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DE10261165A1 - Verstellvorrichtung zur Verstellung der Winkellage von Sonnenschutzlamellen - Google Patents

Verstellvorrichtung zur Verstellung der Winkellage von Sonnenschutzlamellen Download PDF

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Publication number
DE10261165A1
DE10261165A1 DE10261165A DE10261165A DE10261165A1 DE 10261165 A1 DE10261165 A1 DE 10261165A1 DE 10261165 A DE10261165 A DE 10261165A DE 10261165 A DE10261165 A DE 10261165A DE 10261165 A1 DE10261165 A1 DE 10261165A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
adjustment device
profile
transmission housing
gear
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE10261165A
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Starlinger
Ulrich Kremer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Colt International Holdings AG
Original Assignee
Colt International Holdings AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Colt International Holdings AG filed Critical Colt International Holdings AG
Priority to DE10261165A priority Critical patent/DE10261165A1/de
Publication of DE10261165A1 publication Critical patent/DE10261165A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/02Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses
    • E06B7/08Louvre doors, windows or grilles
    • E06B7/084Louvre doors, windows or grilles with rotatable lamellae
    • E06B7/086Louvre doors, windows or grilles with rotatable lamellae interconnected for concurrent movement
    • E06B7/096Louvre doors, windows or grilles with rotatable lamellae interconnected for concurrent movement operated or interconnected by gearing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/28Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verstellvorrichtung zur Verstellung der Winkellage von Sonnenschutzlamellen mit einem Antrieb. DOLLAR A Um eine funktionssichere und kostengünstige Verstellung zu ermöglichen, sind die Sonnenschutzlamellen endseitig jeweils an zumindest einer Welle befestigt, die jeweils in einem Getriebegehäuse drehbar gelagert ist, in dem Getriebegehäuse ist ein Getriebe angeordnet, das auf die in ihm gelagerte Welle wirkt, und bei Betätigung eines Verstellmotors ist dessen motorische Stellkraft mittels einer Verbindungswelle zum Getriebegehäuse übertragbar, wobei die Verbindungswelle in Wirkverbindung mit dem Getriebe steht.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verstellvorrichtung zur Verstellung der Winkellage von Sonnenschutzlamellen mit einem Antrieb.
  • Aus vielerlei Gründen werden neue Gebäude heute zunehmend mit großen Glasflächen an der Außenfassade errichtet. Das Gebäude erweckt dadurch auf den Betrachter einen offenen Eindruck, die spiegelnden Glasfläche wirken optisch ansprechend und die von den Glasflächen nach außen abgegrenzten Räume sind vom Tageslicht lichtdurchflutet. Da die Glasflächen heute wirksam gegen Wärmeverluste gedämmt werden können, kann das durch die Glasflächen einfallende Licht als Energieträger zur Raumheizung genutzt werden. Großflächige Verglasungen insbesondere auf der Südseite von Gebäuden können auf diese Weise energiesparend wirken.
  • Bei sehr starkem Sonnenlicht kann es jedoch wünschenswert sein, den Lichteinfall zu vermindern, weil die Räume von dem Licht zu stark aufgeheizt oder sich in den Räumen aufhaltende Personen geblendet werden. Dazu hatte sich bewährt, an der Außenfassade der Gebäude Lamellen anzuordnen, die aus einem durchsichtigen oder undurchsichtigen Material bestehen. Um die Abschattungswirkung durch die Lamellen auf den aktuellen Bedarf einstellen zu können, ist die Winkellage dieser Sonnenschutzlamellen verstellbar. Dazu sind die Sonnenschutzlamellen in einer Halterung drehbar gelagert, und die Verstellbewegung wird durch eine Koppelstange bewirkt, die mit starr an den Sonnenschutzlamellen befestigten Stellhebeln verbunden ist. Eine solche Ausgestaltung einer Verstellvorrichtung findet sich beispielsweise in der Broschüre "FA 104" der Anmelderin mit Druckdatum vom Januar 2002.
  • Die Verstellung der Sonnenschutzlamellen mittels einer Koppelstange, die auf starr an den Sonnenschutzlamellen befestigte Stellhebel wirkt, weist jedoch einige Nachteile auf. Ein Nachteil ist daran zu sehen, daß sich die Länge der Koppelstange bei unterschiedlichen Temperaturen verändert. So können sich je nach Außentemperatur über die Höhe einer Fassade Längenunterschiede im Zentimeter-Bereich ergeben. Die unterschiedliche Länge der Koppelstange bewirkt bei Extremtemperaturen, daß die Winkellage der Sonnenschutzlamellen über die Höhe der Fassade im Vergleich zur Winkellage bei Normaltemperaturen unterschiedlich ausfällt. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß Windkräfte, die an den Sonnenschutzlamellen wirken, über die Stellhebel auf die Koppelstange übertragen werden und sich dort aufsummieren. Die Koppelstange überträgt die Windkräfte oder sonstige aufsummierte Belastungen auf den Antriebsmotor, der durch konstruktive Vorkehrungen gegen hieraus resultierende Überlasten geschützt werden muß. Aus der exzentrischen Lagerung der Sonnenschutzlamellen resultieren hohe Haltekräfte, die von der gesamten Tragkonstruktion aufgefangen werden müssen. Auch die Stellhebel und die Koppelstange sowie die Drehverbindungen und Befestigungspunkte der Stellhebel an den Sonnenschutzlamellen müssen schwer ausgeführt werden, um einen funktionssicheren Betrieb zu gewährleisten. Insgesamt wird die Tragkonstruktion durch die bekannte Verstellvorrichtung für die Sonnenschutzlamellen erheblich zu sätzlich belastet, wodurch sich die Gesamtkonstruktion verteuert. Zudem bauen die Koppelstange sowie die Stellhebel so groß, daß eine geschützte Unterbringung in einem Gehäuse nur unter erheblichem Bauaufwand möglich ist, der auch aus optischen und architektonischen Gründen abgelehnt wird. Dadurch ist die Verstellvorrichtung äußeren Einflüssen wie Witterung, Vandalismus etc. ausgesetzt. Schließlich ist die Verstellvorrichtung nur in geringem Umfang vormontierbar, in der Regel kann die Montage erst mit hohem Aufwand direkt am Gebäude erfolgen.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Verstellvorrichtung so auszubilden, daß die sich aus dem Stand der Technik ergebenden Nachteile zumindest vermindert werden.
  • Die Aufgabe wird durch eine gattungsgemäße Verstellvorrichtung gelöst, die die im Hauptanspruch genannten kennzeichnenden Merkmale aufweist.
  • Durch die Übertragung einer Verstellbewegung auf die Drehachse der Sonnenschutzlamellen mittels eines Getriebes, das von einer Verbindungswelle angetrieben ist, werden die aufgeführten Nachteile verringert. Windkräfte, die auf die Sonnenschutzlamelle wirken, werden im Getriebegehäuse abgefangen, die Windkräfte werden nicht mehr auf die Verbindungswelle übertragen. Eine temperaturbedingte Längenveränderung der Verbindungswelle wird nicht mehr zwangsläufig in eine veränderte Winkellage der Sonnenschutzlamellen übertragen. Das Getriebegehäuse fällt klein und kompakt aus, so daß es nur ein geringes Gewicht aufweist und die gesamte Tragkonstruktion entsprechend leichter ausführbar ist. Die kompakte Bauweise der einzelnen Bauelemente ermöglicht es zudem, die Verstellvorrichtung auf einfache Weise so in die Tragkonstruktion zu integrieren, daß diese gut geschützt und nicht sichtbar in die Tragkonstruktion integriert ist. Aufgrund der Übertragung der Verstellbewegung auf die Sonnenschutzlamellen mit Hilfe eines Getriebes können die Lamellen um volle 360° verstellt werden, was bei der Verstellung durch Stellhe bel nur unter erheblichem Aufwand möglich ist. Wenn die Sonnenschutzlamellen so an einer Welle als Drehachse befestigt werden, daß der Schwerpunkt der Sonnenschutzlamellen konzentrisch zur Drehachse liegt, sind die Betätigungskräfte auf ein Minimum reduziert. Die Tragkonstruktion ist dann von Stellkräften völlig entlastet.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche, der gegenständlichen Beschreibung sowie den Zeichnungen.
  • Die Erfindung soll nun anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden.
  • Es zeigen:
  • 1: einen Abschnitt einer zusammengebauten Verstellvorrichtung,
  • 2: eine Darstellung der Einzelteile, die für die in 1 dargestellte Vorrichtung erforderlich sind,
  • 3: eine Querschnittsdarstellung durch ein Pfostenprofil,
  • 4: eine Ansicht eines Getriebegehäuses.
  • In 1 ist eine Verstellvorrichtung 2 für in 3 angebaut gezeigte Sonnenschutzlamellen zu sehen. Die Verstellvorrichtung 2 ist in ein Aufnahmeprofil 4 eingebaut dargestellt. Das in 1 offen dargestellte Aufnahmeprofil kann durch ein Abdeckprofil 6 geschlossen werden. In dem Aufnahmeprofil sind Getriebegehäuse 8 angeordnet, die eine Welle 10 aufweisen, deren Enden durch Ausnehmungen im Aufnahmeprofil 4 hindurchgeführt sind und seitlich vom Aufnahmeprofil 4 abstehen. Die einzelnen Getriebegehäuse 8 sind durch eine Verbindungswelle 12 verbunden, die an einem Ende von einem Verstellmotor 14 drehend antreibbar ist. Eine Drehbewe gung der Verbindungswelle 12 wird in dem Getriebegehäuse 8 in eine Drehbewegung der Welle 10 übersetzt.
  • In 2 sind die für die Verstellvorrichtung 2 erforderlichen Einzelkomponenten in einer Explosionszeichnung dargestellt. Gut erkennbar ist der schlanke Aufbau der Getriebegehäuse 8, die mit ihrer Würfelform genau in den Querschnitt des Aufnahmeprofils 4 hineinpassen. Die Getriebegehäuse 8 sind so aufgebaut, daß die Welle 10 quer und waagerecht durch den vorderen Teil des Getriebegehäuses 8 hindurch steckbar ist, während die Verbindungswelle 12 horizontal durch den hinteren Teil des Getriebegehäuses 8 hindurchgeführt werden kann. Die Verbindungswelle 12 zeigt im Ausführungsbeispiel ein Vierkantprofil, das formschlüssig durch die im hinteren Teil des Getriebegehäuses 8 angeordnete Hohlwelle 16 hindurch führbar ist. Die Verbindungswelle 12 kann ein- oder mehrstückig ausgeführt sein. Bei eingeschobener Verbindungswelle wird die Drehbewegung der Verbindungswelle 12 durch die formschlüssige Verbindung auf die Hohlwelle 16 übertragen. Zwischen dem Verstellmotor 14 und der Verbindungswelle 12 ist eine Klauenkupplung 18 zur Übertragung der Drehbewegung angeordnet.
  • Die waagerecht in das Aufnahmeprofil 4 einzubauenden Wellen 10 werden in ihrer Einbauposition durch Lager 20 gehalten, die ihrerseits in Ausnehmungen im Aufnahmeprofil einsteckbar sind. Prinzipiell ist das Getriebegehäuse 8 durch seine Form im Verhältnis zum Aufnahmeprofil 4 und die beiden Lagerpunkte der Welle 10 in der Einbaulage im Aufnahmeprofil 4 lagefixiert. Um die Lagerung des Getriebegehäuses 8 zusätzlich zu stabilisieren, ist es möglich, an einer Stelle des Getriebegehäuses 8 einen Befestigungspunkt vorzusehen, durch den eine ebenfalls im Aufnahmeprofil 4 festgelegte Steckwelle als Pendelstütze vorzusehen.
  • Die Welle 10 kann so eingebaut werden, daß die endseitigen Wellenstummel an beiden Seiten des Aufnahmeprofils hervorstehen. Ein solcher Einbau ist dann sinn voll, wenn zu beiden Seiten des Aufnahmeprofils 4 Sonnenschutzlamellen angebracht sind. Es ist jedoch auch ein Einbau möglich, bei dem nur ein Stummel der Welle 10 an einer Seite des Aufnahmeprofils 4 hervorsteht. Bei einer solchen Ausbildung kann es genügen, wenn nur auf der Seite, auf der der Wellenstummel übersteht, eine Abstützung der Welle 10 im Aufnahmeprofil 4 durch ein Lager 20 erfolgt. Die Lager 20 können als kostengünstige Gleitlager ausgeführt sein.
  • 3 zeigt einen Querschnitt durch ein Aufnahmeprofil 4 in Höhe eines eingebauten Getriebegehäuses 8. Die Hohlwelle 16 weist an ihrem Außenumfang einen Schneckengang 22 auf. Die im Ausführungsbeispiel hohl ausgebildete und deshalb so bezeichnete Hohlwelle 16 kann selbstverständlich auch als Vollwelle ausgebildet sein, der Begriff Hohlwelle ist nicht als auf diese Ausführungsform beschränkend zu verstehen. Dieser Schneckengang 22 kämmt mit einem Zahnrad 24, das drehfest auf der Welle 10 befestigt ist. Schneckengang 22 und Zahnrad 24 bilden so ein Getriebe, durch das die Drehbewegung der Verbindungswelle 12 in eine Drehbewegung der Welle 10 übertragen wird. Andererseits werden Lasten, die auf die Sonnenschutzlamellen 26 einwirken, wie Wind, Schnee oder sonstige Lasten, zwar über die Welle 10 in das Getriebegehäuse eingeleitet, dort ist eine Drehung des Zahnrads 24 jedoch durch den Schneckengang 22 blockiert. Die auf das Getriebegehäuse 8 und die Welle 10 wirkenden Lasten werden auf diese Weise nicht auf die Verbindungswelle 12 oder den Verstellmotor 14 übertragen. Dadurch wird die Betriebssicherheit der gesamten Anlage erhöht. Außerdem können die Sonnenschutzlamellen 26 in jeden Verstellwinkel verfahren werden, da mit der erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung mittels des Getriebes eine 360°-Drehung in jede Richtung möglich ist.
  • An der Welle 10 ist an einem Wellenstummel eine Sonnenschutzlamelle 26 mit einem Lamellendeckel 28 befestigt. An dem Lamellendeckel 28 ist ein Klemmteil 30 befestigt, mit dem die Sonnenschutzlamelle 26 auf dem Wellenstummel der Welle 10 befestigbar ist. In vorteilhafter Weise weist der Wellenstummel eine Profilierung wie beispielsweise eine feine Verzahnung auf, um die Sonneschutzlamellen 26 sicher an der Welle 10 zu befestigen. Die Befestigung kann durch Anziehen einer Schraube 32 erfolgen, die auf das Klemmteil 30 wirkt. Das Klemmteil 30 kann als zweiteilige Klemme ausgebildet sein.
  • In 4 ist eine Ansicht eines Getriebegehäuses 8 gezeigt. Das Getriebegehäuse 8 besteht aus den beiden Gehäusehälften 8a und 8b. Jedes der Gehäusehälften kann als Gußteil kostengünstig hergestellt werden. Jede der beiden Gußteile 8a, 8b weist eine Durchführungsöffnung 34 auf, durch die die Welle 10 hindurchführbar ist. Im zusammengebauten Zustand begrenzen die Gehäusehälften 8a, 8b gemeinsam eine Öffnung 36, in die die Hohlwelle 16 einlegbar ist. Die einander zugewandten Flächen der Gehäusehälften 8a, 8b sind auf ihrer Innenseite räumlich so gestaltet, daß sie im Bereich zumindest einer Durchführungsöffnung 34 einen Hohlraum 38 ausbilden, der so groß ist, daß darin ein Zahnrad 24 eingebaut werden kann, sowie im Bereich der Hohlwelle 16 einen weiteren Hohlraum 40, in dem der Schneckengang 22 untergebracht werden kann. Die Hohlräume 38, 40 können auch als ein gemeinsamer Hohlraum ausgebildet sein. Die beiden Hohlräume sind in 4 in ihrer räumlichen Lage durch gestrichelte Kreise angedeutet.
  • In 3 ist auf der Rückseite des Aufnahmeprofils 4 eine Schnittstelle vorgesehen, durch die das Aufnahmeprofil 4 an herkömmlichen Systemen zur Verkleidung einer Fassade oder direkt auf der Oberfläche der Fassade eines Gebäudes befestigt werden kann. Im Ausführungsbeispiel ist diese Schnittstelle als Nutprofil 42 ausgebildet, in dem Koppelelemente zur Befestigung des Aufnahmeprofils 4 in beliebiger Höhe und Anzahl einsteckbar sind. Als Befestigungsmittel kommen beispielsweise Nutensteine in Betracht. Durch eine solche Schnittstelle kann das Aufnahmeprofil auf einfache Art an jedem anderen Fassadensystem oder direkt auf einer Fassade wie beispielsweise einem Mauerwerk, Beton, etc. befestigt werden.

Claims (11)

  1. Verstellvorrichtung (2) zur Verstellung der Winkellage von Sonnenschutzlamellen (26) mit einem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonnenschutzlamellen (26) endseitig jeweils an zumindest einer Welle (10) befestigt sind, die jeweils in einem Getriebegehäuse (8) drehbar gelagert ist, in dem Getriebegehäuse (8) ein Getriebe angeordnet ist, das auf die in ihm gelagerte Welle (10) wirkt, und bei Betätigen eines Verstellmotors (14) dessen motorische Stellkraft mittels einer Verbindungswelle (12) zum Getriebegehäuse (8) übertragbar ist, wobei die Verbindungswelle (12) in Wirkverbindung mit dem Getriebe steht.
  2. Verstellvorrichtung (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeprofil (4) als Hohlprofil ausgebildet und zumindest ein Getriebegehäuse (8) innerhalb des Aufnahmeprofils (4) durch zumindest einen Stummel der Welle (10), die durch die Seitenwand des Pfostenprofils hindurch geführt und an dieser Stelle durch ein Lager (20) am Aufnahmeprofil (4) abgestützt ist.
  3. Verstellvorrichtung (2) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebegehäuse zusätzlich durch eine Pendelstütze, durch die das Getriebegehäuse (8) an anderer Stelle mit dem Aufnahmeprofil (4) verbunden ist, ortsfest gehalten ist.
  4. Verstellvorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seite des Aufnahmeprofils (4) Vorrichtungen zur Befestigung des Aufnahmeprofils (4) an einer Fassade eines Gebäudes aufweist.
  5. Verstellvorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Pfostenprofil (4) auf einer Seite durch eine Abdeckung verschließbar ist.
  6. Verstellvorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Sonnenschutzlamellen (26) jeweils durch Klemmteile (30) an der Welle (10) befestigt sind.
  7. Verstellvorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungswelle (12) in Richtung ihrer Längsachse lose und in Drehrichtung fest mit einem Bauelement des Getriebegehäuses (8) verbunden ist.
  8. Verstellvorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das im Getriebegehäuse (8) angeordnete Getriebe aus einem Schneckengetriebe besteht, dessen Schneckengang (22) mit der Verbindungswelle (12) und dessen Zahnrad (24) drehfest mit der Welle (10) verbunden ist.
  9. Verstellvorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebegehäuse (8) aus zumindest zwei Gussteilen besteht, von denen zumindest ein Gussteil eine Durchführungsöffnung (34) zum Hin durchführen der Welle (10) aufweist und die Gussteile angrenzend an die Durchführungsöffnung (34) einen Hohlraum (38) ausbilden, in dem ein drehfest mit der Welle (10) verbundenes Zahnrad (24) angeordnet ist, und angrenzend an den Hohlraum (38) zur Aufnahme der Welle (10) und des Zahnrads (24) einen weiteren Hohlraum (40) ausbilden, in dem eine Hohlwelle (16) angeordnet ist.
  10. Verstellvorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlwelle (16) einen Schneckengang (22) aufweist, durch die die Verbindungswelle (12) hindurchführbar ist.
  11. Verstellvorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (10) und/oder die Hohlwelle (16) von Lagern (20) im Getriebegehäuse (8) gehalten sind.
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