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DE10300525A1 - Dualdenier getuftete Teppichausbildung - Google Patents

Dualdenier getuftete Teppichausbildung Download PDF

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DE10300525A1
DE10300525A1 DE10300525A DE10300525A DE10300525A1 DE 10300525 A1 DE10300525 A1 DE 10300525A1 DE 10300525 A DE10300525 A DE 10300525A DE 10300525 A DE10300525 A DE 10300525A DE 10300525 A1 DE10300525 A1 DE 10300525A1
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DE
Germany
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carpet
vehicle
thread
module according
size
Prior art date
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Ceased
Application number
DE10300525A
Other languages
English (en)
Inventor
Keith S. Henry
Lyle E. Johnson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lear Corp
Original Assignee
Lear Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lear Corp filed Critical Lear Corp
Publication of DE10300525A1 publication Critical patent/DE10300525A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Abstract

Ein Fahrzeug-Teppichmodul weist ein Segment eines getufteten Teppichs auf, der aneinander angrenzende Bereiche besitzt, die aus zumindest zwei unterschiedlichen Fadengrößen hergestellt sind. An der rückwärtigen Fläche des Teppichsegments ist eine Rückenmassenlage angebracht. Der Teppichmodul ist so geformt und bemessen, dass er den Boden eines spezifischen Motorfahrzeugs bedecken kann.

Description

  • Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf Fahrzeugteppichauskleidungen und im Besonderen auf einen getufteten Fahrzeugteppichmodul, der Bereiche aufweist, die mit Fäden geformt sind, die unterschiedliche Größen haben, um das Gesamtgewicht des Teppichs zu reduzieren.
  • Die Böden von Motorfahrzeugen werden häufig durch Teppichmaterial bedeckt, um das Erscheinungsbild und den Komfort zu verbessern, während gleichzeitig eine Schallabsorption im Insassenraum des Fahrzeugs erzielt wird. Es ist bekannt, geformte Teppichmodule zur Installation in Automobilen, Lastwagenkabinen, Vans, und Mehrzweckfahrzeugen zu fabrizieren. Diese Teppichmodule verringern die Einbauzeit und reduzieren deshalb die Herstellungskosten. Zusätzlich sind solche Module widerstandsfähig gegen unabsichtliche Behandlungsschäden.
  • Fahrzeugteppiche sind typischerweise aus getuftetem Teppichmaterial hergestellt. Getuftete Teppiche werden auf Tuftingmaschinen produziert, die wie eine riesige Nähmaschine arbeiten und hunderte Nadeln enthalten, die an einem Nadelträger nebeneinander angeordnet sind . Ein passender Florfaden, der von jeder zweckmäßigen Zusammensetzung sein kann, wie aus Polyester, Polypropylen oder Nylon, wird durch das Öhr jeder Nadel gefädelt. Dann stechen die Nadeln, die sich gleichzeitig bewegen, die Fäden durch eine vorgewebte Bahn eines passenden Rückenmaterials, wie aus Polypropylen oder Polyäthylen, EVA oder Latex, oder eine Nonwovenbahn aus synthetischen Fasern. Schlingenformer der Tuftingmaschine bewegen sich dann nahe zum Öhr jeder Nadel und greifen an dem Faden an. Wenn dann jede Nadel aus dem Rückenmaterial zurückgezogen wird, wird eine Fadenschleife oder ein Fadenbüschel geformt und in der Einstichstelle in dem Rückenmaterial gehalten. Um die Florfäden in dem Teppichrücken sicher festzulegen und zu verriegeln, kann der Teppich eine passende Bindemittelbeschichtung aufweisen, oder eine Vorbeschichtung, wie dies konventionelle Praxis ist bei der Herstellung getufteten Teppiche für Wohnzwecke oder in kommerziellen Gebäuden.
  • Der Schlingenflor kann angeschnitten bleiben, oder es werden die Schlingen aufgeschnitten, um eine Plüschoberfläche zu formen. Je näher die Flortufte beieinander angeordnet sind, je weiter sich die Büschel über das Rückenmaterial hinauserstrecken und je schwerer der Florfaden ist, desto dichter ist der Teppichflor und desto stärker ist das Vermögen des Teppichs, Verschleiß zu widerstehen.
  • Verfahren zum Formen von Teppichmodulen sind wohl bekannt und werden beschrieben in US 3 953 632 A und US 4 579 764 A . Typischerweise wird eine Beschichtung oder eine Massenlage eines Polymers oder einer Harzzusammensetzung an der freiliegenden Oberfläche des Teppichrückenmaterials befestigt, und zwar auf der dem Teppichflor abgewandten Seite. Eine primäre Funktion der Massenlage besteht darin, dem Teppich eine Steifigkeit und eine Verformbarkeit zu verleihen, die das Verformen des Teppichs in eine dreidimensionale und konturierte Konfiguration ermöglichen, die übereinstimmt mit den Konturen des Fahrzeugbodens. Die Massenlage hat auch eine Schalldämmungseigenschaft, die den Innenraum des Fahrzeugs leiser macht. Diesbezüglich kann die Massenlage substantielle Proportionen von Füllmaterialien enthalten, wie beispielsweise Kalziumcarbonat, Gips, Bariumsulfat und dgl. Allgemein wird die Massenlage auf den Teppichrücken nach einem konventionellen Verfahren aufgebracht, wie durch eine Extrusionsbeschichtung oder durch Kalandrieren.
  • Nachdem der Teppich die Massenlage erhalten hat, wird der Teppich in Segmente zerschnitten und werden diese Segmente dann einer Verformungsoperation unterworfen, während welcher die Segmente in eine gewünschte, vorbestimmte Konfiguration verformt werden, die mit der Gestalt des Fahrzeugbodens korrespondiert. Typischerweise umfasst die Verformungsoperation das Erwärmen des vorgeschnittenen Segments des rückseitig mit der Massenlage beschichteten Teppichs auf eine Temperatur, die ausreichend hoch ist, um die Massenlage zu erweichen. Das erwärmte Segment des Teppichs wird dann zwischen einem Paar zusammenarbeitender Formwerkzeuge gepresst, um das Segment in die gewünschte dreidimensionale Gestalt zu bringen. Nachdem der verformte Teppich ausreichend abgekühlt ist, um seine Gestalt zu halten, werden die Formwerkzeugteile geöffnet und wird der verformte Teppich aus dem Formwerkzeugsatz entfernt.
  • Auf bestimmte Bereiche der Massenlage können Schaumkissen optional gehaftet werden, um eine zusätzliche Vibrations- und Geräuschdämpfung zu erzielen. Die Schaumkissen können entweder mit einem Klebstoff befestigt werden, nachdem der Teppich verformt worden ist, oder können in situ geformt werden durch konventionelles Reaktionseinspritzverformen (RIM), während sich der Teppich im Inneren des Werkzeugssatzes befindet. Das letztere Verfahren erzeugt Schaumkissen, die an der Massenlage autogen angehaftet sind ohne die Notwendigkeit zur Verwendung zusätzlicher Kleber. Optional können die Schaumkissen Füllmaterialien, Glasperlen, Fasern, oder dgl. enthalten, um das Gewicht und die Dichteeigenschaften des Schaumes für optimale akustische und abpuffernde Eigenschaften zu variieren.
  • Jedoch sind die in den oben erwähnten Patenten beschriebenen, konventionellen Teppichmodule in ihrer Zusammensetzung uniform. Wenn ein Teppichmodul eine gesamte Oberfläche eines Fahrzeugbodens bedeckt, dann werden Bereiche des Bodens einem stärkeren Verschleiß unterworfen als andere Bereiche. Beispielsweise verschleißen die Fußaufstandbereiche stärker als der Bereich des Teppichmaterials, der sich unter den Fahrzeugsitzen befindet. Ähnlich wird die Teppichauskleidung für die Fußaufstandsbereiche im vorderen Teil des Fahrzeuginnenraums stärker verschlissen, entsprechend typischen Gebrauchsmustern, als die Teppichauskleidung für die Fußaufstandsbereiche im hinteren Bereich des Fahrzeuginnenraums.
  • Bei den Bemühungen zum Verbessern des Betriebsverhaltens der Fahrzeuge und deren Laufleistungen suchen die Fahrzeughersteller kontinuierlich nach Wegen zum Reduzieren des Fahrzeuggewichts. Eine Möglichkeit besteht darin, das Gewicht der Teppichauskleidung zu reduzieren, ohne nicht umgekehrt die Dauerhaltbarkeit und die Verschleißfestigkeit des Teppichmaterials zu beeinträchtigen. Es würde demzufolge wünschenswert sein, das Gewicht der Teppichauskleidungen zu reduzieren durch Verwenden leichteren Teppichmaterials für Bereiche des Teppichs, die einem geringeren Verschleiß unterworfen werden. Eine solche Gewichtsreduktion bietet auch ein Potential zum Senken von Kosten durch Reduzieren der Menge an Material, das zum Herstellen der Teppichmodule verwendet wird.
  • Eine bekannte Methode zum Herstellen leichtgewichtigen Teppichmaterials besteht darin, dass die Dichte oder die Zwischenabstände individueller Teppichtufte variiert werden, wie dies in US 5 474 829 A und US 5 605 108 A beschrieben wird. Jedoch kann eine Variation der Zwischenräume der individuellen Tufte, die das Teppichmaterial aufweist, einen Teppich mit einem nicht uniformen Erscheinungsbild produzieren, der auch einen nicht gleichförmigen Griff hat. Es würde demzufolge wünschenswert sein, Fahrzeugteppichmodule zu schaffen, die Bereiche aufweisen, deren Flächengewicht geringer ist während gleichzeitig ein gleichförmiges Erscheinungsbild und ein gleichförmiger Griff erhalten bleiben.
  • Diese Erfindung bezieht sich auf einen Fahrzeugteppich, der Bereiche besitzt, die mit unterschiedlichen Größen von Fäden geformt sind, um das Teppichgesamtgewicht zu reduzieren.
  • Die Erfindung betrifft einen Fahrzeug-Teppichmodul, der ein Segment eines getufteten Teppichs aufweist, das zumindest zwei aneinander anstoßende Bereiche hat, wobei jeder der getufteten Teppichbereiche Fadenbüschel aufweist, die mit einer unterschiedlichen Fadengröße geformt sind. Die Erfindung betrifft ferner, dass an der rückwärtigen Oberfläche des Teppichsegments eine Rückenmassenlage befestigt ist, und dass der Teppichmodul eine Gestalt und Größe hat, die mit dem Boden eines spezifischen Motorfahrzeuges korrespondiert. Der Fahrzeug-Teppichmodul kann optional auch wenigstens ein Schaumkissen aufweisen, das an der Rückenmassenlage befestigt ist, um die Geräuschabsorption des Teppichmoduls zu verbessern.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Formen eines Fahrzeug-Teppichmoduls, das das Formen eines getufteten Teppichs betrifft, der mindestens zwei aneinander angrenzende Bereiche besitzt, von denen jeder getuftete Teppichbereich eine unterschiedliche Fadengröße aufweist. Die untere Fläche des Teppichs wird dann mit einem Massenlagenmaterial beschichtet. Der mit dem Material beschichtete Teppich wird dann in individuelle Segmente zerteilt. Die Segmente werden ausreichend erwärmt, um das Massenlagematerial zu erweichen, und werden dann in einem Werkzeugsatz gepresst, um die Segmente in eine Gestalt zu verformen, die mit dem Boden des Fahrzeuginnenraums eines spezifischen Motorfahrzeugs korrespon diert. Das Verfahren kann zusätzlich auch das Befestigen wenigstens eines Schaumkissens an der Unterseite der Massenlage umfassen.
  • Unterschiedliche Gegenstände und Vorteile dieser Erfindung erschließen sich für Fachleute auf diesem Gebiet aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform, gelesen im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Schnittansicht eines Fahrzeug-Teppichmoduls gemäß der Erfindung,
  • 2 eine Perspektivansicht des Teppichmoduls von 1, wie es in ein Fahrzeug eingebaut ist,
  • 3 eine Schnittansicht eines Bereiches des Teppichmoduls, in der Schnittlinie 3-3 in 1,
  • 4 eine schematische Darstellung einer Tuftingmaschine, die zum Herstellen des Teppichmaterials benutzt wird, das in dem Teppichmodul von 1 enthalten ist, und
  • 5 ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Formen des in 1 gezeigten Teppichmoduls.
  • 1 zeigt einen einstöckigen, verformten Fahrzeug-Teppichmodul 10. Der Teppichmodul 10 ist aus einem Stück eines speziell aufgebauten getufteten Teppichmaterials geformt, wie nachstehend erläutert wird. Am Rücken des Teppichmaterials ist eine Massenlage befestigt, und dieser Rohling ist dann verformt, um in die Innenkonfiguration eines Fahrgastinnenraums eines Motorfahrzeugs zu passen. Der Teppichmodul 10 kann auch mehrere Schaumkissen (nicht gezeigt) aufweisen, die Bereiche des Massenlage bedecken, wie oben beschrieben. Das Fahrzeug kann ein Automobil sein, oder nur die Kabine eines Lastwagens, oder ein Van, oder ein Mehrzweckfahrzeug. Der Innenraum des Fahrzeuges kann typischerweise konventionelle vordere und hintere Bodenbereiche aufweisen, und kann auch hinter dem Rücksitz (nicht gezeigt) einen Ladebereich besitzen.
  • Gemäß 1 wird der Teppichmodul 10 in zwei Sektionen unterteilt, und zwar in eine Frontsektion 11 und in eine Hintersektion 12, die mit einem typischen Innenraum eines Automobils korrespondieren. Von einem Rückenmaterial 15 erstrecken sich Flortufte 14 nach oben, um die gesamte obere Fläche des Teppichmoduls 10 zu bedecken. Bei der bevorzugten Ausführungsform sind die Teppichtufte 14 bis zu einer gleichförmigen Höhe geformt und in einer einzigen Farbe. Wie auch in 1 gezeigt ist, hat der Teppichmodul eine viereckige Konfiguration mit vier eingeformten Vertiefungen 16, die Fußaufstandsbereiche definieren. Die Vertiefungen 16 sind voneinander getrennt durch eine sich längs erstreckende Getriebeerhöhung 17 und durch wenigstens eine quer verlaufende Sitzstangen-Erhöhung 19. Wie in 2 gezeigt, erstreckt sich um den Teppichmodul herum ein Umfangsrand 21, der die verbleibenden zwei Seiten jeder der Vertiefungen 16 umfasst.
  • Normalerweise wird der Teppichmodul 10 so angeordnet, dass er in den Innenboden eines Fahrzeuges passt, wobei der Frontsektion 11 ein Paar Vordersitze 18 zugeordnet ist, und die hintere Sektion 12 einer Rücksitzbank 20 zugeordnet ist, wie in 2 gezeigt. Typischerweise sind im Fahrgastinnenraum die Vordersitze so positioniert, dass sie über der Quererhöhung 19 liegen, während der Rücksitz 20 so angeordnet ist, dass er über dem hinteren Rand des Umfangsrandbereiches 21 liegt. Wenn die Sitze so positioniert sind, haben die Insassen auf den Vordersitzen 18 normalerweise ihre Füße in den vertieften Bereichen 16 der Frontsektion 11, während die Insassen auf den Rücksitzen oder Rückbank 20 normalerweise ihre Füße in den vertieften Bereichen 16 der hinteren Sektion 12 abstellen. Die vorliegende Erfindung umfasst es, den verwendeten Teppich zum Formen des Teppichmoduls 10 so auszubilden, dass er unterschiedliche Größen von Teppichfäden hat. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist die Frontsektion 11 mit einem Teppichfaden hergestellt, der eine größere Größe hat, als die Größe des Teppichfadens, der für die hintere Sektion 12 verarbeitet ist. Die Größe eines Teppichfadens wird üblicherweise in Denier-Einheiten ausge drückt. Ein Denier ist als ein Ausdruck definiert zur Feinheit eines Fadens, und zwar als das Gewicht in Gramm pro 9000 Längenmetern. Deshalb ist ein 1000-Deniertaden üblicherweise feiner als ein 1500-Deniertaden. Demzufolge ist auch der Durchmesser oder die Dicke des Fadens direkt proportional zur Größe des Denier-Werts. Alternativ könnte, abhängig von der Zusammensetzung des Fadens, der Durchmesser jeweils gleich sein, hingegen könnte die Dichte des Fadens variieren, um zu unterschiedlichen Denier-Werten zu kommen. In ähnlicher Weise können sowohl der Durchmesser als auch die Dichte des Fadens innerhalb eines gegebenen Denier-Wertes variieren.
  • Die Erfindung schlägt demzufolge vor, zum Ausbilden der Frontsektion 11 des Teppichmoduls 10 einen dickeren oder schwereren Faden zu verwenden, und für die Ausbildung der hinteren Sektion 12 einen feineren Faden zu benutzen. Demzufolge hat der in der Teppich-Frontsektion 11 verarbeitete Faden eine Denier-Größe, die größer ist als die Denier-Größe des Fadens, der in der hinteren Teppichsektion 12 verarbeitet ist. Bei der bevorzugten Ausführungsform werden Fäden mit einer Größe in dem Bereich von 1200 bis 1600 Denier benutzt für die Frontsektion 11, während für die hintere Sektion 12 Fäden mit einer Denier-Größe in einem Bereich von 800 bis 1200 benutzt werden. Vorzugsweise, wird ein Faden mit 1400 Denier zum Ausbilden der Frontsektion 11 des Teppichmoduls 10 eingesetzt, während zum Ausbilden der hinteren Sektion 12 des Teppichmoduls 10 ein 1000-Denier-Faden verwendet wird.
  • Obwohl oben spezifische Fadengrößenbereiche angegeben worden sind, liegt es auf der Hand, dass diese Werte nur Beispielsangaben sind, und dass die Erfindung auch ausgeführt werden kann, mit Fadengrößen, die verschieden sind von denen, die oben für die Teppichsektionen aufgelistet wurden. Allgemein umfasst die Erfindung die Idee, dass die Fadengröße für den stärker beanspruchten Bereich des Teppichs um ca. 40 % größer ist als die Fadengröße für den Rest des Teppichmoduls. Da der Rücksitz 20 eines Fahrzeugs weniger häufig benutzt wird als die Vordersitze 18, ist zu erwarten, dass der für die hintere Sektion verarbeitete feinere Faden genauso lange halten wird, wie der schwerere Faden, der in der Frontsektion 11 verarbeitet ist, woraus sich jedoch eine Reduktion des Gesamtgewichtes des Teppichmoduls 10 ergibt. In 1 zeigt eine gestrichelte Linie 22, die sich entlang der Quererhöhung 19 erstreckt, den Übergang zwischen den zwei Fadengrößen an. Obwohl dieser Übergang illustriert wird, als ob er entlang der Quererhöhung 19 verlaufen müsste, ergibt es sich natürlich, dass die Erfindung auch praktiziert werden kann, mit einem Übergang zwischen den Fadengrößen, der an einer anderen Position innerhalb des Teppichmoduls 10 angeordnet ist.
  • Zusätzlich sieht die Erfindung vor, dass die Teppichtuftdichte, oder die Zahl der Tufte pro Quadratyard des Teppichmaterials, innerhalb des Teppichmoduls die gleiche ist. Deshalb sind zur Herstellung keine speziellen Teppichformmaschinen erforderlich wie in dem oben erwähnten US 5 605 108 A beschrieben, die unterschiedliche Abstände zwischen den Nadeln haben, um einen Teppich herzustellen, der eine variable Tuftdichte hat. Es ist nur notwendig, die Fadengrößen auf den Spindeln entsprechend zu variieren, die die Nadeln der Tuftingmaschine versorgen. Deshalb wird auch der Herstellungsprozess für diese Teppichart erfindungsgemäß vereinfacht, mit einer zu erwartenden begleitenden Kostenverringerung.
  • Die Zusammensetzung des Teppichmoduls 10 ist weiter illustriert in der Schnittansicht von 3 mit Flortuften 14, die sich durch ein konventionelles Teppichrückenmaterial 24 erstrecken, wie beispielsweise Polypropylen oder Polyäthylen, EVA oder Latex, oder eine Nonwovenbahn aus synthetischen Fasern. Eine optionale Vorbeschichtungslage (nicht gezeigt) kann auf der Unterseite des Teppichrückenmaterials 24 aufgebracht sein, um die Flortufte an Ort und Stelle zu verriegeln. Eine typische Vorbeschichtung kann Äthylinvinylacetet (EVA) aufweisen.
  • Die individuellen Frontflortufte 26, die die Frontsektion 11 des Teppichmoduls 10 bedecken, sind aus einem Faden hergestellt, der eine erste Größe hat, während die individuellen hinteren Flortufte 28, die die hintere Sektion 12 des Teppichmoduls 10 bedecken, aus einem Faden gebildet sind, der eine zweite Größe hat, die kleiner ist als die erste Fadengröße. Die Abstände der Tuffe 14 sind gleich über die gesamte Oberfläche des Teppichmoduls 10, um ein gleichförmiges Erscheinungsbild mit einer konstanten Anzahl von Tuffen pro Quadratyard zu erzeugen. Bei der bevorzugten Ausführungsform sind die vorderen und hinteren Flortufte 26 und 28 aus demselben Material hergestellt, wie z. B. Polyester, Polypropylen oder Nylon, jedoch mit unterschiedlichen Fadengrößen oder Denier-Werten, wobei sie dieselbe Höhe und die gleiche Farbe haben. An der freiliegenden Oberfläche des Teppichrückenmaterials 24 ist eine Beschichtung oder eine Massenlage 30 angebracht. Die Beschichtung 30 kann aus einer Polymerzusammensetzung bestehen, wie beispielsweise Polypropylen, Polyäthylen oder EVA; oder einem Harz wie z.B. Latex, Melaminformaldehyd, Hexamethoxymethylmelamin oder Urethan-Formaldehyd. Nach dem Erwärmen wird die Massenlage 30 einer gewünschten Gestalt entsprechen und diese Gestalt nach der Abkühlung behalten. Demzufolge verleiht die Massenlage 30 dem Teppichmodul 10 ausreichende Steifigkeit und auch die gewünschte Verformbarkeit, die es ermöglichen, den Teppichmodul in eine dreidimensionale konturierte Konfiguration zu verformen, die mit den Konturen des Fahrzeugbodens übereinstimmt. Die Massenlage 30 dient auch zum Herbeiführen von Schalldämmungseigenschaften, um das Innere des Fahrzeuges leiser zu machen. Diesbezüglich kann die Massenlage substantielle Proportionen von Füllmaterialien enthalten, wie z.B. Kalziumcarbonat, Gips, Bariumsulfat, und dgl. Allgemein lässt sich sagen, dass die Massenlage auf den Teppichrücken aufgebracht wird, oder, falls eine vorhanden ist, auf die Vorbeschichtung, und zwar nach einem konventionellen Verfahren wie durch eine Extrusionsbeschichtung oder durch Kalandrieren.
  • In 3 sind auch optionale Schaumkissen 32 und 34 gezeigt, die Bereiche der Massenlage 30 bedecken. Die Schaumkissen 32 und 34 haben einen zusätzlichen Vibrations- und Schalldämpfungseffekt. Wie oben beschrieben, können die Schaumkissen 32 und 34 entweder mit einem Kleber befestigt werden, nachdem der Teppich verformt worden ist, oder können die Schaumkissen 32 und 34 in situ durch konventionelle Reaktionseinspritzvertormung (RIM) geformt werden, während sich der Teppich im Inneren des Verformungswerkzeuges befindet.
  • Es liegt auf der Hand, dass die Erfindung nicht auf die spezielle Konfiguration beschränkt ist, die in den Fig. gezeigt und oben erläutert wird. Zusätzlich, obwohl die bevorzugte Ausführungsform gezeigt und beschrieben wurde mit Verwendung von zwei Fadengrößen oder Denier-Werten (Dualdeniertufting), ergibt sich, dass die Erfindung auch mit mehr als zwei Fadengrößen praktiziert werden kann. Falls, beispielsweise, der Teppichmodul benutzt wird für ein Mehrzweckfahrzeug, das hinter dem Rücksitz (nicht gezeigt) einen Staubereich hat, dann könnte der Teppichmodul auch Bereiche mit drei verschiedenen Fadengewichten aufweisen. In einem solchen Fall würde der schwerste Faden mit der größten oder schwersten Größe für den Bereich des Moduls benutzt werden, der den Vordersitzen zugeordnet ist, und würde der leichtere Faden mit der feinsten Größe für den Ladebereich benutzt werden, während für den Abschnitt des Moduls, der den Rücksitzen zugeordnet ist, ein Faden mit einer Zwischengröße eingesetzt wird. Alternativ könnte die Zwischengröße des Fadens auch für den Ladebereich benutzt werden, während der Faden mit der feinsten Größe für den Bereich des Moduls benutzt wird, der den Rücksitzen zugeordnet ist.
  • Zusätzlich können die Konfigurationen der Teppichsektionen, in denen verschiedene Fadengrößen verarbeitet sind, gegenüber den oben beschriebenen variiert sein. Beispielsweise würde für den in den 1 und 2 gezeigten Teppichmodul der Bereich des Teppichs, der in den vorderen Vertiefungen oder Fußaufstandsbereichen vorliegt, dem stärksten Verschleiß unterliegen, und würde er deshalb aus dem Faden mit der schwersten Größe gebildet. Der Teppich, der für die hinteren Vertiefungen oder Fußaufstandsbereiche benutzt wird, würde weniger Verschleiß unterliegen und deshalb mit einem Faden einer Zwischengröße ausgebildet sein, während der verbleibende Teil des Teppichs nur minimalem Verschleiß ausgesetzt wird und deshalb mit einem Faden der feinsten Größe ausgebildet wird.
  • Die vorliegende Erfindung schlägt auch ein Verfahren zum Formen eines verformten Teppichmoduls vor, der Bereiche mit unterschiedlichen Fadengrößen umfasst. Eine schematische Zeichnung einer Tuftingmaschine 40 ist in 4 gezeigt. Eine Zuführwalze 42 für Rückenmaterial führt das Rückenmaterial 24 in die Tuftingmaschine 40 ein, in der ein hin- und hergehender Nadelträger 44, der gleichmäßig beabstandete Nadeln trägt, die Florfäden 46 durch die Bodenfläche des Rückenmaterials 24 einsetzt. Schlaufenformer (nicht gezeigt) greifen dann ein und halten die Schlaufen der Fäden 46 unter der Unterfläche des Rückenmaterials. Die Schleifen werden dann in eine gleichförmige Länge geschnitten (nicht gezeigt). Das getuftete Teppichmaterial wird dann aus der Tuftingmaschine 40 mit konstanter Geschwindigkeit herausgezogen und auf eine Aufnehmerwalze 48 durch einen Motor 50 aufgewickelt, der durch einen Motorcontroller 52 gesteuert wird.
  • Während die Nadeln entlang der Länge des Nadelträgers 44 mit gleichen Zwischenabständen angeordnet sind, werden den Nadeln zwei verschiedene Fadengrößen geliefert. Wie 4 zeigt, wird der Faden mit der schwereren Größe den Nadeln zugeführt, die den Bereich des Teppichmaterials formen, der mit 54 bezeichnet ist, während den Nadeln, die den Bereich 56 des Teppichmaterials formen, Faden mit feinerem Größengewicht zugeführt wird. Deshalb repräsentieren die Zwischenabstände der Punkte auf dem Teppich in 4 die relativen Fadengrößen, wie zum Formen der Teppichtufte benutzt, hingegen nicht deren Zwischenabstände. Obwohl in 4 für jede Fadengröße gleiche Materialweiten zugeordnet sind, ergibt sich, dass diese Darstellung nur beispielhaft ist, und dass die jeder Fadengröße zugeordneten Weiten auch ungleich sein können und dann verschieden wären von den gezeigten.
  • Es ist auch möglich, dass der Tuftingmaschine 40 (nicht gezeigt) mehr als zwei Fadengrößen zugeführt werden, um Teppichmaterial zu produzieren, dass eine Vielzahl von Tuftgrößen hat. Z.B. könnten drei Fadengrößen den Nadeln der Tuftinmaschine 40 zugeführt werden. Der sich dann ergebende Teppich würde eine schwere Fadengröße für den Frontbereich des Teppichs haben, der den Vordersitzen eines Mehrzweckfahrzeugs zugeordnet ist, der Bereich des Teppichs, der den Rücksitzen des Fahrzeugs zugeordnet ist, würde eine Zwischenfadengröße haben, und der Bereich des Teppichs, der dem Ladebereich hinter dem Rücksitz zugeordnet ist, würde eine feinere Fadengröße haben.
  • Es ist auch möglich, dass nur zwei Fadengrößen benutzt werden könnten, um drei Teppichbereiche zu bilden. Bei einem Teppichmodul für ein Mehrzweckfahrzeug, bei dem im Ladebereich eine intensive Benutzung zu erwarten ist, könnten sowohl der Frontbereich als auch der Ladebereich des Teppichs Tuffe aus schwerer bemessenen Faden haben, während der Bereich des Teppichs, der den Rücksitzen zugeordnet wird, Tuffe haben würde, die aus feinerem Faden geformt sind.
  • In 5 ist ein Flussdiagramm für ein Teppichmodul-Herstellvertahren gezeigt. Im funktionellen Block 60 wird getuftetes Teppichmaterial vorbereitet mit zumindest zwei Fadengrößen, die aneinander angrenzende Teppichbereiche formen mit unterschiedlichen Tuftfadengrößengewichten, aber derselben Tuftdichte pro Quadratyard. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist das Teppichmaterial auf einen Pappezylinder aufgewickelt, um zum leichteren Transport eine Teppichrolle zu bilden. Die Rückseite des Teppichs wird im funktionellen Block 62 mit einem Massenlagematerial beschichtet. Das beschichtete Teppichmaterial wird im funktionellen Block 64 in Segmente zerteilt, die Größen und Formen für ein spezifisches Fahrzeug haben. Die individuellen Teppichsegmente werden im funktionellen Block 66 erwärmt, um das Material der Massenlage zu erweichen. Die beschichteten Segmente werden dann in Teppichmodule im funktionellen Block 68 durch ein konventionelles Verfahren verformt, während welchem die Segmente in einem Formwerkzeugsatz gepresst werden, der Formwerkzeugteile besitzt, die so geformt sind, dass sie mit der Gestalt des Bodens eines spezifischen Fahrzeugs übereinstimmen. Im funktionellen Block 70 werden zusätzliche Schaumkissen an der rückwärtigen Seite der Teppichmodule aufgebracht; dieser Schritt ist jedoch nur optional. Die Schaumkissen können optional auch in situ angebracht werden durch eine Spritzgussoperation im funktionellen Block 68, während der Modul noch in dem Werkzeugsatz enthalten ist.
  • Das Prinzip und die Ausführungsform dieser Erfindung wurden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels erklärt und gezeigt. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass diese Erfindung auch anders praktiziert werden kann, als spezifisch erklärt und gezeigt, und auch dann nicht aus dem Sinngehalt oder Schutzumfang der Erfindung herausfällt.

Claims (22)

  1. Fahrzeug-Teppichmodul, gekennzeichnet durch: einen ersten Bereich (11) eines Teppichmaterials mit einem Faden, der eine erste Größe hat; und wenigstens einen zweiten Bereich (12) des Teppichmaterials benachbart zu dem ersten Bereich des Teppichmaterials, wobei der zweite Bereich des Teppichmaterials einen Faden aufweist, der eine zweite Größe hat, wobei die zweite Fadengröße kleiner ist als die erste Fadengröße, und wobei das Gewicht des Fahrzeugteppichs geringer ist als das eines ähnlichen Fahrzeugteppichs mit nur dem Faden der ersten Größe.
  2. Fahrzeug-Teppichmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fadengröße in einem Bereich von 1200 bis 1600 Denier liegt, und dass die zweite Fadengröße in einem Bereich von 800 bis 1200 Denier liegt.
  3. Fahrzeug-Teppichmodul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fadengröße bei annähernd 1400 Denier liegt, und dass die zweite Fadengröße bei annähernd 1000 Denier liegt.
  4. Fahrzeug-Teppichmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Fadengröße um ca. 40 % größer ist als die zweite Fadengröße.
  5. Fahrzeug-Teppichmodul nach Anspruch 1, weiterhin gekennzeichnet durch eine verformbare Lage (30) eines Massenlagematerials, das an der Rückseite des Teppichs befestigt ist.
  6. Fahrzeug-Teppichmodul nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Teppichmodul (10) zum Bedecken des Bodens des Insassenraumes eines spezifischen Motorfahrzeuges bemessen und gestaltet ist.
  7. Fahrzeug-Teppichmodul nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der ersten Teppichbereich (11) einem Frontbereich des Insassenraumes des Fahrzeuges zugeordnet ist, und dass der zweite Teppichbereich (12) einem hinteren Bereich des Insassenraums des Fahrzeugs zugeordnet ist.
  8. Fahrzeug-Teppichmodul nach Anspruch 7, weiterhin gekennzeichnet durch einen dritten Teppichbereich, der sich in einen Ladebereich des Fahrzeugs erstreckt, wobei der Ladebereich hinter dem hinteren Bereich des Insassenraums des Fahrzeugs angeordnet ist, und wobei der dritte Abschnitt des Teppichmoduls einen Teppich umfasst, der aus einem Faden gebildet ist, der eine dritte Größe hat, wobei diese Fadengröße kleiner ist als die zweite Fadengröße.
  9. Fahrzeug-Teppichmodul nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Teppichtufte (26, 28) voneinander gleichförmig beabstandet sind, derart, dass die Tuftdichte der Teppichbereiche (11, 12) im Wesentlichen uniform ist.
  10. Fahrzeug-Teppichmodul nach Anspruch 7, weiterhin gekennzeichnet durch zumindest ein Schaumkissen (32, 34), das an der Massenlage (30) befestigt ist.
  11. Fahrzeug-Teppichmodul nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden aus wenigstens einem Material der folgenden Materialgruppe besteht: Polyester, Polypropylen und Nylon.
  12. Fahrzeug-Teppichmodul nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der Massenrückenlage (30) ein Harz umfasst, das ausgewählt ist aus der Gruppe von Harzen aus Melamine-Formaldehyd, Hexamethoxymethylamine und Urethal-Formaldehyd.
  13. Fahrzeug-Teppichmodul nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der Massenlagerückenschicht eine Polymerzusammensetzung enthält, ausgewählt aus der Gruppe von Polymerzusammensetzungen von Polypropylen, Polyäthylen und EVA.
  14. Fahrzeug-Teppichmodul nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine Lage eines Vorbeschichtungsmaterials, das zwischen dem Teppichmaterial und dem Material der Massenlage angeordnet ist.
  15. Fahrzeug-Teppichmodul nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorbeschichtungslage EVA umfasst.
  16. Fahrzeug-Teppichmodul, gekennzeichnet durch ein Segment eines getufteten Teppichs, das zumindest zwei aneinander angrenzende Bereiche (11, 12) umfasst, wobei jeder der getufteten Teppichbereiche eine unterschiedliche Fadengröße hat; und eine Rückenmassenlage (30), die an der hinteren Fläche des Teppichsegmentes befestigt ist, wobei der Teppich und die hintere Massenlage zum Bedecken des Bodens eines spezifischen Motorfahrzeuges verformt und bemessen sind.
  17. Fahrzeug-Teppichmodul nach Anspruch 16, weiterhin gekennzeichnet durch zumindest ein Schaumkissen (32, 34), das an der Rückenmassenlage (30) befestigt ist, um das Schallabsorptionsvermögen des Teppichmoduls zu verbessern.
  18. Verfahren zum Formen eines Fahrzeug-Teppichmoduls, gekennzeichnet durch folgende Schritte: (a) Herstellen eines getufteten Teppichs, der zumindest zwei aneinander angrenzende Bereich (11, 12) aufweist, wobei jeder der getufteten Teppichbereiche eine unterschiedliche Fadengröße umfasst; (b) Beschichten der unteren Fläche des Teppichs mit einem Massenlagematerial; (c) Schneiden des beschichteten Teppichs in Segmente; (d) Erwärmen der Teppichsegmente ausreichend zum Erweichen des Massenlagematerials; und (e) Pressen der erwärmten Teppichsegmente innerhalb eines Formwerkzeugsatzes zum Verformen der Segmente in eine Gestalt, die korrespondiert mit dem Boden des Insassenraumes eines spezifischen Motortahrzeuges.
  19. Verfahren zum Formen eines Fahrzeug-Teppichmoduls nach Anspruch 18, weiterhin gekennzeichnet durch den Schritt der Befestigung wenigstens eines Schaumkissens (32, 34) an der Unterseite des Massenlagematerials (30).
  20. Verfahren zum Formen eines Fahrzeug-Teppichmoduls nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaumkissen (32, 34) während des Schrittes (e) in situ geformt wird durch Einspritzen von Schaummaterial in den Formwerkzeugsatz.
  21. Verfahren zum Formen eines Fahrzeug-Teppichmoduls nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe eines der Fäden, die im Schritt (a) verarbeitet werden, um ca. 40 % größer ist als die Größe eines anderen der Fäden, die im Schritt (a) verwendet werden.
  22. Verfahren zum Formen eines Fahrzeug-Teppichmoduls nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe einesr der Fäden, wie er im Schritt (a) verwendet wird, ca. 1400 Denier beträgt, und dass die Größe eines anderen der Fäden, die im Schritt (a) verwendet werden, ca. 1000 Denier ist.
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