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Technisches
Gebiet
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Die vorliegende Erfindung betrifft
allgemein Flüssigkeits-Gas-Trennvorrichtungen
zum Auffangen und Festhalten von Materialien aus kondensierbaren
Flüssigkeiten
aus einem fließenden
Gasstrom, und spezieller eine Falleneinrichtung und ein entsprechendes
Verfahren zum Entfernen von Tantalpentaethoxid (TAETO) aus dem Abgas,
das aus einer Reaktions/Ablagerungskammer herausfließt, die
zum Ablagern von Dünnfilmen
aus Tantalpentoxid bei der Herstellung elektronischer Bauelemente
verwendet wird.
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Technischer
Hintergrund
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Tantalpentoxid (Ta2O5) ist ein elektrisch isolierendes Material
mit hoher Dielektrizitätskonstante,
das in weitem Ausmaß bei
integrierten Schaltungen und anderen Halbleiterbauelementen dazu
verwendet wird, die Ladungsspeicherdichte zu erhöhen, um so die Zellenflächen zu
verkleinern, die für
Kondensatoren benötigt werden,
ohne die Kapazität
zu verringern. So werden beispielsweise Tantalpentoxidfilme als
Dielektrikumsschichten von Speicherkondensatoren in hoch integrierten
Schaltungen verwendet, beispielsweise DRAM-Speicherchips und als
Gate-Dielektrika
für CMOS-Bauelemente.
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Dünnfilme
aus Tantalpentoxid werden üblicherweise
auf Substraten für
gewünschte
integrierte Halbleiterschaltungen in Kammern für chemische Ablagerung durch
wohlbekannte Verfahren der chemischen Dampfablagerung (CVD) abgelagert.
So wird beispielsweise Tantalpentaethoxid [Ta(OC2H5)5], auch als TAETO bekannt,
häufig
als Vorläufermaterial
verwendet, das man mit Sauerstoff oder Ozon in einer Reaktionskammer für chemische
Dampfablagerung unter niedrigem Druck (LPCVD) reagieren lässt, um
Tantalpentoxidfilme abzulagern. Typischerweise wird das flüssige TAETO
verdampft, und in die Reaktionskammer über ein erwärmtes, stromaufwärts angeordnetes
Versorgungssystem eingegeben. Das Innere der Reaktionskammer wird ebenfalls
mit einer Atmosphäre
aus Sauerstoff (O2) oder Ozon (O3) versorgt, und wird häufig auf hoher Temperatur gehalten,
beispielsweise auf etwa 450°C,
um die chemische Reaktion zwischen dem TAETO und dem Sauerstoff
(O2) oder Ozon (O3)
zu unterstützen,
damit das gewünschte
Tantalpentoxid (Ta2O5) erzeugt wird, das sich als Feststofffilm
auf einem Substrat in einer Reaktionskammer ablagert. An die Ablagerung
des Dünnfilms
aus Tantalpentoxid (Ta2O5)
schließt
sich häufig
ein Wärmebehandlungsschritt
bei etwa 800°C
in einer Sauerstoffatmosphäre
an, um die Qualität
des Tantalpentoxidfilms zu verbessern.
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Die Primärreaktion von TAETO mit Sauerstoff
(O
2) in der Reaktionskammer zur Erzeugung
von Tantalpentoxid (Ta
2O
5)
ist:
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Die Primärreaktion von TAETO mit Ozon
(O
3) in der Reaktionskammer zur Erzeugung
von Tantalpentoxid (Ta
2O
5)
ist:
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Allerdings gibt es auch bei der Ablagerung
von Ta
2O
5 beteiligte
Sekundärreaktionen,
da als Nebenerzeugnis Wasserdampf (H
2O)
bei der Reaktion gemäß entweder
der voranstehenden Gleichung (1) oder Gleichung (2) entsteht. Tatsächlich ist
die Rate einer derartigen sekundären
Reaktion zwischen TAETO und Wasser erheblich höher als die primäre chemische
Reaktion (Gleichung (1) oder (2)) zwischen TAETO und O
2 oder O
3. Eine derartige sekundäre Reaktion erzeugt folgendermaßen Tantalpentoxid
(Ta
2O
5) und Alkohol:
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Diese sekundäre Reaktion gemäß Gleichung
(3) verläuft
in einer Reaktionskammer auf 450°C
um Größenordnungen
schneller als die primäre
Reaktion von entweder Gleichung (1) oder (2), verläuft jedoch ebenfalls
schnell bei Umgebungstemperatur (Zimmertemperatur). Hat daher irgendwelches
TAETO in dem Vakuumsystem stromabwärts der Reaktions/Ablagerungskammer
die Gelegenheit, mit Wasserdampf zu reagieren, kann das sich ergebende,
feste Tantalpentoxid Vakuumsystembauteile beschädigen, beispielsweise Pumpen,
Ventile und dergleichen.
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Nur etwa 10% bis 20% des TAETO-Vorläufers werden
in der Reaktionskammer zur Erzeugung von Tantalpentoxid verbraucht,
um eine akzeptable, gleichmäßige Filmablagerung über eine
Wafersubstratoberfläche
zu erreichen. Der Rest des unverbrauchten TAETO-Verläufers verlässt zusammen
mit den Nebenerzeugnissen Kohlendioxid (CO2)
und Alkohol (C2H5OH)
die Reaktionskammer und gelangt in die Pumpeinlassleitung, also
das Rohr, das zur Vakuumpumpe führt,
des Evakuierungssystems. Der Hauptanteil, falls nicht sogar praktisch
alles, des Wasserdampfnebenerzeugnisses von Reaktion (1) oder (2)
wird bei der Reaktion (3) verbraucht, was man daran sieht, dass
nur eine sehr geringe, vernachlässigbare
Menge einer leichten, weißen Beschichtung
aus Tantalpentoxid auf der Innenwand der Einlassleitung vorhanden
ist, nahe an dem Ausgang der Reaktions/Ablagerungskammer, in den
meisten herkömmlichen
Tantalpentoxid-Ablagerungssystemen. Das ursprüngliche Problem infolge von
TAETO in dem Evakuierungssystem tritt daher dann auf, wenn TAETO kondensiert,
und dann treten Schwierigkeiten auf, wenn TAETO mit Wasserdampf
reagiert, der zurück
in das Vakuumsystem strömt,
oder auf andere Art und Weise in das Vakuumsystem hineingelangt,
beispielsweise während
der Wartung, so dass sich festes Tantalpentoxid bildet, wie dies
nachstehend genauer erläutert
wird.
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Zuerst kondensiert TAETO in einer
nicht erwärmten
Pumpeinlassleitung (typischerweise wird eine Temperatur von etwa
125 bis 150°C
dazu benötigt,
zu verhindern, dass das TAETO in der Einlassleitung kondensiert),
und das Ansammeln von Flüssigkeit
in der Einlassleitung beeinflusst die Eigenschaften der Vakuumpumpe,
und stört
das Erreichen eines gewünschten
Vakuumdrucks in der Reaktions/Ablagerungskammer. Zweitens kann,
wenn flüssiges
oder dampfförmiges
TAETO in die Vakuumpumpe transportiert wird, die Lebensdauer der
Pumpe signifikant verringert werden, insbesondere dann, wenn sich
festes Tantalpentoxid in der Pumpe infolge der Reaktion zwischen
TAETO und irgendwelchem Wasserdampf bildet, der in das Vakuumsystem
hineingelangt ist. Da der Hauptanteil des Wassers, falls nicht sogar
das Wasser insgesamt, das durch die ursprüngliche Reaktion (Gleichung
(1) oder (2)) erzeugt wird, durch die sekundäre Reaktion (Gleichung (3))
verbraucht wird, wie voranstehend erläutert, sind die Probleme der
Ausbildung festen Tantalpentoxids und dessen Ansammlung in dem Evakuierungssystem,
beispielsweise in der Vakuumpumpe, in Ventilen, Reglern und dergleichen,
normalerweise das Ergebnis von Feuchtigkeit aus der Umgebungsatmosphäre, oder von
Gaswaschereinrichtungen, die häufig
stromabwärts
der Vakuumpumpe vorgesehen sind, die zurück in die Pumpe und andere
Bauteile des Vakuumsystems strömt,
um sich mit TAETO zu vereinigen, das aus der Reaktions/Ablagerungskammer
ausgestoßen
wird, wodurch festes Tantalpentoxid in dem Vakuumsystem erzeugt wird.
Weiterhin kann sich festes Tantalpentoxid sehr schnell bilden, wenn
sich entweder gasförmiges
oder flüssiges
TAETO mit Wasserdampf in Umgebungsluft aus der Atmosphäre vereinigt,
was die Wartung von Bauteilen in dem Vakuumsystem sehr erschwert.
Festes Tantalpentoxid muss mechanisch aus Rohren und anderen Bauteilen
des Vakuumsystems entfernt werden. Weiterhin ist TAETO wertvoll
und kann, falls es zurückgewonnen
wird, verarbeitet und gereinigt für eine erneute Verwendung werden,
beispielsweise als Vorläufer
für die Ablagerung
von Tantalpentoxid.
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Herkömmliche Fallen, die für allgemeine
Anwendungen ausgelegt sind, um verschiedene feste Nebenerzeugnisse
der CVD-Reaktion zu entfernen, werden dazu eingesetzt, TAETO in
Evakuierungssystemen von CVD-Reaktionskammern für Tantalpentoxid zu entfernen.
Derartige, herkömmliche
Fallen weisen jedoch einen sehr niedrigen Abscheidewirkungsgrad
auf, da die festgehaltene Flüssigkeit
eine erhebliche höhere
Mobilität
im Vergleich zu festgehaltenen Feststoff-Nebenerzeugnissen aufweist, oder benötigen aber
zu viel Wartung und Abschaltzeit, wenn sie dazu verwendet werden, TAETO
abzuscheiden, infolge der schnellen Reaktion mit Wasserdampf und
der sich ergebenden Ausbildung von Feststoffen, wie dies voranstehend
geschildert wurde. Weiterhin werden die Wartung und die Abschaltzeit
bei derartigen, herkömmlichen
Fallen verschlimmert, da wie voranstehend geschildert festes Tantalpentoxid,
das sich sehr schnell bildet, wenn flüssiges TAETO bei derartigen,
herkömmlichen
Fallen dem Wasserdampf in Luft ausgesetzt wird, mechanisch aus derartigen
Fallen entfernt werden muss, oder aber die Fallen ausgetauscht werden
müssen.
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Beschreibung
der Erfindung
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Daher besteht ein allgemeiner Vorteil
der vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung einer effizienteren
und wirksameren Einrichtung und entsprechender Verfahren zum Abscheiden
und Entfernen kondensierbarer Flüssigkeitserzeugnisse
und -nebenerzeugnisse aus einem Gasfluss.
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Ein spezieller Vorteil der vorliegenden
Erfindung besteht in der Bereitstellung einer wirksameren und effektiveren
Einrichtung und entsprechender Verfahren zum Abscheiden und Entfernen
von TAETO aus einem Evakuierungssystem für eine CVD- oder LPCVD-Reaktionskammer
für Tantalpentoxid.
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Ein noch speziellerer Vorteil der
vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Falleneinrichtung
und eines Fallenverfahrens, die so ausgebildet sind, dass sie an
die speziellen Abscheide- und Handhabungsprobleme angepasst sind,
die durch TAETO hervorgerufen werden, das in gasförmiger Form
von einer CVD- oder LPCVD-Reaktions/Ablagerungskammer
abgegeben wird, und dann als Flüssigkeit
mit unterschiedlicher Viskosität
kondensiert, die sehr dazu neigt, mit Wasser zur Ausbildung von
festem Tantalpentoxid zu reagieren.
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Zusätzliche Ziele, Vorteile, und
neue Merkmale der Erfindung sind teilweise in der folgenden Beschreibung
angegeben, und werden für
Fachleute offensichtlich, nachdem sie die folgende Beschreibung
und die Figuren untersucht haben, oder ergeben sich bei Umsetzung
der Erfindung in die Praxis. Weiterhin können die Ziele und die Vorteile
der Erfindung mit Hilfe der Vorgehensweisen und der Kombinationen
erzielt werden, die speziell in den beigefügten Patentansprüchen angegeben
sind.
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Um die voranstehenden und andere
Ziele zu erreichen, und gemäß dem Zweck
der vorliegenden Erfindung, wie sie hier bereits vorgestellt wird,
umfasst das Abschneideverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung
das Leiten eines Gasstroms, der kondensierbares Material enthält, beispielsweise
TAETO, über
einen kurvenreichen Flussweg in einem Vakuum, um den Gasstrom mit
gekühlten
Oberflächen
in Berührung
zubringen, welche die Kondensation erhöhen, und so ausgebildet sind,
das Sammeln und den Fluss eines flüssigen Kondensats mit unterschiedlicher
Viskosität
in einem Vorratsbehälter
zu ermöglichen,
auf eine Art und Weise, die nicht den Gasfluss verstopft oder diesen
stört,
und eine erneute Verdampfung des angesammelten Flüssigkeitskondensats
zurück
in den Gasstrom minimiert.
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Um die voranstehenden und weitere
Ziele zu erreichen, und entsprechend dem Zweck der vorliegenden
Erfindung, wie sie hier umfassend vorgestellt wird, weist die Falleneinrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung
eine primäre
Fallenkammer auf, die durch mehrere vertikal beabstandete Trennwände in mehrere Abschnitte
oder Räume
unterteilt wird, die vertikal angeordnet sind, einer über dem
anderen, und die durch Öffnungen
in den Trennwänden
so miteinander verbunden sind, dass Fluid fließen kann. Eine sekundäre Fallenkammer
ist vorzugsweise von der primären
Fallenkammer in einem Gehäuse
umgeben, und ist so, dass Fluid fließen kann, mit dem letzten oder
untersten der mehreren Abschnitte oder Räume der primären Fallenkammer
verbunden. Die primäre
Fallenkammer ist vorzugsweise von der sekundären Fallenkammer durch eine
innere, zylindrische Wand getrennt, und ist vorzugsweise von einer äußeren, zylindrischen
Wand umgeben und umschlossen. Ein Kühlsystem entfernt Wärme von
Oberflächen
sowohl in der primären
Fallenkammer als auch in der sekundären Fallenkammer. Die Öffnungen
in den Trennwänden
sind vorzugsweise nicht zueinander ausgerichtet in Vertikalrichtung,
um einen längeren
Flussweg zu erzwingen, und hierdurch die Berührung des Gasflusses mit Oberflächen in
der primären
Fallenkammer zu erhöhen.
Eine kleine Ablassöffnung
in einer Endwand unter den primären
und sekundären
Kammern ist mit einem Vorratsbehälter
verbunden, der von dem Gasflussweg durch die primären und
sekundären
Kammern getrennt ist, so dass flüssiges
Kondensat, das von Oberflächen
in den primären
und sekundären
Kammern herunterfliesst, und durch die Endwand gesammelt wird, durch
die kleine Ablassöffnung
und in den Vorratsbehälter
fliessen kann, zur Speicherung entfernt von dem Gasfluss. Ein Ventil
zwischen der kleinen Ablassöffnung
und dem Vorratsbehälter
ist dazu vorgesehen, das temporäre
Entfernen des Vorratsbehälters
zu ermöglichen,
zum Leeren und Reinigen, während das
Vakuum in den primären
und sekundären
Kammern aufrechterhalten wird, und um die Gefahr zu minimieren,
falls nicht sogar auszuschalten, dass Wasserdampf aus der Umgebung
in die primären
und sekundären Kammern über die
kleine Ablassöffnung
hineingelangt.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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Die beigefügten Zeichnungen, die in die
Beschreibung eingeschlossen werden und einen Teil von dieser bilden,
erläutern
die bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, und dienen zusammen mit der Beschreibung
zur Erläuterung
der Grundlagen der Erfindung.
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In den Figuren:
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1 ist
eine schematische Ansicht einer Fallenvorrichtung für kondensierbare
Flüssigkeiten
gemäß der vorliegenden
Erfindung, angeordnet in einem Evakuierungssystem für eine CVD-Reaktionskammer
für Tantalpentoxid;
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2 ist
eine isometrische Ansicht einer Fallenvorrichtung für kondensierbare
Flüssigkeiten
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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3 ist
eine Aufsicht auf die Fallenvorrichtung für kondensierbare Flüssigkeiten
von 2;
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4 ist
eine Querschnittsansicht der Fallenvorrichtung für kondensierbare Flüssigkeiten
entlang Schnittlinie 4-4 von 3;
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5 ist
eine Querschnittsansicht der Fallenvorrichtung für kondensierbare Flüssigkeiten
entlang der Schnittlinie 5-5 von 4;
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6 ist
eine Querschnittsansicht der Fallenvorrichtung für kondensierbare Flüssigkeiten
entlang der Schnittlinie 6-6 von 4;
und
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7 ist
eine Querschnittsansicht der Fallenvorrichtung für kondensierbare Flüssigkeiten
entlang der Schnittlinie 7-7 von 4.
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Beste Art
und Weise zur Ausführung
der Erfindung
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Die Falle 10 gemäß der vorliegenden
Erfindung ist so ausgebildet, dass sie besonders effizient und wirksam
dazu ist, ein kondensierbares Fluid abzufangen und abzutrennen,
insbesondere, jedoch nicht notwendigerweise darauf beschränkt, Tantalpentaethoxid,
Ta(OC2H5)5, also "TAETO", und zwar von dem
Abgas einer Reaktionskammer 20 für chemische Dampfablagerung
(CVD) oder chemische Dampfablagerung (LPCVD) unter niedrigem Druck,
in welcher Feststoffmaterial, beispielsweise Filme 21 aus
Tantalpentoxid (Ta2O5)
auf Wafersubstraten 22 abgelagert werden, wie dies schematisch
in 1 dargestellt ist.
Im wesentlichen können, wie
dies auf diesem Gebiet wohlbekannt ist, Tantalpentoxidfilme in einem
chemischen Dampfablagerungsverfahren (LPCVD) unter niedrigem Druck
abgelagert werden, bei welchem TAETO als Vorläufer in entweder einer Atmosphäre aus Sauerstoff
(O2) oder aus Ozon (O3)
oder einem entsprechenden Trägergas
eingesetzt wird. Die Primärreaktion
von TAETO mit Sauerstoff zur Erzeugung von Tantalpentoxid ist in
der voranstehenden Gleichung (1) angegeben, oder mit Ozon in der
voranstehenden Gleichung (2). Die sekundäre Reaktion, die zumindest
eine Größenordnung
schneller abläuft
als die primäre
Reaktion, tritt zwischen TAETO und Wasserdampf, H2O,
auf, der eines der Nebenerzeugnisse der primären Reaktion gemäß Gleichung
(1) oder (2) ist. Solange irgendwelches H2O
verfügbar
ist, vereinigt sich TAETO mit dem H2O zur
schnellen Erzeugung von Tantalpentoxid gemäß Gleichung (3), insbesondere
innerhalb der Reaktionskammer 20, in der die Temperatur sehr
hoch ist, beispielsweise etwa 450°C.
Während
die Reaktion zwischen TAETO und Wasserdampf bei Umgebungs- oder
Zimmertemperatur ebenfalls relativ schnell festes Tantalpentoxid
erzeugt, ist der Aufbau derartiger Zimmertemperatur-Tantalpentoxide
locker, und nicht für
Qualitätsdünnfilme
für elektronische
Bauelemente geeignet. Daher werden höhere Temperaturen, beispielsweise
etwa 450°C,
dazu benötigt,
vernünftige
Reaktionsraten zwischen TAETO und Sauerstoff oder Ozon (Gleichung
(1) oder (2)) zu erzielen, und zwischen TAETO und Wasser (Gleichung
(3)) in der Reaktionskammer 20, und um Tantalpentoxidfilme
mit hoher Qualität herzustellen,
die zum Einsatz in elektronischen Bauelementen geeignet sind. Feste
Tantalpentoxide, die bei niedrigeren Temperaturen erzeugt werden,
einschließlich
Umgebungs- oder Zimmertemperatur, sind jedoch schwer aus Rohren
zu entfernen, und können
Vakuumpumpen beschädigen,
Ventile verstopfen, und andere Problem in Vakuumsystemen 30 stromabwärts der
Reaktionskammern 20 hervorrufen, wie dies nachstehend genauer
erläutert.
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Ein Vakuumsystem 30 ist
typischerweise an die Reaktionskammer 20 zu dem Zweck angeschlossen, die
Reaktionskammer 20 zu evakuieren, und sie auf einem Druck
von etwa 0,4 bis 2,0 mmHg während
der Ablagerung von Tantalpentoxid zu halten, und Nebenerzeugnisse
der Reaktion aus der Kammer 20 zu entfernen. Typischerweise
werden nur etwa 10 bis 20% des TAETO-Vorläufers
in der Reaktionskammer 20 verbraucht. Der Hauptanteil,
falls nicht sogar alles, des H2O-Nebenerzeugnisses
der ursprünglichen
Reaktion (Gleichung (1) oder (2)), die voranstehend geschildert
wurden, wird normalerweise von der sekundären Reaktion (Gleichung (3))
in der Reaktionskammer 20 verbraucht. Die übrigen 80
bis 90% des TAETO-Vorläufers werden
von der Reaktionskammer 20 ausgestoßen, zusammen mit dem Alkohol,
dem CO2 und irgendwelchen übrigen H2O-Reaktionsnebenerzeugnissen, wie durch
einen Flusspfeil 24 angedeutet, und zwar in das Vakuumsystem 30.
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Das Vakuumsystem 30 weist
normalerweise eine Vakuumpumpe (nicht dargestellt) auf, die an die
Auslassöffnung 23 der
Reaktionskammer 20 über
eine Einlassleitung 25 angeschlossen ist, wie dies auf
diesem Gebiet wohlbekannt ist. Die Falle 10 gemäß der vorliegenden
Erfindung ist in der Einlassleitung 25 angebracht, wie
dies schematisch in 1 dargestellt
ist. Wie voranstehend erwähnt
ist die Falle 10 speziell dazu konstruiert, das TAETO aus
dem Abgas in der Einlassleitung 25 abzufangen und zu entfernen,
und zu verhindern, dass es sich weiter stromabwärts bewegt, so dass eine Beschädigung bei
der (nicht dargestellten) Vakuumpumpe hervorgerufen wird. Wie ebenfalls
voranstehend erwähnt
kondensiert TAETO, wenn es sich abkühlt, zu einer Flüssigkeit.
Daher ist jener Abschnitt 25 der Einlassleitung 25,
der sich stromaufwärts
von der Falle 10 befindet, über eine Heizmuffe 29 abgedeckt,
wie dies in dem US-Patent Nr. 5,715,738 beschrieben wird, das an
D. Hauschulz et al erteilt wurde, um das TAETO in dem Abgasfluss 24 auf
einer ausreichend hohen Temperatur zu halten, dass verhindert wird,
dass das TAETO kondensiert, bis es die Falle 10 erreicht.
So ist beispielsweise der Einsatz der Heizmuffe 29, um den stromaufwärtigen Abschnitt 26 der
Einlassleitung 25 auf einer Temperatur im Bereich von etwa
125°C bis
150°C zu
halten, dazu ausreichend, eine Kondensation des TAETO in dem stromaufwärtigen Abschnitt 26 zu
verhindern, bis es die Falle 10 erreicht hat. Falls gewünscht, kann
auch ein Ventil 28 in der Einlassleitung 25 stromaufwärts der
Falle 10 vorgesehen sein, um die Reaktionskammer 20 beim
Entfernen der Falle 10 für Wartung, Reparatur oder Austausch
abzuschließen
und zu isolieren, obwohl ein derartiges Entfernen unerwünscht ist,
da es irgendwelches flüssiges
TAETO in der Falle 10 oder stromabwärts Bestandteilen mit Wasserdampf
aus der Umgebung aussetzt. Wird es derartigem Wasserdampf aus der
Umgebung ausgesetzt, reagiert das flüssige TAETO mit diesem, und
bildet festes Tantalpentoxid. Da das Verhindern der Ausbildung derartigen,
festen Tantalpentoxids in der Falle 10 sowohl im Rest des Vakuumsystems 30 ein
primäres
Ziel der vorliegenden Erfindung darstellt, ist es vorteilhaft, dass
ein derartiges Entfernen oder Öffnen
der Falle 10 gegenüber
der Umgebungsluft selten erforderlich ist, insbesondere wenn sie
mit dem Vorratsbehälter
oder dem Sumpf 11 gemäß der vorliegenden
Erfindung versehen ist. Die Falle 10 kann mit dem stromaufwärtigen Abschnitt 26 und
dem stromabwärtigen
Abschnitt 27 der Einlassleitung 25 durch herkömmliche,
mit Flanschen versehene Anschlußteile 31, 32 verbunden
sein, oder durch jede andere, leckfreie Rohrverbindungseinrichtung
oder ein entsprechendes Verfahren, welche Fachleute auf diesem Gebiet
wohl kennen.
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Die Falle 10 erleichtert
die Kondensation im wesentlichen des gesamten TAETO in dem Gasfluss 24 innerhalb
des Gehäuses 40,
so dass der verbleibende Fluss 33 gasförmiger Nebenerzeugnisse stromaufwärts der
Falle 10 zur (nicht dargestellten) Vakuumpumpe im wesentlichen
frei von TAETO ist. Der Sumpf 11 ist vorzugsweise über eine
Ablassleitung 12 an das Gehäuse 40 angeschlossen,
um TAETO abzufangen und festzuhalten, und zwar so, dass verhindert
wird, dass eine körperliche
Berührung
zwischen dem Gasstrom 91, 92, der durch das Gehäuse 40 fließt, und
dem flüssigen
TAETO in dem Sumpf 11 auftritt; anderenfalls würde der über das
gesammelte, flüssige
TAETO fließende
Gasstrom 91, 92 erneut verdampfen, und nach stromaufwärts signifikante
Mengen des TAETO-Nebels transportieren, und hierdurch den Wirkungsgrad
der Falle 10 negativ beeinflussen. Ein Ventil 13 kann
in der Ablassleitung
12 zwischen dem Gehäuse 40 und
dem Sumpf 11 zu dem Zweck vorhanden sein, die Ablassleitung 12 zu
verschließen,
bevor der Sumpf 11 zum Leeren, zur Wartung, oder zum Austausch
entfernt wird, so dass die Reaktionskammer 20 und das Vakuumsystem 30 einschließlich der
Falle 10 von der Umgebungsatmosphäre getrennt bleiben können, und
sogar weiterhin, falls erwünscht, während dieses
Entfernens des Sumpfes 11 arbeiten können. Das Ventil 13 kann
von Hand betätigt
werden, oder durch ein Betätigungsglied 14 betätigt werden,
beispielsweise ein elektrisches oder Vakuumbetätigungsglied, oder eine Druckmagnetspule,
oder irgendein anderes geeignetes Betätigungsglied, das Fachleuten
auf diesem Gebiet bekannt ist. Ein Schauglas 15 kann in
dem Sumpf 11 vorgesehen sein, um eine visuelle Untersuchung
zu ermöglichen,
damit bestimmt werden kann, wann der Vorratsbehälter in dem Sumpf 11 mit
ausreichend flüssigem
TAETO gefüllt
ist, dass er entleert werden muss.
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Die Falle 10 ist weiterhin
vorzugsweise gekühlt,
beispielsweise mit Wasser, um die Kondensation von TAETO zu beschleunigen,
wie dies nachstehend genauer erläutert
wird. Die Kühlmittelfluidversorgungsleitungen 16, 17 können dazu
verwendet werden, Kühlfluid
wie beispielsweise Wasser durch die Falle 10 umzuwälzen.
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Wie hauptsächlich aus den 2 bis 4 hervorgeht,
weist die Falle 10 vorzugsweise ein Gehäuse 40 auf, mit einer äußeren, zylindrischen
Wand 42, einer oberen Endwand oder Kappe 44, und
einer unteren Endwand oder Kappe 46, welche eine primäre Fallenkammer 30 und
eine sekundäre
Fallenkammer 90 einschließt. Die äußere, zylindrische Wand 42 weist
eine Einlassöffnung 43 auf,
mit welcher ein Einlassanschlußstück 34 verbunden
ist, um den Zufluss einschließlich
der einströmenden
Gase oder Auslassgase von der Reaktionskammer
20 (1) in die primäre Fallenkammer 50 zu
leiten, wie dies durch Flusspfeile 51, 52 in 4 angedeutet ist. Die obere
Endwand 44 weist eine Auslassöffnung 45 auf, an
welcher ein Auslassanschlußstück 35 angeschlossen
ist, um den Abfluss, der die Abgase enthält, jedoch im wesentlichen
von TAETO befreit, aus der sekundären Fallenkammer 90 zu
leiten, wie dies durch Flusspfeile 97, 98 und 99 angedeutet
ist.
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Bei der bevorzugten Ausführungsform
gemäß Falle 10 der 2 bis 7 ist die primäre Fallenkammer 50 kreisringförmig ausgebildet,
und umgibt die sekundäre
Fallenkammer 70, wie dies am deutlichsten aus den Figuren
4 bis 7 hervorgeht, mit einer inneren, zylindrischen Wand 54,
welche die äußere, primäre Fallenkammer 50 von
der sekundären
Fallenkammer 90 trennt. Die primäre Fallenkammer 50 ist
vorzugsweise in einen oberen Abschnitt 60, einen oberen,
mittleren Abschnitt 61, einen unteren, mittleren Abschnitt 62,
und einen unteren Abschnitt 63 unterteilt, durch eine vertikal
beabstandete, obere Trennwand 56, eine mittlere Trennwand 57,
und eine untere Trennwand 58, obwohl wenige oder mehr Trennwände und
primäre
Fallenkammerabschnitte (nicht gezeigt) in einigen Fällen sinnvoll
sein können,
beispielsweise dann, wenn mehr oder weniger TAETO-Anteil in dem
Zufluss vorhanden ist, oder wenn die körperlichen Abmessungen der
Falle 10 größer oder
kleiner sind. Von der voranstehend geschilderten Ausführungsform
wird allerdings angenommen, dass sie für typische Kammern und Verfahren
zum Ablagern von Tantalpentoxid nahezu das Optimum darstellt.
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Wenn der Zufluss 51, der
unter anderem TAETO enthält,
in die primäre
Kammer 50 hineinfließt,
wie durch Flusspfeile 51, 52 in 4 angedeutet, berührt er Oberflächen und
wird durch diese gekühlt,
beispielsweise die äußere zylindrische
Wand 42 und die innere zylindrische Wand 54 in
dem oberen Abschnitt
60 der primären Kammer 50. Eine
derartige Abkühlung
führt eine
Kondensation von TAETO herbei. Derartiges, kondensiertes TAETO wird
hauptsächlich
als Flüssigkeit
gesammelt, wie dies schematisch in den 4 durch Tropfen 65, 66, 67 und 68 angedeutet
ist. Die TAETO-Flüssigkeit,
die in dem oberen Abschnitt 60 der primären Kammer 50 kondensiert
wurde, wird durch die obere Trennwand 56 abgefangen, wie
dies schematisch bei 69 dargestellt ist. Bei Abwesenheit
irgendwelchen Wasserdampfs in der Falle 10 bleibt das kondensierte
TAETO 69 flüssig,
und bewegt sich schließlich
zum unteren Boden 57 der Falle 10 und in den Sumpf 11,
wie dies nachstehend genauer erläutert
wird.
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Ein Spalt oder eine Öffnung 70 in
der oberen Trennwand 56 ermöglicht es dem gasförmigen Fluid,
weiter zu fließen,
wie durch den Pfeil 75 angedeutet, von dem oberen Abschnitt 60 der
primären
Kammer 50, in den oberen, mittleren Abschnitt 61 hinein,
in welchem TAETO in dem Gasstrom weiterhin Oberflächen berührt, und
durch diese gekühlt
wird, und kondensiert, beispielsweise durch die äußere zylindrische Wand 42 und
die innere zylindrische Wand 54, wie dies schematisch durch
Tropfen 73, 74 angedeutet ist. Weiterhin kann
kondensiertes TAETO 69, das auf dem oberen Abschnitt 56 weggefangen
wird, in den Spalt oder die Öffnung 70 in
der oberen Trennwand 56 fließen, wo es weiterfließen kann,
wie schematisch durch Tropfen 71, 72 angedeutet,
und zwar auf der mittleren Trennwand 57, wo es zusammen
mit TAETO gesammelt wird, das in dem oberen, mittleren Abschnitt 61 der
primären
Kammer 50 kondensiert wurde, wie dies schematisch bei 76 angedeutet
ist.
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Ein Spalt oder eine Öffnung 77 in
der mittleren Trennwand 57 ermöglicht es, dass das gasförmige Fluid weiterhin
fließt,
wie durch den Pfeil 78 angedeutet, und zwar von dem oberen, mittleren
Abschnitt 61 der primären
Fallenkammer 50 in den unteren, mittleren Abschnitt 62 der
primären
Fallenkammer 50, wo TAETO in dem Gasstrom weiterhin Oberflächen berührt, durch
diese abgekühlt
wird, und auf diesen kondensiert, beispielsweise auf der äußeren zylindrischen
Wand 42 und der inneren zylindrischen Wand 54,
wie schematisch durch Tropfen 81, 82 angedeutet.
Weiterhin kann kondensiertes TAETO 76, das auf der mittleren
Trennwand 57 abgefangen wird, zum Spalt oder zur Öffnung 77 in
der mittleren Trennwand 57 fließen, wo es dann weiter fließen kann,
wie schematisch durch Tropfen 79, 80 angedeutet,
und zwar auf die untere Trennwand 58.
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Die untere Trennwand 58 weist
ebenfalls einen Spalt oder eine Öffnung 83 auf,
wodurch ein Gasfluss von dem unteren, mittleren Abschnitt 62 der
primären
Fallenkammer 50 in den unteren Abschnitt 63 ermöglicht wird,
wie durch den Pfeil 84 angedeutet. Zu dem Zeitpunkt, an
welchem der Gasfluss den unteren Abschnitt 63 der primären Kammer 50 erreicht,
hat sich der Hauptanteil des TAETO (bevorzugt zumindest etwa 90
Prozent, und am bevorzugtesten zumindest 95 Prozent) verflüssigt, und
wurde aus dem Gasfluss entfernt. Die Spalte oder Öffnungen 70, 77, 83 in
der oberen, mittleren bzw. unteren Trennwand sind vorzugsweise in
Vertikalrichtung nicht zueinander ausgerichtet, so dass der Gasfluss
dazu gezwungen wird, um den jeweiligen oberen, oberen mittleren,
und unteren mittleren Abschnitt 60, 61, 62 der
primären
Fallenkammer 50 herumzufließen, wie dies durch die Pfeile 52, 75, 78, 84 angedeutet
ist, um den Gasflusskontakt mit Oberflächen in dem primären Fallenabschnitt
zu maximieren, was die Abkühlung
von TAETO-Molekülen
in dem Gasstrom verbessert, und hierdurch den Kondensationswirkungsgrad
für das
TAETO erhöht.
Tatsächlich
wird vorgezogen, dass der Spalt oder die Öffnung 77 in der mittleren
Trennwand 57 einen Winkeloffset von etwa 180° in Bezug
auf die Spalte oder Öffnungen 70, 83 der
oberen bzw. unteren Trennwand 56 bzw. 58 aufweist,
um die Gasflussweglänge
zu maximieren, und daher den Oberflächenkontakt, durch den oberen,
oberen mittleren und unteren mittleren Abschnitt 60 bzw. 61 bzw. 62,
und hierdurch die Kondensation und das Entfernen von TAETO von dem
Gasfluss in der primären
Fallenkammer 50 zu maximieren. Wie am deutlichsten aus
den 5 bis 7 hervorgeht, werden die Öffnungen 70, 77, 83 in
den Trennwänden 56, 57, 58 vorzugsweise
durch Winkelspalte in den Trennwänden 56, 57, 58 zur
Verfügung
gestellt. Allerdings können
auch andere geeignete Öffnungen
eingesetzt werden, beispielsweise Löcher (nicht gezeigt) durch
die Trennwände 56, 57, 58 hindurch.
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Die kondensierte TAETO-Flüssigkeit 85,
die sich auf der unteren Trennwand 58 angesammelt hat, kann
auch zu dem Spalt oder der Öffnung 83 in
der unteren Wand 58 fließen, wo sie weiter fließen kann,
wie schematisch durch den Tropfen 86 angedeutet ist, und
zwar in den unteren Abschnitt 63 der primären Fallenkammer 50.
Die Bodenoberfläche 47 der
unteren Endwand oder Kappe 46 verläuft vorzugsweise geneigt zu einer
Flüssigkeitsauslass-
oder Ablassöffnung 48 hin,
durch die untere Endkappe 46, um den schnellen Fluss des
angesammelten TAETO-Kondensats 87 aus der primären Kammer 50 heraus
und über
das Ablassrohr 12 zum Vorratsbehältersumpf 11 zu verbessern.
Das flüssige,
kondensierte TAETO 87 kann, falls gewünscht, in dem unteren Abschnitt 63 gesammelt
und festgehalten werden. Jede TAETO-Flüssigkeit, die sich auf der
Bodenoberfläche 57 ansammelt,
wird jedoch dem Gasstrom ausgesetzt und berührt diesen, der durch den Flusspfeil 46 repräsentiert
wird, und würde
einen Flüssigkeitsnebel
aus TAETO bilden, und/oder erneut in den Gasstromfluss 92 verdampft
werden, was den TAETO-Abtrennwirkungsgrad der Falle 10 negativ
beeinflussen würde.
Um das Abfangen und den Entfernungswirkungsgrad von TAETO zu maximieren,
und die Betriebslebensdauer der Falle 10 zu erhöhen, ohne
den Tantalpentoxid-Ablagerungsvorgang in der CVD-Reaktionskammer 20 (1) zu unterbrechen, ist
es jedoch vorzuziehen, für
ein sofortiges und ständiges
Entfernen von kondensiertem, flüssigen
TAETO von dem oberen Abschnitt 63 über den Ablass 12 zu
sorgen, wie durch Tropfen 88, 89 (4) angedeutet, zu einem Vorratsbehälter in
einem Sumpf 11 (1),
der entfernt von dem Gasstrom 91, 92 ist, der
durch die primäre
Kammer 50 und die sekundäre Kammer 90 der Falle 10 fließt, und
nicht in Berührung
mit diesem gelangt. Um eine signifikante Berührung zwischen dem Gasfluss 91, 92 und
flüssigem TAETO
in dem Sumpf 11 zu verhindern, wird vorgezogen, die Ablassöffnung 48 in
der unteren Endkappe 46 so klein wie möglich auszubilden, und immer
noch einen ungehinderten Fluss von flüssigem TAETO 87 durch die
Ablassöffnung 48 zu
ermöglichen,
und/oder den Sumpf 11 in signifikanter Entfernung von dem
unteren Abschnitt 63 der primären Fallenkammer 40 anzuordnen.
So weist beispielsweise die Ablassöffnung 48 vorzugsweise
eine Querschnittsfläche
von nicht mehr als etwa 20 cm2 auf, bevorzugt
von weniger als 10 cm2, und noch bevorzugter
ein Loch mit einem Durchmesser im Bereich von 10 bis 20 mm auf,
und/oder ist der Sumpf 11 zumindest 5 bis 20 cm von dem
unteren Abschnitt 63 entfernt angeordnet.
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Der primäre Fallenabschnitt einschließlich der
primären
Fallenkammer 50 mit den voranstehend geschilderten oberen,
mittleren und unteren Trennwänden 56, 57, 58 ist
so ausgebildet, dass eine kompakte Umhüllung oder ein kompaktes Gehäuse 40 und
ein optimaler Oberflächenkontakt
bereitgestellt werden, und daher eine optimale TAETO-Kondensation und
ein optimaler TAETO-Abtrennwirkungsgrad, in dem primären Fallenabschnitt,
mit ausreichend viel Raum in dem oberen, oberen mittleren, unteren
mittleren und unteren Abschnitt 60, 61, 62, 63 der
primären
Fallenkammer 50, damit ein Verstopfen oder Sperren des
Gasflusses 52, 75, 78, 84 durch
die primäre
Fallenkammer 50 verhindert wird. Der Wirkungsgrad für die TAETO-Kondensation in
der primären
Fallenkammer 50 wird weiterhin durch das Kühlsystem
verbessert, welches vorzugsweise eine Rohrschlange 100 in
der sekundären
Fallenkammer 90 aufweist, jedoch vorzugsweise ebenfalls
in Berührung mit
der inneren zylindrischen Wand 54 steht, wie in 4 gezeigt, um die Wärmeleitung
von der inneren zylindrischen Wand 54 und den Trennwänden 56, 58, 58 in
der primären
Fallenkammer 50 zu verbessern. Die Rohrschlange 100 leitet
ein Kühlfluid,
beispielsweise Wasser, durch die sekundäre Fallenkammer 90,
wie dies nachstehend genauer erläutert
wird, kühlt
jedoch auch die innere zylindrische Wand 54 und die Trennwände 56, 57, 58,
die in Radialrichtung nach außen
von der inneren zylindrischen Wand 54 aus verlaufen. Wie
voranstehend geschildert ist diese Ausbildung des primären Fallenabschnitts
dazu wirksam, 99 Prozent oder mehr des TAETO von dem zufließenden Gas
abzutrennen, jedoch ohne einen wesentlichen Druckabfall oder eine
wesentliche Einschränkung
des Gasflusses in der primären
Fallenkammer 50. TAETO friert als Festkörper bei Temperaturen von weniger
als 20°C
aus, so dass das Halten des Kühlwassers
in der Rohrschlange 100 auf oberhalb 20°C sicherstellt, dass die Falle 10 effizient
weiter arbeitet, und das kondensierte TAETO weiter frei zur Ablassöffnung 48 fließt. Versuche
haben ergeben, dass 96% des TAETO kondensiert und von einem Gasstrom
in der Falle 10 entfernt wird, wenn das Kühlwasser
in dem Kühlrohr 100 auf
etwa 20°C
gehalten wird. Da der gasförmige
Zufluss Wärme
von der Reaktionskammer 20 in die Falle 10 transportiert,
und der Wärmeaustausch
zwischen dem Kühlwasser
und dem TAETO weder perfekt noch sofort beendet ist, kann die Wärme in dem
zufließenden
Gas das kondensierte TAETO in der primären Kammer 50 der
Falle 10 einige Grad wärmer
halten als das Kühlwasser.
Die Kondensation und der Abtrennwirkungsgrad für TAETO der Falle 10 können daher
wesentlich erhöht
werden, beispielsweise auf 99%, und zwar dadurch, dass man das Kühlwasser, das
durch das Kühlrohr 100 fließt, auf
etwa 18°C
gehalten wird, und dennoch keine Probleme in Bezug auf das Ausfrieren
von TAETO in der primären
Kammer 30 hervorgerufen werden.
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Ein noch besserer Wirkungsgrad von
oberhalb 99% kann dadurch erzielt werden, dass noch kälteres Kühlwasser
eingesetzt wird, beispielsweise auf 15°C, in der Rohrschlange 100,
jedoch kann die zufließende Wärme nicht
dazu ausreichend sein, zu verhindern, dass das kondensierte TAETO
in der Falle 10 festfriert, insbesondere in dem unteren
Abschnitt 63 der primären
Kammer 50, in welchem ein geringer Anteil, falls überhaupt,
des Gasflusses 92 noch etwas zufließende Wärme mitgenommen hat. Wenn daher
eine Kühlwassertemperatur
von weniger als etwa 18°C
eingesetzt wird, beispielsweise von etwa 15°C, kann es erforderlich sein,
ein Heizsystem bereitzustellen, beispielsweise die in 4 gezeigte, elektrische
Heizwicklung 49, zum Einsatz beim Schmelzen von gefrorenem
TAETO auf der Bodenoberfläche 47,
so dass es weiter zum Ablassloch 48 und aus der primären Kammer 50 heraus
fließen
kann. Ein ständiges
Einsetzen von Wärme
von dem Heizsystem 47 wäre
jedoch selbstverständlich
kontraproduktiv in Bezug auf die erhöhten Kondensationswirkungsgrade,
die durch Einsatz eines kälteren
Kühlfluids
erzielt werden, jedoch kann das intermittierende Einbringen derartiger
Wärme,
beispielsweise einmal oder zweimal pro Monat, zum Schmelzen von
gefrorenem TAETO, das sich auf der Bodenoberfläche 47 und woanders
in der Falle 10 angeordnet hat, dazu ausreichend sein,
den Betrieb der Falle 10 mit dem Spitzenwert des Wirkungsgrades
fortzusetzen.
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Werden zumindest noch 90%, und vorzugsweise
so viel wie 95 oder mehr, des TAETO von dem Gasfluss in dem primären Fallenabschnitt
entfernt, wie voranstehend geschildert, kann das verbleibende TAETO in
dem Gasfluss 91, 92, 93 in einem sekundären Fallenabschnitt
gewaschen werden, der eine sekundäre Kammer 90 aufweist,
in welcher der Gasfluss durch eine engere Anordnung aus Gasverteilungs-
und Kühloberflächen geschickt
wird, ohne Verstopfung oder einen wesentlichen Druckabfall. Der
bevorzugte, sekundäre
Fallenabschnitt der Falle 10 weist daher mehrere perforierte,
konische Dampfsperren 102, 104, 106 auf,
die in Längsbeziehung
zueinander in der sekundären
Fallenkammer 40 voneinander beabstandet angeordnet sind, wie
am deutlichsten in 4 gezeigt.
Die perforierten Dampfsperren 102, 104 und 106 werden
von der gekühlten
Rohrschlange 100 umgeben und stehen in Berührung mit
dieser. Die Dampfsperren 102, 104, 106 stehen ebenfalls
in Berührung
mit einer zentralen Kühlleitung 100,
die an das Kühlrohr 100 angeschlossen
ist, und einen Teil des Kühlsystems
bildet. Der Gasfluss von der primären Fallenkammer 50 in
die sekundäre
Fallenkammer 90, wie durch Pfeile 91, 92, 93 in 4 angeordnet, wird daher
breit durch die Perforationen in den konischen Dampfsperren 102, 104, 106 verteilt,
wie durch die Flusspfeile 94, 95, 96 angedeutet,
zu enger Berührung
mit breiten, gekühlten
Oberflächen
der Dampfsperren 102, 104, 106, sowie
mit den Oberflächen
der Kühlrohrschlange 100 und
der zentralen Kühlleitung 110,
um die Berührung
und den Wärmeaustausch
zwischen dem Gasfluss und diesen Oberflächen zu maximieren. Eine derartige
Berührung
und ein derartiger Wärmeaustausch
sind dazu wirksam, die restlichen 5 bis 10 Prozent des TAETO aus
dem Gasfluss auszuwaschen, so dass nur etwa 1 bis 2 Prozent an TAETO übrig bleiben,
was vernachlässigbar
ist, oder sogar weniger als 1 Prozent, wenn kälteres Kühlwasser eingesetzt wird, wie
voranstehend erläutert.
Da nur etwa 5 bis 10 Prozent des TAETO oder weniger durch den voranstehend
beschriebenen, sekundären
Fallenabschnitt eingefangen und abgetrennt werden müssen, ist
die Flüssigkeitsmenge
an kondensiertem TAETO in der sekundären Fallenkammer 90 sehr
gering, und verstopft nicht die perforierten Dampfsperren 102, 104, 106 oder
andere Gaskanäle
in der sekundären
Fallenkammer 90. Jegliche kleine Mengen an derartigem flüssigem,
kondensiertem TAETO, die sich in der sekundären Fallenkammer 90 ansammeln,
können
durch die Perforationen in den Dampfsperren 102, 104, 106 fließen, und
in den unteren Abschnitt 63 der primären Fallenkammern 50 herunterfallen,
und von dort zusammen mit dem flüssigen
TAETO 87 aus der primären
Fallenkammer 50 zum Sumpf 11 (1) abgelassen werden, wie dies voranstehend
erläutert
wurde. Der abfließende
Gasfluss 97, 98, befreit von praktisch dem gesamten
TAETO, beispielsweise von 99 Prozent oder mehr, fließt aus der
Falle 10 durch das Auslassanschlußstück 35 bis zur Vakuumpumpe
(nicht gezeigt).
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Wie voranstehend geschildert kann,
wenn festgestellt wird, dass der Sumpf 11 (1 und 2)
voll ist und geleert werden muss, das Ventil 13 geschlossen
werden, und kann der Sumpf 11 am Rohranschlußstück 18 von
dem Rest der Falle 10 abgenommen werden. Bei geschlossenem
Ventil 13 kann das Vakuum im Gehäuse 40 der Falle 10 aufrechterhalten
werden, und kann der Betrieb der Reaktions/Ablagerungskammer 20 für Tantalpentoxid
ununterbrochen fortgesetzt werden. Bei diesem fortgesetzten Betrieb,
mit dem Ventil 13 geschlossen und dem Sumpf 11 abgenommen,
kann zugelassen werden, dass sich das flüssige, kondensierte TAETO im
unteren Abschnitt 63 ( 4) über einen
kurzen Zeitraum ansammelt. Daher kann der Ablagerungsprozess für Tantalpentoxid
in der CVD-Reaktionskammer 20 (1) ununterbrochen weitergehen, während der
Sumpf 11 abgenommen, geleert und gereinigt wird. Das kondensierte
TAETO, das aus dem Sumpf 11 entleert wurde, weist nicht
die erforderliche Reinheit für
unmittelbare, erneute Verwendung als Vorläufer in dem Ablagerungsvorgang
für Tantalpentoxid
auf, ist jedoch sehr wertvoll, und kann überarbeitet werden, um das TAETO
für nachfolgende,
erneute Verwendung als Vorläufer
in einer Reaktionskammer wiederzugewinnen, wie dies Fachleuten auf
diesem Gebiet bekannt ist, und nicht einen Teil der vorliegenden
Erfindung darstellen. Wenn der Sumpf 11 erneut an der Ablassleitung 12 der
Falle 10 angebracht wird, kann das Ventil 13 erneut geöffnet werden,
so dass irgendwelches angesammeltes TAETO in dem unteren Abschnitt 63 (4) in den Sumpf 11 abgelassen
werden kann, und der Betrieb der CVD-Reaktionskammer 20 weitergehen
kann, ohne eine Unterbrechung oder Abschaltzeit.
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Irgendwann kann es erforderlich werden,
die Falle 10 auseinanderzubauen und zu reinigen. Trotz
der Versuche, Wasserdampf aus der Umgebung aus der Falle 10 fernzuhalten,
können
sich kleine Mengen an festem, amorphen Tantalpentoxid im Verlauf
der Zeit auf den Trennwänden 56, 57, 58 oder
den Dampfsperren 102, 104, 106 ansammeln,
infolge kleiner Mengen an Wasserdampf in dem Gasfluss von der Reaktionskammer,
oder wahrscheinlicher infolge von Wasserdampf, der zurück in die
Falle 10 strömt.
Zum Auseinanderbauen der Falle 10 können die Bolzen 112 aus
den Löchern 114 am
Umfangsrand 116 am Boden der äußeren zylindrischen Wand 42 entfernt
werden, so dass die untere Endkappe 46 von dem Rest des
Gehäuses 40 abgenommen
werden kann. Dann kann die sekundäre Fallenanordnung aus der
Rohrschlange 100, der zentralen Kühlleitung 110, und
den perforierten Dampfsperren 102, 104, 106 aus
der sekundären
Fallenkammer 80 herausgezogen werden. Die primäre Fallenanordnung
mit den Trennwänden 56, 57, 58,
die an der inneren zylindrischen Wand 54 angebracht (beispielsweise
angeschweißt)
sind, kann aus der äußeren zylindrischen Wand 42 herausgezogen
werden.
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Zwar wird in Bezug auf einen kompakten
Aufbau und den Raumnutzungsgrad vorgezogen, dass die primäre Fallenkammer 50 die
sekundäre
Fallenkammer 90 umgibt, wie dies voranstehend beschrieben
wurde, jedoch arbeiten auch von dieser Anordnung abweichende Variationen.
Zwar sind derartige Variationen nicht in den Zeichnungen dargestellt,
jedoch wird offensichtlich, sobald man die Funktionsmerkmale und
die Baumerkmale der vorliegenden Erfindung aufgrund der voranstehenden
Beschreibung verstanden hat, dass die primäre Fallenkammer 50 auch
nur teilweise die sekundäre
Fallenkammer 90 umgeben kann, oder die primäre Fallenkammer 50 oberhalb,
unterhalb, oder an der Seite der sekundären Fallenkammer 90 angeordnet
sein kann, solange eine Fluidflussverbindung zwischen dem unteren
Abschnitt 63 der primären
Fallenkammer 50 und der sekundären Fallenkammer 90 vorgesehen
ist.
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Als weitere Variation können einige
der Trennwände 56, 57, 58 schräg angeordnet
sein, oder auch alle, anstatt horizontal, um eine Schraubenlinie
oder teilweise Schraubenlinie um die innere zylindrische Wand 54 auszubilden.
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Als noch weitere Abänderungen
könnten
die Dampfsperren 102, 104, 106 auch eben
oder horizontal ausgebildet sein, oder halbkugelförmig oder
gewölbt,
anstelle der Kegelform, oder könnten
durch eine oder mehrere Schraubenlinien gebildet werden. Anstatt
perforierte Oberflächen
aufzuweisen, könnten
die Dampfsperren 102, 104, 106 auch mit
Sieb- oder Gittermaterial versehen sein, um den Gasfluss zu verteilen,
und den Oberflächenkontakt
mit dem Gasfluss in der sekundären
Fallenkammer 90 zu vergrößern.
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Eine weitere, geeignete Abänderung
bestände
darin, die Gasflusseinlassöffnung 43 in
die primäre Kammer 50 hinein
durch die obere Endwand 44 verlaufen zu lassen, anstatt
durch die äußere zylindrische Wand 42.
Weiterhin könnte,
anstatt den Auslass durch die obere Endwand 44 verlaufen
zu lassen, wie in 4 gezeigt,
eine Auslassöffnung
der sekundären
Kammer 90 durch ein Rohr oder Öffnungen und Trennwände (nicht
gezeigt) von der sekundären
Kammer 90 über
die innere zylindrische Wand 54, durch die primäre Kammer 50,
und durch die äußere zylindrische
Wand 42 geführt
werden. Weiterhin könnte
sich die innere zylindrische Wand 54 über die gesamte Entfernung
bis zur unteren Wand 46 erstrecken, und könnten eine
oder mehrere Öffnungen
vorgesehen sein, die sich durch eine derartig verlängerte zylindrische
Wand erstrecken, um den Gasfluss von der primären Kammer 50 in die
sekundäre
Kammer 90 zu ermöglichen,
und den Fluss von TAETO-Kondensat zum Ablass 48 zu ermöglichen.
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Da diese und zahlreiche anderen Abänderungen
und Kombinationen der voranstehend geschilderten Verfahren und Anordnungen
Fachleuten auf diesem Gebiet leicht auffallen werden, ist es nicht
erwünscht,
die Erfindung auf die exakte Konstruktion und den exakten Vorgang
zu beschränken,
die voranstehend dargestellt und beschrieben wurden. Es kann daher
beispielsweise auf alle derartigen Abänderungen und Äquivalente
zurückgegriffen
werden, die vom Umfang der Erfindung umfasst werden, wie sie durch
die nachstehenden Patentansprüche
definiert ist. Die Wörter "umfassen", "umfasst", "umfassend", "enthalten", "enthaltend" und "enthält", wenn sie in dieser
Beschreibung und den folgenden Patentansprüchen verwendet werden, sollen
das Vorhandensein angegebener Merkmale oder Schritte angeben, jedoch
nicht das Vorhandensein oder Hinzufügen eines oder mehrerer anderer Merkmale,
Schritte, oder Gruppen hieraus ausschließen. Falls nicht anders angegeben,
ist mit dem Begriff "etwa", wenn er in Bezug
auf den Kondensationswirkungsgrad verwendet wird, plus oder minus
1,0% gemeint, bei Verwendung in Bezug auf die Temperatur plus oder
minus 1,0°C
gemeint, und bei Verwendung in Bezug auf Querschnittsfläche plus
oder minus 1, 0 cm2 gemeint .
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ZUSAMMENFASSUNG
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Eine Falle 10 für kondensierbare
Flüssigkeiten,
beispielsweise Tantalpentoxid, weist eine primäre Fallenkammer 50 auf,
die eine sekundäre
Fallenkammer 90 umgibt, sowie einen Sumpf 11,
der durch eine ausreichend kleine Öffnung mit der primären oder
sekundären
Kammer verbunden ist, so dass abgefangene Flüssigkeit in dem Sumpf 11 effektiv
gegenüber
einem Gasfluss durch die primäre
und sekundäre
Kammer isoliert ist. Trennwände
und Öffnungen
in der sekundären
und primären
Kammer erhöhen
die Kondensation, und ermöglichen
einen Fluss kondensierter Flüssigkeit,
der nicht die primäre
und sekundäre
Kammer gegen den Gasfluss verstopft: