DE10260791A1 - Antriebseinrichtung für ein verschiebbares Fahrzeugseitenfenster - Google Patents
Antriebseinrichtung für ein verschiebbares Fahrzeugseitenfenster Download PDFInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antriebseinrichtung (1) für ein in Fahrzeuglängsrichtung (5) verschiebbares Seitenfenster (4) eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Personenkraftwagens. Die Antriebseinrichtung (1) weist ein Antriebsseil (2) auf, das mit einem Mitnehmer (8) verbunden ist, der zum Verschieben des Seitenfensters (4) an diesem angreift. Die Antriebseinrichtung (1) weist außerdem einen Seilantrieb (3) auf, mit dem das Antriebsseil (2) antreibbar ist. DOLLAR A Zur Steigerung des Komforts weist der Seilantrieb (3) einen Motor (9) auf, der bei seiner Betätigung das Antriebsseil (2) zum Verschieben des Seitenfensters (4) antreibt.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antriebseinrichtung für ein in Fahrzeuglängsrichtung verschiebbares Seitenfenster eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Personenkraftwagens, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
- Aus der
DE 28 06 172 C2 ist eine Antriebseinrichtung dieser Art bekannt, die mit einem Antriebsseil ausgestattet ist, das mit einem Mitnehmer verbunden ist, der zum Verschieben des Seitenfensters an diesem angreift. Bei dieser speziellen Antriebseinrichtung sind zwei in Fahrzeuglängsrichtung hintereinander angeordnete verschiebbare Seitenfenster wahlweise verschiebbar. Zu diesem Zweck ist der Mitnehmer mit einer Kopplungseinrichtung ausgestattet, die es ermöglicht, den Mitnehmer wahlweise. mit dem einen Seitenfenster oder mit dem anderen Seitenfenster zu koppeln, so dass dieser zum Verschieben des jeweiligen Seitenfensters an diesem angreift. Die Antriebseinrichtung weißt außerdem einen Seilantrieb auf, mit dem das Antriebsseil antreibbar ist. Dieser Seilantrieb weißt eine manuell betätigbare Kurbel auf, die bei ihrer Betätigung das Antriebsseil antreibt. Zu diesem Zweck ist die Kurbel drehfest mit einer Antriebsrolle verbunden, an der beide Enden des Antriebsseils befestigt sind, derart, dass sich bei einer Drehbewegung der Antriebsrolle das Antriebsseil an seinem ersten Ende auf die Antriebsrolle aufwickelt und an seinem zweiten Ende von der Antriebsrolle abwickelt. Je nach Drehrichtung wird somit das Antriebsseil zum Öffnen oder zum Schließen des über den Mitnehmer damit gekoppelten Seitenfensters angetrieben. - Bei Kraftfahrzeugen sind verschiebbare Seitenfenster üblicherweise im Fondbereich angeordnet. Ein geöffnetes Seitenfenster ermöglicht eine intensive Belüftungswirkung des Fahrzeuginnenraums. Während der Fahrt können die Seitenfenster mit Hilfe der bekannten Antriebseinrichtung nur durch einen Passagier im Fond des Fahrzeugs zum Öffnen und Schließen betätigt werden.
- Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für eine Antriebseinrichtung der eingangs genannten Art eine verbesserte Ausführungsform anzugeben, die insbesondere eine Komfortsteigerung des damit ausgestatteten Fahrzeugs ermöglicht.
- Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
- Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, den Seilantrieb der Antriebseinrichtung mit einem Motor auszustatten. Eine zur Betätigung des Motors vorgesehene Betätigungseinheit, z.B. ein Schalter, kann quasi beliebig im Fahrzeug positioniert werden, wodurch es insbesondere möglich ist, die Betätigungseinheit im Frontbereich des Fahrzeugs unterzubringen, so dass der Fahrzeugführer die im Fondbereich angeordneten verschiebbaren Seitenfenster zum Öffnen und zum Schließen ansteuern kann. Die hierdurch erzielbare Komfortsteigerung liegt auf der Hand. Der Motor kann dabei grundsätzlich einen beliebigen Aufbau aufweisen. Bevorzugt ist der Motor jedoch als Elektromotor oder als Pneumatikmotor ausgebildet. Weitere Komfortmerkmale, die aus motorisierten Antriebseinrichtungen für in Fahrzeuglängsrichtung verschiebbare Dachfenster und für in vertikaler Richtung verschiebbare Seitenfenster allgemein bekannt sind, wie z.B. Integration eines automatischen Schließvorgangs in eine Zentralverriegelungseinrichtung des Fahrzeugs, Klemmschutz, Abfrage des Schließzustands, können alternativ oder kumulativ ohne weiteres in die erfindungsgemäß motorisierte Antriebseinrichtung für das in Fahrzeuglängsrichtung verschiebbare Seitenfenster integriert werden.
- Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform besitzt der Seilantrieb eine erste Antriebsrolle, an der ein erstes Ende des Antriebsseils befestigt ist, sowie eine zweite Antriebsrolle, an der ein zweites Ende des Antriebsseils befestigt ist. Der Motor ist mit beiden Antriebsrollen antriebsverbunden, derart, dass er zum Öffnen des Seitenfensters die erste Antriebsrolle zum Aufwickeln des Antriebsseils und die zweite Antriebsrolle zum Abwickeln des Antriebsseils antreibt und zum Schließen des Seitenfensters die erste Antriebsrolle zum Abwickeln des Antriebsseils und die zweite Antriebsrolle zum Aufwickeln des Antriebsseils antreibt. Durch diese Bauweise kann das Aufwickeln und das Abwickeln des Antriebsseils durch die beiden separaten Antriebsrollen an getrennten Positionen stattfinden, wodurch sich Bauraumvorteile ergeben können. Ein kleiner Platzbedarf ist für die motorisierte Antriebseinrichtung von großem Vorteil, da bei horizontal verschiebbaren Seitenfenstern in der zugehörigen Fahrzeugwand regelmäßig wenig Bauraum zur Verfügung steht, insbesondere deutlich weniger als in einer Fahrzeugtür mit vertikal verstellbarer Scheibe.
- Bei einer zweckmäßigen Weiterbildung kann der Motor zwischen den beiden Antriebsrollen angeordnet sein, wodurch die Antriebseinrichtung klein baut.
- Eine besonders kompakte Bauweise ergibt sich dann, wenn der Motor einen beidseitig aus seinem Stator herausgeführten Rotor aufweist, wobei das eine Rotorende mit der ersten Antriebsrolle und das andere Rotorende mit der zweiten Antriebsrolle antriebsverbunden ist. Hierdurch kann insbesonde re eine bezüglich der Rotorachse axiale Anordnung des Motors und der beiden Antriebsrollen erreicht werden.
- Bei einer anderen Ausführungsform kann an einem Gehäuse des Motors an zwei voneinander abgewandten Seiten jeweils ein Trägerelement befestigt sein, wobei an jedem Trägerelement jeweils eine Umlenkrolle für das Antriebsseil gelagert ist. Die beiden Trägerelemente bilden zusammen mit dem Motorgehäuse eine Trägereinheit, an der weitere Komponenten der Antriebseinrichtung angebracht werden können. Diese Trägereinheit eignet sich somit zur Vormontage und zur Ausgestaltung der Antriebseinrichtung als fertige Baugruppe, die komplett am jeweiligen Fahrzeug montierbar ist.
- Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
- Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
- Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder funktional gleiche oder ähnliche Bauteile beziehen.
- Die einzige
1 zeigt eine stark vereinfachte Prinzipskizze einer erfindungsgemäßen Antriebseinrichtung. - Entsprechend
1 weist eine erfindungsgemäße Antriebseinrichtung1 ein Antriebsseil2 und einen durch eine geschweifte Klammer gekennzeichneten Seilantrieb3 auf. Die Antriebs einrichtung1 dient zum Verschieben eines Seitenfensters4 eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Personenkraftwagens, in der durch einen Pfeil5 symbolisierten Fahrzeuglängsrichtung, die in der Zeichnungsebene liegt. Das verschiebbare Seitenfenster4 ist dabei in einer geeigneten Weise in einem Fensterrahmen6 des Fahrzeugs gelagert, wobei gleichzeitig eine Führung des verschiebbaren Seitenfensters4 in der Fahrzeuglängsrichtung5 gewährleistet wird. Beispielsweise besteht die Lagerung des verschiebbaren Seitenfensters4 im wesentlichen aus einem U-Profil, in welches das Seitenfenster4 randseitig eingeführt ist. Bei der hier gezeigten Ausführungsform ist im Fensterrahmen6 neben dem verschiebbaren Seitenfenster4 außerdem ein feststehendes, also nicht verschiebbares Seitenfenster7 angeordnet. Zum Öffnen des verschiebbaren Seitenfensters4 wird dieses in der Fahrzeuglängsrichtung5 in seiner Ebene über das feststehende Seitenfenster7 verschoben. Ebenso ist es möglich, bei einer anderen Ausführungsform kein feststehendes Seitenfenster7 vorzusehen, so dass das verschiebbare Seitenfenster4 beispielsweise in eine Seitenwand des Fahrzeugs einschiebbar ist. - Das verschiebbare Seitenfenster
4 ist über einen Mitnehmer8 fest mit dem Antriebsseil2 verbunden. Zu diesem Zweck ist der Mitnehmer8 einerseits an dem verschiebbaren Seitenfenster4 und andererseits am Antriebsseil2 befestigt, beispielsweise durch Schraub- und/oder Klemmverbindungen. Zum Verschieben des beweglichen Seitenfensters4 greift somit das Antriebsseil2 über den Mitnehmer8 am beweglichen Seitenfenster4 an. - Der Seilantrieb
3 dient zum Antrieb des Antriebsseils2 , wodurch das bewegliche Seitenfenster4 zum Öffnen oder zum Schließen verschoben wird. Erfindungsgemäß ist der Seilantrieb3 mit einem Motor9 ausgestattet, der hier als Elektromotor ausgebildet ist. Ebenso ist es möglich, den Motor9 als Pneumatikmotor oder in einer anderen Weise auszugestalten. - Eine Stromversorgung sowie Betätigungsschalter sind hier nicht dargestellt.
- Der Motor
9 besitzt ein Gehäuse10 , das hier gleichzeitig den Stator des Motors9 bildet. Im Gehäuse10 bzw. im Stator10 ist ein Rotor11 angeordnet, der im Betrieb des Motors9 um eine Rotorachse12 rotiert. Bei der hier gezeigten bevorzugten Ausführungsform erfolgt die Anordnung des Elektromotors9 so, dass die Rotorachse12 im wesentlichen parallel zur Fahrzeuglängsrichtung5 verläuft. Der Motor9 ist so aufgebaut, dass sein Rotor11 an zwei voneinander abgewandten axialen Stirnseiten13 und14 axial aus dem Stator bzw. aus dem Gehäuse10 herausgeführt ist. Jedes Rotorende15 bzw.16 ist mit einer Antriebsrolle, nämlich mit einer ersten Antriebsrolle17 bzw. einer zweiten Antriebsrolle18 , antriebsverbunden. Beispielsweise kann jeder Antriebsrolle17 ,18 ein Schneckentrieb19 bzw.20 zugeordnet sein, der ausgangsseitig die jeweilige Antriebsrolle17 ,18 um eine senkrecht zum Antriebsseil2 ausgerichteten Drehachse21 bzw.22 drehend antreibt. Eingangsseitig sind die Schneckentriebe19 ,20 beispielsweise jeweils über eine elastische oder flexible Welle23 bzw.24 mit dem jeweiligen Rotorende15 bzw.16 antriebsverbunden. Anstelle einer elastischen Welle23 ,24 kann ebenso eine kadarnische Verbindung vorgesehen sein. - An der ersten Antriebsrolle
17 ist ein erstes Ende25 des Antriebsseils2 befestigt, während ein zweites Ende26 des Antriebsseils2 fest mit der zweiten Antriebsrolle18 verbunden ist. Der Motor9 treibt im Betrieb beide Antriebsrollen17 und18 gleichzeitig an, wobei durch die Ausrichtung der Wicklungen des Antriebsseils2 auf den Antriebsrollen17 ,18 und/oder durch eine entsprechende Anordnung der Schneckengetriebe19 ,20 die Wickeltätigkeiten der Antriebsrollen17 ,18 gegenläufig sind. Jedenfalls sind die beiden Antriebsrollen17 ,18 so mit dem Motor9 gekoppelt, dass dieser bei einer durch einen Pfeil27 angedeuteten Schließbewegung des verschiebbaren Seitenfensters4 die erste Antriebsrolle19 zum Abwickeln des Antriebsseils2 und die zweite Antriebsrolle18 zum Aufwickeln des Antriebsseils2 antreibt. Die Bewegungen des Antriebsseils2 beim Schließen des verschiebbaren Seitenfensters4 sind in der Figur durch Pfeile28 symbolisiert. Zum Öffnen des verschiebbaren Seitenfensters4 treibt der Motor9 die Antriebsrollen17 ,18 in entgegengesetzten Richtungen an, so dass dann die erste Antriebsrolle17 das Antriebsseil2 aufwickelt, während die zweite Antriebsrolle18 das Antriebsseil2 abwickelt. - Die beiden Antriebsrollen
17 ,18 sind in der Fahrzeuglängsrichtung5 voneinander beabstandet angeordnet. Zur Erzielung einer besonders kompakten Bauform ist der Motor9 zum einen bezüglich seiner Rotorachse12 parallel zur Fahrzeuglängsrichtung5 ausgerichtet und zum anderen zwischen den beiden Antriebsrollen17 ,18 angeordnet. Ermöglicht wird dies insbesondere durch den an seinen Enden15 ,16 aus dem Gehäuse10 beidseitig herausgeführten Rotor11 . - Bei der hier gezeigten bevorzugten Ausführungsform ist am Gehäuse
10 des Motors9 an jeder axialen Stirnseite13 ,14 jeweils ein Trägerelement29 bzw.30 befestigt, insbesondere mittels Schrauben31 . Jedes Trägerelement29 ,30 weist an seinem vom Motor9 abgewandten Ende eine im wesentliche senkrecht abgewinkelte Lasche32 bzw.33 auf, an der jeweils eine Umlenkrolle34 bzw.35 gelagert ist. Über diese beiden Umlenkrollen39 ,35 ist das Antriebsseil2 entlang der Unterseite des Fensterrahmens6 im wesentlichen parallel zur Fahrzeuglängsrichtung5 ausgerichtet. An jedem der Trägerelemente29 ,30 ist außerdem eine der Antriebsrollen17 ,18 angebracht. Desweiteren sind die beiden Trägerelemente29 ,30 , z.B. mittels Schrauben36 an einer Seitenwand37 des Fahrzeugs befestigt. - Die beiden Trägerelemente
29 bilden zusammen mit dem Gehäuse10 eine Trägereinheit, die es ermöglicht, die Antriebseinrichtung1 als komplett vormontierbare Baugruppe herzustel len, die besonders einfach am Fahrzeug montierbar ist. Diese Baugruppe, also die Antriebseinrichtung1 muss bei oder nach ihrer Montage nur noch mit dem anzutreibenden Seitenfenster4 gekoppelt werden, indem der Mitnehmer8 am Seitenfenster4 oder am Antriebsseil2 befestigt wird. - Zum erkennen der Offenstellung und der Schließstellung kann die Antriebseinrichtung
1 über hier nicht gezeigte Endschalter verfügen, die das Erreichen der jeweiligen Stellung des verschiebbaren Seitenfensters4 signalisieren. Alternativ oder zusätzlich kann auch der Strombedarf des Motors9 mittels einer entsprechenden Schaltung überwacht werden. Sobald das verstellbare Seitenfenster4 gegen einen Endanschlag oder gegen ein Hindernis anläuft, steigt das Drehmoment des Motors9 und somit dessen Strombedarf. Sobald eine vorbestimmte Schwelle erreicht ist, geht die Schaltung davon aus, dass das angetriebene Seitenfenster4 seine gewünschte Endstellung erreicht hat oder dass im Verstellweg des Seitenfensters4 ein Hindernis angeordnet ist. Auf diese Weise ist die Antriebseinrichtung1 zusätzlich mit einem Klemmschutz ausgestattet. Darüber hinaus ist es möglich, den Seilantrieb3 außerdem mit einer hier nicht gezeigten Handhabe, z.B. mit einer Kurbel, auszustatten, die manuell betätigbar ist und bei Ausfall des Motors9 für einen Notbetrieb zum Öffnen und Schließen des Seitenfensters4 verwendet werden kann. - Die in
1 wiedergegebene bevorzugte Ausführungsform der Antriebseinrichtung1 besitzt einen relativ lang gestreckten Aufbau, der quer zu seiner Längsrichtung relativ klein dimensioniert ist, wodurch die Antriebseinrichtung1 relativ wenig Bauraum beansprucht. Zweckmäßig ist die Antriebseinrichtung1 entlang einer Unterseite des Fensterrahmens6 an oder in der Seitenwand37 des Fahrzeugs angeordnet. Ebenso ist es möglich, die Antriebseinrichtung1 entlang einer Oberkante des Fensterrahmens6 an oder in der Seitenwand37 oder an oder in einem Fahrzeugdach anzuordnen. Bei relativ großen und/oder schweren verschiebbaren Seitenfenstern4 kann es ebenso zweckmäßig sein, zwei derartige Antriebseinrichtungen1 entlang der Oberkante und entlang der Unterkante des Fensterrahmens6 anzuordnen, die dann in geeigneter Weise synchronisiert sind.
Claims (11)
- Antriebseinrichtung für ein in Fahrzeuglängsrichtung (
5 ) verschiebbares Seitenfenster (4 ) eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Personenkraftwagens, mit einem Antriebsseil (2 ), das mit einem Mitnehmer (8 ) verbunden ist, der zum Verschieben des Seitenfensters (4 ) an diesem angreift, und mit einem Seilantrieb (3 ), mit dem das Antriebsseil (2 ) antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Seilantrieb (3 ) einen Motor (9 ) aufweist, der bei seiner Betätigung das Antriebsseil (2 ) zum Verschieben des Seitenfensters (4 ) antreibt. - Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Seilantrieb (
3 ) eine erste Antriebsrolle (17 ), an der ein erstes Ende (25 ) des Antriebsseils (2 ) befestigt ist, sowie eine zweite Antriebsrolle (18 ) aufweist, an der ein zweites Ende (26 ) des Antriebsseils (2 ) befestigt ist, wobei der Motor (9 ) mit beiden Antriebsrollen (17 ,18 ) antriebsverbunden ist, derart, dass er zum Öffnen des Seitenfensters (4 ) die erste Antriebsrolle (17 ) zum Aufwinkeln des Antriebsseils (2 ) und die zweite Antriebsrolle (18 ) zum Abwickeln des Antriebsseils (2 ) antreibt und zum Schließen des Seitenfensters (4 ) die erste Antriebsrolle (17 ) zum Abwickeln des Antriebsseils (2 ) und die zweite Antriebsrolle (18 ) zum Aufwickeln des Antriebsseils (2 ) antreibt. - Antriebseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (
9 ) bei am Fahrzeug montierter Antriebseinrichtung (1 ) bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung (5 ) zwischen den beiden Antriebsrollen (17 ,18 ) angeordnet ist. - Antriebseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (
9 ) einen beidseitig aus seinem Stator (10 ) herausgeführten Rotor (11 ) aufweist, wobei das eine Rotorende (15 ) mit der ersten Antriebsrolle (17 ) und das andere Rotorende (16 ) mit der zweiten Antriebsrolle (18 ) antriebsverbunden ist. - Antriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (
9 ) einen Rotor (11 ) aufweist und so angeordnet ist, dass sich der Rotor (11 ) bei am Fahrzeug montierter Antriebseinrichtung (1 ) im wesentlichen in Fahrzeuglängsrichtung (5 ) erstreckt. - Antriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (
8 ) bei am Fahrzeug montierter Antriebseinrichtung (1 ) fest mit dem Seitenfenster (4 ) verbunden ist. - Antriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Gehäuse (
10 ) des Motors (9 ) an zwei voneinander abgewandten Seiten (13, 14) jeweils ein Trägerelement (29 ,30 ) befestigt ist, wobei an jedem Trägerelement (29 ,30 ) jeweils eine Umlenkrolle (34 ,35 ) für das Antriebsseil (2 ) gelagert ist. - Antriebseinrichtung nach den Ansprüchen 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Trägerelement (
29 ,30 ) jeweils eine der Antriebsrollen (17 ,18 ) gelagert ist. - Antriebseinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (
9 ) einen Rotor (11 ) aufweist und dass die Trägerelemente (29 ,30 ) jeweils an einer axialen Stirnseite (13 ,14 ) des Motorgehäuses (10 ) befestigt sind. - Antriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung (
1 ) mit einem Klemmschutz ausgestattet ist. - Antriebseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Seilantrieb (
3 ) außerdem eine manuell betätigbare Handhabe aufweist, die bei Ausfall des Motors (9 ) für einen Notbetrieb zum Öffnen und/oder Schließen des Seitenfensters (4 ) verwendbar ist.
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