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DE10296552T5 - Anordnung eines Messbalkens in einer Papiermaschine und ein Blaskasten - Google Patents

Anordnung eines Messbalkens in einer Papiermaschine und ein Blaskasten Download PDF

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Publication number
DE10296552T5
DE10296552T5 DE10296552T DE10296552T DE10296552T5 DE 10296552 T5 DE10296552 T5 DE 10296552T5 DE 10296552 T DE10296552 T DE 10296552T DE 10296552 T DE10296552 T DE 10296552T DE 10296552 T5 DE10296552 T5 DE 10296552T5
Authority
DE
Germany
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measuring
blow box
bar
paper web
measuring device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE10296552T
Other languages
English (en)
Inventor
Markku MÄNTYLÄ
Matti Kukkurainen
Jari Koivu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Valmet Automation Oy
Original Assignee
Metso Automation Oy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metso Automation Oy filed Critical Metso Automation Oy
Publication of DE10296552T5 publication Critical patent/DE10296552T5/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/34Paper
    • G01N33/346Paper sheets
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F5/00Dryer section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F5/02Drying on cylinders
    • D21F5/04Drying on cylinders on two or more drying cylinders
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
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    • D21G9/0009Paper-making control systems
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Abstract

Anordnung für eine Papiermaschine, die Prozesselemente aufweist, und die Anordnung umfasst einen Messbalken (11), dadurch gekennzeichnet, dass der Messbalken (11) zumindest bei einem Prozesselement der Papiermaschine derart angeordnet ist, dass eine Messvorrichtung (14) zum Messen von Qualitätseigenschaften einer Papierbahn (3) im Messbalken (11) angeordnet werden kann.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung für eine Papiermaschine, die Prozesselemente aufweist, und die Anordnung umfasst einen Messbalken.
  • Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf einen Blaskasten, der zwischen Trockenzylindern in einer Trocknungseinheit einer Papiermaschine angeordnet werden kann, um Luft durch zumindest einen im Blaskasten angeordneten Blasluftkanal zum Führen einer beweglichen Papierbahn und/oder zum Fördern der Trocknung zu blasen.
  • Bei Papierherstellung werden Qualitätseigenschaften, wie Feuchtigkeit, Dicke und Flächengewicht, von Papier gemessen, während sich die herzustellende Papierbahn in der Papiermaschine bewegt. Am häufigsten werden Papierqualitätseigenschaften mit Messvorrichtungen gemessen, in denen Messsensoren in Messschlitten angeordnet sind, die sich in Querrichtung der Papierbahn über ihre gesamte Breite hin und her bewegen. Da sich die Papierbahn ständig vorwärts bewegt, bildet die Messlinie der Sensoren eine 'Zickzacklinie', weshalb es schwierig ist, zwischen Papiereigenschaften in CD-, d. h. Querrichtung und Papiereigenschaften in MD-, d. n. Maschinenrichtung zu unterscheiden. Zudem setzt die Gestaltung eines Papierquerprofils aufgrund der gemessenen Eigenschaften zahlreiche Rechnungen voraus. Darüber hinaus ist die Gestaltung des Bahnquerprofils relativ langsam, weil es typisch mehrere Dutzende von Sekunden dauert, ehe die Messvorrichtung einmal über die Breite der gesamten Papierbahn traversiert hat. Eine solche Messvorrichtung, die sich in Papierquerrichtung hin und her bewegt, d.h. eine traversierende Messvorrichtung, wird zum Beispiel in WO 99/44015 beschrieben. Es ist auch bekannt, dass das gesamte Querprofil der Papierbahn anhand von Messvorrichtungen gemessen wird, wobei mehrere Messsensoren stationär über die gesamte Breite der Papierbahn angeordnet werden, um gleichzeitig dieselbe Eigenschaft von parallelen Papierbahnabschnitten zu messen. Mit einer solchen Messvorrichtung kann das Papierquerprofil sehr schnell gebildet werden, aber das Problem dabei besteht darin, dass zur Deckung der gesamten Breite der Papierbahn eine große Anzahl Messsensoren benötigt wird. Es gibt auch Lösungen nach dem Stand der Technik, bei denen Messsensoren angeordnet sind, sich einen Abstand zu bewegen, der einem Teil der Papierbahnbreite in ihrer Querrichtung entspricht. Es handelt sich hier um eine minitraversierende Messvorrichtung. Der Vorteil dieser minitraversierenden Messvorrichtung ist, dass die Anzahl von anliegenden, zur Deckung der gesamten Breite der Papierbahn benötigten Messsensoren nicht so groß ist und das Querprofil der Papierbahn wesentlich genauer und schneller gebildet werden kann als unter Verwendung einer Messvorrichtung, die über die gesamte Breite der Papierbahn traversiert. Ein Beispiel für eine minitraversierende Messvorrichtung wird in WO 00/77498 beschrieben.
  • Ein mit den gegenwärtigen Messvorrichtungen verbundenes Problem ist, dass sie praktisch nur am Trockenende der Papiermaschine gestellt werden können, typisch im 'freien Raum' zwischen der Trocknungseinheit und dem Aufroller, wo es genügend Raum für Messrahmen gibt, die zum Stützen der Messvorrichtungen gebraucht werden. Im freien Raum am Trockenende fährt die Papierbahn ohne Stütze und kann deshalb leicht gemessen werden. In diesem Fall wird aber keine verlässliche Information über die Papierbahneigenschaften in der Nasspartie der Maschine, z. B. über Feuchtigkeit in der Pressenpartie, erhalten. Somit ist es wesentlich langsamer und schwieriger, die Papierbahneigenschaften bereits in der Nasspartie der Maschine zu beeinflussen, indem beispielsweise das Bahnfeuchtigkeitsprofil durch Steuern der Pressenpartie geändert wird.
  • Die Messung des Feuchtigkeitsprofils der Papierbahn unmittelbar nach der Pressenpartie wird in Kosfeusprofiilin mittaus paperikoneen märässä päässä (Messung des Feuchtigkeitsprofils in der Nasspartie der Papiermaschine), Riikka Gerlander, Paperi ja Puu – Paper and Timber Vol. 82 / no. 6/2000 beschrieben. Nach der Veröffentlichung wird das Feuchtigkeitsprofil einer Papierbahn mit einer Messvorrichtung gemessen, die über die gesamte Papierbahnbreite traversiert und typisch angeordnet ist, sich in einem Messbalken zu bewegen, der die gleiche Breite wie die Bahn hat und zwischen den unteren Zylindern unter die erste Trocknungseinheit gestellt ist. Das mit der in der Veröffentlichung beschriebenen Lösung verbundene Problem ist jedoch, dass es nicht genügend Raum für einen Messbalken zwischen den unteren Zylindern unter der ersten Trocknungseinheit gibt, falls bereits zum Beispiel ein Blaskasten in diesen Raum zur Förderung der Lauffähigkeit der Papiermaschine und der Trocknung der Bahn gestellt ist. Somit verhindert die in der Veröffentlichung beschriebene Lösung die Platzierung des Glaskastens zwischen den unteren Zylindern, wodurch die Lauffähigkeit der Maschine und die Trocknung der Papierbahn wesentlich verschlechtert werden. Da die Messung ausserdem unmittelbar nach der Pressenpartie durchgeführt wird, gibt es noch Feuchtigkeitsunterschiede in z-Richtung (Tiefe) von Papier, was Messfehler zur Folge hat.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neue Lösung zustande zu bringen, bei der ein Messbalken einer Messvorrichtung zum Messen von Qualitätseigenschaften einer beweglichen Papierbahn in eine Papiermaschine gestellt wird.
  • Die Anordnung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Messbalken zumindest bei einem Prozesselement der Papiermaschine derart angeordnet ist, dass eine Messvorrichtung zum Messen von Qualitätseigenschaften der Papierbahn im Messbalken angeordnet werden kann.
  • Der Blaskasten der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Blaskasten einen Raum aufweist, wo der Messbalken einer Messvorrichtung zum Messen von Qualitätseigenschaften der Papierbahn bei dem Blaskasten angeordnet werden kann.
  • Die wesentliche Idee der Erfindung ist, dass in einer Prozesselemente aufweisenden Papiermaschine ein Messbalken bei einem Prozesselement derart angeordnet ist, dass eine Messvorrichtung zum Messen von Qualitätseigenschaften der Papierbahn im Messbalken angeordnet werden kann. Die Idee einer vorteilhaften Ausführungsform ist, dass das Prozesselement der Papiermaschine, in dem der Messbalken angeordnet ist, eine Blaseinheit wie ein Blaskasten, ein Dampfkasten oder eine Haube ist. Die Idee einer zweiten vorteilhaften Ausführungsform ist, dass das Prozesselement der Papiermaschine, in dem der. Messbalken angeordnet ist, ein Schaber ist. Nach einer dritten vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Messbalken bei dem Blaskasten derart angeordnet, dass die im Messbalken anzuordnende Messvorrichtung zum Messen von Qualitätseigenschaften der Papierbahn angeordnet werden kann, wenn sie gestützt wird. Nach einer vierten Ausführungsform der Erfindung befindet sich der Blasluftkanal des Blaskastens im oberen Teil des Blaskastens, und der Messbalken ist im oberen Teil des Blaskastens gegenüber dem Blasluftkanal angeordnet. Nach einer fünften vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung misst die Messvorrichtung Papierbahneigenschaften wesentlich gleichzeitig an mehreren Stellen in Querrichtung der Papierbahn. Nach einer sechsten vorteilhaften Ausführungsform der Endung ist die im Messbalken anzuordnende Messvorrichtung eine minitraversierende Messvorrichtung.
  • Ein Vorteil der Erfindung ist, dass eine preiswerte und einfache Lösung dadurch erreicht werden kann, dass ein Prozesselement der Papiermaschine und ein Messbalken kombiniert werden, die als separate Teile viel Raum beanspruchen. Dank der Lösung können das Prozesselement der Papiermaschine und die Messvorrichtung zum Messen von Qualitätseigenschaften der Papierbahn auch in einen beschränkten Raum in der Papiermaschine gestellt werden. Eine hinsichtlich der Messtechnik vorteilhafte Lösung kann erreicht werden, indem der Messbalken bei dem Prozesselement derart angeordnet wird, dass die im Messbalken anzuordnende Messvorrichtung Papierbahneigenschaften misst, wenn die Papierbahn gestützt wird, da sich die Bahn in konstantem Abstand von der Messvorrichtung befindet. Wenn es sich um eine minitraversierende Messvorrichtung handelt, kann die gesamte Papierbahnbreite mit einer angemessenen Anzahl von Messkanälen gedeckt werden.
  • Da die erfindungsgemäße Lösung genau gleich in Kartonund Tissuemaschinen ist, bezieht sich der in dieser Beschreibung verwendete Begriff 'Papier' nicht nur auf Papier sondern auch auf Karton und Tissue. Auf gleiche Weise bezieht sich der Begriff 'Papiermaschine' auf eine Kartonmaschine sowie auf eine Tissuemaschine.
  • Die Erfindung wird in den beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
  • 1 eine schematische Seitenansicht einer Papiermaschine, 2 eine schematische Seitenansicht einer Trocknungseinheit der Papiermaschine,
  • 3 eine schematische Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Ausführungsform zum Kombinieren eines Blaskastens und eines Messbalkens,
  • 4 schematisch eine Messvorrichtung aus Bahnrichtung, die in einem in einem Prozesselement der Papiermaschine angeordneten Messbalken angeordnet werden kann,
  • 5 eine schematische Seitenansicht einer Pressenpartie der Papiermaschine,
  • 6 eine schematische Seitenansicht einer zweiten Trocknungseinheit der Papiermaschine,
  • 7 eine schematische Seitenansicht einer dritten Trocknungseinheit der Papiermaschine, und
  • 8 eine schematische Querschnittsansicht einer zweiten Anordnung der Erfindung zum Kombinieren eines Blaskastens und eines Messbalkens.
  • 1 stellt eine Papiermaschine schematisch dar. Die Papiermaschine weist einen Stoffauflaufkasten 1 auf, wovon Stoff einem Blattbildner 2 zugeführt wird, wo eine Papierbahn 3 aus Stoff gebildet wird. Die Papierbahn 3 wird einer Pressenpartie 4 und weiter einer Trocknungseinheit 5 geführt. Von der Trocknungseinheit 5 wird die Bahn einem Aufroller 6 geführt. Die Papiermaschine kann auch andere Teile wie eine Leimpresse oder einen Kalender aufweisen, die der Klarheit halber in 1 nicht gezeigt werden. Auch die Funktion der Papiermaschine ist einem Fachmann an sich bekannt, weshalb sie hier nicht ausführlicher erläutert wird.
  • 2 zeigt schematisch den Vorderteil der Trocknungseinheit 5 der Papiermaschine 1. 2 zeigt einige in der Trocknungseinheit 5 enthaltene Trockenzylinder, d. h. dampfgeheizte Walzen 7 im oberen Teil der Trocknungseinheit 5 und Saugwalzen 8 im unteren Teil der Trocknungseinheit 5. Die Walzen im unteren Teil der Trocknungseinheit 5 brauchen keine Saugwalzen sein, sondern sie können auch herkömmliche kalte oder geheizte Walzen sein. Die Trocknungseinheit 5 umfasst typisch mehrere Dutzende von dampfgeheizten Walzen 7 und Saugwalzen 8. 2 stellt auch ein Trockensieb 9 dar, das die Papierbahn 3 während ihrer Bewegung stützt. Anstelle des Trockensiebes 9 kann auch ein Trockenfilz oder ein anderer ähnlicher Trocknungsstoff verwendet werden. In den Saugrollen 8 herrscht Niederdruck, der das Trockensieb 9 und die Papierbahn 3 gegen die Walze saugt. Gleichzeitig wird die Feuchtigkeit, die durch das Trockensieb 9 passiert, vom Sieb aufgesaugt. In den dampfgeheizten Walzen 7 kommt kein ähnliches Saugen vor. Weiterhin stellt 2 schematisch einen Blaskasten 10 dar, der zwischen den Saugrollen 8 am Vorderteil der Trocknungseinheit 5 gestellt ist. Der Blaskasten 10 ist eine Lauffähigkeitskomponente, die typisch am Vorderteil der Trocknungseinheit 5 in schnelleren Maschinen verwendet wird, um die Papierbahn zu führen und die Feuchtigkeit daraus zu entfernen. Der Blaskasten 10 bläst Luft gegen eine vom Trockenzylinder 7 und der Saugwalze 8 gebildete Öffnung 32, um die Bewegung der Papierbahn 3 vom Zylinder 7 zur Walze 8 zu steuern. Das Luftblasen fördert auch die Trocknung von Papier. Sowohl in 2 als auch in 3 wird die Richtung der Papierbahn 3 mit Pfeil A bezeichnet. Die Grundstruktur und Funktion des Blaskastens 10 sind einem Fachmann an sich bekannt, weshalb sie in dieser Anmeldung nicht ausführlicher behandelt werden.
  • 2 zeigt schematisch auch eine erfindungsgemäße Lösung, bei der der Messbalken 11, der die die Qualitätseigenschaften von Papier messenden Messvorrichtungen stützt, im Blaskasten 10 angeordnet ist. 3 ist eine detailliertere Querschnittsansicht dieser Lösung, wobei der Blaskasten 10 zwischen den zwei ersten Saugwalzen 8 der Trocknungseinheit 5 wie in 2 angeordnet ist. Der Blaskasten 10 und der damit verbundene Messbalken 11 können zwischen den Saugrollen 8 grundsätzlich überall in der Trocknungseinheit 5 angeordnet sein. Ausserdem kann mehr als ein Blaskasten 10 in der Trocknungseinheit 5 angeordnet sein, entweder mit oder ohne Messbalken 11. Um die Lauffähigkeit der Papiermaschine zu verbessern und die besten Messergebnisse zu erreichen, sind der Blaskasten 10 und der Messbalken 11 vorteilhaft zwischen der zweiten und der dritten Saugwalze 8 gestellt. Im oberen Teil des Blaskastens 10 befindet sich ein Blasluftkanal 12, von dem Luftstrom 13 in die vom Trockenzylinder 7 und der Saugwalze 8 gebildete Öffnung 32 geführt wird. Dank des Luftblasens fährt die Papierbahn 3 mit dem Sieb bis zur Saugwalze 8, wobei die Papierbahn 3 nicht dem Trockenzylinder 7 folgt. In diesem Fall verbessert das Luftblasen die Lauffähigkeit der Maschine. Im Blaskasten 10 ist ein Messbalken 11 gegenüber dem Blasluftkanal 12 angeordnet. Der Messbalken 11 ist im Blaskasten 10 unter Verwendung partieller Formschliessung zwischen dem Blaskasten 10 und dem Messbalken 11 angeordnet. Die Formschliessung kann durch separate Befestigungsmittel zwischen dem Blaskasten 10 und dem Messbalken 11 gesichert werden. Der in 3 dargestellte Messbalken 11 ist hohl und da drinnen ist eine Messvorrichtung angeordnet, um Qualitätseigenschaften der Papierbahn 3 durch Reflexionsmessung zu messen. Die Messvorrichtung 14 emittiert Messstrahlung 16 durch ein Messfenster 15 gegen die Papierbahn 3. Die Messvorrichtung 14 weist Messköpfe auf, die den Teil der Messstrahlung 16 messen, der von der Papierbahn 3 reflektiert wird. Dadurch können erwünschte Qualitätseigenschaften der Papierbahn 3 bestimmt werden.
  • In 3 ist der Messbalken 11 im oberen Teil des Blaskastens 10 gegenüber dem Blasluftkanal 12 angeordnet. Der Blaskasten 10 kann jedoch auf verschiedene Weisen implementiert werden, wobei auch der Messbalken 11 im Blaskasten 10 auf mehrere unterschiedliche Weisen angeordnet werden kann. Somit kann der Messbalken 11 auch im unteren Teil des Blaskastens 10 entweder auf derselben Seite wie der Blasluftkanal 12 oder auf der anderen Seite angeordnet werden. Vorteilhaft ist der Messbalken 11 jedoch bei dem Blaskasten 10 angeordnet, um die Anordnung der Messvorrichtung 14 im Messbalken 11 derart zu ermöglichen, dass die Messvorrichtung 14 die Qualitätseigenschaften der Papierbahn 3 dort misst, wo die Papierbahn 3 vom Trockensieb 9 gestützt wird, das von einer Saugwalze 8 gestützt wird. Somit kann die Messvorrichtung 14 auch angeordnet sein, Eigenschaften der Papierbahn 3 auf derselben Seite des Blaskastens 10, wo der Blasluftkanal 12 ist, zu messen. Der Blaskasten 10 und der Messbalken 11 können in eine Einheit integriert werden oder sie können separate Teile sein, die zusammen angeordnet oder aneinander befestigt sind. Am vorteilhaftesten bilden der Blaskasten 10 und der Messbalken 11 eine einzelne Einheit, d.h. diese Komponenten sind völlig integriert. In diesem Fall kann festgestellt werden, dass der Messbalken die Merkmale des Blaskastens aufweist. Wenn die Integrierung vollständig ist, kann die besagte Komponente auch derart definiert werden, dass man feststellt, dass der Blaskasten einen Messbalken enthält. Mit anderen Worten ist bei der erfindungsgemäßen Lösung das Prozesselement der Papiermaschine am vorteilhaftesten ein Teil des Messbalkens oder der Messbalken ist ein Teil des Prozesselements der Papiermaschine. 8 stellt schematisch eine Lösung dar, bei der der Blaskasten 10 und der Messbalken 11 eine einzelne Einheit bilden, d.h. diese Komponenten sind vollständig integriert. In diesem Fall ist der Messbalken 11 ein fester Teil des Blaskastens 10.
  • Die Erfindung ist neben dem Blaskasten auch anwendbar auf andere Prozesselemente der Papiermaschine. 5 illustriert einen Teil einer Pressenpartie 4. Die Pressenpartie 4 weist eine Pressesaugwalze 26 und eine Mittelwalze 27 auf. Gegen die Pressesaugwalze 26 ist ein Dampfkasten 28 mit einem Messbalken 11 angeordnet.
  • 6 zeigt eine Lösung, bei der eine Air impingement-Einheit 29 in der Trockenpartie der Papiermaschine angeordnet ist. Die Air impingement-Einheit 29 weist eine Haube 30 auf, die mit einem Messbalken 11 versehen ist.
  • 7 illustriert eine Trocknungseinheit 5 der Papiermaschine, bei der ein Schaber 31 in Verbindung mit der Trockenwalze angeordnet ist. Der Schaber 31 ist mit einem Messbalken 11 versehen.
  • Ein Vorteil der Erfindung ist, dass indem ein Prozesselement und ein Messbalken 11 zusammenpassend ausgestaltet werden, kann eine ausreichend kompakte Lösung zustande gebracht werden, durch die die Benutzung des engen Raums in der Papiermaschine optimiert werden kann und die gute Lauffähigkeit der Papierbahn 3 und die Messung der Eigenschaften der Papierbahn 3 in der Nasspartie kombiniert werden können. Allein der Messbalken 11 beansprucht viel Raum, wie auch die verschiedenen Prozesselemente. Somit ist es durch die Komjbinierung des Prozesselements 10 und des Messbalkens 11. möglich, den Messbalken in einen beschränkten Raum, z. B. in den Raum zwischen den Saugwalzen 8, zu stellen. Die Prozesselemente versehen den Messbalken 11 mit einer ausreichend steifen Unterlage, an der er befestigt werden kann, ohne dass die Funktion der Prozesselemente auf irgendeine Weise verschlechtert wird.
  • Wenn die in 2 und 3 gezeigte Blaskastenanordnung eingesetzt wird, ist die Platzierung des Messbalkens 11 am Anfang der Trockenpartie 5 hinsichtlich der Messtechnik vorteilhaft, weil die umgebenden Bedingungen leichter als in der Pressenpartie 4 sind. Wenn der Messbalken 11 im Blaskasten 10 derart angeordnet ist, dass die im Messbalken 11 anzuordnende Messvorrichtung 14 die Eigenschaften der Papierbahn 3 dort misst, wo die Papierbahn 3 vom Trockensieb 9 und der Saugrolle 8 gestützt wird, ändert sich der Abstand zwischen der Papierbahn 3 und der Messvorrichtung 14 nicht, was die Planung von Messung erleichtert. Ausserdem braucht kein freier Zug für die Messung angeordnet zu werden.
  • 4 zeigt schematisch die Struktur und das Arbeitsprinzip einer Messvorrichtung 14, durch deren Raumanforderungen die Anordnung der Messvorrichtung im Messbalken 11, der im Blaskasten 10 angeordnet ist, einfach und leicht ist. Die Messvorrichtung 14 weist eine Strahlungsquelle 17 auf, die Strahlung vorteilhaft im Infrarotbereich emittiert. Die Wellenlänge der Strahlung kann zum Beispiel zwischen 1 und 2,5 μm betragen, aber die Wellenlänge kann gegebenenfalls ausserhalb des oben erwähnten Bereichs liegen. Die Strahlungsquelle 17 kann zum Beispiel eine Halogenlampe oder ein schwarzer Strahler oder eine andere geeignete Strahlungsquelle sein. Nach der Strahlungsquelle 17 ist ein Chopper 18 vorhanden, der die von der Strahlungsquelle 17 emittierte Strahlung auf eine an sich bekannte Weise zerhackt. Die Strahlung wird von ersten optischen Fibern 19 zur Papierbahn 3 getragen. Die von der Papierbahn 3 reflektierte Strahlung wird weiter zu einem Spektrometer 21 von zweiten optischen Fibern 20 getragen. Sowohl die Enden der ersten optischen Fibern 19 und die Enden der zweiten optischen Fibern 20 sind an den Messköpfen 23 angeordnet. Die Messköpfe 23 können auch mit der erforderlichen Messoptik, z. B. Linsen oder Spiegeln oder dergleichen, versehen sein. Der Abstand der Messköpfe 23 von der Papierbahn 3 kann im Bereich von 10 cm liegen.
  • Vom Spektrometer 21 wird die Messinformation einer Datenverarbeitungseinheit oder einer Steuereinheit 22 zugeführt. Das Spektrometer 21 ist ein abbildendes Spektrometer, d. h. es bildet das Spektrum des Messpunktes ab. In diesem Kontext bezieht sich ein Spektrometer auf eine Messvorrichtung, die zumindest einen Spektrograph, vorteilhaft einen abbildenden Spektrograph, und einen Matrixdetektor aufweist. Der Spektrograph teilt die von der Fiber getragene Strahlung in verschiedene Wellenlängen für den Matrixdetektor auf. Der abbildende Spektrograph kann zum Beispiel ein Spektrograph vom Typ PGP, ein Gitterspektrograph oder ein anderer geeigneter Spektrograph sein. Da Messinformation gleichzeitig aus mehreren Messpunkten mittels der zweiten optischen Fibern 20 zugeführt wird, bestimmt die Vorrichtung das von der Papierbahn 3 reflektierte Infrarotspektrum gleichzeitig an mehreren Messpunkten, d. h. die Messvorrichtung 14 misst die Eigenschaften der Papierbahn 3 wesentlich gleichzeitig an mehreren Stellen in Querrichtung der Papierbahn 3. Die Vorrichtung ergibt eine Matrix, die die Stelle jedes Messpunktes und Information über das Spektrum darstellt. Das Spektrum wird vorteilhaft im nahen Infrarotbereich, z. B. im Bereich von 1,0 bis 1,7 μm oder 1,0 bis 2,4 μm, gemessen. Das Infrarotlicht wird mit einem Spektrograph in ein Spektrum zerstreut und das zerstreute Licht wird mit einem Matrixdetektor gemessen. Der Spektrograph und der Matrixdetektor sind nicht einzeln in 4 gezeigt. Von jeder Fiberoptik gelangt Information zu einem bestimmten Punkt auf der Ortsachse des Spektrographs. Die Information jedes Punktes wird auf den Matrixdetektor an einer bestimmten Stelle auf der Ortsachse verteilt, so dass sich das Licht auf die Spektrumachse zerstreut.
  • Jeder Messkopf 23 und jede optische Fiber 20 bilden einen einzelnen Messkanal, und eine erforderliche Anzahl von Messkanälen kann nebeneinander angeordnet werden. Falls die Kanalauflösung in Querrichtung der Maschine z. B. 5 mm beträgt und wesentlich jeder Punkt einer 10 Meter breiten Papierbahn 3 gedeckt werden soll, werden 2000 Messpunkte, d.h. Messkanäle, benötigt. Die Messköpfe 23 können jedoch anhand von Oszilliermitteln 24 dazu gebracht werden, sich hin und her eine Strecke zu bewegen, die einem Teil der Papierbahn 3 in Querrichtung entspricht. Indem die Messköpfe 23 zum Beispiel 10 cm hin und her bewegt werden, kann wesentlich jeder Punkt der oben erwähnten 10 m breiten Papierbahn gemessen werden, indem hundert Messkanäle eingesetzt werden. Durch eine solche kurze Bewegung werden die Fibern 19 und 20 keiner erheblichen mechanischen Belastung unterworfen. In diesem Fall kann die erforderliche Anzahl von Messkanälen erheblich vermindert werden; trotzdem kann die Messung über die gesamte Breite der Papierbahn 3 beispielsweise in weniger als einer Sekunde durchgeführt werden, während die Traversierung von einem Rand der Papierbahn bis zum anderen heutzutage typisch Dutzende von Sekunden dauert. Wenn die Hin- und Her-Bewegung etwas länger als der Abstand zwischen den Kanälen gemacht wird, d.h. im oben erwähnten Fall etwas länger als 10 cm, messen die anliegenden Messpunkte auch dieselbe Querposition der Papierbahn 3, was bedeutet, dass die Messkanäle teilweise überlappen. Eine solche Messung desselben Punktes kann beispielsweise bei Standardisierung von Messkanälen oder sogar bei Konfigurationsübertragung ausgenutzt werden.
  • Die Messvorrichtung 14 weist auch eine bewegliche Referenzeinheit 25 auf, die quer durch die Bahn der Messstrahlung von allen Messkanälen bewegt werden kann. Dabei wird dieselbe Referenz/Standardisierungsscheibe für Standardisierung von allen Messkanälen verwendet. Bei der in 4 gezeigten Reflexionsmessung kann die Messvorrichtung 14 während Papierherstellung standardisiert werden, wobei die Referenzeinheit 25 angeordnet ist, sich zwischen den Messköpfen 23 und der Papierbahn 3 zu bewegen.
  • Die Anordnung einer in 4 gezeigten minitraversierenden Messvorrichtung 14 für Verwendung in einem bei einem Prozesselement, z. B. einem Blaskasten 10, angeordneten Messbalken 11 ist sehr vorteilhaft, da sie sehr wenig Raum beansprucht. Die Messvorrichtung 14 kann im Messbalken 11 beispielsweise derart angeordnet werden, dass nur die optischen Fibern 19 und 20 und die Messköpfe 23 im Messbalken angeordnet werden. Die Messanordnung im Messkopf 23 wird vorteilhaft durch Spiegeloptik implementiert, wobei die im Messkopf 23 angeordneten Spiegel 33 dafür verwendet werden können, die Bahn des Messstrahls im Messkopf 23 derart anzupassen, dass sie teilweise in Tiefenrichtung des Messkopfs 23 und teilweise in Breitenrichtung verläuft. Deshalb kann die Messanordnung sehr schmal ausgebildet werden und der Messbalken und die Messvorrichtung können in einem sehr beschränkten Raum bei dem Blaskasten angeordnet werden. Der Klarheit halber veranschaulicht 4 nur die im äussersten Messkopf 23 angeordnete Spiegeloptik, aber die Spiegeloptik ist natürlich in der Praxis im jeden Messkopf 23 angeordnet. Die anderen Teile der Vorrichtung, wie die Lichtquelle, der Chopper, das Spektrometer und die Steuereinheit, können separat an geeignete Stellen in die Nähe der Papiermaschine gestellt werden, vorausgesetzt, dass die Fibern mit diesen Vorrichtungen verbunden sind. Anstelle des abbildenden Spektrometers 21 kann eine Infrarotlinienkamera verwendet werden, und die Wellenlängen der Messpunkte können beispielsweise mit in einer drehbaren Filterscheibe angeordneten Interferenzfiltern getrennt werden. Die Messvorrichtung 14 kann zur Messung von Feuchtigkeit, Trockengewicht, Aschegehalt oder einer anderen Eigenschaft der Papierbahn 3 verwendet werden.
  • Die Zeichnungen und die dazugehörige Beschreibung dienen lediglich zur Veranschaulichung der erfinderischen Idee. Die Einzelheiten der Erfindung können im Rahmen der Ansprüche variieren. Somit können die Größe und die Form des Blaskastens 10 und des Messbalkens 11 auf mehrere Weisen variieren. Die im Messbalken anzuordnende Messvorrichtung kann auch eingebaut oder eine Messvorrichtung sein, die über die gesamte Breite der Papierbahn traversiert. Vorteilhaft ist die Messvorrichtung jedoch eine minitraversierende Messvorrichtung, die der Vorrichtung der 4 ähnelt. Die Trocknungseinheit 5 kann auch auf verschiedene Weisen implementiert werden, beispielsweise können die dampfgeheizten Walzen 8 im unteren Teil der Trocknungseinheit 5 und die Saugwalzen 8 im oberen Teil der Trocknungseinheit 5 angeordnet werden. Ausserdem braucht die Trocknungseinheit keine Saugwalzen aufweisen, sondern alle Walzen können konventionell sein. Die Struktur der Trocknungseinheit kann auch von der in den Figuren gezeigten Struktur abweichen, und somit kann die Trocknungseinheit eine beliebige Trocknungseinheit einer Papiermaschine sein. Das Prozesselement der Papiermaschine, in dem der Messbalken angeordnet ist, kann irgendein Element sein, das entweder die Papierbahneigenschaften, wie eine Blaseinheit, oder die Funktion der Papiermaschine, wie ein Schaber, beeinflusst. Demnach ist das besagte Prozesselement der Papiermaschine nicht auf eine Blaseinheit oder einen Schaber beschränkt. Die Blaseinheit kann z. B. ein Blaskasten, ein Dampfkasten oder eine Haube sein, oder eine andere Blaseinheit, die bei Trocknung des Papiers anhand des von ihr geblasenen Mediums und/oder bei Papierführung in der Papiermaschine mitwirkt. Die Einheit, die das Prozesselement der Papiermaschine und den Messbalken umfasst, kann anderswo als in die Trocknungseinheit oder Presseinheit gestellt werden. Diese Einheit kann zum Beispiel in einer On-line-Streicheinheit oder in einer Off-line-Streicheinheit in einer Weiterverarbeitungsmaschine angeordnet werden. Der Begriff 'Papiermaschine' umfasst somit alle Vorrichtungen, die mit der Herstellung und Verarbeitung von Papier verbunden sind, ob sie auf derselben On-line-Produktionslinie oder getrennt angeordnet sind.
  • (57) Zusammenfassung
  • In einer Papiermaschine, die Prozesselemente und einen Messbalken (11) aufweist, ist der Messbalken (11) zumindest bei einem Prozesselement der Papiermaschine derart angeordnet, dass eine Messvorrichtung (14) zum Messen von Qualitätseigenschaften einer Papierbahn (3) im Messbalken (11) angeordnet werden kann. Das Prozesselement der Papiermaschine ist z. B. ein Blaskasten (19), der in einer Trocknungseinheit (5) der Papiermaschine zwischen Trockenzylindern angeordnet werden kann, um Luft durch zumindest einen im Blaskasten (10) angeordneten Blasluftkanal (12) zum Führen der beweglichen Papierbahn (3) und/oder zum Fördern der Trocknung zu blasen.
  • 2

Claims (27)

  1. Anordnung für eine Papiermaschine, die Prozesselemente aufweist, und die Anordnung umfasst einen Messbalken (11), dadurch gekennzeichnet, dass der Messbalken (11) zumindest bei einem Prozesselement der Papiermaschine derart angeordnet ist, dass eine Messvorrichtung (14) zum Messen von Qualitätseigenschaften einer Papierbahn (3) im Messbalken (11) angeordnet werden kann.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Messbalken bei dem Prozesselement derart angeordnet ist, dass die im Messbalken (11) anzuordnende Messvorrichtung (14) zum Messen von Qualitätseigenschaften der Papierbahn (3) angeordnet werden kann, wenn die Papierbahn (3) gestützt wird.
  3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Papierbahn (3) von einem Trocknungsstoff gestützt wird.
  4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Trocknungsstoff von einem Trockenzylinder gestützt wird.
  5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Prozesselement der Papiermaschine, in dem der Messbalken (11) angeordnet ist, eine Blaseinheit ist.
  6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Blaseinheit, in der der Messbalken (11) angeordnet ist, ein Dampfkasten (27) ist.
  7. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Blaseinheit, in der der Messbalken (11) angeordnet ist, eine Haube (29) ist.
  8. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Blaseinheit, in der der Messbalken (11) angeordnet ist, ein Blaskasten (10) ist.
  9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Papiermaschine eine Trocknungseinheit (5) aufweist, die Trockenzylinder zum Trocknen einer beweglichen Papierbahn (3) aufweist, und dass die Blaseinheit, in der der Messbalken (11) angeordnet ist, ein Blaskasten (10) ist, der zwischen den Trockenzylindern angeordnet ist und mit zumindest einem Blasluftkanal (12) versehen ist, durch den der Blaskasten (10) angeordnet ist, Luft zu blasen, um die Papierbahn (3) zu führen und/oder bei Trocknung mitzuwirken.
  10. Anordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Blasluftkanal (12) des Blaskastens (10) im oberen Teil des Blaskastens (10) angeordnet ist und der Messbalken (11) im oberen Teil des Blaskastens (10) gegenüber dem Blasluftkanal (12) angeordnet ist.
  11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Prozesselement der Papiermaschine, in dem der Messbalken (11) angeordnet ist, ein Schaber (30) ist.
  12. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Prozesselement der Papiermaschine und der Messbalken (11) in eine einzelne Einheit integriert werden.
  13. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Messbalken (11) hohl ist und die Messvorrichtung (14) im Messbalken (11) angeordnet werden kann.
  14. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Messbalken (14) angeordnet ist, Eigenschaften der Papierbahn (3) wesentlich gleichzeitig an mehreren Stellen in Querrichtung der Papierbahn (3) zu messen.
  15. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung (14) eine minitraversierende Messvorrichtung (14) ist.
  16. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung optische Fibern (19, 20) aufweist, die Messstrahlung zur Messung der Eigenschaften der Papierbahn (3) tragen.
  17. Anordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung (14) Messköpfe (23) aufweist und dass wesentlich nur die optischen Fibern (19, 20) und Messköpfe (23) der Komponenten der Messvorrichtung (14) im Messbalken (11) angeordnet sind.
  18. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung (14) Messköpfe (23) aufweist, in denen Spiegeloptik angeordnet ist, die Bahn der Messstrahlung im Messkopf (23) derart anzupassen, dass sie teilweise in Tiefenrichtung des Messkopfs (23) und teilweise in Breitenrichtung des Messkopfs (23) verläuft.
  19. Blaskasten, der in einer Trocknungseinheit (5) einer Papiermaschine zwischen Trockenzylindern angeordnet werden kann, u.m Luft durch zumindest einen im Blaskasten (10) angeordneten Blasluftkanal (12) zum Führen einer beweglichen Papierbahn (3) und/oder zum Fördern der Trocknung zu blasen, dadurch gekennzeichnet, dass der Blaskasten (10) einen Raum aufweist, wo ein Messbalken (11) einer Messvorrichtung (14) zum Messen von Qualitätseigenschaften der Papierbahn (3) bei dem Blaskasten (10) angeordnet werden kann.
  20. Blaskasten nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Blasluftkanal (12) des Blaskastens (11) im oberen Teil des Blaskastens (10) angeordnet ist und dass der Raum, wo der Messbalken (11) bei dem Blaskasten (10) angeordnet werden kann, im oberen Teil des Blaskastens (10) gegenüber dem Blasluftkanal (12) angeordnet ist.
  21. Blaskasten nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Blaskasten (10) und der Messbalken (11) in eine einzelne Einheit integriert werden.
  22. Blaskasten nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Messbalken (11) hohl ist und die Messvorrichtung (14) im Messbalken (11) angeordnet werden kann.
  23. Blaskasten nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung (14) angeordnet ist, Eigenschaften der Papierbahn (3) wesentlich gleichzeitig an mehreren Stellen in Querrichtung der Papierbahn (3) zu messen.
  24. Blaskasten nach einem der Ansprüche 19 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die im Messbalken (11) anzuordnende Messvorrichtung (14) eine minitraversierende Messvorrichtung (14) ist.
  25. Blaskasten nach einem der Ansprüche 19 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung optische Fibern (19, 20) aufweist, die Messstrahlung zur Messung der Eigenschaften der Papierbahn (3) tragen.
  26. Blaskasten nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung (14) Messköpfe (23) aufweist und dass wesentlich nur die optischen Fibern (19, 20) und Messköpfe (23) der Komponenten der Messvorrichtung (14) im Messbalken (11) angeordnet sind.
  27. Blaskasten nach einem der Ansprüche 19 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Messvorrichtung Messköpfe (23) aufweist, in denen Spiegeloptik angeordnet ist, die Bahn der Messstrahlung im Messkopf (23) derart anzupassen, dass sie teilweise in Tiefenrichtung des Messkopfs (23) und teilweise in Breitenrichtung des Messkopfs (23) verläuft.
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