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DE10301950A1 - Scherenverbindung für EHB- oder EMTS- Anlagen und für aufgehangene Maschinensysteme im Tunnel- und Streckenvortrieb - Google Patents

Scherenverbindung für EHB- oder EMTS- Anlagen und für aufgehangene Maschinensysteme im Tunnel- und Streckenvortrieb Download PDF

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Publication number
DE10301950A1
DE10301950A1 DE2003101950 DE10301950A DE10301950A1 DE 10301950 A1 DE10301950 A1 DE 10301950A1 DE 2003101950 DE2003101950 DE 2003101950 DE 10301950 A DE10301950 A DE 10301950A DE 10301950 A1 DE10301950 A1 DE 10301950A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scissor
joint
connection according
rail
scissors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE2003101950
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dipl.-Ing. Berwald
Dithmar Dipl.-Ing. Berwald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE2002139355 external-priority patent/DE10239355A1/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2003101950 priority Critical patent/DE10301950A1/de
Publication of DE10301950A1 publication Critical patent/DE10301950A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B25/00Tracks for special kinds of railways
    • E01B25/22Tracks for railways with the vehicle suspended from rigid supporting rails
    • E01B25/24Supporting rails; Auxiliary balancing rails; Supports or connections for rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Abstract

Raumgelenkige Scherenverbindung (43, 47, 51, 53, 66, 68 und 70) für EHB-Bahnen und aufgehangene Maschinensysteme im Berg- und Tunnelbau, mit einer Zusatzöse (10), als Scheren- oder Scheren-Flachverbindung (43, 47, 51, 53, 66, 68 und 70). Ein integrierter Montageanschlag (4) sichert das Einhängen des weiteren Schienenmoduls (11) mit einem Anschlagbügel (4, 5), der den ober- oder unterschlägig ausgeführten Anschlaghaken (44) aufnimmt. Mit einem Gelenkbolzen (50) mit/ohne Federlemente (90) oder einem kalibrierten Gelenkschäkel (41) wird die damit versteifende Bewegung im Schienenstrang (59) kontrolliert gegen die Polygonbildung eingestellt. Das Langloch-Schienengelenk (3) wird in der Funktion mit der Zusatzöse (10) von der Aufhängung getrennt und der Einhängewinkel für den Einbau von Schienenmodulen (11) in hohen Strecken mit einem asymmetrischen Langlochgelenk (71) vergrößert. Mit dem Verbindungsgelenk (13) und einer Verbindungsgabel (12) werden Anlaufkanten (18) vermieden und eine spannbare Schienenverbindung (53) im Laufbahnhorizont (57) der EHB-Schienen (59) verhindert im Schienenstrang (59) die Polygonbildung. Eine untergriffig ausgebildete Lippendichtung (92) im Laufbahnhorizont (57) verringert den Schienenspalt (56) in der Scherenverbindung (43, 47, 51, 53, 66, 68 und 70) zwischen den Schienenmodulen (11).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine raumgelenkige Schienenverbindung für die Einschienen-Hängebahn im Berg- und Tunnelbau aus symmetrischen Walzprofilen, wobei die Profillaufschienen einen Oberflansch und den Laufflächen bildenden Unterflansch aufweisen und der Schienenstrang aus Modulen gelenkig zusammengesetzt wird.
  • Einschienen-Hängebahnen werden im Berg- und Tunnelbau mit Spannschlössern oder Ketten am Bogenausbau, oder in geankerten Strecken an eingebrachten Gebirgsankern aufgehängt, die das Eigengewicht der EHB-Anlage, als auch die beweglichen Lasten aufnehmen. An jedem Aufhängepunkt wird damit eine bestimmte maximal zulässige Belastung auf die Ausbaubögen, Ausbauringe oder Gebirgsanker übertragen.
  • Die benachbarten Profilenden, die zwischen zwei Modulen den Schienenstoß bilden, werden oberhalb der Schienen von Scherenlaschen mit einer zusätzlichen Aufhängeöse und Langlochgelenk übergriffen und unterhalb der Schienenenden mit weiteren Bauteilen, einem zusammenwirkenden Verbindungsgelenk und einer Verbindungsgabel gelenkig verbunden.
  • Das Gelenkspiel in der Scherenverbindung wird mit einem Gelenkbolzen mit/ohne Federelementen, oder kalibrierten Gelenkschäkel, zur Verhinderung der Polygonbildung im EHB-Schienenstrang mit Folgeschäden in der Scherenverbindung, eingestellt.
  • Die Aufhängung der Scherenverbindung wird beispielhaft mit einem Schwerlastschäkel nach DE 199 41 451 , der materialgerecht hergestellt und mit einer integrierten Drehsicherung höhere Lastwechsel für eine längere Lebensdauer aufnehmen kann, vorgenommen.
  • Die bisherigen Ausführungen entsprechen nicht den wirtschaftlichen und betrieblichen Anforderungen, da die ineinandergreifenden Bauteile in einer Schienenverbindung nicht die geforderten Funktionen erfüllen.
  • In vielen Ausführungen der Schienenverbindungen werden in der konstruktiven Auslegung der Toleranzen, diese den geforderten Bewegungsabläufen im Schienenstrang nicht gerecht.
  • So wird die Polygonentwicklung im Schienenstrang, ausgelöst mit dem rollenden Material an der EHB-Schiene, durch eine verursachte Längsschwingung aufgeschaukelt und greift zunächst in das schwächste Bauteil einer EHB-Verbindung ein.
  • Bei der entstehenden Überbelastung durch die aufgeschaukelte, maximierte Längsschwingung, versagt das Bauteil mit seitlichem Einknicken, da das Bewegungsspiel in der EHB-Verbindung nicht zwingend vom stärksten Bauteil zuerst aufgenommen und dämpfend abgefangen wird, da ein systemwirkender Bewegungsablauf nicht mit allen Bauteilen abgestimmt ist.
  • Alle Bauteile oberhalb und unterhalb der EHB-Schienenmodule sind nicht so aufeinander abgestimmt, daß Beschädigungen durch unkontrollierte und unterschiedliche Bewegungsabläufe in den Gelenken der Schienenverbindungen zwangsläufig hervorgerufen werden. Laufende Reparaturen, mit der unnötigen Vorhaltung von Material, Mannschaft und der Förderausfall, sind die Folgen.
  • Ähnliche gelenkige EHB-Schienenverbindungen der vorgenannten Ausführung, sind in den Schriften: 1 986 550, P 21 07 922.1-25, P21 45 300.9-25, P 24 19 062.3-25, P25 08 739.2-25, P 25 44 582.3, P 28 09 176.1, P 29 08 710.3, P 30 27 261.8-25, P 32 43 753.6, P 33 26 103.2, P 35 22 330.8, P 35 14 614.1, DE 195 11 035 A1 , G 89 06 168.3, G 80 32 510.6, DE 30 27 793 A1 , DE 30 46 054 A1 , DE 198 54 937 C1 , DE 297 03 939 U1 , DE 196 33 220 A1 , DE 196 16 938 C1 , DE 196 16 937 C1 , DE 195 33 403 C1 und DE 3326103 A1 , sowie mit den Schriften DE 100 56 233.7 , DE 100 19 844 A1 bekannt geworden.
  • Zunächst wird in allen Schienenverbindungen, die im praktischen Einsatz nicht frei von Mängeln sind, die Aufhängung des EHB-Schienenstranges auch von dem Verbindungsgelenk übernommen.
  • Das führt nicht nur in den Gelenken zu einem vergrößerten Verschleiß, sondern auch zu einem aufwendigen Montageablauf beim Ein- und Ausbau von verschlissenen Modulen, die sich mit diesen bisher bekannten Konstruktionen nur sehr aufwendig durchführen lassen.
  • Mit der hier vorgestellten Verbindung für EHB-Schienenmodule, will die Erfindung Abhilfe schaffen.
  • Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine raumgelenkige Scherenverbindung so weiterzubilden, daß eine größere Wirtschaftlichkeit mit der Trennung von Gelenk und Aufhängung durch die Ausbildung von einfacheren vorteilhaften Bauteilen und eine größere Betriebssicherheit, sowie die bessere ergonomische Handhabung und die funktionelle Abstimmung der zulässigen Bewegungsabläufe mit der Unterdrückung einer Polygonbildung im Schienenstrang erreicht wird.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung bei einer gattungsgemäßen gelenkigen Schienenverbindung vor, daß der aus Modulen bestehende Schienenstrang als Laufschiene für den diskontinuierlichen Bahnbetrieb oder auch als Gleis mit Zusatzeinrichtungen für aufgehangene Maschinensysteme im Tunnel- und Streckenvortrieb eingesetzt, mit einer raumgelenkigen Scherenverbindung so gekoppelt oder verspannt wird, daß mit einer zusätzlichen Aufhängeöse in einem Scherenblatt, das Scherengelenk von den Verspannungskräften der Aufhängung entlastet wird und mit einer untergriffigen spannbaren Lippendichtung ein Schienenspalt nicht zur Beschädigung der Schienestöße führen kann.
  • Zur Verhinderung einer Polygonbildung im EHB-Schienenstrang, werden mit einem vorgegebenen maximalen Bewegungsbereich in der Scherenverbindung durch einen Gelenkbolzen mit einem drehgesicherten großflächigen Kopf, einer Laschenscheibe zum Langlochgelenk und/oder auch mit Federelementen, oder mit kalibrierten großflächigen Ösen am Gelenkschäkel die entstehenden, sich durch Schwingungen im Schienenstrang aufbauenden Polygonkräfte, mit den als Hebelarmen wirkenden Scherenlaschen, statisch oder dynamisch dämpfend, mit einem Rückholeffekt abgefangen.
  • Alle untereinander abgestimmten Bauteile in einer Scherenverbindung erhöhen damit die Betriebssicherheit im EHB-Schienenstrang und lassen, da in der Funktion abgestimmt, höhere Fördergeschwindigkeiten für den Fahrbetrieb zu.
  • Mit einem Montageanschlag wird der Ein- oder Ausbau der Schienenmodule, auch aus einem fertig montierten Schienenstrang gewährleistet und mit der dadurch entstehenden Senkung der Montage- und Reparaturkosten wird eine große Wirtschaftlichkeit erreicht.
  • Oberhalb der Laufschiene wird bei längeren, sich übergreifenden Scherenlaschen, die geforderte horizontale und vertikale räumlich maximale zulässige Beweglichkeit in einer Schienenverbindung, mit der Ausbildung der Kontaktflächen außerhalb der Bohrungen und Langlöcher, zwischen den Scherenlaschen sichergestellt.
  • Der Montageanschlag zur Unterstützung des gesicherten Einhängevorganges des weiteren Vorbau-Schienenmoduls, wird einmal mit einem Anschlagbügel, oder auch mit einem Anschlaghaken und Sicherungsplatte erreicht, der den gezielten, zwangsgeführten Einbau des Moduls unterstützt und mit der gleichzeitig ein seitliches Abrutschen des zu montierenden nächsten Schienenmoduls beim Einhängen in die Verbindung ausgeschlossen wird. Dieser Montageanschlag kann in weiteren Ausführungen ober- oder unterschlägig ausgeführt werden.
  • Zur abgesicherten und einfachen Vorbaumontage weiterer Schienenmodule, wird das Scherenblatt des letzten am Schienenstrang montierten Moduls, mit einer symmetrisch oder asymmetrisch angeordneten Zusatzöse für die Aufhängung am Tunnel- oder Streckenausbau, oder in geankerten Strecken mit einer vorgespannten Ankertraverse, z.B über ein kettenloses Aufhängesystem mit Sicherheitsspannschlössern nach DE 100 56 233 beispielhaft montiert.
  • Das Langloch-Schienengelenk wird in der Funktion, mit dieser Anordnung von der Aufhängeöse getrennt und damit von allen Kräften der Aufhängung entlastet.
  • Die zusätzliche Aufhängeöse der Scherenverbindung kann am Scherenblatt in der symmetrischen oder asymmetrischen Anordnung und im Modulsystem der EHB-Schiene, auch mittig zur Längsachse, durch eine Verkröpfung angeordnet werden, um den EHB-Schienenstrang lotrecht zu halten.
  • Dabei wird mit der asymmetrischen Anordnung der Zusatzöse in Längsrichtung der Schienenmodule eine extrem flache Bauform für niedrige Tunnel- oder Streckenquerschnitte möglich, ohne auf die Montagehilfe in der Schienenverbindung verzichten zu müssen.
  • Unterhalb der Laufschiene wird am Laufschienenflansch, mit dem nach DIN 20593 festgelegten Drehpunkt an der Unterkante der Schienenlaufbahn und für die festgelegte Vertikal- oder Horizontalbewegung in der Schienenverbindung, kein spaltloser Übergang im Schienenstoß für das rollende Material erreicht, jedoch wird die horizontale und vertikale Winkelbewegung von einer ausreichend dimensionierten Verbindungsgabel und dem dazu radial ausgebildeten Verbindungsgelenk so aufgenommen, daß der vorgegebene Bewegungsraum unterhalb der Laufschiene ohne das rollende Material zu behindern, eingehalten wird.
  • Das Verbindungsgelenk, mit dem Gelenkhebel am Ende des schon vormontierten Moduls der EHB- oder EMTS-Schiene verschweißt, nimmt in einem, für die horizontale und vertikale Beweglichkeit radial ausgebildeten Lager die Verbindungsgabel auf, die mit dem Modulenende der zu montierenden EHB- Schiene als Gegenstück, unterhalb des Schienenflansches verschweißt ist.
  • Die einteilige Verbindungsgabel ist als Bauteil so ausgebildet, daß mit der gerundeten Anlaufseite, einmal eine riss- und spannungsfreie Herstellung zur Verbindung der beiden Gabelenden und keine Anstoßkante für das rollende Schienenmaterial entstehen kann.
  • Ebenso wird eine zweiteilige Ausführung der Verbindungsgabel, zur paßgenauen Einstellung der Gabelenden mit einer versetzten senkrechten oder horizontalen Teilfuge so ausgebildet, daß damit die notwendige Schweißnaht zur Verbindung der beiden Hälften wesentlich verlängert, die Verzahnung in den Verbindungsgabelhälften erhöht, und eine genaue und damit wirtschaftliche Vormontage der Teile an den Enden der Schienenmodule erreicht wird.
  • Zur Verhinderung einer Beschädigung der Scherenverbindung, wird mit einem kräftigen Gelenkbolzen und großflächigen Laschenscheiben oder mit den großflächigen Schäkelösen eines kalibrierten Gelenkschäkels, mit den Scherentaschen oberhalb der EHB-Schiene, die zulässige Gelenkbewegung zwischen den übergreifenden Laschen, für eine maximale horizontale und vertikale, statische Auslenkung aus der Stunde eingestellt.
  • Eine weitere Verbesserung der Gelenkverbindungen wird mit einem Gelenkbolzen im Scherengelenk und zusätzlichen Federelementen erreicht. Die durch den Fahrbetrieb ausgelösten Schwingungen im Schienenstrang, werden damit in jedem Scherengelenk dynamisch dämpfend abgefangen und der Polygonaufbau im Schienenstrang schon in der Entwicklung mit diesem vorgegebenen Rückholeffekt durch die Federelemente verhindert.
  • Mit dem durch den Gelenkbolzen mit den Federelementen erzeugten Rückholeffekt, wird der sonst an Kettensträngen labil am Bogenausbau oder an Gebirgsankern aufgehangene EHB- oder EMTS-Schienenstrang so angesteift, daß die erforderliche Beweglichkeit zur Unterhaltung des Fahrbetriebes immer erhalten bleibt.
  • Mit den, durch die Federelemente erzeugten Verspannungskräften zwischen den Scherenlaschen in einer Scherenverbindung, stellt sich der Schienenstrang in den Modulteilungen mit der geringsten Auslenkung für den Fahrbetrieb zwischen den Aufhängepunkten automatisch zur Stunde ein.
  • Das erforderliche zwangsläufige, maximale Spiel im radial ausgebildeten Lager zwischen dem Verbindungsgelenk und der Verbindungsgabel unterhalb des Schienenmoduls, wird mit dieser Toleranzeinstellung zwischen den Scherenlaschen definiert vorgegeben, ohne daß Materialschäden im Scherengelenk entstehen können.
  • Um eine Beschädigung in der Gelenkeinheit unterhalb des Schienenmoduls zu vermeiden, muß das konstruktive Spiel im radialen Verbindungsbereich zwischen der Verbindungsgabel und dem Verbindungsgelenk größer oder zumindest gleich der Scherenverbindung oberhalb des Schienenmoduls sein.
  • Damit wird eine seitliche Überdehnung der Schweißnähte an den Gabelenden zur EHB-Schiene, durch den eingreifenden Hebelarm des Verbindungsgelenkes verhindert, wenn durch Polygonbildung im Schienenstrang große, zusätzliche Kräfte bei entstehenden Schlingerbewegungen ungedämpft vom schwächsten Bauteil in einer Scherenverbindung aufgenommen werden müssen.
  • Mit dieser Bewegungsbegrenzung und Dämpfung im Scherenbereich, mit den festgelegten maximalen Auslenkungen, wird der sich aufbauende Polygonausschlag im Masse- und Trägheitshorizont des Schienenstranges, verursacht durch einen Fahrfehler des Maschinisten mit der EHB-Lokomotive, von den konstruktiv am kräftigsten ausgebildeten Bauteilen, mit den Hebelarmen der Scherenlaschen in einer Scherenverbindung mit zwangsgeführter Bewegung aufgenommen und mit den eingesetzten Bauteilen zum Abklingen gebracht.
  • In allen bekannt gewordenen EHB-Schienenverbindungen, liegt der horizontale und vertikale Verbindungsdrehpunkt, nach DIN 20593, immer an der Unterkante des abgeschrägten Modulstoßes.
  • Mit der hier vorgestellten weiterentwickelten Erfindung wird oder kann der Drehpunkt für die räumliche horizontale und vertikale Gelenkbewegung von der Schienenunterkante in die Mitte der Laufschienenebene verlegt, um damit den Schienenspalt zur Schonung des rollenden Materials und zur Vermeidung des durch Schienenversatz wirkenden Abbauhammereffektes auszuschalten.
  • Mit einem hierzu entwickelten, raumbeweglichen Spanngelenk, bestehend aus einer den Schienenspalt im Schienenstoß massiv unterstützenden Zunge in einem Zungenlager, wird mit dem Spannbügel das horizontale Verspannen der Schienenverbindung mit einer Bewegungsdämpfung für einen schnellaufenden diskontinuierlichen Bahnbetrieb möglich.
  • Verschleißerscheinungen durch den Fahrbetrieb an einem klaffenden und versetzten Schienenspalt, mit auftretendem Polygoneffekt im EHB-Schienenstrang, wird mit diesem bewegungsdämpfenden Spanngelenk, gleich wo der Bewegungsdrehpunkt vorgesehen ist, verhindert.
  • Bisher wurde der Schienenspalt zwischen den Schienenmodulen nach der DIN 20593 durch einen Schrägschnitt von 2,5° bis 3,5° an den Enden, für die Beweglichkeit im EHB-Schienenstrang, mit normalen Laufbahnstärken hergestellt.
  • Bei EHB-Schienen mit stärkeren Laufbahnen würde sich ein größerer Schienenspalt durch den vorgegebenen Schrägschnitt nach DIN 20593 einstellen und für die Rollen der Zugeinheiten, besonders bei höheren Geschwindigkeiten, eine schädliche Angriffskante mit einem Abbauhammereffekt in der Laufbahn zu Zerstörungen der Schienenstöße führen.
  • Mit der hier vorgestellten Weiterentwicklung zu einer Lippendichtung im Schienenspalt, wird mit einer zweiten einseitigen Schräge unterhalb des Drehpunktes auf der Seite des beispielhaft untergeschschweißten Verbindungsgelenkes, eine untergriffige Anlage im Schienenstoß, bei einer weiteren Öffnung des Scherengelenkes erreicht, indem das nächste eingehangene Schienenmodul in der Horizontallage und bei einem geschlossenen Steg, das Modulende in der Schienenverbindung vom Auflager des Verbindungsgelenkes aufgenommen wird.
  • Die Lage des Gelenkes kann im Laufbahnhorizont oder auch bei stärkeren Laufbahnen unterhalb des Drehpunktes festgelegt werden.
  • Unterhalb der Laufschiene nach DIN 20593, ist für die im Einsatz befindlichen rollenden Zugeinheiten eine Störkantenhöhe von mindestens 38,5 mm x der Schienenbreite einzuhalten. Die bisherigen Verbindungselemente wurden aus diesen Gründen, bei einer weiteren Form des Schienenprofiles zwischen und durch aufwendiges Abfräsen von zwei massiven Stegen untergeschweißt.
  • Unter Ausnutzung des zulässigen Störkantenraumes unterhalb der EHB-Laufbahn, werden bei stärkeren Laufbahnen die Schienen-Verbindungselemente in die Profilflanschen eingelassen und mit dem Unterschweißen die Laufbahnenden der Schienenmodule verstärkt.
  • Mit einem leistungssteigernden "Aufhänge- und Abspannungs- System für EHB- und EMTS-Schienen" nach DE 100 10 167 , wird eine Polygonbildung weitgehend vermieden, der Rollwiderstand und Verschleiß in den Schienenverbindungen verringert, ohne mit diesen Abspannstationen als Zusatzeinrichtung, den Zugverkehr zu behindern.
  • In einem Schienenstrang mit dieser spannbaren Schienenverbindung, können auch EHB-Lokomotiven als Zug- und Schubeinheiten funktionieren, da eine Polygonbildung mit dem verspannten Schienenstrang durch Schubbewegungen und spontane Bremsmanöver, nicht möglich ist.
  • Die bisher zur Vermeidung des Polygoneffektes im Schienentrang entwickelten teuren EHB-Duoantriebe können damit entfallen, und ein Bahnbetrieb benötigt in der Unterhaltung des Fahrbetriebes geringere Investitionen.
  • In einigen Schriften werden zur Erleichterung des Montagevorganges beim Vorbau eines EHB-Schienenmoduls, aufwendige, zusätzliche Bauteile zur Verhinderung des Abspringens von eingelegten Schienenmodulen in der Schienenverbindung benötigt, mit der die Wirtschaftlichkeit der bisher vorgeschlagenen Ausführungen fraglich wird.
  • So sind bei vielen Konstruktionen weitere, aufwendig ausgeformte, teure Zusatzelemente als geschmiedete Formteile erforderlich, um die nächste Modulschiene mit komplizierten Montagevorgängen vorbauen zu können.
  • Zur weiteren Rationalisierung des gesamten Ablaufs für den Einbau einer EHB-Anlage, fehlt zur Erleichterung der Montage, die mittig oder asymmetrisch angeordnete Zusatzöse als sofort tragender Aufhängepunkt im Scherenblatt des letzten Schienenmoduls, mit dem die Entlastung des Schienengelenkes von allen Abspannkräften erreicht wird.
  • Für geringe Streckenhöhen wird eine Scheren-Flachverbindung, in asymmetrischer Ausbildung mit mittig versetzter, zusätzlicher Aufhängeöse vorgeschlagen. Die Anordnung des Verbindungsdrehpunktes ist dabei nach DIN 20593, oder mit dem raumgelenkigen Spanngelenk, unterhalb des Schienenprofiles, oder auch im Laufschienenhorizont vorgesehen.
  • Eine Ausbildung der Scheren-Flachverbindung mit der Anordnung des federunterstützten Gelenkbolzens zur Bewegungsbegrenzung und Dämpfung, mit den festgelegten maximalen Auslenkungen und Vermeidung eines sich aufbauenden Polygonausschlages im Masse- und Trägheitshorizont des EHB-Schienenstranges, haben die flachen Scherenlaschen, als Hebelelemente mit dem Rückholeffekt, eine größere Einwirkung auf die Ausrichtung des Schienenstranges zur Stunde im Strecken- und Tunnelbereich.
  • Mit einer weiteren Ausführung der Scherenverbindung wurde mit der asymmetrischen Anordnung und Verlängerung des zum Schienendrehpunkt, kreisbogenförmig angeordneten Langloch-Gelenkes, im einzuhängenden Teil des nächsten Schienenmoduls und zur Sicherheit der Monteure, der horizontale Einhängewinkel für die Montage von EHB- oder EMTS-Anlagen in hohen Strecken vergrößert.
  • Mit den nachstehenden Zeichnungen werden verschiedene Ausführungen der Erfindung beispielhaft ausgeführt. Es zeigen:
  • 1, eine EHB-Scherenverbindung, mit übergreifendem oder untergreifendem Montageanschlag, einer Zusatzöse für die Aufhängung mit einem Schwerlastschäkel und einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
  • 2, das einteilig ausgebildete Verbindungsgelenk mit dem konischen Anschweißhebel und dem radial ausgebildeten Lager zur Aufnahme der Verbindungsgabel.
  • 3, die einteilige Ausführung der übergreifenden Verbindungsgabel im Schnitt und zwei Ansichten mit den radial ausgebildeten Lagerenden.
  • 4, die zweiteilige Ausführung der Verbindungsgabel, mit der symmetrischen Längsteilung zur senkrechten Schienenachse im Schnitt und zwei Ansichten, mit den radial ausgebildeten Lagerenden.
  • 5, die zweiteilige Ausführung der Verbindungsgabel, mit der symmetrischen Längsteilung im Schnitt und zwei Ansichten, mit den radial ausgebildeten Lagerenden.
  • 6, die Anordnung der radialen Verlagerung zwischen dem Verbindungsgelenk und der übergreifenden Verbindungsgabel in der Ansicht, im Schnitt und im Grundriss.
  • 7, den Querschnitt einer EHB-Scherenverbindung, mit einem kalibrierten Gelenkschäkel und einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
  • 8, den Querschnitt einer EHB-Scherenverbindung, mit einem Gelenkbolzen und dem Verbindungsdrehpunkt mittig im Laufschienenhorizont.
  • 9, den Querschnitt einer EHB-Scherenverbindung, mit einem Gelenkbolzen, Federelementen, und dem Verbindungsdrehpunkt mittig im Laufschienenhorizont.
  • 10, eine EHB-Scherenverbindung, mit asymmetrisch angeordneter Zusatzöse für die Aufhängung, Montagehaken und Sicherungsanschlag, Langlochgelenk und einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
  • 11, eine EHB-Scherenverbindung, mit asymmetrisch angeordneter Zusatzöse für die Aufhängung und einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
  • 12, eine EHB-Scherenverbindung, mit asymmetrisch und mittig versetzt angeordneter Zusatzöse für die Aufhängung und einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
  • 13, eine EHB-Scherenverbindung, mit symmetrisch angeordneter Zusatzöse für die Aufhängung, mit einem Verbindungsdrehpunkt im mittigen Laufschienenhorizont des unteren Schienenflansches und einem Spanngelenk zur Vorspannung des EHB-Schienenstranges.
  • 14, den Schnitt A – B der 10. Spanngelenk unterhalb der EHB-Schiene mit Zunge, Zungenlager, Spannöse und Spanntraverse.
  • 15, eine EHB-Scherenverbindung, mit symmetrisch angeordneter Zusatzöse für die Aufhängung, mit Montagehaken und einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
  • 16, eine EHB-Scherenverbindung, mit symmetrisch angeordneter Zusatzöse für die Aufhängung und einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
  • 17, eine EHB-Scherenverbindung, mit asymmetrisch angeordneter Zusatzöse für die Aufhängung und einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
  • 18, eine EHB-Scheren-Flachverbindung, mit Zusatzöse für die Aufhängung und einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
  • 19, eine EHB-Scheren-Flachverbindung, mit versetzt angeordneter Zusatzöse für die Aufhängung und einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
  • 20, eine EHB-Scheren-Flachverbindung, mit symmetrisch angeordneter Zusatzöse für die Aufhängung und einem Verbindungsdrehpunkt unterhalb der EHB-Schiene.
  • 21, den Längsschnitt im EHB-Schienenstoß mit einer Lippendichtung im Laufbahnhorizont.
  • 22, den Querschnitt eines Schienenstoßes mit einer Lippendichtung im Laufbahnhorizont.
  • 23, den Längsschnitt im EHB-Schienenstoß mit einer Lippendichtung im Laufbahnhorizont und mit eingelassener, untergeschweißter Verbindungsgabel und Verbindungsgelenk.
  • Verschiedene Ausführungen der Scheren- und Scheren-Flachverbindung mit den Einzelheiten oberhalb und unterhalb der EHB-Schienenprofile werden nachfogend beispielhaft beschrieben.
  • Mit dem Ausführungsbeispiel in der 1, wird eine EHB-Scherenverbindung 1, bestehend aus den beiden Scherenlaschen 2 und 3, auch für die Aufhängung 42 von Maschinensystemen im Tunnel- und Streckenvortrieb mit einem Schwerlastschäkel 41 mit integrierter Drehsicherung 86, einer asymmetrisch angeortneten Zusatzöse 10 an der Scherenlasche 3 mit dem untergreifenden 5, oder übergreifenden Montageanschlag 4 an der Scherenlasche 2, dem kreisbogenförmigen Langloch 6 zum Schienendrehpunkt 7 an der Unterkante 8 des Schienenprofiles 9 dargestellt.
  • Die Montageanschläge 4 und 5 sichern den Einhängevorgang des nächsten EHB-Schienenmoduls 11 bei der Montage mit dem Einlegen der übergreifenden einteiligen Verbindungsgabel 12, in das Verbindungsgelenk 13 unterhalb der EHB-Laufbahn 14.
  • Die vertikale als auch horizontale, räumlich zulässige Bewegung in der Scherenverbindung 1, wird oberhalb der Schienenmodule 11 durch einen Gelenkbolzen 50, oder mit einem kalibrierten Gelenkschäkel 81 deffiniert festgelegt, um mit einer gezielten Versteifung im Schienenstrang 59 auch die Polygonbildung zu dämpfen.
  • Unterhalb der EHB-Laufbahn 14, mit der radialen Verlagerung 15, zwischen dem Verbindungsgelenk 13 und der übergreifenden einteiligen 12 oder mehrteiligen Verbindungsgabel 23 und 32, wird eine begrenzte Bewegung der Module 11, mit dem Gelenkbolzen 50 oder dem kalibrierten Gelenkschäkel 81 sichergestellt.
  • Das Verbindungsgelenk 13 in der Ansicht und im Grundriss ist nach der 2, einteilig und nimmt mit dem, zum Drehpunkt radial ausgebildeten Doppellager 16 die Lagerblöcke 17 der Verbindungsgabel 12 auf.
  • Zur Vermeidung von Anlaufkanten 18 für das rollende Material der EHB-Züge, ist der Anschweißhebel 19 des Verbindungsgelenkes konisch 20 und radial 21 zum unteren Flansch 22 des Schienenprofiles 9 ausgebildet.
  • Die Bewegungsfunktion zwischen dem Verbindungsgelenk 13 und der Verbindungsgabel 12, wird mit dem für ein deffiniertes Gelenkspiel einstellbaren Gelenkbolzen 50 mit oder ohne Federelemente 90, oder mit einem kalibrierten Gelenkschäkel 81 sichergestellt.
  • Mit dem Auflager 39 wird das eingelegte Schienenmodul 11 mit der radialen Verlagerung 16 in den Lagerblöcken 17 verlagert.
  • Die Verbindungsgabel 12 in der 3, wird vorwiegend einteilig ausgeführt und kann aus Gründen der besseren Herstellung als Gesenkschmiedeteil auch als Verbindungsgabel 23 aus zwei asymmetrischen, hälftigen Teilen 30 und 31, 4 bestehen.
  • Zur Vermeidung von Anlaufkanten 24 für das rollende Material der EHB-Züge, wird der Verbindungsbogen 25 der Verbindungsgabel 12, radial 26 und konisch 27 zum unteren Flansch 22 des EHB-Schienenprofiles 9 angepaßt.
  • Mit dieser werkstoffgerechten Ausbildung der Verbindungsgabel 12 oder 23 werden in der einteiligen Ausführung 12 bei der Materialverformung Haarrisse vermieden, die im Dauerbetrieb zu Betriebsausfällen mit großen Folgeschäden führen.
  • Die Bewegungsfunktion zwischen der Verbindungsgabel 12 mit dem Verbindungsgelenk 13, wird mit dem, für ein definiertes Gelenkspiel einstellbaren Gelenkbolzen 50 mit oder ohne Federelemente 90, oder mit einem kalibrierten Gelenkschäkel 81, an den Scherenlaschen 2 und 3, oberhalb der EHB-Schiene sichergestellt.
  • In der 4, wird eine verzahnte und kalibrierte Trennfläche 28 zwischen den beiden Teilen 30 und 31 einer zweiteiligen Verbindungsgabel 23, senkrecht so angeordnet, daß die erforderliche Schweißnaht 29 zur Verbindung beider Teile 30, 31, durch die Form der Verzahnung 32 wesentlich verlängert wird. Das trägt zur vereinfachten und maßlich sicheren Vormontage der beiden hälftigen Teile 30, 31 bei.
  • Nach der 5, wird in einer zweiteiligen Verbindungsgabel 32 die verzahnte 36 und kalibrierte längsgeführte Trennfläche 33 zwischen den beiden hälftigen Teilen 34, 35 so angeordnet, daß die erforderliche Schweißnaht 29 zur Verbindung der hälftigen Teile 34, 35, durch die Form der Verzahnung 36 wesentlich verlängert wird.
  • Ebenso wird in einer Kombination der Verzahnung 28, 36 nach 4 und 5, die vereinfachte und maßliche Vormontage der beiden Teile 30, 31 oder 34, 35 sichergestellt. Diese Ausführung ist in einer Figur nicht bildlich dargestellt.
  • Mit der 6, wird das Zusammenwirken des Verbindungsgelenkes 13 im radial ausgebildeten Lagerbereich 15 und der übergreifenden Verbindungsgabel 12, 23, 32 zur räumlichen Bewegung der Scherenverbindung 1 in der Ansicht und im Grundriß dargestellt.
  • Das Verbindungsgelenk 13 wird mit dem radial 21 und konisch 20 ausgebildeten Anschweißhebel 19 am unteren Schienenflansch 22 verschweißt und bietet durch diese Form keine Angriffsfläche 37 oder Anlaufkanten 18 für das rollende Material der EHB-Züge.
  • Im Verbindungsdrehpunkt 7 der Scherenverbindung 1 an der Unterkante 22 der EHB-Laufbahn 14, wird im radial ausgebildeten Lager 15 der nächste Schienenstoß 38, mit der untergeschweißten Verbindungsgabel 12, 23, 32 so eingelegt, daß mit einem Auflager 39 am Verbindungsgelenk 13, in dem Drehpunkt 7 der Scherenverbindung 1, an der Unterkante 8 der EHB-Laufbahn 14, zwischen dem Verbindungsgelenk 13 und der Verbindungsgabel 12, 23, 32 eine maximale, räumliche Auslenkung 40 der Scherenverbindung 1, zwangsgeführt möglich wird Ein beispielhafter Querschnitt der Scherenverbindung 1, 43, 47, 51, 53, 66, 68, 70, 73, 75 und 77, oberhalb des Schienenprofiles 9 mit einem kalibrierten Gelenkschäkel 81 mit großflächigen Schäkelösen 84 und integrierter Drehsicherung 86, zur definierten Einstellung der Gelenkbewegung 82 und unterhalb des Schienenprofiles 9 mit dem Verbindungsdrehpunkt 7 des Verbindungsgelenkes 13, mit der Verbindungsgabel 12, 23, 32 an der Unterkante 8 der EHB-Laufbahn 14, wird in der 7, dargestellt.
  • Der Querschnitt einer Scherenverbindung 53 oberhalb des Schienenprofiles 9, mit einem Gelenkbolzen 50, der einmal die Scherenlasche 3 mit einer Drehsicherung 88 übergreift, oder in einer Bohrung 89 die Scherenverbindung 53 sichert, wird in der 8, dargestellt. Mit großflächigen Laschenscheiben 85, zur definierten Einstellung der Gelenkbewegung 82 und unterhalb des Schienenprofiles 9 mit dem Verbindungsdrehpunkt 55 im Laufbahnhorizont 47 der EHB-Schiene 14 und dem Spanngelenk 58 mit dem Zungenlager 61 mit der Zunge 62, dem Spannbügel 63 mit der Spanntraverse 64 und den Sicherungsmuttern 65, wird eine Dämpfung und Verhinderung einer Polygonbewegung im EHB-Schienenstrang 59 erreicht.
  • Die 9 zeigt den Querschnitt einer Scherenverbindung 1, 43, 47, 51, 53, 66, 68, 70, 73, 75 und 77 mit dem Gelenkbolzen 50 und den zusammenwirkenden Federelementen 90, als dynamisch wirkende Dämpfung gegen die Polygonentwicklung im Schienenstrang 59, die auch als Rückholfunktion, über die Laschenhebelarme 83 in der Scherenverbindung für die Schienenmodule 11, in der Aufhängung 42 wirken.
  • Unterhalb der EHB-Laufbahn 14 ist die Scherenverbindung mit dem Verbindungsdrehpunkt 7, dem Verbindungsgelenk 13, zusammenwirkend mit der übergreifenden Verbindungsgabel 12, 23, 32 dargestellt.
  • Mit der 10, wird eine weitere Ausführung einer EHB-Scherenverbindung 43, mit einer asymmetrisch angeordneten Zusatzöse 10 zur Aufhängung mit einem Schwerlastschäkel 41 und einer integrierten Drehsicherung 86, einem obergriffigen Montagehaken 44 und Sicherungsscheibe 45, einem symmetrisch angeordnetem Langlochgelenk 6 und einem Verbindungsdrehpunkt 7 unterhalb der EHB-Laufschiene 8, mit einem konisch 20 und radial 21 ausgebildetem Verbindungsgelenk 13, zusammenwirkend mit der übergreifenden Verbindungsgabel 12, 23, 32 dargestellt.
  • Der Gelenkbolzen 50 mit den Federelementen 90 und Laschenscheiben 85, sichert die Scherenverbindung 43.
  • Die 11, zeigt eine EHB-Scherenverbindung 47, mit asymmetrisch angeordneter Zusatzöse 46 mit Langlochgelenk 6, einem Verbindungsdrehpunkt 7 unterhalb der EHB-Schiene 9, mit einem Verbindungsgelenk 13 und einer übergreifenden Verbindungsgabel 12, 23, 32.
  • Mit der asymmetrischen Anordnung 48 der zusätzlichen Aufhängeöse 46 wird die Trennung der Aufhängebelastung aus dem Langlochgelenk 6 bei Schwerlastschienen 49 erreicht.
  • Damit wird der sich negativ im Langlochgelenk 6 auswirkende Reibungsverschleiß weitgehend verhindert und eine sofortige Ausrichtung aller montierten Schienenmodule 11 nach der Stunde möglich und das nächste Schienenmodul 11 bei der Montage, unabhängig von der Aufhängung 42, mit einem Schwerlastschäkel 41, direkt mit einem Bolzen 50 oder einem kalibrierten Gelenkschäkel 81 gesichert.
  • Der Verbindungsdrehpunkt 7 ist unterhalb der EHB-Schienenlaufbahn 14, mit einem Verbindungsgelenk 13 und einer übergreifenden, radial verlagerten Verbindungsgabel 12, 23, 32 angeordnet.
  • Eine EHB-Scherenverbindung 51, mit asymmetrisch, mittig in Schienenlängsrichtung 87 verkröpft angeordneter Zusatzöse 52, wird in der 12, mit modulidentisch, symmetrisch angeordnetem Langlochgelenk 6, einem oberschlägigen Montagehaken 44 und der Sicherungsscheibe 45 für die Aufhängung 42 mit einem Schwerlastschäkel 41 von Schwerlastschienen 49 in Maschinensystemen für den Vortrieb im Berg- und Tunnelbau dargestellt.
  • Der Verbindungsdrehpunkt 7 ist unterhalb der EHB-Schienenlaufbahn 14, mit einem Verbindungsgelenk 13 und einer übergreifenden, radial verlagerten Verbindungsgabel 12, 23, 32 angeordnet.
  • Für schnellaufende EHB- oder EMTS-Anlagen in großräumigen Strecken ist die Scherenverbindung 53 nach der 13, mit einer symmetrisch angeordneten Zusatzöse 54 für die Aufhängung 42 konzipiert.
  • Das Langlochgelenk 6 wird von Aufhängekräften entlastet und nach der Montage mit einem Bolzen 50, Schwerlastschäkel 41 oder mit dem kalibrierten Gelenkschäkel 81 gesichert.
  • Ein oberschlägiger Montagehaken 44 verhindert mit einem Montageanschlag 45 und Sicherungsscheibe das Abgleiten des vorgehängten Schienenmoduls 11.
  • Der Verbindungsdrehpunkt 7 am unteren Schienenflansch 22 dieser Scherenverbindung 53 wird zur Verminderung des Schienenspaltes 56 im räumlich gelenkigen Schienenstoß 38 mit einem raumbeweglichen Spanngelenk 58, zur Vorspannung der EHB-Schienenmodule 11, zur Vermeidung und Entstehung einer Polygonbildung im Schienenstrang 59 verspannt.
  • Gleichzeitig wird damit ein versatzfreier, begrenzt versteifter Schienenübergang 60 sichergestellt, um damit eine höhere Fördergeschwindigkeit, mit einer geringeren Investion in das rollen de Material einer EHB- oder EMTS-Anlage und einer hohen Wirtschaftlichkeit des Betriebes zu erreichen.
  • Mit dem raumbeweglichen Spanngelenk 58, bestehend aus einem Zungenlager 61, in das die schienenspaltunterstützende, raumbewegliche Zunge 62 eingreift und mit einem ein- oder zweiteiligen Spannbügel 63 über eine oder zwei Spanntraversen 64, wird die Scherenverbindung 53 und der Schienenstrang 59 einer EHB- oder EMTS-Anlage, mit einer zulässigen Beweglichkeit, polygonfrei verspannt.
  • Mit der 14, wird die Vorderansicht und Draufsicht, des Spanngelenkes 58 unterhalb der EHB-Schiene 9 mit Zunge 62, Zungenlager 61, einteiligem Spannbügel 63, mit den Sicherungsmuttern 65 und der Spanntraverse 64 dargestellt.
  • Die 15, zeigt eine EHB-Scherenverbindung 66 mit einer Ausbildung oberhalb der EHB-Schiene mit symmetrisch angeordneter Zusatzöse 67 in der Modulteilung 11 des EHB-Schienenstranges 59, mit Montagehaken 44 und Sicherungsscheibe 45.
  • Der Verbindungsdrehpunkt 7 liegt hierbei unterhalb der EHB-Schiene 9, mit einem Verbindungsgelenk 13 und der übergreifenden Verbindungsgabel 12, 23, 32.
  • 16, zeigt eine weitere beispielhafte EHB-Scherenverbindung 68, mit symmetrisch angeordneter, mittig in Schienenlängsrichtung 87 verkröpfter Zusatzöse 69 in der Modulteilung 11 des EHB Schienenstranges 59 und einem Verbindungsdrehpunkt 7 unterhalb der EHB-Schiene 9, mit einem Verbindungsgelenk 13 und der übergreifenden Verbindungsgabel 12, 23, 32, zur lotrechten Aufhängung des EHB-Schienenstranges 59.
  • 17, zeigt eine EHB-Scherenverbindung 70, mit symmetrisch angeordneter, mittig in Schienenlängsrichtung 87 verkröpfter Zusatzöse 69 in der Modulteilung 11 des Schienenstranges 59 für das montierte Schienenmodul 11, einem zur Modulteilung asymmetrisch angeordnetem Langlochgelenk 71 des Schienenstranges 59, zur Vergrößerung des vertikalen Montagewinkels 72, mit dem in hohen Strecken die Montage der Schienenmodule 11 wesentlich erleichtert wird.
  • Ein gesicherter Verbindungsdrehpunkt 7 unterhalb der EHB-Laufbahn 14, wird mit einem Verbindungsgelenk 13 und der übergreifenden Verbindungsgabel 12, 23, 32 erreicht.
  • Mit der 18, wird für EHB-Anlagen in Strecken mit geringer Bauhöhe, oder für Schwerlastschienen 49 zur Aufhängung 42 von Maschinensystemen in beengten Querschnitten im Tunnel- und Streckenvortrieb, eine EHB-Scheren-Flachverbindung 73, mit asymmetrisch, mittig in Schienenlängsrichtung 87 verkröpft angeordneter Zusatzöse 74 und einem zur Modulteilung 11 im EHB-Schienenstrang 59, symmetrisch angeordneten Langlochgelenk 6 dargestellt.
  • Der Verbindungsdrehpunkt 7, unterhalb der EHB-Laufbahn 14, wird mit einem Verbindungsgelenk 13 und einer übergreifenden Verbindungsgabel 12, 23, 32 ausgeführt.
  • In der 19, wird eine EHB-Scheren-Flachverbindung 75 für EHB-Anlagen dargestellt, die für Strecken mit geringer Bauhöhe, zur Aufhängung im Tunnel- und Streckenvortrieb besonders geeignet ist.
  • Die Scherenflachverbindung ist mit einer asymmetrisch zur Modulteilung 11 des EHB-Schienenstranges 59 mittig in Schienenlängsrichtung 87 verkröpft angeordneter Zusatzöse 76 und einem symmetrischen Langlochgelenk 6, mit einem Gelenkbolzen 50, mit einem einseitig angeordneten Federelement 90 ausgeführt.
  • Der Gelenkbolzen 50 ist an der Kopfseite mit einer Drehsicherung 88 versehen, die einmal die Scherenlasche 75 übergreifen kann, oder mit einer Bohrung 89 festgelegt wird.
  • Mit einem Verbindungsdrehpunkt 55 im Laufbahnhorizont 57, werden mit einem Spanngelenk 58 unterhalb der EHB-Schiene 9 mit Zunge 62, Zungenlager 61, dem einteiligen Spannbügel 63 mit den Sicherungsmuttern 65 und der Spanntraverse 64, klaffende Schienenstöße 38 verspannt.
  • 20, zeigt eine EHB-Scheren-Flachverbindung 77 für EHB-Anlagen, die für Strecken mit geringer Bauhöhe, zur Aufhängung von Maschinensystemen in beengten Querschnitten mit Schwerlastschienen 49 im Tunnel- und Streckenvortrieb, geeignet ist.
  • Die symmetrisch, zur Modulteilung 11 des EHB-Schienenstranges 59 angeordnete Zusatzöse 78, nimmt die vom Scherengelenk getrennte Aufhängung 42, mit einem Schwerlastschäkel 41 auf und in dem ausmittig angeordneten Langlochgelenk 6 wird mit dem Gelenkschäkel 81 ein definiertes Spiel in der Scherenverbindung 77 zugelassen.
  • Mit einem Verbindungsdrehpunkt 7 werden mit einem Spanngelenk 58 unterhalb der EHB-Schiene 9 mit Zunge 62, Zungenlager 61, dem einteiligen Spannbügel 63 mit den Sicherungsmuttern 65 und der Spanntraverse 64, klaffende Schienenstöße 38 verspannt.
  • 21 zeigt eine Lippendichtung 92 im Laufbahnhorizont 57. Das eingehangene Schienenmodul 11 mit der Verbindungsgabel 12, ist in der Profilhöhe 93 durchgehend mit dem Winkel 94 zugeschnitten.
  • Das aufnehmende Modulende 95 mit dem Verbindungsgelenk 13, wird ebenfals mit dem Winkel 94 zugeschnitten und ab dem vorgesehenen Lippenhorizont 96 mit dem Gelenkpunkt 97 zur Unterkante 98, mit dem Winkel 99 abgeschrägt, der für die vertikale Schienenberwegung doppelt so groß sein muß wie der Winkel 94.
  • Bei diesem Bewegungsvorgang schiebt sich der abgeschrägte Schienenstoß 38 unterhalb des Drehpunktes 97 wei ter untergriffig zur Lippendichtung 92 in den Freiraum 100, der vom Winkel 99 gebildet wird.
  • Der Drehpunkt 97 kann zur Bildung der Lippendichtung 92, auch im Horizont 101 oder 102, im Bereich des EHB-Unterflansches 80 vorgesehen werden.
  • 22 zeigt den EHB-Schienenquerschnitt mit einer untergriffigen Lippendichtung 92 im Lippenhorizont 96 mit der Profilbreite 103, der Stegstärke 104 und dem Verbindungsgelenk 12 mit der Verbindungsgabel 13, im zulässigen Schienenfreiraum 105.
  • 23, zeigt die Seitenansicht und Längsschnitt einer EHB-Lippendichtung 92 zwischen den Modulenden 11 und 95. In der verstärkten Laufbahn 106 ist zur Einhaltung des Schienenfreiraumes 105 das Verbindungsgelenk 13 mit der Verbindungsgabel 12 eingelassen und verschweißt.
  • 1
    = EHB-Scherenverbindung, zu 43, 47, 51
    53, 66, 68 und 70
    2
    = Scherenlasche m. Bohrung, zu 1
    3
    = Scherenlasche mit Langloch zu 1
    4
    = Montageanschlag, übergreifend, zu 1
    5
    = Montageanschlag, untergreifend, zu 1
    6
    = Langlochgelenk, zu 2 und 3
    7
    = Verbindungsdrehpunkt,
    Unterkante EHB-Schiene, zu 1
    8
    = Unterkante EHB-Laufschiene, zu 7
    9
    = EHB-Schienen- Walzprofil, zu 1
    10
    = Zusatzöse, zu 1
    11
    = Schienenmodul, zu 1
    12
    = Verbindungsgabel, einteilig, zu 2
    13
    = Verbindungsgelenk, zu 2
    14
    = EHB-Laufbahn, zu 9
    15
    = Verlagerung, radial, zu 12, 13
    16
    = Doppellager, zu 13
    17
    = Lagerblöcke, zu 13
    18
    = Anlaufkanten, an 13
    19
    = Anschweißhebel, zu 13
    20
    = Konisch, zu 12, 16, 19, 23, 32
    21
    = Radial, zu 12, 13, 19, 23, 32
    22
    = Schienenflansch, unten, zu 9
    23
    = Verbindungsgabel, zweiteilig,
    senkrecht geteilt, zu 23
    24
    = Anlaufkanten, zu 12, 23, 32
    25
    = Verbindungsbogen, zu 12, 23, 32
    26
    = Verbindungsbogen, radial, zu 12, 23, 32
    27
    = Verbindungsbogen, konisch, zu 12, 23, 32
    28
    = Trennfläche, senkrecht verzahnt, zu 23
    29
    = Schweißnaht, zu 23, 32
    30
    = Hälftige Verbindungsgabel, rechts, zu 23
    31
    = Hälftige Verbindungsgabel, links, zu 23
    32
    = Verbindungsgabel, zweiteilig,
    quergeteilt, zu 32
    33
    = Trennfläche querverzahnt, zu 32
    34
    = Hälftige Verbindungsgabel, rechts, zu 32
    35
    = Hälftige Verbindungsgabel, links, zu 32
    36
    = Verzahnung zu 32
    37
    = Anlaufkanten, zu 13
    38
    = Schienenstoß, zu 1, 43, 47, 51, 53, 66, 68,
    70, 73, 75, 77
    39
    = Auflager, Verbindungsgelenk, zu 13
    40
    = Auslenkung, zu 1
    41
    = Schwerlastschäkel, zu 1
    42
    = Aufhängung, zu 1, 43, 47, 51, 53, 66, 68,
    70, 73, 75, 77
    43
    = EHB-Scherenverbindung,
    mit Montagehaken 44
    44
    = Montagehaken, zu 43
    45
    = Montageanschlag,
    mit Sicherungsscheibe, zu 44
    46
    = Zusatzöse, zu 47
    47
    = Scherenverbindung, mit Zusatzöse 48
    48
    = Asymmetrische Zusatzöse, zu 47
    49
    = Schwerlastschienen
    50
    = Gelenkbolzen, einstellbar zum definierten
    Spiel in der Scherenverbindung, zu 1,
    43, 47, 51, 53, 66, 68, 70, 73, 75 und 77
    51
    = EHB-Scherenverbindung, mit Zusatzöse 52
    und Montagehaken 44
    52
    = Zusatzöse, zu 51
    53
    = EHB-Scherenverbindung, spannbar,
    mit Zusatzöse 54 und Montagehaken 44
    54
    = Zusatzöse, zu 53
    55
    = Verbindungsdrehpunkt,
    im Laufbahnhorizont, zu 53
    56
    = Schienenspalt, zu 53
    57
    = Laufbahnhorizont, zu 53
    58
    = Spanngelenk, zu 53
    59
    = EHB-Schienenstrang, zu 1, 43, 47, 51, 53,
    66, 68, 70, 73, 75 und 77
    60
    = EHB-Schienenübergang, zu 53
    61
    = Zungenlager, zu 58
    62
    = Zunge, zu 58
    63
    = Spannbügel, einteilig, zu 58
    64
    = Spanntraverse, zu 58
    65
    = Sicherungsmuttern, zu 63
    66
    = EHB-Scherenverbindung, mit Zusatzöse 67
    und Montagehaken 44
    67
    = Zusatzöse, zu 66
    68
    = EHB-Scherenverbindung,
    mit verkröpfter Zusatzöse 69
    69
    = Zusatzöse, verkröpft, zu 68
    70
    = EHB-Scherenverbindung, mit Zusatzöse 69
    71
    = Langlochgelenk, asymmetrisch, zu 70
    72
    = Montagewinkel, zu 71
    73
    = EHB-Scheren-Flachverbindung,
    mit Zusatzöse 74
    74
    = Zusatzöse, mittig verkröpft, zu 73
    75
    = EHB-Scheren- Flachverbindung,
    mit Zusatzöse 76
    76
    = Zusatzöse, verkröpft, zu 75
    77
    = EHB-Scheren-Flachverbindung,
    symmetrische Aufhängung,
    mit Zusatzöse 78
    78
    = Zusatzöse, zu 77
    79
    = EHB-Schienenoberflansch
    80
    = EHB-Schienenunterflansch
    81
    = EHB-Gelenkschäkel
    82
    = Gelenkbewegung
    83
    = Laschen-Hebelarm, zu 1, 43, 47, 51,
    53, 66, 68, 70, 73, 75 und 77
    84
    = Schäkelösen, zu 81
    85
    = Laschenscheiben, zu 50
    86
    = Integrierte Drehsicherung, zu 81
    87
    = Schienenlängsrichtung, zu 51, 68, 70,
    73 und 75
    88
    = Drehsicherung, zu 50
    89
    = Bohrung, zu 88
    90
    = Federelemente, zu 50
    91
    = Lagerkloben, zu 13
    92
    = Lippendichtung
    93
    = Profilhöhe
    94
    = Winkel, zu 11 und 95
    95
    = Modulende, zu 11
    96
    = Lippenhorizont
    97
    = Gelenkpunkt
    98
    = Unterkante Laufbahn
    99
    = Winkel, zu 95
    100
    = Freiraum, zu 99
    101
    = Horizont, zu 80
    102
    = Horizont, zu 80
    103
    = Profilbreite
    104
    = Stegstärke, zu 103
    105
    = Schienenfreiraum
    106
    = Verstärkte Laufbahn

Claims (46)

  1. Raumgelenkige Scheren- und Scheren- Flach-Verbindung (1, 43, 47, 51, 53, 66, 68, 70, 73, 75 und 77) aus Scherenlaschen (2 und 3) für Schienenstöße (38) aus Walzprofilen (9), für Einschienen- Hängebahnen im Berg- und Tunnelbau, bestehend aus einem symmetrischen Ober- (79) und Unterflansch (80), der als EHB-Laufbahn (14) für den diskontinuierlichen Bahnbetrieb mit Reibrädern oder auch als Gleis für Schreitwerke von aufgehangenen Maschinensysteme im Tunnel- und Streckenvortrieb aus zwei, an den benachbarten EHB-Schienenmodulen (11), den Stoßbereich übergreifenden Scherenlaschen (2, 3), als raumgelenkige Scherenverbindung (1, 43, 47, 51, 53, 66, 68, 70, 73, 75 und 77) dadurch gekennzeichnet, daß mit einer Zusatzöse (10, 46, 52, 54, 67, 69, 74, 76 und 78) eine funktionelle Trennung zwischen dem Langlochgelenk (6), und der Zusatzöse (10, 46, 52, 54, 67, 69, 74, 76 und 78) erreicht wird.
  2. Scherenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageanschlag (4) an der Scherenlasche (2) für die Scherenlasche (3) übergreifend ausgebildet ist.
  3. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageanschlag (5) für die Scherenlasche (2) an der Scherenlasche (3) untergreifend ausgebildet ist.
  4. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Zusatzöse (10, 46, 52, 54, 67, 69, 74, 76 und 78) eine Trennung des Scherengelenkes (1, 43, 47, 51, 53, 66, 68, 70, 73, 75 und 77) von der Zusatzöse (10, 46, 52, 54, 67, 69, 74, 76 und 78) zur Aufhängung (42) erfolgt.
  5. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Aufhängeöse (10, 46, 52, 54, 67, 69, 74, 76 und 78) asymmetrisch zur Modulteilung des Schienenstranges (59) angeordnet ist.
  6. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzöse (54, 67, 69 und 78) symmetrisch zur Modulteilung des Schienenstranges (59) angeordnet ist.
  7. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageanschlag (45) mit einer Sicherungsscheibe ausgebildet ist.
  8. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzöse (52, 69, 74 und 76) in der Scheren- (51, 68 und 70) und Scheren- Flachverbindung (73, 75 und 77) in Schienenlängsrichtung (87) mittig, verkröpft ausgebildet ist.
  9. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherenverbindung (53) am Unterflansch (22) mit einem Spanngelenk (58) ausgebildet ist.
  10. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Spanngelenk (58) am Unterflansch (22), der EHB-Schienenstrang (59) gegen Polygonbildung zwischen den Schienenmodulen (11) verspannt wird.
  11. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Spanngelenk (58) am Unterflansch (22) raumbeweglich in der Scheren- (51, 68 und 70) und Scheren- Flachverbindung (73, 75 und 77) ausgelegt ist.
  12. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Spanngelenk (58) am Unterflansch (22) mit einem Schienenflansch (22) unterstützenden und spaltübergreifenden, raumbeweglichen Zungenlager (61) ausgebildet ist.
  13. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der horizontale und vertikale Verbindungsdrehpunkt (7 und 97) in der Scherenverbindung (53) im Unterflansch (22), mittig im Laufbahnhorizont (57) liegt.
  14. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der horizontale und vertikale Verbindungsdrehpunkt (7 und 97) in der Scherenverbindung (53) im Unterflansch (22), liegt.
  15. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenmodule (11 und 95) mit einer untergriffigen Lippendichtung (92) verbunden werden.
  16. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsgelenk (13) mit der Verbindungsgabel (12), im Unterflansch (80) der EHB-Schienenmodule (11 und 95) eingelassen und verschweißt sind.
  17. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Spanngelenk (58), bestehend aus Zungenlager (61) und Zunge (62) am Unterflansch (22) mit einem einteilig ausgebildeten Spannbügel (63) verspannt wird.
  18. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Spanngelenk (58) am Unterflansch (22) mit einer einseitig ausgebildeten Spanntraverse (64) verspannt wird.
  19. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Spanngelenk (58) am Unterflansch (22) zweiseitig mit ausgebildeten Spanntraversen (64) verspannt wird.
  20. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherenlasche (2) als Scherenflachverbindung (73 und 75), mit asymmetrisch angeordneter Zusatzöse (74 und 76) in der Modulteilung des EHB-Schienenstranges (59) angeordnet ist.
  21. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherenlasche (2) als Scherenflachverbindung (77), mit symmetrisch angeordneter Zusatzöse (78) zu der Modulteilung (11) ausgebildet ist.
  22. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherenlasche (3) der Scherenverbindung (70), mit einem asymmetrisch angeordneten Langloch (71) ausgebildet ist.
  23. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherenlasche (2 und 3) der Scherenverbindung (1, 43, 47, 51, 53, 66, 68, 70, 73, 75 und 77), als Laschen-Hebelarm (83) mit dem Gelenkbolzen (50) und dem kalibrierten Gelenkschäkel (81) zusammenwirken.
  24. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherenlaschen (2 und 3) der Scherenverbindung (1, 43, 47, 51, 53, 66, 68, 70, 73, 75 und 77), in Funktion mit einem Gelenkbolzen (50), der Laschenscheibe (85) oder Gelenkschäkel (81) mit den Ösen (84) für ein definiertes, maximal zulässiges Gelenkspiel (82) zwischen dem Verbindungsgelenk (13) und der Verbindungsgabel (12) ausgebildet sind.
  25. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherenlaschen (2 und 3) der Scherenverbindung (1, 43, 47, 51, 53, 66, 68, 70, 73, 75 und 77), in Funktion mit einem Gelenkbolzen (50) und den Federelementen (90), für ein definiertes, maximal zulässiges Gelenkspiel (82) ausgebildet sind.
  26. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Gelenkbolzen (50) und den Federelementen (90), in der Scherenverbindung (1, 43, 47, 51, 53, 66, 68, 70, 73, 75 und 77), im EHB-Schienenstrang (59) ein Rückholeffekt zwischen den Schienenmodulen (11) erzeugt wird.
  27. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gelenkbolzen (50) die Federelemente (90) doppelseitig angebracht sind.
  28. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gelenkbolzen (50) die Federelemente (90) einseitig angebracht sind.
  29. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherenlaschen (2 und 3) der Scherenverbindung (1, 43, 47, 51, 53, 66, 68, 70, 73, 75 und 77), in Funktion mit einem Gelenkbolzen (50), oder einem kalibrierten Gelenkschäkel (81), für eine definierte Gelenkbewegung (82) zwischen dem Verbindungsgelenk (13) und der Verbindungsgabel (12), einstellbar ausgebildet ist.
  30. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsfunktion, zwischen dem Verbindungsgelenk (13) und der Verbindungsgabel (12), mit dem Gelenkbolzen (50) oder einem kalibrierten Gelenkschäkel (81) begrenzt wird.
  31. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsfunktion in einer Scherenverbindung (1, 43, 47, 51, 53, 66, 68, 70, 73, 75 und 77) untehalb der EHB-Schiene (59), zwischen dem Verbindungsgelenk (13) und der Verbindungsgabel (12), größer ausgelegt ist, als oberhalb der EHB-Schiene und mit dem Gelenkbolzen (50) oder dem kalibrierten Gelenkschäkel (81) begrenzt eingestellt wird.
  32. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkbolzen 50 kopfseitig mit einer Drehsicherung 88 die Scherenlasche 2 oder 3 übergreift.
  33. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehsicherung 88 kopfseitig am Gelenkbolzen 50, mit einer Bohrung 89 in der Scherenlasche 2 oder 3 festgelegt wird.
  34. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsgelenk (13) mit der Verbindungsgabel (12, 23 und 32) radial zum Verbindungsdrehpunkt (7) und zum Verbindungsdrehpunkt (55) im Laufhorizont (57), zwangsgeführt ineinandergreift.
  35. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsgelenk (13) mit einem Auflager (39), für den eingelegten Schienenstoß (38) ausgebildet ist.
  36. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsgelenk (13) mit einem konisch und radial ausgebildeten Anschweißhebel (19) ausgeführt ist.
  37. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsgabel (12) einteilig ausgebildet ist.
  38. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß in der einteiligen Ausführung der Verbindungsgabel (12), die Gabelenden mit den Gabelblöcken (17) bogenförmig verbunden sind.
  39. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 38, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsgabel (23) zweiteilig ausgebildet ist.
  40. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 39, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsgabel (23) zweiteilig, senkrecht geteilt und die Trennfläche (28) verzahnt ausgebildet ist.
  41. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 40, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsgabel (32) zweiteilig quergeteilt und die Trennfläche (33) verzahnt ausgebildet ist.
  42. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 41, dadurch gekennzeichnet, daß mit der senkrechten (28) und quergeteilten (33) Verzahnung der zweiteiligen Verbindungsgabel (23 und 32) eine längere Schweißnaht (29) erzeugt wird.
  43. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 42, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiteilige Verbindungsgabel (23 und 32), mit einem verformten Vor-, und/oder Rücksprung, zur Verlängerung der Schweißnaht (29) ausgebildet ist.
  44. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 43, dadurch gekennzeichnet, daß mit der konischen (20) und radialen (21) Ausbildung der Verbindungsgabel (12, 23 und 32) Anlaufkanten (24) vermieden werden.
  45. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 44, dadurch gekennzeichnet, daß mit der konischen (20) und radialen (21) Ausbildung des Anschweißhebels (19) des Verbindungsgelenkes (13) Anlaufkanten (37) vermieden werden.
  46. Scherenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale (21) Ausbildung des Lagerklobens (91) am Verbindungsgelenk (13) der Verlagerung (15) und der Auslenkung (40) entspricht.
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