DE1029940B - Trockengleichrichtersystem mit tablettenfoermigen Gleichrichterelementen - Google Patents
Trockengleichrichtersystem mit tablettenfoermigen GleichrichterelementenInfo
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- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Trockengleichrichteranordnungen,
bei denen tablettenförmige Gleichrichterelemente in Form eines Einweggleichrichters
oder einer anderen Schaltung in ein gemeinsames Gehäuse eingeschlossen sind. Im Interesse einer schnellen
Fertigung ist ein möglichst einfacher Aufbau des Gleichrichters erwünscht, wobei die Zahl der für den
Fertigungsvorgang aufzuwendenden Maßnahmen, insbesondere der notwendigen Befestigung der Teile an
dem Gehäuse oder Träger bzw. aneinander, weitgehend herabgesetzt ist. Für einen rationellen Betrieb
und eine weitgehende elektrische Belastbarkeit des Gleichrichters muß die beim Stromdurchgang von
dem Gleichrichter entwickelte Wärme nach ihrem Übergang an das Gehäuse von diesem möglichst leicht
und über Wege guten Wärmeüberganges eventuell an den Träger bzw. ein Chassis abgegeben werden können.
Vielfach ist es dabei gleichzeitig erwünscht, daß das Gehäuse gegenüber einem Gestell oder dem
Chassis eines Gerätes, an dem es eingebaut wird, eine hohe Isolationsfestigkeit aufweist.
Es ist bereits für Trockengleichrichteranordnungen vorgeschlagen worden, die Gleichrichtertabletten
eines Stapels in einem aus zwei gleichen Isolierstoffkappen bestehenden Gehäuse unterzubringen und in
diesem zusammen mit den eingelegteil federnden Anschlußblechen in ihrer gegenseitigen Lage zu halten.
Die Montage eines solchen Gleichrichters mit einer Vielzahl von Tabletten in einem Stapel gestaltet sich
jedoch schwierig, denn die Tabletten und Anschlüsse müssen) zunächst auf beide Kappenteile verteilt an
diesen angeordnet werden. Die Montage wird noch schwieriger, wenn die Aufgabe entsteht, mehrere
Gleichrichtertablettenstapel mit ihren gegenseitigen Verbindungsleitungen und äußeren Anschlußleitungen
in einem gemeinsamen Gehäuse unterzubringen.
Es ist an sich auch bekannt, sämtliche Gleichrichterelemente einer Trockengleichrichteranordnung in
einem Tablettenstapel zusammenzufassen, diesen Stapel in einer zylindrischen Aussparung eines Gehäusegrundkörpers
einzuschichten und die Anordnung zum Schluß durch einen besonderen Deckel zu verschließen.
Dabei ist vorgesehen, daß die Zuleitungen durch die Wand des Gehäusegrundkörpers geführt
und mit dieser verlötet werden, so daß also zur gegenseitigen Zuordnung der Tabletten und ihrer Zuleitungen ein besonderer Arbeitsgang erforderlich ist. Anordnungen,
bei denen sämtliche Gleichrichterelemente in einem Stapel vereinigt sind, haben im übrigen den
Nachteil, daß für die Abführung der Verlustwärme nur die beiden Endflächen des Stapels zur Verfugung
Stehern Bei Anordnungen mit mehreren Stapeln, die an sich ebenfalls bekannt sind, ist die Möglichkeit, die
Endflächen sämtlicher Stapel zur Wärmeabführung Trockengleichrichtersystem
mit tablettenförmigen
Gleichrichterelementen
mit tablettenförmigen
Gleichrichterelementen
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Georg Hoppe, Berlin-Siemensstadt,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
heranzuziehen, bisher nicht ausgenutzt worden. Die Stapel sind hierbei vielmehr durch Bauelemente mit
kleinen Übergängsflächen, beispielsweise Federn, von den Gehäusewänden getrennt. Soweit bei bekannten
Anordnungen mit mehreren Stapeln leitende Verbindungen der Stapel untereinander innerhalb des Gehäuses vorgesehen sind, müssen diese Verbindungen
durch einen besonderen Montagearbeitsgang hergestellt werden, bevor das Gehäuse durch einen Deckel
geschlossen wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe des Zusammenbaues eines Trockengleichrichtersystems mit tablettenförmigen
Gleichrichterelementen, die in einem mehrteiligen, vorzugsweise keramischen Gehäuse in mehreren
untereinander elektrisch verbundenen Stapeln angeordnet sind, dadurch gelöst, daß der eine Gehäuseteil
unmittelbar als Montagelehre für das Einfüllen der Tabletten, ihrer inneren Verbindungsleitungen
und ihrer nach außen führenden Anschlußteile ausgebildet ist und der zweite Gehäuseteil durch sein Anbringen
die Teile der eingefüllten elektrischen Inneneinrichtung einander mechanisch und elektrisch betriebsbereit
derart zuordnet, daß die Stapel mit ihrer vollen, durch eine Träger- bzw. Deckelektrode gebildeten
Endfläche über metallische Verbindungsteile im wesentlichen gleicher Fläche für eine gute Wärmeableitung
an der Innenwand des Gehäuses anliegen. Die Erfindung ermöglicht einen einfachen und zeit-
809 510/396
sparenden Zusammenbau des Trockengledchrichtersystems;
das System selbst ist im Betriebe infolge seiner günstigen thermischen Ausbildung verhältnismäßig
hoch belastbar.
Die beiden Gehäuseteile werden zweckmäßig so ausgebildet, daß sie eine gegenseitige Passung aufweisen,
so daß die Relativlage der beiden Gehäuseteile eindeutig vorbestimmt ist. Der erste Gehäuseteil
übernimmt also auch beim Zusammensetzen des Gehäuses wiederum die Funktion einer Montagelehre.
Das oder die Mittel, durch welche die Gehäuseteile, welche sich bereits durch eine mittelbare oder unmittelbare
Passung gegenseitig . in ihrer relativen Lage sichern, zusammengehalten werden, können
gleichzeitig als Befestigungsmittel oder als Halter für solche ausgenutzt werden. Hierbei können diese zunächst
gehaltenen Befestigungsmittel derart gestaltet sein, daß sie nach dem Montieren des Gleichrichtergehäuses
ihrerseits gleichzeitig für das Zusammenhalten der Teile des Gehäuses der Gleichrichteranordnung-dienen.
Sie können-in-diesem Sinne die Gehäuseteile
umfassen oder auch entsprechend durchdringen, so daß sie gewissermaßen Klammer- oder schellenartige
Einrichtungen darstellen. Die Befestigungsmittel der Gleichrichteranordnung werden dabei
zweckmäßig derart gestaltet, daß sie zu einer bestimmten Montage der Gleichrichteranordnung zwingen,
so daß diese mit einer verhältnismäßig großen Fläche an dem Gerät bzw. dem Chassis des Gerätes
anliegt, in welche die Gleichrichteranordnung eingebaut ist, und auf diese Weise ein guter Wärmeübergang
der Verlustwärme des Gleichrichters von dessen Gehäuse auf das Chassis oder das Gestell erreicht
wird.
Die Anwendung keramischen Materials für das Gehäuse eines Gleichrichters bedeutet gegenüber der
Anwendung anderer Isolierwerkstoffe für ein Gleichrichtergehäuse einen wesentlichen technischen Fortschritt
unter dem Gesichtspunkt der möglichen Belastbarkeit eines in das Gehäuse eingeschlossenen
Gleichrichters, denn keramisches Material weist gegenüber den anderen Isolierstoffen, z. B. Hartpapier,
eine etwa zehnmal größere Wärmeleitfähigkeit auf.
Eine beispielsweise Ausführung für einen Gleichrichter gemäß der Erfindung zeigen in einander entsprechenden
Rissen die Fig. 1 bis 4 der Zeichnung.
Fig. 1 zeigt den Schnitt eines vollständigen Gleichrichters nach der Linie A-B der Fig. 2; Fig. 2 ist eine
Wiedergabe nach dem Abheben des Deckels, der nach dem Umlegen um 180°, so daß seine sonst innenliegende
Fläche sichtbar ist, in Fig. 3 dargestellt ist. In Fig. 4 ist dieser Oberteil nochmals um 90° seitlich
gedreht wiedergegeben. ·
1 und 2 bezeichnen die beiden Teile des keramischen Gehäuses, wobei bei der Montage der Teil 1
den Unterteil und Teil 2 den Oberteil bilden. Der Unterteil 1 ist innen mit einer Anzahl von Aussparungen
versehen, und zwar vier zylindrischen Aussparungen 3 bis 6, die durch vier Kanäle 7 bis 10 untereinander
verbunden sind. Der Gehäuseteil 2 weist an seiner beim fertigmontierten Gleichrichter innenliegenden
Fläche einen erhabenen Teil 11 auf von einer Form, der als Gegenstück die. vier zylindrischen
Aussparungen und die Kanäle entsprechen. Beim Zusammendrücken der beiden Gehäuseteile taucht also
dieser erhabene Teil an dem Gehäuseteil^ in die angegebenen
Vertiefungen · an dem Gehäuseteil 1 ein. In die vier Zylinderteile 3 bis 6 des unteren Gehäuseteils
ist jeweils ein Stapel von Gleichrichtertabletten 12 bis 15 eingebracht. Unter den beiden' Stapeln 14
und 15 ist eine Schiene 16 eingelegt, welche zwischen diesen beiden als elektrische Verbindung benutzt ist.
Unter den Stapeln 12 und 13 ist je ein elektrischer Anschluß 17 bzw. 18 in Form einer der Tablettenflache
entsprechenden Kreisscheibe mit rechtwinklig abgebogener Anschlußfahne eingelegt. Auf die beiden
Stapel 12 und 15 bzw. 13 und 14 ist je eine Schiene 19 bzw. 20 aufgelegt. Diese Schienen 19 und 20 sind
zweckmäßig an denjenigen Teilen, mit welchen sie kreisflächenförmig in den zylindrischen Aussparungen
des Unterteils liegen, gewölbt, vorzugsweise nach oben, ausgebildet und aus geeignetem federndem Material
hergestellt, so daß sie in dem Beispiel mit diesen Teilen unmittelbar als Spannfedern auf die darunterliegenden
Stapel wirken, sobald der Oberteil des Gehäuses an dem Unterteil in seine betriebsmäßige Lage
gebracht und in dieser festgespannt wird. Der Unterteil 1 ist an seinem Umfang mit einem sich nach oben
erstreckenden Band 21 versehen. Dieser sichert Sen mit dem Unterteil 1 des Gehäuses zusammengebrachten
Oberteil 2 gegen seitliche Verschiebung in seiner Lage. Nach dem Zusammenbringen der beiden Gehäuseteile
wird eine U-förmige Klammer 22 über den Oberteil 2, gegebenenfalls in entsprechende Aussparungen 23, 24 von dessen Umfang geschoben und
durch entsprechende Durchgangsöffnungen. 25 und 26 des unteren Gehäuseteils 1 hindurchgeführt, so daß
aus diesem von dem U-förmigen Klammerteil freie Schenkelstücke 22 α und 22 & herausragen. Durch eine
Bohrung dieser Klammer und entsprechende Bohrungen 2 α und 1 α der beiden Gehäuseteile wird dann ein
Hohlniet 27 hindurchgeführt, sein Rand auf der Unterseite des Gehäuseteils 1 umgelegt und der Niet
dadurch festgespannt. Die frei herausragenden Schenkel der Klammer 22 dienen zur Befestigung der
Gleichrichteranordnung an einem Chassis, indem diese Schenkel durch entsprechende Aussparungen an
einer Chassisplatte hindurchgeführt und dann in bekannter Weise als Lappen umgelegt oder verdreht
werden, wodurch das Gleichrichtergehäuse an seinem Träger festgespannt wird.
Claims (6)
1. Trockengleichrichter system mit tablettenförmigen
Gleichrichterelementen, die in einem mehrteiligen, vorzugsweise keramischen Gehäuse
in mehreren untereinander elektrisch verbundenen Stapeln angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Gehäuseteil unmittelbar als Montagelehre für das Einfüllen der Tabletten, ihrer inneren Verbindungsleitungen und ihrer nach außen
führenden Anschlußteile ausgebildet ist und der zweite Gehäuseteil durch sein Anbringen die Teile
der eingefüllten elektrischen Inneneinrichtung einander mechanisch und elektrisch betriebsbereit
derart zuordnet, daß die Stapel mit ihrer vollen, durch eine Träger- bzw. Deckelektrode gebildeten Endfläche über metallische Verbindungsteile
im wesentlichen gleicher Fläche für eine gute Wärmeableitung an der Innenwand des Gehäuses
anliegen. ■
2. Trockengleichrichter nach Anspruch 1,' dadurch gekennzeichnet, daß der eine Gehäuseteil
zylindrische Aussparungen für das Einfüllen der Tabletten je eines Stapels sowie diese verbindende
Aussparungen bzw. Kanäle und nach außen: fühc rende Aussparungen bzw. Kanäle aufweist für
das Einlegen der ' Verbindungsleitungen oder -schienen· zwischen den Stapeln und der nach
außen führenden AnscMußleitungen. - ί
3. Trockengleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseteile bereits
vor ihrer gegenseitigen Befestigung eine mittelbare oder unmittelbare Passung für ihre gegenseitige
Haltung miteinander eingehen.
4. Trockengleichrichter nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitigen
Befestigungsmittel gleichzeitig weitere Befestigungsmittel für den Einbau der Gleichrichteranordnung
mit dem Gehäuse verbinden.
5. Trockengleichrichter nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel vorzugsweise nach dem Einbau der Gleichrichteranordnung
für die gegenseitige Haltung von Teilen des Gleichrichtergehäuses wirksam sind.
ίο
6. Trockengleichrichter nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungsmittel für den Einbau der Gleichrichteranordnung derart ausgebildet und angeordnet
sind, daß sie zu einem Einbau der Gleichrichteranordnung mit großer gegenseitiger Berührungsfläche
zwischen dem Gleichrichtergehäuse und seinem Träger bzw. einem Gerätechassis zwingen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentanmeldung S 11752 VIII c/21g;
schweizerische Patentschrift Nr. 242 723;
französische Patentschriften Nr. 927 494, 960 917; britische Patentschriften Nr. 564973, 587 201.
Deutsche Patentanmeldung S 11752 VIII c/21g;
schweizerische Patentschrift Nr. 242 723;
französische Patentschriften Nr. 927 494, 960 917; britische Patentschriften Nr. 564973, 587 201.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 510/396 5. 58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES31179A DE1029940B (de) | 1940-07-23 | 1952-11-24 | Trockengleichrichtersystem mit tablettenfoermigen Gleichrichterelementen |
Applications Claiming Priority (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US346918A US2317460A (en) | 1940-07-23 | 1940-07-23 | Electron ray indicating device |
| US423705A US2394857A (en) | 1940-07-23 | 1941-12-20 | Electron ray indicating device |
| DEL14079U DE1790489U (de) | 1940-07-23 | 1950-07-08 | Thermometerartige spannungsanzeigeroehre. |
| DE703660X | 1950-07-08 | ||
| DE742466X | 1950-11-11 | ||
| DE737668X | 1951-09-05 | ||
| DES31179A DE1029940B (de) | 1940-07-23 | 1952-11-24 | Trockengleichrichtersystem mit tablettenfoermigen Gleichrichterelementen |
| DEST16366A DE1121234B (de) | 1940-07-23 | 1960-04-16 | Anzeigeroehre mit zwei Anzeigesystemen |
| DEP0038757 | 1966-02-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1029940B true DE1029940B (de) | 1958-05-14 |
Family
ID=32913433
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES31179A Pending DE1029940B (de) | 1940-07-23 | 1952-11-24 | Trockengleichrichtersystem mit tablettenfoermigen Gleichrichterelementen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1029940B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1121234B (de) * | 1940-07-23 | 1962-01-04 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Anzeigeroehre mit zwei Anzeigesystemen |
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| GB587201A (en) * | 1944-11-30 | 1947-04-17 | Westinghouse Brake & Signal | Improvements relating to alternating electric current rectifying apparatus of the dry surface contact type |
| FR927494A (fr) * | 1945-06-02 | 1947-10-30 | Int Standard Electric Corp | Perfectionnements aux redresseurs multiples |
| FR960917A (de) * | 1950-04-27 |
-
1952
- 1952-11-24 DE DES31179A patent/DE1029940B/de active Pending
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