[go: up one dir, main page]

DE1030149B - Siebmaschine - Google Patents

Siebmaschine

Info

Publication number
DE1030149B
DE1030149B DEM27801A DEM0027801A DE1030149B DE 1030149 B DE1030149 B DE 1030149B DE M27801 A DEM27801 A DE M27801A DE M0027801 A DEM0027801 A DE M0027801A DE 1030149 B DE1030149 B DE 1030149B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sieving machine
base frame
machine according
frame members
members
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM27801A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM27801A priority Critical patent/DE1030149B/de
Publication of DE1030149B publication Critical patent/DE1030149B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens
    • B07B1/284Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens with unbalanced weights
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/42Drive mechanisms, regulating or controlling devices, or balancing devices, specially adapted for screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Siebmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Resonanzschwingsiel>e, deren Siebrahmen schwingungsfähig über Lenker und Speicherfedern oder Prellpuffer mit einem schwingungsfähig abgestützten Grundrahmen verbunden ist (Zweimassensystem). Bei diesen Siebmaschinen, wie auch bei allen anderen bekannten Siebmaschinen schwingt der gesamte Siebrahmen oder Siebkasten unter einem durch die Neigung der Lenker festgelegten Wurfwinkel zur Horizontalen.
  • Der Wurfwinkel ist ein wesentlicher Faktor in der die Siebkennziffer K, zum Ausdruck bringenden Beziehung wobei
    K, = Siebkennziffer, a = Schwingungsweite,
    (o = Schwingungszahl. -=9.81, a =Wurfwinkel.
    Mit der Siebkennziffer ist die Wurfbewegung des Siebgutes, nämlich der Ablösewinkel vom Siebboden, der Auftreffwinkel, die Flugzeit und die Wurfweite und damit die Transportgeschwindigkeit sowie die relative Auftreffgeschwindigkeit des Gutes auf dem Siebboden als Maß für den Auftreffstoß bestimmt.
  • Nlan kann also die genannten Größen durch Einstellen des Wurfwinkels in weiten Grenzen den durch die Eigenschaften des Siebgutes bestimmten Siebbedingungen anpassen. Da das Siebgut längs seines Weges über den Siebbelag durch das Aussieben des Unterkornes seine Kornzusammensetzung und damit eine wesentliche, den Siebeffekt bestimmende Eigenschaft laufend ändert, läßt sich bei den bekannten Siebmaschinen nicht immer der günstigste Siebeffekt verwirklichen. Der Wurfwinkel des Siebkastens muß bei den bekannten Sieben auf einen Mittelwert eingestellt werden, welcher selbstverständlich den stark voneinander abweichenden Siebeigenschaften des Siebgutes am Aufgabeende und am Ablaufende nicht gerecht werden kann. So verlangt ein Siebgut mit der weiten Kornspanne von z. B. 0 bis 150 min, das in mehrere Kornklassen klassiert werden soll, am Aufgabeende des Siebes, an dem die feineren Kornfraktionen abgeschieden werden, einen verhältnismäßig steilen Wurfwinkel, um das Feinkorn möglichst schnell abzuscheiden. Das auf dem Siebbelag verbleibende Grobkorn verlangt dagegen am Ende des Siebes, an dem die groben Fraktionen abgeschieden werden, einen verhältnismäßig kleinen Wurfwinkel. damit es nicht zu hoch geworfen und dabei zertrüniniert wird.
  • Gemäß der Erfindung weisen die einzelnen Siebrahmenglieder durch voneinander abweichende Neigung ihrer Lenker verschieden große Wurfwinkel auf und sind die Gelenke zwischen den Siebrahmen und zwischen den Grundrahmengliedern in der Schwingungsebene nach allen Seiten nachgiebig ausgebildet.
  • Die neue Siebmaschine erlaubt es somit, den Wurfwinkel den sich laufend ändernden Eigenschaften des über den Siebbelag wandernden Siebgutes weitgehend anzupassen und damit den Siebeffekt insgesamt wesentlich zu verbessern.
  • Siebmaschinen, deren Siebkasten und Grundrahmen aus einer Anzahl gelenkig miteinander verbundenen Glieder bestehen, sind bekannt. Der Zweck jener Aufgliederungen ist jedoch nicht, eine Siebfläche mit sich änderndem Wurfwinkel zu schaffen, sondern die Festigkeitseigenschaften des Siebes zu verbessern. Es sind ferner Vorrichtungen zur Verstellung des Wurfwinkels bei Siebmaschinen bekannt, deren Siebrahmen und Grundrahmen nicht in einzelne Elemente aufgegliedert sind, sondern eine Einheit bilden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die Siebmaschine, Abb. 2 eine Seitenansicht und Abb. 3 eine Draufsicht.
  • Die Siebmaschine weist einen z. B. aus sechs Gliedern 1 bestehenden Siebrahmen und einen aus sieben Urliedern 2 bestehenden Grundrahmen auf. Die Siebrahmenglieder 1 sind mit ihren freien Enden beidseitig an rohrförmige Traversen 3 angelenkt, und zwar vorzugsweise mit Hilfe von an den Traversen befestigten Brillen 4. Als Gelenke zwischen den Traversen 3, 4 und den Siebrahinengliedern dienen vorzugsweise Blocks aus Gummi-Metall-Verbundkörpern 5, die nach allen Richtungen in der Schwingungsebene des Siebrahmens nachgiebig sind. Die Traversen 3 sind mit ihren freien Enden in den Grundrahmengliedern 2 an Lenkerfedern 6 aufgehängt. Dabei ist die Neigung der Lenkerfedern in den einzelnen Grundrahmengliedern derart verschieden voneinander gewählt, daß der Wurfwinkel, wie aus Abb.2 ersichtlich, sich von Glied zu Glied ändert. Er beträgt z. B. am Aufgabeende des Siebes etwa 45° und nimmt von Glied zu Glied um etwa 5° ab, so daß er am Abwurfende nur noch etwa 15° beträgt. Die Grundrahmenglieder 2 sind schwingungsfähig auf Isolierfedern 7 abgestützt sowie gelenkig und in der Schwingungsebene allseitig nachgiebig durch Blocks aus Gummi-Metall-Verbundkörpern oder Gummiblocks 8 miteinander verbunden. Die in der Schwingungsebene allseitig nachgiebigen Gelenke 5, 8 lassen die durch die verschiedenen Wurfwinkel bedingten geringen gegenseitigen Abweichungen in der Schwingungsrichtung der einzelnen Glieder 1, 2 zu.
  • Um die verschiedenen Wurfwinkel der einzelnen Siebrahmenglieder nach Bedarf einstellen zu können, sind die Lenkerfedern 6 an dreh- und feststellbaren Flanschen 9 an den Grundrahmengliedern 2 befestigt. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß sich die Flansche 9 um die Achsen der Traversen 3 drehen. Die Lenkerfedern 6 sind mit ihren freien Enden an einem Drehkopf 10 befestigt, der auf den Enden der Traversen sitzt und um die Achsen der Traversen dreh- und feststellbar ist.
  • An den Flanschen 9 sind senkrecht zu den Lenkerfedern Speicherfeder- oder Prellpufferpaare 11 befestigt, die mit an den Drehköpfen 10 angeordneten Druck- oder Prellflächen zusammenarbeiten, indem sie die Schwingungsenergie der Siebrahmenglieder speichern und bei Schwingungsumkehr wieder an diese abgeben.
  • Die Siebmaschine wird über am ersten Siebrahmenglied angreifende elastische Kopplungen 12 von einem auf dem ersten Grundrahmenglied angeordneten Motor 13 mittels eines Exzenters 14 angetrieben.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Siebmaschine, deren Siebrahmen schwingungsfähig über Lenker und Speicherfedern oder Prellpuffer mit einem schwingungsfähig abgestützten Grundrahmen verbunden ist und deren Siebrahmen und Grundrahmen aus mehreren gelenkig miteinander verbundenen Gliedern bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Siebr ahmenglieder (1) durch voneinander abweichende Neigung ihrer Lenker (6) verschieden große Wurfwinkel aufweisen und die Gelenke (5) zwischen den Siebrahmen- und zwischen den Grundrahmengliedern in der Schwingungsebene nach allen Seiten nachgiebig ausgebildet sind.
  2. 2. Siebmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anwendung von Blocks aus Gummi-Metall-Verbundkörpern als Gelenke (5, 8) zwischen den Siebrahmen- und Grundrahmengliedern (1, 2).
  3. 3. Siebmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebrahmenglieder (1) mit ihren freien Enden an Traversen (3) angelenkt sind, die in den Grundrahmengliedern (2) an Lenkern (6) aufgehängt sind.
  4. 4. Siebrnaschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch rohrförmige Traversen (3) mit an denselben befestigten Brillen (4) zum beidseitigen Anlenken der Siebrahmenglieder (1).
  5. 5. Siebmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (6) einerseits an um die Achse der Traversen (3) dreh-und feststellbaren Flanschen (9) an den Grundrahmen (2) und andererseits an Drehköpfen (10) befestigt sind, die auf den Enden der Traversen sitzen und um deren Achse dreh- und feststellbar sind.
  6. 6. Siebmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in: zu den Lenkern (6) senkrechter Schwingungsrichtung der Siebrahmenglieder (1) an den Flanschen (9) Speicher-, vorzugsweise Prellpufferpaare (11) befestigt sind, zwischen denen die Traversen (3) mit ihren Drehköpfen (10) hin und her schwingen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 666 779, 668 069.
DEM27801A 1955-07-26 1955-07-26 Siebmaschine Pending DE1030149B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM27801A DE1030149B (de) 1955-07-26 1955-07-26 Siebmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM27801A DE1030149B (de) 1955-07-26 1955-07-26 Siebmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1030149B true DE1030149B (de) 1958-05-14

Family

ID=7300210

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM27801A Pending DE1030149B (de) 1955-07-26 1955-07-26 Siebmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1030149B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3035699A (en) * 1958-04-24 1962-05-22 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Resonant oscillatory apparatus
DE1227317B (de) 1961-04-08 1966-10-20 Jaroslav Ruuzicka Resonanzsieb mit zwei gegeneinander schwingenden Massen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE666779C (de) * 1935-12-17 1938-10-28 Carlshuette Maschinen Und Stah Siebmaschine
DE668069C (de) * 1936-04-03 1938-11-25 Carlshuette Maschinen Und Stah Schwingvorrichtung mit gegenlaeufig bewegten ausgeglichenen Massen zum Absieben oder Foerdern von Massengut

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE666779C (de) * 1935-12-17 1938-10-28 Carlshuette Maschinen Und Stah Siebmaschine
DE668069C (de) * 1936-04-03 1938-11-25 Carlshuette Maschinen Und Stah Schwingvorrichtung mit gegenlaeufig bewegten ausgeglichenen Massen zum Absieben oder Foerdern von Massengut

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3035699A (en) * 1958-04-24 1962-05-22 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Resonant oscillatory apparatus
DE1227317B (de) 1961-04-08 1966-10-20 Jaroslav Ruuzicka Resonanzsieb mit zwei gegeneinander schwingenden Massen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0155527B1 (de) Vorrichtung zum Putzen von Griessen
DE2232831C3 (de) Schwingvorrichtung für Schwingförderund -siebanlagen
AT6073U1 (de) Mehrdecksiebmaschine
DE102012206347A1 (de) Siebvorrichtung
DE102022103876B3 (de) Schwingsiebmaschine
DE102006041989B4 (de) Siebmaschine insbesondere für schwer trennbare Gemische, wie Schweröl-Sand-Gemische
WO2003045587A1 (de) Siebvorrichtung
DE4210770C2 (de) Siebvorrichtung
EP0028792B1 (de) Mehrdecksiebmaschine
DE3741966C2 (de)
DE1030149B (de) Siebmaschine
DE625743C (de) Schwingungserreger fuer Siebe o. dgl.
DE628191C (de) Vorrichtung zum Absieben
DE102020125280B3 (de) Schwingsiebmaschine
DE666453C (de) Einrichtung zum Sieben und Foerdern von Massengut
DE1201160B (de) Siebstrasse aus mehreren, aneinandergekoppelten Zweimassen-Schwingsieben
DE687820C (de) Vorrichtung zum Klassieren von koernigem Gut
DE1143085B (de) Siebmaschine
DE891787C (de) Resonanzsieb mit zwei gegeneinander schwingenden Massen
DE696032C (de)
DE154482C (de)
DE932643C (de) Resonanzschwingsieb
DE655673C (de) Durch Lenker gefuehrtes Schwingsieb mit einstellbarem Wurfwinkel
DE609277C (de) Schwingendes Sieb
DE504440C (de) Siebmaschine zur Pruefung der Kornfeinheit von Stoffen aller Art