DE1027106B - Schuhwerk mit zwei Gelenkstuetzfedern - Google Patents
Schuhwerk mit zwei GelenkstuetzfedernInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B7/00—Footwear with health or hygienic arrangements
- A43B7/14—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
- A43B7/1405—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
- A43B7/1415—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot
- A43B7/142—Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot situated under the medial arch, i.e. under the navicular or cuneiform bones
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B13/00—Soles; Sole-and-heel integral units
- A43B13/38—Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process
- A43B13/41—Built-in insoles joined to uppers during the manufacturing process, e.g. structural insoles; Insoles glued to shoes during the manufacturing process combined with heel stiffener, toe stiffener, or shank stiffener
Landscapes
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
DEUTSCHES
Es ist l>ekannt, die Stützwirkung von Schuhen dadurch zu erhöhen, daß man in den Schuh eine lose
Einlage einlegt oder daß man außer der üblichen Gelenkstützfeder eine weitere vorsieht, wobei diese zusätzliche
Feder bisher nur an einem Ende befestigt wurde, und zwar vorwiegend auf einer Zwischensohle
oder z. B. zwischen einer horizontal gespaltenen Brandsohle. Auch hat man Jjereits an der Außenseite des
Schuhes zusätzliche Versteifungsplatten mit einer zentral angeordneten Stützfeder angenietet und einen
inneren aufwärts gerichteten Sohlenlappen mit einer Versteifungsauflage versehen oder als Versteifung
selbst ausgebildet.
Die bisherigen Ausführungen haben den Nachteil, daß sich die zusätzliche Feder bei Beschädigung
od. dgl. nur mit Schwierigkeiten auswechseln läßt und daß die Stützwirkung in den meisten Fällen unzureichend
ist, während die losen Einlagen infolge ihrer Dicke zuviel Platz im Schuh einnehmen und den Sitz
des Fußes im Schuh beeinträchtigen, da die hintere Kappe des Schuhes die Ferse nicht mehr richtig umfaßt.
Erfindungsgemäß ist eine zusätzliche Stützfeder an der Innenseite des Schuhwerks auf der Oberseite der
Brandsohle angeordnet, wobei sie an beiden Enden befestigt und mit einer Decklage, vorzugsweise aus
Korkgummi, versehen ist. Die Deckschicht läuft an der Ferse flach aus, so daß durch das Einarbeiten der
Stützfeder mit Deckschicht die Ferse des Fußes ihre ursprüngliche tiefe Lage im Schuh beibehält. Darüber
hinaus haben fest in den. Schuh eingearbeitete Einlagen bekanntlich den Vorteil, daß sie nicht verrutschen
können. Auch ist ein Auswechseln der Stützfeder gegen stärkere oder schwächere oder bei einer eventuellen
Beschädigung möglich, indem die Deckschicht abgetrennt, die Feder ausgewechselt und hernach die
Deckschicht wieder aufgeklebt wird. Da bei derartig verstärkten Schuhen die Gefahr besteht, daß sich die
Schuhspitze nach oben aufwölbt, wird die allgemein übliche, an der Unterseite der Brandsohle angeordnete
Stützfeder an ihrem vorderen Ende in an sich bekannter Weise fächerartig verbreitert und so lang
gewählt, daß sie mindestens bis zur Knickstelle der Laufsohle reicht. Hierdurch wird das Aufbiegen der
Schuhspitze verhindert und durch die fächerartige Verbreiterung die Elastizität der Stützfeder im vorderen
Bereich erhöht.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung besteht die an der Unterseite der Brandsohle befestigte
Gelenkstützfeder aus einer etwa die ganze Sohlenbreite einnehmenden Platte aus Metall, Kunststoff od. dgl.
In den Zeichnungen sind Beispiele der Brandsohle für Schuhwerk nach der Erfindung wiedergegeben. Es zeigt
Fig. 1 eine Brandsohle von oben, mit schmaler GeSch.ub.werk
mit zwei Gelenkstützfedern
Anmelder:
Hans Mannes,
München, Äußere Prinzregentenstr. 71
Hans Mannes, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
lenkstützfeder an der Unterseite und zusätzlicher Stützfeder an der Oberseite,
Fig. 2 eine anders ausgebildete Brandsohle von oben,
ao mit plattenartiger Gelenkstütze an der Unterseite und zusätzlicher Stützfeder an der Oberseite,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Brandsohle nach der Linie A-A in Fig. 1.
In den Zeichnungen ist die dem Fuß zugekehrte, auf der Oberseite der Brandsohle angeordnete Deckschicht
nicht dargestellt. An der Unterseite der Brandsohle 1 ist die übliche, in der Mitte des Schuhes angebrachte
Stützfeder 2 befestigt, die an ihrem vorderen Ende 3 fächerartig verbreitert ist. Auf der oberen Seite der
Brandsohle ist eine zusätzliche Stützfeder 4 mit beiden Enden befestigt, und zwar so, daß sie in der Längsrichtung
des Schuhes an dessen Innenseite, d. h. neben der üblichen Stützfeder liegt. Die Deckschicht besteht
vorzugsweise aus Korkgummi oder auch aus Filz, Leder oder Kunststoff.
Erfindungsgemäß wird es möglich, auf die üblichen, losen Einlagen zu verzichten. An Stelle der schmalen
Gelenkstützfeder 2 kann auch eine Platte 5 aus Metall, Kunststoff od. dgl. verwendet werden, die in gleicher
4.0 Weise, wie vorher beschrieben, in Verbindung mit der
zusätzlichen Stützfeder 4 die Gelenkversteifung des Schuhwerks bildet.
Der zur Herstellung des Schuhwerks gemäß der Erfindung benötigte Leisten ist an der Stelle, an welcher
die zusätzliche Stützfeder der Brandsohle zu liegen kommt, mit einer entsprechenden Aussparung versehen.
Claims (3)
1. Schuhwerk mit zwei in der Schuhlängsrichtung angeordneten Stützfedern aus Metall, Kunststoff
od. dgl., von denen eine an der Unterseite der Brandsohle etwa in deren Mitte befestigt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die zweite Stützfeder (4)
709 957/69
an der Innenseite des Schuhwerks auf der Oberseite der Brandsohle (1) angeordnet, an beiden
Enden befestigt und mit einer Decklage, vorzugsweise aus Korkgummi, versehen ist.
2. Schuhwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Unterseite der Brandsohle
(1) etwa in deren Mitte befestigte schmale Stützfeder (2) vorn in an sich bekannter Weise
fächerartig verbreitert ist und mindestens bis zur Knickstelle der Sohle reicht.
3. Schuhwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die an der Unterseite der Brandsohle (1) befestigte Gelenkstützfeder aus einer
etwa die ganze SoMenbrerte einnehmenden Platte (5) aus Metall, Kunststoff od. dgl. besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 459 887, 611 666;
britische Patentschrift Nr. 251 362; USA.-Patentschrift Nr. 2 034 243.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM29503A DE1027106B (de) | 1956-01-31 | 1956-01-31 | Schuhwerk mit zwei Gelenkstuetzfedern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM29503A DE1027106B (de) | 1956-01-31 | 1956-01-31 | Schuhwerk mit zwei Gelenkstuetzfedern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1027106B true DE1027106B (de) | 1958-03-27 |
Family
ID=7300701
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM29503A Pending DE1027106B (de) | 1956-01-31 | 1956-01-31 | Schuhwerk mit zwei Gelenkstuetzfedern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1027106B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB251362A (en) * | 1925-02-04 | 1926-05-04 | Shoe Inv S Ltd | Improvements in or relating to insoles for boots, shoes and slippers |
| DE459887C (de) * | 1927-05-15 | 1928-05-16 | Emil Lattemann | Mit biegsamer Laufsohle versehener, durch Einlagen und Iaengs liegende Gelenkstahlfeder versteifter Schuh |
| DE611666C (de) * | 1933-04-25 | 1935-04-03 | Georg Bertsch | Schuh mit eingearbeiteter Einlage |
| US2034243A (en) * | 1934-02-10 | 1936-03-17 | Bert C Maxwell | Shoe |
-
1956
- 1956-01-31 DE DEM29503A patent/DE1027106B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB251362A (en) * | 1925-02-04 | 1926-05-04 | Shoe Inv S Ltd | Improvements in or relating to insoles for boots, shoes and slippers |
| DE459887C (de) * | 1927-05-15 | 1928-05-16 | Emil Lattemann | Mit biegsamer Laufsohle versehener, durch Einlagen und Iaengs liegende Gelenkstahlfeder versteifter Schuh |
| DE611666C (de) * | 1933-04-25 | 1935-04-03 | Georg Bertsch | Schuh mit eingearbeiteter Einlage |
| US2034243A (en) * | 1934-02-10 | 1936-03-17 | Bert C Maxwell | Shoe |
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