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DE1029205B - Spannfeder fuer Kolbenringe - Google Patents

Spannfeder fuer Kolbenringe

Info

Publication number
DE1029205B
DE1029205B DEG21944A DEG0021944A DE1029205B DE 1029205 B DE1029205 B DE 1029205B DE G21944 A DEG21944 A DE G21944A DE G0021944 A DEG0021944 A DE G0021944A DE 1029205 B DE1029205 B DE 1029205B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rings
tension spring
turns
oil
band
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG21944A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hermann Baeumler
Dr Techn Ernst Fuhrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Goetzewerke Friedrich Goetze AG
Original Assignee
Goetzewerke Friedrich Goetze AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Goetzewerke Friedrich Goetze AG filed Critical Goetzewerke Friedrich Goetze AG
Priority to DEG21944A priority Critical patent/DE1029205B/de
Publication of DE1029205B publication Critical patent/DE1029205B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/06Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction using separate springs or elastic elements expanding the rings; Springs therefor ; Expansion by wedging
    • F16J9/064Rings with a flat annular side rail
    • F16J9/066Spring expander from sheet metal
    • F16J9/067Spring expander from sheet metal corrugated in the radial direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

DEUTSCHES
Gegenstand der Erfindung ist eine mäanderförmige, tangential und radial federnde Spannfeder zum Abstützen von bandförmigen Kolbenringen.
Zum ölabstreifen bzw. -regulieren sind bei Viertakt-Brennkraftmaschinen aus zwei axial dünnen Stahlbandringen bestehende Kolbenringe bekanntgeworden, die durch eine Spannfeder od. dgl. axial und radial abgestützt werden. Derartige ölringe haben den Vorteil, daß die Bandringe ohne gegenseitige wesentliche Beeinflussung den Unebenheiten der Zylinderwand folgen und somit den Ölhaushalt des Motors leicht regulieren können. Um die Kombination jedoch möglichst einfach und trotzdem zuverlässig zu gestalten, kennt man bereits Spannfedern (USA.-Patent 2 635 022), deren mäanderförmig gebogene Windungen sich radial erstrecken. An den dem Nutengrund zugekehrten Windungen sind Stege vorgesehen, die am Innenumfang der Bandringe angreifen, um diese radial gegen die Zylinderwand zu pressen. Die Bandringe liegen dabei auf den Flanken der sich radial erstreckenden Windungen der Spannfeder. Im Mittelteil der Feder sind Ausnehmungen für den ölabfluß vorgesehen, und zwar derart, daß sowohl im Laufflächenteil als auch in dem dem Nutengrund zugekehrten Windungsteil ein Steg verbleibt, der eine axiale Federung verhindert. Solche Spannfedern wirken nur tangential und radial, weshalb es notwendig ist, ihre Flanken genau zu bearbeiten, um ein Schlagen oder Flattern innerhalb der Nut zu vermeiden. Derart kombinierte ölringe sind für den Einbau in ausgelaufenen Motoren besonders geeignet, um den ölhaushalt wieder zu normalisieren. Doch hat es sich gezeigt, daß gerade bei ausgelaufenen Motoren die Kolbennuten nicht mehr die ursprünglichen Abmessungen aufweisen, weshalb eine nachträgliche Bearbeitung der Nut erforderlich wurde.
Ferner ist es bekannt, bandförmige Ölabstreifringe durch axial und radial federnde Spannfedern abzustützen. Zu diesem Zweck waren jedoch zwei Federn erforderlich, und zwar eine für die Radial- und eine andere für die Axialfederung, wobei die eine Feder zwischen den beiden Bandringen angeordnet war und sich die andere abwechselnd am Innenumfang der Bandringe und auf dem Nutengrund abstützte. Es hat sich bei Ölringen, die durch eine vom Nutengrund des Kolbens abhängige Feder gespannt werden, gezeigt, daß sie umständlich zu montieren und nicht für alle Verwendungsfälle geeignet sind.
Die Erfindung geht von dem zuerst genannten Stand der Technik aus. Gemäß der Erfindung wird zur Behebung der aufgezeigten Mängel vorgeschlagen, daß die tangential und radial federnde Spannfeder, deren mäanderförmige Windungen sich radial erstrecken, ausschließlich mit an der äußeren Hälfte Spannfeder für Kolbenringe
Anmelder:
Goetzewerke Friedrich Goetze
Akti enges ells chaf t,
Burscheid bei Köln
Dr.-Ing. Hermann Bäumler
und Dr. techn. Ernst Fuhrmann, Burscheid bei Köln,
sind als Erfinder genannt worden
der Ringe angreifenden Windungen über ihre Stirnflächen federnde Kräfte in axialer Richtung auf die Ringe ausübt. Das axiale Abstützen der Bandringe auf ihren äußeren Hälften durch die Feder verhindert ein Abheben der Ringe von den Nutenflanken. Ein Nacharbeiten der Kolbennut auf die heute üblichen Toleranzen ist dann nicht mehr notwendig. Da die Feder einteilig ist und die bandförmigen ölringe unabhängig vom Nutengrund radial spannt, wird auch die Lagerhaltung und die Montage vereinfacht. Durch entsprechende Ausgestaltung ist es denkbar, eine Feder für mehrere Ringabmessungen zu verwenden» da infolge der tangentialen Federwirkung nur die Länge geändert zu werden braucht.
Die für den ölabfluß erforderlichen Öffnungen sind vorzugsweise in an sich bekannter Weise in den Flanken der Expanderfeder vorgesehen. Um dabei auf einfachste Weise eine axiale Federung zu erreichen, liegt ebenfalls in bekannter Weise jede zweite der der Lauffläche zugekehrten Windungen an einem ihr zugeordneten Bandring an. Durch die alternierende Anordnung der Auflageflächen ergibt sich eine ausreichende axiale Federung.
Zur Erreichung einer axialen Federung ist es auch denkbar, die ölöffnungen innerhalb der der Lauffläche zugekehrten Windungen derart vorzusehen, daß sie sich bis zu einem in der Rückenwindung vorgesehenen Steg erstrecken. Dadurch werden jeweils zwei sich radial erstreckende Windungen gebildet, die eine gute axiale Federung ergeben.
In der Zeichnung ist die Erfindung an drei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt der Ringkombination,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Spannfeder,
Fig. 3 einen Teil der gestreckten Spannfeder.
809 508/175 j
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Spannfeder 1 ist mäanderförmig gebogen und federt tangential, radial und axial. Auf den vorderen Windungen 2 sind Stirnflächen 3 vorgesehen, auf die sich die bandförmigen Kolbenringe 4, 5 axial abstützen. Die Stege 6, 6' an den Innenwindungen greifen am Innenumfang· der Bandringe 4,5 an und pressen diese gegen die Lauffläche des Zylinders 7. Die Spannfeder 1 und die Ringe 4, 5 liegen innerhalb der Nut des Kolbens 8. In den Flanken der Spannfeder 1 sind Ausnehmungen 9,10 für den Öldurchfluß vorgesehen.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE!
1. Tangential und radial federnde Spannfeder, deren mäanderförmige Windungen sich radial erstrecken, für die Abstützung von bandförmigen Ölabstreifringen, wobei diese Ringe durch an den Innenwindungen der Feder vorgesehene, am Innenumfang der Ringe angreifende Stege radial gespannt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ausschließlich die an der äußeren Hälfte der Ringe (4,5) angreifenden Windungen (2) mit - ihren Stirnflächen (3) federnde Kräfte in axialer Richtung auf die Ringe (4, 5) ausüben.
2. Spannfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem ölabfluß dienenden öffnungen (9) in an sich bekannter Weise in den Flanken der Spannfeder (1) vorgesehen sind.
3. Spannfeder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise jede zweite der der Lauffläche zugekehrten Windungen an einen ihr zugeordneten Ring anliegt.
4. Spannfeder nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ölöffnungen innerhalb der der Lauffläche zugekehrten Windungen vorgesehen sind und sich bis zu einem in der Rückenwindung vorgesehenen Steg erstrecken.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 775 495, 2 768 039, 768 038, 2 293 681.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 508/175 4.58
DEG21944A 1957-04-18 1957-04-18 Spannfeder fuer Kolbenringe Pending DE1029205B (de)

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DE (1) DE1029205B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239149B (de) 1964-10-06 1967-04-20 Goetzewerke Spannfeder fuer Kolbenringe
DE1271476B (de) * 1964-03-17 1968-06-27 Mcquay Norris Mfg Company Kolbenringanordnung
US4722535A (en) * 1985-01-16 1988-02-02 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Oil ring structure having reduced rigidity
US5088743A (en) * 1989-11-20 1992-02-18 Kabushiki Kaisha Riken Combined oil ring assembly

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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