DE1028710B - Induktions-Beheizungseinrichtung fuer Erdoel- bzw. Erdgasfoerder- und -leitungsrohre, bei der eine das Rohr umgebende Erregerspule von einem metallischen Druckrohr umschlossen ist - Google Patents
Induktions-Beheizungseinrichtung fuer Erdoel- bzw. Erdgasfoerder- und -leitungsrohre, bei der eine das Rohr umgebende Erregerspule von einem metallischen Druckrohr umschlossen istInfo
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- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
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Description
DEUTSCHES
Um bei Erdöl- und Erdgasförderanlagen das im Inneren der Förder- und Leitungsrohre erfolgende
Ansetzen von Paraffinen oder sonstigen zur Abscheidung neigenden Substanzen zu vermeiden, ist es
vielfach erforderlich, die Rohre einer Beheizung zu unterwerfen. Diese Beheizung bewirkt eine Verflüssigung
der bei niedrigerer Temperatur sich ansetzenden Stoffe, beseitigt also die mit dem allmählichen
Zusetzen der Rohre verbundenen bekannten Nachteile und gewährleistet demgemäß eine störungsfrei
verlaufende. Förderung und Ableitung.
Die zum Beheizen der Rohre von Erdöl- und Erdgasförderanlagen bereits vorgeschlagene Verwendung
von Heißdampf ist umständlich und schwierig. Sie ist besonders dann problematisch und kostspielig,
wenn der Dampf zur Erhitzung von im Bohrloch befindlichen Rohrleitungen verwendet werden soll. Demgegenüber
ist es weit vorteilhafter, sich einer elektrischen Rohrbeheizung zu bedienen, die, sofern sie in
Form der für den vorliegenden Zweck ganz besonders geeigneten, an sich bekannten Induktionsheizung erfolgt,
jederzeit auf einfache Weise und ohne Rücksich auf die vorliegende Sondentiefe angewandt
werden kann.
Es ist nicht mehr neu, die Rohre von Förderanlagen irgendwelcher Art induktiv zu beheizen. In
diesem Zusammenhang sei z. B. eine Anordnung erwähnt, bei der die Rohrwandung in axialer Richtung
in einen aus magnetischem und einen aus unmagnetischem gutleitendem Material bestehenden Teil
derart geteilt ist, daß beide in Richtung des induzierten Stromes in Reihe geschaltet sind. Diese Anordnung
bezweckt jedoch, die von der Stärke des magnetischen Feldes abhängige, in Wärme umgesetzte
Energie über den Umfang der Rohrleitung abzustufen und hat mit dem Wesen der nachstehend beschriebenen
Erfindung, die sich einer Einrichtung bedient, bei der die wechselstromgespeiste Erregerspule grundsätzlich
von einem metallischen Druckrohr abgedichtet ummantelt ist. nichts gemein.
Der Erfindung liegt vielmehr das Problem zugrunde, die in Wärme umgesetzte Energie von dem
schon erwähnten Druckrohr in einer solchen Weise fernzuhalten, daß sie tatsächlich nur auf den wirklich
zu beheizenden Teil, d. h. auf das innerhalb des Druckrohres liegende eigentliche Förder- oder Leitungsrohr einwirkt. Diese Forderung ist um so
zwingender, als eine gleichzeitig auch auf das Druckrohr ausgedehnte Beheizung nicht nur einen völlig
nutzlosen zusätzlichen Energieaufwand bedingen würde, sondern insbesondere bei im Bohrloch eingebauten
Rohren auch zu Gefahrenquellen Anlaß geben könnte. Aufgabe der Erfindung ist es daher,
eine Einrichtung zu schaffen, die eine Ablenkung des
Induktions-Beheizungseinrichtung
für Erdöl- bzw. Erdgasförderund -leitungsrohre,
bei der eine das Rohr umgebende
Erregerspule von einem metallischen
Druckrohr umschlossen ist
für Erdöl- bzw. Erdgasförderund -leitungsrohre,
bei der eine das Rohr umgebende
Erregerspule von einem metallischen
Druckrohr umschlossen ist
Anmelder:
J. Helmke & Co. G.m.b.H.,
Hannover-Wulf el, Garvensstr. 5
Hannover-Wulf el, Garvensstr. 5
Heinrich Haaren, Hannover-Wülfel,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Induktionsstromes auf das Druckrohr vermeidet, dieses also außerhalb der Kraftlinien des erzeugten
magnetischen Feldes beläßt.
Diese Aufgabe wird bei einer Iuduktions-Beheizungseinrichtung
für Erdöl- und Erdgasförder- bzw. -leittmgsrohre, bei der die das Rohr umgebende
Erregerspule von einem metallischen Druckrohr umschlossen ist, dadurch gelöst, daß zwischen der Erregerspule
und dem Druckrohr eine nach Art einer magnetisch leitenden, in der Längsrichtung des
Rohres geschlitzten und dadurch offenen Windung ausgebildete magnetische Abschirmung vorgesehen
ist, die eine Streuung des erzeugten magnetischen Kraftfeldes durch das Druckrohr verhindert und damit
die unerwünschte Aufheizung des Druckrohres mit Sicherheit vermeidet. Um dabei weitgehend auch
etwaige Abstrahlungswärme vom Druckrohr fernzuhalten, kann vorteilhaft zwischen diesem und der
vorgeschlagenen Abschirmung eine zusätzliche z. B. aus Asbest od. dgl. bestehende wärmedämmende Einlage
vorgesehen sein.
Das beheizte eigentliche Förder- oder Leitungsrohr wird gegenüber dem mehrfach erwähnten, in erster
Linie zum Schutz und zur explosiomssieheren Kapselung
der Erregerspule vorgesehenen Druckrohr selbstverständlich eine gewisse Wärmeausdehnung in
axialer Richtung erfahren. Sofern diese beträchtlich ist. ist eine an sich einfach herstellbare abgedichtete
Verbindung beider Rohre durch z. B. Verschweißung nicht empfehlenswert. Es ist dann vielmehr zweck-
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mäßig, das Druckrohr mit dem Förder- bzw. Leitungsrohr,
durch zur Aufnahme axialer Warmeausdehnuiigen
geeignete Einrichtungen, z. B. Stopfbüchsen od. dgl., abgedichtet, miteinander zu verbinden.
An Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeiispiel der vorgeschlagenen Induktions-Beheizungseinrichtung
in scbematiscber Weise aufzeigt, sei deren Bauart und Wirkungsweise näher erläutert. Es zeigt
Abb. 1 einen Querschnitt und
Abb. 2 einen Längsschnitt durch die Beheizuug.veinrichtung.
Das zu beheizende Förder- bzw. Leitungsrohr 1 ist
von der wechselstromgespeisten Erregerspule 2 umgeben, die, von einem metallischen Druckrohr 3 abgedichtet,
ummantelt wird und in isolierende Zwischenlagen 4 eingebettet ist. Erfmdungsgemäß ist
zwischen der Erregerspule 2 und dem Druckrohr 3 eine magnetische Abschirmung 5 vorgesehen, die nach
Art einer magnetisch leitenden offenen Windung ausgebildet ist und beispielsweise aus bei 5' offenen
übereinandergelegten Dynamoblechen od. dgl. bestehen kann. Diese Abschirmung 5 verhindert eine
Ablenkung des Induktionsstromes auf das Druckrohr 3, beläßt dieses also außerhalb des Wirkungsbereiches
der Kraftlinien des in Abb. 2 durch Pfeile angedeuteten magnetischen Feldes, das durch die Abschirmung
keiner Streuung unterworfen wird, und verhindert deshalb mit Sicherheit eine unerwünschte
Aufheizung des Druckrohres. Die von der Stärke des erzeugten magnetischen Feldes abhängige, in Wärme
umgesetzte Energie wird somit restlos zur Beheizung des Rohres 1 ausgenutzt, wobei etwaige Abstrahlungsvvärme
durch eine gegebenenfalls angeordnete zusätzliche wärmedämmende Einlage 6, die aus Asbest oder
einem ähnlichen geeigneten Werkstoff bestehen und zweckmäßig zwischen der Abschirmung 5 und dem
Druckrohr 3 vorgesehen werden kanu, abgefangen wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Induktions-Beheizungseiii richtung für Erdölbzw. Erdgasförder- und -leitungsrohre, bei der die das Rohr umgebende Erregerspule von einem metallischen Druckrohr umschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Druckrohr (3) und der ErregerspuJe (2) eine nach Art einer magnetisch leitenden, in der Längsrichtung des Rohres (1) geschlitzten und dadurch offenen Windung ausgestaltete, wärmeisolierend wirkende magnetische Abschirmung (5) vorgesehen ist, die eine Streuung des erzeugten magnetischen Feldes durch das Druckrohr (6) verhindert.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 902 416;
schweizerische Zusatzpatentschrift Nr. 14 495/364.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 309 507/329 4.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH22846A DE1028710B (de) | 1955-01-29 | 1955-01-29 | Induktions-Beheizungseinrichtung fuer Erdoel- bzw. Erdgasfoerder- und -leitungsrohre, bei der eine das Rohr umgebende Erregerspule von einem metallischen Druckrohr umschlossen ist |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEH22846A DE1028710B (de) | 1955-01-29 | 1955-01-29 | Induktions-Beheizungseinrichtung fuer Erdoel- bzw. Erdgasfoerder- und -leitungsrohre, bei der eine das Rohr umgebende Erregerspule von einem metallischen Druckrohr umschlossen ist |
Publications (1)
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| DE1028710B true DE1028710B (de) | 1958-04-24 |
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ID=7149394
Family Applications (1)
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| DEH22846A Pending DE1028710B (de) | 1955-01-29 | 1955-01-29 | Induktions-Beheizungseinrichtung fuer Erdoel- bzw. Erdgasfoerder- und -leitungsrohre, bei der eine das Rohr umgebende Erregerspule von einem metallischen Druckrohr umschlossen ist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1028710B (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1280444B (de) * | 1964-11-05 | 1968-10-17 | Ministerul Ind Petrolului | Induktions-Beheizungsvorrichtung fuer Erdoel- bzw. Erdgasbohrungen und -leitungen mit einem ferromagnetischen Rohr |
| DE1515139B1 (de) * | 1962-11-17 | 1970-02-12 | Chisso Corp | Vorrichtung zum Aufrechterhalten einer erh¦ten Temperatur einer in einer Rohrleitung transportierten Flüssigkeit |
| DE1565415B1 (de) * | 1965-02-15 | 1971-01-28 | Black Clawson Co | Induktionsheizeinrichtung,insbesondere fuer Kunststoffverarbeitungseinrichtungen |
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| CH14495A (de) * | 1897-06-19 | 1897-12-15 | Alio Electicitaetsgesellschaft | Vorrichtung zur elektrischen Heizung vermittelst Wechselstrom |
| DE902416C (de) * | 1951-07-29 | 1954-01-21 | Carl Schoerg Dipl Ing | Vorrichtung zur induktiven Beheizung von Rohren, Gefaessen u. dgl. |
-
1955
- 1955-01-29 DE DEH22846A patent/DE1028710B/de active Pending
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| US20170336011A1 (en) * | 2014-10-31 | 2017-11-23 | Saipem S.A. | Station for heating fluids flowing through a network of submarine pipelines |
| US10816123B2 (en) | 2014-10-31 | 2020-10-27 | Saipem S.A. | Station for heating fluids flowing through a network of submarine pipelines |
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