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DE1027010B - Brennkraftmaschine mit frei fliegendem Kolben - Google Patents

Brennkraftmaschine mit frei fliegendem Kolben

Info

Publication number
DE1027010B
DE1027010B DEK29473A DEK0029473A DE1027010B DE 1027010 B DE1027010 B DE 1027010B DE K29473 A DEK29473 A DE K29473A DE K0029473 A DEK0029473 A DE K0029473A DE 1027010 B DE1027010 B DE 1027010B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
internal combustion
piston
combustion engine
free
pistons
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK29473A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hermann Klaue
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK29473A priority Critical patent/DE1027010B/de
Publication of DE1027010B publication Critical patent/DE1027010B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/28Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Brennkraftmaschine mit frei fliegendem Kolben Es sind Brennkraftmaschinen mit frei fliegendem Kolben bekanntgeworden, deren Kolben mit der Abtriebswelle über Schwinghebel, in ihrer wirksamen Länge eingestellbare Hebelarme und in einer Drehrichtung wirksame Kupplungen kraftschlüssig verbunden ist, wobei diese Verbindung nur im Augenblick der Kolbenumkehr unterbrochen ist, so daß eine stufenlose Drehmomentübertragung erreicht wird. Derartige Maschinen mit frei fliegendem Kolben und direkt auf den Abtrieb wirkenden Freilaufkupplungen haben den Vorteil gegenüber Brennkraftmaschinen. bei denen die Kraft des oder der Kolben zunächst auf eine Kurbelwelle wirkt und von hier aus die stufenlose Drehmomentwandlung -durch erneute Umänderung der Drehbewegung in eine hin- und hergehende Bewegung erreicht wird, daß die Geschwindigkeit des bzw. der Kolben sich der Geschwindigkeit der Freilaufkupplung anpaßt. Dadurch greifen die Kupplungen nahezu über den gesamten Kolbenweg, wodurch sie spezifisch gering belastet sind und auch der Wirkungsgrad der Übertragung verbessert wird. Zudem ist der Bauaufwand für diese Maschinen erheblich geringer. Die Brennkraftmaschinen mit der direkten Kraftübertragung von den Kolben auf die Schwingkupplungen haben jedoch gegenüber den Brennkraftmaschinen, bei denen eine Kurbelwelle vorgesehen ist und von hier aus erst die Transformierung der Bewegung vorgenommen wird, den Nachteil, daß kein Schwungrad vorgesehen ist, wodurch allein ein einwandfreier Leerlauf gewährleistet ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu vermeiden. Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß der oder die Kolben über mechanische elastische Glieder mit dem Exzenter einer nicht mit der Abtriebswelle der Brennkraftmaschine in Verbindung stehenden Exzenterwelle gekuppelt sind. «-elche nur zum Antrieb einer Schwungscheibe und von Hilfsmaschinen, wie z. B. Lüfter und Lichtmaschine, dient.
  • Die unmittelbare Kupplung von Flugkolben mit einem Exzenter- oder Kurbeltrieb, der ein Schwungrad antreibt, ist bekannt. Hierbei wird der Hub der Flugkolben jedoch begrenzt. Ferner ist es bei einer Brennkraftmaschine mit frei fliegendem Kolben und beweglichen Zylinder bekannt, die Hilfvorrichtungen Über ein zwischen Kolben und Pleuelstange angeordnetes elastisches Glied anzutreiben. Es wird dabei jcdoch nicht ohne Verwendung einer Pleuelstange ein Schwungrad, das zur Überwindung der Kopientotpunkte dient, sondern eine Hilfswelle durch eine Pleutl,tange angetrieben. die mit dem Zylinderboden elastisch verbunden ist und bei jedem Hin- und Hergang des Zylinders eiheil schwingenden Hebel antreibt, <ler eine Kurbel in Drehung versetzt. In den Fig. 1 bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, nämlich eine Brennkraftmaschine mit einem frei fliegenden, doppelt wirkenden Kolben dargestellt, bei der als nur in einer Drehrichtung wirksame Kupplungen mechanisch sich öffnende und schließende Federbandkupplungen Verwendung finden.
  • Fig. 1 zeigt die Ansicht der Brennkraftmaschine mit einem Doppelkolben und einem Schnitt durch das Abtriebsgehäuse entlang der Linie G-D in Fig. 3, wobei der stufenlos veränderliche Abtrieb zu sehen ist.
  • Den Querschnitt entlang der Linie E-F in Fig. 1 durch den Abtrieb einer Seite stellt Fig. 2 dar.
  • Der Längsschnitt durch die Brennkraftmaschine entlang der Linie A-B in Fig. 1 ist in Fig. 3 veranschaulicht.
  • In den Figuren ist mit 1 und 2 der durch Stege 3 und 4 verbundene Doppelkolben bezeichnet. Dieser schwingt im Zylinder 5 hin und her und treibt dabei über Federn 6 und 7 sowie Gleithülsen 8 und 9 den Exzenter 10 der Exzenterwelle 11 an, welche mit der als Schwungrad ausgebildeten Lichtanlaßmaschine 12, dem Ladegebläse 13 und dem Kühllüfter 14 gekuppelt ist. Von dem Schwungrad wird auch der Drehschieber 15 angetrieben, der den Einlaß in den Zylinder 5 steuert.
  • Die Antriebskräfte werden über im Gehäuse 16 gelagerte Gabelhebel 17 und 18 auf die Schwinghebel 19 und 20 übertragen. Zu diesem Zweck ist in den Gabelhebeln 17 und 18 j e eine Nut 21 bzw. 22 vorgesehen. In diesen Nuten sind längs verschiebbar Gleitkörper 23 und 24 angeordnet, mit denen die Schwinghebel 19 und 20 schwenkbar gekuppelt sind. Die Schwinghebel sind in einem verstellbar angeordneten Joch 25 gelagert und stehen über Wellen 26 und 27 mit den Flanschen 28 und 29 in kraftschlüssiger Verbindung, an denen wiederum die Kupplungsfedern 30 und 31 befestigt sind. Die Wellen 26 und 27 tragen die Zahnräder 32 und 33, von denen jedes mit einer Trommel 34 bzw. 35 starr gekuppelt ist. Diese Trommel wird in einer Drehrichtung von der mit dem Flansch 28 bzw. 29 schwingenden Kupplungsfeder 30 bzw. 31 mitgenommen.
  • Das Antriebsmoment wird von dem Zahnrad 32 auf das mit der Abtriebswelle 36 fest verbundene Zahnrad 37 und von dem Zahnrad 33 über das Zwischenrad 38 auf das ebenfalls mit der Abtriebswelle fest verbundene Zahnrad 39 übertragen. Durch Verschwenken des Jochs 25 gleiten die Gleitkörper 23 und 24 in den Nuten 21 und 22 entlang. Dadurch wird die Weglänge der Kraftübertragung von den Gabelhebeln 17 und 18 auf die Schwinghebel 19 und 20 und damit die Mersetzung verändert. Wenn die Zahnräder 32 und 33 in die in Fig. 1 strichpunktiert angedeutete Lage gelangt sind, dann ist Leerlauf eingestellt.
  • Die Verstellung des Jochs 25 erfolgt in dem dargestellten Beispiel -- wie aus Fig. 1 ersichtlich - über eine Gewindespinde140 und eine Mutter 41. Selbstverständlich könnte die Verstellung auch automatisch, entweder drehmoment- oder drehzahlabhängig vorgenommen werden.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäß ausgebildeten Brennkraftmaschine ist folgende: Die Bewegungsenergie der Kolben 1 und 2 wird zum Teil über die Federn 6 und 7, die Gleithülsen 8 und 9 sowie den Exzenter 10 auf die Exzenterwelle 11 übertragen. Über diese Exzenterwelle werden die Hilfsantriebe, wie z. B. die Lichtmaschine, das Lade-und Kühlgebläse sowie das Schwungrad angetrieben. Die federnde Verbindung zwischen Kolben und Exzenterwelle ist deshalb erforderlich, damit sich die Kolbengeschwindigkeit der Abtriebsgeschwindigkeit des Getriebes anpassen kann. Die Gabelhebel 17 und 18 stehen nämlich über die Gleitkörper 23 und 24 mit den Schwinghebeln 19 und 20 in starrer Verbindun. Die letzteren übertragen die Kolbenarbeit über die Flansche 28 und 29 auf die Kupplungsfedern 30 und 31. Von dort aus wird sie auf die Trommeln 34 und 35, die Zahnräder 32 und 33 sowie auf das Antriebszahnrad 37 weitergeleitet.
  • Durch Verstellung des Jochs 25 wird der von den Gabelhebeln 17 und 18 auf die Schwinghebel 19 und 20 übertragene Hub stufenlos verändert. Die in Fig. 1 strichpunktiert dargestellte Lage der Flansche 28, 29 gibt die Null-Stellung des Antriebs an. In dieser Stellung schwingen die Gabelhebel 17 und 18 um die Mittelachse der Gleitkörper 23 und 24. Die Brennkraftmaschine läuft also leer. Erst durch das Schwenken des Jochs 25 erfolgt eine Übertragung der Bewegungsenergie auf den Abtrieb.
  • Mit der beschriebenen Maschine ist es in an sich bekannter Weise möglich, mit gleichbleibender Impulszahl der Kolben unabhängig von der Belastung zu arbeiten und zur Regulierung lediglich die Füllung der Maschine sowie die Stellung des Jochs 25 zu verändern, da im Augenblick der Gemischzündung keine Verbindung zwischen Brennkraftmaschine und Abtrieb besteht, wodurch ein großer thermischer Wirkungsgrad erzielt werden kann. Die durch die Verdichtung auftretenden hohen Verbrennungsdrücke können sich nicht - wie bei den normalen Kolben-Brennkraftmaschinen - schädlich für das Triebwerk auswirken, da die Kolben im Augenblick der Bewegungsumkehr nicht mit dem .abtrieb gekuppelt sind. Die Kolben müssen erst durch die Verbrennungsenergie die Geschwindigkeit erhalten, welche die Kupplungsfedern 30 und 31 zum Kuppeln mit den Trommeln 34 und 35 veranlassen.
  • Außerdem kann die beschriebene Maschine ohne ,""eiteres im Leerlauf betrieben werden, da sie ein ständig angetriebenes Schwungrad besitzt, das allein einen einwandfreien Leerlauf gewährleistet.

Claims (1)

1'ATH:r1'ANSI'R('(:il-Brennkraftmaschine mit frei fliegendem Kolben, der mit der Abtriebswelle über Schwinghebel, in ihrer wirksamen Länge einstellbare Hebelarme und in einer Drehrichtung wirksame Kupplungen kraftschlüssig verbunden ist, wobei diese Verbindung nur im Augenblick der Kolbenumkehr unterbrochen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Kolben (1, 2) Tiber mechanische elastische Glieder (6, 8 und 7, 9) mit dem Exzenter (10) einer nicht mit der Abtriebswelle (36) der Brennkraftmaschine in Verbindung stehenden Exzenterwelle (11) gekuppelt sind, die nur zum Antrieb einer Schwungscheibe (12) und von Hilfsmaschinen, wie z. B. Lüfter und Lichtmaschine, dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 871 -109, 803 499, 481155, 476 666.
DEK29473A 1955-02-26 1955-02-26 Brennkraftmaschine mit frei fliegendem Kolben Pending DE1027010B (de)

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DEK29473A DE1027010B (de) 1955-02-26 1955-02-26 Brennkraftmaschine mit frei fliegendem Kolben

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DEK29473A Pending DE1027010B (de) 1955-02-26 1955-02-26 Brennkraftmaschine mit frei fliegendem Kolben

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE476666C (de) * 1927-06-14 1929-05-22 Bbc Brown Boveri & Cie Flugkolbenmaschine
DE481155C (de) * 1924-06-11 1929-08-16 Raoul Pateras Pescara Brennkraftmaschine mit frei fliegendem Kolben
DE803499C (de) * 1948-10-02 1951-04-02 Klaue Hermann Triebwerk fuer Kolbenmaschinen zur Umwandlung der hin und her gehenden Kolbenbewegung in die Drehbewegung der Kolbenmaschinenwelle
DE871409C (de) * 1950-03-17 1953-03-23 Adalbert Kleinsteuber Antrieb fuer Maschinen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Patent Citations (4)

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