DE1026242B - Weiche fuer Zettelrohrpostanlagen - Google Patents
Weiche fuer ZettelrohrpostanlagenInfo
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- DE1026242B DE1026242B DES49487A DES0049487A DE1026242B DE 1026242 B DE1026242 B DE 1026242B DE S49487 A DES49487 A DE S49487A DE S0049487 A DES0049487 A DE S0049487A DE 1026242 B DE1026242 B DE 1026242B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G51/00—Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
- B65G51/04—Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
- B65G51/24—Switches
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Description
- Weiche für Zettelrohrpostanlagen Die Erfindung betrifft eine Weiche für Zettelrohrpostanlagen, bei denen die Zettel mit angekniffter Fahne als Treiberkopf in einem Flachrohr befördert werden, so daß ein besonderer Förderbehälter für die Aufnahme des zu versendenden Zettels entfällt. Meist werden die Zettel, z. B. Gesprächszettel, von einer Sendestelle zu den einzelnen Arbeitsplätzen geschickt. die mit der Sendestelle durch getrennte Rohrleitungen verbunden sind. Um die Zahl der Empfängerrohrleitungen zu vermindern, ist es bekannt, die einzelnen Empfangsstellen durch eine Rohrleitung mit Weichen mit der Sendestelle zu verbinden.
- Bei den bisherigen Zettelrohrpostanlagen mit Weichen sind die Weichenzungen seitlich am Fahrrohr um Zapfen gelagert angeordnet und befinden sich in der Ruhelage auf Durchfahrt oder Ausfahrt. Bei Umstellung der Weiche muß daher die Weichenzunge um einen dem Querschnitt des Fahrrohres entsprechenden Winkel verstellt werden, so daß die Verstellung der Weiche mit Hilfe eines Elektromagneten nur durch eine entsprechende Hebelübersetzung möglich ist.
- Durch die Erfindung wird dieser Drehwinkel auf die Hälfte herabgesetzt, so daß als Antriebsorgan für die Weichenzunge ein Elektromagnet verwendet werden kann, der mit kleinem Hub unmittelbar auf die Weichenzunge einwirkt. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in dem Fortfall einer Zapfenlagerung der Weichenzunge, so daß die Weiche gegenüber den bisherigen Weichen wesentlich verbilligt werden kann.
- Erreicht werden diese Vorteile nach der Erfindung dadurch, daß die Weichenzunge aus einem im Scheitel der Verzweigung einseitig eingespannten Federblech aus Stahl besteht, dessen freies Ende von je einem an der Breitseite des magnetisch nicht leitfähigen Fahrrohres angeordneten Elektromagneten in die eine oder andere Ablenkstellung gezogen wird und bei stromlosem Magneten in der Achse des ankommenden Fahrrohres steht. Dieses Federblech legt sich bei erregtem Magneten an die Wandung des Fahrrohres und kehrt bei stromlosem Magneten infolge der eigenen Federkraft in die Anfangsstellung zurück. Durch die Fahrrobrwandung aus nichtmagnetisch leitfähigem WTerkstoff wird ein Klebern des Federbleches am Magneten verhindert. Zweckmäßig werden die zu beiden Seiten des Fahrrohres angeordneten Elektromagneten hufeisenförmig mit senkrecht zur Seitenwand des Fahrrohres gestellten Polschuhen ausgebildet, wobei die Spulenachse parallel zum Fahrrohr verläuft. Auf diese Weise wird die ganze Weichenanordnung sehr flach und läßt sich leicht in die Arbeitstische der Empiangsstellen einbauen. Die Stellung der Weichen von der Absendestelle erfolgt in bekannter Weise durch Drucktasten, die in ihrer Arbeitsstellung durch einen fialtemagneten abhängig von einem beim Niederdrücken der Taste in Gang gesetzten Zeitschaltwerk so lange gehalten werden, bis der an der Sendestelle aufgegebene Zettel die letzte am Rohrstrang liegende Weiche durchfahren hat.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 im Schnitt das Fahrrohr mit den an der Verzweigungsstelle angeordneten Magneten, Fig, 2 eine Seitenansicht auf die Breitseite des Fahrrohres an der Verzweigungsstelle, Fig. 3 schematisch das Rohrschema mit den an den Verzweigungsstellen angeordneten Magneten.
- Das von der Sendestelle zu den Empfangsstellen führende Fahrrohr 1 ist ein Flachrohr aus Messing und besitzt an der Verzweigungsstelle 2 an den Breitseiten des Fahrrohres angeordnete Magneten M 1 und M2. Diese Magneten sind, wie Fig. 2 erkennen läßt, als Hufeisenmagneten ausgebildet und besitzen Polschuhe2, die senkrecht zur Fahrrohrwand 1 gestellt sind. Die zu ; eichenzunge 3 besteht aus einem Federblech aus Stahl, das einseitig am Scheitel 4 der V erzweigul 7 eingespannt ist. so daß es bei erregtem Elektromagneten £111 bzw.. 1I2 jeweils in die gestrichelte Lage gezogen wird. Wird der Magnet iI1 erregt so fährt der in Pfeilrichtung ankommende Zettel in das zum Ernpfänger führende Fahrrohr 5, während bei erregtem Magneten. ll2 der Zettel in das zur nächsten Empfangsstelle führende Fahrrohr 1' gelenkt wird. Die Niagneten Äl 1 und M2 sind mit ihren Achsen parallel zur Achse des Fahrrohres 1 gestellt und am Fahrrohr durch Schellen in geeigneter Weise befestigt. Es ist selbstverständlich auch denkbar, Elektromagneten fI 1 und fil 2 zu verwenden, deren Achse senkrecht zur Achse des Fahrrohres gestellt ist, wenn man auf den Vorteil der flachen Bauart der Elektromagneten verzichtet. Die in dem Ausführungsbei spiel angegebene Anordnung der Elektromagneten 111 und.'II2 hat den Vorteil eines guten Kraftlinienschlusses über das freie Ende des Federbleches 3. Zweckmäßig wird die Breite des Federbleches 3 gleich der Breite des Fahrrohres 1 gewähIt, damit der Treibluftstrom bei umgelegter Weichenzunge in das abzweigende Fahrrohr 1' bzw. 5 gelenkt wird.
- Fig. 3 zeigt das Rohrschema der von SendestelleS zu den Empfangsstellen E 1, E .2... E6 führenden Rohrleitung 1. An den Verzweigungsstellen sind zu beiden Seiten des Fahrrohres i die Magneten M11, M12, M21, M 22 bis M51 und M52 angeordnet. Ist beispielsweise der von der Sendestelle aufgegebene Zettel für den Empfänger ES bestimmt, so müssen durch Niederdrücken der entsprechenden Drucktaste an der Sendestelle die Magneten M11, M21 . . . und M52 erregt werden. Ist der Zettel für die Empfangsstelle El bestimmt, so wird durch Niederdrücken der entsprechenden Drucktaste an der Sendestelle nur der Magnet M 12 erregt. Diese Drucktasten sind in bekannter Weise Drucktasten mit Haltemagnet, der beim Niederdrücken der Taste in Abhängigkeit von einem beim Niederdrücken der Taste in Gang gesetzten Zeitschalter so lange erregt wird, bis ein von der Sendestelle aufgegebener Zettel die letzte Weiche durchfahren hat. Dann wird der Haltemagnet der Drucktaste durch den Zeitschalter stromlos, so daß die Taste in ihre Ruhelage zurückspringt und die eingeschalteten Magneten an der Fahrrohrstrecke wieder stromlos macht.
Claims (4)
- PATENTANSPRUCHE 1. Weiche für Zettelrohrpostanlagen mit am Scheitel der Verzweigung angeordneter Weichen- zunge, dadurch gekennzeichnet, daß die Weichenzunge (4) aus einem am Scheitel der Verzweigung einseitig eingespannten Federblech (3) besteht, dessen freies Ende von je einem an der Breitseite des nichtmagnetisch leitfähigen Fahrrohres angeordneten Elektromagneten (M 1 und M2) in die eine oder andere Ablenkstellung gezogen wird und bei stromlosem Magneten (M1 und M2) in der Achse des ankommenden Fahrrohres (1) steht.
- 2. Weiche für Zettelrohrpostanlagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Weichenzullge (3) die gleiche Breite wile das Fahrrnhr (1) besitzt, so daß der Treibluftstrom bei umgelegter Weichenzunge in das abzweigende Rohr (1' bzw. 5) gelenkt wird.
- 3. Weiche für Zettelrohrpostanlagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an beiden Seiten des Fahrrohres angeordneten Elektromagneten (M 1 und M2) als Hufeisenmagneten mit senkrecht zur Seitenwand des Fahrrohres gestellten Polschuhen (2) ausgebildet sind.
- 4. Weiche für Zettelrohrpostanlagen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Weichen durch Drucktasten mit Haltemagnet an der Sendestelle (S) durch Erregen der entsprechenden Elektromagneten (Mi1 ... M52) eingestellt werden und so lange in der Ablenkstellung gehalten werden, bis der Haltekreis der Drucktaste durch ein beim Niederdrücken der Taste in Gang gesetztes Zeitschaltwerk aufgetrennt wird.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 936 676.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES49487A DE1026242B (de) | 1956-07-13 | 1956-07-13 | Weiche fuer Zettelrohrpostanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES49487A DE1026242B (de) | 1956-07-13 | 1956-07-13 | Weiche fuer Zettelrohrpostanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1026242B true DE1026242B (de) | 1958-03-13 |
Family
ID=7487306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES49487A Pending DE1026242B (de) | 1956-07-13 | 1956-07-13 | Weiche fuer Zettelrohrpostanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1026242B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4971307A (en) * | 1985-05-31 | 1990-11-20 | Den Norske Stats Oljeselskap A.S. | Device for joining of pipelines |
| WO1997016365A1 (de) * | 1995-11-02 | 1997-05-09 | Fabriques De Tabac Reunies S.A. | Weiche für ein pneumatisch arbeitendes transportsystem |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE936676C (de) * | 1953-06-27 | 1955-12-15 | Siemens Ag | Rohrpostweiche |
-
1956
- 1956-07-13 DE DES49487A patent/DE1026242B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE936676C (de) * | 1953-06-27 | 1955-12-15 | Siemens Ag | Rohrpostweiche |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US4971307A (en) * | 1985-05-31 | 1990-11-20 | Den Norske Stats Oljeselskap A.S. | Device for joining of pipelines |
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| US6263883B1 (en) | 1995-11-02 | 2001-07-24 | Philip Morris Incorporated | Interchange apparatus for a pneumatic conveying system |
| CN1071272C (zh) * | 1995-11-02 | 2001-09-19 | 菲利普莫里斯生产公司 | 用于气动运输系统的道岔及其在香烟制造中的应用 |
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