DE10262042B4 - Farbwerk mit zumindest drei Walzen bzw. Zylinder - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft ein Farbwerk mit zumindest drei Walzen bzw. Zylinder gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
- Farbwerke bzw. Feuchtwerke in Druckmaschinen werden dazu eingesetzt, die für den Druckvorgang erforderliche Farbe bzw. das erforderliche Feuchtmittel aus entsprechenden Versorgungseinrichtungen in die Druckzone zu fördern. Zur Bildung des dabei erforderlichen Farbfilms bzw. Feuchtmittelfilms werden Walzen bzw. Zylinder im Farbwerk bzw. Feuchtwerk vorgesehen. Die Begriffe Walze und Zylinder haben für das Verständnis der vorliegenden Erfindung einen gleichbedeutenden Sinngehalt. Die Walzen kommen in sogenannten Walzenstreifen aneinander zur Anlage, so dass der Farbfilm bzw. der Feuchtmittelfilm in den Walzenstreifen von einer Walze auf eine andere Walze übertragen werden kann.
- In solchen Farbwerken bzw. Feuchtwerken sind im Maschinengestell verstellbar gelagerte Walzen vorgesehen, so dass durch Verstellung dieser verstellbar gelagerten Walzen relativ zu den anderen Walzen der Anpressdruck in den Walzenstreifen verändert werden kann. Aus der
EP 08 26 501 A1 ist ein Farbwerk mit einer gestellfest gelagerten Reiberwalze und einem gestellfest gelagerten Formzylinder bekannt, wobei die Farbe von der Reiberwalze auf den Formzylinder durch eine zwischen Reibwalze und Formzylinder angeordnete Auftragswalze übertragen wird. Die Auftragswalze ihrerseits ist verstellbar im Maschinengestell gelagert und kann mit einer veränderbaren Kraft in den Spalt zwischen die Reiberwalze und den Formzylinder gedrückt werden. Die Vorrichtung zur Lagerung der Auftragswalze ist dabei so ausgebildet, dass die Kraft mit der die Auftragswalze in den Spalt zwischen Formzylinder und Reiberwalze gedrückt wird, immer entlang einer Winkelhalbierenden zwischen der Reiberwalze und dem Formzylinder wirkt. Dies bedeutet mit anderen Worten, dass zwar die Größe der Kraft zur Anpressung der Auftragswalze veränderbar ist, jedoch die Richtung der Kraft durch die konstruktive Ausbildung der Einstellvorrichtung unveränderbar vorgegeben ist. Zur Einstellung des Anpressdrucks in den Walzenstreifen zwischen dem Formzylinder und der Reiberwalze einerseits und der Auftragswalze andererseits kann also nur die Anpresskraft in ihrer Größe verändert werden, wobei sich die resultierenden Anpressdrücke in den Walzenstreifen auf Grund der vorgegebenen Geometrie ergeben. - Durch die Patentschrift DD 64 064 ist ferner eine Vorrichtung zum Festspannen von Lagerbuchsen für Druck- und Formzylinderlager einer Druckmaschine bekannt, wobei die Vorrichtung eine hydraulische Pressung der Lagerbuchsen gegen die Bohrungswand des Maschinengestells aufweist, wobei die Lagerbuchsen aus zwei aufeinandergeschrumpften Buchsenhülsen bestehen, wobei in die Innenwand der äußeren Buchsenhülse zwei hydraulisch beaufschlagbare Druckkammern eingearbeitet sind, die beiderseits unter 120° zur Resultierenden der auf das Lager wirkenden mittleren Kräfte liegen. Mit dieser Vorrichtung werden die Rundlaufeigenschaften der Zylinder verbessert, weil durch eine Beseitigung des Spieles, das die Lagerbuchsen in der sie aufnehmenden Bohrung des Maschinengestells aufweisen, ein weitgehend schwingungsfreier Lauf der Zylinder erreicht wird.
- Die Patentschrift
DE 15 61 014 C zeigt eine in nur einer Richtung verstellbare Walzenlagerung, insbesondere für Reib- und Auftragswalzen von Farbwerken an Druckmaschinen, wobei Einstellmittel zum Verstellen der Walze quer zu ihrer Achse vorgesehen sind, wobei die Einstellmittel zwischen einem mit der Gestellwand verbundenen Lagerzapfen und einem ein Walzenende aufnehmenden, vorzugsweise topfförmig ausgebildeten Gehäuse angebracht sind, wobei der Lagerzapfen und das Gehäuse durch den Einstellmitteln entgegenwirkende Federelemente miteinander verbunden sind. Dabei sind die Federelemente vorzugsweise als radial verlaufende Gummipuffer und die auf den Lagerzapfen wirkenden Einstellmittel entweder als eine radial angeordnete Einstellschraube oder als zwei unter 45° angeordnete Einstellschrauben ausgebildet. Gemäß einer weiteren Ausführung kann das Anstellen bzw. Abstellen der Walze und damit die Verstellung der Walzenlagerung auch durch zwei diametral im Innern des Gehäuses angeordnete, mit Luft oder einer Flüssigkeit beaufschlagbare Druckkammern erfolgen, wobei die gegeneinanderwirkenden Druckkammern je nach gewünschter Wirkrichtung wahlweise druckbeaufschlagt werden. - Durch die
DE 100 01 582 A1 ist eine Vorrichtung zum Einstellen des Anpressdrucks zwischen Walzen in einer Druckmaschine bekannt, wobei zwischen angrenzenden Walzen hydraulische, vorzugsweise als Doppelkolbenzylinder ausgebildete Stellelemente angeordnet sind. - Die
DE 196 03 024 A1 beschreibt ein Farbwerk, bei dem eine Walze in einer abgestellten Stellung fixiert wird. - Die
zeigt ein Farbwerk, bei dem mehrere Walzen jeweils mittels zwei Aktoren betätigt werden.CH 480 180 A - Die
DE 198 01 623 A1 und die 198 00 475 A1 zeigen eine Walze eines Farbwerks, die in einem Betriebszustand mit einer nachgeordneten Walze und nicht mit einer vorgeordneten Walze und in einem anderen Betriebszustand mit einer vorgeordneten Walze und nicht mit einer nachgeordneten Walze in Kontakt ist. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein variabel einstellbares Farbwerk mit zumindest drei Walzen bzw. Zylinder zu schaffen, bei dem mit einfachen Mitteln mehrere Betriebsstellungen möglich sind.
- Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
- Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass bei der Einstellung des Anpressdruckes zwischen der verstellbaren Walze und den daran anliegenden Walzen nicht nur die Kraftgröße variiert wird, sondern auch die Kraftrichtung. Dadurch ist es möglich, dass die Anpressdrücke in den beiden Walzenstreifen letztlich unabhängig voneinander eingestellt werden können.
- Besondere Vorteile im Hinblick auf die Stillstandszeiten beim Einstellen des Farbwerkes bzw. Feuchtwerkes ergeben sich, wenn der Einpressdruck in den Walzenstreifen nicht schrittweise nacheinander eingestellt wird, sondern im Wesentlichen gleichzeitig. Das heißt beim Einstellen der Kraft, mit der die verstellbar gelagerte Walze gegen die anderen Walzen gedrückt wird, dass die Kraftgröße und die Kraftrichtung solange variiert werden kann, bis sich in allen Walzenstreifen die jeweils gewünschten Anpressdrücke ergeben.
- Um eine ungewollte Verstellung der Anpressdrücke zu vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn die Position der verstellbar gelagerten Walze nach Einstellung des Anpressdruckes gegenüber den beiden anderen Walzen durch Betätigung einer Fixiereinrichtung fixiert wird. Kann die Größe und Richtung der Kraft zur Verstellung der verstellbar gelagerten Walze im Wesentlichen frei gewählt werden, kann dies auch zur Abstellung der Farbe oder des Feuchtmittels genutzt werden. Für diese Anwendungsfälle wird die Kraft zur Verstellung der verstellbar gelagerten Walze in einer Richtung gewählt, die von den beiden anderen Walzen wegweist. Im Ergebnis kann so die verstellbar gelagerte Walze soweit aus dem Spalt herausgefahren werden, bis kein Kontakt mehr zwischen der verstellbar gelagerten Walze und den anderen Walzen besteht. Sobald die verstellbar gelagerte Walze von den anderen Walzen getrennt ist, wird dann kein Feuchtmittel bzw. keine Farbe mehr in den Walzenstreifen übertragen.
- Alternativ dazu kann die verstellbar gelagerte Walze auch auf einem um die Rotationsachse einer der anderen Walzen schwenkbaren Hebelwerk angeordnet sein. Zum Abstellen der Farbe bzw. des Feuchtmittels kann dann die Walze durch Antrieb des Hebelwerkes von einer der anderen Walzen abgehoben werden. Die verstellbar gelagerte Walze kann nach Anfahren der Funktionsstellung des Hebelwerkes, in der die verstellbar gelagerte Walze an den beiden anderen Walzen zur Anlage kommt, mit einer in Größe und Richtung verstellbaren Kraft in den Spalt zwischen die beiden anderen Walzen gedrückt werden. Diese Einstellung wird dann durch Betätigung einer Fixiereinrichtung zwischen der verstellbar gelagerten Walze und dem Hebelwerk fixiert. Soll später die Farbe bzw. das Feuchtmittel abgestellt werden, wird das Hebelwerk in die erste Funktionsstellung geschwenkt, in der die verstellbar gelagerte Walze von der einen Walze abgehoben ist. Beim Anstellen der Farbe bzw. des Feuchtmittels reicht dann ein Zurückschwenken des Hebelwerkes in die zweite Funktionsstellung ohne zusätzliche Einstellung der Anpressdrücke aus, da die richtige Einstellung durch die Fixiereinrichtung zwischen Hebelwerk und verstellbar gelagerter Walze fixiert ist.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.
- Es zeigen:
-
1 eine schematisch dargestellte Vorrichtung zum Einstellen des Anpressdrucks zwischen zwei Walzen im Längsschnitt; -
2 die schematisch im Querschnitt dargestellte Vorrichtung gemäß1 in einer Grundstellung; -
3 die schematisch im Querschnitt dargestellte Vorrichtung gemäß1 in einer ausgelenkten Stellung; -
4 die Vorrichtung gemäß1 in einer perspektivischen Ansicht ohne Walzenhalter; -
5 die Vorrichtung gemäß1 in einer perspektivischen Ansicht mit Walzenhalter; -
6 einen Ausschnitt aus einem Farbwerk in schematisch dargestellter seitlicher Ansicht; -
7 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Farbwerks in schematisch dargestellter seitlicher Ansicht; -
8 einen Ausschnitt aus dem Farbwerk gemäß7 in schematisch dargestellter seitlicher Ansicht mit einer gegen zwei Walzen angestellten Walze und einem dazugehörigen Diagramm der Kraftvektoren; -
9 einen Ausschnitt aus dem Farbwerk mit zwei gegeneinander angestellten Walzen und einem dazugehörigen Diagramm der Kraftvektoren; -
10 einen Ausschnitt aus dem Farbwerk mit einer abgestellten Walze und einem dazugehörigen Diagramm der Kraftvektoren; -
11 einen Ausschnitt aus dem Farbwerk mit einer gegen zwei Walzen angestellten Walze und einer Darstellung der radialen Kräfte der Aktoren; -
12 ein drittes Ausführungsbeispiel einer Walzenanordnung mit zwei unabhängig gegen eine dritte Walze anstellbaren und angestellten Walzen; -
13 ein viertes Ausführungsbeispiel eines Farbwerks in schematisch dargestellter seitlicher Ansicht. - In
1 ist eine Vorrichtung 20 zum Einstellen des Anpressdruckes zwischen einer ersten Walze21 und einer zweiten Walze22 dargestellt. Die Walze21 kann mit den Enden ihrer Achse23 lösbar an einem an der Vorrichtung20 vorgesehenen Schnellverschluss24 befestigt werden. Derartige Schnellverschlüsse sind aus dem Stand der Technik bekannt und weisen eine halbkreisförmige Lagerschale auf, in die die Enden der Achse23 eingelegt werden können. Durch Befestigung einer in1 nicht dargestellten oberen Lagerschale kann dann die Achse23 am Schnellverschluss24 festgelegt werden. - Die Vorrichtung
20 ist im Wesentlichen aus einem Rahmenhalter26 und einem Walzenhalter27 aufgebaut, die relativ zueinander in einer Stellebene, die sich senkrecht zur Zeichenebene erstreckt, gegeneinander verschoben werden können. Der Rahmenhalter26 ist aus einer Grundplatte28 , die beispielsweise mittels eines Schwenkarms schwenkbar an dem Gestell einer Druckmaschine befestigt werden kann, und einem Hülsenkörper29 aufgebaut. Auf der zur Walze21 weisenden Seite weist der Hülsenkörper29 eine Ausnehmung31 auf, in die ein zylinderförmiger Abschnitt32 des Walzenhalters27 eingreift. Der Innendurchmesser der Ausnehmung31 bzw. der Außendurchmesser des Abschnitts32 ist dabei so gewählt, dass sich ein in der Grundstellung kreiszylindrischer Spalt33 mit einer Spaltbreite von beispielsweise 1 mm bis 10 mm, vorzugsweise 2 mm bildet. Durch den Spalt33 wird der maximale Stellbereich zur Verstellung des Walzenhalters27 relativ zum Rahmenhalter26 definiert. - Um die bei der Einstellung der Walze
21 erforderlichen Stellbewegungen realisieren zu können bzw. den gewünschten Anpressdruck zwischen der Walze21 und der Walze22 aufbringen zu können, sind im Spalt33 über den Umfang verteilt vorzugsweise insgesamt vier z. B. in der Art von Druckschläuchen34 ausgebildete Aktoren34 , von denen in1 lediglich zwei im Schnitt dargestellt sind, angeordnet. Über in1 nicht dargestellte Zuleitungen48 (siehe4 ) können die von der Wandung der Aktoren34 gebildete Druckkammern36 mit Druck beaufschlagt werden. Abhängig von den jeweiligen Druckverhältnissen in den vier Aktoren34 wirkt auf den Walzenhalter27 eine resultierende Kraft, so dass durch entsprechende Ansteuerung des Drucks in den Aktoren34 die Walze21 mit dem gewünschten Anpressdruck gegen die Walze22 gedrückt werden kann. Da das in den Aktoren34 unter Druck stehende Luftpolster kompressibel ist, können mechanische Störungen durch die daraus resultierende Federwirkung abgefangen werden. - Zur Fixierung des Walzenhalters
27 relativ zum Rahmenhalter26 sind am Walzenhalter27 Lamellenelemente37 befestigt, die mit am Hülsenkörper29 befestigten Lamellenelementen38 unter Bildung eines Lamellenpakets kämmend angeordnet sind. - Zur vorzugsweise reibschlüssigen Beklemmung des aus den Lamellenelementen
37 ;38 gebildeten Lamellenpakets ist ein im Querschnitt T-förmiger Stempel39 vorgesehen, dessen kreisförmiger Stempelkopf40 mit einem kreisringförmigen Flansch41 am äußersten Lamellenelement37 bzw.38 des Lamellenpakets zur Anlage kommt. Am gegenüberliegenden Ende des Stempels39 ist eine Druckplatte42 befestigt, auf die die Federkraft eines in der Art eines Tellerfederpakets43 ausgebildeten Federelements43 wirkt. Das Federelement43 wird vorgespannt zwischen die Druckplatte42 und den Hülsenkörper29 montiert, so dass das von den Lamellenelementen37 ;38 gebildete Lamellenpaket durch die Federkraft, die vom Stempel39 auf die Lamellenelemente37 ;38 übertragen wird, beklemmt wird. - Zur Verstellung des Walzenhalters
27 relativ zum Rahmenhalter26 , insbesondere beim Einstellen des Anpressdruckes zwischen den Walzen21 und22 , muss die von den Lamellenelementen37 ;38 bzw. dem Stempel39 und der Druckplatte42 gebildete Fixiereinrichtung gelöst werden. Dazu ist in der Grundplatte28 ein Druckanschluss44 vorgesehen, durch den eine Druckkammer46 zwischen der Druckplatte42 und der Grundplatte28 mit einem Druckmedium, beispielsweise Druckluft beaufschlagt werden kann. Sobald der auf die Druckplatte42 wirkende Luftdruck die Federkraft des Federelements43 übersteigt, wird der Stempel39 soweit vom äußersten Lamellenelement37 bzw.38 abgehoben, dass diese nicht mehr reibschlüssig beklemmt sind und relativ gegeneinander verschoben werden können. - Die Einstellung des Anpressdrucks zwischen den Walzen
21 und22 erfolgt beispielsweise in folgender Weise. - Zunächst wird die Druckkammer
46 mit einem ausreichenden Druck beaufschlagt, so dass die Lamellenelemente37 ;38 nicht mehr reibschlüssig beklemmt werden. Anschließend werden die Aktoren34 jeweils mit gerade soviel Druck beaufschlagt, dass sich der gewünschte Anpressdruck zwischen den Walzen21 und22 bzw. zwischen der Walze21 und weiteren, in1 nicht dargestellten Walzen ausbildet und zu einem Kontaktstreifen der gewünschten Breite führt. Sobald die richtige Einstellung mit dem gewünschten Anpressdruck zwischen den Walzen21 und22 gefunden ist, wird die Druckkammer46 druckentleert, wodurch der Stempel39 die Lamellenelemente37 ;38 miteinander beklemmt, so dass der Walzenhalter27 relativ zum Rahmenhalter26 in der gewünschten Stellung fixiert ist. Zuletzt werden die Aktoren34 druckentleert. Unabhängig von dem hier beschriebenen Verfahren kann die bevorzugt reibschlüssig ausgebildete Fixiereinrichtung alternativ oder zusätzlich auch über Elemente verfügen, die formschlüssig in Eingriff treten. - In
2 und3 ist das Wirkprinzip der Vorrichtung20 bei der erforderlichen Stellbewegung in schematischer Weise dargestellt. -
2 zeigt den Rahmenhalter26 mit der Ausnehmung31 und den darin eingreifenden Abschnitt32 des Walzenhalters27 . Durch die Wahl der Abmessungen wird zwischen dem Rahmenhalter26 und dem Abschnitt32 des Walzenhalters27 ein Spalt33 gebildet, in dem die in2 und3 lediglich schematisch durch Kraftpfeile angedeuteten Aktoren34 angeordnet sind. Die möglichen Stellbewegungen zwischen dem Rahmenhalter26 und dem Walzenhalter27 werden durch eine Stellebene, die sich in der Darstellung von2 und3 in der Zeichenebene erstreckt, definiert, wobei der Stellbereich der Stellbewegungen durch die Breite des Spalts33 begrenzt ist. - Wie in
3 beispielhaft dargestellt, kann der Walzenhalter27 und damit im Ergebnis die daran befestigte Walze21 relativ zum Rahmenhalter26 seitlich versetzt werden, was durch eine entsprechende Ansteuerung der Aktoren34 und der daraus folgenden Kraftwirkung auf den Abschnitt32 bewirkt wird. Sobald die gewünschte Stellung des Walzenhalters27 relativ zum Rahmenhalter26 gefunden ist, kann die von den Lamellenelementen37 ;38 bzw. dem Stempel39 und der Druckplatte42 gebildete Fixiereinrichtung betätigt werden, so dass die Stellung dauerhaft fixiert ist und die Aktoren34 nicht weiter angetrieben werden müssen. - In
4 ist die Vorrichtung20 ohne Walzenhalter27 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Der Hülsenkörper29 wird mittels vier Befestigungsschrauben47 an dem Walzenhalter27 (siehe5 ) befestigt. Zwischen dem Hülsenkörper29 des Rahmenhalters26 und dem Walzenhalter27 , auf dessen nach vorne gerichteten Seite der halbschalenförmige Schnellverschluss24 (siehe5 ) teilweise erkennbar ist, sind die vier z. B. in der Art von Druckschläuchen34 ausgebildeten Aktoren34 angeordnet, die über Zuleitungen48 mit Druckluft beaufschlagt werden können. Mittels der Druckplatte42 können die Lamellenelemente37 ;38 entspannt werden. -
5 zeigt die Vorrichtung20 mit der Grundplatte28 , dem Rahmenhalter26 , dem Walzenhalter27 , dem Schnellverschluss24 , den Befestigungsschrauben47 und den Aktoren34 in perspektivischer Ansicht von vorne. Man erkennt die außerordentlich kompakte Bauweise der Vorrichtung20 , die aufgrund ihrer insgesamt rotationssymmetrischen Ausbildung (abgesehen von der Grundplatte28 ) einen kleineren Durchmesser aufweist, als die Walze21 selbst (siehe1 ). - In
6 ist der Ausschnitt aus einem Farbwerk51 mit einer verstellbar gelagerten Walze52 und zwei gestellfest gelagerten Walzen53 ;54 dargestellt. Die verstellbar gelagerte Walze52 ist mit einer Vorrichtung20 im Maschinengestell gelagert, wie sie in den1 bis5 erläutert wurde. Dies ist in6 durch die Luftkammern56 bis59 und61 schematisch angedeutet. Die Funktion der Druckkammern56 bis59 entspricht der Funktion der Druckkammern36 an der Vorrichtung20 . Das heißt durch Be- bzw. Entlüftung der Druckkammern56 bis59 kann die verstellbar gelagerte Walze52 in den Spalt zwischen den Walzen53 und54 hineingedrückt bzw. aus dem Spalt herausgefahren werden. Die Funktion der Druckkammer61 entspricht der Funktion der Druckkammer46 an der Vorrichtung20 , so dass durch Be- bzw. Entlüftung der Druckkammer61 die verstellbar gelagerte Walze52 in ihrer Position relativ zu den gestellfest gelagerten Walzen53 und54 fixiert werden kann. - Zur Einstellung des Anpressdruckes in den Walzenstreifen
62 ;63 zwischen den Walzen53 und54 einerseits und der verstellbar gelagerten Walze52 andererseits, kann wie folgt vorgegangen werden. - Zunächst wird in den Druckkammern
56 und57 jeweils ein Luftdruck angelegt, der im Ergebnis zu einer Einstellkraft auf die Walze52 in der gewünschten Größe und Richtung wirkt. Anschließend wird die Druckkammer61 mit Druckluft befüllt, um so die Fixierung der Walze52 zu lösen. Unter dem von den Druckkammern57 und56 aufgebrachten Anpressdruck wird die Walze52 dann gegen die Walzen53 und54 gedrückt. Durch Veränderung des Drucks in den Druckkammern56 und57 kann der Anpressdruck in den Walzenstreifen62 und63 unabhängig voneinander variabel eingestellt werden. Sobald der Anpressdruck in den Walzenstreifen62 und63 den Sollwerten entspricht, wird die Druckkammer61 durch Druckablassen entlüftet und dadurch die verstellbar gelagerte Walze52 relativ zu den Walzen53 und54 fixiert. - Im Ergebnis kann somit der Anpressdruck in den Walzenstreifen
62 ;63 ferngesteuert verändert werden. Das Nachstellen der Walzenstreifen62 ;63 ist auch bei laufender Produktion möglich, weil die Farbübertragung nicht unterbrochen wird. Beim Nachstellen während der laufenden Produktion wird lediglich die Druckkammer61 zur Lösung der Fixiereinrichtung belüftet und der Druck in den Druckkammern56 ;57 soweit verändert, bis sich die gewünschten Anpressdrücke an den Walzenstreifen62 ;63 ergeben. - Die Fixierung der Einstellung durch Entlüftung der Druckkammer
61 ist nicht zwingend erforderlich. Wenn während der Produktion die Einstelldrücke in den Druckkammern56 und57 aufrecht erhalten werden, kann die Fixierung durch Entlüften der Druckkammer61 entfallen. Die Walze52 wird in diesem Fall federnd gegen die Walzen53 und54 gedrückt und kann beispielsweise bei Unwuchten und Vibrationen nach hinten ausweichen. - Allerdings ist bei Nichtfixierung der Walze
52 darauf zu achten, dass die im Farbwerk51 auftretenden Vibrationen ein zulässiges Maß nicht überschreiten. - Um die Farbförderung im Farbwerk
51 zu unterbrechen, d. h. die Farbe abzustellen, werden die Druckkammern56 und57 entlüftet und die Druckkammern58 und59 belüftet. Sobald dann die Fixierung der Walze52 durch Belüften der Druckkammer61 gelöst wird, wird die Walze52 aus dem Spalt zwischen den Walzen53 und54 herausgefahren. Wenn keinerlei Kontakt mehr zwischen der Walze52 und den Walzen53 bzw.54 besteht, wird die Druckkammer61 wieder belüftet und dadurch die Walze52 in der abgestellten Position fixiert. Im Ergebnis wird es dadurch möglich, die Walze52 auch bei laufender Produktion ohne Ausbau der Walze52 abzustellen. Um Fehler durch Festsitzen der Walze52 beim Einstellen der Anpressdrücke in den Walzenstreifen62 ;63 zu vermeiden, kann die Walze52 vor Einstellung der Anpressdrücke durch Belüftung der Druckkammern56 und57 auch in der beschriebenen Weise zunächst abgestellt werden. - Selbstverständlich ist es durch entsprechende Ansteuerung der Druckkammern
56 bis59 auch möglich, die Walze52 nur von einer der Walzen53 bzw.54 abzustellen. Werden beispielsweise die Druckkammern57 und58 belüftet und die Fixierung der Walze52 gelöst, kann dadurch erreicht werden, dass die Walze52 von der Walze53 abgestellt wird, zugleich aber noch in Kontakt mit der Walze54 bleibt. -
7 stellt ein Farbwerk66 dar, mit dem Druckfarbe von einer Walze67 , z. B. einer Rasterwalze67 auf einen Zylinder68 , z. B. einen Formzylinder68 übertragbar ist. Dazu sind im Farbwerk66 ein oberer Walzenzug69 mit zwei Walzen71 ;72 , z. B. zwei Farbübertragungswalzen71 ;72 und einer Walze73 , z. B. einer Farbauftragswalze73 und ein unterer Walzenzug74 mit ebenfalls zwei Walzen76 bzw.77 , z. B. zwei Farbübertragungswalzen76 bzw.77 und einer Farbauftragswalze78 vorgesehen. Die Farbübertragungswalzen71 ;72 ;76 ;77 sowie die Farbauftragswalzen73 ;78 sind in einem Gestell79 verstellbar gelagert. Zur Verstellung dieser Walzen71 ;72 ;76 ;77 ,73 ;78 kommen z. B. Vorrichtungen zum Einsatz, die der Vorrichtung20 entsprechen und jeweils vorzugsweise vier Druckkammern zur Einstellung der Anpressdrücke bzw. zur Abstellung der Walzen71 ;72 ;76 ;77 ,73 ;78 aufweisen. - Zur Einstellung der Anpressdrücke im Farbwerk
66 kann unterschiedlich vorgegangen werden. Nach einer ersten Verfahrensvariante werden die Anpressdrücke in den Walzenstreifen des oberen Walzenzugs69 und des unteren Walzenzugs74 nacheinander eingestellt. D. h. zunächst wird die Fixierung der Farbauftragswalze73 gelöst und durch Belüftung der entsprechenden Druckkammern der Anpressdruck in den Walzenstreifen zur Rasterwalze67 und zum Formzylinder68 eingestellt. Parallel dazu kann der Anpressdruck zwischen der Farbauftragswalze78 des unteren Walzenzugs74 und der Rasterwalze67 bzw. dem Formzylinder68 eingestellt werden. Nach Einstellung der Farbauftragswalzen73 bzw.78 werden diese fixiert und anschließend der Anpressdruck zwischen der Farbübertragungswalze72 und der Farbauftragswalze73 bzw. der Farbübertragungswalze77 und der Farbauftragswalze78 durch Belüftung der entsprechenden Druckkammern eingestellt. Sobald auch die Farbübertragungswalzen72 und77 wieder fixiert sind, werden zuletzt die Farbübertragungswalzen72 und76 durch Belüftung der Druckkammern eingestellt, so dass sich in den Walzenstreifen zwischen den Farbübertragungswalzen71 und76 einerseits und der Rasterwalze67 bzw. den Farbübertragungswalzen72 und77 andererseits die gewünschten Anpressdrücke ergeben. Sind auch die Farbübertragungswalzen71 und76 wieder fixiert, ist das gesamte Farbwerk66 vollständig eingestellt. - Werden die einzelnen hintereinander angeordneten Farbübertragungswalzen
71 ;72 ;76 ;77 bzw. Farbauftragswalzen73 ;78 in den Walzenzügen69 bzw.74 nacheinander eingestellt, wird dadurch der gerätetechnische Aufwand zur Realisierung erheblich verringert, da zur Einstellung der einzelnen Walzen71 ;72 ;76 ;77 ,73 ;78 jeweils dieselben Einstelleinrichtungen genutzt werden können. Bei der Realisierung der Einstellungen der einzelnen Walzen71 ;72 ;76 ;77 ,73 ;78 durch Belüftung von Druckkammern reicht es beispielsweise aus, nur zwei Proportionalventile vorzusehen, da diese nacheinander für die Einstellung der einzelnen Walzen71 ;72 ;76 ;77 ,73 ;78 verwendet werden können. Außerdem ist durch die Einstellung der Walzen71 ;72 ;76 ;77 ,73 ;78 nacheinander gewährleistet, das sich die Einstellung der Walzen71 ;72 ;76 ;77 ,73 ;78 untereinander nicht gegenseitig beeinflussen. Allerdings erfordert die Einstellung der einzelnen Walzen71 ;72 ;76 ;77 ,73 ;78 nacheinander eine relativ lange Einstellzeit. - Nach einer zweiten Verfahrensalternative werden die Farbübertragungswalzen
71 ;72 ;76 ;77 bzw. die Farbauftragswalzen73 ;78 alle gleichzeitig eingestellt. D. h. die Druckkammern an den einzelnen Farbübertragungswalzen71 ;72 ;76 ;77 bzw. Farbauftragswalzen73 ;78 werden alle gleichzeitig mit geeigneten Luftdrücken beaufschlagt. Dabei ist allerdings zu beachten, dass sich der Anpressdruck zwischen den einzelnen Walzen71 ;72 ;76 ;77 ,73 ;78 auch auf die davor bzw. dahinter im Walzenzug69 bzw.74 angeordneten Walzen71 ;72 ;76 ;77 ,73 ;78 auswirkt, so dass sich die Einstellung der einzelnen Walzen71 ;72 ;76 ;77 ,73 ;78 gegenseitig beeinflusst. - Bei der Wahl der Luftdrücke in den einzelnen Druckkammern zur Einstellung der verschiedenen Walzen
71 ;72 ;76 ;77 ,73 ;78 sind deshalb die auf die einzelnen Walzen71 ;72 ;76 ;77 ,73 ;78 wirkenden Kraftvektoren vektoriell zu addieren. - In
8 ist eine solche Addition der Kraftvektoren beispielhaft für die Farbübertragungswalze71 dargestellt. Auf die Farbübertragungswalze71 wirken neben dem z. B. durch die Gewichtskraft gebildeten Kraftvektor80 der Kraftvektor81 und82 , die z. B. den in den Walzenstreifen wirkenden Anpresskräften81 und82 entsprechen, die sich bei vorgegebenen Anpressdrücken der Farbübertragungswalze71 zur Rasterwalze67 und zur Farbübertragungswalze72 ergeben. Werden die Gewichtskraft80 und die Anpresskräfte81 bzw.82 vektoriell addiert, ergibt sich eine Kraftdifferenz, die durch Einstellung des Luftdrucks in den Luftkammern83 bzw.84 derart abgefangen werden muss, dass auf die Farbübertragungswalze71 im Ergebnis keine resultierende äußere Kraft mehr wirkt. In8 ist der von der Druckkammer83 aufgebrachte Kraftvektor86 , z. B. die Einstellkraft86 , und der von der Druckkammer84 aufgebrachte Kraftvektor87 , z. B. die Einstellkraft87 , vektoriell angetragen. Man erkennt, dass die Kraftvektoren80 ;81 ;82 ;86 ;87 einen geschlossenen Kraftfluss ergeben und somit im Ergebnis auf die Farbübertragungswalze71 keine äußere Kraft mehr wirkt. Für jede einzelne der verstellbar gelagerten Walzen71 ;72 ;76 ;77 ,73 ;78 muss bei gleichzeitiger Einstellung der Anpressdrücke für alle Walzen71 ;72 ;76 ;77 ,73 ;78 ein solcher geschlossener Kraftfluss aufgestellt werden, um die Beeinflussung der verschiedenen Kraftgrößen untereinander berücksichtigen zu können. - Ein Verfahren zum Einstellen einer von einer ersten Walze
71 auf eine zweite Walze72 und mindestens eine dritte Walze67 in einer Druckmaschine ausgeübten Anpresskraft81 ;82 , wobei die erste Walze71 in einem Walzenhalter27 gehalten ist, der seinerseits in einem Rahmenhalter26 gelagert ist, wobei mindestens zwei Aktoren83 ;84 ;93 ;94 zwischen dem Walzenhalter27 und dem Rahmenhalter26 angeordnet sind, wobei die Aktoren83 ;84 ;93 ;94 in ihrem betätigten Betriebszustand eine radial auf den Walzenhalter27 gerichtete Kraft89 ;91 ;96 ;97 ausüben, beinhaltet also als Verfahrensschritte, dass eine Resultierende88 als Vektorsumme aller nach der Einstellung an der ersten Walze71 angreifenden Kräfte80 ;81 ;82 gebildet wird, dass diejenigen Aktoren83 ;84 durch ein Steuersignal betätigt werden, deren radiale Kraft89 ;91 der Resultierenden88 entgegenwirkt und dass die radiale Kraft89 ;91 der betätigten Aktoren83 ;84 auf einen Betrag86 ;92 eingestellt wird, bis deren Vektorsumme der Resultierenden88 entspricht. Dieses Verfahren geht davon aus, dass zu Beginn des Verfahrensablaufs zumindest ein Teil der an der ersten Walze71 angreifenden Kräfte81 ;82 noch nicht real wirken, sondern angestrebte Sollwerte sind, weil zumindest die Anpresskräfte81 ;82 erst durch das vorgeschlagene Verfahren auf einen gewünschten Wert einzustellen sind. Die als Vektorsumme gebildete Resultierende88 ist damit eine Sollwertvorgabe, auf die radiale Kräfte89 ;91 in vektorieller Addition eingestellt werden. - Im Fall des Abstellens einer ersten Walze
71 von mindestens einer zweiten Walze67 ;72 in einer Druckmaschine, wobei die erste Walze71 in einem Walzenhalter27 gehalten ist, der seinerseits in einem Rahmenhalter26 gelagert ist, wobei mindestens zwei Aktoren83 ;84 ;93 ;94 zwischen dem Walzenhalter27 und dem Rahmenhalter26 angeordnet sind, wobei die Aktoren83 ;84 ;93 ;94 in ihrem betätigten Betriebszustand eine radial auf den Walzenhalter27 gerichtete Kraft89 ;91 ;96 ;97 ausüben, ergibt sich in analoger Weise ein Verfahren, das sich dadurch auszeichnet, dass eine Resultierende88 als Vektorsumme aller nach dem Abstellen an der ersten Walze71 angreifenden Kräfte80 ;81 ;82 gebildet wird, dass mindestens ein Aktor83 ;84 durch ein Steuersignal betätigt wird, dessen radiale Kraft89 ;91 der Resultierenden88 entgegenwirkt und dass die radiale Kraft89 ;91 des betätigten Aktors83 ;84 auf einen Betrag86 ;92 eingestellt wird, der der Vektorsumme der Resultierenden88 entspricht. - In beiden zuvor beschriebenen Verfahren wird die Gewichtskraft
80 der ersten Walze71 vorzugsweise in die Vektorsumme zur Bildung der Resultierenden88 einbezogen, weil ihr Beitrag in der Vektorsumme i. d. R. nicht vernachlässigbar gering ist. Wenn nun allein die Gewichtskraft80 der ersten Walze71 die Resultierende88 bildet, weil z. B. keinerlei Anpresskräfte auf die erste Walze71 wirken, wird die radiale Kraft91 ;97 der betätigten Aktoren83 ;94 zumindest zeitweise auf einen Betrag86 ;98 eingestellt, dass deren Vektorsumme während des Abstellens betragsmäßig größer ist als die Resultierende88 . Dieser Verfahrensschritt dient dem Abstellen der ersten Walze71 , d. h. dem Aufbringen einer Kraft, die die erste Walze71 zu einer Bewegung veranlaßt. Wenn die erste Walze71 eine bestimmte Sollposition erreicht hat, ist für die der Resultierenden88 entgegenwirkenden Kraft nur noch ein Betrag erforderlich, der die erste Walze71 in einem Ruhezustand hält. In der bevorzugten Ausführung verschieben demnach die betätigten Aktoren83 ;84 ;93 ;94 den Walzenhalter27 im Rahmenhalter26 , wobei die Aktoren83 ;84 ;93 ;94 den Mittelpunkt des Walzenhalters27 z. B. bis zu15 mm exzentrisch vom Mittelpunkt des Rahmenalters26 verschieben können. Dabei kann der Walzenhalter27 im Rahmenhalter26 derart exzentrisch verschiebbar sein, dass die erste Walze71 und die zweite Walze72 außer Kontakt geraten, wobei diese Verschiebung durch die Betätigung von nur einem einzigen Aktor83 ;84 ;93 ;94 hervorgerufen sein kann, der zwischen dem Walzenhalter27 und dem Rahmenhalter26 angeordnet ist. Zwischen dem Walzenhalter27 und dem Rahmenhalter26 kann auch mindestens ein Federelement vorgesehen sein, gegen welches die Aktoren83 ;84 ;93 ;94 den Walzenhalter27 im Rahmenhalter26 verschieben und welches den Walzenhalter27 im durch die Aktoren83 ;84 ;93 ;94 unbelasteten Betriebszustand in eine Ausgangsposition zurückstellt. - Vorzugsweise werden zur Ausübung des zuvor beschriebenen Verfahrens nur diejenigen Aktoren
83 ;84 ;93 ;94 betätigt, deren radiale Kraft89 ;91 ;96 ;97 einen positiven Betrag86 ;92 ;98 gegen die Resultierende88 aufweist. Es ist von Vorteil, wenn der Walzenhalter27 in dem Rahmenhalter26 z. B. in der in Verbindung mit der1 beschriebenen Weise fixiert wird, nachdem die Vektorsumme der auf den Betrag86 ;92 ;98 eingestellten radialen Kräfte89 ;91 ;97 der Resultierenden88 entspricht. - Eine Vorrichtung
20 zum Einstellen einer von einer ersten Walze71 auf eine zweite Walze72 und mindestens eine dritte Walze67 in einer Druckmaschine ausgeübten Anpresskraft81 ;82 und/oder zum An-/Abstellen von einer ersten Walze71 an bzw. von einer zweiten Walze72 und mindestens einer dritten Walze67 und damit zur Durchführung der zuvor beschriebenen Verfahren, wobei die erste Walze71 in einem Walzenhalter27 gehalten ist, der seinerseits in einem Rahmenhalter26 gelagert ist, wobei mindestens zwei Aktoren83 ;84 ;93 ;94 zwischen dem Walzenhalter27 und dem Rahmenhalter26 angeordnet sind, wobei die Aktoren83 ;84 ;93 ;94 in ihrem betätigten Betriebszustand eine radial auf den Walzenhalter27 gerichtete Kraft89 ;91 ;96 ;97 ausüben, kann z. B. dadurch gekennzeichnet sein, dass mindestens eine radiale Kraft89 ;91 der durch ein Steuersignal betätigten Aktoren83 ;84 mit einer an der ersten Walze71 angreifenden Kraft80 ;81 ;82 fluchtet. Eine weitere besondere Anordnung für die vorgenannte Vorrichtung20 ergibt sich, wenn zwei durch ein Steuersignal betätigte Aktoren83 ;84 derart angeordnet sind, dass der Betrag86 ;92 von deren radialen Kraft89 ;91 gleich groß eingestellt ist und eine Vektorsumme dieser Beträge86 ;92 einer Resultierenden88 entgegenwirkt, wobei die Resultierende88 in der bereits erwähnten Weise als eine Vektorsumme aus allen an der ersten Walze71 angreifenden Kräfte80 ;81 ;82 gebildet ist. - Wie aus der
8 ersichtlich ist, bilden die radialen Kräfte89 ;91 der Aktoren83 ;84 einen Öffnungswinkel α miteinander. Die radialen Kräfte89 ;91 müssen die Kraftbeträge86 ;92 aufbringen, die in vektorieller Addition zur Resultierenden88 betragsgleich sind. Der Öffnungswinkel α zwischen den radialen Kräften89 ;91 , die von den Aktoren83 ;84 nach ihrer Betätigung, d. h. nach ihrer Beaufschlagung mit einem Druckmittel ausgeübt werden, findet sich auch zwischen den zu den radialen Kräften89 ;91 gleichgerichteten Kraftvektoren86 ;92 . Je nach Anordnung der Aktoren83 ;84 ergeben sich im Diagramm der Kraftvektoren86 ;88 ;92 zwischen der Resultierenden88 und den Kraftvektoren86 ;92 unterschiedliche Öffnungswinkel γ1; γ2, die jedoch zur Erzeugung günstiger Kraftverhältnisse mindestens 15° betragen sollten. Es ist somit vorteilhaft, die Winkellage der radialen Kräfte89 ;91 der Aktoren83 ;84 so zu wählen, dass die radiale Kraft89 ;91 von zwei der durch ein Steuersignal betätigten Aktoren83 ;84 derart eingestellt ist, dass jede dieser radialen Kräfte89 ;91 einen Betrag86 ;92 von mindestens 30%, vorzugsweise 50%, insbesondere 70% einer entgegenwirkenden Resultierenden88 aufweist, wobei die Resultierende88 wiederum als eine Vektorsumme aus allen an der ersten Walze71 angreifenden Kräfte80 ;81 ;82 gebildet ist. Andernfalls hat einer der beiden beteiligten Aktoren83 ;84 einen übermäßig hohen Kraftanteil86 ;92 aufzubringen, wohingegen der andere kaum genutzt würde. Weil aber die von den Aktoren83 ;84 aufbringbaren Kräfte in der praktischen Ausführung betragsmäßig begrenzt sind, sind solche Anordnungen vorteilhaft, in denen die beteiligten Aktoren83 ;84 unter den gegebenen konstruktiven Verhältnissen einen möglichst gleichen Beitrag leisten, was in der8 z. B. durch die beiden gestrichelt gezeichneten Kraftvektoren angedeutet ist, die in diesem Beispiel beide einen Anteil von 70% der entgegenwirkenden Resultierenden88 aufweisen. In der8 wurde der Öffnungswinkel α zwischen den radialen Kräften89 ;91 beispielhaft zu 90° gewählt, so dass die orthogonal zueinander stehenden Kraftvektoren86 ;92 und die Resultierende88 stets ein rechtwinkliges Dreieck miteinander bilden, wobei sich der Scheitelpunkt des zwischen den radialen Kräften89 ;91 bestehenden Öffnungswinkels α je nach der Aufteilung der radialen Kräfte89 ;91 auf einer in der8 gestrichelt eingezeichneten Kreisbogenlinie verschiebt. Andere vorteilhafte Einstellungen für den Öffnungswinkel α können zwischen 45° und 135° liegen, insbesondere bei 90° und auch bei 120°. Der Öffnungswinkel α, den die radialen Kräfte89 ;91 der betätigten Aktoren83 ;84 miteinander bilden, ist in vielen Walzenanordnungen ungleich einem Öffnungswinkel β, den die von der ersten Walze71 auf die zweite Walze72 ausgeübte Anpresskraft82 mit der von der ersten Walze71 auf die dritte Walze67 ausgeübten Anpresskraft81 bildet, wobei der Öffnungswinkel β z. B. zwischen 30° und 180° beträgt, vorzugsweise jedoch zwischen 60° und 120° liegt, insbesondere bei etwa 90°. - In einer bevorzugten Ausführung der Vorrichtung
20 sind die Aktoren83 ;84 ;93 ;94 in oder an einer Wandung des Rahmenhalters27 ausgebildet sind, und zwar vorzugsweise als in oder an einer Wandung des Rahmenhalters26 oder des Walzenhalters27 angebrachte, seitenbegrenzte Druckkammern (vgl.4 ), wobei die Druckkammern bei einer Druckbeaufschlagung einen zum Walzenhalter27 gerichteten Radialhub ausführen, der z. B. bis zu 10 mm betragen kann. - Es ist vorteilhaft, wenn der Rahmenhalter
26 Anschlüsse für Zuleitungen zur Druckmittelzufuhr für die Hohlkörper bzw. Druckkammern aufweist (4 und5 ). Zumindest der Rahmenhalter26 ist vorteilhafterweise rotationssymmetrisch auszubilden, weil dann bei seiner Montage keine besondere Ausrichtung zu einer Gestellwand79 (7 ) zu berücksichtigen ist. Die Druckkammern können eine Membrane aufweisen, wobei zwischen den Druckkammern mindestens ein am Rahmenhalter27 angeformter Steg ausgebildet ist (4 ), mit dem die Membrane verbunden sein kann. In der konstruktiven Ausgestaltung deckt entweder eine in sich geschlossene ringförmige Membrane alle Druckkammern ab oder für jede Druckkammer ist eine zugehörige Membrane vorgesehen. Letztere Ausführung ist in der4 dargestellt. Die Membrane ist vorzugsweise in eine in den Rahmenhalter27 eingebrachte Nut eingelegt, eingeklebt oder eingeklemmt. In der Vorrichtung20 können vorteilhafterweise drei oder vier Aktoren83 ;84 ;93 ;94 oder Druckkammern vorgesehen sein, die entlang des Umfangs des Walzenhalters27 vorzugsweise äquidistant beabstandet angeordnet sind. - Die
9 zeigt eine ähnliche Anordnung wie die8 , jedoch mit dem Unterschied, dass hier gemäß dem dargestellten Ausschnitt aus dem Farbwerk zwei Walzen67 ;71 gegeneinander angestellt sind. Ein dazugehöriges Diagramm der Kraftvektoren80 ;81 ;86 ;88 ;92 ist eingezeichnet, wonach die Aktoren83 ;84 die erforderlichen Kräfte86 ;92 aufbringen. In der10 ist bezüglich desselben Farbwerks die Walze71 von ihren benachbarten Walzen67 ;72 vollständig abgestellt. Wiederum verdeutlicht ein dazugehöriges Diagramm der Kraftvektoren80 ;86 ;98 die wirksamen Kraftverhältnisse, wonach zur Erreichung dieses Betriebszustandes für die Walzenanordnung die mit der Walze71 wirkenden Aktoren83 ;94 zu betätigen sind. - Die
11 zeigt einen Ausschnitt aus dem Farbwerk mit einer gegen zwei Walzen67 ;72 angestellten Walze71 und einer Darstellung der radialen Kräfte89 ;91 ;96 ;97 der jeweils um 90° zueinander versetzt angeordneten Aktoren83 ;84 ;93 ;94 . Mit dieser Anordnung sind die Anpresskräfte81 ;82 aufzubringen und die an die angestellte Walze71 angreifende Gewichtskraft80 zu kompensieren. Mit einer solchen Anordnung von Aktoren83 ;84 ;93 ;94 kann eine Verschiebung der Walze71 in jede beliebige Richtung in der Stellebene, die hier gleich der Zeichnungsebene ist, vorgenommen werden. Manche Vorrichtungen20 zum Einstellen einer von einer ersten Walze71 mindestens auf eine zweite Walze72 in einer Druckmaschine ausgeübten Anpresskraft82 und/oder zum An-/Abstellen einer ersten Walze71 an bzw. von mindestens einer zweiten Walze72 mögen nicht alle diese dargestellten Aktoren83 ;84 ;93 ;94 benötigen, sondern nur mindestens zwei Aktoren83 ;84 , die in ihrem betätigten, d. h. druckmittelbeaufschlagten Betriebszustand eine radiale in die erste Walze71 gerichtete Kraft89 ;91 ausüben, weil in Gegenrichtung der radialen Kraft89 ;91 z. B. ein vorzugsweise vorgespanntes Federelement vorgesehen ist. - Ein drittes Ausführungsbeispiel einer Walzenanordnung ist in der
12 dargestellt. Sie betrifft eine Vorrichtung20 zum Einstellen einer Anpresskraft81 ;82 , die eine erste Walze71 und eine zweite Walze72 auf mindestens eine dritte Walze67 in einer Druckmaschine ausüben, und/oder zum An-/Abstellen einer ersten Walze71 und mindestens einer zweiten Walze72 an bzw. von einer dritten Walze67 , wobei für die erste Walze71 und die zweite Walze72 Aktoren83 ;84 ;93 ;94 vorgesehen sind, die in ihrem betätigten Betriebszustand eine radiale Kraft89 ;91 ;96 ;97 ausüben, die jeweils in die mit ihnen in Wirkverbindung stehende Walze71 ;72 gerichtet ist. Diese Vorrichtung20 zeichnet sich dadurch aus, dass ein Öffnungswinkel α1; α2 zwischen den von zwei betätigten Aktoren83 ;84 auf dieselbe Walze71 ;72 gerichteten radialen Kräften89 ;91 bei der ersten Walze71 und der zweiten Walze72 gleich ist. Dabei bilden in der ersten Walze71 und der zweiten Walze72 die radialen Kräfte89 ;91 ;96 ;97 der betätigten Aktoren83 ;84 ;93 ;94 jeweils einen Öffnungswinkel α1; α2 miteinander, der ungleich einem Öffnungswinkel β ist, den die von der ersten Walze71 auf die dritte Walze67 ausgeübte Anpresskraft82 mit der von der zweiten Walze72 auf die dritte Walze67 ausgeübten Anpresskraft81 bildet. Wie in den zuvor beschriebenen Vorrichtungen20 sollen die Aktoren83 ;84 ;93 ;94 ihre radiale Kraft89 ;91 ;96 ;97 durch ein Steuersignal betätigt ausüben, d. h. die Aktoren83 ;84 ;93 ;94 sind z. B. von einem der Druckmaschine zugeordneten Leitstand betätigbar. Der Öffnungswinkel α; α1; α2, den die radialen Kräfte89 ;91 der betätigten Aktoren83 ;84 miteinander bilden, kann z. B. zwischen 45° und 135° betragen, vorzugsweise zwischen 90° und 120°. Der Öffnungswinkel β, den die von der ersten Walze71 auf die dritte Walze67 ausgeübte Anpresskraft82 mit der von der zweiten Walze72 auf die dritte Walze67 ausgeübten Anpresskraft81 bildet, kann z. B. zwischen 30° und 180° betragen, vorzugsweise 60° bis 120°, insbesondere 90°. - Auch bei dieser Vorrichtung
20 mit zwei unabhängig voneinander an eine dritte Walze67 anstellbaren Walzen71 ;72 kann die erste Walze71 und/oder die zweite Walze72 jeweils in einem Walzenhalter27 gehalten sein, der seinerseits in einem Rahmenhalter26 gelagert ist, wobei die Aktoren83 ;84 ;93 ;94 vorzugsweise zwischen dem Rahmenhalter26 und dem Walzenhalter27 angeordnet sind. Der Rahmenhalter26 ist vorteilhafterweise als ein Gehäuse ausgebildet, in welchem die Aktoren83 ;84 ;93 ;94 angeordnet sind (vgl.4 oder5 ), wobei das Gehäuse zumindest halbschalig ausgebildet ist. Wiederum empfiehlt es sich, die Aktoren83 ;84 ;93 ;94 als einen druckbeaufschlagbaren Hohlkörper auszubilden, der z. B. pneumatisch betätigbar und vorzugsweise kolbenstangenlos ausgebildet ist. Es ist von Vorteil, den oder die Hohlkörper zumindest teilweise aus einem Elastomerwerkstoff auszubilden. Auch in dieser Walzenanordnung kann die erste Walze71 oder die zweite Walze72 eine Walze eines Farbwerks oder eines Feuchtwerks sein. - Das in
13 dargestellte Farbwerk01 dient dem Auftrag von Druckfarbe auf einen Zylinder02 , z. B. einen Formzylinder02 , der seinerseits die Druckfarbe auf einen Gummituchzylinder03 überträgt. Eine in13 nicht dargestellte Materialbahn, z. B. eine Bedruckstoffbahn, beispielsweise eine Papierbahn, wird zwischen dem Gummituchzylinder03 und einem Gegendruckzylinder04 durchgeführt und wird durch den Kontakt mit dem Gummituchzylinder03 mit dem gewünschten Druckbild bedruckt. Zur Zuführung der bei der Übertragung des Druckbildes erforderlichen Feuchtigkeit ist ein Feuchtwerk06 mit einer Sprüheinrichtung07 und diversen Walzen08a ;08b ;08c ;08d , z. B. Feuchtwalzen08a ;08b ;08c ;08d vorgesehen. - In einem als Farbkasten
09 ausgebildeten Vorratsbehälter09 ist eine bestimmte Menge einer pastösen Druckfarbe10 gespeichert. Durch Einsatz eines Farbduktors11 im Zusammenwirken mit einem Farbmesser12 kann die Druckfarbe10 in geeigneter Weise nachgefördert werden. Ein Farbfilm bestimmter Dicke wird vom Farbduktor11 auf eine nachgeordnete Walze13 , z. B. Filmwalze13 übertragen. Durch Abrollen der jeweils aneinanderliegenden Mantelflächen der Walzen14 ;15 , z. B. Farbübertragungswalzen14 ;15 bzw. der jeweils nachgeordneten Walzen16 ;17 , z. B. Farbreibwalzen16 ;17 wird die Druckfarbe10 dann auf zwei Walzen18 ;19 , z. B. zwei Farbauftragswalzen18 ;19 übertragen. Die Farbauftragswalzen18 ;19 ihrerseits rollen auf dem Formzylinder02 und tragen dabei die nachgeförderte Druckfarbe10 auf den Formzylinder02 . - Der Formzylinder
02 , die Farbreibwalzen16 ;17 , die Filmwalze13 und der Farbduktor11 sind alle fest in einem in13 nicht dargestellten Maschinengestell gelagert. Dies bedeutet im Sinne dieser Erfindung, dass der Einstelldruck zwischen den einzelnen Walzen16 ;17 ;13 bzw. dem Zylinder02 nicht durch Verstellung dieser Walzen16 ;17 ;13 bzw. Zylindern02 veränderbar ist. Die Farbreibwalzen16 ;17 können aber selbstverständlich relativ zum Maschinengestell in Axialrichtung bewegt werden, um die Farbe auf den anliegenden Farbübertragungswalzen14 bzw.15 und Farbauftragswalzen18 bzw.19 zu verreiben. Die „festen" Walzen sind also achsabstandsunveränderbar. - Die Farbübertragungswalzen
14 bzw.15 und Farbauftragswalzen18 bzw.19 sind jeweils mit zwei Vorrichtungen20 an den gegenüberliegenden Seiten des Maschinengestells gelagert, so dass zwischen den Walzen16 ;17 ;13 bzw. dem Zylinder02 im Walzenzug des Farbwerks01 durch Betätigung dieser Vorrichtungen20 eine Verstellung der Farbübertragungswalzen14 bzw.15 und Farbauftragswalzen18 bzw.19 möglich ist. Der Anpressdruck in den Walzenstreifen zwischen den Farbübertragungswalzen14 bzw.15 und Farbauftragswalzen18 bzw.19 einerseits und dem Formzylinder02 , den Farbreibwalzen16 ;17 und der Filmwalze13 und dem Farbduktor11 anderseits kann jeweils nacheinander eingestellt werden. Besonders schnell ist die Einstellung des Farbwerks01 dadurch realisierbar, dass der Anpressdruck in den Walzenstreifen überall gleichzeitig eingestellt wird. Dazu werden die Vorrichtungen20 , in denen die Farbübertragungswalzen14 bzw.15 und Farbauftragswalzen18 bzw.19 gelagert sind, im Wesentlichen zeitgleich betätigt. Eine Beeinflussung des Anpressdruckes in den einzelnen Walzenstreifen ist dabei auch bei gleichzeitiger Betätigung aller Vorrichtungen20 ausgeschlossen, da zwischen den verstellbar gelagerten Farbübertragungswalzen14 bzw.15 und Farbauftragswalzen18 bzw.19 jeweils eine gestellfest gelagerte Walze16 bzw.17 , nämlich die Farbreibwalze16 bzw.17 , angeordnet ist. - Auch am Feuchtwerk
06 sind die mit Vorrichtungen20 verstellbar gelagerten Feuchtwalzen08a bzw.08c zwischen den gestellfest gelagerten Feuchtwalzen08b bzw.08d und dem gestellfest gelagerten Formzylinder02 angeordnet. -
- 01
- Farbwerk
- 02
- Zylinder, Formzylinder
- 03
- Gummituchzylinder
- 04
- Gegendruckzylinder
- 05
- –
- 06
- Feuchtwerk
- 07
- Sprüheinrichtung
- 08
- –
- 09
- Vorratsbehälter, Farbkasten
- 10
- Druckfarbe
- 11
- Farbduktor
- 12
- Farbmesser
- 13
- Walze, Filmwalze
- 14
- Walze, Farbübertragungswalze
- 15
- Walze, Farbübertragungswalze
- 16
- Walze, Farbreibwalze
- 17
- Walze, Farbreibwalze
- 18
- Walze, Farbauftragswalze
- 19
- Walze, Farbauftragswalze
- 20
- Vorrichtung
- 21
- Walze
- 22
- Walze
- 23
- Achse
- 24
- Schnellverschluss
- 25
- –
- 26
- Rahmenhalter
- 27
- Walzenhalter
- 28
- Grundplatte
(
26 ) - 29
- Hülsenkörper (
26 ) - 30
- –
- 31
- Ausnehmung
(
26 ) - 32
- Abschnitt
(
27 ) - 33
- Spalt
- 34
- Aktor, Druckschlauch
- 35
- –
- 36
- Druckkammer
- 37
- Lamellenelement
(
27 ) - 38
- Lamellenelement
(
26 ) - 39
- Stempel
- 40
- Stempelkopf
- 41
- Flansch
(
40 ) - 42
- Druckplatte
- 43
- Federelement, Tellerfederpaket
- 44
- Druckanschluss
- 45
- –
- 46
- Druckkammer
- 47
- Befestigungsschraube
- 48
- Zuleitung
- 49
- –
- 50
- –
- 51
- Farbwerk
- 52
- Walze, verstellbar gelagert
- 53
- Walze, gestellfest gelagert
- 54
- Walze, gestellfest gelagert
- 55
- –
- 56
- Druckkammer
- 57
- Druckkammer
- 58
- Druckkammer
- 59
- Druckkammer
- 60
- –
- 61
- Druckkammer
- 62
- Walzenstreifen
- 63
- Walzenstreifen
- 64
- –
- 65
- –
- 66
- Farbwerk
- 67
- Walze, Rasterwalze
- 68
- Zylinder, Formzylinder
- 69
- Walzenzug, oberer
- 70
- –
- 71
- Walze, Farbübertragungswalze
- 72
- Walze, Farbübertragungswalze
- 73
- Walze, Farbauftragswalze
- 74
- Walzenzug, unterer
- 75
- –
- 76
- Walze, Farbübertragungswalze
- 77
- Walze, Farbübertragungswalze
- 78
- Walze, Farbauftragswalze
- 79
- Gestell
- 80
- Kraftvektor, Gewichtskraft
- 81
- Kraftvektor, Anpresskraft
- 82
- Kraftvektor, Anpresskraft
- 83
- Aktor; Druckkammer
- 84
- Aktor; Druckkammer
- 85
- –
- 86
- Kraftvektor, Einstellkraft
- 87
- Kraftvektor, Einstellkraft
- 88
- Resultierende
- 89
- radiale Kraft
- 90
- –
- 91
- radiale Kraft
- 92
- Kraftvektor, Einstellkraft
- 93
- Aktor; Druckkammer
- 94
- Aktor; Druckkammer
- 95
- –
- 96
- radiale Kraft
- 97
- radiale Kraft
- 98
- Kraftvektor, Einstellkraft
- 08a
- Walze, Feuchtwalze
- 08b
- Walze, Feuchtwalze
- 08c
- Walze, Feuchtwalze
- 08d
- Walze, Feuchtwalze
- α, α1, a2
- Öffnungswinkel zwischen radialen Kräften
- β
- Öffnungswinkel zwischen Anpresskräften
- γ1, γ2
- Öffnungswinkel zwischen einer radialen Kraft und einer Resultierenden
Claims (8)
- Farbwerk mit zumindest drei Walzen (
52 ;53 ;54 ,67 ;71 ;72 ;73 ;76 ;77 ;78 ) bzw. Zylinder (68 ), die in zumindest zwei Walzenstreifen (62 ;63 ) aneinander zur Anlage kommen können, und wobei zumindest eine der Walzen (52 ,71 ;72 ;73 ;76 ;77 ;78 ) relativ zu den anderen Walzen (53 ;54 ,67 ) oder Zylinder (68 ) verstellbar in einem Maschinengestell (79 ) gelagert ist, wobei in einem ersten Betriebszustand die verstellbare Walze (52 ;53 ;54 ,67 ;71 ;72 ;73 ;76 ;77 ;78 ) auf den Farbfluss bezogen mit einer nachgeordneten Walze (53 ;54 ,67 ) oder einem Zylinder (68 ) in Kontakt ist und mit einer vorgeordneten Walze (52 ;53 ;54 ,67 ;71 ;72 ;73 ;76 ;77 ;78 ) außer Kontakt ist, wobei in einem zweiten Betriebszustand die verstellbare Walze (52 ;53 ;54 ,67 ;71 ;72 ;73 ;76 ;77 ;78 ) mit der auf den Farbfluss bezogenen vorgeordneten Walze (52 ;53 ;54 ,67 ;71 ;72 ;73 ;76 ;77 ;78 ) und nicht mit der nachgeordneten Walze (53 ;54 ,67 ) oder Zylinder (68 ) in Kontakt ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Walzenzug des Farbwerks mindestens zwei verstellbare Walzen (52 ;71 ;72 ;73 ;76 ;77 ;78 ) jeweils mittels zwei in unterschiedliche Richtungen wirkende Aktoren (34 ;83 ;84 ) verstellbar sind und dass die Position der verstellbar gelagerten Walzen (52 ;08a ,08b ,08c ;18 ;19 ;71 ;72 ;73 ;76 ;77 ;78 ) nach Einstellung des Anpressdrucks gegenüber den anliegenden Walzen (53 ,54 ,67 ) und dem Zylinder (68 ) durch Betätigung einer Fixiereinrichtung (61 ) fixiert wird, dass die mindestens zwei verstellbare Walzen (52 ;71 ;72 ;73 ;76 ;77 ;78 ) als an den als Formzylinder (68 ) ausgebildeten Zylinder (68 ) anstellbare Farbauftragwalzen (73 ;78 ) ausgebildet sind. - Farbwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verstellbar gelagerte Walze (
52 ;53 ;54 ,67 ;71 ;72 ;73 ;76 ;77 ;78 ) in einem dritten Betriebszustand mit den beiden benachbarten Walzen (52 ;53 ;54 ,67 ;71 ;72 ;73 ;76 ;77 ;78 ) in Kontakt ist. - Farbwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die verstellbar gelagerte Walze (
52 ;53 ;54 ,67 ;71 ;72 ;73 ;76 ;77 ;78 ) in einem vierten Betriebszustand keinen Kontakt zu den beiden benachbarten Walzen (52 ;53 ;54 ,67 ;71 ;72 ;73 ;76 ;77 ;78 ) aufweist. - Farbwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe der Einstellkraft veränderbar ist.
- Farbwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktoren (
34 ;83 ;84 ) eine Druckkammer (36 ;53 ) aufweisen. - Farbwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Höhe (h36; h53) der Druckkammer (
36 ;53 ) in radialer Richtung der Walze (21 ) kleiner ist als eine Breite (b36) der Druckkammer (36 ;53 ) in axialer Richtung der Walze (21 ) und/oder eine Länge (l36; l53) der Druckkammer (36 ;53 ) in Umfangsrichtung der Walze (21 ). - Farbwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verhältnis von Breite (b36) und/oder Länge (l36; l53) der Druckkammer (
36 ;53 ) zur Höhe (h36; h53) der Druckkammer (36 ;53 ) größer als 3 ist. - Farbwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktoren (
34 ;83 ;84 ) in einem Spalt (33 ) zwischen Rahmenhalter (26 ) und Walzenhalter (27 ) angeordnet sind.
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