DE1028097B - Verfahren zur Herstellung von Schwefeldioxyd aus Sulfaten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schwefeldioxyd aus SulfatenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Herstellung von Schwefeldioxyd durch Zersetzung von Sulfaten ist bereits mehrfach beschrieben
worden. Bei der technischen Ausgestaltung der reduktiven Zersetzung besteht jedoch die Gefahr, daß die
Sulfate nicht vollständig reduziert werden, wenn ein Teil des Reduktionsmittels in der Ofenatmosphäre
durch Verbrennung verlorengeht. Setzt man dagegen überschüssiges Reduktionsmittel hinzu., so können im
Rückstand Sulfide zurückbleiben, die bei der Weiterverarbeitung dieses Rückstandes stören würden. Es
kommt hinzu, daß unerwünschte Reduktionsprodukte entstehen, in erster Linie Schwefeldämpfe, die verbrannt
werden müssen, bevor das Schwefeldioxyd für die Fabrikation von Schwefelsäure verwendet werden
kann.
Es sind Verfahren und Vorrichtungen beschrieben worden, mit denen diese Schwierigkeiten überwunden
werden sollten. Man kann z. B. einen innen beheizten Drehrohrofen verwenden, in welchen an verschiedenen
Stellen Luft eingeblasen wird. Gleichzeitig werden hierbei im Innern des Drehofens verschiedene Zonen
ausgebildet, die sich sowohl hinsichtlich der Temperatur als auch hinsichtlich der Zusammensetzung von
Gasatmosphäre und Reaktionsgut voneinander unterscheiden. In der Anfangszone wird bei 700 bis 800° C
Luft eingeblasen, wodurch die aus der benachbarten heißeren Zone austretenden Schwefeldämpfe und
andere unerwünschte Reduktionsprodukte verbrannt werden, ohne daß bei dieser Temperatur der den Sulfaten
zugeschlagene Reduktionskoks angegriffen wird. In dieser Zone wird das Reaktionsgut bei Temperaturen
bis zu 1100° C mit unterschüssigen, festen oder gasförmigen Reduktionsmitteln unvollständig reduziert.
Die bisher nicht reduzierten Anteile werden in der heißesten Endzone mit gasförmigen Reduktionsmitteln
umgesetzt. Auch dieses Verfahren weist vor allem bei der großtechnischen Durchführung noch
einige Mängel auf. Die gewünschte Zoneneinstellung läßt sich zwar in der Gasatmosphäre, nicht aber im
Reaktionsgut durchführen. Auch stößt das Einblasen von Luft in die heißeren Teile des Drehrohrofens auf
technische Schwierigkeiten. Die erforderlichen hohen Temperaturen führen zu häufigen Betriebsstörungen,
die durch Ring- und Ansatzbildung sowie Schäden am Mauerwerk hervorgerufen werden. Dies ist besonders
der Fall, wenn Mischungen gebrannt werden sollen, deren Schmelz- und Sinterpunkte nahe zusammen
liegen.
Schließlich sind schon Verfahren beschrieben worden, bei denen Schwefeldioxyd gewonnen wird durch
Abrösten eines Gemenges von Calciumsulfat, Rohphosphat, Kieselsäure und Brennstoff auf einer Sinterapparatur
nach dem Saugzugverfahren und durch Abrösten von Granalien aus Schwermetallsulfaten,
Verfahren zur Herstellung
von Schwefeldioxyd aus Sulfaten
von Schwefeldioxyd aus Sulfaten
Anmelder:
Farbenfabriken Bayer Aktiengesellschaft, ίο Leverkusen-Bayerwerk
Dr. Hans Zirngibl, Duisburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
-oxyden, Brennstoff und Bindemittel auf einem Wanderrost.
Es wurde gefunden, daß die oben beschriebenen Schwierigkeiten zu vermeiden sind und man zu einwandfreien
Zersetzungsprodukten gelangt, wenn man die Zersetzung auf einem Sinterband durchführt,
welches mit einer Haubenheizung ausgestattet ist und eine Beheizung in drei Zonen erlaubt, wobei die
Atmosphäre in der kältesten Zone schwach oxydierend gehalten wird. Die Abgase der heißesten Endzone und
der benachbarten, weniger heißen Mittelzone werden, soweit sie nicht zur Temperaturregelung benötigt
und deswegen rückgewälzt werden, gegebenenfalls unter Zusatz von Luft und gegebenenfalls unter zusätzlicher
Heizung in eine kältere Zone geführt. Die Reduktion findet hauptsächlich in der Mittelzone statt,
die einen stöchiometrischen Unterschuß an Reduktionsmittel enthält. Das Reaktionsgut wird in der
Anfangszone auf 500 bis 800° C, in. der mittleren auf 900 bis 1200° C und in der Endzone bis zur
Sinterung erhitzt. In der mittleren Zone wird die Atmosphäre bei Verwendung von Reduktionskohle
indifferent und in der Endzone reduzierend gehalten. Es kann aber auch in beiden Zonen gasreduzierend
gearbeitet werden.
Das Verfahren ist schematisch in Abb. 1 wiedergegeben.
Das Reaktionsgut wird zunächst in der Granuliereinrichtung α granuliert und im Bunker b
vorgetrocknet. Es gelangt nunmehr auf das Sinterband d, welches das Gut fortlaufend in die einzelnen
Beheizungszonen der Haubenheizungsanlage transportiert. In der Heizvorrichtung c wird in Richtung
der senkrechten Pfeile dem Brennstoff, z. B. öl, in Richtung des waagerechten Pfeiles über das Gebläse I
die Verbrennungsluft zugeführt. In der Anfangs-
709 tS0/3SO
zone I wird das Reaktionsgut auf 500 bis 800° C vorgewärmt. Die Atmosphäre wird durch den Zusatz von
Luft leicht oxydierend 'gehalten, jedoch wird Kohle bei den in dieser Zone herrschenden Temperaturen
nicht angegriffen. Daher können alle unerwünschten Reduktionsprodukte, wie-z. B. Schwefeldämpfe, die in
den bei h aus der mittleren Zone II austretenden und über das Gebläse ο bei e in die Anfangszone eintretenden
Gasen enthalten sind, vollständig zu
in der hohen Wärmeaustauschgeschwindigkeit und in der guten Wärmeausnutzung bei geringem Wärmegefälle.
Durch die vorgeschlagene Arbeitsweise wird gewährleistet, daß das Produktionsgas von unerwünschten
Beimengungen frei ist. Auch ist der Staubgehalt der Produktionsgase erheblich niedriger als bei
dem Drehrohrverfahren. Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt es, Fehler sofort zu erkennen, die z. B.
in einer falschen Rohmehleinstellung, falsch bemesse-
Schwefeldioxyd verbrannt werden. Gegebenenfalls io nen Mengen an Reduktionsmitteln oder falscher Einwerden
die Abgase vor dem Eintritt in die Anfangs- stellung der Gasatmosphäre bestehen. Infolge der
Verwendung des endlosen Sinterbandes kann der Betrieb auch nicht durch Schmelzen oder Sintern des
Reaktionsgutes zum Stillstand gebracht werden. Da
zone zusätzlich beheizt. Das bei i über das Gebläse η
abströmende Produktionsgas ist daher nach der üblichen Entstaubung ohne weitere Reinigung für die
Fabrikation von Schwefelsäure nach dem Kontakt- 15 das Verfahren eine exakte Einstellung der Temperatur verfahren verwendbar. gestattet, können auch solche Mischungen gebrannt
abströmende Produktionsgas ist daher nach der üblichen Entstaubung ohne weitere Reinigung für die
Fabrikation von Schwefelsäure nach dem Kontakt- 15 das Verfahren eine exakte Einstellung der Temperatur verfahren verwendbar. gestattet, können auch solche Mischungen gebrannt
Die Reduktion findet hauptsächlich in der mittleren werden, deren Sinter- und Schmelzpunkte nahe beiein-Zone
bei einer Temperatur von 900 bis 1200° C statt. ander liegen.
In dieser Zone ist ein stöchiometrischer Unterschuß
Bei der Zersetzung von Calciumsulfat unter gleich-
an Reduktionsmitteln vorbanden. Wird die hier statt- 20 zeitiger Bildung von Zementklinkern ist es z. B. nicht
findende Reduktion durch feste Reduktionsmittel, wie z. B. Kohle, bewirkt, so wird die Atmosphäre indifferent
gehalten. Es kann jedoch auch mit gasförmigen Reduktionsmitteln gearbeitet werden.
notwendig, die Endzusammensetzung der Klinker von der Art der Ofenführung abhängig zu machen, wie es
bisher der Fall war. Auf dem mit Haubenheizung ausgestatteten Sinterband kann man bei gleichzeitiger
Die Endreduktion findet in der letzten, heißesten 25 vollständiger Entschwefelung Spezialzemente erzeu-Zone
III statt, in welcher das Gut bis zur Sinterung gen, wie z. B. Aluminat- und Ferrarizemente und
erhitzt wird. Der zur Temperaturregelung benötigte dicalciumsilikathaltige Klinker, die auf Tonerde laug-Anteil
der bei k über das Gebläse m abströmenden bar sind.
Abgase wird bei g in die Zone III rückgewälzt. Der Im Zusammenhang mit der gleichzeitigen Gewin-
andere Anteil wird unter zusätzlicher Heizung bei f 30 nung von Schwefelsäure und Portlandzementen ist bein
die mittlere Zone geführt. hauptet worden, daß Spezialzemente, wie sie oben an-Die
Abb. 2 gibt eine Abwandlung des oben beschrie- geführt wurden, auch bei der Entschwefelung im
benen Verfahrens wieder, bei der die Abgase der Drehrohrofen erhalten werden können. In der Praxis
Mittel- und Endzone gemeinsam entnommen werden. hat sich dies jedoch nicht bewahrheitet, da Mauer-Der
zur Temperaturregelung benötigte Anteil wird 35 werkschäden und übermäßige Ringbildung es verhinderten.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren lassen sieh alle technisch wichtigen Sulfate ohne Störungen zersetzen,
z. B. Eisensulfat, Magnesiumsulfat, Calciumsulfat und Mischungen von Calciumsulfat mit tonhaltigen
Materialien, wobei gleichzeitig Zemente oder auf Tonerde laugbare Klinker erhalten werden, ferner
Aluminiumsulfat, Mischungen aus Aluminiumsulfat, Natriumsulfat und Natriumsulf at-Bauxit sowie an-
in diese Zonen rückgewälzt. Der restliche Anteil wird in die Anfangszone geführt, so daß auch hier das gesamte
Produktionsgas vor der Entnahme die oxydierende Anfangszone passieren muß, wo die unerwünschten
Reduktionsprodukte beseitigt werden.
Die erforderliche Heiz- und Zersetzungsenergie kann durch Kohlenstaub, Gas- oder ölverbrennung erzeugt
werden.
Besonders günstig ist es, die Energie ganz oder
teilweise durch die Verbrennung von elementarem 45 dere Sulfatmischungen. Schwefel zu erzeugen, wie es an sich für die Reduktion von Sulfaten bekannt ist. Bei dem hier angewandten Verfahren ist eine vollständige Verbrennung
des Schwefels gewährleistet. Gleichzeitig findet eine
teilweise durch die Verbrennung von elementarem 45 dere Sulfatmischungen. Schwefel zu erzeugen, wie es an sich für die Reduktion von Sulfaten bekannt ist. Bei dem hier angewandten Verfahren ist eine vollständige Verbrennung
des Schwefels gewährleistet. Gleichzeitig findet eine
78 Teile Anhydrit mit 91% CaSO4 werden mit
15,2 Teilen eines Tonschiefers in der Zusammensetzung
Konzentration der Produktionsgase an Schwefel- 50 60,0%SiO2, 20,0%AI2O3/T1O, 6,5%Fe2O8 3,5%
dioxyd statt. Dies ist für die Weiterverarbeitung zu Alkalien und 5,5 Teilen Koks (81% C) gemischt, bis
Schwefelsäure nach dem Kontaktverfahren besonders
günstig, da infolge des höheren Schwefeldioxydgehaltes die Apparatedimensionen kleiner gehalten
werden können als bei verdünnten Gasen.
günstig, da infolge des höheren Schwefeldioxydgehaltes die Apparatedimensionen kleiner gehalten
werden können als bei verdünnten Gasen.
Gelegentlich ist es vorteilhaft, eine Mischfeuerung anzuwenden, die darin besteht, daß man in den mittleren
Zonen zu dem Reaktionsgut außer der Reduktionskohle weitere brennbare kohlenstoffhaltige Stoffe
hinzusetzt, die einen Teil der notwendigen Energie 60 beim Einfüllen der Granalien gleichzeitig feinkörniger
liefern. bzw. staubfeiner Klinker eingegeben.
Ein wesentlicher Vorteil des Verfahrens ist darin Das Gut durchläuft die erste Haube und wird un-
zu erblicken, daß sich die Reaktionsbedingungen in ter dieser durch die Abgase der zweiten Zone auf etwa
den einzelnen Zonen exakt einstellen lassen. Ohne 600° C vorgeheizt. Zur Einstellung des gewünschten
Schwierigkeiten kann in jeder Zone jede gewünschte 65 Sauerstoffgehaltes von 1 bis 2% wird in diese Haube
Temperatur mit einer Fehlerbreite von etwa 10° C die notwendige Menge Luft eingedrückt. Anschließend
eingestellt werden. Auch können Gaszusammensetzung wird das Gut unter der zweiten Haube durch die Gase
und Gasdruck sowie die Verweilzeiten der festen aus der letzten Zone und zusätzliche Heizung mit Öl-Phase
verändert werden. Weitere Vorteile liegen in flammen auf 1000 bis 1100° C in einer indifferent geder
guten Verteilung des Gases in der Materialfüllung, 70 haltenen Gasatmosphäre und schließlich unter der
zur Zementfeinheit gemahlen und mit etwa 10 bis 12% Wasser in einem Granulierteller in üblicher
Weise verformt. Das Sinterband wird zum Schutz der Roststäbe zunächst 3 bis 5 cm hoch mit fertiggebranntem
Klinker belegt und darauf die Granalien 50 cm hoch geschichtet. Zum Schutz gegen Wärmeverluste
und als Abschluß gegen die über dem Sinterband angebrachten Erhitzungshauben wird an beiden Seiten
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Schwefeldioxyd durch reduktive Zersetzung von Sulfaten
auf einem Sinterband, dadurch gekennzeichnet, daß man das granulierte und getrocknete Reaktionsgut
auf einem Sinterband zersetzt, das mit einer Haubenheizung versehen ist, welche eine Beheizung
in drei Zonen erlaubt, wobei die Atmosphäre der kältesten Zone schwach oxydierend
gehalten wird und wobei die Abgase der heißesten Endzone und der benachbarten, weniger heißen
Mittelzone, soweit sie nicht zur Temperaturregelung rückgewälzt werden, gegebenenfalls unter
zusätzlicher Heizung und gegebenenfalls unter Zusatz von Luft in eine kältere Zone geführt
werden, wobei ferner in der kältesten Zone eine Temperatur aufrechterhalten wird, bei der die in
den Abgasen enthaltenen Schwefelverbindungen zu Schwefeldioxyd verbrennen und Kohle noch
nicht angegriffen wird, und wobei die Reduktion hauptsächlich in der Mittelzone erfolgt, die einen
stöchionietrischen Unterschuß an Reduktionsmittel enthält und die Endreduktion in der heißesten
Zone durch gasförmige Reduktionsmittel bewirkt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reaktionsgut in der Anfangszone
auf zwischen 500 und 800° C liegende Temperaturen, in der mittleren auf zwischen 900 und
1200° C liegende Temperaturen, in der Endzone bis zur Sinterung erhitzt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 682 261;
USA.-Patentschrift Nr. 2 202 414.
Deutsche Patentschrift Nr. 682 261;
USA.-Patentschrift Nr. 2 202 414.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©709 960/390 4.58
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
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| GB1037457A GB837027A (en) | 1956-03-31 | 1957-03-29 | A process for the production of sulphur dioxide from sulphates |
| US4287A US3129063A (en) | 1956-03-31 | 1960-01-25 | Apparatus for the manufacture of sulfur dioxide from sulfates |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEF19931A DE1028097B (de) | 1956-03-31 | 1956-03-31 | Verfahren zur Herstellung von Schwefeldioxyd aus Sulfaten |
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Family Applications (1)
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Country Status (3)
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| FR (1) | FR1170927A (de) |
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Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE682261C (de) * | 1937-04-16 | 1939-10-11 | Albert Ag Chem Werke | Verfahren zur Herstellung von Schwefeldioxyd unter gleichzeitiger Gewinnung eines Phosphatduengemittels |
| US2202414A (en) * | 1938-12-03 | 1940-05-28 | Chemical Construction Corp | Production of sulphur dioxide from metal sulphates |
-
1956
- 1956-03-31 DE DEF19931A patent/DE1028097B/de active Pending
-
1957
- 1957-03-28 FR FR1170927D patent/FR1170927A/fr not_active Expired
- 1957-03-29 GB GB1037457A patent/GB837027A/en not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE682261C (de) * | 1937-04-16 | 1939-10-11 | Albert Ag Chem Werke | Verfahren zur Herstellung von Schwefeldioxyd unter gleichzeitiger Gewinnung eines Phosphatduengemittels |
| US2202414A (en) * | 1938-12-03 | 1940-05-28 | Chemical Construction Corp | Production of sulphur dioxide from metal sulphates |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1170927A (fr) | 1959-01-20 |
| GB837027A (en) | 1960-06-09 |
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