DE1028390B - Mehrstufige Axialstroemungsmaschine - Google Patents
Mehrstufige AxialstroemungsmaschineInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft mehrstufige Axialströmungsmaschinen, wie beispielsweise Verdichter und Turbinen,
insbesondere Gasturbinen.
Bei solchen Maschinen, deren Leitschaufeln mit ihren äußeren Enden an einem den Arbeitsraum der
Maschine umschließenden Statorgehäuse befestigt sind, ist es bekannt, an den radial innenliegenden
Leitschaufelenden einen ringförmigen Zwischenstufenkörper
anzubringen, der an seiner Innenseite Dichtungsglieder trägt, die mit einem umlaufenden, auf
der Rotorwelle sitzenden Dichtungsglied zusammen eine Zwischenstufendichtung bilden. Hierbei ist der
Durchmesser des Dichtungsgliedes wesentlich kleiner als der Durchmesser der Leitschaufelfüße. Es ist auch
bereits bekannt, den Ringräumen zwischen diesen Zwischenstufenkörpern und den Läuferscheiben
Druckluft zuzuführen, und zwar zum Zwecke der inneren Kühlung der Maschine.
Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung solcher Axialströmungsmaschinen, insbesondere eine Verbesserung
der üblicherweise verwendeten Zwischenstufenkörper.
Gemäß der Erfindung werden die Zuführkanäle für die Druckluft zu den Ringräumen, die in Strömungsrichtung vor den Zwischenstufenkörpern liegen, mit
einem größeren Querschnitt ausgerüstet als die Zuführkanäle für die Druckluft zu den Ringräumen, die
in Strömungsrichtung hinter den Zwischenstufenkörpern liegen. Dabei wird durch den Druckunterschied,
der sich in den Ringräumen vor bzw. hinter einem solchen Zwischenstufenkörper ergibt, ein Axialdruck
erzeugt, der dem dynamischen Druck entgegenwirkt, welcher von dem durch die Maschine hindurchströmenden
Gas auf die Rotorscheiben ausgeübt wird.
Zweckmäßig befinden sich hierbei die Zuführkanäle, für die Druckluft zu den Ringräumen, sofern die Maschine
mit einer hohlen Rotorwelle ausgestattet ist, in der Wandung dieser Rotorhohlwelle.
Die den Ringräumen zugeführte Luft kann hierbei nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung
eine um so viel niedrigere Temperatur als die Turbinengase aufweisen, daß sie gleichzeitig als Kühl luft
wirkt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist bei einem derartigen Turbinenaufbau dafür Sorge zu
tragen, daß das axiale Spiel zwischen den Seitenwänden des Zwischenstufenkörpers und den benachbarten
Flächen der Rotorscheiben weniger als die Hälfte und zweckmäßig ein Achtel des axialen Abstandes
zwischen benachbarten Rotorscheiben beträgt.
Der Zwischenstufenkörper kann mit Vorteil nach Art eines doppelwandigen, hohlen Ringbehälters ausgebildet
und innen durch im wesentlichen radial an-
Mehrstufige Axialströmungsmaschine
Anmelder:
D. Napier & Son Limited, London
D. Napier & Son Limited, London
Vertreter: Dipl.-Ing. K. Lengner, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 2. Dezember 1963
Großbritannien vom 2. Dezember 1963
Jack Vallis Blyth, Ewell, Surrey (Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
so geordnete, zwischen den ringförmigen Wänden des
Körpers vorgesehene Abstandsplatten versteift sein.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind die
hohlen Zwischenstufenkörper mit Kanälen für die Zufuhr von Druckluft versehen, deren Druck zwischen
den auf beiden Seiten des Zwischenstufenkörpers herrschenden Drücken liegt. Durch diese Maßnahme
kann die mechanische Beanspruchung der Wandungen des Zwischenstufenkörpers verringert werden, so
daß sich diese einschließlich der radialen Versteifungsplatten besonders leicht ausführen lassen.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausbildungsform der Erfindung ist der Durchmesser des Dichtungsgliedes
kleiner gewählt als die Hälfte des Durchmessers der Grundplatte für die Schaufelwurzeln desjenigen Leit-Schaufelkranzes,
an dem der Zwischenstufenkörper angeordnet ist. Insbesondere empfiehlt es sich, den
Durchmesser des Dichtungsgliedes mit einem Drittel des Grundplattendurchmessers zu wählen.
Die Erfindung betrifft ferner auch eine Gasturbinenanlage mit einigen oder allen vorstehend aufgeführten
Merkmalen der Erfindung, die mit einem von der Turbine angetriebenen und gleichachsig mit ihr
angeordneten Verdichter ausgerüstet ist, der Druckluft einer oder mehreren Verbrennungskammern zuführt,
von denen die Verbrerinungsprodukte der Turbine zugeleitet werden. Bei einer solchen Gasturbinenanlage
wird nach einer Weiterbildung der Erfindung das den Ringräumen zwischen den Rotorscheiben und
den ringförmigen Zwischenstufenkörpern zugeführte Kühlmittel vom Hauptverdichter geliefert und den
genannten Ringräumen über einen oder mehrere einwärts gerichtete, im Verdichterrotor vorgesehene
Kanäle und ein in der Verdichter- und Turbinenwelle vorgesehenes Rohr zugeführt.
709 960/187
■ !»■■
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, wobei es sich um
eine durch die Auspuffgase betriebene Turbine einer Kraftanlage handelt, die zum Antrieb der Luftschraube
eines Flugzeugs dient.
Fig. 1 zeigt im Schnitt die eine Hälfte der Gasturbine, bei der die Erfindung angewandt ist, und
' Fig. 2 zeigt die Stirnansicht eines Zwischenstufenkörpers nach Fig. 1, und zwar teilweise aufgebrochen.
Rotorscheiben liegen. Die Folge hiervon ist, daß auf
der hinteren Seite der Rotorscheiben ein höherer Luftdruck herrscht als auf ihrer vorderen Seite, so daß
auf den Turbinenrotor ein axialer Druck ausgeübt wird, der in der Zeichnung der Fig. 1 von rechts nach
links gerichtet ist. Er wirkt also dem dynamischen Druck entgegen, welcher von der Gasströmung auf
die Laufschaufeln 25 ausgeübt wird. Der Austritt der Kühlluft am Umfang eines jeden Ringraums wird
Die in Fig. 1 nur in ihrer oberen Hälfte dargestellte io mittels der üblichen Schneidkantendichtungen 39 beTurbine
wird mit den Verbrennungsprodukten einer grenzt, die an den Füßen der Rotorschaufeln 25 vor-Brennkammeranordnung
beaufschlagt, die nebst den
übrigen Teilen der Kraftanlage nicht näher dargestellt
übrigen Teilen der Kraftanlage nicht näher dargestellt
sind, da sie zum Verständnis der Erfindung nichts
gesehen sind.
Jeder Zwischenstufenkörper 28, 29 besteht aus zwei ringförmigen, am inneren und äußeren Umfang nach
beitragen. Die Turbinenwelle 6 ist mit der Welle des ig innen gebördelten Blechscheiben 40, 41, die an ihren
zugehörigen Verdichters unmittelbar gekuppelt, die Rändern mit einem inneren, die Labyrinthdichtung 32
ihrerseits über ein Getriebe die Luftschraube antreibt. tragenden Ring 42 und mit einem äußeren Ring 43
Die Gasturbine weist drei scheibenförmige Rotoren verschweißt sind, mit dem die inneren Enden der Leit-
21, 22 und 23 auf, die auf der Rotorwelle 6 befestigt schaufeln 26 in der beschriebenen Weise verbunden
sind und an ihrem äußeren Umfang die üblichen Tür- 20 sind,
binenschaufeln 25 tragen. Zwischen den Rotorringen, Der Innenraum eines jeden Zwischenstufenkörpers
steht über eine Bohrung 53 im Ring 42 mit der Mitte der Labyrinthdichtung 32, 33 in Verbindung, so daß
sich der dort herrschende Luftdruck auf den Innenraum überträgt, wobei der auf den Wandungen 40, 41
ruhende Außendruck wenigstens zum Teil kompensiert wird. Diese Wände können daher verhältnismäßig
dünn ausgebildet sein.
und zwar in der Strömungsrichtung des Arbeitsmittels vor ihnen, sind entsprechende Leitschaufelkränze
26 angeordnetj und die Leitschaufelfüße sind im Statorgehäuse 27 verankert.
Die inneren Enden der Leitschaufeln 26 stehen mit hohlen, ringförmigen Zwischenstufenkörpern 28, 29
in Verbindung, die aus Blech bestehen und zwischen den benachbarten Rotorscheiben 21,22 und 23 liegen,
und zwar unter Belassung eines kleinen axialen Spiels. 30 29 sind mehrere radial verlaufende, etwa rechteckigen
Jeder Leitschaufelkranz ist am inneren Ende mit Querschnitt aufweisende Stütz- bzw. Abstandsplatten
einer für alle Schaufeln gemeinsamen Grundplatte 30 vorgesehen, die mehrere Ausschnitte bzw. öffnungen
(Fig. 2) versehen, die mit einer am Umfang der zu- 45 aufweisen, um ihr Gewicht niedrig zu halten und
gehörigen Zwischenstufenkörper 28 bzw. 29 liegenden der in dem Körper eingeschlossenen Luft die Mög-Steile
mittels eines tangemtialen Verbindungsgliedes 31 35 lichkeit zum Umlaufen zu geben. Obwohl die Zwigelenkjg
gekuppelt ist. Auf diese Weise können sich schenstufenkörper nur an ihrem äußeren Umfange bedie
Schaufeln bei Erwärmung in radialer Richtung
ausdehnen, und demnach ist eine genaue und sichere
Lagerung der Zwischenstufenkörper konzentrisch zur
Turbinenwelle 6 sichergestellt. Bei dem dargestellten 40
Ausführungsbeispiel beträgt der Abstand zwischen
benachbarten Rotorscheiben 21, 22, 23 in axialer
Richtung etwa S cm; dabei beträgt das axiale Spiel
zwischen einer Rotorscheibe und der gegenüberliegenden Fläche des benachbarten Zwischenstufenkörpers 45 förmig über die Fläche der Rotorscheiben 21, 22 und 28, 29 ungefähr 5 mm. 23 streichen lassen. Derart wird die Weglänge und die
ausdehnen, und demnach ist eine genaue und sichere
Lagerung der Zwischenstufenkörper konzentrisch zur
Turbinenwelle 6 sichergestellt. Bei dem dargestellten 40
Ausführungsbeispiel beträgt der Abstand zwischen
benachbarten Rotorscheiben 21, 22, 23 in axialer
Richtung etwa S cm; dabei beträgt das axiale Spiel
zwischen einer Rotorscheibe und der gegenüberliegenden Fläche des benachbarten Zwischenstufenkörpers 45 förmig über die Fläche der Rotorscheiben 21, 22 und 28, 29 ungefähr 5 mm. 23 streichen lassen. Derart wird die Weglänge und die
An der inneren zylinderförmigen Wand eines jeden Kühlwirkung der Luft, bezogen auf die durchfließende
Zwischenstufenkörpers ist eine Labyrinthdichtung 32 Luftmenge, vergrößert.
vorgesehen, die mit einem zylindrischen Flanschansatz Die spiralförmigen Rippen 46 werden zweckmäßig
33 eines Abdichtungsgliedes zusammenwirkt, daszwi- 50 gemäß Fig. 2 so angeordnet, daß sie schmale spiral schen
je einem Paar benachbarter Rotorscheiben liegt. förmige Kanäle mit nur geringer Steigung bilden.
Jedes Abdichtungsglied weist zwei radiale Bohrungen
34, 35 od. dgl. auf, die mit radialen öffnungen 36 in
der Rotorwelle 6 in Verbindung stehen, so daß Kühlluft aus. der hohlen Rotorwelle in die Spalträume 55
zwischen je einem Zwischenstufenkörper 28, 29 und
der benachbarten Rotorscheibe 21, 22., 23 eintreten
kann.
34, 35 od. dgl. auf, die mit radialen öffnungen 36 in
der Rotorwelle 6 in Verbindung stehen, so daß Kühlluft aus. der hohlen Rotorwelle in die Spalträume 55
zwischen je einem Zwischenstufenkörper 28, 29 und
der benachbarten Rotorscheibe 21, 22., 23 eintreten
kann.
Die vom Hauptverdichter gelieferte Kühlluft wird
der hohlen Rotorwelle 6 zugeleitet, und ihre Bewe- 60 der Sfrömungsrichtung vorderen Fläche der Rotorgung
wird durch Schaufeln unterstützt, die auf einer scheibe 21 und der hinteren Fläche der Rotorscheibe
der Rotorscheiben des Verdichters sitzen und nach 23 gegenüberliegen; auch den hier gebildeten Spalten
Art einer Fliehkraftpumpe wirken. Die Öffnungen 34 wird Kühlluft zugeführt leiten, die Kühlluft in die Ringräume, weiche — in der
Strömungsrichtung des Arbeitsmittels- gesehen, also 65
in der Zeichnung von links nach rechts gesehen —
Strömungsrichtung des Arbeitsmittels- gesehen, also 65
in der Zeichnung von links nach rechts gesehen —
Im Inneren eines jeden Zwischenstufenkörpers 28,
festigt sind, sind sie daher doch steif genug, um dem auf ihren beiden ringförmigen Außenflächen lastenden
Druckunterschied standhalten zu können.
Die, in der Strömungsrichtung gesehen, vorderen und hinteren Außenflächen der Scheiben 40, 41 jedes
Zwischenstufenkörpers tragen spiralförmige Rippen 46, die aus angeschweißten Blechen bestehen können
und die Kühlluft auf ihrem Wege nach außen spiral-
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind fünf Rippen vorgesehen, die sich je über einen Winkel von
ungefähr 300° erstrecken. Jede Rippe beginnt ungefähr 9,5 cm von der Rotorwelle entfernt und endet in
einem Abstand von etwa 16,5 cm. Dabei sind die Kanäle 47 zwischen den Rippen etwa 1 cm breit.
Entsprechende spiralförmige Rippen 46 sind auch auf den Statorwänden 48 vorgesehen, wo sie der in
hinter den Rotorscheiben liegen. Die öffnungen 34 besitzen einen größeren Querschnitt als die öffnungen
35, welche die Luft in die Ringräume einführen,
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Durchmesser der Rotorscheiben an. den Füßen der
Rotorschaufeln 25 etwa 42 cm. Der Durchmesser des ersten Dichtungsgliedes 33 zwischen der ersten und
der zweiten Rotorscheibe 21„ 22 beträgt an der Stelle, wo ihm die Labyrinthdichtung 32 gegenüberliegt,
die — in Strömungs richtung gesehen — vor den 70 etwa 13,7 cm; der entsprechende Durchmesser des
zweiten Dichtungsgliedes 33 beträgt 12,7 cm. Die Relativgeschwindigkeit der beiden zusammenwirkenden
Teile dieser Labyrinthdichtung ändert sich natürlich proportional dem Durchmesser, und bei der beschriebenen
Anordnung entstehen Relativgeschwindigkeiten in der Größenordnung eines Drittels der
Geschwindigkeit, die sich ergeben würde, wenn die Zwischenstufendichtungen neben den Füßen der
Laufschaufeln 25 liegen würden. Die beschriebene Bauart ermöglicht außerdem neben einer wirksamen
Kühlung der Schaufeln und der damit zusammenhängenden Teile in gewissem Grade einen Ausgleich
des auftretenden Axialdrucks, wobei gleichzeitig eine leichte und gedrungene Bauart sichergestellt ist.
Claims (9)
1. Mehrstufige Axialströmungsmaschine, insbesondere Gasturbine, deren Leitschaufeln an ihren
äußeren Enden an einem den Arbeitsraum der Maschine umschließenden Statorgehäuse befestigt ao
sind und an ihren radial inneren Enden einen ringförmigen Zwischenstufenkörper tragen, der an
seiner Innenseite Dichtungsglieder trägt, die mit einem umlaufenden, auf der Rotorwelle sitzenden
Dichtungsglied zusammen eine Zwischenstufendichtung bilden, wobei der Durchmesser des Dichtungsgliedes
wesentlich kleiner ist als der Durchmesser der Leitschaufelfüße und wobei den Ringräumen
zwischen den Zwischenstufenkörpern und den Läuferscheiben Druckluft zugeführt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zuführkanäle (34) für die Druckluft zu den Ringräumen, die in Strömungsrichtung
vor den Zwischenstufenkörpern (28,29) liegen, größeren Querschnitt aufweisen
als die Zuführkanäle (35) für die Druckluft zu den Ringräumen, die in Strömungsrichtung hinter den
Zwischenstufenkörpern (28, 29) liegen.
2. Maschine nach Anspruch 1 mit hohler Rotorwelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhrkanäle
(34, 35) für die Druckluft zu den Ringräumen in der Wandung der Rotorhohlwelle (6)
angeordnet sind.
3. Maschine nach Anspruch 2 mit Abgasturbine, dadurch gekennzeichnet, daß die den Ringräumen
zugeführte Luft eine um so viel niedrigere Tem ■
peratur als die Turbinenabgase aufweist, daß sie gleichzeitig als Kühlluft wirkt.
4. Maschine nach einem der voraufgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das axiale
Spiel zwischen den Seitenwänden (40, 41) des
Zwischenstufenkörpers (28 bzw. 29) und den benachbarten Flächen der Rotorscheiben (21, 22, 23)
weniger als die Hälfte und zweckmäßig ein Achtel des axialen Abstandes zwischen benachbarten
Rotorscheiben beträgt.
5. Maschine nach einem der voraufgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Zwischenstufenkörper (28, 29) nach Art eines doppelwandigen, hohlen Ringbehälters ausgebildet
und innen durch im wesentlichen radial angeordnete, zwischen den ringförmigen Wänden (40, 41)
des Körpers vorgesehene Abstandsplatten (44) versteift ist.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Zwischenstufenkörper (28,
29) mit Kanälen (53) für die Zufuhr von Druckluft versehen ist, deren Druck zwischen den auf
beiden Seiten des Zwischenstufenkörpers herrschenden Drücken liegt.
7. Maschine nach einem der voraufgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Durchmesser des Dichtungsgliedes (33) kleiner ist als die Hälfte des Durchmessers der Grundplatte
(30) für die Schaufelfüße (26) desjenigen Leitschaufelkranzes, an dem der Zwischenstufenkörper
(28 bzw. 29) angeordnet ist.
8. Maschine nach einem der voraufgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Durchmesser des Dichtungsgliedes (33) ein Drittel des Durchmessers der Grundplatte (30) für die
Schaufelfüße (26) desjenigen Leitschaufelkranzes
beträgt, an dem der Zwischenstufenkörper (28 bzw. 29) angeordnet ist.
9. Gasturbinenanlage nach Anspruch 3 oder einem der Ansprüche 4 bis 8, mit einem von der Turbine
angetriebenen und gleichachsig mit ihr angeordneten Verdichter, der Druckluft einer oder mehreren
Verbrennungskammern zuführt, von denen die Verbrennungsprodukte der Turbine zugeleitet
werden, dadurch gekennzeichnet, daß das den Ringräumen zwischen den Rotorscheiben (21, 22,
23) und den ringförmigen Zwischenstufenkörpern (28,29) zugeführte Kühlmittel vom Hauptverdichter
geliefert und den genannten Ringräumen über einen oder mehrere einwärts gerichtete, im
Verdichterrotor vorgesehene Kanäle und ein in der Verdichter- und Turbinenwelle vorgesehenes Rohr
zugeführt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 841 754;
schweizerische Patentschrift Nr. 242 703.
Deutsche Patentschrift Nr. 841 754;
schweizerische Patentschrift Nr. 242 703.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©709560/187 4.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB342797X | 1953-12-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1028390B true DE1028390B (de) | 1958-04-17 |
Family
ID=10363643
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN9682A Pending DE1028390B (de) | 1953-12-02 | 1954-11-03 | Mehrstufige Axialstroemungsmaschine |
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