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DE1029783B - Verlegearm fuer Edenborn-Haspel - Google Patents

Verlegearm fuer Edenborn-Haspel

Info

Publication number
DE1029783B
DE1029783B DEH29356A DEH0029356A DE1029783B DE 1029783 B DE1029783 B DE 1029783B DE H29356 A DEH29356 A DE H29356A DE H0029356 A DEH0029356 A DE H0029356A DE 1029783 B DE1029783 B DE 1029783B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
arm
laying arm
reel
passage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH29356A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Gerhard Meinshausen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUETTENWERK RHEINHAUSEN AG
Original Assignee
HUETTENWERK RHEINHAUSEN AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUETTENWERK RHEINHAUSEN AG filed Critical HUETTENWERK RHEINHAUSEN AG
Priority to DEH29356A priority Critical patent/DE1029783B/de
Publication of DE1029783B publication Critical patent/DE1029783B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/02Winding-up or coiling
    • B21C47/10Winding-up or coiling by means of a moving guide
    • B21C47/14Winding-up or coiling by means of a moving guide by means of a rotating guide, e.g. laying the material around a stationary reel or drum
    • B21C47/143Winding-up or coiling by means of a moving guide by means of a rotating guide, e.g. laying the material around a stationary reel or drum the guide being a tube

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Winding, Rewinding, Material Storage Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei den bekannten Ausführungen der Edenborn-Haspel wird der Walzdraht von oben her in Richtung der Drehachse des Haspels durch das Haspelrohr in den Verlegearm geführt. Durch diesen wird der Draht umgelenkt und am Außenumfang des Korbes abgelegt. Die Rotationsgeschwindigkeit des Verlegearms wird so- gesteuert, daß sie mit der Geschwindigkeit des Walzdrahtes übereinstimmt. ·
Infolge seiner Rotation wirken auf den den Arm durchlaufenden Walzdraht Coriolis- und Fliehkräfte ein, die den Draht gegen die Armwand pressen. Hierbei tritt eine starke Gleitreibung auf, deren Größe von der Walzgutgeschwindigkeit abhängt. Beim Erreichen bestimmter Geschwindigkeiten kann der Draht so abgebremst werden, daß eine Stauchung des Drahtes im Arm entsteht. Tritt diese Stauchung während des Haspelbetriebs auf, so reißt einerseits der Draht zwischen Armende und Haspeltrommel ab und tritt andererseits infolge der Stauung an der schwächsten Stelle der Rohrführung, die im allgemeinen unmittelbar hinter dem letzten Walzgerüst liegt, aus.
Insbesondere die Spitze des Walzdrahtes läßt sich bei Beginn des- Haspelvorgangs aus den bereits genannten Gründen nur schwer durch den Verlegearm führen. Es ist schon vorgekommen, daß die Spitze im Arm steckenblieb, dadurch Knickungen im Draht verursachte und damit den Betrieb stillegte.
Das Auftreten dieser Mängel war bisher nur zu vermeiden, indem die Walzgeschwindigkeit des Drahtes begrenzt wurde.
Es ist ein wesentlicher Teil der Aufgabe der Erfindung, unter Vermeidung der genannten Mangel die Walzgeschwindigkeit über die bisher bekannten Grenzen hinaus zu erhöhen.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, daß die Gleitreibung in der Rohrführung hinter dem Treiber bis zum Korb des Haspels auf ein Kleinstmaß reduziert wird. Die Erfindung stellt einen Verlegearm dar, der so gestaltet ist, daß der Walzdraht mit seiner Spitze etwa berührungsfrei durch den Arm in den Korb gelangt und außerdem an seiner übrigen Oberfläche ein Kleinstmaß an Reibung erfährt.
Es wurde auf rechnerischem Wege gefunden, daß sich aus der Geschwindigkeit des Drahtes und seiner Ablenkung im Verlegearm eine Raumkurve angeben läßt, auf der sich die Drahtspitze des Walzdrahtes bei jeder Walzgeschwindigkeit bewegen will. Diese Raumkurve ist — unabhängig von der Walzgutgeschwindigkeit — bei Gleichhaltung von Walzgeschwindigkeit und Umlaufgeschwindigkeit des Arms überraschenderweise immer dieselbe.
Wird der Draht längs dieser Raumkurve geführt, so ergänzen sich die in der Drahtspitze angreifenden Kräfte zu Null. Die Drahtspitze wird völlig reibungs-Verlegearm für Edenborn-Haspel
Anmelder:
Hüttenwerk Rheinhausen
Aktiengesellschaft, Rheinhausen
Dr.-Ing. Gerhard Meinshausen, Rheinhausen,
ist als Erfinder genannt worden
frei durch den Arm geführt. Diese Raumkurve ist eine Raumspirale; sie weist also keine geradlinigen Teile auf.
Für den Teil des Walzdrahtes hinter der Austrittöffnung des Arms tritt jedoch vom Haspelkorb her eine gewisse Zugbeanspruchung ein. Diese Zugkraft wirkt mit den genannten Coriolis- und Fliehkräften gleichfalls auf den Draht ein. Auch hier kann bei entsprechender rechnerischer Behandlung eine reibungsfreie, ideale Raumkurve für den Verlegearm ermittelt werden. Allerdings unterscheidet sich diese Raumkurve von der für den reibungsfreien Durchgang der Walzdrahtspitze ermittelten. Dies ist die Ursache dafür, daß bei reibungsfreiem Einlauf der Drahtspitze für den übrigen Teil des Walzdrahtes eine Gleitreibung im Verlegearm nicht völlig zu vermeiden ist.
In einem steifen Verlegearm, der gemäß der Erfindung, d. h. im Hinblick auf den reibungsfreien Einlauf der Drahtspitze, gebogen ist, tritt aber trotzdem gegenüber den bekannten Verlegearmfomien noch eine bedeutende Herabsetzung der Gleitreibung auch für den Draht hinter der Spitze auf.
Nach einem weiteren Vorschlag gemäß der Erfindung ist es möglich, den für den reibungsfreien Durchgang der Drahtspitze geformten Verlegearm als elastisches Rohr auszubilden, wie dies beim Abhaspeln von Draht an sich bekannt ist. Bei einem elastischen Arm ist es möglich, daß dieser sich von selbst in die Form des kleinsten Reibungswiderstandes biegt. Das hat den besonderen Vorteil, daß nicht
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nur die Drahtspitze berührungslos durch den Arm läuft, sondern auch der übrige Draht ein Kleinstmaß an Reibung erzeugt.
Zur Erläuterung des Verlegearms nach der Erfindung dienen die Fig. 1 bis 4; es zeigt
Fig. 1 einen Verlegearm bekannter Bauart in Ansicht,
Fig. 2 einen Verlegearm bekannter Bauart in Aufsicht,
Fig. 3 die waagerechte Projektion der Raumkurve für einen Verlegearm nach der Erfindung und gestrichelt die Projektion der Raumkurve auf eine Zylinderfläche (die Zylinderfläche ist in eine Ebene abgerollt),
Fig. 4 die senkrechte Projektion der Raumkurve für einen Verlegearm nach der Erfindung.
Die Fig. 1 und 2 zeigen den Arm der bekannten Ausführung. Von der Mittelachse 16 her gelangt der Draht durch den geradlinigen Teil 17 des Arms radial zum Außenrand des Korbes 18. In dem Teil 19 wird das Rohr tangential zum Umfang des Korbes 18 gebogen.
Die Fig. 3 und 4 lassen die neue Ausführungsform des Verlegearms erkennen. Vergleicht man den Kurvenverlauf mit dem Verlauf in den Fig. 1 und 2, so erkennt man deutlich den Unterschied zwischen der neuen und der bekannten Bauart des Verlegearms.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verlegearm für Edenborn-Haspel, gekennzeichnet durch seine einer Raumkurve folgende Form, die unter Berücksichtigung der Eigenbewegung des Drahtes und der auf diesen ausgeübten Coriolis- und Fliehkräfte den berührungsfrei erfolgenden Durchgang der Drahtspitze durch den Verlegearm darstellt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der im Sinne eines reibungsfreien Durchlaufs der Drahtspitze gebogene Verlegearm in an sich bekannter Weise aus einem elastischen Rohr besteht, das sich nach dem Durchlauf der Drahtspitze, d. h. beim weiteren Durchlauf des Drahtes, von selbst in die entsprechende Raumkurve kleinster Reibung umformt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 704 060;
französische Patentschrift Nr. 943 461;
USA.-Patentschrift Nr. 2 319 828.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© »09 510/145 5.58
DEH29356A 1956-02-04 1956-02-04 Verlegearm fuer Edenborn-Haspel Pending DE1029783B (de)

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