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DE1029581B - Automatische Waage mit umlaufender ein- oder mehrkammeriger Wiegetrommel - Google Patents

Automatische Waage mit umlaufender ein- oder mehrkammeriger Wiegetrommel

Info

Publication number
DE1029581B
DE1029581B DEG16447A DEG0016447A DE1029581B DE 1029581 B DE1029581 B DE 1029581B DE G16447 A DEG16447 A DE G16447A DE G0016447 A DEG0016447 A DE G0016447A DE 1029581 B DE1029581 B DE 1029581B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weighing
drum
weighing drum
scales
cam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG16447A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Groebner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG16447A priority Critical patent/DE1029581B/de
Publication of DE1029581B publication Critical patent/DE1029581B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
    • G01G13/24Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge
    • G01G13/242Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices
    • G01G13/243Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices using a single load carrier
    • G01G13/244Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices using a single load carrier with a single weighing receptacle divided into two or more alternatively used sections
    • G01G13/246Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices using a single load carrier with a single weighing receptacle divided into two or more alternatively used sections the weighing apparatus being rotatable

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

  • Automatische Waage mit umlaufender ein- oder melirkammeriger Wiegetrommel Bekannt sind selbsttätige Waagen mit umlaufender ein- oder mehrteiliger Wiegetrommel. Diese Waagen arbeiten in der Regel so, daß sie nach Füllung und Erreichen eines bestimmten Sollgewichtes den Zustrom absperren oder die Zuteilapparatur stillsetzen.
  • Alsdann wird in einer ganzen Drehung oder einer der Zellenzahl entsprechenden Teil drehung das Gut ausgeschüttet. Der Zeitraum zwischen den einzelnen Schüttungen ist unterschiedlich, da er sich ja nach dem Zustrom des Gutes richtet. Die Leistung derartiger Waagen ist daher beschränkt. In der Regel werden bei diesen bekannten Waagen bis zu 100 bis 120 Schüttungen pro Stunde zugrunde gelegt. Danach richtet sich auch die Größe der Wiegetrommel.
  • Unterhalb der Waage muß ein Schüttraum von mindestens einer Schüttung vorhanden sein, aus dem das zu wägende Gut durch eine Transporteinrichtung abgezogen oder einer Verarbeitungsmaschine zugeführt wird. Oberhalb, also vor dem Einlaufgefäß, muß, falls nicht direkt aus einem Bunker abgezogen wird, ebenfalls so viel Raum sein, daß das vom Zuförderer anfallende Gut während der Wägung und Drehung der Trommel aufgefangen wird. Diese bekannte Bauart erfordert viel Raum und läßt sich dort, wo Wert auf einen möglichst kontinuierlichen Materialstrom gelegt wird, nicht anwenden.
  • So werden z. B. von der Zementindustrie Waagen verlangt, die mit einer niedrigen Bauhöhe zwischen Tellerspeiser und Zementinühlen angeordnet werden können. Diese Waagen haben die Aufgabe, die Vorprodukte, wie Schlacke, Klinker, Gips u. a möglichst in gleichmäßigem Strom im richtigen Mischungsverhältnis den Zemeutmühlen zuzuführen. Diese Bedingung hat zur Voraussetzung, daß die Tellerspeiser ständig fördern und daß die Waagen in möglichst kurzen Abständen wägen und ausschütten. Mit den eingangs geschilderten Waagenarten lassen sich diese Bedingungen nicht erfüllen, denn sie haben eine große Bauhöhe und schütten ungleichmäßig in jeweils größeren Mengen.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die vorstehend angeführten Mängel zu beseitigen. Dies geschieht dadurch, daß die ein- oder mehrkammerige Wiegetrommel ständig mit konstanter Geschwindigkeit umläuft und mit einer Steuerwelle gekuppelt ist, deren Nocken, Knrvenscheibe u. dgl. den periodischein Wiegevorgang derart steuert, daß in dem Zeitabschnitt nach dem durch die umlaufende Wiegetrommel gesteuerten Ende des auch von ihr eingeleiteten Einlaufes des zu wägenden Gutes in die Wiegetrommel und vor Beginn der Entleerung eine mit der Wiegetrommel belastete Neigungswaage durch Lösen einer Bremseinrichtung für den Wägevorgang entarretiert und hierauf in der jeweihgen Einspieliage wieder arretiert wird. Das periodische Entarretieren und Arretieren einer Neigungswaage mit einem von ihr getragenen Schüttgutaufnehmer ist zwar bekannt, jedoch handelt es sich hierbei um eine Förderbandwaage, deren Förderband ständig mit Gut beschickt wird.
  • Da die Wägungen in gleichen zeitlichen Abständen erfolgen, die Neigungswaage also jeweils das Gewicht des in einem gleichbleibenden Zeitabschnitt geförderten Gutes anzeigt, kann aus den Wägeergebnissen und der Schüttzahl unmittelbar auf die Leistung der Waage, beispielsweise in tih geschlossen werden.
  • Um die Wägeergehnisse laufend zu summieren, wird gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung von der Steuerwelle aus mittels eines Nockens, einer Kurvenscheibe od. dgl. ein Tastglied derart betätigt, daß es nach Beendigung des Wägevorganges den Ausschlag des Zeigerhebels abtastet und bei seinem Rüd<-gang in die Nullstellung mittels eines Nockens, einer Kurvenscheibe od. dgl. der Steuerwelle mit einem Addierwerk gekuppelt wird.
  • An Hand der Abb. 1 bis 6 sei eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. Die Abb. t bis 5 zeigen schematisch den Ablauf des Wägevorganges in seinen Hauptphasen während eines Umlaufes der Wiegetrommel, die hier eine einzige Kammer aufweist. Abb. 6 zeigt die Anwendung einer zweikammerigen Wiegetrommel.
  • Durch den stetig arbeitenden Förderer 1 gelangt das zu wägende Gut in den Vorbehälter 2, der durch den Segmentschieber 3 verschließbar ist. An letzterem befindet sich der Arm 4, der im Zusammenwirken mit der Wiegetrommel 5 das Of3nen und Schließen des Segmentschiebers 3 bewirkt. Der Schieber 3 kann aber auch durch hydraulische oder pneumatische Mittel betätigt werden. Die Wiegetrommel 5 ist mittels der Hängearme 6 und 7 an dem Übertragungshebel 8 aufgehängt, der über den Zwischenhebel 9 mit der Neigungswaage 10 in Verbindung steht. Am Hängeann 6 ist ferner ein Getriebemotor angeordnet, der die Wiegetrommel 5 ständig mit konstanter Drehzahl antreibt. Am Wellenende bei Hängearm 7 ist ein Kettenrad 11 angesetzt, das über die Kette 12 eine Steuerwelle 13 im Wägeapparat antreibt. Bei jeder ganzen bzw. gemäß Abb. 6 bei jeder halben Um drehung der Wiegetrommel 5 dreht sich die Steuerwelle 13 einmal herum. An der Trommel 5 befindet sich eiü Anschlag 14, der im Laufe der Drehbewegung den Arm 4 zeitweilig mitnimmt und hierbei den Ein lauf öffnet, damit das zu wägende Gut in die gerade oben befindliche Öffnung der Wiegetrommel ein strömt. Bei Gütern, die trocken sind und nicht an backen, kann die Trommel auch mehrteilig gemacht werden (s. Abb. 6). Es muß dann ein entsprechendes Übersetzungsverbältnis für den Antrieb der Steuer welle 13 vorhanden sein.
  • Die Steuerwelle 13 mit den auf ihr angebracllten Kurven 15, 16, 17 bat die Aufgabe, die für die Wägung und Registrierung erforderlichen Bewegungsvorgänge auszuführen.
  • Kurve 15 steuert den Bremshebel 18, der die Neigungswaage 10 in der jeweiligen Einspielstellung arretiert. Kurve 16 steuert das Zählwerk (Addierwerk) 19 dessen Reibrad 20 jeweils von der oberen Bahn 21 a des Tastsegments 21 im geeigneten Augen blick abgehoben oder auf diese aufgesetzt wird. Kurve 17 steuert das Tastsegment 21, dessen Drehpunkt genau in der Schneidenachse der Neigungssvaage 10 liegt.
  • Anschlag 22 trifft bei der Tastbewegung auf den Anzeigehebel 24 der Neigungswaage, so daß. von der Nullmarke aus gesehen, der Winkelausschlag der Neigullgswaage und des Tastsegments 21 gleich groß ist. Während jedoch der Anzeigchebel 24 der Neignngswaage infolge der Bremsung durch Hebel 18 bei jeder Wägung seine Stellung nur um die Differenz der Gewichtslverte der vorhergehenden und der augenblicklichen Wägung ändert. macht das Tastsegment 21 jedesmal den vollen Ausschlag der Neignngswaage und nimmt bei der Rückwärtsbewegung das Reibrad 20 mit. Auf dessen Achse sitzt der Zeiger 23 des Addierwerkes 19, der sich dann um den Gewichtsbetrag weiterdreht. Direkt auf dem Anzeigebehel 24 sitzt der Zeiger 25. der an der Skalenteilung 26 das Gewicht des in der Trommel 5 befindlichen Gutes anzeigt.
  • Die einzelnen Bewegungsvorgänge lassen sich an Hand der Abb. 1 bis 5 verfolgen: Bei Abb. 1 steht der Anschlag 14 der Wiegetrommel gerade vor dem Arm 4. Die Neigungswaage ist durch den Bremshebel 18 in der letzten Wiegestellung, z. B.
  • 100 kg, arretiert. Das Addierwerk 19 ist abgehoben.
  • Förderer 1 fördert in den Vorbehälter 2.
  • In Abb. 2 hat der Anschlag 14 den Segmentschieber 3 geöffnet, das zu wiegende Gut ist in die Wiegetrommel geströmt, und der Förderer 1 fördert weiter in die Wiegetrommel. Die Neignngswaage ist noch festgehalten.
  • Narh Abb. 3 ist der Segmentschieber 3 geschlossen.
  • Das (5tut kann aber noch nicht auslaufen. Die Kurve 15 hat den Bremshebel 18 angehoben; die Neignngs waage ist somit entarretiert. Der Zeiger spielt auf 69 kg ein.
  • In Abt.4 strömt das Gut bereits aus der Wiegetrommel 1. Vorher bat sich der Bremshebel 18 auf den Zeigerhebel 24 der Neigungswaage aufgesetzt und sie in der Stellung 69 kg arretiert. Das Tastsegment 21 ilst dem Abstieg der Kurve 17 gefolgt, und der Anschlag 22 hat sich gegen den Zeigerhebel 24 gelegt.
  • Das Wiegeergebnis 69 kg ist abgetastet. Hierbei ist das Reibrad 20 noch von der Bahn 21 a des Tastsegments 21 abgehoben.
  • Abb.5 zeigt die vollständig entleerte Wiegetrommel 5. Der Abstieg der Kurve 16 bewirkt, daß sich das Reibrad 20 auf die Segmentbabn 21 a aufsetzte.
  • Der Anstieg der Kurve 17 hat das Tastsegment 21 in die Nullstellung zurückgedrückt. Das Wiegeergehnis hat sich auf dem Reibrad 20 abgewickelt, und der Zeiger 23 drehte sich um 69 kg weiter. Der Zählerstand änderte sich von 134659 auf 134728 kg.
  • Bei der erfindungsgemäßen Bauart ändert sich die Stellung des Zeigerhebels 24 jeweils nur um den Differenzbetrag zwischen der augenblicklichen und der vorhergehenden Wägung. Die Neigungswaage spielt daher besonders schnell auf das Wägeergehnis ein. Es hat sich erwiesen, daß bis zu 400 Wägungen pro Stunde ausführbar sind. Diese häufige Wäge-und Schüttfolge erbringt einen nahezu gleichmäßigen Materialstrom.
  • PATENT\XSPRtlCHE 1. Automatische Waage mit umlaufender ein-oder mehrkammeriger Wiegetrommel, dadurch gekennzeichnet. daß die Wiegetrommel (5) ständig mit konstanter Geschwindigkeit umläuft und mit einer Steuerwelle (13) gekuppelt ist, deren Nokken, Kurvenscheibe od. dgl. (15) den periodischen Wiegevorgang derart steuert. daß in dem Zeitabschnitt nach dem durch die umlaufende Wiegetrommel (5) gesteuerten Ende des auch von ihr eingeleiteten Einlaufes des zu wägenden Gutes in die Wiegetrommel (5) und vor Beginn der Entleerung eine mit der Wiegetrommel (5) belastete Neigungsrvaage (10) durch Lösen einer Breinseinrichtung (18) für den Wägevorgang entarretiert und hierauf in der jeweiligen Einspiellage wieder arretiert wird.

Claims (1)

  1. 2. Automatische Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der Steuerwelle (13) ans mittels eines Nockens, einer Kurvenscheibe (17) od. dgl. ein Tastglied (22) derart betätigt wird, daß es nach Beendigung des Wägevorganges den Ausschlag- des Zeigerhebels (24) abtastet und bei seinem Rückgang in die Nullstellung mittels eines Nockens, einer Kurvenscheibe (16) od. dgl. der Steuerwelle (13) mit einem Addierwerk (19, 20) gekuppelt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 446 735, 571 816, 714555, 8l812iL; französische Patentschriften Nr. 7L4 754, 899 247.
DEG16447A 1955-02-10 1955-02-10 Automatische Waage mit umlaufender ein- oder mehrkammeriger Wiegetrommel Pending DE1029581B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0867696A3 (de) * 1997-03-26 2000-01-12 Mann + Hummel ProTec GmbH Vorrichtung und Verfahren zur gravimetrischen Dosierung rieselfähiger Schüttgutkomponenten

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