DE1029135B - Mit Fingergriffen versehene Klammer fuer Haare - Google Patents
Mit Fingergriffen versehene Klammer fuer HaareInfo
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- DE1029135B DE1029135B DEW10681A DEW0010681A DE1029135B DE 1029135 B DE1029135 B DE 1029135B DE W10681 A DEW10681 A DE W10681A DE W0010681 A DEW0010681 A DE W0010681A DE 1029135 B DE1029135 B DE 1029135B
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- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 239000007779 soft material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
- A45D8/00—Hair-holding devices; Accessories therefor
- A45D8/20—Hair clamps, i.e. elastic multi-part clamps, the parts of which are pivotally connected between their ends
Landscapes
- Clamps And Clips (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die bekannten Haarklammern oder -klips bestehen im allgemeinen aus zwei Klammerteilen, die durch
ein Gelenk oder Scharnier miteinander verbunden sind und in der Ruhelage durch eine Feder zusammengedrückt
sowie entgegen dem Druck dieser Feder mit Hilfe von Fingergriffen auseinandergespreizt
werden können. Die einander zugekehrten Flächen der beiden Klammerteile schmiegen sich in der Ruhelage
im wesentlichen parallel aneinander, sofern nur ein dünner Gegenstand gehalten wird. Je dicker der
Gegenstand ist, der durch die Klammer oder den Klip gehalten werden muß, desto größer ist der Winkel,
den die beiden Teile miteinander bilden. Dies hat gewisse Nachteile. Insbesondere wird durch die winkelförmige
Bewegung der beiden Teile an deren Spitzen ein weit größerer Raum eingenommen, als er dem eingeklemmten
Gegenstand eigentlich entsprechen müßte. Man hat nun bei einer Klammer zum Halten von zwei
Papierblättern eine parallele Lage der Klammerhälften dadurch zu erreichen versucht, daß man zwisehen
frei nebeneinanderhängenden Klammerhälften einen Abstandshalter anbrachte und alle Teile durch
eine U-förmige Blattfeder zusammenpreßte; der große Raumbedarf sowie der Abstandshalter sind nachteilig.
Diese Mangel beseitigt die Erfindung.
Gemäß der Erfindung wird die Bewegung zweier freier Klammerteile so gesteuert, daß sie unabhängig
von der Dicke des einzuklemmenden Gegenstandes und ohne zusätzliche Mittel, wie Abstandshalter, stets
parallel zueinander liegen. Dies wird dadurch erreicht, daß die beiden freien Klammerteile, übereinander
angeordnet, durch den Druck einer Feder gegeneinandergedrückt werden, die sich in Längsrichtung
der Klammer erstreckt und in dieser sowie in zu ihr senkrechter Richtung federnd so mit den
Klammerteilen der beiden Klammerhälften verbunden ist, daß diese sich in Federrichtung gegeneinander
verschieben und unabhängig von der Stärke des unter den Stützpunkt der Feder zwischengeklemmten
Gegenstandes in paralleler Lage halten. Die freien Klammerhälften nehmen so eine parallele Lage zueinander
ein, wenn ein Gegenstand zwischen ihnen, z. B. eine Haarlocke, eingeklemmt wird. Hierbei ist
die Parallelität um so vollkommener, je näher der eingeklemmte Gegenstand unter dem Stützpunkt der
Feder liegt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Zeichnung.
Fig. 1 zeigt die Klammer oder den Klip, von der Seite gesehen, in der Stellung, die sie besitzen, wenn
die beiden Fingergriffe durch Druck einander genähert werden und der einzuklemmende Gegenstand noch
nicht zwischen die beiden Klammerteile eingefügt ist;
Mit Fingergriffen versehene Klammer
für Haare
für Haare
Anmelder:
Wella Aktiengesellschaft,
Darmstadt, Gerauer Allee 65
Darmstadt, Gerauer Allee 65
Horst Kieslich, Hünfeld (Hess.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 2 zeigt die Stellung, in der ein Gegenstand, z. B. eine Haarlocke, bereits zwischen den beiden
Klammerteilen eingefügt ist und die FingergrifFe nicht mehr betätigt werden, d. h. die Klammer ist sich
selbst überlassen;
Fig. 3 zeigt die Ansicht der Fig. 2 von der linken Seite her, und
Fig. 4 zeigt eine Aufsicht auf die Fig. 2;
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausgestaltung der Erfindung, bei der die Klammerhälfte an ihrem Ende
kreisförmig verbreitert ist.
Die Klammer bzw. der Klip ist aus folgenden Einzelteilen zusammengesetzt: Auf dem unteren
Klammerteil 1, der im wesentlichen flach ausgeführt ist, ruht der obere Klammerteil 2 mit Fingergriff 3.
Der Fingergriff 3 ist in einem Winkel, der gleich oder größer als 90° ist, von dem Teil 2 abgebogen. Der
FingergrifF 3 hat eine Ausnehmung 4, durch die eine
Feder 5 hindurchgeführt ist. Die Feder 5 ist bei 6 mit dem oberen Klammerteil 2 verbunden. Das andere
Ende der Feder 5 ist mit dem Fingergriff 7 des Klammerteiles 1 bei 8 verbunden. Die Feder hat die
in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellte Form, die es ermöglicht, daß der Teil 2 in der klemmenden Lage, in
der die Fingergriffe 3, 7 nicht betätigt werden, stets eine parallele Lage zum Klammerteil 1 einnimmt, und
zwar unabhängig von der Dicke des Gegenstandes 9, der zwischen den Klammerteilen 1 und 2 eingeklemmt
wird. Soll die Klammer für einen Klemmvorgang in Benutzung genommen werden, so werden die Fingergriffe
3 und 7 in an sich bekannter Weise zusammengedrückt. Darauf entsteht zunächst ein Spreizen der
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Teile 1 und 2, da der Teil 2 an der Krümmung 10 auf dem Klammerteil 1 aufliegt bzw. um die gebogene
Kante 10 geschwenkt wird. Diese in Fig. 1 dargestellte Lage der Klammer erweckt zunächst den
Anschein, als ob gegenüber den bekannten Klammern hinsichtlich des Spreizvorgangs keinerlei Unterschied
besteht. Wird nun aber ein Gegenstand 9 von den Klammerteilen 1 und 2 erfaßt und die Klammer durch
Loslassen der Fingergriffe 3 und 7 sich selbst überlassen, so drückt die Feder den Teil 2 auf den einzuklemmenden
Gegenstand 9 und nimmt dabei eine zum Klammerteil 1 parallele Lage ein, wobei selbstverständlich
in vorliegendem Falle vorausgesetzt wird, daß die Ober- bzw. Unterseite des einzuklemmenden
Gegenstandes 9 parallel zueinander verlaufen oder aus so weichem Material besteht, daß er die Paralleleinstellung
der Teile 1 und 2 zuläßt, z. B. bei Haarlocken. Die Parallelität ist um so vollkommener, wenn
der einzuklemmende Gegenstand unter dem Stützpunkt der Feder oder auch etwas über diesen hinaus
zwischen die Schenkel eingebracht ist. Für den letzteren Anwendungszweck ist es vorteilhaft, daß einer
der beiden Klammerteile oder auch im Bedarfsfall beide Klammerteile eine Form besitzen, die das Zusammenklemmen
einer Haarlocke begünstigt. Eine solche Form zeigt Fig. 5, bei der der obere Teil 2 an
seinem Ende scheibenförmig verbreitert ist. Außerdem ist diese Scheibe Za mit Durchlochungen 11 versehen,
um der Luft den Durchtritt zu ermöglichen und außerdem das Gewicht der Klammer zu erleichtern.
In anderen Fällen ist es zweckmäßig, einem der beiden Klammerteile eine gewellte Form zu geben.
Claims (5)
1. Mit Fingergrift'en versehene Klammer für
Haare, die aus zwei freien, übereinander angeordneten Klammerhälften besteht, die durch Federdruck
gegeneinandergedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Federdruck durch eine
Feder erfolgt, die sich in Längsrichtung der Klammer erstreckt und in dieser sowie in zu ihr
senkrechter Richtung federnd so mit den Klammerteilen der beiden Klammerhälften verbunden
ist, daß diese sich in Federrichtung gegeneinander verschieben und unabhängig von der Stärke des
unter den Stützpunkt der Feder zwischengeklemmten Gegenstandes in paralleler Lage
halten.
2. Mit Fingergriffen versehene Klammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klammerhälften an ihren entgegengesetzt liegenden Endteilen mit den Federenden verbunden sind.
3. Klammer nach den Ansprüchen 1 und 2r dadurch
gekennzeichnet, daß die Enden der Feder an den Klammerhälften starr befestigt sind.
4. Klammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder aus einer annähernd rechtwinklig
abgebogenen Blattfeder besteht.
5. Klammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Feder durch eine Ausnehmung (4) des einen Fingergriffes (3) hindurchgeführt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 457 567;
französische Patentschrift Nr. 367 162.
Britische Patentschrift Nr. 457 567;
französische Patentschrift Nr. 367 162.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 809 508/17 4.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW10681A DE1029135B (de) | 1953-02-28 | 1953-02-28 | Mit Fingergriffen versehene Klammer fuer Haare |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW10681A DE1029135B (de) | 1953-02-28 | 1953-02-28 | Mit Fingergriffen versehene Klammer fuer Haare |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1029135B true DE1029135B (de) | 1958-04-30 |
Family
ID=7594413
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW10681A Pending DE1029135B (de) | 1953-02-28 | 1953-02-28 | Mit Fingergriffen versehene Klammer fuer Haare |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1029135B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR367162A (fr) * | 1906-06-14 | 1906-10-22 | Rudolf Czapek | Pince à papier |
| GB457367A (en) * | 1935-03-13 | 1936-11-26 | Philips Nv | Improvements in or relating to supply arrangements for welding apparatus |
-
1953
- 1953-02-28 DE DEW10681A patent/DE1029135B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR367162A (fr) * | 1906-06-14 | 1906-10-22 | Rudolf Czapek | Pince à papier |
| GB457367A (en) * | 1935-03-13 | 1936-11-26 | Philips Nv | Improvements in or relating to supply arrangements for welding apparatus |
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