[go: up one dir, main page]

DE1028588B - Maschine zum Absondern und Befoerdern von Blaettern von der Oberseite eines Stapels - Google Patents

Maschine zum Absondern und Befoerdern von Blaettern von der Oberseite eines Stapels

Info

Publication number
DE1028588B
DE1028588B DEB35300A DEB0035300A DE1028588B DE 1028588 B DE1028588 B DE 1028588B DE B35300 A DEB35300 A DE B35300A DE B0035300 A DEB0035300 A DE B0035300A DE 1028588 B DE1028588 B DE 1028588B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stack
rod
pawls
sheets
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB35300A
Other languages
English (en)
Inventor
Headley Townsend Backhouse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Headley Townsend Backhouse
Original Assignee
Headley Townsend Backhouse
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Headley Townsend Backhouse filed Critical Headley Townsend Backhouse
Publication of DE1028588B publication Critical patent/DE1028588B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H1/00Supports or magazines for piles from which articles are to be separated
    • B65H1/30Supports or magazines for piles from which articles are to be separated with means for replenishing the pile during continuous separation of articles therefrom

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

  • Maschine zum Absondern und Befördern von Blättern von der Oberseite eines Stapels Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Absondern und Befördern von Blättern von der Oberseite eines Stapels, bei welchen die abgesonderten Blätter einer Wegnahmerolle mit Hilfe von Fördermitteln zugeführt werden und bei welchen Stapelhebemittel zum allmählichen Anheben des Stapels nach Maßgabe der Wegnahme der Blätter vom Stapel vorgesehen sind mit ersten und zweiten Stapelhebemitteln, wobei letztere so angeordnet sind, daß sie einen teilweise verbrauchten Stapel von den ersten Mitteln übernehmen und dessen Anheben fortsetzen und an der Vorderseite mit den stapeltragenden Sperrklinken ausgerüstet sind.
  • Eine Maschine dieser Art hat unter anderem den Vorteil, daß Unterbrechungen im Betrieb zwecks Auffüllung des Stapels vermieden werden, da ein neuer Stapel auf die ersten Hebemittel aufgesetzt wird, während die zweiten Hebemrttel in Betrieb sind, und nach einer gewissen Zeitspanne des Betriebes der ersten Mittel auf die zweiten Mittel übertragen wird.
  • Die bisher bekannten Maschinen haben den Nachteil, daß es wegen gewisser Behinderungen zwischen den zweiten Stapelhebemitteln und der Wegnahmerolle nicht möglich ist, die zweiten Hebemittel weit genug anzuheben, um den gesamten darauf befindlichen Stapel abzusondern und zu entfernen.
  • Es sind aber auch andere Vorrichtungen zum Befördern von Blättern bekannt, die jedoch keine Wegnahmerolle aufweisen, so daß solche Vorrichtungen nicht ermöglichen, auch die letzten wenigen Blätter zu befördern, ja sogar die Beförderung der letzten Blätter behindern. Diese Vorrichtungen sind auch nicht mit Aussparungen in einer Wegnahmerolle versehen, so daß ein Eintreten oder Hindurchtreten der Klinken oder Rasten zur Beförderung nicht möglich ist.
  • Andere bekannte Ausführungen ermöglichen zwar ein Absondern und Weiterbefördern der letzten Blätter, bedienen sich aber hierbei keiner ersten und zweiten Stapelhebemittel sowie weiterer Mittel, die so angeordnet sind, daß sie den teilweise abgenommenen Stapel von ersten Mitteln übernehmen und die Beförderung fortsetzen. Auch weisen diese Ausführungsvorrichtungen keine den Stapel tragende Sperrklinken an der Vorderseite des Stapels sowie Lücken bzw.
  • Aussparungen am Umfang der Wegnahmerolle in der Oberfläche auf, um hierdurch die den Stapel tragenden Klinken aufzunehmen.
  • Diese Maschinen sind mit Schrauben versehen, die so betätigbar sind, daß sie eine Aufeinanderfolge von Platten, welche die Papierstapel tragen, anheben. Die Papierblätter werden von dem Greifer zum Förderer übergeführt, welcher die Blätter abnimmt. Die Platten werden über den Förderer angehoben und alsdann weggezogen und mit einem neuen Stapel zum Boden der Maschine wieder zurückgeführt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zu schaffen, mit welcher auch die letzten Blätter eines Stapels ohne Schwierigkeiten einwandfrei befördert werden können und die mit den obenerwähnten Nachteilen nicht behaftet ist. Hierbei müssen die Blätter über die Oberseite der Zuführrolle gleiten, so daß es zur Beförderung der wenigen letzten Blätter erforderlich wird, die Stapelhebemittel so anzuordnen, daß sie in die Höhe der Oberseite der Rolle aufsteigen können und in dieser Lage die Beförderung der Blätter nicht behindern.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Wegnahmerolle am Umfang Aussparungen in ihrer Oberfläche aufweist oder als voneinander gesonderte Räder mit Lücken dazwischen ausgeführt ist und die den Stapel tragenden Klinken oder Rasten so angeordnet sind, daß sie in diese Aussparungen eintreten oder hindurchtreten, wenn sie sich der oberen Grenze ihrer Bewegung nähern, wodurch die zweiten Anhebemittel so weit anhebbar werden, wie es zur Absonderung und Beförderung des letzten Blattes des Stapels erforderlich ist.
  • Vorzugsweise ist die Wegnahmerolle zwischen dem Stapel und einem Förderer zur Wegbewegung der Blätter angeordnet.
  • Eine weitere Fortbildung der Erfindung besteht darin, daß die Sperrklinken von einer aufwärts bewegbaren horizontalen Stützstange getragen werden und sich von dieser aus nach aufwärts erstrecken. Die Sperrklinken können oben auf der Stange ruhen, um das Gewicht des Stapels auf die Stange zu verlagern, ohne die Zapfen der Sperrklinken zu belasten.
  • Für die Stützstange sind Führungsmittel vorgesehen. die ganz oder teilweise vom Stapel wegbewegt werden können, wodurch die Sperrklinken aus ihrer Berührung mit dem Stapel zurückgezogen werden können.
  • Die Fiihrungsschienen können z. B. in ihrer Länge in zwei Teile unterteilt werden, die gelenkig miteinander verbunden sind, wobei der untere Teil so angeordnet ist, daß er um den Zapfen von dem Stapel weg und zu diesem hin schwingen kann. Diese Anordnung ist besonders zur. Anwendung an der Vorderseite des Stapels geeignet und hat den Vorzug, daß die ersten Hebemittel zusammen mit einer Stapelplatte gehoben und gesenkt werden können ohne Behinderung durch die zweiten Hebemittel, wenn es z. B. erwiinscht ist. die zweiten Mittel aus irgendeinem Grund außer Betrieb zu setzen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind aus den Darstellungen eines Ausführungsbeispieles sowie auh der folgenden Beschreibung zu entnehmen. Es zeigt Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Maschine, Fig. 2 eine Ansicht, ebenfalls größtenteils schematisch. der Maschine von rückwärts.
  • Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Maschine. wobei der Förderer in seiner angehobenen Lage gezeigt ist, Fig. 4 einen Grundriß mit der Anordnung der Förderrolle, dem Zuförderende des Förderers und der Zuführplatte zwischen der Förderrolle und dem Förderer an einer Seite der Maschine.
  • Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 der Fig. 4 und insbesondere den Förderer in seiner unteren Betriebslage, Fig. 6 einen Schnitt zur Veranschaulichung eine der vorderen Sauggreifer und der Mittel zur Bewegung des Greifers.
  • Die in diesem Reispiel beschriebene Maschine hat Stapelhebemittel zum kontinuierlichen Betrieb. Ferner weist die Maschine Blattabsonderungs- und -beförderungsmittel zum Betrieb an der Riickseite des Stapels auf. Diese Mittel sind in den Zeichnungen schematisch als Absonderungs- und Beförderungsgreifer bekannter 13quart veranschaulicht, wobei aber die Einzelheite der verwendeten Konstruktion keinen Teil der vorliegenden Erfindung bilden. An der Vorderseite des Stapels befindet sich ein Bandförderer, welcher die vom Stapel weggeförderten Blätter aufnimmt und sie als einen fortlaufenden Strom sich teilweise überlappender Blätter zu einer Ablageplatte od. dgl. trägt, wo sie vor der Weiterleitung an eine Druck-oder sonstige Maschine einzeln ausgerichtet werden.
  • Die Stapelhebemittel weisen erste Hubkabel 10. vordere und hintere Stangen 11 sowie Querstangen 12 auf, mittels deren eine Stapelplatte 13 mit einer Weitergabeplatte und einem Stapel 15 getragen und angehoben werden kann. Weiter sind zweite Hubmittel vorgesehen, auf die der Stapel, wenn er sich seinem Ende nähert, übertragen werden kann. Diese zweite Mittel weisen auf der Rückseite des Stapels eine Ouerstange 16 auf, die von den Hubkabeln 17 getragen wird. An der Vorderseite des Stapels befindet sich eine von den Hublia1) eln 21 getragene Querstange 20.
  • Außerdem sind vier senkrechte Führungen oder Lehren 22 vorgesehen, welche die Vorderseite des Stapels bestimmen, wobei sich die Stange 20 vor diesen Lehren befindet. Die Enden der Stange 20 sind gegabelt, um die Führungsstangen 23 zu umfassen, welche die Stange bei ihren Aufundabbewegungen tragen. Die Stange 20 tragt drei Sperrklinken 25, die nach rückwärts zwischen die Lehren 22 ragen und die Weitergabeplatte und den Stapel aufnehmen. Die Sperrklinken 25 sind am besten aus Fig. 3 zu erkennen. Die Sperrklinken sind lose gelenkig auf einer Stange 27 befestigt, die an der Unterseite der Stange 20 fest angebracht ist, und sind so geformt, daß sie um die Stange 20 an der dem Stapel abgekehrten Seite herumpassen. Die Oberflächen 28 ruhen auf der Oberseite der Stange 20 und übertragen das Gewicht des Stapels auf die Stange ohne Einwirkung auf die Zapfen. Oberhalb der Stange 20 erstrecken sich die Sperrklinken nach aufwärts, bevor sie in flachen oberen Flächen 29 enden. An ihrem oberen Ende weist jede Sperrklinke einen Vorsprung 30 auf, der sich mit einer abgeschrägten Unterseite zum Stapel hin erstreckt. Dieser Vorsprung trägt die Weitergabeplatte 31, während die abgeschrägte Unterseite bei ihrem Zusammenwirken mit der Oberseite des Stapels bei einer relativen Abwärtsbewegung der Sperrklinken zur Bewegung der Sperrklinken nach vorwärts beiträgt, so daß sie frei am Stapel vorbei nach abwärts gleiten. Federn drücken die Sperrklinken nach rückwärts und stellen sicher, daß sie sich unter die Weitergabeplatte bewegen, wenn sie bis unter diese gesenkt sind.
  • Am Stapel befindet sich eine angetriebene Welle 33, die eine Wegnahmerolle 34 trägt, liber welche die Blätter befördert werden. Diese Rolle 34 ist, wie veranschaulicht, in Abschnitte aufgeteilt, die zwischen sich an ihrem Umfang Aussparungen aufweisen.
  • Druckscheiben 35 halten die Latter gegen die Rolle.
  • Die Form der Sperrklinken25 und insbesondere ihr sich aufwa. rts erstreckender Ansatz oherhalb der Stange 20 ermöglichen ihre Bewegung nach aufwärts in die Aussparungen der Rolle 34 mit dem Vorteil gegeniilber bisherigen Ausfiihrungen, daß die Weitergabeplatte und der von ihr getragene zweite Stapel genügend weit angehoben werden können, so daß alle Blätter von ihm weggefördert werden.
  • Tede Führungsstange oder-schiene besteht aus zwei Teilen, die bei 38 miteinander verbunden sind. Der untere Teil jeder Stange kann, wie in Fig. 3 veranschaulicht, nach vorn schwingen mit dem Vorteil, daß, wenn sich die Stange 20 nahe dem unteren Ende ihrer Bewegung befindet, die Sperrklinken 25 vollständig frei vom Stapel schwingen können. Hierdurch kann die Hauptstapelplatte von den ersten Stapehnitteln ohne Behinderung durch die Sperrklinken angehoben und gesenkt werden, wie es erwviinscht sein kann. wenn aus irgendeinem Grund nur mit den ersten Mitteln gearbeitet wird. Um die Schwingbewegungen der Fiilirungsstangen zu bewirken, sind die unteren Enden mittels Gelenken 39 mit den Armen 40 auf einer drehbaren Ouerwelle 42 verbunden, wobei die Welle um 180° drehbar ist.
  • Beim Betrieb der Maschine werden einzelne Blätter vom Stapel an der Rückseite abgesondert und der Rolle 34 durch an der Rückseite angreifende Mittel zugeführt. 1)'In die vorderen Kanten der Blätter zwischen die Druckscheiben 35 und die Rolle 34 einzuführen und die Förderbewegung zu der Rolle zu vervollständigen oder hierzu beizutragen, sind vier Sauggreifer 45 vorgesehen. Die Blätter erreichen die Rolle 34 teilweise üiverlappend. während die Greifer 45 an der Unterseite des vorderen Abschnittes jedes Blattes wirksam werden, nachdem es von der Rückseite oben vom Stapel genügend wegbefördert wurde, um erreichbar zu sein. Jeder Greifer 45 weist eine Stange 46 (Fig. 6) auf, die sich nach rückwärts über die Welle 33 erstreckt und nahe ihrem rückwärtigen Ende eine Saugmündung 47 aufweist. Das Vorderende der Stange wird von dem Arm 48 eines Winkelhebels getragen, dessen anderer Arm 49 eine mit einem Nocken 51 auf einer Nockenwelle 52'zusammenwirkende Rolle 50 aufweist. Die Unterseite 52 der Stange 46 gleitet auf der Welle 33. Die Anordnung ist so getroffen. daß die Schwingbewegungen des Winkelhehels die Stange hin-und herbewegen, um die Saugmündungen aus ihrer in Fig. 6 gezeigten Lage nach vorwärts in eine Lage unmittelbar hinter dem Klemmspalt (nil)) der Druckscheiben 35 und der Rolle 34 zu bringen, jedoch ausreichend nahe zu diesen, so daß die Vorderseite eines von dem Greifer getragenen und sich et was zur Vorderseite hin erstreckenden Blattes von dem Klemmspalt aufgenommen wird. Wenn sich die Stange an der Grenze ihrer Riickwärtsbewegung befindet, liegt ihr rückwärtiges Ende unterhalt) des Niveaus des zu befördernden Blattes, damit es das Blatt nicht behindert. LTm zu gewährleisten, daß der Greifer mit dem Blatt zusammenwirkt, erhält es eine Aufwärtsbewegung während des ersten Teiles seiner Vorwärtsbewegung. Dies wird durch die Form der Oberfläche 52 bewirkt, die. wenn sie nach vorwärts tuber die Welle 33 gleitet, zuerst die Stange anhebt und sie dann zum Fallen freigibt. Wenn die Stange das Ende ihrer rückwärtigen Rückkehrbewegung erreicht, wirkt ihre Endfläche mit der Vorderseite des Stapels zusammen und dient auf diese Weise dem Zurechtrücken irgendwelcher Blätter oben auf dem Stapel, die z. B. verrutscht sind. Die Vorwärtsbewegung der Stange wird durch die Feder 54 bewirkt, die auf einen abwärts gerichteten Ansatz 55 der Stange einwirkt. Die Feder wirkt ferner derart, daB sie die Oberfläche 52 in Beriihrung mit der Welle 33 hält.
  • An der hinteren Endfläche der Greiferstange 46 befiel (lei sich eine oder mehrere Diisen, durch welche Luft gegen die Vorderseite des Stapels vor der Beförderung jedes Blattes gerichtet wird. um die Absonderung der Blätter u unterstützen. Der Stange wird. bevor der Luftstrom beginnt, eine leichte Bewegung vom Stapel weg erteilt.
  • Nockenbetätigte Ventile zur Steuerung des Soges und der Luft für die Greiferstange sind mit 58 bezeichnet.
  • Die Maschine weist einen Grundrahmen 60 auf. der die Stapelhebemittel, die Absonderungs-und Beförderungsvorrichtung und außerdem den Wegförderer trägt. Der Rahmen weist zwei seitliche Hauptteile auf. die mittels Ouerstangen oder Rohre verbunden sind.
  • Eine dieser Stangen 61 trägt drei sich unter Abstand nach vorn erstreckende Träger oder Arme 62, die an ihren I : nden mit aufwärts gerichteten Mündungsschlitzen 63 versehen sind. Diese Schlitze bilden Gabeln, in denen Lagerbuchsen 65 fiir die Welle 66 der Zuführrolle 67 des Bandförderers 68 aufgenommen werden. Die Buchsen erstrecken sich seitwärts von jeder Seite des Trägers 62, wol) ei die Ansätze von Durchtrittsön'nungen aufgenommen und in diesen gehalten werden, die von den Armen 70 der gegabelten Enden des seitliclien Rahmenteiles 71 und eines mittleren Ralimenteiles für den Förderer gebildet werden.
  • Gemäß dieser Anordnung ruht die Rollenwelle 66 drehbar in den Buchsen 65, kann der Förderer durch Drehung der Buchsen 65 in den gegabelten Trägern 62 um die Achse der Rolle 67 angehol) en oder gesenkt werden und kann der Förderer zusammen mit der Rolle durch Anheben der Buchsen aus den gegalelten Trägern entfernt werden. Diese Arbeitsvorgänge können ohne Anderung der Spannung der Bänder erfolgen.
  • Der Antriel) des Förderers wird auf die rückwärtige Rollenwelle 66 mittels eines Kettenzahnrades 75 über eine leicht lösbare Kupplung iibertragen. Das Kettenrad wird von einem kurzen Achsschenkel 71 gehalten, der an einem der seitlichen Rahmenteile fluchtgerecht mit der Rollenwelle 66 angebracht ist. Auf dem angrenzenden Ende der Welle 66 ist eine Muffe 77 gleitbar angeordnet, die Schlitze 78 zur Antriebsverbindung mit Zähnen 79 des Zahnrades 75 aufweist. Die Muffe paßt über das Ende des Achsschenkels ; ferner ist sie auf der Welle 66 axial verschiebbar, damit sie außer Eingriff mit den Zähnen und dem Ende der Welle gebracht werden kann, und wird mittels der Feder 80 in die Eingriffslage hineingezwungen. Die Muffe weist einen L-förmigen Schlitz 81 auf, in den ein Bolzen 82 auf der Welle hineinpaßt ; wird die Muffe von dem Kettenrad zurückgezogen, kann sie durch Drehung zurückgezogen gehalten werden, indem der Bolzen in den peripheren Abschnitt 83 des Schlitzes gebracht wird. Im axialen Abschnitt des Schlitzes dient der Bolzen als Mittel zur Antriebsübertragung von der Muffe auf die Welle.
  • An dem anderen seitlichen Rahmenteil ist ein weiterer Achsschenkel fluchtgerecht mit der Welle 66 vorgesehen, wobei sich am Ende der Welle eine Muffe ähnlich der Muffe 77 befindet, jedoch ohne Schlitze 78.
  • Diese Muffe, ebenso wie die Muffe 77, ist federbelastet, damit sie über das Ende des Achsschenkels paßt. Die Muffe hält die Rolle in ihrer Lage und kann in ohen beschrebener Weise von dem Achsschenkel zurückgezogen und gegen die Federkraft gehalten werden.
  • Normalerweise wird die Rolle in ihrer Lage gehalten und durch die über die Achsschenkel passenden Muffen angetrieben, wobei zur Freigabe des Förderers zum Zweck der Entfernung die Muffen zurückgezogen werden.
  • Das Kettenrad 75 wird von der Nockenwelle 52' mittels einer Kette angetrieben, die ebenfalls iilber ein Kettenrad 85 auf der Welle 33 läuft und diese antreibt (Fig. 4).
  • Ein Rahmen 86 mit Druckscheiben 87 zum Niederhalten der Blätter auf die Förderbänder 88 ist bei 89 (Fig. 1) gelenkig mit dem Maschinenralmen verbunden. so daß er in die in Fig. 3 gezeigte Lage angehoben werden kann, wenn der Förderer gehoben werden mués. Der Rahmen kann. wenn erwünscht, als ganze Einheit entfernt werden.
  • Zum Zweck der Uberbrückung der Aussparungen zwischen der Rolle 34 und der Förderrolle 67 sowie zur Zuführung der Blätter auf den Förderer ist eine schmale Zuführplatte 90 vorgesehen. Das vordere Ende dieser Platte liegt nahe der Rolle 67 und der Förderbänder. wobei es wesentlich ist. Mittel vorzusehen. durch welche dieser Ahschnitt der Platte mu der Bahn der Förderbänder und ihrer stützenden Flächen entfernt wird. wenn der Förderer angehol) en wird. Dies wird automatisch auf folgende Weise erzielt : Die Platte bestehtauszweiTeilen,vondenendaseineeine dünne, fest angebrachte Platte 91 auf einem festen Teil 92 ist. Der andere Teil ist eine gleitende Platte 93, welche an ihrer Rückseite unter der Platte 91 liegt und sich an der Vorderseite zu der Förderrolle 67 erstreckt. wenn der Förderer gesenkt wird. Die Platte 93 wird zu der Förderrolle mittels der Federn 95 hin gezwungen, die zwischen den Widerlagern 96, 97 auf den Unterseiten der Platte 93 und des festen Teiles 92 wirksam werden. An jeder Seite der Maschine ist ein Hebel 99 gelenkig mit den Trägern 62 verbunden, wobei das obere Ende des Hebels um einen Zapfen 100 auf der Platte 93 gegabelt ist. Der Hebel wird mittels eines auf dem äußeren Arm 70 des Gabelgliedes des Förderers befestigten Nockens 101 betätigt. Wird der Förderer angehoben, wirkt der Nocken 101 derart, daß die Arme 99 in Schwingung versetzt werden, um die Platte 93 von der Förderrolle weg unter die Platte 91 zu ziehen. Vorzugsweise wird die Platte 93 zurückgezogen gehalten, wenn der Förderer entfernt ist. Zu diesem Zweck ist an jeder Seite der Maschine ein auf dem Querrohr 61 drehbarer Ring 105 mit einem Zapfen 106 an seiner Seitenfläche vorgesehen. Wenn sich die Arme 99 in ihrer zurückgezogenen Lage (Fig. 3) befinden, können die Ringe 105 gedreht werden, um die Zapfen 106 oberhalb von Vorsprüngen 108 zu lagern und auf diese Weise eine Rückkehrbewegung der Arme zu verhindern.
  • Oherhalb der Platte 90 sind Glätter oder Führungen 110 vorgesehen, um die Blätter zu führen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Maschine zum Absondern und Befördern von Blättern von der Oberseite eines Stapels, bei welcher die abgesonderten Blätter einer Wegnahmerolle mit Hilfe von Fördermitteln zugeführt werden und bei welcher Stapelhebemittel zum allmählichen Anheben des Stapels nach Maßgabe der Wegnahme der Blätter vom Stapel vorgesehen sind mit ersten und zweiten Stapelhel) emitteln, wobei letztere so angeordnet sind, dal3 sie einen teilweise verbrauchten Stapel von den ersten Mitteln übernehmen und dessen Anhebung fortsetzen und an der Vorderseite mit den Stapel tragenden Sperr-Idmken ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Wegnahmerolle (34) am Umfang Aus- sparungen in ihrer Oberfläche aufweist oder als voneinander gesonderte Räder mit Lücken dazwischen ausgeführt ist und die den Stapel (15) tragenden Klinken oder Rasten (25) so angeordnet sind, daß sie in diese Aussparungen eintreten oder hindurchtreten, wenn sie sich der oberen Grenze ihrer Bewegung nähern, wodurch die zweiten Anhebemittel (16, 17, 20, 21) so weit anhebl) ar werden, wie es zur Absonderung und Beförderung des letzten Blattes des Stapels (15 a) erforderlich ist.
  2. Iaschine nach Anspruch 1, dadurcl1 gekennzeichnet, daß die Wegnahmerolle (34) zwischen dem Stapel (15a) und einem Förderer (88) zur Wegbewegung der Blätter angeordnet ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinken (25) von einer aufwärts bewegbaren horizontalen Stützstange (20) getragen werden und sich von dieser aus nach aufwärts erstrecken.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinken (25) oben auf der Stange (20) ruhen.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 3 oder 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Klinken (25) unterhalb der Stange (20) gelenkig angeordnet und so gestaltet sind, daß sie um die Rückseite der Stange und über deren oberes Ende laufen, um sich dann von der Stange aus nach oben zu erstrecken.
  6. 6. Maschine nach Ansprüchen 3 bis 5, dadurcli gekennzeichnet, daß Führungsmittel (23) für die Stange vorgesehen sind. die vom Stapel wegbewegt werden können, um ein Zuriickziehen der Sperrklinke aus dem Zusammenwirken mit dem Stapel zu ermöglichen.
    In Betracht gezogene Druckschriften : Deutsche Patentschrift Nr. 860 801 : britische Patentschrift Nr. 545 939 ; belgische Patentschrift Nr. 493 764.
DEB35300A 1954-04-08 1955-04-09 Maschine zum Absondern und Befoerdern von Blaettern von der Oberseite eines Stapels Pending DE1028588B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1028588X 1954-04-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1028588B true DE1028588B (de) 1958-04-24

Family

ID=10869028

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB35300A Pending DE1028588B (de) 1954-04-08 1955-04-09 Maschine zum Absondern und Befoerdern von Blaettern von der Oberseite eines Stapels

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1028588B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1127375B (de) 1958-11-12 1962-04-12 Ibm Bogenanleger zum vereinzelten Zufuehren von kleinformatigen Aufzeichnungstraegern zu Bueromaschinen
US5149081A (en) * 1990-02-13 1992-09-22 Heidelberger Druckmaschinen Ag Feed table unit of a sheet-fed printing machine

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE493764A (de) *
GB545939A (en) * 1940-12-18 1942-06-19 Howard Osborn Improvements in or relating to sheet feeding apparatus
DE860801C (de) * 1945-12-21 1952-12-22 Headly Townsend Backhouse Vorrichtung zum Heben und ununterbrochenen Zufuehren von Bogenstapeln zu Bogenanlegevorrichtungen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE493764A (de) *
GB545939A (en) * 1940-12-18 1942-06-19 Howard Osborn Improvements in or relating to sheet feeding apparatus
DE860801C (de) * 1945-12-21 1952-12-22 Headly Townsend Backhouse Vorrichtung zum Heben und ununterbrochenen Zufuehren von Bogenstapeln zu Bogenanlegevorrichtungen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1127375B (de) 1958-11-12 1962-04-12 Ibm Bogenanleger zum vereinzelten Zufuehren von kleinformatigen Aufzeichnungstraegern zu Bueromaschinen
US5149081A (en) * 1990-02-13 1992-09-22 Heidelberger Druckmaschinen Ag Feed table unit of a sheet-fed printing machine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH667620A5 (de) Verfahren und vorrichtung zum sammeln von gefalzten druckbogen.
EP0623542A1 (de) Einrichtung zur Bildung eines sich senkrecht zu den stehend aneinandergereihten Druckbogen erstreckenden Stapels
DE2640496A1 (de) Beschickungsvorrichtung fuer einen anleger
DE4443031A1 (de) Transportsystem für ein Wellpappenblatt in einer Drucklinie
DE2508745C2 (de) Vorrichtung zum Aufstauen vereinzelt mittels einer Transportvorrichtung zugeförderter Papierbögen zu Stapeln und zum Weitertransportieren dieser Stapel
EP0210494B1 (de) Vorrichtung zum Sammeln von gefalzten Druckbogen
DE2058606A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum seitlichen Ausrichten von Blaettern,insbesondere bei einer Druckpresse
CH676964A5 (de)
CH618939A5 (de)
DE69309531T2 (de) Zuführvorrichtung für Bogendruckmaschine
DE2339695C3 (de) Vorrichtung zur Übergabe von frisch gegossenen Plattengittern von Akkumulatoren in eine Beschneidvorrichtung
DE1028588B (de) Maschine zum Absondern und Befoerdern von Blaettern von der Oberseite eines Stapels
DE1216195B (de) Vorrichtung zum UEberfuehren von hintereinander geschichtet, an seitlichen Lappen haengend ankommenden Platten, insbesondere Akkumulatorenplatten, auf einen horizontalen Foerderer
DE2438607C2 (de) Transportvorrichtung für blattförmige Materialien
DE1031812B (de) Foerderer an Maschinen zur Blattabsonderung und -befoerderung, insbesondere zur Zufuehrung von Blaettern zu Druckmaschinen
DE866042C (de) Stapelhubvorrichtung fuer Bogenanlegemaschinen von Druckpressen od. dgl. mit mehreren zusammenwirkenden Stapelhubmitteln
DE724130C (de) Vorrichtung zum Zufuehren der von einem Stapel vereinzelten Bogen zu einer Druckmaschine, Falzmaschine o. dgl.
DE2659568C2 (de) Transporteinrichtung für geschichtete Mehrfach-Blattstapel
DE230682C (de)
DE541912C (de) Vorrichtung zum Vorschieben von Bogen
DE976205C (de) Einrichtung zur Verhinderung des Abschmierens der Bogen bei Bogenzufuehrungseinrichtungen fuer Druck- und Papier-verarbeitungsmaschinen
DE351222C (de) Bogenanlegevorrichtung mit Anlegemarken und Ausrichtgreifern
DE622691C (de) Vorrichtung zum Bilden einer fortlaufenden Bahn von sich einander teilweise ueberdeckenden Bogen
DE1808272C3 (de) Vorrichtung zum Vereinzeln des obersten Bogens eines Stapels
DE690246C (de) Vorrichtung zum Verschieben des untersten, jeweils abzunehmenden und zu falzenden Blattes eines Blaetterstapels