DE1027640B - Vibrationsmischer zum Zumischen eines Gases in ein Mischgut - Google Patents
Vibrationsmischer zum Zumischen eines Gases in ein MischgutInfo
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- DE1027640B DE1027640B DEB25267A DEB0025267A DE1027640B DE 1027640 B DE1027640 B DE 1027640B DE B25267 A DEB25267 A DE B25267A DE B0025267 A DEB0025267 A DE B0025267A DE 1027640 B DE1027640 B DE 1027640B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F23/00—Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
- B01F23/20—Mixing gases with liquids
- B01F23/23—Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids
- B01F23/238—Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids using vibrations, electrical or magnetic energy, radiations
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01F31/00—Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms
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Description
- Vibrationsmischer zum Zumischen eines Gases in ein Mischgut In der Industrie und in Laboratorien werden mehr und mehr Vibrationsmischer benötigt, mit denen neben einer guten Mischung zugleich eine Luft- oder Gaszuführung wünschenswert ist. Vibrationsmischer mit Gaszuführiing sind an sich bekannt. Diese Geräte bestehen darin, daß über einer hin- und herbewegten Lochscheibe mit paralleler Oher- und Unterseite eine einzige Gaszuführungsröhre bis an den Lochrand zugeführt ist. Der bei der Aufundabbewegung erzielte Unterdruck an dem Rand wird hierbei zum Ansaugen des Gases bzw. der Luft benutzt Diesen bekannten Mischern haftet der Nachteil an, daß infolge der verhältnismäßig großen Dicke der Scheibe dort nur ein geringer Unterdruck entsteht und daß das getrennt von der Scheibe liegende Rohr Störungen beim Mischvorgang hervorruft.
- Es wurden deshalb Vibrationsmischer geschaffen. die an einem Schaft eine federnde Platte tragen, an deren schwingendem Rand stärkere Unterdrücke entstehen. Das über dem Ende der elastischen Platte 1wfindliche und mit dem Schaft axial hin- und hergehende Gaszuführungsrohr befindet sich jedoch nicht ständig im Unterdruckgebiet, sondern wechselt entsprechend der von der Schaftbewegung abweidnden Aufundabbewegung des Plattenendes seinen Abstand von diesem. Allen beiden Ausführungen gemeinsam ist jedoch der Nachteil, daß die Absaugung nur an einer schmalen Stelle über dem Vibrationsmischer erfolgt. Weiterhin ist noch die schädliche Scbwerpunktsverlagerung durch das am Schaft nur an einer Seite angeordnete Gaszuführungsrohr zu nennen. durch die Biegemomente auf den Schaft ausgeübt werden.
- Gegenstand der Erfindung ist ein Vibrationsmischer mit Gas zuführung in das Mischgut, bei dem zur Vermeidung der vorgenannten Nachteile das Mischwerkzeug aus zwei sich radial zum Umfang hin verjüngenden Profilkörpern mit gleich großer Grundfläche besteht. die voneinander durch einen schmalen Zlvischenraum getrennt sind. Das Mi,schgerät führt in Achsrichtung eine hin- und hergehende Bewegung aus.
- Der Schaft des Mischwerkzeuges ist zwecks Ansaug gung eines Gases hohl ausgebildet. Der schmale Zwischenraum zwischen den Grundflächen der Profilkörper kann dabei auch aus mehreren Abzweigkanälen bestehen. Bevorzugt wird hierbei eine doppelkegelförmige Gestalt des Mischwerkzeuges. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Mischwerkzeuges wird gegenüber den bekannten Scheiben ein besserer Strömungsvorgang in dem Mischgut erzielt und ferner durch scharfkantige Auishildulng des Randes verhältnismäßig hohe Unterdrücke erreicht, die ein gutes Ansaugen des Gases oder der Luft gewährleisten und große Saughöhen ergeben.
- Das Gas wird durch die Vibrationsbewegung und den dadurch entstehenden Unterdruck am Umfang des I i schwerkzeuges angesaugt und nicht zugeführt, wie es bei einer bekannten Ausführung der Fall ist. Dort ist ebenfalls wie beim Erfindungsgegenstand der Schaft hohl ausgebildet, das Gas wird aber, bedingt durch die Ausbildung des Werkzeuges, nicht angesaugt, sondern muß durch Druck von augen zugeführt werden. Eine solche Zuführung unter Druck erfordert zusätzliche Einrichtungen, die beim Gegenstand der Erfindung iiberflüssi,g sind.
- Eine weitere vorteijhafte Niöglichkeit der Luftzuführung zum Mischwerkzeug besteht gemäß der Erfindung darin, daß um den Schaft des Mischwerkzeuges ein Hohlzylinder angeordnet ist, dessen oberes Ende über das Mischgut hinausreicht und dessen unteres. kegelförmig erweitertes Ende bis nahe an den Rand der Grundfläche des unteren Profilkörpers des Mischwerkzeuges herangeführt ist.
- Die Erfindung ist bei,spielsweilse in verschiedenen Bauarten in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Bauform.
- Fig. 2 die Draufsicht dazu, Fig. 3 den Schnitt durch eine andere Bauform, Fig. 4 eine Draufsicht nach Fig. 3.
- Bei einer Bauart nach den Fig. 1 und 2 bestehen die Profilkörper des Mischwerkzeuges aus zwei stumpfen Kegeln 1, 2, die mit ihren Grundflächen 3, 4 einander zugekehrt sind. Die beiden Grundflächen 3, 4 sind durch einen geringen Zwischenraum 5 voneinander getrennt gehalten. durch den das durch das hohle Innere 6 des Schaftes 7 eilnströmende Gas auf den gesamten Umfang des Mischwerkzeuges zugeleitet und in das Mischgut verteilt wird. Die beiden kegelförmigen Scheiben sind durch irgendwelche bekannten Mittel, beispielsweise Stege 8, mit einander verbunden. Die Form des Umfangs des NIischwerkzeuges ist jedoch nicht unbedingt an den Kreis gehunden.
- Bei der Vibrationsbewegung des Mischwerkzeugschaftes 7 entsteht an der scharfen Kante des Umfanges der Scheiben 1 und 2 ein verhältnismäßig hoher Unterdruck, mittels dessen die Luft oder das Gas durch den Zwischenraum 5 und das daran anschließende hohle Innere 6 des Schaftes 7 angesaugt wird. Beim Austritt aus dem Zwischenranin 5 wird dem Älischgut Luft bzw. Gas beigemengt. Das Nfischgut erhält dabei eine radial gerichtete Strömung entlang des \Verkzeuges. wie dies durch die Pfeile in Fig. 1 angedeutet ist.
- Bei einer Bauart nach den Fig. 3 und 4 besteht der untere Profilkörper des Mischwerkzeuges aus einer doppelkegelförmigen Scheibe 9. die mit dem vollen Schaft 10 verbunden ist. Tn einem Abstand von dem Schaft 10 ist um diesen herum als oberer Profilkörper ein Hohlzylinder 11 angeordnet, dessen oberes Ende aus dem Mischgut herausgeführt ist, während sein unteres Ende sich in Form eines Trichters 12 erweitert Die untere Raute des Trichters endet in geringem Abstand über dem Rand des Mischwerkzeuges 9. Die Luft- oder Gaszuführung erfolgt durch den Hohlzylinder 11 und den Trichter 12.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vibrationsmischer zum Zumischen eines Gases in ein Åiischgut, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischwerkzeug aus zwei sich radial zum Umfang hin verjüngenden Profilkörpern mit gleich großer Grundfläche besteht. die voneinander durch einen schmalen Zwischenraum getrennt sind und deren Schaft zwecks Ansaugung des Gases hohl ausgebildet ist.
- 2. Vibrationsmischer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß der schmale Zwischenraum zwischen den Grundflächen der Profilkörper aus mehreren Abzweigkanälen besteht.
- 3. Vibrationsmischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß um den Schaft (10) des Mischwerkzeuges (9) ein IIohlzyliuder (11) angeordnet ist, desseIl ol>eres Ende über das Mischgut hinausreicht und dessin unteres, kegelförmig erweitertes Ende (12) bis nahe an den Rand der Grundfläche des unteren Profilkörpers des Mischwerkzeuges (9) herangeführt ist. in Betracht gezogene Druchschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 283 308.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB25267A DE1027640B (de) | 1953-04-22 | 1953-04-22 | Vibrationsmischer zum Zumischen eines Gases in ein Mischgut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB25267A DE1027640B (de) | 1953-04-22 | 1953-04-22 | Vibrationsmischer zum Zumischen eines Gases in ein Mischgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1027640B true DE1027640B (de) | 1958-04-10 |
Family
ID=6961716
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB25267A Pending DE1027640B (de) | 1953-04-22 | 1953-04-22 | Vibrationsmischer zum Zumischen eines Gases in ein Mischgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1027640B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1632407B1 (de) * | 1967-02-09 | 1972-11-09 | Oestberg Jan Erik | Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Gas in zwei in einem Behälter befindlichen Komponenten von unterschiedlichem spezifischem Gewicht |
| FR2698797A1 (fr) * | 1992-12-07 | 1994-06-10 | Envicon Klaertech Verwalt | Dispositif d'aération. |
| EP1940539B1 (de) * | 2005-10-03 | 2010-12-15 | Zeta Biopharma GmbH | Einweggebinde mit rührer |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH283308A (de) * | 1948-03-12 | 1952-05-31 | Mueller Hans | Vorrichtung zum Mischen einer Flüssigkeit oder zum Emulgieren. |
-
1953
- 1953-04-22 DE DEB25267A patent/DE1027640B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH283308A (de) * | 1948-03-12 | 1952-05-31 | Mueller Hans | Vorrichtung zum Mischen einer Flüssigkeit oder zum Emulgieren. |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1632407B1 (de) * | 1967-02-09 | 1972-11-09 | Oestberg Jan Erik | Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Gas in zwei in einem Behälter befindlichen Komponenten von unterschiedlichem spezifischem Gewicht |
| FR2698797A1 (fr) * | 1992-12-07 | 1994-06-10 | Envicon Klaertech Verwalt | Dispositif d'aération. |
| EP1940539B1 (de) * | 2005-10-03 | 2010-12-15 | Zeta Biopharma GmbH | Einweggebinde mit rührer |
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