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DE10260992A1 - GuD-Kraftwerk sowie Verfahren zum Betrieb von Kraftwerken dieser Art - Google Patents

GuD-Kraftwerk sowie Verfahren zum Betrieb von Kraftwerken dieser Art Download PDF

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DE10260992A1
DE10260992A1 DE2002160992 DE10260992A DE10260992A1 DE 10260992 A1 DE10260992 A1 DE 10260992A1 DE 2002160992 DE2002160992 DE 2002160992 DE 10260992 A DE10260992 A DE 10260992A DE 10260992 A1 DE10260992 A1 DE 10260992A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
power plant
heat
steam
turbine
gas turbine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002160992
Other languages
English (en)
Inventor
Erik Riedel
Joachim Koenig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Riedel Erik Dr-Ing
Original Assignee
Riedel Erik Dr-Ing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Riedel Erik Dr-Ing filed Critical Riedel Erik Dr-Ing
Priority to DE2002160992 priority Critical patent/DE10260992A1/de
Publication of DE10260992A1 publication Critical patent/DE10260992A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C6/00Plural gas-turbine plants; Combinations of gas-turbine plants with other apparatus; Adaptations of gas-turbine plants for special use
    • F02C6/18Plural gas-turbine plants; Combinations of gas-turbine plants with other apparatus; Adaptations of gas-turbine plants for special use using the waste heat of gas-turbine plants outside the plants themselves, e.g. gas-turbine power heat plants
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E20/00Combustion technologies with mitigation potential
    • Y02E20/16Combined cycle power plant [CCPP], or combined cycle gas turbine [CCGT]

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf GuD-Kraftwerk mit einer Gasturbine (110) und einem Wasser/Dampf-Kreislauf für den Dampfturbinenprozess, dessen Bestandteil Dampferzeuger (127) und ein Turbinensatz sind, sowie auf ein Betriebsverfahren dafür; um die Nachteile bekannter GuD-Kraftwerke zu beheben, wird vorgeschlagen, dass parallel zum Dampferzeuger (127) ein Wärmespeicher (118) angeordnet ist, der an die Leitung (114) zwischen dem Austritt der Gasturbine (110) und dem Eintritt des Abhitzekessels (127) angeschlossen ist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein GuD-Kraftwerk mit einer Gasturbine und einem Dampf/Wasser-Kreislauf für den Dampfturbinenprozess, dessen Bestandteile ein Dampferzeuger (Abhitzekessel) und ein Turbinensatz sind. Außerdem betrifft die Erfindung Verfahren zum Betrieb von Kraftwerken dieser Art.
  • Beim GuD-Prozess handelt es sich um eine Kombination eines Gasturbinenprozesses mit einem Dampfturbinenprozess. Je nachdem ob mit dem GuD-Kraftwerk nur Strom oder neben Strom auch Wärme erzeugt werden soll, wird zwischen GuD-Prozessen mit und ohne Kondensationsbetrieb unterschieden.
  • Bei GuD-Kraftwerken ohne Kondensationsbetrieb, bei denen der Abdampf aus den Dampfturbinenteil der GuD-Anlage zu Heizzwecken oder als Prozessdampf verwendet wird, ist die Kraftwerksleistung abhängig von der Dampfmenge, die aus dem Dampfturbinenteil entnommen werden kann. Eine große Dampfentnahmemenge geht einher mit einer hohen Kraftwerksleistung, eine geringe Dampfentnahmemenge entspricht einer niedrigen Kraftwerksleistung. In der beschriebenen Konstellation ist eine Einflussnahme auf die Stromproduktion durch Reaktion auf Stromüberschuss oder -mangel bzw. die daraus resultierenden Marktpreisen kaum möglich. Das GuD-Kraftwerk wird unflexibel gegenüber den Gegebenheiten am Strommarkt betrieben.
  • Bei GuD-Kraftwerken mit Kondensationsbetrieb:
    Um die Schwankungen im Strombedarf ausgleichen bzw. Einnahmen aus den daraus resultierenden Marktpreisen erzielen zu können, ist eine – gegenüber dem mittleren Strombedarf – größer dimensionierte Kraftwerksanlage erforderlich. Von Nachteil sind die damit einhergehenden Investitionskosten. Zu dem wird das GuD-Kraftwerk nicht ständig bei Volllast betrieben werden können; ein Teillastbetrieb führt in der Regel zu kleineren Wirkungsgraden, wodurch sich die spezifischen Arbeitskosten aufgrund des höheren spezifischen Brennstoffverbrauchs erhöhen.
  • Zum Stand der Technik gehört auch noch der Inhalt der Druckschriften DE-A-35 34 687 und US-A-44 79 353 . Diese beziehen sich jedoch nicht auf GuD-Kraftwerke.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten, beim Betrieb bekannter GuD-Kraftwerke bestehenden Nachteile zu beseitigen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Maßnahmen und Merkmale der Patentansprüche gelöst. Die Ausrüstung des GuD-Kraftwerkes mit einem Wärmespeicher ermöglicht es, eine thermodynamische Entkopplung des Gasturbinenteils vom Abhitzeteil zu erreichen. Daraus ergeben sich die folgenden Vorteile:
    Vorteil eines GuD-Kraftwerkes ohne Kondensationsbetrieb: Die Gasturbine kann im Rahmen der Reichweite des Wärmespeichers unabhängig von der Last des Abhitzeteils des GuD-Kraftwerkes betrieben werden. Dadurch können über den Betrieb des GuD-Kraftwerkes zusätzliche Einnahmen aus der Strompreisdifferenz erzielt werden, die durch den Stromüberschuss bzw. die verstärkte Stromnachfrage entsteht. Auch können Verluste vermieden werden, wenn die Erlöse aus dem Stromverkauf – beispielsweise nachts – die Brennstoffkosten bzw. die im wesentlichen durch die Brennstoffkosten bestimmten Stromgestehungskosten nicht decken.
  • Vorteil eines GuD-Kraftwerkes mit Kondensationsbetrieb: Zur Erzielung der oben genannten zusätzlichen Einnahmen muss lediglich der Gas-turbinenteil des GuD-Kraftwerkes für eine höhere Leistung dimensioniert sein. Alle weiteren Anlagenteile bleiben von dem modifizierten GuD-Betrieb in ihren Abmessungen unbetroffen.
  • Ein weiterer Vorteil beider Varianten ist, dass Beiträge zur Stabilisierung der Netzfrequenz (Bereitstellung von sogenannter Regelenergie) geleistet werden können. Die hieraus erzielbaren Einnahmen kämen ebenfalls dem Kraftwerksbetreiber zu Gute. Aufgrund der hohen Einnahmen am Strommarkt ist es zurzeit besonders günstig, Regelenergie bereitzustellen und zu verkaufen.
  • Weitere Vorteile beider Varianten: Offene Gasturbinen (Gasturbinen-Kraftwerk ohne Abhitzekessel) können mit sehr hohen Laständerungsgeschwindigkeiten betrieben werden und sind damit für die Bereitstellung von Regelenergie besonders gut geeignet. Allerdings bringt der Betrieb offener Gasturbinen den Nachteil mit sich, dass der elektrische Wirkungsgrad bei der Stromerzeugung vergleichsweise gering ist (max. 40%) und der spezifische Brennstoffbedarf entsprechend hoch ist. Mit GuD-Kraftwerken sind Laständerungen nur mit geringerer Geschwindigkeit möglich, was nachteilig ist; der Prozess arbeitet allerdings bei höheren elektrischen Wirkungsgraden (bis ca. 58%). Die erfindungsgemäße Lösung vereint den Vorteil hinsichtlich hoher Laständerungsgeschwindigkeiten offener Gasturbinen mit den Vorteilen höherer Wirkungsgrade von GuD-Kraftwerken.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sollen anhand von in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert werden. Es zeigen
  • 1 eine Ausführung eines GuD-Kraftwerkes nach der Erfindung und
  • 2 bis 4 mögliche technische Ausführungsformen von Wärmespeichern.
  • Anhand der 1 wird zunächst der GuD-Prozess vereinfacht dargestellt, wie er ohne die Einbeziehung des Wärmespeichers abläuft. Die Gasturbine 110 setzt sich aus den Komponenten Verdichter 111, Brennkammer 112 und Turbine 113 zusammen. Die mit dem Brennstoff in den Prozess eingebrachte Energie wird zu einem Teil in Rotationsenergie der Turbine und anschließend weiter in elektrische Energie (Stromgenerator 109) und zu einem anderen Teil in Wärme umgesetzt. Um die am Austritt der Gasturbine im Abgas enthaltene Wärme möglichst weitgehend zu nutzen, wird der Abgasstrom über die Leitung 114 in einen so genannten Abhitzekessel 127 geleitet. Dort wird die in dem Abgasstrom enthaltende Wärme zum größten Teil über die Wärmetauscher 128 und 129 an den Wasser-/Dampfkreislauf des Abhitzekessels übertragen. Es ist auch bekannt, dem Abhitzekessel/Dampferzeuger in einer separaten Brennkammer aufgeheizte Gase zusätzlich zuzuführen.
  • Der Wasser-/Dampfkreislauf ist wie folgt beschrieben: Wie bei einem konventionellen Kraftwerk wird das Prozesswasser hinter der Speisepumpe 139 vorgewärmt, verdampft und überhitzt. Der überhitzte Dampf wird in der Hochdruckturbine 130 entspannt und üblicherweise über die Leitung 129 im Abhitzekessel zwischenüberhitzt. Mittels der Leitung 134 wird der zwischenüberhitzte Dampf in die Mitteldruckturbine 131 und anschließend über die Leitung 135 in die Niederdruckturbine 132 geleitet und stufenweise entspannt. Die Teilturbinen 130, 131 und 132 sind üblicherweise über eine gemeinsame Welle mit dem Generator 133 verbunden, in dem die Rotationsenergie der Turbinen in elektrischen Energie umgewandelt wird. Über die Leitung 136 wird der entspannte Dampf in den Kondensator 137 geleitet, dort verflüssigt und anschließend über die Leitung 138 zur Speisepumpe 139 geleitet. Aus Gründen der Vereinfachung wird in 1 auf die Darstellung und Beschreibung der Vorwärmerstrecken und eventueller Anzapfungen von Dampf, der beispielsweise zu Heizzwecken benötigt wird, verzichtet.
  • Die gewünschte thermodynamische Entkopplung des Turbinenteils von dem Abhitzeteils des GuD-Kraftwerkes geschieht mit Hilfe des Wärmespeichers 118. Der Wärmespeicher 118 ist innerhalb des GuD-Prozesses im Rauchgasverlauf zwischen dem Austritt aus der Gasturbine 110 und dem Eintritt in den Abhitzekessel 127 des GuD-Kraftwerks angeordnet. Hierdurch wird die Entkopplung der Gasturbine von dem Abhitzekessel erreicht. Dies ermöglicht es, die schnell regelbare Gasturbine zur Bereitstellung von Regelenergie zu nutzen, ohne den Abhitzeprozess eines GuD-Kraftwerks zu beeinflussen.
  • Da GuD-Kraftwerke, wie sie beispielsweise in 1 dargestellt sind, in der Regel mit Erdgas oder Erdöl betrieben werden, enthalten deren Rauchgase kaum Staub- oder Schmutzpartikel. Daher eignen sich Schüttungen, z. B. aus Kies, gut als Wärmespeichermaterialien, da bei dem hohen Verhältnis von Schüttgutoberfläche zum Schüttgutvolumen das Wärmeübertragungsverhalten günstig ist.
  • In Folgenden wird der Einspeicherprozess beschrieben: Die Wärmespeicherschüttung wird mit heißen Abgasen der Gasturbine erwärmt, die zu diesem Zweck in den Wärmespeicher geleitet werden. Dies erfolgt durch Androsselung des den Abhitzekessel 127 durchströmenden Gasstroms über die Klappe 124 oder über ein Gebläse 140, das bei geöffneter Klappe 119 über die Leitung 120 Rauchgas aus dem Wärmespeicher 118 herauszieht. Die Verwendung des Gebläses 140 hätte den Vorteil, dass der Abhitzekessel 127 nicht unter einem erhöhten Überdruck betrieben werden müsste.
  • Die Rauchgase heizen das Wärmespeichermedium nach und nach von unten nach oben auf, wobei sich innerhalb der Speicherschüttung die in 2 dargestellte Temperaturverteilung ausbildet, die für dieses Speicherprinzip typisch ist.
  • Vorteilhaft an der in 1 dargestellten Anordnung von Gebläsen und Klappen ist, dass diese Einrichtungen auf der kalten Seite des Kraftwerksprozesses angeordnet sind, und somit keiner starken thermischen Beanspruchung unterliegen. Von der verfahrenstechnischen Prozessführung her könnte der gleiche Effekt auch mit einer Drosselklappe in der Leitung 114 hinter der Abzweigung der Leitung 116 und einer weiteren Klappe in der Leitung 116 selbst erzielt werden. Diese Klappen sind nicht in 1 dargestellt. Bei dieser Anordnung wären die Klappen Rauchgasen mit Temperaturen von ca. 400°C bis 600°C ausgesetzt, was technisch anspruchsvoll ist und auch höhere Anschaffungs- und Wartungskosten für diese Einrichtungen bedeuten würde. Vorteilhaft an dieser Verfahrensführung ist, dass sich ein Gebläse am Ende der Leitung 120 erübrigt.
  • Beim Ausspeichern wird die Klappe 119 vollständig geschlossen, die Klappe 117 vollständig geöffnet und die Klappe 124 teilweise geschlossen, so dass nur ein Teilstrom des Rauchgases über die Leitung 125 das Kraftwerk verlässt. Der verbleibende Rauchgasstrom wird dann über die Leitung 123, das Gebläse 122 und die Leitung 121 in den Wärmespeicher 118 geleitet.
  • Dort wird das Rauchgas im Wärmeaustausch mit dem Wärmespeichermedium auf nahezu Abgastemperatur der Gasturbine aufgeheizt. Das heiße Rauchgas wird über die Leitungen 116 und 114 in den Abhitzekessel 127 zurück geführt, wo die in ihm enthaltene Wärme über die Wärmetauscher 128 und 129 abgegeben und zur Dampferzeugung genutzt wird.
  • Der Wärmespeicher könnte beim Ausspeichern sowohl mit Rauchgas als auch mit Luft beaufschlagt werden. Der Betrieb mit Rauchgas ist vorzuziehen, da er zu besseren Wirkungsgraden führt und auf der kälteren Austrittsseite des Wärmespeichers Kondensation des feuchten Rauchgases auf der kalten Austrittsseite des Wärmespeichers vermieden wird.
  • Der Wärmespeicher 118 kann in Kombination mit dem GuD-Kraftwerk 110 auf zwei verschiedene Weisen betrieben werden:
    Einerseits kann bei konstanter Leistung der Gasturbine 110 der Abgasstrom wahlweise in den Wärmespeicher 118 oder in den Abhitzekessel 127 geleitet werden. Dadurch wird die thermische und in Folge dessen auch die elektrische Leistung aus dem Abhitzeprozess verändert; d. h., die Leistungsregelung erfolgt dementsprechend über die Dampfturbinen der GuD-Anlage. Diese Fahrweise eignet sich vor allem für GuD-Kraftwerke, die – wie in 1 dargestellt – im Kondensationsbetrieb gefahren werden. Zwar ist die betrieblich mögliche Laständerungsgeschwindigkeit im alleinigen Gasturbinenturbinenprozess höher als die im Abhitzeprozess, allerdings ist der durch Laständerungen bedingte Verschleiß von Anlagenteilen im Abhitzekessel kostenmäßig deutlich niedriger verglichen mit dem Verschleiß von Bauteilen einer Gasturbine. Daher eignet sich diese Betriebsweise für Anwendungen, für die keine extrem hohen Laständerungsgeschwindigkeiten notwendig sind, z. B. für das Load Levelling. Unter dem Begriff Load Levelling wird verstanden, dass tageszeitliche Strompreisschwankungen dadurch ausgeglichen werden, dass in Zeiten geringer Stromnachfrage bzw. niedriger Strompreise die Leistung eines Kraftwerkes reduziert wird, um anschließend in Tageszeiten mit hoher Stromnachfrage und entsprechend hohen Strompreisen das Kraftwerk mit maximal möglicher Leistung zu betreiben.
  • Andererseits kann bei konstanter Leistung des Abhitzeprozesses eine Leistungsregelung über die Gasturbine erfolgen. Bei einer Leistungserhöhung durch die Gasturbine wird der überschüssige Abgasstrom aus der Gasturbine in den Wärmespeicher 118 geleitet. Bei einer reduzierten Leistung der Gasturbine wird der dem Abhitzeprozess fehlende Abgasstrom durch Rauchgas aus dem Wärmespeicher 118 ersetzt. Somit bleibt der Abhitzeprozess – im Rahmen der Reichweite des Wärmespeichers 118 – von den Laständerungen der Gasturbine 110 unbeeinflusst. Diese Betriebsweise eignet sich sowohl für das so genannte Load Leveling als auch insbesondere zur Bereitstellung von Regelenergie, da in diesem Fall hohe Laständerungsgeschwindigkeiten erforderlich sind. Die hohen Erlöse aus dem Verkauf von Regelenergie rechtfertigen in der Regel die durch die schnellen Lastwechsel verursachte Lebensdauerverkürzung für die Gasturbine bei weitem.
  • Für wärmegeführte GuD-Kraftwerke, bei denen die Leistung des GuD-Prozesses von der Wärmeabnahme eines Verbrauchers bestimmt wird (Abhitzeprozess ohne Kondensationsbetrieb), ist letztere Betriebsweise des Wärmespeichers besonders geeignet, da dadurch – im Rahmen der Reichweite des Wärmespeichers – eine Entkopplung des Abhitzeprozesses vom Gasturbinenprozess möglich wird und demzufolge der Strom aus der Gasturbine zur Deckung von Regelenergieanforderungen vermarktet werden kann. Mischformen aus beiden Betriebsarten sind hierbei ebenfalls möglich.
  • In 1 ist der Wärmespeicher 118 mit seinen Zu- und Abführungen schematisch dargestellt. In den 2 bis 4 werden mögliche technische Ausführungen der Wärmespeicher aufgezeigt. Dabei muss zwischen Wärmespeichern mit ruhendem Wärmespeichermedium und Wärmespeichern mit bewegten Wärmespeichermedium unterschieden werden. Bei den Wärmespeichern mit bewegten Medien, z. B. sogenannten „pebble heater" (vgl. Vorlesung SS 2002 „Wärmeübertrager und Dampferzeuger", Prof. Dr. Renz, Lehrstuhl für Wärmeübertragung und Klimatechnik , RWTH Aachen) sind die Temperaturen, die sich im Wärmespeichermedium einstellen, einfach darzustellen. Für die technischen Ausführungen eines Wärmespeichers mit ruhendem Wärmespeichermedium sind die Temperaturverläufe komplexer. Diese werden in 2 dargestellt.
  • Der Wärmespeicher mit ruhenden Wärmespeichermedium selbst wird zweckmäßigerweise als sogenannter Schicht- oder Zellenspeicher ausgeführt. Im oberen Bereich der 2 sind die einzelnen „Wärmespeicherzellen" 400 einzeln oder als übereinander angeordnete Speicherzellen in „Wärmespeicherschichten" dargestellt. Die Zellen sind entweder einzelne Partikel des Speichermediums oder lose oder zusammenhängende Anhäufungen von Partikeln, die untereinander und mit der Umgebung im Wärmeaustausch stehen. Zur Minimierung von Strömungsverlusten sind auch Einbauten mit definierten Geometrien denkbar, wie sie in den so genannten Winderhitzern in Stahlwerken Verwendung finden. In 2 sind die Einzelschichten in Strömungsrichtung des Prozessmedium aufgereiht dargestellt. Je nach Betriebsart des Wärmespeichers „Einspeichern" oder „ Ausspeichern" werden der Wärmespeicher bzw. die Wärmespeicherzellen oder – schichten in der einen oder der umgekehrten Richtung vom Prozessmedium durchströmt. In 2 erfolgt während der Einspeicherphase die Durchströmung mit dem wärmeabgebenden Medium von links nach rechts und während der Ausspeicherphase analog die Durchströmung mit dem wärmeaufnehmenden Medium von rechts nach links.
  • Dieser Speichertyp ist dadurch gekennzeichnet, dass mit geeigneten Maßnahmen zur besseren Wärmeübertragung die Wärmeleitung innerhalb einer Zelle oder einer Schicht begünstigt ist, jedoch in Strömungsrichtung des wärmeabgebenden bzw. wärmeaufnehmenden Mediums, beispielsweise mittels isolierender Zwischenlagen, derart behindert wird, dass sich eine ausgeprägte Temperaturverteilung in Richtung der Durchströmung des Wärmespeichers ausbilden kann. Die Temperaturverteilung ist qualitativ im unteren Bereich der 2 dargestellt. Die X-Achse 401 entspricht der Lauflänge des Wärmespeichers in Strömungsrichtung; in Y-Richtung (Y-Achse 402) sind die zugehörigen Temperaturen der jeweils in X-Richtung aufgereihten Wärmespeicherzellen oder -schichten zu verschiedenen Zeitpunkten 406 bis 411 des Ein- und Ausspeicherns aufgeführt.
  • Zunächst wird die Wirkungsweise des Wärmespeichers mit ruhenden Wärmespeichermedium prinzipiell beschrieben. Mit Wechsel zum Ein- bzw. Ausspeichern wird die Strömungsrichtung des Prozessmediums umgekehrt, so dass im Wärmespeicher grundsätzlich zwischen einem „heißen Ende" und einem „kalten Ende" unterschieden werden kann. In dem in 2 dargestellten Fall wird der Wärmespeicher beim Einspeichern vom Prozessmedium von links nach rechts durchströmt, so dass links die heiße Seite 412 ist, da den Wärmespeicherzellen am linken Ende des Wärmespeichers nahezu die Temperatur des heißen Prozessmediums aufgeprägt ist. Zum Ausspeichern wird die Strömungsrichtung des Prozessmedium umgedreht und der Speicher von rechts nach links durchströmt. Daher nehmen die an rechten Ende des Wärmespeichers angeordneten Schichten oder Zellen in etwa die Temperatur des kalten Prozessmediums an. Demzufolge kennzeichnen die Wärmespeicherzellen auf der rechten Seite das kalte Ende 413 des Wärmespeichers.
  • Aufgrund der eingangs erwähnten Einschränkung der Wärmeleitung in Strömungsrichtung des Prozessmediums und Begünstigung der Wärmeleitung quer zu Strömungsrichtung stellt sich ein ausgeprägtes Temperaturprofil in Strömungsrichtung des Prozessmediums ein. Je nach Ladezustand des Speichers wandert das Temperaturprofil beim Ein- bzw. Ausspeichern zwischen den Zellen an den jeweiligen Enden des Wärmespeichers hin und her, und zwar beim Einspeichern nach rechts und beim Ausspeichern nach links.
  • Der Wärmespeicher wird derart betrieben, dass sich in den Zellen oder Schichten, die den seitlichen Speicherenden nahe liegen, näherungsweise die Temperatur des jeweils einströmenden Mediums einstellt – je nach Zustand „Einspeichern oder Ausspeichern". Der Ausspeicherprozess wird also beendet, sobald die Temperaturen am heißen Ende 412 des Wärmespeichers spürbar sinkt. Umgekehrt wird der Einspeicherprozess beendet, sobald die Temperatur am kalten Ende 413 des Wärmespeichers spürbar ansteigt. Voraussetzung hierfür ist, dass zwischen Wärmspeichermedium und Prozessmedium durch hinreichend große Wärmetauscherflächen und über Wärmeleitung innerhalb der Zellen oder Schichten ausreichend Wärme von dem Prozessmedium abgegeben bzw. aufgenommen werden kann.
  • Dadurch, dass an der heißen Seite 412 des Wärmespeichers das beim Einspeichern in den Wärmespeicher eintretende Prozessmedium (Durchströmung von links nach rechts) nahezu die gleiche Temperatur und den gleichen Druck aufweist, wie das beim Ausspeichern aus dem Wärmespeicher austretende Prozessmedium (Durchströmung von rechts nach links), wird sichergestellt, dass der Kraftwerksprozess in allen dargestellten Speicherphasen unbeeinträchtigt vom Betriebszustand des Wärmespeichers betrieben werden kann.
  • Im unteren Bereich der 2 sind die Temperaturverläufe im Wärmespeicher in Abhängigkeit von der Lauflänge in Strömungsrichtung zu unterschiedlichen Zeitpunkten des Ein- und Ausspeicherns dargestellt. Je nach Ladezustand des Wärmespeichers wandert die Temperatur innerhalb der Aufreihung der Wärmespeicherzellen oder -schichten, die sich nicht direkt am kalten oder heißen Ende des Wärmespeichers befinden, zwischen den Temperaturen ϑu (Linie 403) und ϑo (Linie 405) hin und her. Die Temperatur ϑo würde dem typischen Temperaturniveau am Austritt einer Gasturbine entsprechen, das zwischen 400°C und 600°C liegt. Die Temperatur ϑu liegt entweder bei dem Betrieb des Wärmespeichers mit Rauchgases auf dem Niveau des aus dem Abhitzekessel 127 austretenden Rachgases (80°C bis 150°C) oder bei dem Betrieb mit Luft auf dem Temperaturniveau der Umgebung. Bei einem Betrieb des Wärmespeichers mit Umgebungsluft ist es weiterhin denkbar, die erforderlichen Luftmengen mittels des aus dem Abhitzekessel 127 austretenden Rauchgases vorzuwärmen. Aus Vereinfachungsgründen ist diese Möglichkeit nicht bildlich dargestellt.
  • Der Temperaturverlauf 406 stellt den Wärmespeicher im entladenen Zustand dar. D.h. unmittelbar rechts von den Zellen bzw. Schichten am linken, heißen Ende des Wärmespeichers sinkt die Temperatur auf das Niveau der rechten, kalten Seite ab.
  • Einspeichern: Das Prozessmedium durchströmt die Wärmespeicherzellen 400 von links nach rechts. Dabei werden die Wärmespeicherzellen, die eine niedrigere Temperatur als das Prozessmedium aufweisen, durch das Prozessmedium aufgeheizt. Dabei kühlt sich das Prozessmedium nach und nach auf das Niveau der kalten Seite des Wärmespeichers ab. Es entsteht in der Regel ein S-förmiges Temperaturprofil, wie es in 2, Nummern 406 bis 411 dargestellt ist. Ursächlich hierfür ist, dass in den links befindlichen Zellen des Wärmespeichers die treibende Temperaturdifferenz wischen Prozess- und Wärmespeichermedium gering ist und sich somit das Wärmespeichermedium nur geringfügig aufheizt. Der Temperaturgradient zwischen den Zellen des Wärmespeicher verläuft dementsprechend flach. In den weiter rechts befindlichen Wärmespeicherzellen steigt die o.g. Temperaturdifferenz stark an, so dass die an das Wärmespeichermedium übertragene Wärmemenge sich stark vergrößert und demzufolge der Temperaturgradient zwischen den Wärmespeicherzellen ansteigt. Aufgrund der Abkühlung des Prozessmediums verringert sich anschließend die treibende Temperaturdifferenz zwischen Prozessmedium und Wärmespeichermedium, so dass der Temperaturgradient zwischen den einzelnen Wärmespeicherzellen wieder abnimmt.
  • Während der Einspeicherphase verschiebt sich das S-förmige Temperaturprofil zu den benachbarten Zellen bzw. Schichten von links nach rechts. In 2 sind die Temperaturverläufe durch die Kurven 407 bis 411 dargestellt. Dabei tritt in der zeitlichen Abfolge zuerst der Kurvenverlauf 407, dann 408 usw. auf. Der Einspeichervorgang wird beendet, sobald die Temperatur der Wärmespeicherzelle am rechten, kalten Ende merklich ansteigt. Dies entspricht in etwa dem Temperaturverlauf 411.
  • Ausspeichern: Beim Ausspeichern treten aufgrund des oben beschriebenen Verhaltens der treibenden Temperaturdifferenz zwischen Prozess- und Wärmespeichermedium identische Temperaturgradienten bzw. S-förmige Temperaturprofile innerhalb der aufgereihten Wärmespeicherzellen bzw. – schichten wie beim Einspeichervorgang auf, allerdings bei umgekehrter Richtung des Wärmetransportes. Zum Beginn der Ausspeicherphase ist das Temperaturprofil nahezu identisch mit dem Temperaturprofil zum Ende der Einspeicherphase, d.h. das Temperaturprofil entspricht der Kurve 411 in 2. Beim Ausspeichern wandert das Temperaturprofil innerhalb des Wärmespeichers von rechts nach links. Im zeitlichen Ablauf tritt zuerst das Temperaturprofil 410, dann 409 usw. auf. Der Ausspeichervorgang wird beendet, sobald die Temperatur am linken, heißen Ende des Wärmespeichers merklich absinkt. Zu diesem Zeitpunkt hat sich in etwa der Temperaturverlauf 406 eingestellt, der an dieser Stelle auch zu Beginn des Einspeichervorganges vorherrschte.
  • Es ist möglich den Wärmespeicher nur teilweise aufzuladen oder nur teilweise zu entladen. Der Einspeichervorgang kann beispielsweise abgebrochen werden, wenn sich gerade das Temperaturprofil 408 eingestellt hat. Im stromwirtschaftlich optimiertem Betrieb hängt es im Wesentlichen von den in der jeweiligen Situation vorliegenden Strompreisen bzw. Strompreisprognosen ab, ob der Wärmespeicher nur teilweise oder vollständig genutzt wird.
  • In 3 ist eine technische Ausführung als Schichtspeicher detailliert dargestellt. Die Nummern für die Kanäle 116, 119 und 121 sind in 1, 3 bzw. auch in 4 identisch.
  • Der Wärmespeicher gemäß 3 besteht aus einer Isolierung 352, dem Wärmespeichermedium 353, das in der Regel als Schüttung ausgeführt ist, den Rauchgasverteilungsräumen 350 und 354 sowie den Elementen zur Vergleichmäßigung der Strömung 351. Der Wärmespeicher ist einsträngig aufgebaut.
  • Beim Einspeichern strömt das Rauchgas durch Kanal 116 in den Rauchgasverteilungsraum 350 in das Wärmespeichermedium. Dort gibt das Rauchgas gemäß der Beschreibung zu 2 seine Wärme an das Wärmespeichermedium ab. Idealerweise sollte dabei das Strömungsprofil kolbenförmig ausgestaltet sein, um bei der Durchströmung unerwünschte Kanalbildungen möglichst zu vermeiden. Das heiße Ende des Wärmespeichers befindet sich in 3 an der linken Seite des Wärmespeichers, das kalte Ende an der rechten Seite. Das Rauchgas verlässt, nachdem es den größten Teil der in ihm enthaltenen Wärme abgegeben hat, über Kanal 119 den Wärmespeicher.
  • Beim Ausspeichern wird Rauchgas, in der Regel aus dem Abhitzekessel 127 der 1, über Zwischenstationen zu Kanal 121 in 3 transportiert. Dort tritt es in den Rauchgasverteilungsraum 351 in die Wärmespeicherschüttung 353 ein. Das Rauchgas wird durch die Schüttung nahezu auf die Temperatur des Wärmespeichermediums der heißen linken Seite des Wärmespeichers aufgeheizt und wird über Kanal 116 dem GuD-Kraftwerksprozess zur Verfügung gestellt.
  • Bei der Darstellung des Zellen- bzw. Schichtspeicherprinzips wurde beschrieben, dass ein Zellen- oder Schichtspeicher besonders gut funktioniert, wenn die Wärme quer zur Strömungsrichtung des Rauchgases gut abgeleitet wird und der Wärmetransport in Strömungsrichtung behindert wird. Diesem Umstand wird in der technischen Ausführung des Wärmespeichers in 4 Rechnung getragen. Der Wärmespeicher gemäß 4 ist vom Betrieb und Aufbau ähnlich dem aus 3. Es werden im Wärmespeicher gemäß 4 die Wärmeleitung in Strömungsrichtung durch geeignete Maßnahmen behindert wird und gleichzeitig über Einbauten die Rauchgasströmung vergleichmäßigt.
  • In 4 ist das Wärmespeichermedium in zahlreiche Zellen 358, 361 und 363 aufgeteilt. Zwischen den einzelnen Zellen befindet sich materialfreie Zwischenräume 360 bzw. 362, in denen die Wärmeleitung zwischen den einzelnen Zellen weitgehend unterbrochen wird. Zur Vergleichmäßigung der Durchströmung des Wärmespeichers sind Einbauten 357 jeweils am Beginn und Ende einer Wärmespeicherzelle angebracht. Diese Einbauten können beispielweise aus porösen Keramiken oder Lochblechen bestehen.

Claims (10)

  1. GuD-Kraftwerk mit einer Gasturbine (110) und einem Wasser/Dampf-Kreislauf für den Dampfturbinenprozess, dessen Bestandteil ein Dampferzeuger (127) und ein Turbinensatz sind, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum Dampferzeuger (127) ein Wärmespeicher (118) angeordnet ist, der an die Leitung (114) zwischen dem Austritt der Gasturbine (110) und dem Eintritt des Abhitzekessels (127) angeschlossen ist.
  2. Kraftwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlüsse für das Prozessmedium am Wärmetauscher (118) so ausgebildet und angeordnet sind, dass die Strömungsrichtung des Prozessmediums in der Einspeicherphase der Strömungsrichtung des Prozessmediums in der Ausspeicherphase entgegengesetzt gerichtet ist.
  3. Kraftwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmespeicher (118) als Schicht- oder Zellenspeicher ausgebildet ist.
  4. Kraftwerk nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass es mit einem Klappen-Gebläse-System ausgerüstet ist, mit dessen Hilfe die Betriebsphasen – Normalbetrieb, Ausspeichern, Einspeichern – gesteuert werden.
  5. Kraftwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappen-Gebläse-System auf der kalten Seite des Speichers (118) angeordnet ist.
  6. Kraftwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederdruckturbine (132) unmittelbar mit der Speisepumpe (139) verbunden ist.
  7. Kraftwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen dem Turbinensatz und der Speisepumpe (139) ein Kondensator (137) befindet.
  8. Verfahren zum Betrieb eines Kraftwerks mit den Merkmalen eines der Patentansprüche 1 bis 7, vorzugsweise Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampfturbinenprozess mit im wesentlichen konstanter Leistung gefahren wird und dass die Leistungsregelung über die Gasturbine (110) erfolgt.
  9. Verfahren zum Betrieb eines Kraftwerks mit den Merkmalen nach den Ansprüchen 1 bis 7, vorzugsweise Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasturbine (110) mit im wesentlichen konstanter Leistung gefahren wird und dass die Leistungsregelung über den Dampfturbinenprozess erfolgt.
  10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (118) während des Ausspeicherns mit Luft oder Rauchgas, vorzugsweise Rauchgas, beaufschlagt wird.
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