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DE10297387T5 - Ein Gas geringer Dichte anwendender Plattenlaufwerk-Servo-Spurschreiber - Google Patents

Ein Gas geringer Dichte anwendender Plattenlaufwerk-Servo-Spurschreiber Download PDF

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Publication number
DE10297387T5
DE10297387T5 DE10297387T DE10297387T DE10297387T5 DE 10297387 T5 DE10297387 T5 DE 10297387T5 DE 10297387 T DE10297387 T DE 10297387T DE 10297387 T DE10297387 T DE 10297387T DE 10297387 T5 DE10297387 T5 DE 10297387T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stw
servo
low density
gas
disk drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10297387T
Other languages
English (en)
Inventor
Louis Boulder Fiorvanti
Steve Longmont Sheeran
Randy Jamestown Oxley
Jerry Fort Collins Pasi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seagate Technology LLC
Original Assignee
Seagate Technology LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Seagate Technology LLC filed Critical Seagate Technology LLC
Publication of DE10297387T5 publication Critical patent/DE10297387T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B21/00Head arrangements not specific to the method of recording or reproducing
    • G11B21/02Driving or moving of heads
    • G11B21/10Track finding or aligning by moving the head ; Provisions for maintaining alignment of the head relative to the track during transducing operation, i.e. track following
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/48Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed
    • G11B5/58Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed with provision for moving the head for the purpose of maintaining alignment of the head relative to the record carrier during transducing operation, e.g. to compensate for surface irregularities of the latter or for track following
    • G11B5/596Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed with provision for moving the head for the purpose of maintaining alignment of the head relative to the record carrier during transducing operation, e.g. to compensate for surface irregularities of the latter or for track following for track following on disks
    • G11B5/59633Servo formatting

Landscapes

  • Moving Of The Head To Find And Align With The Track (AREA)
  • Moving Of Heads (AREA)

Abstract

Verfahren zum Schreiben von Servomustern auf eine Platte in einem Servospurschreiber ("STW" = Servo Track Writer), mit folgenden Schritten:
(a) Laden der Platte in den STW und Abdichten bzw. Verschließen des STW, um eine abgeschlossene innere Umgebung in dem STW zu bilden,
(b) Füllen der inneren Umgebung des STW mit einem Gas geringer Dichte, bis die Konzentration des Gases geringer Dichte in dem STW ein vorbestimmtes Niveau erreicht,
(c) Schreiben der Servomuster auf die Platte in der Umgebung des Gases geringer Dichte des STW.

Description

  • Verwandte Anmeldungen
  • Diese Anmeldung beansprucht die Priorität aus der US-"Provisional"-Anmeldung Nr. 60/340 997 mit dem Titel "Method and Apparatur for Containment and Supply of an Inert Gas for Servo Track Writer" vom 30. Oktober 2001, welche Louis J. Fioravanti, Steve T. Sheeran und Randy L. Oxley als Erfinder nennt.
  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Anmeldung bezieht sich allgemein auf Plattenlaufwerk-Servo-Spurschreiber und insbesondere auf einen Servo-Spurschreiber, der mit einem Gas relativ geringer Dichte während des Servoschreibvorgangs gefüllt ist.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Ein Plattenlaufwerk umfasst typischerweise eine Basis, an der verschiedene Komponenten des Plattenlaufwerks angebracht sind. Eine obere Abdeckung wirkt mit der Basis zusammen, um ein Gehäuse zu bilden, das eine innere abgedichtete Umgebung für das Plattenlaufwerk festlegt. Die Komponenten umfassen einen Spindelmotor, der eine oder mehrere Platten mit konstanter hoher Geschwindigkeit dreht, sowie eine Betätigeranordnung zum Schreiben von Information auf und zum Lesen von Information von kreisförmigen Spuren auf den Platten. Die Betätigeranordnung umfasst mehrere Betätigerarme, die sich zu den Platten hin erstrecken, wobei ein oder mehrere Biegeelement (e) (flexure)sich von jedem der Betätigerarme erstreckt/erstrecken. Am distalen Ende jedes der Biegeelemente befindet sich ein Lese-/Schreibkopf, der ein Luftlager-Gleitstück aufweist, das es ermöglicht, dass der Kopf beim Betrieb des Plattenlaufwerks in unmittelbarer Nähe über der entsprechenden Oberfläche der zugeordneten Platte schwebt. Wenn das Plattenlaufwerk abgeschaltet wird, können die Köpfe zu einer Landezone an einem innersten Bereich der Platten bewegt werden, an der die Luftlager-Gleitstücke auf der Plattenoberfläche landen können, wenn die Platten sich zu drehen aufhören. Alternativ kann die Betätigeranordnung die Köpfe über den Außenumfang der Platten hinaus bewegen (entladen), so dass die Köpfe durch eine Lade-/Entladerampe von der Plattenoberfläche entfernt gehaltert werden, wenn das Laufwerk abgeschaltet ist bzw. wird.
  • Plattenlaufwerke enthalten typischerweise ein Servosystem zum Steuern der Position der Köpfe sowohl während Suchvorgängen (Bewegung von einer Spur zur anderen) und Lese-/Schreibvorgängen, bei denen der Kopf der kreisförmigen Spur präzise folgen muss. Ein Servosystem-Typ ist ein dediziertes Servosystem ("dedicated servo system"), bei dem eine ganze Plattenoberfläche Servoinformation enthält, die als dedizierte Spuren geschrieben ist. Die restlichen Plattenoberflächen in dem Laufwerk werden somit zur Speicherung von Daten auf dedizierten Datenspuren benutzt. Ein anderer Servosystem-Typ, der als eingebettetes Servosystem ("embedded servo System")bekannt ist, stellt zwischen Datenabschnitten eingebettete Servoinformation auf jeder der Plattenoberflächen bereit. Eine bekannte Zustandsschätzschaltung wird eingesetzt, um die Position der Köpfe zu denjenigen Zeiten zu schätzen, zu denen die Köpfe sich nicht über der eingebetteten Servoinformation befinden.
  • Sowohl bei dedizierten als auch eingebetteten Servo-Plattenlaufwerken werden Servoinformation oder Muster typischerweise auf der Zielplatte durch eine Servo-Spurschreibanordnung ("STW" = Servo Track Writer) bei der Herstellung des Plattenlaufwerks aufgezeichnet. Ein herkömmlicher STW zeichnet Servomuster auf den Platten im Anschluss an die Montage des Plattenlaufwerks auf. In dieser Ausführungsform ist der STW direkt an einem Plattenlaufwerk angebracht und verwendet die eigenen Lese-/Schreibköpfe des Laufwerks zur Aufzeichnung der erforderlichen Servomuster auf die montierten Platten. Ein alternatives Verfahren zur Servomusteraufzeichnung verwendet eine separate STW-Vorrichtung mit dedizierten Servo-Aufzeichnungsköpfen zum Aufzeichnen von Servomustern auf eine oder mehrere Platten gleichzeitig vor dem Einbau solcher Platten in ein Plattenlaufwerk.
  • Ungeachtet dessen, ob die Servoinformation vor dem Einbau in ein Plattenlaufwerk geschrieben wird (d.h. unter Verwendung einer separaten STW-Vorrichtung mit dedizierter Betätigeranordnung) oder im Anschluss an den Einbau eines Plattenstapels in ein Plattenlaufwerk (d.h. unter Verwendung der Betätigeranordnung des Plattenlaufwerks) ist es von entscheidender Bedeutung, ein hochgenaues Positionierungssystem mit den STW bereitzustellen, um eine genaue Planierung der Servoinformation auf den Platten sicherzustellen. Im einzelnen umfasst ein STW ein Positionierungssystem zum Bewegen der Betätigeranordnung und der angebrachten Köpfe über die Plattenoberflächen während des Servoschreibvorgangs. Der STW umfasst ferner ein hochpräzises Positionserfassungssystem (oft einen Laser umfassend) zum Bestimmen der Position der Betätigeranordnung während des Servoschreibvorgangs. Das Positionserfassungssystem liefert Korrektursignale an einen Motor in dem Positionierungssystem, um etwaige Fehler in der Position der Servoköpfe beim Betrieb des STW zu korrigieren.
  • In einem kontinuierlichen Bestreben, mehr Daten auf bestehende oder kleiner dimensionierte Platten zu speichern, versucht die Plattenlaufwerk-Industrie stetig, die Kapazität jeder Platte durch Erhöhen der Spurdichte (d. h. die Anzahl von Spuren pro Millimeter) zu vergrößern. Eine erhöhte Spurdichte erfordert näher beabstandete, schmale Spuren, und daher eine verstärkte Genauigkeit bei der Aufzeichnung von Servomustern auf die Zielplattenoberfläche. Wenn jedoch die Spurdichte zunimmt, wird es immer wahrscheinlicher, dass Fehler während des Servoschreibvorgangs auftreten. Beispielsweise kann der Servoschreibkopf beim Betrieb Resonanzschwingungen ausgesetzt sein, was die Position des Kopfs beim Schreiben von Information verändert. Solche Schwingungen können dazu führen, dass ungenaue Servoinformation auf die Plattenoberfläche geschrieben wird, was wiederum die Fähigkeit des Plattenlaufwerks begrenzt, bei normalen Spurfolgevorgängen den Datenkopf genau über der gewünschten Datenspur zu positionieren (d. h. während normaler Lese- und Schreibvorgänge).
  • Die Resonanzschwingungen, denen der Kopf während des Servoschreibvorgangs ausgesetzt ist, werden typischerweise durch die Hochgeschwindigkeitsdrehung der Platten in dem STW verursacht. D. h., dass ungeachtet dessen, ob der STW das Plattenlaufwerk selbst oder eine separate dedizierte Vorrichtung verwendet, die Drehung der Platten in dem STW (bei Geschwindigkeiten von bis zu zehntausend Umdrehungen pro Minute oder mehr) eine starke Luftturbulenz in dem STW bewirkt. Diese Turbulenz ergibt sich aus Reibung zwischen den umlaufenden Plattenoberflächen und der Luft in dem STW und stellt ein auf dem Gebiet der Plattenlaufwerke bekanntes Phänomen dar. Die Luftturbulenz in einem STW wirkt sich auch auf andere Komponenten in dem STW aus, wie z. B. die Betätigerarme und die über den Platten schwebenden Köpfe.
  • Eine vorgeschlagene Lösung zum Verringern von Luftturbulenz während des Schreibens von Servoinformation auf die Platten in einem vorab montierten Plattenlaufwerk besteht darin, das Laufwerk während des Servoschreibvorgangs teilweise mit Heliumgas zu füllen, wodurch die Gesamtdichte des Gases im Plattenlaufwerk reduziert wird. Im einzelnen wirkt die Verringerung der Dichte des Gases im STW so, dass die auf die umlaufenden Platten einwirkenden Reibungskräfte verringert werden, wodurch die vom Luftwiderstand induzierten Vibrationen an den Platten und der Betätigeranordnung verringert werden. Eine solche Lösung bezieht sich nur auf STWs, bei denen die magnetischen Platten bereits im Laufwerk montiert wurden. Außerdem ist ein Hauptnachteil dieser Lösung, dass es schwierig ist, gewünschte Heliumkonzentrationen im Plattenlaufwerk infolge der Tendenz des Heliumgases, aus den Begrenzungen des Laufwerks zu entweichen, während des Betriebs des STW aufrechtzuerhalten. Demgemäß besteht ein Bedarf an einem verbesserten STW, das gewünschte Konzentrationen von Helium oder anderen Gasen geringer Dichte auf kostengünstige Weise aufrechterhalten kann. Ferner besteht ein Bedarf sowohl an einem heliumgefüllten STW, das mit vorab montierten Plattenlaufwerken arbeitet, als auch an einem heliumgefüllten STW, das dedizierte Servoköpfe zum Schreiben von Servoinformation auf Platten vor dem Einbau der Platten in ein Plattenlaufwerk aufweist. Die vorliegende Erfindung stellt eine Lösung für dieses und andere Probleme bereit und bietet weitere Vorteile.
  • Abriss der Erfindung
  • Gegen diesen Nachteil ist die vorliegende Erfindung entwickelt worden. Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden nach einem Verfahren Servomuster auf eine Platte in einem Servo-Spurschreiber ("STW") geschrieben, der mit einem Gas geringer Dichte gefüllt ist, um vom Luftwiderstand induzierte Vibrationen während des Servoschreibvorgangs zu verringern. Das Verfahren umfasst das Laden der Platte in den STW und das Abdichten des STW, um eine abgeschlossene, innere Umgebung zu bilden. Der abgedichtete STW wird dann mit einem Gas geringer Dichte gefüllt, bis die Konzentration des Gases geringer Dichte in dem STW vorzugsweise ein vorbestimmtes Niveau erreicht. Der STW wird dann aktiviert, um Servomuster auf die Platte in der Atmosphäre eines Gases geringer Dichte des STW zu schreiben. In einer Ausführungsform kann das Gas geringer Dichte aus dem STW abgeführt, um beim Abschluss des Servoschreibvorgangs recycelt werden. Die Platte kann in ein Plattenlaufwerk vorinstalliert werden, das seinerseits in den STW geladen wird. Alternativ kann der STW einen Mehrplattenschreiber ("MDW" = Multi-Disk Writer) mit mehreren dedizierten Servo-Schreibköpfen umfassen, wobei ein Plattenstapel in den MDW geladen wird. Der Servoschreiber umfasst eine Abdeckung mit einer verschließbaren Öffnung, entweder zum Laden des Plattenlaufwerks in den STW oder zum Laden eines Plattenstapels in den MDW. Wenn das Gas geringer Dichte zu recyceln ist, wird das abgeführte Gas von dem STW oder MDW zu einem Gasrückgewinnungssystem geleitet, welches das Gas geringer Dichte von Luft trennt. In einer bevorzugten Ausführungsform beträgt die vorbestimmte Konzentration des Gases geringer Dichte mindestens 50 Prozent.
  • Wenn der STW ein separates Plattenlaufwerk haltert, umfasst das Verfahren ferner das Hochfahren des Plattenlaufwerks in einer Luftumgebung bzw. Luftatmosphäre vor dem Füllen des STW mit dem Gas geringer Dichte und dann das Abschalten des Plattenlaufwerks in einer Luftumgebung nach dem Abführen des Gases geringer Dichte aus dem STW. Wenn der MDW zum Einsatz in einer Umgebung mit einem Gas geringer Dichte optimiert ist, umfasst das Verfahren andererseits das Laden der dedizierten Servoschreibköpfe auf die Plattenoberflächen, nachdem der MDW mit dem Gas geringer Dichte gefüllt ist und dann das Entladen der Köpfe von den Plattenoberflächen vor dem Abführen des Gases geringer Dichte aus dem MDW.
  • Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine Servoschreibanordnung, die einen STW umfasst, der eine Basis zum Haltern eines Spindelmotors hat, welcher die Platte und einen Servoschreibkopf, der Servomuster auf die sich drehende Platte schreibt, dreht. Eine an der Basis angebrachte Abdeckung bildet eine abgeschlossene innere Umgebung bzw. Atmosphäre innerhalb des STW und umfasst eine verschließbare Öffnung zum Laden der Platte in dem STW. Die Abdeckung umfasst ferner eine Einströmöffnung zum Leiten des Gases geringer Dichte von der Quelle in die innere Umgebung des STW vor dem Schreiben von Servomustern auf die Platte, sowie eine Ausströmöffnung, damit das Gas geringer Dichte abgeführt werden kann, sobald die Servomuster auf die Platte geschrieben worden sind. Nach einer Ausführungsform trennt ein mit der Ausströmöffnung verbundenes Gasrückgewinnungssystem das abgeführte Gas geringer Dichte von Luft.
  • Wenn die Platte, der Spindelmotor und der Servoschreib kopf alle in einem Plattenlaufwerk vorinstalliert sind, wird das Laufwerk über die verschließbare Öffnung in der Abdeckung eingeführt und in der inneren Umgebung des STW befestigt.
  • Eine Leitung verbindet dann die Einströmöffnung an der Abdeckung mit einer im Plattenlaufwerk ausgebildeten Öffnung, um das Gas geringer Dichte ins Innere des Plattenlaufwerks zu leiten. Wenn der STW mehrere dedizierte Servoschreibköpfe aufweist, haltert der Spindelmotor alternativ mehrere Platten zum gleichzeitigen Schreiben von Servomustern auf jede Platte vor der Installation der Platten in einem Plattenlaufwerk. Die Platten werden durch die verschließbare Öffnung in der Abdeckung eingeführt und am Spindelmotor in der inneren Umgebung des STW befestigt.
  • Die vorliegende Erfindung kann ferner als Servoschreibanordnung implementiert werden, die einen STW, der mit einer Quelle von Gas geringer Dichte zum Befüllen des STW mit Gas geringer Dichte vor dem Schreiben von Servomustern auf eine Platte verbunden ist, sowie Mittel zum Rückgewinnen des Gases geringer Dichte anschließend an das Schreiben der Servomuster auf die Platte aufweist. Das Gas-Rückgewinnungsmittel umfasst vorzugsweise ein Mittel zum Abführen des Gases geringer Dichte aus dem STW und ein Mittel zum Trennen des Gases geringer Dichte von Luft. Nach einer Ausführungsform wird die Platte in einem Plattenlaufwerk vorinstalliert und das Mittel zum Rückgewinnen des Gases geringer Dichte umfasst eine mit einer Basis des STW zusammenpassende Abdeckung, um eine abgedichtete innere Umgebung in dem STW festzulegen. Die Abdeckung umfasst eine verschließbare Öffnung, um das Einsetzen des Plattenlaufwerks in den STW zu ermöglichen. Alternativ weist der STW mehrere dedizierte Servoschreibköpfe zum gleichzeitigen Schreiben von Servomustern auf mehrere Platten in einem Plattenstapel auf, und das Mittel zum Rückgewinnen des Gases geringer Dichte umfasst eine Abdeckung, die mit einer Basis zusammenpasst, um eine abgedichtete innere Umgebung in dem STW festzulegen. Die Abdeckung umfasst eine verschließbare Öffnung, um das Einsetzen des Plattenstapels in den STW zu ermöglichen.
  • Diese und verschiedene andere Merkmale sowie Vorteile, welche die vorliegende Erfindung kennzeichnen, gehen aus einer Lektüre der folgenden detaillierten Beschreibung und einer Einsichtnahme in die zugeordneten Zeichnungen hervor.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Es zeigen:
  • 1 eine Draufsicht auf ein Plattenlaufwerk zur Verwendung in einem eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verkörpernden Servo-Spurschreiber,
  • 2 eine perspektivische Ansicht eines STW gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, welche das in 1 gezeigte Plattenlaufwerk aufweist,
  • 3 eine perspektivische Ansicht des STW von 2 zur Darstellung einer Abdeckung zur Schaffung einer abgedichteten bzw. versiegelten Umgebung in dem STW sowie einer Einströmleitung zum Befüllen des STW mit einem Gas geringer Dichte und einer Ausströmleitung zum Rückgewinnen des Gases geringer Dichte,
  • 4 ein schematisches Diagramm zur Darstellung eines Helium-Rückgewinnungssystems, das in Kombination mit dem in 3 gezeigten STW verwendet wird,
  • 5 ein Ablaufdiagramm eines allgemeinen Verfahrens zum Schreiben von Servoinformation auf Platten unter Verwendung eines mit einem Gas geringer Dichte befüllten STWs gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
  • 6 eine perspektivische Ansicht eines dedizierten STWs gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zum Schreiben von Servoinformation auf mehrere Platten vor dem Einbau in ein Plattenlaufwerk, der hier als Mehrplattenschreiber ("Multi-Disk Writer") bezeichnet wird, und
  • 7 eine perspektivische Ansicht des MDW von 6 zur Darstellung einer Abdeckung zur Schaffung einer abgedichteten Umgebung bzw. Atmosphäre in dem MDW sowie einer Einströmleitung zum Befüllen des MDWs mit einem Gas geringer Dichte und einer Ausströmleitung zum Rückgewinnen des Gases geringer Dichte.
  • Detaillierte Beschreibung
  • Ein Plattenlaufwerk 100, das gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist, ist in 1 dargestellt. Das Plattenlaufwerk 100 umfasst eine Basis 102, an der verschiedene Komponenten des Plattenlaufwerks 100 angebracht sind. Eine obere Abdeckung 104, die teilweise weggeschnitten gezeigt ist, wirkt mit der Basis 102 zusammen, um ein Gehäuse zu bilden, das auf herkömmliche Weise eine innere, abgedichtete Umgebung für das Plattenlaufwerk bildet. Die Komponenten umfassen einen Spindelmotor 106, der eine oder mehrere Platten 108 mit konstanter hoher Geschwindigkeit dreht. Information wird auf/von Spuren auf den Platten 108 unter Verwendung einer Betätigeranordnung 110 geschrieben bzw. gelesen, welche sich während eines Suchvorgangs um eine neben den Platten 108 positionierte Lagerachsanordnung 112 dreht. Die Betätigeranordnung 110 umfasst mehrere Betätigerarme 114, die sich zu den Platten 108 hin erstrecken, wobei sich ein oder mehrere Biegeelement (e) 116 von jedem der Betätigerarme 114 erstreckt/en. An dem distalen Ende jedes der Biegeelemente 116 ist ein Kopf 118 angebracht, der ein Luftlager-Gleitstück aufweist, welches ermöglicht, dass der Kopf 118 in unmittelbarer Nähe über der entsprechenden Oberfläche der zugeordneten Platte 108 schwebt.
  • Während eines Suchvorgangs wird die Spurposition der Köpfe 118 unter Verwendung eines Schwingspulenmotors bzw. Voice-Coil-Motors 124 gesteuert, der typischerweise eine an der Betätigeranordnung 110 angebrachte Spule 126 sowie einen oder mehrere Permanentmagnete 128 umfasst, welche ein Magnetfeld herstellen, in das die Spule 126 eingetaucht ist. Das gesteuerte Anlegen von Strom an die Spule 126 bewirkt eine magnetische Interaktion zwischen den Permanentmagneten 128 und der Spule 126, so dass sich die Spule 126 gemäß der bekannten Lorentz-Beziehung bewegt. Wenn sich die Spule 126 bewegt, schwenkt die Betätigeranordnung 110 um die Lagerachsanordnung 112 und die Köpfe 118 werden über die Oberflächen der Platten 108 bewegt.
  • Der Spindelmotor 106 wird typischerweise abgeschaltet, wenn das Plattenlaufwerk 100 über längere Zeiträume nicht im Einsatz ist. Die Köpfe 118 werden über eine Parkzone 120 nahe dem Innendurchmesser der Platten 108 bewegt, so dass die schwebenden Köpfe 118 in der Parkzone 120 landen können, wenn der Laufwerkmotor abgeschaltet wird. Die Köpfe 118 werden unter Verwendung einer Betätiger-Verriegelungsanordnung über der Parkzone 120 gesichert, was eine versehentliche Drehung der Betätigeranordnung 110 verhindert, wenn die Köpfe geparkt sind. Alternativ können die Köpfe 118 auf eine (nicht dargestellte) Rampe über einen Außendurchmesser 129 der Platten 108 hinaus bewegt werden.
  • Eine Flexanordnung 130 liefert die erforderlichen elektrischen Verbindungswege für die Betätigeranordnung 110, während sie eine Dreh-/Schwenkbewegung der Betätigeranordnung 110 im Betrieb ermöglicht. Die Flexanordnung 130 verbindet Kopfdrähte (nicht dargestellt) mit einem Flexbügel 134 zur Verbindung durch das Basisdeck 102 zu einer gedruckten Schaltungsplatte des Plattenlaufwerks (nicht dargestellt), die an der Unterseite des Plattenlaufwerks 100 angebracht ist.
  • Die obere Abdeckung 104 umfasst eine längliche Öffnung 140, die sich über die Platten 108 in einer Radialrichtung gemäß 1 erstreckt. Die Öffnung 140 ist der von den Köpfen 118 verfolgten bogenförmigen Bahn, wenn diese sich über die Plattenoberfläche während des Betriebs des Laufwerks 100 bewegen, angenähert. Die Öffnung ermöglicht, dass der STW die Position der Köpfe 118 (z. B. durch Verwendung eines Lasers) während des Servoschreibvorgangs erfasst. Ein (nicht gezeigter) Klebesticker wird zum Bedecken der Öffnung 140 nach Abschluss des Servoschreibvorgangs verwendet. Außerdem erstreckt sich die Öffnung 140 vorzugsweise über den Außendurchmesser 129 der Platten 108 , um Zugang zu einem separaten Taktkopf (nicht dargestellt) zu schaffen, der zum Schreiben eines Taktmusters auf den Außendurchmesser der oberen Platte 108 verwendet werden kann. Das Taktmuster wird beim Start des Servoschreibvorgangs geschrieben und wird später von dem Taktkopf (nicht dargestellt) gelesen, um für die Servoköpfe (z. B, die Köpfe 118 des Plattenlaufwerks 100) eine Zeittaktreferenz bereitzustellen, wenn die Servoköpfe die Servomuster auf die Platten 108 schreiben. Die Prozedur zum Schreiben eines Taktmusters auf die Platte 108 ist im Stand der Technik bekannt und wird hier nicht weiter erläutert, da die Details sowohl der Taktschreibprozedur als auch der Servoschreibprozedur für die vorliegende Erfindung nicht wichtig sind.
  • Es wird nun auf 2 bis 3 eingegangen, in denen ein Servo-Spurschreiber ("STW") 200 gezeigt ist, wobei das Plattenlaufwerk 100 innerhalb des STW 200 angebracht wurde. Der in den 2 bis 3 gezeigte STW 200 wendet die Betätigeranordnung 110 und die Köpfe 118 (1) des Plattenlaufwerks 100 an, um Servoinformation auf eine (im Falle eines dedizierten Servosystems) oder auf alle (im Fall eines eingebetteten Servosystems) Oberfläche(n) der Platten 108 zu schreiben. Genauer gesagt, wird bei der Herstellung des Plattenlaufwerks 100 das Laufwerk in den STW 200 geladen, so dass eine elektrische und mechanische Verbindung zwischen dem Laufwerk 100 und dem STW 200 gebildet wird. Der STW setzt dann das Plattenlaufwerk 100 in Betrieb, so dass die Platten 108 sich mit normaler Betriebsgeschwindigkeit drehen, bevor an den Außenumfang der oberen Platte 108 nach obiger Beschreibung unter Verwendung eines separaten Taktkopfs (nicht dargestellt) ein Taktmuster geschrieben wird. Das Taktmuster wird dazu verwendet, die Funktion des STW so zu synchronisieren, dass die Köpfe 118 zur richtigen Zeit aktiviert werden, um Servoinformation auf die Plattenoberflächen zu schreiben. Der STW schreibt anschließend eine erste Servospur auf eine Außenposition der Platten 108 und bewegt dann die Betätigeranordnung 110, so dass sich die Köpfe 118 um eine vorbestimmte Distanz über die Plattenoberfläche zu einer neuen Spurstelle bewegen. Sobald der STW die Position der Köpfe 118 bestätigt (sowohl lateral unter Verwendung eines Positionserfassungssystems als auch umfangsmäßig unter Verwendung der von dem Taktkopf empfangenen Information) werden die Köpfe 118 aktiviert, um Servoinformation an der neuen Spurstelle zu schreiben. Dieser Prozess setzt sich fort, bis sich die Köpfe 118 über die gesamte Oberfläche der Platten 108 bewegt haben, so dass jede Platte (im Fall eines eingebetteten Servosystems) oder eine einzelne Platte (im Fall eines dedizierten Servosystems) die erforderlichen Servomuster enthält. Wenn die Servoinformation vollständig geschrieben ist, wird das Plattenlaufwerk 100 aus dem STW 200 entfernt, und die im Plattenlaufwerk 100 ausgebildeten Öffnungen (z. B. die Öffnung 140 in der oberen Abdeckung 104) zum Schreiben der Servomuster werden geschlossen, um einen versiegelten Innenraum in dem Plattenlaufwerk 100 zu schaffen.
  • Der STW 200 umfasst vorzugsweise eine Montageaufnahme 202 mit einem Granitblock 204 und einer Montageplatte 206 mit einer kalibrierten, ebenen oberen Oberfläche 208, die als mechanische Referenz für den STW 200 dient. Eine Montagebasis 210 umfasst eine obere Klemmplatte 212 und mehrere Clips 214 zum Sichern des Plattenlaufwerks 100 in dem STW 200. Das Plattenlaufwerk 100 wird vorzugsweise durch Robotermittel in den STW 200 geladen, um sicherzustellen, dass das Laufwerk 100 richtig in dem STW 200 sitzt. Es wird bevorzugt, dass das Laufwerk 100 vor dem Start des Servoschreibvorgangs in dem STW 200 befestigt und nivelliert wird.
  • Eine Druckblockanordnung 220 (pusher block assembly) (schematisch in 4 gezeigt) ist vorzugsweise unter dem Plattenlaufwerk 100 positioniert und umfasst einen Druckstift (pusher pin) 222 (4), der sich durch eine Öffnung in der Plattenlaufwerkbasis 102 nach oben erstreckt, um in Kontakt mit der Betätigeranordnung 110 zu treten. Dieser Druckstift 222 ist für die Bewegung der Betätigerarme 114 und damit der Köpfe 118 über die Plattenoberflächen während des Servoschreibvorgangs verantwortlich. Ein Positionserfassungs system 230 (in 2 nicht separat dargestellt, sondern schematisch in 4 dargestellt) bestimmt die tatsächliche Position der Köpfe 118 unter Verwendung eines Erfassungsmittels, beispielsweise eines Laser-Interferometers, der einen Laserstrahl durch die Öffnung 140 in der oberen Abdeckung 104 des Plattenlaufwerks 100 richtet. Das Positionserfassungssystem 230 liefert Positionskorrektursignale an einen Controller 240 (schematisch in 4 gezeigt), der seinerseits die Betätigung der Druckblockanordnung 220 steuert. Da die oben beschriebene Arbeitsweise des STW 200 bekannt ist, wird es als überflüssig erachtet, eine weitere Beschreibung des Servoschreibprozesses zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung vorzunehmen.
  • Früher ist der STW 200 gemäß 2 offengelassen worden, um ein einfaches Einsetzen und Entfernen des Plattenlaufwerks 100 in den bzw. aus dem STW 200 zu ermöglichen. Da der Servoschreibvorgang bei der Herstellung des Plattenlaufwerks 100 in einer Reinraumeinrichtung stattfindet, bestand kein Bedarf, den STW 200 zu bedecken oder zu umschließen. 3 stellt jedoch den STW 200 der 2 mit einer zusätzlichen, an der Montageplatte 206 des STW 200 befestigten Abdeckung 300 dar. Die Abdeckung 300 ist vorzugsweise so gestaltet, dass sie die kleinstmögliche innere Umgebung festlegt, ohne die Funktion der verschiedenen STW-Komponenten zu stören. Die Abdeckung 300 umfasst eine Vorderfläche 302, welche eine Öffnung 304 zur Aufnahme des Plattenlaufwerks 100 in der von dem STW 200 und der Abdeckung 300 definierten inneren Umgebung festlegt. Eine Tür 306 ist vorzugsweise entlang einer unteren Kante gelenkig angebracht,so dass die Tür 306 geschlossen werden kann, um das Laufwerk 100 in dem abgedeckten STW 200 einzuschließen. In einer bevorzugten Ausführungsform kann ein Motor (nicht dargestellt) verwendet werden, um die Tür 306 automatisch zu öffnen und zu schließen, so dass die Tür zusammen mit Robotermitteln für das automatische Laden und Entnehmen des Laufwerks 100 in den bzw. aus dem abgedeckten STW 200 eingesetzt werden kann. Eine Dichtung 308 um den Umfang der Öffnung 304 wirkt zusammen mit der Tür 306 so, dass sie eine im wesentlichen abgeschlossene innere Umgebung bzw. Atmosphäre in dem abgedeckten STW 200 bildet, wenn die Tür 306 geschlossen wird bzw, ist.
  • Wie nachstehend in näheren Einzelheiten erläutert wird, besteht einer der Zwecke der Abdeckung 300 darin, die Rückgewinnung von Helium (oder eines anderen Gases geringer Dichte) zu gestatten, das während des Servoschreibvorgangs in das Laufwerk 100 eingeleitet wird. Heliumgas ist zwar bevorzugt, es können aber auch andere Gase geringer Dichte verwendet werden, vorausgesetzt, dass das Gas eine geringere Dichte als Luft aufweist. In einer bevorzugten Ausführungsform hat das Gas eine Dichte, die etwa 20% derjenigen von Luft beträgt. Die Abdeckung 300 umfasst vorzugsweise eine Einströmöffnung 320 und eine Ausströmöffnung 322 (3 und 4) zum jeweiligen Einleiten von Helium in die innere Umgebung des STW 200 und zum Rückgewinnen von Helium aus dieser. Die einzelne Ausströmöffnung 322 gewährleistet, dass das gesamte eingesetzte Helium zu einem Heliumgas-Rückgewinnungssystem geleitet wird, das zur Trennung des Heliumgases von Luft verwendet wird. Ein solches Rückgewinnungssystem ist infolge der relativ hohen Kosten von Heliumgas notwendig, welches zur Verwendung in einem Reinraum der Klasse 10 zertifiziert ist (d. h., weniger als 30 Teile pro Million (ppm) Kohlenwasserstoffe, Teilchen von weniger als 0,2 Mikron etc.). Die vorliegende Erfindung gestattet somit die effiziente und kostengünstige Verwendung relativ hoher Konzentrationen von Heliumgas in dem Plattenlaufwerk 100 während des Servoschreibvorgangs.
  • Wie am besten aus der schematischen Ansicht von 4 hervorgeht, verwendet die vorliegende Erfindung Druckquellen sowohl von Helium 400 als auch Luft 402. Diese Quellen versorgen alternierend die Einströmöffnung 320 gemäß der nachstehend beschriebenen Methode, um zunächst den STW 200 mit Helium zu befüllen, und dann das Helium aus dem STW zu auszuspülen. Die Einströmöffnung 320 ist vorzugsweise mit einer Öffnung im Plattenlaufwerk 100 (z. B. der in 1 gezeigten Öffnung 140) durch eine innere Leitung 404 verbunden. Auf diese Weise wird das Heliumgas direkt ins Innere des Plattenlaufwerks 100 eingeleitet, so dass die Konzentration von Heliumgas schnell auf das gewünschte Niveau gebracht wird (vorzugsweise mehr als 50% und besser noch 95 bis 99%). Da jedoch das Plattenlaufwerk 100 eine Anzahl Öffnungen aufweist, um den oben beschriebenen Servoschreibvorgang zu erleichtern, leckt das Helium aus dem Laufwerk 100 aus und tendiert dazu, den abgeschlossenen STW 200 aufzufüllen. Helium wird daher konstant durch die Einströmöffnung 320 mit ausreichendem Druck und ausreichender Strömungsrate (z. B. acht Standard-Kubikfuß pro Stunde ("SCFH")) in das Laufwerk 100 eingeleitet, um die Luft in dem STW durch die Ausströmöffnung 322 hinauszudrängen. Das aus dem STW austretende Gemisch von Luft und Heliumgas wird von der Ausströmöffnung 322 zu einem Helium-Rückgewinnungssystem 410 geleitet, so dass das relativ teuere Heliumgas von der Luft getrennt und wiederverwendet werden kann. Das Helium-Rückgewinnungssystem 410 stellt einen von vielen bekannten Typen von Gas-Rückgewinnungssystemen dar, wobei die spezielle Gestaltung oder Konstruktion des Helium-Rückgewinnungssystems 410 für die vorliegende Erfindung nicht von Bedeutung ist. Somit wird die Funktion des Helium-Rückgewinnungssystems 410 nicht in weiteren Details erläutert.
  • Da das Heliumgas (oder ein anderes Gas geringer Dichte), das während des Servoschreibvorgangs verwendet wird, die oben angegebenen Reinheits- und Teilchengrößen-Anforderungen eines Reinraums der Klasse 10 erfüllen muss, ist es die Verwendung der Abdeckung 230 und des Helium-Rückgewinnungssystems 410, die es ermöglichen, dass das Plattenlaufwerk und der STW mit relativ hohen Konzentrationen von Helium in kostengünstiger Weise befällt werden können. Die Verwendung von hohen Heliumkonzentration beim Schreiben von Servomustern in einem Plattenlaufwerk 100 schafft jedoch inhärente Probleme, da die Köpfe 118 (z. B. die Luftlager-Gleitstücke) zur Funktion in einer Luftumgebung statt in einer Heliumumgebung gestaltet sind. Insbesondere infolge der relativ geringen Dichte des Heliumgases schweben die Köpfe 118 in viel geringerer Höhe über den Platten in einer Heliumumgebung als in der Luftumgebung, für die sie ausgelegt sind. Diese geringere Höhe bietet eine geringere Sicherheitsmarge beim Starten und Stoppen des Plattenlaufwerks (d. h., wenn die Köpfe auf die Oberflächen geladen und von diesen entladen werden). Die vorliegende Erfindung geht diese Probleme durch Verwendung einer bevorzugten Servospurschreibprozedur an, wie sie nachstehend beschrieben ist.
  • Es wird nun auf 5 eingegangen, in der ein bevorzugtes Verfahren zum Schreiben von Servomustern auf die Platten 108 eines zusammengebauten Plattenlaufwerks 100 offenbart ist. Das Verfahren startet bei 500 und geht zum Arbeitsschritt 502 über, bei dem die Tür 306 der Abdeckung 300 geöffnet wird, um das zusammengebaute Plattenlaufwerk 100 aufzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt wird das Innere des STW 200 mit Luft befüllt, beispielsweise mit der stark gereinigten Luft eines Reinraums der Klasse 10. Außerdem ist das Plattenlaufwerk 100, wie oben bemerkt wurde, nicht abgedichtet, sondern umfasst vielmehr eine Anzahl von Öffnungen in der oberen Abdeckung 104 und/oder der Basis 102, um eine Bewegung und eine Detektion der Plattenlaufwerkköpfe 118 während Servoschreibvorgangs zu erleichtern.
  • Als nächstes wird beim Arbeitsschritt 504 die Tür 306 geschlossen, um den STW 200 abzudichten, und das Plattenlaufwerk 100 wird hochgefahren, so dass die Köpfe 118 auf die Platten 108 in einer typischen Luftumgebung geladen werden. D. h., die Köpfe 118 werden entweder von einer Lade-/Entladerampe auf die Platten 108 geladen, wie in 1 gezeigt ist, oder sie werden zum Abheben von der Parkzone 120 der Platten 108 gebracht, wenn die Platten bis zu ihrer normalen Betriebsgeschwindigkeit hochgefahren werden. In beiden Fällen wird das Plattenlaufwerk 100 in einen normalen Betriebszustand gebracht, während das Innere des Plattenlaufwerks mit Luft gefüllt wird.
  • Im nächsten Schritt 506 wird die Heliumquelle 400 aktiviert, um Heliumgas durch die Einströmöffnung 320 zu leiten, wobei die innere Leitung 404 das Heliumgas zu einer im Plattenlaufwerk 100 ausgebildeten Öffnung leitet. In der bevorzugten Ausführungsform wird die Leitung 404 direkt in die Öffnung 140 (1) in der oberen Abdeckung 104 eingesetzt, obwohl die Leitung 404 selbstverständlich auch in irgendeine andere im Plattenlaufwerk ausgebildete Öffnung eingesetzt werden kann. Das Heliumgas wird vorzugsweise mit einer Strömungsrate von 8 SCFH in das Laufwerk geleitet, und der Schritt 506 setzt sich fort, bis eine Heliumkonzentration von mindestens 95% vorzugsweise im Plattenlaufwerk 100 erreicht ist. Während ein separater Sensor benutzt werden kann, um tatsächliche (Echtzeit-) Heliumkonzentrationen im Laufwerk 100 zu bestimmen, ist es vorzuziehen, experimentell die bei der vorgeschriebenen Strömungsrate erforderliche Zeit zum Erreichen des gewünschten Konzentrationspegels zu bestimmen.
  • Wenn die Heliumkonzentration im Plattenlaufwerk 100 weiter ansteigt, tendiert das aus dem Laufwerk 100 entweichende Helium dazu, das Innere des abgedeckten STW 200 zu füllen, so dass die Luft in dem STW aus der Ausströmöffnung 322 ausgetrieben wird. Außerdem wird die Evakuierung der Luft aus dem STW vorzugsweise durch Einstellen des Helium-Rückgewinnungssystems 410 unterstützt, um ein teilweises Vakuum in dem STW zu erzeugen. Beispielsweise wird für eine Helium-Strömungsrate von 8 SCFH durch die Einströmöffnung 320 das Helium-Rückgewinnungssystem 410 vorzugsweise so eingestellt, dass es Gas durch die Ausströmöffnung 322 mit einer Rate von 13 SCFH abzieht. Dies stellt sicher, dass im wesentlichen die gesamte Luft im STW 200 evakuiert wird, so dass bevorzugte Heliumkonzentrationen von 95 bis 99% in dem abgedeckten STW 200 innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne erhalten werden können. Je nachdem, wie "luftdicht" der abgedeckte STW 200 ist (d. h., je nachdem, ob die Abdeckung 300 ein Zurücklecken von Luft in den STW verhindern kann, sobald die gewünschte Heliumkonzentration erreicht ist), kann die Heliumquelle 400 deaktiviert werden und die Ausströmöffnung 322 vor dem Initialisieren des Servoschreibvorgangs geschlossen werden. Diese Ausführungsform würde die "ruhigste" Umgebung zum Schreiben der Servomuster auf die Plattenoberflächen schaffen, da kein kontinuierlicher Strom von Heliumgas in das Plattenlaufwerk 100 während des Servoschreibvorgangs bestehen würde. Falls es nötig ist, die gewünschte Heliumkonzentration aufrechtzuerhalten, können die Heliumquelle 400 und das Helium-Rückgewinnungssystems 410 alternativ kontinuierlich während des Servoschreibvorgangs betrieben werden, um ein etwaiges Entweichen des Heliumgases aus dem abgedeckten STW 200 auszugleichen.
  • Das Verfahren wird bei Arbeitsschritt 508 fortgesetzt, in dem Servomuster auf die Platten 108 geschrieben werden, sobald die Heliumkonzentration sich bei dem erwünschten Wert stabilisiert hat. D. h., sobald das Plattenlaufwerk im wesentlichen mit Helium befällt ist, so dass durch Luftwiderstand induzierte Vibrationen erheblich reduziert oder eliminiert sind, befiehlt der STW 200 den Köpfen 118 des Plattenlaufwerks, die Servomuster auf die designierte Platte (dediziertes Servo) oder Platten (eingebettetes Servo) zu schreiben. Die Fähigkeit, die Servomuster in einer Heliumumgebung zu schreiben, reduziert die oben beschriebenen Fehlerarten und ermöglicht es, dass die Plattenspuren mit hoher Dichte geschrieben werden, woraus sich eine größere Speicherkapazität für das Plattenlaufwerk 100 ergibt.
  • Im nächsten Schritt 510, sobald der Servoschreibvorgang abgeschlossen worden ist und während das Laufwerk 100 die Platten 108 noch mit ihrer normalen Betriebsgeschwindigkeit dreht, wird der Heliumstrom von der Quelle 400 angehalten und die Luftquelle 402 wird aktiviert, um einen Luftstrom durch die Einströmöffnung 320 zu leiten und das Helium aus dem Plattenlaufwerk auszuspülen. Wie oben angegeben wurde, wird der Luftstrom vorzugsweise auf 8 SCFH gehalten, während das Helium-Rückgewinnungssystem 410 vorzugsweise die Strömung aus dem STW 200 auf 13 SCFH hält, so dass das Helium schnell ausgespült bzw. abgeführt und durch Luft ersetzt wird. Das Gemisch von Helium und Luft, das durch die Ausströmöffnung 322 austritt, wird von dem Helium-Rückgewinnungssystem 410 eingefangen, und das Helium wird von der Luft zur Wiederverwendung in künftigen Servospurschreibzyklen getrennt.
  • Als nächstes setzt sich das Verfahren bei Arbeitsschritt 512 fort, bei dem das Plattenlaufwerk in einer Luftumgebung abgeschaltet wird. Es muss gewartet werden, bis im wesentlichen das gesamte Helium aus dem Plattenlaufwerk 100 ausgespült bzw. abgeführt worden ist, bevor die Platten heruntergefahren werden, und zwar aus demselben Grund, wie er oben in Bezug auf das Anfahren des Plattenlaufwerks genannt wurde: d. h., um ausreichende Sicherheitsmargen für die Luftlager-Gleitstücke vor dem Bewegen der Köpfe entweder zur Parkzone 120 (1) im Fall eines Kontakt-Start/Stopp-Laufwerks ("CSS" = Contact Start Stop), oder vor dem Entladen der Köpfe 118 auf eine Rampe (nicht dargestellt) in einem Lade-/Entlade-Plattenlaufwerk bereitzustellen. Falls beim Beispiel eines CSS-Laufwerks das Plattenlaufwerk 100 in einer Heliumumgebung heruntergefahren würde, würden die Köpfe in der Parkzone 120 landen, während sich die Platten immer noch mit relativ hoher Geschwindigkeitsrate drehen, und die erhöhte Reibung zwischen den Platten und dem Luftlager-Gleitstück könnte die empfindlichen Köpfe 118 beschädigen. Alternativ würden in dem Fall eines Lade-/Entlade-Plattenlaufwerks, falls das Laufwerk 100 in einer Heliumumgebung heruntergefahren würde, die Köpfe 118 mit viel geringerer Höhe schweben als in einer normalen Luftumgebung, wenn die Köpfe von der Platte auf die Rampe (nicht dargestellt) entladen würden. Diese reduzierte Schwebehöhe könnte zu einem unvorhergesehenen Kontakt zwischen den Köpfen 118 und dem Außenumfang der umlaufenden Platten 108 (d. h. zu einem sogenannten "Head Crash") während des Entladevorgangs führen. Somit stellt der Schritt 512 ungeachtet dessen, ob das Laufwerk 100 ein CSS-Laufwerk oder ein Lade-/Entlade-Laufwerk ist, sicher, dass das Helium aus dem Plattenlaufwerk 100 ausgespült ist, so dass das Laufwerk auf normale, sichere Art und Weise heruntergefahren werden kann.
  • Im Arbeitsschritt 514 wird die Tür 306 der Abdeckung 300 geöffnet und das Laufwerk 100 aus dem STW 200 entfernt. Als nächstes wird im Arbeitsschritt 516 das von der Einheit 410 zurückgewonnene Helium recycelt und zur Quelle 400 für anschließende Servospurschreibvorgänge zurückgeführt. Das Verfahren endet dann bei Schritt 518, und der gesamte Prozess wiederholt sich mit einem neuen Plattenlaufwerk bei Schritt 500.
  • Die obige Beschreibung des STW 200 und der Abdeckung 300 sowie des in 5 beschriebenen Verfahrens bezieht sich hauptsächlich auf einen Servo-Spurschreiber, der zusammen mit einem vormontierten Plattenlaufwerk 100 arbeitet und der die Betätigeranordnung 110 und die Köpfe 118 des Plattenlaufwerks 100 verwendet, um Servomuster auf die Platten 108 zu schreiben, die bereits im Laufwerk installiert sind. Die vorliegende Erfindung kann aber auch bei dedizierten Servo-Spurschreibern verwendet werden, die Servomuster auf mehrere Platten schreiben, bevor diese Platten in einem Plattenlaufwerk montiert werden. Dieser Typ von Servo-Spurschreiber 600 ist in 6 gezeigt und wird nachstehend als Mehrplattenschreiber ("MDW" = Multi-Disk Writer) bezeichnet, um ihn von dem in 2 gezeigten herkömmlicheren STW 200 zu unterscheiden.
  • Der MDW 600 sitzt auf einer im wesentlichen unbeweglichen und horizontal positionierten Plattform oder einem Granitblock 602. Eine Betätigeranordnung 604 ist mit der Plattform 602 über einen Gleitmechanismus 606 für eine Lateralbewegung (wie durch einen Pfeil 608 angedeutet ist) über die Plattform 602 zwischen einer Servoschreibposition (nicht dargestellt) und eine Plattenlade- und Entlade-Position verbunden, wie in 6 gezeigt ist. Die Betätigeranordnung 604 umfasst einen E-Block 612 mit mehreren Betätigerarmen 614 zum Positionieren mehrerer Servo-Aufzeichnungsköpfe (in 6 nicht separat dargestellt) zum Schreiben von Servomustern auf mehrere Zielplatten 620. Die Platten 620 sind vorzugsweise an einer Spindelmotor-Nabenanordnung 622 in einer vertikalen Ausrichtung gesichert und werden als Stapel 624 auf eine entfernbare Spindelnabe 626 geladen, so daß die Nabe 626 und der Plattenstapel 620 von einem Spindelmotor 628 abgenommen werden können, um den Prozess des Ladens und Entladens der Platten 620 auf die und von der Spindelmotor-Nabenanordnung 622 zu erleichtern.
  • Sobald die Platten 620 auf die Spindelmotor-Nabenanordnung 622 geladen worden sind, wird die Betätigeranordnung 604 vorzugsweise lateral entlang der Plattform 602 (in Richtung des Pfeils 608) zu der Spindelmotor-Nabenanordnung 622 bewegt. Ein Kamm (in 6 nicht gezeigt) wird vorzugsweise dazu verwendet, eine geeignete Trennung zwischen den Köpfen und den Enden der Betätigerarme 614 aufrechtzuerhalten, so dass die Betätigeranordnung 604 und der Plattenstapel 624 auf der Spindelmotor-Nabenanordnung 622 ohne versehentlichen Kontakt zwischen den Köpfen und den Platten 620 ineinandergreifen können. Sobald die Betätigeranordnung 604 in der Servoschreibposition verriegelt ist, so dass die Köpfe innerhalb der Zwischenräume zwischen benachbarten Platten 620 positioniert sind, wird der Kamm (nicht dargestellt) vom E-Block 612 weggedreht, damit die Köpfe mit ihren jeweiligen Platten infolge der von den Biegeelementen an den Enden jedes Betätigerarms 614 gelieferten Vorbelastungskraft in Eingriff kommen können. Selbstverständlich treten die Servoschreibköpfe nicht in physischen Kontakt mit ihren jeweiligen Plattenoberflächen, da der Spindelmotor 628 aktiviert wird, um die Platten 620 vor dem außer-Eingriff-bringen des Kamms mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit zu drehen.
  • In früheren Versionen des in 6 gezeigten MDW 600" schweben" die Köpfe auf einem Luftlager in einem vorbestimmten Abstand über der Oberfläche der Platten. Wie bei dem in 2 gezeigten STW 200 leidet der MDW 600 jedoch unter vom Luftwiderstand induzierten Vibrationen infolge der aerodynamischen Widerstandskräfte, denen die mehreren, sich mit vorbestimmter hoher Geschwindigkeit in dem MDW 600 drehenden Platten 620 ausgesetzt sind. Frühere Versuche, die aerodynamische Widerstandskraft auf die Platten 620 zu reduzieren, umfassten die Verwendung eines Luftdamms 630, der um eine Schwenkanordnung 632 vor der Aktivierung des Spindelmotors 620 in Position geschwenkt werden kann. Der Luftdamm 630 legt eine Reihe von Zwischenräumen zur Aufnahme jeder der Platten 620 fest, wodurch die Luft von der Oberfläche der Platte abgestreift wird, wenn sich ein Abschnitt der Platte durch den Zwischenraum dreht. Der MDW 600 leidet jedoch auch bei Verwendung des Luftdamms 630 immer noch unter unerwünschten, vom Luftwiderstand induzierten Vibrationen, die dazu tendieren, die Spurdichte der Servomuster, die auf die Platten geschrieben werden können, zu begrenzen.
  • Gemäß 7 umfasst der MDW 600 der vorliegenden Erfindung eine Abdeckung 700, die sich über die Gesamtheit der Plattform 602 erstreckt. Die Abdeckung 700 ist ähnlich der in 3 gezeigten Abdeckung 300 und umfasst eine Vorderfläche 702, die eine Öffnung 704 zur Aufnahme des Plattenlaufwerkstapels 624 auf der abnehmbaren Spindelnabe 626 festlegt. Eine Tür 706 ist vorzugsweise entlang einer Unterkante derart gelenkig angebracht, dass die Tür 706 geschlossen werden kann, um den Plattenstapel 624 in dem abgedeckten MDW 600 einzuschließen. In einer bevorzugten Ausführungsform kann ein (nicht dargestellter) Motor verwendet werden, um die Tür 706 automatisch zu öffnen und zu schließen, so dass die Tür zusammen mit Robotermitteln zum automatischen Laden und Entnehmen des Plattenstapels 624 in den abgedeckten MDW 600 bzw. aus diesem verwendet werden kann. Eine Dichtung 708 um den Umfang der Öffnung 704 wirkt zusammen mit der Tür 706 so, dass sie eine im wesentlichen abgedichtete innere Umgebung innerhalb des abgedeckten MDW 600 bilden, wenn die Tür 706 geschlossen wird bzw. ist.
  • Die Abdeckung 700 umfasst eine Einströmöffnung 720 und eine Ausströmöffnung 722 ähnlich denjenigen, die sich an der in den 3 und 4 gezeigten Abdeckung 300 des STW 200 finden. Die Ausströmöffnung 722 ist mit einem Helium-Rückgewinnungssystem verbunden (in 7 nicht gezeigt), während die Einströmöffnung 720 vorzugsweise mit einer Quelle reinen Heliums (in 7 nicht gezeigt) verbunden ist, welche Reinraum-Anforderungen der Klasse 10 genügt, wie oben beschrieben wurde. In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Einströmöffnung 720 sowohl mit einer Luftquelle als auch mit einer Heliumquelle verbunden sein, wenn die Servoschreibköpfe des MDW 600 zur Verwendung in einer Luftumgebung ausgelegt sind. Das heißt, der MDW 600 könnte dem in 5 gezeigten Ablauf folgen, bei dem der MDW zunächst in einer Luftumgebung hochgefahren wird (und die Köpfe auf die Platten 620 geladen werden), bevor die Luft aus dem umschlossenen MDW 600 durch einen Heliumstrom durch die Einströmöffnung 720 hinausgedrängt wird. Der Servoschreibvorgang findet dann in einer Heliumumgebung bzw. -atmosphäre statt (mit einer Heliumkonzentration von mehr als 50% und vorzugsweise von 95 bis 99%), bevor Luft in den MDW zurückgepumpt wird, um das Helium durch die Ausströmöffnung 722 zu einem Helium-Rückgewinnungssystem (in 7 nicht dargestellt) auszuspülen. Sobald Luft das Helium in dem MDW 600 ersetzt hat, können die Köpfe von den Platten 620 entladen werden, und die Betätigeranordnung 604 kann zu der Lade-/Entladeposition gemäß 6 zurückgeführt werden.
  • Die dedizierte Natur des MDW 600 bedeutet aber, dass die Servoschreibköpfe nicht für den Betrieb in einer Luftumgebung optimiert sein müssen. Vielmehr können die Köpfe, Aufhängungen und Betätigerarme 614 des MDW 600 spezifisch für einen Betrieb in einer Heliumumgebung optimiert sein, so dass die Köpfe nicht in einer Luftumgebung auf die Platten 620 geladen und von diesen entladen werden müssen. In diesem Fall kann ein einfacherer Prozess verfolgt werden, bei dem unmittelbar nach Schließen der Tür 706 Helium in den abgedeckten MDW 600 gepumpt wird. Sobald eine gewünschte Heliumkonzentration in dem abgedeckten MDW 600 gemäß 7 erreicht ist (z. B. 95 bis 99%), können die Platten 620 bis zur Betriebsgeschwindigkeit hochgefahren werden, und die Betätigeranordnung 604 kann in Position bewegt werden, um den Servoschreibvorgang zu initiieren. Auf ähnliche Weise können die Platten 620, wenn der Servoschreibprozess abgeschlossen ist, sofort heruntergefahren werden und die Servoschreibköpfe von den Platten 620 entladen werden, ohne warten zu müssen, bis das Helium aus dem MDW 600 herausgepumpt ist. Vorzugsweise wird aber nach wie vor Luft in den MDW 600 vor dem Öffnen der Tür 706 und dem Entfernen des Stapels 624 von Platten 620 gepumpt, so dass das wertvolle Heliumgas in dem abgedeckten MDW 600 zurückgewonnen und durch das Helium-Rückgewinnungssystem (in 7 nicht gezeigt) recycelt werden kann.
  • Da das Heliumgas dazu dient, durch Luftwiderstand induzierte Vibrationen in dem MDW 600 zu verringern, ist der in 6 gezeigte Luftdamm 630 bei dem in 7 gezeigten abgedeckten MDW nicht mehr erforderlich. Ferner ist zwar ein vertikal ausgerichteter MDW 600 dargestellt, es versteht sich jedoch, dass die genaue Gestaltung des MDW für die vorliegende Erfindung nicht entscheidend ist, und dass irgendein anderer MDW (einschließlich eines horizontal ausgerichteten MDW) bei der vorliegenden Erfindung eingesetzt werden kann, vorausgesetzt dass der MDW, wie in 7 gezeigt ist, abgedeckt werden kann.
  • Anders ausgedrückt, werden bei einem Verfahren gemäß einer exemplarischen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung Servomuster auf eine Platte (z. B. 108 und 620) in einem Servospurschreiber ("STW 200") (z. B. 200 und 600) geschrieben, der mit einem Gas geringer Dichte befüllt ist, um durch Luftwiderstand induzierte Vibrationen während des Servoschreibvorgangs zu verringern. Das Verfahren umfasst das Laden der Platte (z. B. 108 und 620) in den STW (z. B. 200 und 600) und das Abdichten des STW (beispielsweise in dem Arbeitsschritt 502), um eine abgeschlossene innere Umgebung bzw. Atmosphäre zu bilden. Der abgedichtete STW (z. B. 200 und 600) wird dann mit einem Gas geringer Dichte (z. B. im Arbeitsschritt 506) befüllt, bis die Konzentration des Gases geringer Dichte in dem STW ein vorbestimmtes Niveau erreicht. Der STW wird dann aktiviert (z. B. im Arbeitsschritt 508), um Servomuster auf die Platte (z. B. 108 und 620) in der Umgebung von Gas geringer Dichte des STW 200 zu schreiben. In einer bevorzugten Ausführungsform beträgt die vorbestimmte Konzentration des Gases geringer Dichte mindestens 50%.
  • Die Platte (z. B. 108) kann in einem Plattenlaufwerk (z. B. 100) so vorinstalliert sein, dass der Ladeschritt (beispielsweise der Arbeitsschritt 502) das Laden des Plattenlaufwerks (z. B. 100) in den STW (z. B. 200) umfasst. Alternativ kann der STW einen Mehrplattenschreiber ("MDW" = Multi-Disk Writer) (z. B. 600) mit mehreren dedizierten Servoschreibköpfen umfassen, so dass der Ladeschritt (beispielsweise der Arbeitsschritt 502) das Laden eines Stapels von Platten (z. B. 620) in den MDW (z. B. 600) umfasst. Der STW (z. B. 200 und 600) umfasst eine Abdeckung (z. B. 300 und 700) mit einer Öffnung (z. B. 304 und 704) entweder zum Laden des Plattenlaufwerks (z. B. 100) in den STW (z. B. 200) oder zum Laden eines Plattenstapels (z. B. 624) in den MDW (z. B. 600). Die Abdeckung (z. B. 300 und 700) umfasst eine Tür (z. B. 306 und 706) zum Abdichten der Öffnung (z. B. 304 und 704).
  • Das Verfahren kann ferner den Schritt des Ausspülens des Gases geringer Dichte aus dem STW (z. B. 200 und 600) umfassen (z. B. im Arbeitsschritt 510), und anschließend das Recyceln des ausgespülten bzw. abgeführten Gases (z. B. im Arbeitsschritt 516). In einer Ausführungsform umfasst das Gas geringer Dichte Helium. Der Recycling-Schritt (z. B. der Arbeitsschritt 516) des Verfahrens umfasst das Leiten des abgeführten Gases geringer Dichte aus dem STW (z. B. 200 und 600) zu einem Gas-Rückgewinnungssystem (z. B. 410), um das Gas geringer Dichte von Luft zu trennen.
  • Wenn der STW (z. B. 200) beispielsweise ein separates Plattenlaufwerk haltert, umfasst das Verfahren ferner den Schritt des Hochfahrens des Plattenlaufwerks (z. B. 100) in einer Luftumgebung (beispielsweise im Arbeitsschritt 504) vor dem Befüllen des STW mit dem Gas geringer Dichte (beispielsweise im Arbeitsschritt 506), und das anschließende Herunterfahren des Plattenlaufwerks (z. B. 100) in einer Luftumgebung (beispielsweise im Arbeitsschritt 512) nach dem Ausspülen bzw. Abführen des Gases geringer Dichte aus dem STW (beispielsweise im Arbeitsschritt 510). Andererseits umfasst das Verfahren, wenn der STW ein MDW (z. B. 600) mit mehreren dedizierten Servoschreibköpfen ist, die zur Verwendung in einem Gas geringer Dichte optimiert sind, die Schritte des Ladens der dedizierten Servoschreibköpfe auf die Oberflächen der Platten (z. B. 620) anschließend an den Schritt des Befüllens des MDW (z. B. 600) mit dem Gas geringer Dichte (beispielsweise im Arbeitsschritt 506). Ferner werden die dedizierten Servoschreibköpfe vorzugsweise vor dem Schritt des Ausspülens des Gases geringer Dichte (beispielsweise im Arbeitsschritt 510) aus dem MDW (z. B. 600) von den Oberflächen der Platten (z. B. 620) entladen.
  • Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann als Servoschreibanordnung zum Schreiben von Servomustern auf einer Platte (z. B. 108 und 620) in einer Umgebung mit einem Gas geringer Dichte beschrieben werden. Die Anordnung umfasst einen Servospurschreiber ("STW" (z. B. 200 und 600)) mit einer Basis (z. B. 202 und 602), die einen Spindelmotor (z. B. 106 und 628) zum Drehen der Platte (z. B. 108 und 620) haltern kann, und einen Servoschreibkopf (z. B. 118) zum Schreiben von Servomustern auf die sich drehende Platte. Eine Abdeckung (z. B. 300 und 700), die mit der Basis (z. B. 202 und 602) zusammenwirkt, bildet eine abgeschlossene innere Umgebung bzw. Atmosphäre in dem STW (z. B. 200 und 600). Die Abdeckung (z. B. 300 und 700) umfasst eine verschließbare bzw. versiegelbare Öffnung (z. B. 304 und 704) zum Laden der Platte in den STW. Die Abdeckung umfasst ferner eine Einströmöffnung (z. B. 320 und 720) zum Leiten des Gases geringer Dichte von der Quelle (z. B. 400) in die innere Umgebung des STW (z. B. 200 und 600) vor dem Schreiben von Servomustern auf die Platte, und eine Ausströmöffnung (z. B. 322 und 722), um ein Ausspülen bzw. Abführen des Gases geringer Dichte aus der inneren Umgebung des STW zu ermöglichen, nachdem die Servomuster auf die Platte geschrieben wurden. In einer Ausführungsform umfasst die Anordnung die Gas-Rückgewinnungssystem (z. B. 410), das mit der Ausströmöffnung (z. B. 322 und 722) verbunden ist, um das abgeführte Gas geringer Dichte von Luft zu trennen.
  • Nach einer Ausführungsform der Servoschreibanordnung sind die Platte (z. B. 108), der Spindelmotor (z. B. 106) und der Servoschreibkopf (z. B. 118) alle in einem Plattenlaufwerk (z. B. 100) vorinstalliert, so dass das Plattenlaufwerk (z. B. 100) durch die verschließbare Öffnung (z. B. 304) in der Abdeckung (z. B. 300) einsetzbar ist und in der inneren Umgebung des STW (z. B. 200) befestigt wird. Eine Leitung (z. B. 404) verbindet vorzugsweise die Einströmöffnung (z. B. 320) mit einer Öffnung (z. B. 140), die im Plattenlaufwerk (z. B. 100) ausgebildet ist, um das Gas geringer Dichte in das Innere des Plattenlaufwerks zu leiten. Nach einer weiteren Ausführungsform der Servoschreibanordnung umfasst der STW (z. B. 600) mehrere dedizierte Servoschreibköpfe, und der Spindelmotor (z. B. 628) haltert mehrere Platten (z. B. 620 ) in einem Plattenstapel (z. B. 624) zum gleichzeitigen Schreiben von Servomustern auf jede Platte. Der Plattenstapel (z. B. 624) wird durch die abdichtbare Öffnung (z. B. 704) in der Abdeckung (z. B. 700) eingesetzt und am Spindelmotor (z. B. 628) in der inneren Umgebung des STW (z. B. 600) befestigt.
  • Eine noch andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann als Servoschreibanordnung mit einem Servospurschreiber ("STW" (z. B. 200 und 600)) beschrieben werden, der mit einer Quelle von Gas geringer Dichte (z. B. 400) zum Befüllen des STW mit Gas geringer Dichte vor dem Schreiben von Servomustern auf eine Platte (z. B. 108 und 620) verbunden ist. Die Servoschreibanordnung umfasst Mittel zum Rückgewinnen des Gas geringer Dichte anschließend an das Schreiben der Servomuster auf die Platte. Das Gas-Rückgewinnungsmittel umfasst vorzugsweise ein Mittel (z. B. 402) zum Ausspülen bzw. Abführen des Gases geringer Dichte aus dem STW (z. B. 200 und 600) und ein Mittel (z. B. 410) zum Trennen des Gases geringer Dichte von Luft. In einer Ausführungsform ist die Platte (z. B. 108) in einem Plattenlaufwerk (z. B. 100) vorinstalliert, und der STW (z. B. 200) umfasst eine Basis (z. B. 202) zum Haltern des Plattenlaufwerks (z. B. 100), und das Mittel zur Rückgewinnung des Gases geringer Dichte umfasst eine Abdeckung (z. B. 300), die mit der Basis (z. B. 202) zusammenpasst, um eine abgedichtete innere Umgebung in dem STW (z. B. 200) festzulegen. Die Abdeckung (z. B. 300) umfasst eine abdichtbare bzw. verschließbare Öffnung (z. B. 304), um das Einsetzen des Plattenlaufwerks (z. B. 100) in den STW zu ermöglichen. In einer alternativen Ausführungsform umfasst der STW (z. B. 600) eine Basis (z. B. 602) mit mehreren dedizierten Servoschreibköpfen zum Schreiben von Servomustern gleichzeitig auf mehrere Platten (z. B. 620) in einem Plattenstapel (z. B. 624). Das Mittel zum Rückgewinnen des Gases geringer Dichte umfasst dabei eine Abdeckung (z. B. 700), die mit der Basis (z. B. 602) zusammenpasst, um eine abgedichtete innere Umgebung in dem STW (z. B. 600) festzulegen, und die Abdeckung (z. B. 700) hat eine verschließbare Öffnung (z. B. 704), um das Einsetzen des Plattenstapels (z. B. 624) in den STW (z. B. 600) zu ermöglichen.
  • Es ist klar, dass die vorliegende Erfindung gut geeignet ist, die erwähnten sowie die hier inhärenten Zielsetzungen und Vorteile zu erreichen. Es sind zwar Ausführungsformen für den Zweck dieser Offenbarung beschrieben worden, es können aber verschiedene Änderungen und Modifikationen vorgenommen werden, die im Schutzumfang der vorliegenden Erfindung liegen. Beispielsweise umfasst das Gas geringer Dichte zwar vorzugsweise Helium, es können aber auch andere Gase geringer Dichte verwendet werden, vorausgesetzt, dass solche Gase zur Verwendung in einer Reinraum-Umgebung gereinigt sind. Außerdem sind zwar spezifische Ausführungsformen des Plattenlaufwerks 100, des STW 200 und des MDW 600 beschrieben worden, die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf irgendeine spezifische Plattenlaufwerk- oder Servoschreibgestaltung beschränkt. Vielmehr kann die Erfindung mit irgendeinem Servoschreiber arbeiten, vorausgesetzt, dass der Servoschreiber abgedeckt ist, um zu ermöglichen, dass ein Gas geringer Dichte einbefüllt und anschließend aus dem Innern des abgedeckten Servoschreibers ausgespült bzw. abgeführt wird. Ferner sind viele unterschiedliche Technologien für das Recyceln von Helium oder von alternativen Gasen geringer Dichte verfügbar, und die vorliegende Erfindung ist nicht auf eine einzige Helium-Rückgewinnungstechnik beschränkt. Zahlreiche andere Änderungen können vorgenommen werden, die sich dem Fachmann ohne weiteres anbieten. Demgemäß sind alle diese Modifikationen, Änderungen und Alternativen im Schutzumfang der offenbarten Erfindung begriffen, und wie sie in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.
  • EIN GAS GERINGER DICHTE ANWENDENDER PLATTENLAUFWERK-SERVO-SPURSCHREIBER
  • Ein Verfahren zum Schreiben von Servomustern auf eine Platte in einem Servospurschreiber umfasst das Abdichten bzw. Verschließen des STW, um eine abgeschlossene innere Umgebung zu bilden, und anschließend das Füllen des STW mit einem Gas geringer Dichte. Sobald die Servomuster auf die Platte geschrieben worden sind, kann das Gas geringer Dichte aus dem STW ausgespült werden und kann durch Leiten des ausgespülten Gases zu einem Rückgewinnungssystem, welches das Gas geringer Dichte von Luft trennt, recycelt werden. Die Platte kann in einem Plattenlaufwerk vorinstalliert sein, das seinerseits in den STW geladen wird. Alternativ kann der STW einen Mehrplattenschreiber mit mehreren dedizierten Servoschreibköpfen umfassen. Der Servoschreiber umfasst eine Abdeckung mit einer abdichtbaren Öffnung entweder zum Laden des Plattenlaufwerks in den STW oder zum Laden eines Plattenstapels in den MDW.
  • (2)

Claims (10)

  1. Verfahren zum Schreiben von Servomustern auf eine Platte in einem Servospurschreiber ("STW" = Servo Track Writer), mit folgenden Schritten: (a) Laden der Platte in den STW und Abdichten bzw. Verschließen des STW, um eine abgeschlossene innere Umgebung in dem STW zu bilden, (b) Füllen der inneren Umgebung des STW mit einem Gas geringer Dichte, bis die Konzentration des Gases geringer Dichte in dem STW ein vorbestimmtes Niveau erreicht, (c) Schreiben der Servomuster auf die Platte in der Umgebung des Gases geringer Dichte des STW.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Platte in einem Plattenlaufwerk vorinstalliert wird und der Ladeschritt (a) ferner das Laden des Plattenlaufwerks in den STW umfasst.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, ferner mit folgenden Schritten: (d) Ausspülen des Gases geringer Dichte aus dem STW, sobald die Servomuster auf die Platte geschrieben worden sind, und (e) Recyceln des Gases geringer Dichte.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei der Recycling-Schritt (e) ferner das Leiten des ausgespülten Gases geringer Dichte aus dem STW zu einem Gas-Rückgewinnungssystem umfasst, um das Gas geringer Dichte von Luft zu trennen.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, ferner mit folgenden Schritten: (f) Hochfahren des Plattenlaufwerks in einer Luftumgebung vor dem Befüllschritt (b), und (g) Herunterfahren des Plattenlaufwerks in einer Luftumgebung anschließend an den Ausspülschritt (d).
  6. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der STW ein Mehrplattenschreiber ("MDW" = Multi-disk Writer) mit mehreren dedizierten Servoschreibköpfen ist, und wobei der Ladeschritt (a) ferner das Laden eines Stapels von Platten in den MDW umfasst.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei der MDW eine Abdeckung mit einer Öffnung zum Laden des Plattenstapels in den MDW umfasst, und wobei die Abdeckung eine Tür zum Abdichten des MDW aufweist.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, ferner mit folgenden Schritten: (d) Ausspülen des Gases geringer Dichte aus dem STW, sobald die Servomuster auf die Platte geschrieben worden sind, und (e) Recyceln des ausgespülten Gases geringer Dichte.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Recyclingschritt (e) ferner das Leiten des abgeführten Gases geringer Dichte aus dem MDW zu einem Gas-Rückgewinnungssystem umfasst, um das Gas geringer Dichte von Luft zu trennen.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, ferner mit folgenden Schritten: (f) Drehen des Plattenstapels und Laden der dedizierten Servoschreibköpfe auf entsprechende Oberflächen der Platten in dem Plattenstapel anschließend an den Befüllschritt (b), und (g) Entladen der dedizierten Servoschreibköpfe von den Oberflächen der Platten vor dem Ausspülschritt (d).
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