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DE1026014B - Schalen- oder topfartiger Spulenkern aus ferromagnetischem Material - Google Patents

Schalen- oder topfartiger Spulenkern aus ferromagnetischem Material

Info

Publication number
DE1026014B
DE1026014B DEP17424A DEP0017424A DE1026014B DE 1026014 B DE1026014 B DE 1026014B DE P17424 A DEP17424 A DE P17424A DE P0017424 A DEP0017424 A DE P0017424A DE 1026014 B DE1026014 B DE 1026014B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
support member
coil core
coil
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP17424A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Franz Berlinghoff
Dipl-Phys Rolf Cruel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DEP17424A priority Critical patent/DE1026014B/de
Publication of DE1026014B publication Critical patent/DE1026014B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F17/00Fixed inductances of the signal type
    • H01F17/04Fixed inductances of the signal type with magnetic core
    • H01F17/043Fixed inductances of the signal type with magnetic core with two, usually identical or nearly identical parts enclosing completely the coil (pot cores)

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Schalen- oder topfartiger Spulenkern aus ferromagnetischem Material Die Erfindung bezieht sich auf einen geschlossenen schalen- oder topfartigen Spulenkern aus ferromagnetischem Material, insbesondere aus gesintertem Material, z. B. Ferrit, mit einem mittleren, von einer Spule umschlossenen, einen Luftspalt aufweisenden und mit einer axialen Durchführungsöffnung ver-@ehenen Kernbutzen und einer Induktivitätsabgleichanordnun:g, welche aus einem in der Durchführungsöffnung axial verstellbaren, rohrförmigen Abgleichstift aus ferromagnetischem Material besteht, der an einem mit Gewinde versehenen Tragorgan aus nichtmagnetischem Material befestigt ist, das durch mindestens ein Führungsorgan geführt ist, welches sich praktisch vollständig innerhalb der Durchführungsöffnung des Kernbutzens befindet.
  • Derartige Spulenkerne werden in der Hoch- und Niederfreduenztechnik in immer steigendem Maße verwendet, insbesondere in der leitungsgebundenen Nachrichtentechnik. Die Anforderungen an die Stabilität der Induktivität und Güte dieser Spulen sind in der Praxis außerordentlich groß. So wird in den meisten Anwendungsfällen eine Einstellgenauigkeit und eine Stabilität für die Induktivität von etwa 1%o verlangt, bei Filterspulen für Spezialzwecke sogar von 0,30/0o. Andererseits soll der Induktiv itätsabgleichbereich möglichst groß sein und etwa 12 bis 141/o b..-tragen. Die meisten der bekannten Spulenkerne eingangs erwähnter Art erfüllen die geforderten Bedingungen nicht.
  • Es sind bereits Topfkerne aus Ferrit bekannt, bei denen der Luftspalt zwischen dem Ende des Kernbutzens und. einer Deckelplatte- angeordnet ist. Hierbei erfolgt der Induktivitätsabgleich durch Einführen eines mit einem Ferritpulver bedeckten dünnen Kunststoffstreifens in den Luftspalt. Die aufgebrachte Ferritsehicht verläuft in ihrer Stärke keilförmig, so claß durch Hin- und Herschieben des Streifens .eine Änderung der Luftspaltlänge und damit eine Änderung der Spuleninduktivität eintritt. Der Abgleichbereich und die Konstanz der Induktivität sind bei diesen Topfkernen hinreichend groß. Da jedoch bei Schalenkernen der Luftspalt meistens in der Mitte des Kernbutzens angeordnet, von der Spule umgeben und deshalb von außen nicht zugängig ist, kann-hierbei die bei Topfkernen benutzte Abgleiehanordnung nicht verwendet werden.
  • Bei bekannten Schalenkernspulen ist deshalb innerhalb der Durchführungsöffnung des Kernbutzens eine sich durch den gesamten Schalenkern hindurch @erstreckende Isolierstoffhülse mit Innengewinde oder Längsrippen angebracht. In dieser Isolierstoffhülse ist entweder ein Gewindekern oder ein gewindeloser Stift- bzw. Rohrkern aus ferromagnetischem Material, der an einem mit Gewinde versehenen Tragorgan aus Isolierstoff befestigt ist, verstellbar angeordnet. Diese Schalenkernspulen besitzen aber eine Reihe schwerwiegender Nachteile. Zunächst ist der Durchmesser des Abgleichkernes begrenzt durch den freien Innendurchmesser der Isolierstaffhülse. Hierdurch ergeben sich sehr unterschiedliche prozentuale Abgleichbereiche je nach Größe des. verwendeten Luftspaltes; für kleine Luftspalte, d. h. Spalte von unter 0,3 mm Länge, läßt sich der erforderliche Abgleichbereich, der etwa ± 6 bis 7% des mittleren Induktivitätswertes betragen soll, nicht erreichen. Denn für die Größe des mit einem Abgleichkern zu überstreichenden Abgleichbereichs ist im wesentlichen der Außendurchmesser des Abgleichkernes und nicht sein eventueller Innendurchmesser maßgebend. Ein weiterer Nachteil der bekannten Schalenkernanordnungen besteht darin, daß die Isolierstoffhülse im Kraftlinienfeld des Luftspaltes angebracht ist, wodurch Wirbelstromverluste entstehen können, welche die Gesamtgüte einer solchen Schalenkernspule vermindern. Da die Isolierstoffhülsen ferner einen relativ großen Ausdehnungskoeffizienten besitzen, können bei Temperaturschwankungen Längenänderungen auftreten, die eine geringe Verschiebung des Abgleichkernes und damit eine unzulässige Induktivitätsänderung bewirken. Derartige Längenänderungen können auch durch Feuchtigkeitsaufnahme des Isolierstoffes auftreten.
  • Es sind ferner Schalenkerne bekannt, bei denen die Gewindeführung für den Abgleichstift außerhalb des Schalenkernes angebracht ist. Hierdurch wird aber der Raumbedarf der gesamten Spulenkernanordnung nebst Halterung unerwünscht groß. Ein Aufeinanderschichten mehrerer Spulenkerne ist hierbei nicht möglich.. Aus diesem Grunde haben derartige Spulenkerne in der Praxis so gut wie keinen Eingang gefunden.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und schafft einen Spulenkern eingangs erwähnter Art, der allen Anforderungen der Praxis genügt, dadurch, daß das Führungsorgan für das Abgleichstifttragorgan als sich- zentrisch und in Achsrichtung der Durchführungsöffnung im Kernbutzen erstreckender und außerhalb des vom Kernbutzen-Luftspalt herrührenden Kraftlinienfeldes angeordneter Gewindebolzen, vorzugsweise aus nichtmagnetischem 'Jetall, z. B. 'Messing, ausgebildet ist und das Tragorgan für den Abgleichrohrstift eine sich bis in den Abgleichrohrstift hinein erstreckende axiale Bohrung mit Innengewinde aufweist. Auf diese `''eise wird erreicht, daß praktisch der gesamte Raum innerhalb der Durchführungsöffnung des Kernbutzens - außer dem vom Gewindebolzen beanspruchten geringen Mittelraum -für den rohrförmigen Abgl.eichstift zur Verfügung steht und dennoch keine Teile der Abgleichanordnung über den Spulenkern bzw. dessen Halterum hinausragen. Es ist also möglich, in ein und demselben Spulenkern Abgleichstifte mit verschiedenen Durchmessern und Längen zu verwenden, so daß der Abgleichbereich jeweils den gegebenen Luftspaltlängen angepaßt werden kann und somit entweder für eine bestimmte L.uftspaltlän.ge ein Maximum an Regelsteilheit und Abgleichbereich erzielbar oder bei Wahl einer anderen Luftspaltlänge in einem gegebenen Spulenkern durch Verwendung eines Abgleichstiftes mit anderem Außendurchmesser die vorgegebene Abgleichcharakteristik wiederum erreichbar ist.
  • Vorzugsweise besteht das Tragorgan für den Abgleichrohrs.tift aus einem Isolierstoff, vorzugsweise einem Kunststoff, z. B. einem Polyäthylen, Polystyrol oder Polyamid. Diese Werkstoffe sind in sich etwas elastisch, so daß sich im Zusammenwirken mit einem metallischen Gewindebolzen eine gleichmäßige und spielfreie Verstellung des Abgleichstiftes ergibt. Der thermische Ausdehnun:gkoeffizient des Isolierstofftragorgans wirkt sich bei dem Spulenkern nach der Erfindung durch die Anordnung des Tragorgans im Innern des Abgleichrohrkernes praktisch nicht auf die eingestellte Induktivität aus, da Abgleichstift und Festpunkt des Tragorgans in gleicher Höhe, bezog°ri auf die Spulenachse, liegen.
  • Das gleiche ist der Fall, wenn nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung das Tragorgan für den Abgleichrolirstift eine im Innern des Abgleichrohrstiftes angebrachte Gewindehülse aus nichtmagnetischem Material, vorzugsweise nichtmagnetischem Metall, z. B. Messing, aufweist. Hierbei wird also eine metallische Gewindehülse auf dem metallischen Gewindebolzen geführt; diese Teile können mit so kleinen Toleranzen hergestellt werden, daß sie praktisch spielfrei zusammenwirken. Instabilitäten durch thermische oder mechanische Belastungen treten bei dieser Anordnung praktisch nicht mehr auf. Vorzugsweise endet die aus nichtmagnetischem Metall bestehende Gewindehülse im Abgleichrohrstift in einem Abstand von dem dem Gewindebolzen abgewandten Ende des Abgleichrohrstiftes, der etwa wenigstens einem Fünftel der Abgleichstiftlänge entspricht. Auf diese Weise bleibt die Gewindehülse stets außerhalb des Kraftlinienfelde@s des Luftspaltes und kann deshalb keine Güteverluste verursachen. Da der Gewindebolzen, der die Gewindehülse führt, ebenfalls nicht in das Luftspaltfeld hineinragt und außerdem stets wenigsten: teilweise vom Abgleichrohrstift umgeben ist, können auch durch ihn keine Verluste auftreten. Mit einem Spulenkern nach der Erfindung lassen sich demnach höhere Spulengüten erreichen als mit den bisher bekannten Spulenkernen.
  • Eine noch bessere mechanische Stabilität des Spulenkernes erhält man, wenn das Tragorgan für den Abgleichrohrstift in einem zusätzlichen. innerhalb der Durchführungsöffnung und auf der vom Gewindebolzen abgewandten Seite des vorn Kernbutzen-Luftspalt herrührenden Kraft.linienfeldes angeordneten Führungsorgan gehaltert ist, das zweckmäßig aus nichtmagnetischem 'Material, vorzugsweise nichtmagnetischem Metall, z. B. 'Messing, besteht. Damit keine Verluste durch das zusätzliche Führungsorgan entstehen können, endet es vorzugsweise in einem Abstand vom Kernbutzen-Luftspalt, der mindestens der Länge des Luftspaltes entspricht. Das zusätzliche Führungsorgan kann als in der Durchführungsöffnung angebrachte und gegebenenfalls mit einem Innen.-winde versehene Buche ausgebildet sein, wobei das Tragorgan für den Abgleichstift einen mit der Führungsbuchse zusammenwirkenden, kopfarti,-en Absatz aus Isolierstoff aufweist.
  • Eine besonders einfache Anordnung ergibt sich. wenn gemäß der Erfindung die zvlindrisclie Mantelfläche der Durchführungsöffnung yim hertrlrutzeri al-s zusätzliches Führungsorgan selbst dient, an <las sich ein Teil des Tragorgans des Abgleichstiftes führen<' abstützt.
  • Die Erfindung wird an Hand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. In Fig. 1 und 2 sind zwei Schnitte eines schalenartigen Spulenkernes nach der Erfindung dargestellt: Fig. 3 und -1 zeigen ebenfalls im Schnitt eine andere Ausführungsform eines schalenartigen Spulenkerries nach der Erfindung.
  • Der Spulenkern nach den Fig. 1 und 2 besteht aus zwei schalenförmigen Kernhälften 1 und 2 aus ferromagrietischem Material, vorzugsweise aus Ferrit. Die beiden Kernhälften 1 und 2 werden durch zwei gegebenenfalls eine Mittelöffnung aufweisende Halterungsdeckel 3 und 4 aus 'Messing od. dgl. mit Hilfe einiger Schrauben oder Niete, die durch die Öffnungen 5 der Halterungsdeckel 3 und 4 hindurchragen, zusammengehalten.
  • Die Kernhälften 1 und 2 schließen eine Spule 6 zwischen sich ein, die auf einen Spulenkörper 7 aufgewickelt ist. Die Kernhälften 1 und 2 weisen Kernbutzen 8 auf, die mit einer Durchführungsöffnung 9 versehen sind. Die Länge der Kernbutzen 8 ist etwas geringer als die Länge der äußeren Kernmäntel der Kernhälften 1 und 2, so daß zwischen. den Kernbutzen 8 ein Luftspalt 10 frei bleibt, wodurch eine Scherung der Hysteresekurve des verwendeten ferromagnetischen Kernmaterials und damit eine Verringerung der Verluste und des Temperaturkoeffizienten der gesamten Spulenanordnung eintritt.
  • Innerhalb der Durchführungsöffnung 9 ist eine Induktivitätsabgleichanordnung mit einem rohrförmigen Abgleichstift 11 aus ferromagnetischem Material, vorzugsweise ebenfalls aus Ferrit, axial verstellbar angeordnet. Der Abgleichrohrstift 11 sirrt auf einem Tragorgan 12 aus Kunststoff, das einen kopfartigen Ansatz 13 aufweist. Der Abgleichrohrstift 11 ist beim Spritzen des Kunststofftragorgans 12 auf dieses aufgebracht worden. Das Tragorgan 12 weist eine sich bis weit in den Abgleichrohrstift 11 hinein erstreckende axiale Bohrung 14 mit Innengewinde 15 auf. Am unteren Halterungsdeckel 4 ist durch Löten oder Kleben od. dgl. ein Gewindebolzen 16 mit einem Bund 22 aus Messing od. d.gl. befestigt, der sich zentrisch und in Achsrichtung der Durchführungsöffnung 9 erstreckt. Auf diesen Gewindebolzen 16 ist das Tragorgan 12 mit dem Abgleichrohrstift 11 aufgeschraubt. Es ist möglich, die Bohrung 14 des Tragorgans 12 zunächst ohne Innengewinde 15 herzustellen; das Innengewinde schneidet sich nämlich beim Aufschrauben des Tragorgans 12 auf den Gewindebolzen 16 selbsttätig in das Kunststoffmaterial des Tragorgans 12 ein. Der Gewindebolzen 16 endet in einem Abstand vom Luftspalt 10, der etwa der Länge dieses Luftspaltes entspricht. Hierdurch wird erreicht, daß das vom Luftspalt 10 herrührende Kraftlinienf°ld den Gewindebolzen 16 nicht durchsetzen kann, wodurch Güteverluste eintreten würden. Außerdem wird der Gewindebolzen 16 durch den Abgleichrohrstift 11 praktisch. stets gegen das Luftspaltfeld abgeschirmt.
  • Der kopfartige Ansatz 13 des Tragorgans 12 ist mit drei in Achsrichtung des Abgleichrohrstiftes 11 verlaufenden Führungsripp°n 17 versehen, welche sich an der zylindrischen und gegebenenfalls geschliffenen, glatten Wandung 24 der Durchführungsöffnung 9 im oberen Kernbutzen 8 abstützen und somit eine zusätzliche Zentrierung des Abgleichrobrstiftes 11 bewirken. Der Ansatz 13 weist ferner einen Schlitz 18 zum Eingreifen eines Abstimmwerkzeuges auf.
  • Mit Hilfe dieses Abstimmwerkzeuges läßt sich der Abgleichrobrstift 11 in der Durchführungsöffnung 9 axial verstellen und damit eine Induktivitätsänderun.g der Spule 6 erreichen. Durch das Zusammenwirken des Kunststoffes des Tragorgans 12 mit dem metallenen Gewindebolzen 16 und die Abstützung der Führungsrippen 17 an der Wandung 24 des Kernbutzens 8 wird. eine erschütterungs- und temperaturfeste Halterung des Abgleichrohrstiftes 11 und damit eine hohe Konstanz der Spuleninduktivität und -gute erzielt.
  • Falls ein Innenschleifen der Wandung 24 der Durchführungsöffnung 9, insbesondere wenn der Kernteil 1 aus Ferrit besteht, vermieden werden soll, kann in der Durchführungsöffnung 9 eine dünnwandige Buchse aus Messing od. dgl. mit eng toleriertem Innendurchmesser angebracht werden, mit der die Führungsrippen 17 des Tragorgans 12 zusammenwirken.
  • Der Spulenkern nach den Fig. 3 und 4 ist dem Spulenkern nach den Fig. 1 und 2 ähnlich. Gleichartige Teile haben gleiche Bezugszeichen erhalten. Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel nach Fig.1 besteht beim Spulenkern nach Fig.3 das Tragorgan 12 für den Abgleichrohrstift 11 aus zwei verschiedenen Teilen, nämlich einem kopfartigen Ansatz 13 aus Kunststoff und einer Innengewinde-hülse 19 aus Messing od. dgl. Die Gewindehülse 19 ist in den Abgleichrohrstift 11 eingeklebt. Die Länge dieser Gewindehülse 19 ist so. bemessen, daß ihr vom Gewindebolzen 16 abgewandtes Ende in einem Abstand vom Ende des Abgle.ichroh!rstiftes 11 endet, der etwa einem Fünftel der Abgleichstiftlänge entspricht. Auf diese Weise wird die Gewindehülse 19 durch den Abgleichrohrstift 11 gegen das Kraftlinienfeld des Luftspaltes 10 stets abgeschirmt, so daß die Gewindehülse 19 keine Verluste verursachen kann. Über der Gewindehülse 19 ist der Ansatz 13 in den Abgleichrohrstift 11 eingeklebt bzw. eingespritzt. Zur bessern Kraftübertragung vom Ansatz 13 auf die Gewindehülse 19 und den Abgleichrohrstift 11 ist die Gewindehülse 19 am oberen Ende mit einer Nase 20 versehen, die in das -,I#Taterial des Kunststoffansatzes 13 eingreift.
  • Der Halterungsdeckel3 weist eine in die Durchführungsöffnung 9 hineinragende Buchse 21 mit Innengewinde auf. Diese Buchse 21 dient als zusätzliches Führungsorgan für den Ansatz 13 des Tragorgans 12. Beim Einschrauben des Abgleichrohrstiftes 11 in die Durchführungsöffnung 9 schneidet sich in den Ansatz 13 ein Außengewinde entsprechend dem Innengewinde der Buchse 21 selbsttätig ein. Die doppelte Gewindeführung zwischen Gewindehülse 19 und Gewindebolzen 16 und zwischen der Buchse 21 und dem Ansatz 13 garantiert eine sichere, unverschiebbare Halterung des Abgleichrohrstiftes 11.
  • Die Buchse 21 braucht nicht unbedingt mit dem Halterungsdeckel3 aus einem Stück zu bestehen, sondern kann als vom Halterungsdeckel unabhängige, in die Durchführungsöffnung 9 eingeldebte Gewindebuchse ausgebildet sein. Die Buchse 21 endet zur Vermeidung von Verlusten in einem Abstand vom Luftspalt 10, der mindestens der Länge des Luftspaltes 10 entspricht.
  • Bei beiden dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Längen der Teile 9 bis 19 bei gegebener Länge der Kernhälften 1 und 2 so gewählt, daß der Ansatz 13 des Tragorgans 12 auch beim Überstreichen des größtmöglichen Abgleichbereiches, d. h. der größtmöglichen axialen Verstellung des Abgleichrohrstiftes 11, nicht über den Halterungsdeckel 3 hinausragt.
  • Ferner sei nochmals darauf hingewiesen, daß das Tragorgan 12 für den Abgleichrohrstift 11 zur festen Halterung und zur Vermeidung von Verlusten nur in Führungsorganen geführt wird, die beiderseits des Luftspaltes 10 und außerhalb des Luftspalt-Kraftlinienfeldes angeordnet sind.
  • Infolge der Führung des Tragorgans 12 durch den Gewindebolzen 16 wird erreicht, daß der Außendurchmesser des Abgleichrohrs,tiftes 11 praktisch bis auf den Innendurchmesser der Durchführungsöffnung 9 vergrößert werden kann, so daß durch Auswechseln des Abgleichrohrstiftes jede gewünschte Abgleichcharakteristik erhältlich ist.
  • Selbstverständlich kann die Ausbildung und Anordnung des Ansatzes 13 und der Buchse 21 und/oder der Gewindehülse 19 des Spulenkernes nach Fig. 3 auch auf den Spulenkern nach Fig. 1 übertragen werden, und umgekehrt.
  • Um eine genaue Zentrierung des am Halterun.gsdeckel 4 befestigten Gewindebolzens 16 in der Durchführungsöffnung 9 zu erreichen, kann entweder der Außendurchmesser des Bundes 22 des Gewindebolzens 16 dem Durchmesser der Durchführungsöffnung 9 genau angepaßt oder der Halterungsdeckel 4 mit der Spulenkernhälfte 2 in einer Zentriervorrichtung fest verbunden werden. Die Verbindung der Halterungsdeckel 3 und 4 mit den Spulenkernhälften 1 und 2 kann entweder durch Umspritzen mit einem insbesondere wärmefesten Kunststoff oder durch Kleben erfolgen. In den Fig. 1 und 3 ist eine Schicht Klebemittel zwischen den Halterungsdeckeln 3 und 4 und den Kernteilen 1 und 2 mit 23 angedeutet. Die an die Halterungsdeckel 3 und 4 angrenzenden Kernteile 1 und 2 können gegebenenfalls auch mit einer Metallschicht, z. B. einer Silberschicht, überzogen werden; hierbei erfolgt die Verbindung der metallenen HaIterungsdeckel 3 und 4 mit den Kernteilen 1 und 2 durch Löten.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Geschlossener schalen- oder topfartiger Spulenkern aus ferromagnetischem Material, insbesondere aus gesintertem Material, z. B. Ferrit, mit einem mittleren, von einer Spule umschlossenen, einen Luftspalt aufweisenden und mit einer axialen Durchführungsöffnung versehenen Kernbutzen und einer Induktivitätsabgleichanordnung, welche aus einem in der Durchführungsöffnung axial verstellbaren, rohrförmigen Ahgleichstift aus ferromagnetischem Material besteht, der an einem mit Gewinde versehenen Tragorgan aus nichtmagnetischem Material befestigt ist, das durch mindestens ein Führungsorgan geführt ist, welches sich. praktisch vollständig innerhalb der Durchführungsöffnung des Kernbutzens befindet. dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsorgan für das Abgleichstifttragorgan (12) als sich zentrisch und in Achsrichtung der Durchführungsöffnung (9) im Kernbutzen (8) erstreckender und außerhalb des vom Kernbutzen-Luftspalt (10) herrührenden Kraftlinienfeldes angeordneter Gewindebolzen (16), vorzugsweise aus nichtmagnetischem Metall, z. B. Messing, ausgebildet ist und das Tragorgan (12) für den Abgleichrohrstift (11) eine sich bis in den Abgleichrohrstift hinein erstreckende axiale Bohrung (14) mit Innengewinde (15) aufweist.
  2. 2. Spulenkern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragorgan (12) für den Abgleichrohrstift (11) aus einem Isolierstoff, vorzugsweise einem Kunststoff, z. B. einem Polyäthylen, Polystyrol oder Polyamid, besteht.
  3. 3. Spulenkern nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragorgan (12) für den Abgleichrohrstift (11) eine im Innern des Abgleichrohrstiftes angebrachte Gewindehülse (19) aus nichtmagnetischem Material. vorzugsweise nichtmagnetischem Metall, z. B. Messing. aufweist.
  4. 4. Spulenkern nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aus-nichtmagnetischem Metall bestehende Gewindehülse (19) im Abgleichrohrstift (11) in einem Abstand von dem dem Gewindebolzen (16) abgewandten Ende des Abgleichrohrstiftes endet, der etwa wenigstens einem Fünftel der Abgleichstiftlänge entspricht.
  5. 5. 5pulenkern nach. den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragorgan (12) in einem zusätzlichen, innerhalb der Durchführungsöffnung (9) und auf der vom Gewindebolzen (16) abgewandten Seite des vom Kernbutzen-Luftspalt (10) herrührenden Kraftlinienfeldes angeordneten Führungsorgan (21) gehaltert ist.
  6. 6. Spulenkern nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet,. daß das zusätzliche Führungsorgan (21) aus nichtmagnetischem Material, vorzugsweise nichtmagnetischem Metall, z. B. Messing, besteht.
  7. 7. Spulenkern nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das aus nichtmagnetischem Metall bestehende zusätzliche Führungsorgan (21) in einem Abstand vom Kernl)utzen-Luftspalt (10) endet, der mindestens der Länge des Luftspaltes entspricht. B.
  8. Spulenkern nach den Ansprüchen 5 his 7. dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Führungsorgan als in der Durchführungsöffnung (9) angebrachte und gegebenenfalls mit einem Innengewinde versehene Buchse (21) ausgebildet ist und das Tragorgan (12) für den Abgleichstift (11) einen mit der Führungsbuchse zusammenwirkenden, kopfartigen Ansatz (13) aus Isolierstoff aufweist.
  9. 9. Spulenkern nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem zusätzlichen Führungsorgan (21) zusammenwirkende Isolierstoffansatz (13) des Tragorgans (12) mit einem Außengewinde versehen ist.
  10. 10. Spulenkern nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem zusätzlichen Führungsorgan (21) zusammenwirkende Isolierstoffansatz (13) des Tragorgans (12) mit mehreren vorzugsweise in Achsrichtung des Abgleichstifte: (11) verlaufenden und gegebenenfalls Gewinde aufweisenden Führungsrippen (17) versehen ist.
  11. 11. Spulenkern nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Mantelfläche (24) der Durchführungsöffnung (9) im Kernbutzen (8) als zusätzliches Führungsorgan selbst dient, an das sich ein Teil (13) des Tragorgans (12) des Abgleichstiftes (11) führend abstützt.
  12. 12. Spulenkern nach einem der bisherigen Ansprüche, bei dem die Kernteile mittel: einer vorzugsweise aus nichtmagnetischem Material leergestellten Halterung zusammengehalten werden. welche im wesentlichen aus die Stirnflächen des Spulenkernes abdeckenden Halterungsdeckeln besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsorgane (16 bzw. 21) für das Tragorgan (12) an den Halterungsdeckeln (3 bzw. 4) befestigt sind bzw. mit diesen aus einem Stück bestehen.
  13. 13. Spulenkern nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsdeckel (3 und 4) mit den an sie angrenzenden Kernteilen (1 und 2) durch Umspritzen mit einem insbesondere wärmefesten Kunststoff befestigt sind.
  14. 14. Spulenkern nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsdeckel (3 und 4) mit den an sie angrenzenden Kernteilen (1 und 2) durch Kleben (23) verbunden sind.
  15. 15. Spulenkern nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die an die metallenen Halterungsdeckel (3 und 4) angrenzenden Kernteile (1 und 2) mit einer Metallschicht, z. B. einer Silberschicht, versehen sind und die Verbindung der Halterungsdeckel mit den Kernteilen durch Löten erfolgt ist.
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