DE10300645B3 - Karusselltür - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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- H01R39/64—Devices for uninterrupted current collection
- H01R39/643—Devices for uninterrupted current collection through ball or roller bearing
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
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Landscapes
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Karusselltür nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
- Eine derartige Karusselltür ist aus der
US 4,562,665 bekannt. Um Sicherheitsleisten, Sensoren, Beleuchtungen usw. in dem Drehteil der gattungsgemäßen Karusselltür zu betreiben, müssen die Kontakte, insbesondere Masse, Pluspol, Schaltkontakte usw., vom Drehteil in die feststehenden Teile und umgekehrt übertragen werden. - Bei der gattungsgemäßen Karusselltür wird hierfür eine Schleifringkörperanordnung verwendet. Der Nachteil dieser bekannten Konstruktion ist vor allem in den hohen Kosten und der aufwendigen Konstruktion zu sehen, die verschleiß- und reparaturanfällig ist.
- Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Karusselltür der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art zu schaffen, die eine Elektrokontaktanordnung aufweist, die einfach und kostengünstig aufgebaut und weitestgehend wartungsfrei ist.
- Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruches 1.
- Dadurch, dass bei der erfindungsgemäßen Karusselltür die Elektrokontaktanordnung als Wälzlager ausgebildet ist, ergibt sich der Vorteil, dass ein preisgünstiges handelsübliches Bauteil verwendet werden kann, was insbesondere bei großen Stückzahlen die Kosten erheblich absenkt.
- Darüber hinaus ergibt sich der Vorteil, dass es sich bei einem Wälzlager um ein einfach aufgebautes und verlässliches Standardbauteil handelt, das zumindest weitgehend wartungsfrei ausgebildet werden kann.
- Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt.
- Vom Prinzip her muss erfindungsgemäß z. B. lediglich der Innenring des Wälzlagers von innen mit einem Kabel kontaktiert werden, was vorzugsweise durch eine Verklebung, die durch einen den elektrischen Strom leitfähigen Kleber erreicht wird, möglich ist. Ein äußeres Kabel wird z. B. an den Außenring des betreffenden Wälzlagers angeschlossen und dort, beispielsweise ebenfalls durch eine Verklebung, fixiert. Somit wird erreicht, dass ein Pol von dem drehenden in den festen Karusselltürbereich geführt werden kann. Die elektrische Kontaktierung kann auch auf andere geeignete Art und Weise realisiert werden, z. B. durch eine Lötverbindung.
- Für den Fall, dass mehrere Wälzlager erforderlich sind, da mehrere Verdrahtungen erfolgen müssen, können eine Mehrzahl von Wälzlagern übereinander angeordnet werden, wobei dann eine Isolierung zwischen den Wälzlagern durch Isolierscheiben vorgenommen wird.
- Vorzugsweise ist der Antriebsflansch mit einem aus elektrisch isolierendem Material bestehenden Befestigungsflansch mit dem Innenring versehen, der den Anschraubfuß bildet.
- Als besonders bevorzugte Ausführungsform für das Wälzlager ist ein Kugellager vorgesehen.
- Ferner ist es möglich, die Kabel im Kabelrohr oder Kabelschläuchen zu führen, um die Kabel vor Beschädigungen zu schützen.
- Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachfolgender Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung.
- Es zeigen:
-
1 : Eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Karusselltür, -
2 : eine Schnittdarstellung durch den Bereich der Karusselltür gemäß1 , in dem im Beispielsfalle drei Elektrokontaktanordnungen vorgesehen sind und -
3 und4 : Einzelheiten einer Elektrokontaktanordnung in Form eines Wälzlagers gemäß2 . - In
1 ist ein Beispiel einer erfindungsgemäßen Karusselltür dargestellt. Die Karusselltür weist eine äußere feststehende Trommelwand27 auf, innerhalb der ein mit Flügeln28 versehenes Drehteil29 angeordnet ist. Die Trommelwand27 ist obenseitig durch eine Decke30 abgeschlossen, die ein Stirnband33 aufweist, an dem im Beispielsfalle Sensoren32 angebracht sind. - Ferner weist die erfindungsgemäße Karusselltür eine Beleuchtung
31 auf, die in1 schematisch vereinfacht dargestellt ist. - In
2 ist der Bereich einer Elektrokontaktanordnung der Karusselltür gemäß1 dargestellt. -
2 zeigt hierzu zunächst einen Antriebsflansch1 des in1 dargestellten Drehteiles29 . Mit Hilfe einer schematisch vereinfacht dargestellten Verschraubung2 ist auf dem Antriebsflansch im Beispielsfalle ein Befestigungsflansch3 aufgesetzt, der aus elektrisch isolierendem Material besteht. - Bei der in
2 dargestellten Ausführungsform sind drei Elektrokontaktanordnungen vorgesehen, die erfindungsgemäß als Wälzlager7 ausgebildet sind. Die untere Elektrokontaktanordnung ist hierbei mit einem inneren Kabel16 und einem äußeren Kabel13 über in2 und4 dargestellte Kontaktstellen17 bzw.18 elektrisch leitend verbunden. - Entsprechend dieser Art der elektrischen Verbindung sind die Kabel
15 und12 mit der mittleren und die Kabel14 und11 mit der obersten Elektrokontaktanordnung in Form des genannten Wälzlagers7 elektrisch leitend verbunden. - Das unterste Wälzlager
7 ist am Befestigungsflansch3 mit seinem Innenring5 und mit seinem Außenring4 an einem Anlagebereich eines Deckenteiles9 fixiert. Eine derartige Fixierung im Bereich der Decke ist jedoch nicht obligatorisch, sondern es ist grundsätzlich möglich, die als Wälzlager ausgebildete erfindungsgemäße Elektrokontaktanordnung an jeder geeigneten Stelle zwischen dem Drehteil29 und dem feststehenden Teil vorzusehen. - Bei der in
2 dargestellten Ausführungsform ist jedoch eine Fixierung im Bereich des besagten Deckenteiles9 vorgesehen, das mit Bohrungen10 zur Hindurchführung der äußeren Kabel11 ,12 bzw.13 versehen ist. - Es ist auch möglich, die Fixierung im Bereich des Deckenteiles fortzulassen, wobei die Kabel
11 ,12 bzw.13 bei einer starren Ausführung den Verdrehschutz selbst realisieren. In einem solchen Falle würde z. B. die Kontaktstelle17 ,18 zwischen Kabel11 ,12 bzw.13 und Kugellager7 an dem Innenring5 und dem Außenring4 durch eine Löt- oder Schweißverbindung ausgeführt. - Zwischen dem mittleren und dem oberen Wälzlager
7 ist zur elektrischen Isolierung aber jeweils ein Isolierring8 angeordnet. - In
3 ist dieser Isolierring8 nochmals dargestellt. Der Isolierring8 weist eine Anlagefläche21 auf, an der der jeweilige Innenring5 des betreffenden Wälzlagers anliegt. Es ist daher eine stirnseitige Anlagefläche19 vorgesehen, an der die Stirnfläche des jeweiligen Innenringes5 anliegt, wie dies im oberen Teil der3 verdeutlicht ist. Diese Flächen19 und21 sind Teil eines in3 mit dem Bezugszeichen20 gekennzeichneten Absatzes. - Ferner zeigt
3 als Beispiel für einen Wälzkörper eine Kugel6 , die nach Art eines üblichen Wälzlagers den Innenring5 und den Außenring4 beabstandet hält, wie sich dies aus4 ergibt. Diese Figur verdeutlicht ferner in vergrößerter Darstellung die Kontaktstellen17 und18 , mit deren Hilfe am jeweiligen Wälzlager die in2 sichtbaren Kabel11 bis13 bzw.14 bis16 elektrisch leitend fixiert werden. -
- 1
- Antriebsflansch
- 2
- Verschraubung
- 3
- Befestigungsflansch
- 4
- Außenring
- 5
- Innenring
- 6
- Kugel
- 7
- Kugellager
- 8
- Isolierung
- 9
- Deckenteil
- 10
- Bohrung
- 11–16
- Kabel
- 17, 18
- Verbindungsstelle/Kontaktstelle
- 19
- Anlagefläche
- 20
- Absatz
- 21
- Anlagefläche
- 27
- Trommelwand
- 28
- Flügel
- 29
- Drehteil
- 30
- Decke
- 31
- Beleuchtung
- 32
- Sensor
- 33
- Stirnband
Claims (11)
- Karusselltür – mit einem Drehteil (
29 ), das eine Mehrzahl von Flügeln (28 ) aufweist; – mit einer feststehenden Trommelwand (27 ), innerhalb der das Drehteil (29 ) angeordnet ist und – mit zumindestens einer Elektrokontaktanordnung zwischen dem Drehteil (29 ) und der Trommelwand (27 ), dadurch gekennzeichnet, – dass die Elektrokontaktanordnung als Wälzlager (7 ) ausgebildet ist. - Karusselltür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wälzlager (
7 ) einen mit einem Elektrokabel (14 ,15 bzw.16 ) kontaktierten Innenring (5 ) und einen mit einem Elektrokabel (11 ,12 bzw.13 ) kontaktierten Außenring (4 ) aufweist, zwischen denen Wälzkörper (6 ) angeordnet sind. - Karusselltür nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenring (
4 ) an einem Deckenteil (9 ) der Trommelwand (27 ) und der Innenring (5 ) an dem Drehteil (29 ) festgelegt ist. - Karusselltür nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckenteil (
9 ) Bohrungen (10 ) für hindurchgeführte äußere Kabel (11 ,12 bzw.13 ) aufweist. - Karusselltür nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsflansch (
1 ) mit einem aus elektrisch isolierendem Material bestehenden Befestigungsflansch (3 ) für den Innenring (9 ) des Wälzlagers (7 ) versehen ist. - Karusselltür nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Wälzlagern (
7 ) für mehrere Elektrokabel (11 bis15 bzw.16 ) übereinander angeordnet sind. - Karusselltür nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen je zwei Wälzlagern (
7 ) ein Isolierring (8 ) angeordnet ist. - Karusselltür nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktierung über geklebte, gelötete oder sonstige elektrisch leitende Verbindungsarten der Kontakte (
17 ,18 ) erfolgt. - Karusselltür nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wälzkörper (
6 ) Kugeln sind. - Karusselltür nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabel (
11 bis16 ) in Kabelrohren bzw. Kabelschläuchen geführt sind. - Karusselltür nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenring (
4 ) über die Elektrokabel (14 ,15 bzw.16 ) an dem Deckenteil (9 ) festgelegt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2003100645 DE10300645B3 (de) | 2003-01-09 | 2003-01-09 | Karusselltür |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2003100645 DE10300645B3 (de) | 2003-01-09 | 2003-01-09 | Karusselltür |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10300645B3 true DE10300645B3 (de) | 2005-01-13 |
Family
ID=33520422
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2003100645 Expired - Lifetime DE10300645B3 (de) | 2003-01-09 | 2003-01-09 | Karusselltür |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10300645B3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2754821B1 (de) * | 2013-01-14 | 2025-03-05 | dormakaba Deutschland GmbH | Karusseltür und verfahren zur anordnung einer antriebseinheit in einer karusseltür |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2124728A7 (de) * | 1971-02-08 | 1972-09-22 | Riv Officine Di Villar Perosa | |
| US4562665A (en) * | 1983-09-29 | 1986-01-07 | Heise Mfg., Inc. | Breakaway for revolving doors |
| DE69108651T2 (de) * | 1990-09-13 | 1995-12-21 | Skf France | Wälzlager mit drehenden elektrischen Kontakten. |
-
2003
- 2003-01-09 DE DE2003100645 patent/DE10300645B3/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
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