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DE1026249B - Aufreisshammer od. dgl. mit durch Druckluft betaetigtem Schlagkolben - Google Patents

Aufreisshammer od. dgl. mit durch Druckluft betaetigtem Schlagkolben

Info

Publication number
DE1026249B
DE1026249B DEM27311A DEM0027311A DE1026249B DE 1026249 B DE1026249 B DE 1026249B DE M27311 A DEM27311 A DE M27311A DE M0027311 A DEM0027311 A DE M0027311A DE 1026249 B DE1026249 B DE 1026249B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
shock absorber
collar
hammer
compressed air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM27311A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Berging Horst Zimmermann
August Buerger
August Altenhain
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hausherr & Soehne Maschf
Original Assignee
Hausherr & Soehne Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hausherr & Soehne Maschf filed Critical Hausherr & Soehne Maschf
Priority to DEM27311A priority Critical patent/DE1026249B/de
Publication of DE1026249B publication Critical patent/DE1026249B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/24Damping the reaction force

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf einen Aufreißhammer od. dgl. mit durch Druckluft betätigtem Schlagkolben. Bei derartigen Hämmern wird das mit einem Bund versehene Werkzeug durch eine auf den Hammerzylinder aufgeschraubte Haltekappe gehalten, wobei das Werkzeug jedoch innerhalb der Haltekappe verschiebbar ist. Da bei Leerschlägen der Werkzeugbund gegen die Haltekappe anschlagen und diese beschädigen würde, hat man bereits vorgeschlagen, in der Haltekappe einen aus elastischem, nichtmetallischem Werkstoff bestehenden Schlagdämpfer anzuordnen, welcher den Werkzeugschaft unterhalb des Bundes umgreift. Der Werkzeugbund trifft bei der Vorwärtsbewegung auf diesen Stoßdämpfer, so daß hierdurch sein Weg begrenzt und Stöße bei Leerschlägen abgedämpft werden. Durch den vorgeschlagenen Stoßdämpfer wird also eine einseitige Dämpfung von Stoßen erreicht.
Es hat sich jedoch ais wünschenswert herausgestellt, die Bewegung des Werkzeuges innerhalb der Haltekappe nach beiden Seiten zu dämpfen. Zu diesem Zweck ist nach einem weiteren Vorschlag in der auf. das vordere Zylinderende aufgeschraubten Haltekappe ein Stoßdämpfer vorgesehen worden, welcher aus einer dreiteiligen gummielastischen Büchse besteht. Auf die innere Büchse, die mit entsprechenden Bunden zur Begrenzung des Weges des Werkzeugbundes versehen ist, ist eine Gummischicht aufvulkanisiert, und auf die Gummischicht ist eine äußere Büchse aufgeklebt. Die äußere Büchse ist zwischen Hammerzylinder und Haltekappe fest eingespannt, so daß sie unbeweglich ist. Die innere Büchse hat dagegen nach beiden Seiten Spielraum, so daß sie nach Maßgabe der Nachgiebigkeit der Gummischicht in axialer Richtung nach beiden Seiten etwas ausweichen kann. Der auf die Bunde der inneren Büchse auftreffende Werkzeugbund wird auf diese Weise elastisch aufgefangen, wobei die Gummischicht auf Abscherung beansprucht wird. Die geschilderte Einrichtung erfüllt zwar ihren Zweck, die Bewegung des Werkzeuges nach beiden Richtungen stoßdämpfend zu begrenzen, sie ist in ihrem Aufbau aber recht verwickelt. Außerdem macht die Art des Aufbaues des Stoßdämpfers es erforderlich, daß das Gerät zum Auswechseln des Werkzeuges in eine Werkstatt gesandt werden muß, da das Aufsetzen des Stoßdämpfers infolge der hierbei notwendigen Vulkanisierarbeiten usw. nur in einer solchen vorgenommen werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der zuletzt geschilderten Art zu verbessern, insbesondere im Hinblick auf eine einfachere Bauweise und damit Senkung der Herstellungskosten und die Schaffung der Auswechslungsmöglichkeit des Werkzeuges am Arbeitsplatz durch den Bedienungs-
Aufreißhammer od. dgl.
mit durch Druckluft betätigtem
Schlagkolben
Anmelder:
Maschinenfabrik
Rudolf Hausherr & Söhne G.m.b.H.,
Sprockhövel (Westf.)
Dipl.-Berging. Horst Zimmermann,
Sprockhövel (Westf.),
August Bürger, Hiddinghausen,
und August Altenhain, Sprockhövel (Westf.),
sind als Erfinder genannt worden
mann selbst. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der in bekannter Weise aus nichtmetallischem, elastischem Werkstoff bestehende Schlagdämpfer an der dem Zylinder zugewandten Seite den Werkzeugbund mit einem ringförmig geschlossenen, einwärts gerichteten Kragen umfaßt, wobei der gegenüberliegende Ringteil des Schlagdämpfers zum Einführen des Werkzeugbundes beidseitig geschlitzt ist. Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist es möglich, den Schlagdämpfer beim Aufsetzen auf das Werkzeug mit dem die Vorwärtsbewegung dämpfenden Ringteil über den Werkzeugbund zu schieben, eine Arbeit, welche an der Arbeitsstelle schnell und bequem ausgeführt werden kann. Das Auswechseln eines Werkzeuges wird dadurch erheblich vereinfacht, da hierfür eine Werkstatt nicht in Anspruch genommen zu werden braucht. Der einfache Aufbau des einteiligen Schlagdämpfers erfordert wesentlich geringere Herstellungskosten als der vorbekannte dreiteilige Schlagdämpfer. Außerdem wird der Dämpfungskörper bei Stoßen elastisch zusammengedrückt und nicht wie bei der bekannten Ausführung auf Abscherung beansprucht, was für die Haltbarkeit günstiger ist.
Vorteilhaft ist der Bund des Werkzeugschaftes innerhalb des Schlagdämpfers in einer metallenen Hülse geführt. Diese metallene Hülse gestattet eine bessere Führung des Werkzeugbundes als der aus
709 909/95
elastisch biegsamem Werkstoff hergestellte Schlagdämpfer.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Ende eines Aufreißhammers,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie H-II der Fig. 1 durch den erfmdungsgemäßen Schlagdämpfer allein, Fig. 3 eine andere Ausführunigsf orm gemäß Fig. 1 und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3 entsprechend demjenigen der Fig. 2.
Auf das Ende des Zylinders 1 eines Aufreißhammers ist eine Haltekappe 2 geschraubt, welche den Schaft 3 eines für solche Hammer üblichen Werkzeuges aufnimmt. Der Werkzeugschaft 3 ist mit einem Bund 4 versehen. In der Haltekappe 2 ist ein Schlagdämpfer 5 angeordnet, welcher aus nichtmetallischem, elastischem Werkstoff besteht. Der Schlagdämpfer 5 umfaßt an der dem Zylinder 1 zugewandten Seite den Werkzeugbund 4 mit einem ringförmig geschlossenen, einwärts gerichteten Kragen 6. Der dem Kragen 6 gegegenüberliegende Ringteil des Schlagdämpfers, nämliich sein HoMzylinder 7 und der den Werkzeugbund umfassende, gleichfalls einwärts gerichtete untere Kragen 8 sind an beiden Seiten mit Schlitzen 9 versehen. Die beiden Schlitze ermöglichen es, den Stoßdämpfer 5 von oben her über den Werkzeugbund 4 zu schieben. Der Werkzeugbund 4 ist zwischen den beiden Kragen 6 und 8 des Stoßdämpfers frei beweglieh; seine Weiterbewegung über diesen Spielraum hinaus wird durch die Kragen stoßdämpfend begrenzt.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 ist in den Hohlzylinder 7 zusätzlich eine Metallhülse 10 eingesetzt, in der der Werkzeugbund 4 geführt wird.
Wie bereits erwähnt, sind die beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen nur Beispiele für die Verwirklichung der Erfindung, und diese ist nicht darauf beschränkt. So könnte bei Verwendung eines spatenförmigen Werkzeuges die Öffnung in der Haltekappe für den Durchtritt des Werkzeuges so groß sein, daß der Werkzeugbund hindurchgeht, so daß das Werkzeug von unten her in die Haltekappe eingeführt werden kann. Sobald dieses geschehen ist, wird der erfindungsgemäße Schlagdämpfer auf den Werkzeugbund aufgeschoben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Aufreißhammer od. dgl. mit durch Druckluft betätigtem Schlagkolben und einem in der auf das vordere Zyli-nderende aufgeschraubten Haltekappe angeordneten Schlagdämpfer, der den axialen Bewegungsbereich des Werkzeugbundes in beiden Richtungen elastisch begrenzt, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise aus nichtmetallischem, elastischem Werkstoff bestehende Schlagdämpfer (5) an der dem Zylinder (1) zugewandten Seite den Werkzeugbund (4) mit einem ringförmig geschlossenen, einwärts gerichteten Kragen (6) umfaßt, wobei der gegenüberliegende Ringteil (7, 8) des Schlagdämpfers (5) zum Einführen des Werkzeugbundes (4) beidseitig mit Schlitzen (9) versehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 801 565;
    USA-Patentschrift Nr. 1 795 306.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 709 909/95 3.58
DEM27311A 1955-06-04 1955-06-04 Aufreisshammer od. dgl. mit durch Druckluft betaetigtem Schlagkolben Pending DE1026249B (de)

Priority Applications (1)

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DEM27311A DE1026249B (de) 1955-06-04 1955-06-04 Aufreisshammer od. dgl. mit durch Druckluft betaetigtem Schlagkolben

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DEM27311A DE1026249B (de) 1955-06-04 1955-06-04 Aufreisshammer od. dgl. mit durch Druckluft betaetigtem Schlagkolben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1026249B true DE1026249B (de) 1958-03-13

Family

ID=7300075

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM27311A Pending DE1026249B (de) 1955-06-04 1955-06-04 Aufreisshammer od. dgl. mit durch Druckluft betaetigtem Schlagkolben

Country Status (1)

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DE (1) DE1026249B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122909B (de) * 1959-07-13 1962-01-25 Moenninghoff Maschf Werkzeughalterung fuer Drucklufthaemmer

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1795306A (en) * 1929-07-06 1931-03-10 Ingersoll Rand Co Implement retainer
DE801565C (de) * 1948-10-02 1951-01-11 Wilhelm Dipl-Ing Schmitt Stossdaempfer fuer Drucklufthaemmer

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