DE1026575B - Mutter- oder Schraubensicherung - Google Patents
Mutter- oder SchraubensicherungInfo
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- DE1026575B DE1026575B DEZ4731A DEZ0004731A DE1026575B DE 1026575 B DE1026575 B DE 1026575B DE Z4731 A DEZ4731 A DE Z4731A DE Z0004731 A DEZ0004731 A DE Z0004731A DE 1026575 B DE1026575 B DE 1026575B
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B39/00—Locking of screws, bolts or nuts
- F16B39/22—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
- F16B39/28—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mutter- oder Schraubensicherung, die aus einer mit dem Mutterkörper
fest verbundenen Sicherungsscheibe besteht, bei der durch Einschnitte in den Lochrand federnde
Zungen gebildet sind, deren Kanten unter "Verwindung der Zungen bremsend in die Gewindegänge des
Schraubbolzens eingreifen. Um ein Einfressen der Zungen in die Gewindegänge des Bolzens zu vermeiden,
weist nach dem Hauptpatent die Zungenkante zur Elastizitätserhöhung derartige Querschnittsminderungen
an der Zungenwurzel auf, daß sich Einlaufzungen bilden, oder es ist die Zungenwurzel durch
S-förmige Biegungen oder Wellungen verlängert. Neben der Tatsache, daß hierdurch ein Beschädigen
des Gewindes vermieden wird, ist als besonderer Vorteil hervorzuheben, daß ohne Verminderung der.
Elastizität größere Anlageflächen geschaffen werden, welche zur Verbesserung der Sicherung wesentlich
beitragen. Durch diese Maßnahme sind die Möglichkeiten, durch Änderungen der elastischen Eigenschaften
der Zungen eine Beschädigung des Gewindes zu vermeiden, jedoch erschöpft. Andererseits muß
man die Feststellung machen, daß gerade bei größeren Anlageflächen immer noch, wenn auch geringfügige
Beschädigungen des Gewindes auftreten, die die Schraube· zwar nicht völlig zerstören, aber doch ein
wesentlich schwierigeres Festschrauben bzw. Lösen bewirken.
Um eine Zerstörung der Gewindegänge völlig auszuschließen sind daher in Verbesserung des Patents
967 538 nach der vorliegenden Erfindung mindestens die Teile der Zungenkanten, welche am
Gewinde anliegen, umgebördelt. Aus Fertigungsgründen ist es manchmal jedoch zweckmäßig, nicht
nur die berührenden Teile der Kanten, sondern die gesamte Kantenlänge der Zungen umzubördeln. Prinzipiell
gesehen bringt die Umbördelung zwar auch bei anders geformten oder gestalteten Zungen Vorteile
hinsichtlich der Vermeidung von Gewindebeschädigungen mit sich, jedoch ist es aus fertigungsmäßigen
Gründen außerordentlich schwierig, wenn nicht unmöglich, die normalen, verhältnismäßig schmalen
Zungen umzubördeln, da diese bei der Bearbeitung entweder abbrechen oder bleibende Verformungen erleiden.
Eine Umbördelung des Scheibenloches vor Anbringen der Zungeneinschnitte ist auch nicht
zweckmäßig, da nämlich hierbei gerade die Zungenkanten, die am meisten zu den Beschädigungen beitragen,
von der Umbördelung ausgeschlossen sind. Bei der Umbördelung von Zungen nach dem Hauptpatent
werden diese Schwierigkeiten jedoch alle vermieden, da sich die verhältnismäßig großen Zungen
sehr leicht und einfach umbördeln lassen und hier nicht die Gefahr einer Zerstörung besteht. Sämtliche
Mutter- oder Schraubensicherung
Zusatz zum Patent 967 538
Anmelder:
Walter Ziehr, Stuttgart, Ehrenhalde 11
Walter Ziehr, Stuttgart, Ehrenhalde 11
Walter Engelmann, Eislingen/Fils,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Vorteile der vorliegenden Erfindung können also nur im Zusammenhang mit dem Gegenstand des Hauptpatents
ausgeschöpft werden.
Die Zeichnung zeigt ein erfindungsgemäßes Ausführ ungsb ei sp i el.
Fig. 1 stellt eine mit einer Sicherungsscheibe gesicherte Schraubverbindung im Querschnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht und
Fig. 3 einen vergrößerten Ausschnitt nach Fig. 1 dar.
Mit einer Schraubenmutter 1 ist eine Sicherungsscheibe 2 aus Stahlblech fest verbunden, z. B. dadurch,
daß der Rand 1' einer Ausnehmung 1" der Schraubenmutter
über den Außenrand 2' der in die Ausnehmung eingesetzten Scheibe gebördelt ist. Der Außenrand 2'
der Scheibe 2 ist zweckmäßig eckig, so daß durch das Bördeln auf jeden Fall eine auch gegen Verdrehen
feste Verbindung der Scheibe 2 mit der Mutter 1 entsteht. Durch Ausnehmungen 3 im Lochrand der
Scheibe 2 entstehen federnde Zungen 4, deren Kanten 4' umgebördelt sind und in den Gewindegang eines
Schraubbolzens 5 eingreifen und sich dabei entsprechend der Steigung des Gewindeganges elastisch
verwinden. Durch die erfindungsgemäße Umbördelung der Zungenkanten 4' wird das Gewinde weitestgehend
geschont, und Beschädigungen sind fast völlig ausgeschlossen.
Im gezeichneten Beispiel sind die mit dem Gewinde in Berührung stehenden Kanten der Zungen umgebördelt,
jedoch können aus Herstellungsgründen auch die Kanten der Zungen über ihre gesamte Länge bzw.
des Scheibeninnenloches umgebördelt sein.
Eine weitere Steigerung der Bremswirkung der einzelnen Teile der Schraubenverbindung gegeneinander
erzielt man, wenn man den Winkel zwischen den das Gewinde berührenden Zungenkanten größer
als den Winkel zwischen den Flanken des Gewinde-
709 910/221
bolzens, jedoch nicht größer als 90° wählt. Der Bördelrand ist damit offen und wird durch die
Schraubenbolzengewinideflanken federnd zusammengedrückt,
wodurch bei größter Schonung des Gewindes eine höhere Sicherheit dar Schraubenverbindung
erzielt wird. Der Winkel zwischen den Zungenkanten soll jedoch 90° nicht übersteigen, da sonst das
Einschrauben der Mutter erheblich erschwert wäre und man zum Auseinanderpressen der freien Enden
der Zungenkanten zusätzlich Werkzeuge benötigen würde und besondere Handgriffe ausführen müßte.
Claims (3)
1. Mutter- oder Schraubensicherung, bestehend aus einer mit dem Mutterkörper fest verbundenen
Sicherungsscheibe mit durch Einschnitte in den Rand des Scheibenloches gebildeten federnden
Zungen, deren Kanten unter Verwindung der Zungen bremsend in die Gewindegänge des Schraubbolzens
eingreifen, wobei die Zungenkante zur Elastizitätserhöhung derartige Querschnittsminderungen
an der Zungenwurzel aufweist, daß sich Einlaufzungen bilden, oder die Zungenwurzel
durch S-förmige Biegungen oder Wellungen verlängert ist, nach Patent 967 538, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens die mit dem Gewinde in Berührung kommenden Teile der Zungenkanten
(4') umgebördelt sind.
2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Zungen oder des
Scheibenloches über ihre gesamte Länge umgebördelt sind.
3. Sicherung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen
den das Gewinde berührenden Zungenkanten (4') größer als der Winkel zwischen den Flanken (7)
des Gewindebolzens ist, jedoch 90° nicht übersteigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 709 910/221 3.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ4731A DE1026575B (de) | 1953-09-13 | 1955-02-17 | Mutter- oder Schraubensicherung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ3688A DE967538C (de) | 1953-09-13 | 1953-09-13 | Mutter- oder Schraubensicherung |
| DEZ4731A DE1026575B (de) | 1953-09-13 | 1955-02-17 | Mutter- oder Schraubensicherung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1026575B true DE1026575B (de) | 1958-03-20 |
Family
ID=26003319
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ4731A Pending DE1026575B (de) | 1953-09-13 | 1955-02-17 | Mutter- oder Schraubensicherung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1026575B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3400742A (en) * | 1968-01-03 | 1968-09-10 | Takeji Wade | Locknut |
| FR2494790A1 (fr) * | 1980-11-26 | 1982-05-28 | Fuji Seimitsu Mfg Co Ltd | Ecrou indesserrable |
-
1955
- 1955-02-17 DE DEZ4731A patent/DE1026575B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3400742A (en) * | 1968-01-03 | 1968-09-10 | Takeji Wade | Locknut |
| FR2494790A1 (fr) * | 1980-11-26 | 1982-05-28 | Fuji Seimitsu Mfg Co Ltd | Ecrou indesserrable |
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