und
einer integrierten Drehsicherung 86, einem obergriffigen
Montagehaken 44 und Sicherungsscheibe 45, einem symmetrisch
angeordnetem Langlochgelenk 6 und einem Verbindungsdrehpunkt 7 unterhalb
der EHB-Laufschiene 8, mit einem konisch 20 und
radial 21 ausgebildetem Verbindungsgelenk 13,
zusammenwirkend mit der übergreifenden
Verbindungsgabel 12, 23, 32 dargestellt.
-
Der Gelenkbolzen 50 mit
den Federelementen 90 und Laschenscheiben 85,
sichert die Scherenverbindung 43.
-
Die 11,
zeigt eine EHB-Scherenverbindung 47, mit asymmetrisch angeordneter
Zusatzöse 46 mit
Langlochgelenk 6, einem Verbindungsdrehpunkt 7 unterhalb
der EHB-Schiene 9, mit einem Verbindungsgelenk 13 und
einer übergreifenden
Verbindungsgabel 12, 23, 32.
-
Mit der asymmetrischen Anordnung 48 der zusätzlichen
Aufhängeöse 46 wird
die Trennung der Aufhängebelastung
aus dem Langlochgelenk 6 bei Schwerlastschienen 49 erreicht.
-
Damit wird der sich negativ im Langlochgelenk 6 auswirkende
Reibungsverschleiß weitgehend verhindert
und eine sofortige Ausrichtung aller montierten Schienenmodule 11 nach
der Stunde möglich und
das nächste
Schienenmodul 11 bei der Montage, unabhängig von der Aufhängung 42,
mit einem Schwerlastschäkel 41,
direkt mit einem Bolzen 50 oder einem kalibrierten Gelenkschäkel 81 gesichert.
-
Der Verbindungsdrehpunkt 7 ist
unterhalb der EHB-Schienenlaufbahn 14, mit einem Verbindungsgelenk 13 und
einer übergreifenden,
radial verlagerten Verbindungsgabel 12, 23, 32 angeordnet.
-
Eine EHB-Scherenverbindung 51,
mit asymmetrisch, mittig in Schienenlängsrichtung 87 verkröpft angeordneter
Zusatzöse 52,
wird in der 12, mit
modulidentisch, symmetrisch angeordnetem Langlochgelenk 6,
einem oberschlägigen Montagehaken 44 und
der Sicherungsscheibe 45 für die Aufhängung 42 mit einem
Schwerlastschäkel 41 von
Schwerlastschienen 49 in Maschinensystemen für den Vortrieb
im Berg- und Tunnelbau dargestellt.
-
Der Verbindungsdrehpunkt 7 ist
unterhalb der EHB-Schienenlaufbahn 14, mit einem Verbindungsgelenk 13 und
einer übergreifenden,
radial verlagerten Verbindungsgabel 12, 23, 32 angeordnet.
-
Für
schnellaufende EHB- oder EMTS-Anlagen in großräumigen Strecken ist die Scherenverbindung 53 nach
der 13, mit einer symmetrisch
angeordneten Zusatzöse 54 für die Aufhängung 42 konzipiert.
-
Das Langlochgelenk 6 wird
von Aufhängekräften entlastet
und nach der Montage mit einem Bolzen 50, Schwerlastschäkel 41 oder
mit dem kalibrierten Gelenkschäkel 81 gesichert.
-
Ein oberschlägiger Montagehaken 44 verhindert
mit einem Montageanschlag 45 und Sicherungsscheibe das
Abgleiten des vorgehängten
Schienenmoduls 11.
-
Der Verbindungsdrehpunkt 7 am
unteren Schienenflansch 22 dieser Scherenverbindung 53 wird
zur Verminderung des Schienenspaltes 56 im räumlich gelenkigen
Schienenstoß 38 mit
einem raumbeweglichen Spanngelenk 58, zur Vorspannung der
EHB-Schienenmodule 11, zur Vermeidung und Entstehung einer
Polygonbildung im Schienenstrang 59 verspannt.
-
Gleichzeitig wird damit ein versatzfreier,
begrenzt versteifter Schienenübergang 60 sichergestellt,
um damit eine höhere
Fördergeschwindigkeit, mit
einer geringeren Investion in das rollen de Material einer EHB- oder
EMTS-Anlage und einer hohen Wirtschaftlichkeit des Betriebes zu
erreichen.
-
Mit dem raumbeweglichen Spanngelenk 58, bestehend
aus einem Zungenlager 61, in das die schienenspaltunterstützende,
raumbewegliche Zunge 62 eingreift und mit einem ein- oder
zweiteiligen Spannbügel 63 über eine
oder zwei Spanntraversen 64, wird die Scherenverbindung 53 und
der Schienenstrang 59 einer EHB- oder EMTS-Anlage, mit
einer zulässigen
Beweglichkeit, polygonfrei verspannt.
-
Mit der 14, wird die Vorderansicht und Draufsicht,
des Spanngelenkes 58 unterhalb der EHB-Schiene 9 mit
Zunge 62, Zungenlager 61, einteiligem Spannbügel 63,
mit den Sicherungsmuttern 65 und der Spanntraverse 64 dargestellt.
-
Die 15,
zeigt eine EHB-Scherenverbindung 66 mit einer Ausbildung
oberhalb der EHB-Schiene mit symmetrisch angeordneter Zusatzöse 67 in
der Modulteilung 11 des EHB-Schienenstranges 59, mit Montagehaken 44 und
Sicherungsscheibe 45.
-
Der Verbindungsdrehpunkt 7 liegt
hierbei unterhalb der EHB-Schiene 9,
mit einem Verbindungsgelenk 13 und der übergreifenden Verbindungsgabel 12, 23, 32.
-
16,
zeigt eine weitere beispielhafte EHB-Scherenverbindung 68,
mit symmetrisch angeordneter, mittig in Schienenlängsrichtung 87 verkröpfter Zusatzöse 69 in
der Modulteilung 11 des EHB Schienenstranges 59 und
einem Verbindungsdrehpunkt 7 unterhalb der EHB-Schiene 9,
mit einem Verbindungsgelenk 13 und der übergreifenden Verbindungsgabel 12, 23, 32,
zur lotrechten Aufhängung des
EHB-Schienenstranges 59.
-
17,
zeigt eine EHB-Scherenverbindung 70, mit symmetrisch angeordneter,
mittig in Schienenlängsrichtung 87 verkröpfter Zusatzöse 69 in
der Modulteilung 11 des Schienenstranges 59 für das montierte
Schienenmodul 11, einem zur Modulteilung asymmetrisch angeordnetem
Langlochgelenk 71 des Schienenstranges 59, zur
Vergrößerung des
vertikalen Montagewinkels 72, mit dem in hohen Strecken die
Montage der Schienenmodule 11 wesentlich erleichtert wird.
-
Ein gesicherter Verbindungsdrehpunkt 7 unterhalb
der EHB-Laufbahn 14,
wird mit einem Verbindungsgelenk 13 und der übergreifenden
Verbindungsgabel 12, 23, 32 erreicht.
-
Mit der 18, wird für EHB-Anlagen in Strecken mit
geringer Bauhöhe,
oder für
Schwerlastschienen 49 zur Aufhängung 42 von Maschinensystemen
in beengten Querschnitten im Tunnel- und Streckenvortrieb, eine
EHB-Scheren-Flachverbindung 73, mit asymmetrisch, mittig
in Schienenlängsrichtung 87 verkröpft angeordneter
Zusatzöse 74 und einem
zur Modulteilung 11 im EHB-Schienenstrang 59,
symmetrisch angeordneten Langlochgelenk 6 dargestellt.
-
Der Verbindungsdrehpunkt 7,
unterhalb der EHB-Laufbahn 14, wird mit einem Verbindungsgelenk 13 und
einer übergreifenden
Verbindungsgabel 12, 23, 32 ausgeführt.
-
In der 19,
wird eine EHB-Scheren-Flachverbindung 75 für EHB-Anlagen
dargestellt, die für
Strecken mit geringer Bauhöhe,
zur Aufhängung
im Tunnel- und Streckenvortrieb besonders geeignet ist.
-
Die Scherenflachverbindung ist mit
einer asymmetrisch zur Modulteilung 11 des EHB-Schienenstranges 59 mittig
in Schienenlängsrichtung 87 verkröpft angeordneter
Zusatzöse 76 und
einem symmetrischen Langlochgelenk 6, mit einem Gelenkbolzen 50,
mit einem einseitig angeordneten Federelement 90 ausgeführt.
-
Der Gelenkbolzen 50 ist
an der Kopfseite mit einer Drehsicherung 88 versehen, die
einmal die Scherenlasche 75 übergreifen kann, oder mit einer Bohrung 89 festgelegt
wird.
-
Mit einem Verbindungsdrehpunkt 55 im
Laufbahnhorizont 57, werden mit einem Spanngelenk 58 unterhalb
der EHB-Schiene 9 mit
Zunge 62, Zungenlager 61, dem einteiligen Spannbügel 63 mit
den Sicherungsmuttern 65 und der Spanntraverse 64,
klaffende Schienenstöße 38 verspannt.
-
20,
zeigt eine EHB-Scheren-Flachverbindung 77 für EHB-Anlagen,
die für
Strecken mit geringer Bauhöhe,
zur Aufhängung
von Maschinensystemen in beengten Querschnitten mit Schwerlastschienen 49 im
Tunnel- und Streckenvortrieb, geeignet ist.
-
Die symmetrisch, zur Modulteilung 11 des EHB-Schienenstranges 59 angeordnete
Zusatzöse 78,
nimmt die vom Scherengelenk getrennte Aufhängung 42, mit einem
Schwerlastschäkel 41 auf
und in dem ausmittig angeordneten Langlochgelenk 6 wird mit
dem Gelenkschäkel 81 ein
definiertes Spiel in der Scherenverbindung 77 zugelassen.
-
Mit einem Verbindungsdrehpunkt 7 werden mit
einem Spanngelenk 58 unterhalb der EHB-Schiene 9 mit
Zunge 62, Zungenlager 61, dem einteiligen Spannbügel 63 mit
den Sicherungsmuttern 65 und der Spanntraverse 64,
klaffende Schienenstöße 38 verspannt.
-
21 zeigt
eine Lippendichtung 92 im Laufbahnhorizont 57.
Das eingehangene Schienenmodul 11 mit der Verbindungsgabel 12,
ist in der Profilhöhe 93 durchgehend
mit dem Winkel 94 zugeschnitten.
-
Das aufnehmende Modulende 95 mit
dem Verbindungsgelenk 13, wird ebenfals mit dem Winkel 94 zugeschnitten
und ab dem vorgesehenen Lippenhorizont 96 mit dem Gelenkpunkt 97 zur
Unterkante 98, mit dem Winkel 99 abgeschrägt, der
für die
vertikale Schienenberwegung doppelt so groß sein muß wie der Winkel 94.
-
Bei diesem Bewegungsvorgang schiebt
sich der abgeschrägte
Schienenstoß 38 unterhalb
des Drehpunktes 97 wei ter untergriffig zur Lippendichtung 92 in
den Freiraum 100, der vom Winkel 99 gebildet wird.
-
Der Drehpunkt 97 kann zur
Bildung der Lippendichtung 92, auch im Horizont 101 oder 102,
im Bereich des EHB-Unterflansches 80 vorgesehen werden.
-
22 zeigt
den EHB-Schienenquerschnitt mit einer untergriffigen Lippendichtung 92 im
Lippenhorizont 96 mit der Profilbreite 103, der
Stegstärke 104 und
dem Verbindungsgelenk 12 mit der Verbindungsgabel 13,
im zulässigen
Schienenfreiraum 105.
-
23,
zeigt die Seitenansicht und Längsschnitt
einer EHB-Lippendichtung 92 zwischen den Modulenden 11 und 95.
In der verstärkten
Laufbahn 106 ist zur Einhaltung des Schienenfreiraumes 105 das
Verbindungsgelenk 13 mit der Verbindungsgabel 12 eingelassen
und verschweißt.
-
- 1
- =
EHB-Scherenverbindung, zu 43, 47, 51
-
- 53, 66, 68 und 70
- 2
- =
Scherenlasche m. Bohrung, zu 1
- 3
- =
Scherenlasche mit Langloch zu 1
- 4
- =
Montageanschlag, übergreifend,
zu 1
- 5
- =
Montageanschlag, untergreifend, zu 1
- 6
- =
Langlochgelenk, zu 2 und 3
- 7
- =
Verbindungsdrehpunkt,
-
- Unterkante
EHB-Schiene, zu 1
- 8
- =
Unterkante EHB-Laufschiene, zu 7
- 9
- =
EHB-Schienen- Walzprofil, zu 1
- 10
- =
Zusatzöse,
zu 1
- 11
- =
Schienenmodul, zu 1
- 12
- =
Verbindungsgabel, einteilig, zu 2
- 13
- =
Verbindungsgelenk, zu 2
- 14
- =
EHB-Laufbahn, zu 9
- 15
- =
Verlagerung, radial, zu 12, 13
- 16
- =
Doppellager, zu 13
- 17
- =
Lagerblöcke,
zu 13
- 18
- =
Anlaufkanten, an 13
- 19
- =
Anschweißhebel,
zu 13
- 20
- =
Konisch, zu 12, 16, 19, 23, 32
- 21
- =
Radial, zu 12, 13, 19, 23, 32
- 22
- =
Schienenflansch, unten, zu 9
- 23
- =
Verbindungsgabel, zweiteilig,
-
- senkrecht
geteilt, zu 23
- 24
- =
Anlaufkanten, zu 12, 23, 32
- 25
- =
Verbindungsbogen, zu 12, 23, 32
- 26
- =
Verbindungsbogen, radial, zu 12, 23, 32
- 27
- =
Verbindungsbogen, konisch, zu 12, 23, 32
- 28
- =
Trennfläche,
senkrecht verzahnt, zu 23
- 29
- =
Schweißnaht,
zu 23, 32
- 30
- =
Hälftige
Verbindungsgabel, rechts, zu 23
- 31
- =
Hälftige
Verbindungsgabel, links, zu 23
- 32
- =
Verbindungsgabel, zweiteilig,
-
- quergeteilt,
zu 32
- 33
- =
Trennfläche
querverzahnt, zu 32
- 34
- =
Hälftige
Verbindungsgabel, rechts, zu 32
- 35
- =
Hälftige
Verbindungsgabel, links, zu 32
- 36
- =
Verzahnung zu 32
- 37
- =
Anlaufkanten, zu 13
- 38
- =
Schienenstoß,
zu 1, 43, 47, 51, 53, 66, 68,
-
- 70, 73, 75, 77
- 39
- =
Auflager, Verbindungsgelenk, zu 13
- 40
- =
Auslenkung, zu 1
- 41
- =
Schwerlastschäkel,
zu 1
- 42
- =
Aufhängung,
zu 1, 43, 47, 51, 53, 66, 68,
-
- 70, 73, 75, 77
- 43
- =
EHB-Scherenverbindung,
-
- mit
Montagehaken 44
- 44
- =
Montagehaken, zu 43
- 45
- =
Montageanschlag,
-
- mit
Sicherungsscheibe, zu 44
- 46
- =
Zusatzöse,
zu 47
- 47
- =
Scherenverbindung, mit Zusatzöse 48
- 48
- =
Asymmetrische Zusatzöse,
zu 47
- 49
- =
Schwerlastschienen
- 50
- =
Gelenkbolzen, einstellbar zum definierten
-
- Spiel
in der Scherenverbindung, zu 1,
-
- 43, 47, 51, 53, 66, 68, 70, 73, 75 und 77
- 51
- =
EHB-Scherenverbindung, mit Zusatzöse 52
-
- und
Montagehaken 44
- 52
- =
Zusatzöse,
zu 51
- 53
- =
EHB-Scherenverbindung, spannbar,
-
- mit
Zusatzöse 54 und
Montagehaken 44
- 54
- =
Zusatzöse,
zu 53
- 55
- =
Verbindungsdrehpunkt,
-
- im
Laufbahnhorizont, zu 53
- 56
- =
Schienenspalt, zu 53
- 57
- =
Laufbahnhorizont, zu 53
- 58
- =
Spanngelenk, zu 53
- 59
- =
EHB-Schienenstrang, zu 1, 43, 47, 51, 53,
-
- 66, 68, 70, 73, 75 und 77
- 60
- =
EHB-Schienenübergang,
zu 53
- 61
- =
Zungenlager, zu 58
- 62
- =
Zunge, zu 58
- 63
- =
Spannbügel,
einteilig, zu 58
- 64
- =
Spanntraverse, zu 58
- 65
- =
Sicherungsmuttern, zu 63
- 66
- =
EHB-Scherenverbindung, mit Zusatzöse 67
-
- und
Montagehaken 44
- 67
- =
Zusatzöse,
zu 66
- 68
- =
EHB-Scherenverbindung,
-
- mit
verkröpfter
Zusatzöse 69
- 69
- =
Zusatzöse,
verkröpft,
zu 68
- 70
- =
EHB-Scherenverbindung, mit Zusatzöse 69
- 71
- =
Langlochgelenk, asymmetrisch, zu 70
- 72
- =
Montagewinkel, zu 71
- 73
- =
EHB-Scheren-Flachverbindung,
-
- mit
Zusatzöse 74
- 74
- =
Zusatzöse,
mittig verkröpft,
zu 73
- 75
- =
EHB-Scheren- Flachverbindung,
-
- mit
Zusatzöse 76
- 76
- =
Zusatzöse,
verkröpft,
zu 75
- 77
- =
EHB-Scheren-Flachverbindung,
-
- symmetrische
Aufhängung,
-
- mit
Zusatzöse 78
- 78
- =
Zusatzöse,
zu 77
- 79
- =
EHB-Schienenoberflansch
- 80
- =
EHB-Schienenunterflansch
- 81
- =
EHB-Gelenkschäkel
- 82
- =
Gelenkbewegung
- 83
- =
Laschen-Hebelarm, zu 1, 43, 47, 51,
-
- 53, 66, 68, 70, 73, 75 und 77
- 84
- =
Schäkelösen, zu 81
- 85
- =
Laschenscheiben, zu 50
- 86
- =
Integrierte Drehsicherung, zu 81
- 87
- =
Schienenlängsrichtung,
zu 51, 68, 70,
-
- 73 und 75
- 88
- =
Drehsicherung, zu 50
- 89
- =
Bohrung, zu 88
- 90
- =
Federelemente, zu 50
- 91
- =
Lagerkloben, zu 13
- 92
- =
Lippendichtung
- 93
- =
Profilhöhe
- 94
- =
Winkel, zu 11 und 95
- 95
- =
Modulende, zu 11
- 96
- =
Lippenhorizont
- 97
- =
Gelenkpunkt
- 98
- =
Unterkante Laufbahn
- 99
- =
Winkel, zu 95
- 100
- =
Freiraum, zu 99
- 101
- =
Horizont, zu 80
- 102
- =
Horizont, zu 80
- 103
- =
Profilbreite
- 104
- =
Stegstärke,
zu 103
- 105
- =
Schienenfreiraum
- 106
- =
Verstärkte
Laufbahn