DE1029546B - Blasschlauch fuer Staubsauger - Google Patents
Blasschlauch fuer StaubsaugerInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L9/00—Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
- A47L9/24—Hoses or pipes; Hose or pipe couplings
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A47L7/00—Suction cleaners adapted for additional purposes; Tables with suction openings for cleaning purposes; Containers for cleaning articles by suction; Suction cleaners adapted to cleaning of brushes; Suction cleaners adapted to taking-up liquids
- A47L7/04—Suction cleaners adapted for additional purposes; Tables with suction openings for cleaning purposes; Containers for cleaning articles by suction; Suction cleaners adapted to cleaning of brushes; Suction cleaners adapted to taking-up liquids for using the exhaust air for other purposes, e.g. for distribution of chemicals in a room, for sterilisation of the air
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Description
DEUTSCHES
Es ist bekannt, die aus einem Staubsauger ausströmende Luft für die verschiedensten Zwecke nutzbar
zu machen, z. B. zum Antrieb von Geräten, zum Zerstäuben von Schädlingsbekämpfungsmitteln, zur
Malerei und zum Bespritzen von Räumen. Wenn der Staubsauger z. B. zum Bemalen von Möbelflächen,
Wandflächen od. dgl. im Hause benutzt werden soll, wird ein Farbe enthaltender Zerstäuber mit Hilfe des
Saugschlauches, der aus Gummi und Gewebe besteht und durch eine Drahtspirale verstärkt ist, an die Blasseite
des Staubsaugers angeschlossen. Es hat sich weiter ergeben, daß sich in einem Schlauch, der vorzugsweise
zum Staubsaugen benutzt wird:, Staub an dien inneren Wandflächen festsetzt, der dann bei Benutzung
des Schlauches als Blasschlauch durch die Blasluft zum Gerät gelangt und die Farbe verunreinigt.
Man hat deshalb vorgeschlagen, für die Druckseite von Staubsaugern besondere Blasschläuche zu
verwenden, die nicht gleichzeitig als Saugschläuche dienen. Indessen hat sich herausgestellt, daß diese
Schläuche infolge ihrer Steifigkeit für das Arbeiten mit Blasluft ungeeignet sind. Deswegen wird gemäß
der Erfindung vorgeschlagen, als Blasschlauch für Staubsauger einen Schlauch zu verwenden, der in an
sich bekannter Weise aus einer nahtlosen Kunststofffolie !»steht. Diese dünnwandigen Schläuche haben
die Eigenschaft, daß sie sehr gut biegsam sind und sogar bei ziemlich scharf gebogenem Schlauch den
Durchtritt der Luft erlauben. Der Schlauch ist ferner sehr leicht und erlaubt deswegen die Herstellung in
großen Längen, was gerade für einen Blasschlauch für Staubsauger sehr wertvoll ist. Dadurch, daß der
Schlauch gefaltet werden kann, ist sein Zusammenlegen sehr erleichtert. Ferner ist es möglich, für die
verschiedensten Blaszwecke mehrere solcher Schläuche zu halten, weshalb der Schlauch mit leicht auswechselbaren
Anschlußeiorichtungen gemäß der Erfindung versehen wird. Weitere Merkmale der Erfindung ergeben
sich aus der Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles. Es zeigt
Fig. 1 einen Staubsauger in Verbindung mit einem Schlauch gemäß der Erfindung, mit dem eine Farbspritzpistole
an die Blasseite des Staubsaugers angeschlossen ist,
Fig. 2 den Schlauch mit den Anschlußeinrichtungen,
Fig. 3 in größerer Darstellung und im Längsschnitt das Schlauchende mit der Einrichtung zum Anschluß
an den Staubsauger,
Fig. 4 in größerer Darstellung, teilweise im Längsschnitt, das Schlauchende mit der Einrichtung zum
Anschluß eines Gerätes und
Fig. 5 eine Darstellung, wie der Schlauch zum Verpacken und Lagern zusammengelegt werden kann.
Der in Fig. 1 dargestellte Staubsauger ist mit einem Blasschlauch für Staubsauger
Anmelder:
Aktiebolaget Electrolux, Stockholm
Aktiebolaget Electrolux, Stockholm
Vertreter: Dipl.-Ing, E. Jourdan, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Kronberger Str. 46
Frankfurt/M., Kronberger Str. 46
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 16. Juni 1954
Schweden vom 16. Juni 1954
Karl Harry Bergholm, Stora Essingen,
Nils Börje Wetterholm, Stockholm,
und Torsten Brimberg, Enskede (Schweden),
sind als Erfinder genannt worden
vorderen Deckel 11 mit Saugöffnung und einem rückwärtigen
Deckel 12 mit Blasöffnung versehen. An der Blasöffnung ist ©in Schlauch 13 gemäß der Erfindung
mit Hilfe einer Kupplungseinrichtung 14 angeschlossen. An dem anderen Ende des Schlauches ist
eine Kupplungseinrichtung 15 angeordnet, die zum Anschluß eines Gerätes, z. B. einer Farbspritzpistole
16, dient.
Der Schlauch 13 besteht aus Polyäthylen. Seine Wandstärke ist sehr dünn und beträgt höchstens
0,2 mm, vorzugsweise 0,1 mm. Mit einem Schlauchdurchmseser von 50 mm ist die Wandstärke also
höchstens 1ZaSo, vorzugsweise 1ZsOo des Schlauchdurchmessers.
Der Schlauch ist zusammendrückbar, d. h., er fällt zusammen, wenn der Blasstrom aufhört. Der
Schlauch kann während des Blasens sehr scharf gebogen werden und erlaubt trotzdem ein Durchströmen
der Luft. Wenn keine Blasluft durch den Schlauch strömt, kann dieser wie ein Band zusammengedrückt
werden, so daß sich gegenüberliegende Seiten der inneren Wandflächen gegeneinanderlegen. Das so
gebildete Band kann in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise zusammengefaltet werden.
Die Kupplungseinricbtumg 14 besteht aus einem mit
Außengewinde versehenen Nippel 17 aus Kunststoff mit einem sechseckigen Kopf. Der Nippel kann in die
Blasöffnung im rückwärtigen Deckel 12 des Staubsaugers eingeschraubt werden. Der Nippel ist mit
einem Kragen 18 ausgerüstet, der im Innern mit einer konischen Mantelfläche 19 \^ersehen ist. In diesen Kragen
ist das Ende des Schlauches eingeführt und in dieses ein Ring 20 mit einer äußeren konischen Mantelfläche
21 von derselben Neigung, wie die Fläche 19
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eingedrückt, so daß ein sicheres Festhalten des
Schlauchendes in der Kupplungseinrichtung gewährleistet ist. Der Durchmesser der konischen Mantelflächen
19, 20 verjüngt sich in Richtung der Luftströmung. Hierdurch verstärkt der vom Staubsauger erzeugte
Druck die Kraft, die den Schlauch in der Kupplungseinrichtung festhält. Wenn die Luft den Schlauch
aus der Kupplungseinrichtung ziehen will, wird der Ring 20 durch Reibung in derselben Richtung mitgenommen
mit dem Erfolg, daß dadurch die Keilwirkung und die Haltekraft verstärkt werden.
Die Kupplungseinrichtung 15 am anderen Ende des Schlauches besteht aus einem konischen Mundstück
22 zum Anschluß einer Farbspritzpistole 16 oder einer anderen Vorrichtung. Dieses Mundstück ist auch
zum Schlauch hin mit einer äußeren konischen Mantelfläche 23 versehen, über die der Schlauch 13 gezogen
ist. Das Schlauchende ist seinerseits von einem Ring 24 mit innerer konischer Mantelfläche 25 umgeben..
Diese Mantelfläche hat dieselbe Neigung wie die Mantelfläche 23. Der Durchmesser der konischen
Mantelflächen verjüngt sich hier ebenfalls in Richtung der Luftströmung. Auch hier wird, wie bei der Kupplungseinrichtung
14, die Kraft, die das Schlauchende an dem Mundstück festhält, vergrößert, wenn der
Schlauch einem Druck ausgesetzt ist, der von der durch den Schlauch strömenden Luft erzeugt wird
und der darauf zielt, den Schlauch von dem Mundstück abzuziehen. Der Schlauch 13 ist also somit in
einer leicht lösbaren Art mit den Kupplungseinrichtungen 14 und 15 verbunden, so daß diese bei den
verschiedensten Schläuchen benutzt werden können, z. B. beim Ersatz eines beschädigten Schlauches. Das
Auswechseln erfolgt in sehr einfacher Weise dadurch, daß die Ringe 20 und 24 von Hand mit Bezug zu den
Teilen 17 und 22 in Richtung zum jeweiligen äußeren Ende des Schlauches verschoben werden.
Claims (3)
1. Blasischlauch für Staubsauger, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch in an sich bekannter
Weise aus einer nahtlosen Kunststoffolie besteht.
2. Blasschlauch nach Anspruch 1, mit Einrichtungen an den Schlauchenden zum Anschluß eines
Staubsaugers und zum Anschluß von entspredhenden Geräten, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schlauch ohne Werkzeuge mit den Anschlußeinrichtungen verbindbar und davon lösbar ist.
3. Blasschlauch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Verbinden der anzuschließenden Teile mit dem Schlauch an den Teilen
konische Stutzen vorgesehen sind, auf welchen die Schlauchenden mittels ebenfalls konischer Ringe
befestigt werden.
Tn Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 819 725;
Bedienungsanleitung der Fa. Vorwerk & Co. für Staubsauger »Kobold« vom Jan. 1952.
Deutsche Patentschrift Nr. 819 725;
Bedienungsanleitung der Fa. Vorwerk & Co. für Staubsauger »Kobold« vom Jan. 1952.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 509/30 4.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1126239X | 1954-06-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1029546B true DE1029546B (de) | 1958-05-08 |
Family
ID=20420602
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA22720A Pending DE1029546B (de) | 1954-06-16 | 1955-05-21 | Blasschlauch fuer Staubsauger |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1029546B (de) |
| FR (1) | FR1126239A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4208013A (en) * | 1977-03-07 | 1980-06-17 | Micro-Gen Equipment Corporation | Portable chemical spraying apparatus with disposable chemical container |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE819725C (de) * | 1950-10-13 | 1951-11-05 | Wolff & Co K G A A | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung nahtloser Schlaeuche aus Loesungen oder Schmelzen hochpolymerer Kunststoffe |
-
1955
- 1955-05-21 DE DEA22720A patent/DE1029546B/de active Pending
- 1955-06-16 FR FR1126239D patent/FR1126239A/fr not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE819725C (de) * | 1950-10-13 | 1951-11-05 | Wolff & Co K G A A | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung nahtloser Schlaeuche aus Loesungen oder Schmelzen hochpolymerer Kunststoffe |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4208013A (en) * | 1977-03-07 | 1980-06-17 | Micro-Gen Equipment Corporation | Portable chemical spraying apparatus with disposable chemical container |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1126239A (fr) | 1956-11-19 |
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