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Hintergrund der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
einen auf einer Welle montierten Transducer. Die vorliegende Erfindung
betrifft insbesondere ein Telemetriesystem, das Signale von einem
rotierenden Transducer zu einem stationären Element überträgt.
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In einem herkömmlichen System zum Übertragen
von Signalen von einem rotierenden Transducer zu einem stationären Element
wird ein Kontakt- oder Schleifring verwendet. In auf einer Fahrzeugwelle
montierten Anwendungen ist für
einen Kontakt- oder Schleifring sowie für einen optionalen Winkelcodierer
eine Anti-Rotation- oder Gegenlaufverbindung mit einem nicht-rotierenden
Teil des Fahrzeugs erforderlich. Für die meisten Kontakt- oder
Schleifringe ist es außerdem
erforderlich, daß die
Kontakt- oder Schleifringbahnen und Bürsten auf einem kleinen Radius
um die Drehachse angeordnet sind, um die Oberflächengeschwindigkeit der Bürsten in
der Kontakt- oder Schleifringanordnung zu reduzieren. Typischerweise
muß hierzu
die Kontakt- oder Schleifringanordnung außerhalb der Fahrzeugradanordnung auf
der Drehachse angeordnet werden. Die Gegenlaufverbindung umschließt die Außenseite
der Radanordnung und ist an der Innenseite des Rades an einer Aufhängung befestigt,
so daß ein
nicht-rotierendes Element an einem nichtrotierenden Abschnitt des
Fahrzeugs befestigt ist, der der Radlenkbewegung und den Radschlagbewegungen
folgt, um eine Relativbewegung zwischen der Fahrzeugmontageposition
und dem an der Welle montierten Kontakt- oder Schleifring zu verhindern.
Infolgedessen steht die Kontakt- oder Gleitringanordnung vom Rad
nach außen
hervor, was unerwünscht
ist, weil der Vorsprung mit Hindernissen in Kontakt kommen kann.
In vielen Verwaltungsbereichen kann durch örtliche Verkehrs- oder Straßenvorschriften
das Fahren mit einem Fahrzeug, das einen solchen Vorsprung aufweist,
auf öffentlichen
Straßen
verboten sein.
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Als eine Alternative zu einem Kontakt-
oder Schleifring ermöglicht
Telemetrie die drahtlose Übertragung
von Signalen von einem rotierenden Element zu einem stationären Element.
Telemetrie kann gegenüber
Kontakt- oder Schleifringen einige Vorteile dahingehend aufweisen,
daß hierbei
kein Bürstenkontakt
zum Übertragen
des Signals erforderlich ist. Obwohl Telemetrie in anderen Fahrzeugwellenanwendungen
integriert worden ist, weisen derartige Systeme viele separate Komponenten
auf, die auf einem rotierenden und einem nicht-rotierenden Teil
der Fahrzeugwelle angeordnet sind. In diesen anderen Anordnungen
wird die Einrichtung zum Positionieren von sich relativ zueinander
drehenden Komponenten durch die Wellenlager bereitgestellt. Für diese
Konstruktion kann es erforderlich sein, elektrische Komponenten
in speziellen Felgen anzuordnen. Die speziellen Felgen sind teuer
und erfordern eine Ausrichtung stationärer Sensoreinrichtungen während der Montage.
Außerdem
können
die Unrundheit einer Felge und/oder von Wellenlagern und/oder eine
Verformung der Felge aufgrund des sich verändernden Zwischenraums zwischen
dem stationären
und dem rotierenden Element bei Belastung Probleme und Wechselwirkungen
zwischen den rotierenden Felgenkomponenten und der stationäre Aufhängung oder
fahrzeugmontierten Komponenten hervorrufen.
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In einem anderen Telemetriesystem
besteht die Telemetrieanordnung aus einem Rotor- und einem Statorabschnitt,
die auf der Drehachse angeordnet werden müssen, um niedrige Lager- und/oder Dichtungsgeschwindigkeiten
aufrechtzuerhalten, wobei ab Lager lieferbare Standard-Codiererprodukten verwendet
werden. Aufgrund der vorhandenen Fahrzeugwellengeometrie, die den
Raum an der Drehachse einnimmt, muß die Telemetrieanordnung außerhalb
des Rades auf der Drehachse angeordnet werden. Auch hier muß eine Gegenlaufverbindung oder
-vorrichtung das Rad umschließen
und an einem Befestigungspunkt hinter dem Rad befestigt sein, wodurch
die vorstehend unter Bezug auf die Kontakt- oder Schleifringanordnung
diskutierten Nachteile erhalten werden. Außerdem sind diese Systeme nicht
leicht für
andere Räder
oder Umgebungen anpaßbar.
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Daher besteht ein zunehmender Bedarf
für eine
Verbesserung von Telemetriesystemen in Rotationsanwendungen, z.
B. für
Fahrzeugwellen- oder Helikopterflügelwellenanwendungen. Ein Telemetriesystem,
in dem eines oder mehrere der vorstehende dargestellten Probleme
berücksichtigt
sind, würde eine
wertvolle Konstruktionsverbesserung bezüglich des Stands der Technik
darstellen.
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Kurze Beschreibung der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Telemetrieanordnung für
eine Welle. Die Telemetrieanordnung weist einen drahtlosen Sender
auf, der mit der Welle verbunden ist und sich mit ihr dreht, und eine
mit dem Sender drahtlos gekoppelte Empfangsantenne. Ein Führungssystem
ist mit dem drahtlosen Sender und mit der Empfangsantenne verbunden, um
eine Drehbewegung des drahtlosen Senders bezüglich der Empfangsantenne zu
führen.
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In einer Ausführungsform kann die Telemetrieanordnung
in einem Telemetriesystem verwendet werden, das einen an der Welle
montierbaren Nabenadapter und einen am Nabenadapter montierbaren
Transducer aufweist. Es können
Gehäuse
bereitgestellt werden, um den drahtlosen Sender und die Empfangsantenne
zu halten. Die Gehäuse
können ringförmig konstruiert
sein und eine Mittelöffnung
aufweisen, um zu ermöglichen,
daß die
Telemetrieanordnung bezüglich
der vorhandenen Wellenlager konzentrisch angeordnet werden kann,
so daß das Telemetriesystems
innerhalb der Radanordnung angeordnet werden kann, wobei sich die
Welle oder ein nicht-rotierendes Element der Welle durch die Mittelöffnung erstreckt,
so daß die
Gegenlaufverbindung oder die Befestigung vereinfacht und der Vorsprung von
der Stirnseite der Welle minimiert wird.
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Die Telemetrieanordnung ist auf verschiedenartigen
Wellen leicht montierbar. Ein Statorgehäuse der Telemetrieanordnung
ist an einem nicht-rotierenden Element der Welle montierbar. Eine Gegenlaufverbindungsanordnung
sichert das Statorgehäuse
am nicht-rotierenden Element. Das Statorgehäuse kann zwischen der Verbindungsanordnung und
einem Rotorgehäuse
angeordnet sein.
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Durch das Führungssystem wird eine unabhängige Steuerung
der Position und der Drehbewegung des Rotors bezüglich des Stators ermöglicht, wodurch
die Abhängigkeit
von der Wellenlagergenauigkeit und/oder eine manuelle Ausrichtung
anderer separater Telemetriekomponenten, wie beispielsweise von
Felgen mit eingebetteter Elektronik und stationären Empfängern, eliminiert wird, um
die Relativpositionen der Rotor- und Statorabschnite des Telemetriesystems
beizubehalten. Eine Mittelöffnung wird
im Führungssystem
bereitgestellt, durch die die Welle oder mit der Welle verbundene
rotierende Elemente sich erstrecken können.
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Durch die Gehäuse wird eine kompakte, modulare,
selbstgeführte
Anordnung bereitgestellt, die auf verschiedene Wellentypen leicht
montierbar ist. Insbesondere sind die Gehäuse für eine Montage in verschiedenartigen
Fahrzeugen geeignet, z. B. in verschiedenen Automobiltypen. Gegebenenfalls
können
eine Winkelpositionserfassungseinrichtung und eine drahtlose Leistungskopplung
mit dem Telemetriesystem verwendet werden oder darin integriert sein.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 zeigt
eine Querschnittansicht einer Radanordnung einer Fahrzeugwelle;
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2 zeigt
eine perspektivische Explosionsansicht der Telemetrie- und Radanordnung;
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3 zeigt
ein schematisches Blockdiagramm eines Telemetriesystems;
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4 zeigt
eine Draufsicht eines ersten Abschnitts vom Inneren der Telemetrieanordnung;
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5 zeigt
eine Draufsicht eines zweiten Abschnitts vom Inneren der Telemetrieanordnung;
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6 zeigt
eine Querschnittansicht der Telemetrieanordnung entlang der Linie
6--6 in 5;
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7-9 zeigen Querschnittansichten
der Telemetrieanordnung entlang der Linien 7--7, 8--8 bzw. 9--9
in 4;
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10 zeigt
eine Teil-Querschnittansicht einer alternativen Telemetrieanordnung;
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11 zeigt
eine schematische Ansicht einer alternativen Telemetrieanordnung;
und
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12 zeigt
eine schematische Ansicht einer alternativen Telemetrieanordnung.
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Ausführliche Beschreibung erläuternder Ausführungsformen
Gemäß 1 weist ein Telemetriesystem 10 eine
Telemetrieanordnung 18 und einen Transducer 20 auf,
die an einer Nabe 12 einer Welle 14 (die hierin
beispielsweise eine Fahrzeugwelle ist) montiert sind. Die Welle 14 weist
eine Wellenachse 15 auf, um die sich Rotationselemente
bezüglich
nichtrotierenden Elementen drehen. Die Nabe 12 ist mit
einer Welle 16 verbunden, die sich auf schematisch dargestellten
Fahrzeugwellenlagern 17 dreht. Im allgemeinen weist das
Telemetriesystem 10 die Telemetrieanordnung 18 und
optional Nabenelektronik 19 auf. Die Telemetrieanordnung 18 ist
mit einem Transducer (oder Wandler) 20 (hierin einem Krafttransducer)
verbindbar, der auf die Fahrzeugwelle 14 ausgeübte Kräfte und
Belastungen mißt,
obwohl auch andersartige Transducer verwendbar sind, wie beispielsweise
Versatz-, Beschleunigungs-, Temperatur- und Drucktransducer, die
an der Fahrzeugwelle 14 montiert werden. Die Telemetrieanordnung 18 kann
an einer der Nabe 12 zugewandten Seite 20A des
Transducers 20 angeordnet sein, um ein kompaktes System
zu bilden, das minimal von der Fahrzeugwelle hervorsteht.
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Gemäß
2 ist der Transducer
20 mit
der Nabe
12 der Fahrzeugwelle
14 verbunden. In
der dargestellten Ausführungsform
ist ein Nabenadapter
22 an der Nabe
12 befestigt,
während
der Transducer
20 am Nabenadapter
22 befestigt
ist. In einigen Anwendungen ist möglicherweise kein Nabenadapter
22 erforderlich.
Durch Verwendung des Nabenadapters
22 kann der Transducer
20 leicht
für verschiedenartige
Naben
12 verwendet werden. Befestigungselemente
23 sichern
die Nabe
12 am Nabenadapter
22, während Befestigungselemente
24 den Transducer
20 am
Nabenadapter
22 sichern. In der dargestellten Ausführungsform
kann der Transducer einen Kraft- und Momentransducer aufweisen,
wobei ein Außenrand
26 des
Transducers
20 an einer Radfelge
28 befestigt
ist, die einen nicht dargestellten Rei fen hält. Ein derartiger Transducer
ist im US-Patent Nr.
5969268 beschrieben, auf die
hierin in ihrer Gesamtheit durch Verweis Bezug genommen wird, obwohl
andersartige Transducer in Verbindung mit dem hierin beschriebenen
Telemetriesystem
10 oder der Telemetrieanordnung
18 vorteilhaft
sein können.
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Im allgemeinen weist der Transducer 20 eine der
Nabe 12 zugewandte erste Seite 20A und eine in die
entgegengesetzte Richtung weisende, von der Nabe 12 abgewandte
zweite Seite 20B auf. Das Telemetriesystem 10 weist
Nabenelektronik 19 auf, die mit dem Transducer 20 so
verbunden sind, daß sie sich
damit dreht. Die Nabenelektronik 19 weist eine Schaltung
(z. B. zur Digitalisierung, Telemetrieumsetzung, Signalaufbereitung
und/oder -verstärkung)
auf, die an der der Nabe 12 abgewandten, zweiten Seite 20B angeordnet
ist. Aufgrund der ringförmigen
Struktur des Telemetriesystems 10 kann die Telemetrieanordnung 18 konzentrisch
um die Achse 15 mit den Wellenlagern 17 und an
der ersten Seite 20A des Transducers 20 angeordnet
sein, die der Nabe 12 zugewandt und über Befestigungselemente 29 mit
dem Nabenadapter 22 verbunden ist. Die Telemetrieanordnung 18 ist
durch einen oder mehrere Verbinder 30 mit Schaltungen der
Nabenelektronik 19 und/oder des Transducers 20 verbunden.
Die Telemetrieanordnung 18 kann daher zwischen dem Transducer 20 und
Elementen der Welle 14 angeordnet werden, z. B. einem Bremssattel 32.
Durch die Positionierung der Telemetrieanordnung 18 zwischen
dem Transducer 20 und Komponenten der Welle 14 wird
eine kompakte Anordnung erhalten, wodurch vorteilhaft die an der
Welle 14 anhängende
Masse minimiert wird. Durch die Positionierung der Nabenelektronik 19 an der
anderen Seite 20B des Transducers 20 wird die Wärme reduziert,
der die Komponenten der Nabenelektronik 19 ausgesetzt sind
und die im wesentlichen erzeugt wird, wenn die Bremsen betätigt werden,
um das Fahrzeug zu stoppen. Bezüglich
des Transducers 20 weiter innen sind weniger empfindliche
Komponenten des Telemetriesystems 10 und Daten- und Leistungsübertragungskomponenten
angeordnet, um eine kompakte Struktur zu erhalten.
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Die Telemetrieanordnung 18 weist
eine Mittelöffnung 21 und
zwei Abschnitte 34 und 36 auf, die sich relativ
zueinan der drehen. Im allgemeinen wird der erste Abschnitt 34 (oder
Statorabschnitt) bezüglich
der nicht-rotierenden Abschnitte der Welle oder in der Nähe davon
angeordneten Elementen im wesentlichen stationär gehalten. Wie dargestellt,
sind der Statorabschnitt 34 und der Rotorabschnitt 36 Ringe,
die sich über
ein Führungssystem 72 relativ
zueinander drehen, wie nachstehend ausführlich beschrieben wird. Durch
Positionieren des Telemetriesystems 18 als Ring um die
Drehachse an der Seite 20A des Transducers 20 ist
außerdem
keine um die Reifen- und Radanordnung angeordnete, große, störende Gegenlaufverbindung
oder -vorrichtung erforderlich. Durch die Mittelöffnung 21 können sich
Abschnitte der Welle 14 oder mit der Welle verbundene Rotationselemente
erstrecken. Obwohl der Statorabschnitt 34 und der Rotorabschnitt 36 als
einander zugewandte Ring- oder Plattenelemente dargestellt sind,
ist für
Fachleute ersichtlich, daß hierfür auch konzentrische
Ringe oder Zylinder und andere Konstruktionen verwendet werden können. In
der dargestellten Ausführungsform
ist der Rotorabschnitt 36 über Befestigungselemente 30 mit
dem Nabenadapter 22 so verbunden, so daß er sich damit dreht. Der Rotorabschnitt
kann jedoch gegebenenfalls mit dem Krafttransducer 20 oder
einem beliebigen anderen rotierenden Element verbunden sein.
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In der in 1 dargestellten Ausführungsform hält eine
Gegenlaufverbindungsanordnung 38 den Statorabschnitt 34 im
wesentlichen stationär
(d. h. mindestens im nicht-rotierenden Zustand bezüglich des
Rotorabschnitts 36) bezüglich
eines nicht-rotierenden Abschnitts der Welle, z. B. eines Wellenelements 40.
Die Verbindungsanordnung 38 kann an Elementen der Fahrzeugwelle 14 oder
an anderen nicht-rotierenden Wellenelementen befestigt sein, die
mit der Nabe 12 eine Translationsbewegung ausführen und
sich in anderen Achsen drehen als die Welle, z. B. am Bremssattel 32 (2), und ermöglicht es,
daß die
Telemetrieanordnung 18 von der Felge 28 beabstandet
sein kann. Die Verbindungsanordnung 38 weist ein am (nichtrotierenden)
Wellenelement 40 befestigtes, längliches Element 39 auf.
Wie dargestellt, weist die Verbindungsanordnung 38 eine Kugel 41 auf,
die in einer Kugelaufnahme 42 mit einem Hohlraum 43 mit
einem ausreichenden Spielraum angeordnet ist, um zu ermöglichen,
daß die
Kugel 41 sich bezüglich
des Hohlraums 43 bewegen kann, um verschiedene Ausrichtungspositionen
der Gegenlauf-Verbindungsanordnung 38 bezüglich der Telemetrieanordnung 18 zu
ermöglichen.
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Im allgemeinen blockiert die Verbindungsanordnung 38 eine
Bewegung des Statorabschnitts 34 um die Wellenachse 15,
während
sie eine begrenzte Bewegung in die übrigen linearen und Drehrichtungen
eines wechselseitig orthogonalen Koordiantensystems zuläßt, das
eine mit der Wellenachse 15 koinzidente Achse aufweist.
Gegebenenfalls kann das längliche
Element 39 am Statorabschnitt 34 montiert sein,
und die Kugelaufnahme 42 kann am Wellenelement 40 montiert
sein. Die dargestellte Ausführungsform
weist eine Verbindungsanordnung 38 auf, wobei in 4 zwei Kugelaufnahmen 42 dargestellt
sind, um alternative Positionierungen zu ermöglichen. Alternativ kann eine
oder können
mehrere Verbindungsanordnungen 38 verwendet werden. Außerdem können andere
Verbindungsanordnungen verwendet werden, z. B. ein oder mehrere
Bänder 27. Weil
die Telemetrieanordnung 18 eine Mittelöffnung 21 aufweist,
durch die sich ein Abschnitt der Welle 14 oder damit verbundene
Elemente erstrecken können, kann
die Verbindungsanordnung innenliegend (inboard) an der Seite 20A des
Transducers 20 oder in einem radialen Abstand bezüglich der
Achse 15 angeordnet sein, der kleiner ist als der maximale
radiale Abstand eines Rotationselements der Welle 14, z.
B. des Transducers 20 oder der Felge 28. Daher
kann eine Drehbewegung von mit der Welle 14 verbundenen
Elementen um die Verbindungsanordnung 38 erfolgen.
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Gemäß 2 werden Signale, die durch den Transducer 20 erfaßte Kräfte anzeigen,
zur Telemetrieanordnung 18 und vom Rotorabschnitt 36 drahtlos an
den Statorabschnitt 34 übertragen.
Diese Signale werden dann über
Verbinder 45 und Kabel 46 zur Datenerfassung an
eine Transducerschnittstelle 44 übertragen. Es kann eine Abschirmung
zum Schützen
der Verbinder 45 und der Kabel 46 vor durch einen
Rotor der Radanordnung erzeugter Wärme bereitgestellt werden.
In einer weiteren Ausführungsform
wird Leistung von der Transducerschnittstelle 44 oder einer
anderen, separaten Leistungsversorgung über die Kabel 46 und
Verbinder 45 induktiv zum Statorabschnitt 34 übertragen.
Dann kann Leistung zum Rotorabschnitt 36 übertragen
werden und kann der Schaltung der Nabenelektronik 19 und/oder des
Transducers 20 Leistung zugeführt werden. Alternativ können gegebenenfalls
andere Leistungszellen 53, z. B. Batterien oder Solarzellen,
so montiert sein, daß sie
sich mit dem Transducer 20 und der Radanordnung drehen,
um einige oder alle dieser Komponenten mit Leistung zu versorgen.
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3 zeigt
ein Blockdiagramm eines Telemetriesystems 10. In der exemplarischen
Ausführungsform
erfassen Sensoren 47 Kräfte,
die durch Verstärker 48 verstärkt werden.
Von den Verstärkern 48 werden
Signale an einen Datensender (oder drahtlosen Sender) 49 übertragen,
der mit dem Rotorabschnitt 36 verbunden ist. Der Datensender 49 überträgt Daten
drahtlos über
eine Datenkopplung 50 an einen mit dem Statorabschnitt 34 verbundenen Datenempfänger (oder
eine Empfangsantenne 51). Der Datenempfänger 51 ist eine um
die Wellenachse 15 angeordnete ring- oder bogenförmige Anordnung. Der
Datensender 49 und der Datenempfänger 51 sind voneinander
beabstandet. Der Datensender 49 bewegt sich im allgemeinen
in einem kreisförmigen Weg
beabstandet und gegenüberliegend
vom Datenempfänger 51. Übertragene
Signale können
analoge oder digitale Signale oder eine Kombination davon sein.
Gemäß einer
dargestellten Ausführungsform wird
jeder Kanal 20000-mal pro Sekunde abgetastet, und acht Datenkanäle werden
für die Übertragung gemultiplext.
Nach dem Empfang durch den Datenempfänger 51 können die
digitalen Signale als digitale Daten aufgezeichnet oder zu einem
digitalen Controller übertragen
werden, oder sie können
in analoge Signale umgewandelt und über eine Transducerschnittstelle 44 einem
Aufzeichnungsgerät
oder einem Datenerfassungssystem zugeführt werden. In einer Ausführungsform
weist die Transducerschnittstelle 44 eine separate Karte
(Erweiterungskarte) für jede
Welle auf, wobei die separate Karte mit einer Hauptplatine (Motherboard)
verbunden ist.
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Die Transducerschnittstelle 44 oder
die Leistungsversorgung können
außerdem
einem Leistungstreiber 52 Leistung zuführen. Der Leistungstreiber 52 überträgt Leistung über eine Leistungskopplung 54 zu
einem Leistungsregler 56. In einer Ausführungsform ist die Leistungskopplung 54 eine
induktive Kopplung, wobei der Leistungstreiber 52 und der Leistungsregler 56 voneinander
beabstandet und miteinander verbindbar sind, um elektrische Leistung zu übertragen.
In einer weiteren Ausführungsform sind
der Leistungstreiber 52 und der Leistungsregler 56 Spulen,
die jeweils einen Ring um die Wellenachse 15 bilden.
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Typischerweise muß die Winkelposition des Transducers 20 bekannt
sein, während
er sich mit der Nabe 12 dreht. Gegebenenfalls kann die
Telemetrieanordnung 18 einen Sensor 58 aufweisen,
der mit dem Statorabschnitt 34 und dem Rotorabschnitt 36 betrieblich
verbunden ist, um die Winkelposition des Rotorabschnitts 36 bezüglich des
Statorabschnitts 34 zu erfassen. Im allgemeinen kann der
Sensor 58 ein Relativ- oder ein Absolutdrehmelder oder
-codierer sein, der basierend auf optischen, magnetischen, Widerstands-,
kapazitiven, Hall Effekt- oder anderen Techniken arbeitet.
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Die 4-6 zeigen andere Ansichten
von Komponenten der Telemetrieanordnung 18. 4 zeigt eine Ansicht des
Stators 34 vom Inneren der Telemetrieanordnung 18.
Wie dargestellt, weist der Statorabschnitt 34 ein Statorgehäuse 60 auf,
das ringförmig
konstruiert ist und Kugelaufnahmen 42 aufweist, die mit
Gegenlauf-Verbindungsanordnungen verbunden sind, z. B. mit der in 1 dargestellten Verbindungsanordnung 38.
Im einzelnen weisen die Kugelaufnahmen 42 Hohlräume 43 zum
Aufnehmen von Kugeln 41 (1)
auf. Die Breite der Hohlräume 43 entspricht
dem Durchmesser der Kugeln 41, um eine Drehbewegung des
Statorabschnitts 36 zu verhindern, während die radiale Länge (von
der Achse 15) und die Tiefe ( 1) eine Bewegung der Kugel 41 in jedem
der Hohlräume 43 ermöglichen.
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In der dargestellten Ausführungsform
ist der Datenempfänger 51 eine
auf dem Statorgehäuse 60 angeordnete,
bogenförmige
Anordnung. Der Leistungstreiber 52 ist ein Ring, der ebenfalls
auf dem Statorgehäuse 60 angeordnet
ist. Außerdem
ist ein Sensor 58 dargestellt, der eine oder mehrere optische
Sensoreinrichtungen 62 und eine Codiererschaltung 64 auf weist.
Die optischen Sensoreinrichtungen 62 erfassen die Position
des Rotorabschnitts 36 und stellen ein die Position darstellendes
Ausgangssignal bereit. Die optische(n) Sensoreinrichtungen) 62 erfaßt (erfassen)
eine Bezugsposition auf dem Rotor, möglicherweise über auf
dem Fachgebiet bekannte Quadratur-Feedback-Signale und Markierungen.
Die Verwendung von Quadratur-Ausgangssignalen ermöglicht die
Bestimmung der Drehrichtung des Rotorabschnitts 36. In
einer Ausführungsform werden
durch zwei der optischen Sensoreinrichtungen 62 die Richtung
anzeigende, periodische Rechteckwellen im wesentlichen in Quadratur
(die durch eine Phasenverschiebung von 90° definiert ist) bereitgestellt.
Der Codierer 64 interpretiert durch die optischen Sensoreinrichtungen 62 bereitgestellte
Drehpositionsdaten und überträgt die entsprechenden
Signale an die Transducerschnittstelle 44.
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6 zeigt
eine Seitenansicht einer möglichen
optischen Sensoreinrichtung 62. Die optische Sensoreinrichtung
oder -einrichtungen 62 sind so konfiguriert, daß das Vorhandensein
von Markierungen auf einer Scheibe 65 erfaßt wird,
die durch Befestigungseinrichtungen 66 mit dem Rotorabschnitt 36 so
verbunden ist, daß sie
sich damit dreht.
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5 zeigt
eine Ansicht des Rotorabschnitts 36 vom Inneren der Telemetrieanordnung 18.
Wie dargestellt, weist der Rotorabschnitt 36 ein Rotorgehäuse 68 auf.
Der Datensender 49 und der Leistungsempfänger 56 sind
beide als um das Rotorgehäuse 68 angeordnete
Ringe ausgebildet.
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Die 6-9 zeigen ein Führungssystem 72. Im
allgemeinen hält
das Führungssystem 72 die
Ausrichtung des Statorabschnitts 34 und des Rotorabschnitts 36 während einer
relativen Drehbewegung dieser Abschnitte aufrecht. Im einzelnen
hält das Führungssystem 72 einen
im wesentlichen konstanten Zwischenraum oder Abstand zwischen dem
Datensender 49 und dem Datenempfänger 51 aufrecht. Außerdem wird
ein im wesentlichen konstanter Zwischenraum oder Abstand zwischen
dem Leistungstreiber 52 und dem Leistungsregler 56 beibehalten. Die
Position der Codiererkomponenten wird ebenfalls beibehalten. Die
Zwischenräume
ermöglichen eine
geeignete Übertragung
der Daten und der Leistung über
die Datenkopplung 50 und die Leis tungskopplung 54 und
eine geeignete Winkelerfassung. Eine ringförmige, selbstgeführte Anordnung
wie diese kann für
verschiedene Anwendungen nach Wunsch eine einzelne oder eine Kombination
der vorstehend beschriebenen Funktionen aufweisen.
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Gemäß der in 7 dargestellten Ausführungsform kann das Führungssystem 72 ein
Lagerblockgehäuse 73,
Lagerblöcke
oder -segmente 74 und einen zylindrischen Lagerlaufring 76 aufweisen, der
eine Führungsnut
aufweist, die mit den Lagerblöcken 74 verbunden
ist. Die Lagerblöcke 74 sind
um die Wellenachse 15 gleichmäßig voneinander beabstandet.
Die Lagerblöcke 74 sind
durch Befestigungselemente 77 am Lagerblockgehäuse 73 befestigt.
Das Lagerblockgehäuse
ist durch Befestigungselemente 78 am Statorabschnitt 34 befestigt.
Obwohl mehrere Lagerblöcke 74 dargestellt
sind, kann auch ein einzelner Lagerblock oder ein Lagerring verwendet
werden. Der Lagerlaufring 76 ist durch Befestigungselemente 79 am
Rotorabschnitt 36 befestigt. Ähnlicherweise könnte die
Position der Lagerblöcke 74 und
des Lagerblockgehäuses 73 zur
Rotationsseite und die Nut zur nicht-rotierenden Seite der Telemetrieanordnung 12 hin
versetzt sein. Geeignete Materialien für die Lagerblöcke 74 und
den Lagerlaufring 76 sind z. B. Aluminium, hartbeschichtete
Materialien, rostfreier Stahl und verschiedenartige andere metallische,
nichtmetallische, intermetallische, keramische oder Verbundmaterialien,
metallgefüllte
oder -verstärkte
Kunststoffe, schmiermittelgefüllte,
selbstschmierende Materialien, in Wärme aushärtende Kunststoffe, thermoplastische
oder ähnliche
Materialien oder Kombinationen davon. Beispiele hartbeschichteter
Materialien sind hartbeschichtetes Aluminium, harteloxiertes Aluminiummaterial,
nickelplattiertes oder vernickeltes Material und chromplattiertes
oder verchromtes Material. Außerdem
können
die Materialien für
die Blöcke 74 und
den Laufring 76 für Lager
qualitativ geeignete Polymere, technische Kunststoffe, synthetische
Harzmaterialien, Polyimidharze, Polymerethan, PEEK (Polyaryletheretherketon),
Phenol und verschiedene Zusammensetzungen davon mit Füllstoffen,
z. B. Graphit oder Teflon®, aufweisen, z. B. graphitgefüllte Polyimide,
wie beispielsweise Duratron® und Vespel®. Es
können
verschiedene Kombinationen dieser Materialien verwendet werden,
um ein geeignetes Lager bereitzustellen. Beispielsweise kann der
Block 74 aus einem rostfreien Stahl hergestellt werden,
während
eine Nut im Laufring 76 aus PEEK hergestellt ist. Alternativ
kann ein Block aus PEEK in einer Nut aus rostfreiem Stahl angeordnet
sein. Obwohl das vorstehend beschriebene Führungssystem 72 insbesondere
aufgrund seiner Eigenschaften in warmen und korrodierenden Umgebungen
vorteilhaft ist, kann das Führungssystem 72 ein
beliebiges Drehführungssystem
mit Kugellagern, Luftlagern, Magnetschwebetechnik, usw. sein.
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Dichtungen 80 verhindern
das Austreten von Verunreinigungen vom Lagerblock 74 und
vom Lagerlaufring 76. Es werden Abstandselemente 82 bereitgestellt,
um eine der Dichtungen 80 vom Lagerblock 74 beabstandet
zu halten. Die Dichtungen R können
aus Leder, Kunststoff, Teflon, Gummi, Holz, Filz, Polypropylenfilz,
synthetischem Material oder aus einem Material bestehen, das z.
B. aus Aramid hergestellt wird, wie beispielsweise Conex®-Filz,
Nomex®-Filz,
und aus anderen Materialien, und/oder aus einer Kombination davon.
Ein über
Befestigungselemente 86 mit dem Lagerlaufring 76 verbundener Flansch 84 schirmt
zusätzlich
Verunreinigungen vor dem Eintreten in das Führungssystem 72 ab,
indem er ein Labyrinth bildet, und reduziert einen Zwischenraum
zwischen dem Statorgehäuse 60 und
dem Rotorgehäuse 68 in
der Nähe
des Führungssystems 72.
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Das Statorgehäuse 60 und das Rotorgehäuse 68 sind
einander zugewandt und bilden einen Hohlraum 88. Der Datensender 49,
der Datenempfänger 58,
der Leistungstreiber 52, der Leistungsregler 54,
der Sensor 58, die optischen Sensoreinrichtungen 62,
der Codierer 64 und andere Elemente können im Hohlraum 88 angeordnet
werden. Gegebenenfalls können
zusätzliche
Dichtungen verwendet werden, um zu verhindern, daß Schmutz, Öl und andere
Verunreinigungen unerwünscht
zwischen dem Statorgehäuse 60 und
dem Rotorgehäuse 88 in den
Hohlraum 88 eindringen.
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7 zeigt
einen Querschnitt zum Darstellen einer Drahtverbindung 90 zwischen
dem Verbinder 45 und der Leistungskopplung 52.
Außerdem zeigt 8 eine Drahtverbindung 92 zwischen
dem Verbinder 45 und dem Datenempfänger 51. In 9 ist eine Drahtverbindung 94 zwischen
dem Verbinder 30 und Komponenten des Rotorabschnitts 36,
d. h. dem Datensender 49 und dem Leistungsempfänger 56,
dargestellt. Der Verbinder 30 wird verwendet, um den Rotorabschnitt 36 mit
der Nabenelektronik 19 und dem Transducer 20 zu
verbinden. Außerdem
ist eine Drahtverbindung 96 zwischen dem Verbinder oder
Verbindern 45 und dem Codierersensor 64 dargestellt.
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10 zeigt
eine alternative Ausführungsform
eines Abschnitts eines Gehäuses 140 mit
einem Rotorgehäuse
(oder einer Platte) 142 und einem Statorgehäuse (oder
einer Platte) 144. Ähnlich
wie in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist das Rotorgehäuse um die
Drehachse und relativ zum Statorgehäuse 144 drehbar. Das
Rotorgehäuse 142 ist
so verbunden, daß es
sich mit dem Transducer 20 dreht. Das Rotorgehäuse 142 kann
am Transducer 20 oder am Nabenadapter 22 befestigt
werden. Eine drahtlose Kopplung wird zwischen dem Rotorgehäuse 142 und
dem Statorgehäuse 144 bereitgestellt. Die
drahtlose Kopplung ermöglicht,
daß vom
Sender 146 übertragene
Signale durch die Empfangsantenne 148 empfangen und dann
an eine im Fahrzeug angeordnete Onboard-Datenerfassungsschaltung übertragen
werden können.
Außerdem
wird eine Leistungskopplung zwischen dem Rotorgehäuse 142 und
dem Statorgehäuse 144 bereitgestellt.
Die Leistungskopplung führt
der Schaltung des Transducers 20, des Senders 146 und/oder
der Schaltung der Nabenelektronik 19 Leistung zu.
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Das Gehäuse 140 ist selbsttragend
und weist eine Lageranordnung oder ein Führungssystem auf, hierin ein
Doppelpaar von winkelmäßig in Kontakt
stehenden Kugellagern, die das Rotorgehäuse 142 bezüglich des
Statorgehäuses 144 halten
und eine Drehbewegung des Rotorgehäuses ermöglichen. In einer anderen Ausführungsform
kann ein einzelnes Paar von Radialkontaktlagern oder ein Vierpunkt-Kontaktlager
verwendet werden. Die Leistungskopplung ist eine induktive Kopplung
und wird zwischen voneinander beabstandeten Spulen 194 und 196 gebildet,
die miteinander koppelbar sind, um elektrische Leistung zu übertragen.
Die Spulen 194 und 196 bilden, ähnlich wie
in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform, einen Ring um die Drehachse
und sind in den jeweiligen Gehäusen
angeordnet, so daß sie
vor Wasser, Schmutz und anderen Verunreinigungen geschützt sind.
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Das ringförmige Gehäuse 140 enthält einen Codierer 156 oder
eine andere, ähnliche
Winkelpositionserfassungseinrichtung, die mit dem Rotorgehäuse 142 und
dem Statorgehäuse 144 betrieblich
verbunden ist. In der dargestellten Ausführungsform weist der Codierer 156 eine
inkrementelle Hall-Effekt-Einrichtung
mit einem Hohl- oder Tellerrad 160 mit hervorstehenden
Zähnen
(einschließlich
eines Schalt- oder Index-Zahnrades)
und Hall-Effekt-Sensoren 152 und einen Magneten 164 auf.
In der dargestellten Ausführungsform
ist das Hohloder Tellerrad 160 mit dem Rotorgehäuse 142 so
verbunden, daß es
sich damit dreht, während
der Magnet 164 und die Hall-Effekt-Sensoren 162 mit dem
Statorgehäuse 144 verbunden
sind.
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In einer anderen Ausführungsform
werden zwei Hohl- oder Tellerräder
bereitgestellt, die winkelmäßig um einen
halben Zahn voneinander beabstandet sind, um Quadratur-Messungen
zu ermöglichen und
dadurch die Auflösung
des Codierers zu verbessern. Es können auch andere Codierertypen,
z. B. optische Codierer, verwendet werden.
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Die Empfangsantenne 148 ist
ring- oder bogenförmig
um die Drehachse konstruiert. Die Sendeantenne 146 ist
von der Empfangsantenne 148 beabstandet und bewegt sich
allgemein entlang eines der Empfangsantenne 148 entsprechenden
Kreisweges. Die übertragenen
Signale können
analoge Signale, digitale Signale oder eine Kombination davon sein. Es
werden ringförmige
Dichtungen bereitgestellt, um einen inneren Hohlraum 180,
in dem die Sendeantenne 146, die Empfangsantenne 148 und
der Codierer 156 angeordnet sind, zu dichten und vor der
Außenumgebung
und Schmiermittel von der Lageranordnung 150 zu schützen. In
der dargestellten Ausführungsform
ist eine erste ringförmige
Dichtung 182 zwischen dem Statorgehäuse 144 und einem
Außenumfang
des Hohl- oder Tellerrades 160 des Codierers 156 angeordnet.
Eine zweite ringförmige
Dichtung 184 ist zwischen dem Statorgehäuse 144 und einem
Lagerhalterungsflansch 186 des Rotorgehäuses 142 angeordnet.
Eine dritte ringförmige
Dichtung 188 ist zwischen dem Rotorgehäuse 144 und einem anderen
Lagerhalterungsflansch 190 angeordnet. In der dargestellten
Ausführungsform
stehen die Dichtungen 182, 184 und 188 unter
Federspannung und bestehen aus Teflon, das mit Nickel, Chrom oder
anderen, ähnlich
plattierten Oberflächen
in Kontakt steht. Es können
auch andere Dichtungen oder Einrichtung verwendet werden, z. B.
nicht unter Federspannung stehende Dichtungen, Polymerdichtungen, Überdruckdichtungen
und/oder Labyrintdichtungen.
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Für
Fachleute ist ersichtlich, daß andere Konstruktionen
für Telemetrieanordnungen
verwendet werden können.
Die 11 und 12 zeigen alternative Ausführungsformen
erfindungsgemäßer Telemetrieanordnungen. 11 zeigt eine Telemetrieanordnung 200.
Die Telemetrieanordnung 200 weist eine Mittelöffnung 201,
einen ersten Abschnitt 202 und einen zwei ten Abschnitt 204 auf.
Der zweite Abschnitt 204 dreht sich bezüglich des ersten Abschnitts 202. Ähnlich wie
bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen sind der erste
Abschnitt 202 und der zweite Abschnitt 204 einander
zugewandt, um einen Hohlraum 205 dazwischen zu bilden.
Daten werden vom Datensender 206 zum Datenempfänger 208 drahtlos übertragen.
Der Datensender 206 und der Datenempfänger 210 sind konzentrisch
angeordnet. Ähnlicherweise
sind ein Leistungstreiber 210 und ein Leistungsregler 212 konzentrisch
angeordnet und übertragen
Leistung vom ersten Abschnitt 202 zum zweiten Abschnitt 204.
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12 zeigt
eine Ausführungsform
einer Telemetrieanordnung 220 mit einer Mittelöffnung 221, einem
ersten Abschnitt 222 und einem zweiten Abschnitt 224,
der sich bezüglich
des ersten Abschnitts 222 auf eine zylindrische Weise dreht,
wobei der Durchmesser des ersten Abschnitts 222 kleiner
ist als der Durchmesser des zweiten Abschnitts 224, so daß ein Hohlraum 225 dazwischen
gebildet wird. D.h., der zweite Abschnitt 224 ist konzentrisch
um den ersten Abschnitt 222 angeordnet. In dieser Ausführungsform
können
Daten zwischen Datenkopplungselementen 226 und 228 im
Hohlraum übertragen
werden. Ähnlicherweise
kann Leistung zwischen Leistungskopplungselementen 230 und 232 übertragen
werden. Alternativ kann der erste Abschnitt 222 sich bezüglich des
zweiten Abschnitts 224 drehen. Daten und Leistung werden
zwischen den Datenkopplungseinheiten oder -elementen 226 und 228 bzw.
zwischen den Leistungskopplungseinheiten oder -elementen 230 und 232 übertragen.
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Im allgemeinen können die die Daten- und Leistungskopplungen
bildenden Elemente in verschiedenen radialen Abständen von
der Drehachse angeordnet sein (wie z. B. in den 11 und 12 dargestellt
ist), oder an gegenüberliegenden
Seiten einer Ebene, die sich senkrecht zur Drehachse erstreckt (wie z.
B. in 6 dargestellt),
oder es kann eine Kombination davon gewählt werden. Ähnlicherweise
können
die Gehäuse
zylinderförmig
angeordnet sein, wobei dazwischen ein Hohlraum gebildet wird, oder
als gegenüberliegende
Scheiben an gegenüberliegenden
Seiten einer Ebene, die sich senkrecht zur Drehachse erstreckt.
In jeder der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen wird ein dem dargestellten
Führungssystem ähnliches
Führungssystem
bereitgestellt, um die Ausrichtung und den Abstand für die Daten-
bzw. die Leistungskopplung aufrechtzuerhalten, wodurch eine kompakte
und modulare Telemetrieanordnung erhalten wird.
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Obwohl die vorliegende Erfindung
unter Bezug auf bevorzugte Ausführungsformen
beschrieben worden ist, ist für
Fachleute ersichtlich, daß innerhalb des
Schutzumfangs der Erfindung Änderungen
in den Ausführungsformen
und im Detail vorgenommen werden können.
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Zusammenfassung
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Wellenmontiertes Telemetriesystem
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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Telemetrieanordnung (18; 200; 220)
für eine
Welle (14). Die Telemetrieanordnung (18; 200; 220)
weist einen drahtlosen Sender (49; 146; 206; 226; 228)
auf, der mit der Welle (14) so verbunden ist, daß er sich
mit ihr dreht, und eine mit dem drahtlosen Sender (49; 146; 206; 226; 228)
drahtlos gekoppelte Empfangsantenne (51; 148; 208; 226, 228).
Ein Führungssystem
(172; 150) mit einer Mittelöffnung (21; 201; 221), das
mit dem drahtlosen Sender (49; 146; 206, 226; 228)
und der Empfangsantenne (51; 148; 206; 226; 228)
verbunden ist, führt
die Drehbewegung des drahtlosen Senders (49; 146; 206, 226; 228)
bezüglich
der Empfangsantenne (51; 148; 208; 226; 228). Gegebenenfalls
kann die Telemetrieanordnung (18; 200; 220)
in einem Telemetriesystem (10) verwendet werden, das einen
an einer Nabe (12) montierbaren Nabenadapter (22)
aufweist. Außerdem
können
eine Winkelpositionserfassungseinrichtung (58; 64; 156) und
eine drahtlose Leistungskopplung (54) bereitgestellt werden.
(1)