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DE1027934B - Kolben fuer Zweitaktmotoren - Google Patents

Kolben fuer Zweitaktmotoren

Info

Publication number
DE1027934B
DE1027934B DESCH20342A DESC020342A DE1027934B DE 1027934 B DE1027934 B DE 1027934B DE SCH20342 A DESCH20342 A DE SCH20342A DE SC020342 A DESC020342 A DE SC020342A DE 1027934 B DE1027934 B DE 1027934B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
piston pin
center
contour
pistons
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH20342A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Stuzmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Karl Schmidt GmbH
Original Assignee
Karl Schmidt GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Schmidt GmbH filed Critical Karl Schmidt GmbH
Priority to DESCH20342A priority Critical patent/DE1027934B/de
Publication of DE1027934B publication Critical patent/DE1027934B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F3/00Pistons 
    • F02F3/0076Pistons  the inside of the pistons being provided with ribs or fins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Kolben für Zweitaktmotoren Die Erfindung bezieht sich auf einen Kolben, wie er für Zweitaktmotoren üblich ist. Bei derartigen Kolben erfolgt bekanntlich kein wesentlicher Anlagewechsel des Bolzens in der für ihn vorgesehenen Lagerung der Bolzenaugen. Der Bolzen kommt vielmehr fast nur im oberen Teil derselben zur Anlage. Ein solches Verhalten des Bolzens bedingt eine schlechte Schmierwirkung, denn die Ölzuführung zum Lager des Bolzens ist auf der druckbelasteten Seite des Kolbens nicht immer vorhanden und nicht vollauf gleichmäßig gewährleistet. Es ist daher erforderlich, besondere Ölzuführungen zusätzlich vorzusehen, urn einen einwandfreien Lauf zu schaffen. Außerdem zeigen sich auch noch Verschleißerscheinungen an den Lagerflächen in den Bolzenaugen.
  • Um diese Nachteile zu beheben und darüber hinaus mit der vorhandenen Ölmenge ohne zusätzliche Ölzuführungsbohrungen auszukommen, ist gemäß der Erfindung der Kolben für einen Zweitaktmotor so ausgebildet, daß bei den Bolzenaugen der untere Teil bis zum Kolbenschaft hin fehlt, wobei darauf zu achten ist, daß der noch stehenbleibende Teil zum mindesten teilweise die Kolbenbolzenmitte überschreiten soll. Der stehenbleibende Teil muß so bemessen und ausgebildet sein, daß im Falle eines Anlagewechsels des Kolbenbolzens ausreichende Sicherheit für seine Lagerung gegeben ist.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ist weiterhin eine wesentlich gewichtsmäßige Verringerung und damit eine Verkleinerung der hin- und herbewegten Massen erreicht, was besonders bei hochtourigen Motoren wünschenswert ist. Im Gegensatz zu der bisherigen, allgemein üblichen Bauart entfallen die besonders vorzusehenden Bohrungen für das Schmieröl. Es hat sich herausgestellt, daß durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Kolbenbolzenaugen eine intensivere Ölzuführung zu den gefährdeten Stellen der Führungs- und Lagerflächen für den Kolbenbolzen gewährleistet wird. Schließlich können sich auch noch die oberen Innenkanten der Anlageflächen in den Bolzenaugen für den Bolzen besser der Durchbiegung desselben anpassen.
  • Es sind zwar schon Kolben bekanntgeworden, bei denen die Naben, in denen die Enden des Kolbenbolzens liegen, nach der Bodenseite des Kolbens hin eine größere Länge als an der gegenüberliegenden Seite aufweisen. Diese Ausbildung der Kolbenbolzenaugen ist deshalb gewählt worden, weil Wert darauf gelegt wurde. daß die Schubstangenlagerung auf der Unterseite eine größere Länge als an der gegenüberliegenden Seite haben soll. Die Verringerung der Kolbenbolzenaugenlänge ist dabei so bemessen, (laß eine ausreichende Lagerung des Koll)enl)olzens nach wie vor ,.,(!sichert (r bleibt. Da, wo in einem Kolben der Kolbenbolzen nur in der Mitte gelagert werden soll, ist das einzige Kolbenbolzenauge bereits auf der Unterseite mit einem Schlitz versehen und unter Verwendung einer Schraube gegen Aufspreizen gesicher t worden. Durch den Schlitz ragt die Kolbenstange. Diese Gestaltung des Kolbenbolzenauges ist somit durch die Anbringung der Kolbenstange bedingt.
  • Weiterhin ist es auch nicht mehr neu, einen Kolben so auszubilden, daß seine Kolbenbolzenaugen zweiteilig sind. Dabei ist der untere Teil jedes Kolbenbolzenauges als Halteklotz zum Tragen des Kolbenbolzens ausgebildet und mittels Schraubgliedern an dem oberen Teil befestigt.
  • DieZeichnung veranschaulichtAusführungsbeispiele des Erfindungsgedankens. Sie zeigt Längsschnitte durch einen Zweitaktkolben, wobei die Abb. 2 und 4 um 90° gegenüber der Darstellung gemäß den Abb. 1 und 3 versetzt sind.
  • Entsprechend der Darstellung in den Abb. 1 und 2 sind bei einem Zweitaktkolben a die Kolbenbolzenaugen so ausgebildet, daß ihr unterer Teil bis zur Schaftwand b weggelassen wird, so daß also nur noch der Teil c von den Kolbenbolzenaugen stehenbleibt. Der stehenbleibende Teil der \rabe ist so groß gewählt, daß er den Kolbenbolzen überdeckt und unterhalb der Kolbenbolzenmitte endigt. Die daselbst verbleibenden Auflageflächen d reichen aus, um den Bolzen in seiner Lagerung bei Anlagewechsel zu sichern.
  • Entsprechend der Darstellungen in den Abb. 3 und 4 ist der Verlauf der unteren Kontur e der Kolbenbolzenaugen schräg zur Bolzenachse geführt.
  • Die in den Abb. 3 und 4 gestrichelt eingezeichnete Kontur f läßt erkennen. daß auch die :Möglichkeit hesteht, auf der Innenseite des Kolbenbolzenauges den Schnitt bis über die Bolzenmitte zu führen,

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kolben für Zweitaktmotoren, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der Bolzenaugen, daß sie auf der unteren Seite bis zur Kolbenschaftwand (b) hin fortgelassen sind, derart, daß der verbleibende Teil die Kolbenbolzenmitte nach unten hin so weit überschreitet, wie es erforderlich ist, um den Kolbenbolzen auch bei Anlagewechsel in seiner Lagerung zu sichern.
  2. 2. Kolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontur auf der Unterseite der Kolbenbolzenaugen parallel zum Kolbenbolzen verläuft.
  3. 3. Kolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontur (e) des stehenbleibenden Teiles der Kolbenbolzenaugen schräg zur Kolbenbolzenmitte verläuft.
  4. 4. Kolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontur (f) des stehenbleibenden Teiles der Kolbenbolzenaugen auf der Innenseite derselben über die Mitte hinausgeht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 355 071, 378 089, 518148.
DESCH20342A 1956-06-28 1956-06-28 Kolben fuer Zweitaktmotoren Pending DE1027934B (de)

Priority Applications (1)

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DESCH20342A DE1027934B (de) 1956-06-28 1956-06-28 Kolben fuer Zweitaktmotoren

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DE1027934B true DE1027934B (de) 1958-04-10

Family

ID=7428739

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DESCH20342A Pending DE1027934B (de) 1956-06-28 1956-06-28 Kolben fuer Zweitaktmotoren

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DE (1) DE1027934B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008002617B3 (de) * 2008-06-24 2009-11-12 Federal-Mogul Nürnberg GmbH Kolben mit flexiblem Einzelkörper

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE355071C (de) * 1921-03-25 1922-06-20 Marius Jean Baptiste Barbarou Schubstangenkopf fuer Verbrennungskraftmaschinen, der mit dem in Naben des Kolbens drehbar gelagerten Kolbenbolzen starr verbunden ist
DE378089C (de) * 1923-07-04 Otto Holm Dipl Ing Kolbenbolzenlagerung
DE518148C (de) * 1928-12-19 1931-02-12 Reid Piston Company Kolbenzapfenlagerung fuer Brennkraftmaschinen

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